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Ein seltsamer Ort zum Sterben

(1)
Ein alter Mann, den man lieben muss. Ein Buch, das man lieben wird.
Nach dem Tod seiner Frau ist Sheldon Horowitz mit 82 Jahren zu seiner Enkelin nach Oslo gezogen. In ein fremdes Land ohne Juden. Viel Zeit, um über die Vergangenheit nachzudenken. All die Erinnerungen. All die Toten.
Eines Tages hört Sheldon aus dem Treppenhaus Krach: Er öffnet die Tür, und in seiner Wohnung steht eine Frau mit einem kleinen Jungen. Kurze Zeit später ist die Tür aufgebrochen, die Frau tot und Sheldon mit dem Kind auf der Flucht den Oslofjord hinauf.
Was wollen die Verfolger von dem Jungen? Sheldon weiß es nicht. Aber er weiß: Sie werden ihn nicht kriegen.
«Menschlich, schwarzhumorig, herzzerreißend, voller glaubwürdiger Figuren und mit einem so anrührenden wie großartigen Helden. Prädikat: brillant.» (The Herald Sun)
«Dieses Buch als hintergründige Lektüre zu bezeichnen wäre die Untertreibung der Saison.» (Courier Mail)
Rezension
Leute, packt die Koffer für den Urlaub mit allem, was ihr wollt, aber lasst Platz für dieses Buch.
Portrait
Derek B. Miller, geboren in Boston und nach Stationen in Israel, England, Ungarn und der Schweiz seit längerem in Norwegen lebend, hat nach einer Promotion an der Universität Genf eine beeindruckende Karriere als Spezialist für Sicherheitspolitik absolviert. Er arbeitet für zahlreiche Gremien der UNO und Universitäten weltweit und ist Direktor eines Forschungsinstituts. «Ein seltsamer Ort zum Sterben» ist sein erster Roman, der zunächst auf Norwegisch veröffentlicht und seitdem in zahlreiche Länder (u.a. USA, Großbritannien, Australien, Frankreich, Israel, Niederlande, Spanien) verkauft wurde.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.06.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783644902411
Verlag Rowohlt E-Book
Verkaufsrang 34.039
eBook (ePUB)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Das letzte Gefecht des Sheldon B. Horowitz “

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Hier erwartet Sie ein genialer und trotz aller Schießereien sehr warmherziger Roman über den alten New Yorker Sheldon B. Horowitz der mit 82 Jahren nach Oslo zu seiner Enkelin zieht.
Am Beginn der Geschichte wollen alle eigentlich nur einen Spaziergang machen. Sheldon bleibt jedoch zu Hause und so kommt die Geschichte ins Rollen. Er
Hier erwartet Sie ein genialer und trotz aller Schießereien sehr warmherziger Roman über den alten New Yorker Sheldon B. Horowitz der mit 82 Jahren nach Oslo zu seiner Enkelin zieht.
Am Beginn der Geschichte wollen alle eigentlich nur einen Spaziergang machen. Sheldon bleibt jedoch zu Hause und so kommt die Geschichte ins Rollen. Er öffnet einer Frau mit Kind in Not die Tür und findet sich mit dem Jungen auf der Flucht durch Norwegen wieder. Herzergreifend und spannend ist diese Geschichte erzählt. Zwischendurch schweifen Sheldons Gedanken ab in seine Vergagangeheit, die geprägt ist durch das Erleben des Koreakrieges und den Verlust des Sohnes Saul. Welche Rolle der Balkan und seine Konflikte spielen finden Sie am besten schnell selbst heraus.Ein ganz besonderes Leseerlebnis!!! Taschentücher bereitlegen.

„Literarischer Thriller“

E. Baumgärtel, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

"Ein seltsamer Ort zum Sterben" entpuppt sich als literarischer Thriller, der den Leser quer durch Oslo und die weiten Landstriche Norwegens führt - gespickt mit frechen und ehrlichen Dialogen, wahrhaftigen Figuren und einem grandiosen Finale.
Fühlen und zittern Sie mit dem einmaligen und vor allem bewegenden Helden dieser Geschichte!
"Ein seltsamer Ort zum Sterben" entpuppt sich als literarischer Thriller, der den Leser quer durch Oslo und die weiten Landstriche Norwegens führt - gespickt mit frechen und ehrlichen Dialogen, wahrhaftigen Figuren und einem grandiosen Finale.
Fühlen und zittern Sie mit dem einmaligen und vor allem bewegenden Helden dieser Geschichte!

„Gelungen“

Julia Weßbecher, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein alter Mann wird Zeuge einer tödlichen Auseinandersetzung und erhält in dessen Folge die Verantwortung für einen kleinen Jungen. Der Junge muß schnellsten versteckt werden, denn auch ihm droht Gefahr. Dabei gerät der alte Mann an seine eigenen Grenzen und muß sich der Vergangenheit stellen..
Dieser Roman ist mehr als ein Krimi,
Ein alter Mann wird Zeuge einer tödlichen Auseinandersetzung und erhält in dessen Folge die Verantwortung für einen kleinen Jungen. Der Junge muß schnellsten versteckt werden, denn auch ihm droht Gefahr. Dabei gerät der alte Mann an seine eigenen Grenzen und muß sich der Vergangenheit stellen..
Dieser Roman ist mehr als ein Krimi, intelligent geschrieben und dabei alles andere als oberflächlich.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ironisch- humoriger Roman, ein wenig im Stil des "Hundertjährigen". Nicht nur lustig, sondern immer auch ein wenig nachdenklich. Abenteuerlich und toll erzählt. Ironisch- humoriger Roman, ein wenig im Stil des "Hundertjährigen". Nicht nur lustig, sondern immer auch ein wenig nachdenklich. Abenteuerlich und toll erzählt.

„Road-Movie mit Flash-Backs“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Sheldon - alt, einsam und neu in der Stadt - gerät mitten hinein in eine tödliche Auseinandersetzung politisch emotionalen Ausmasses, und plötzlich ist er verantwortlich für das Leben eines kleinen Jungen, mit dem er sich nur schwer verständigen kann.
Gebeutelt vom Alter macht er sich auf, einen sicheren Zufluchtsort zu finden.
Das
Sheldon - alt, einsam und neu in der Stadt - gerät mitten hinein in eine tödliche Auseinandersetzung politisch emotionalen Ausmasses, und plötzlich ist er verantwortlich für das Leben eines kleinen Jungen, mit dem er sich nur schwer verständigen kann.
Gebeutelt vom Alter macht er sich auf, einen sicheren Zufluchtsort zu finden.
Das ist die oberflächige Geschichte!
Jedoch darunter schwelt die verdrängte Erinnerung an Korea, Vietnam, dem verlorenen Sohn - und immer die Frage nach der Richtigkeit der eigenen Entscheidung.

Ein skurriler, hintergründiger Roman, getragen von Situationskomik und Melancholie - und nichtsdestotrotz ziemlich blutig im Abgang.

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Nette Geschichte, solide geschrieben, gut zu lesen. Und ganz nebenbei auch ein sehr spannender Krimi / Thriller Nette Geschichte, solide geschrieben, gut zu lesen. Und ganz nebenbei auch ein sehr spannender Krimi / Thriller

„Auf der Flucht“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Sheldon Horowitz ist neu in Oslo. Mit 82 Jahren hat er es noch über sich gebracht und ist von Amerika zu seiner Enkelin nach Norwegen gezogen. Trotz der liebevollen Aufnahme durch seine Enkelin und deren Mann, fühlt sich Sheldon unglücklich und verlassen. Als er eines Tages alleine in der Wohnung ist, wird er Zeuge eines Kampfes, bei Sheldon Horowitz ist neu in Oslo. Mit 82 Jahren hat er es noch über sich gebracht und ist von Amerika zu seiner Enkelin nach Norwegen gezogen. Trotz der liebevollen Aufnahme durch seine Enkelin und deren Mann, fühlt sich Sheldon unglücklich und verlassen. Als er eines Tages alleine in der Wohnung ist, wird er Zeuge eines Kampfes, bei dem eine junge Frau umgebracht wird. Ohne groß zu reflektieren flieht er gemeinsam mit dem Sohn des Opfers, um diesen vor dem Mörder zu schützen. Eine Odyssee quer durch Norwegen bringt die beiden einander näher und Sheldon wird gezwungen, sich seiner Vergangenheit zu stellen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Ein emotionaler Roman über das Altern und die Sinnlosigkeit des Krieges
von mrs-lucky am 25.01.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Dieses Buch hat mich sehr bewegt, allerdings ist es schwer zu beschreiben und einzusortieren. Es wird teilweise als Krimi oder gar Thriller eingestuft, was meines Erachtens falsche Erwartungen weckt. Am ehesten kann ich mich dem Urteil des Focus anschließen: „ Ein warmherziger Roman über Schuld und Verantwortung“. Das besondere an... Dieses Buch hat mich sehr bewegt, allerdings ist es schwer zu beschreiben und einzusortieren. Es wird teilweise als Krimi oder gar Thriller eingestuft, was meines Erachtens falsche Erwartungen weckt. Am ehesten kann ich mich dem Urteil des Focus anschließen: „ Ein warmherziger Roman über Schuld und Verantwortung“. Das besondere an diesem Roman ist seine Hauptfigur, der 82-jährige Jude und Ex-Marine Sheldon Horowitz, der nach dem Tod seiner Frau widerwillig seiner Enkelin und ihrem norwegischen Ehemann von New York nach Olso folgt. Sheldon wird von seiner Familie als unbequem und senil eingestuft, er beweißt jedoch in dieser Geschichte eine ausgesprochene Gewitztheit. Der Ex-Marine spricht oft mit den Geistern seiner Vergangenheit , den Freunden, die er im Pazifik verloren hat und seinem Sohn Saul, der ihm in die US Army folgte und schließlich zu seinem Tod in Vietnam. Als Sheldon in der Wohnung seiner Enkelin Zeuge des Mordes an einer Frau wird, rettet er ihren sechs Jahre alten Sohn und beschließt mit ihm zu fliehen. Verfolgt von der Balkan Bande, die für den Mord verantwortlich ist, und von der norwegischen Polizei, muss er sich auf die Ausbildung von mehr als einem halben Jahrhundert vor verlassen, um zu versuchen den Jungen schützen. Sie bilden ein seltsames Paar in dieser für Sheldon fremden Landschaft, und obwohl sie nicht einmal die gleiche Sprache sprechen, entwickeln sich zarte Bande zwischen ihnen. Sheldon springt in seinen Erinnerungen immer wieder zwischen verschiedenen Zeitebenen, so dass der Leser sich konzentrieren muss, um ihm zu folgen. Sheldon ist ein eigenwilliger und schwieriger Charakter aber dennoch auf seine Art sympathisch. Es ist anrührend, wie er sich um den Jungen kümmert und dabei versucht, seine Geschichte und alte Schuld aufzuarbeiten. Der Roman bietet eine faszinierende Mischung aus komischen Szenen mit viel Wortwitz und schonungslosen Einblicken in die Brutalität des Krieges, ein Roman, der zumindest bei mir tiefen Eindruck hinterlassen hat.

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1 0
Sheldon Horowitz, ein einsamer Held
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 10.06.2013
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ein Cover zum Buch, das hoffentlich ins Auge sticht. Es trifft den Inhalt genau. Der einsame alte Mann mit dem kleinen Jungen auf der Flucht mit ungeheuren Hindernissen. Obwohl gleich zu Beginn ein Mord geschieht und grausame kriminelle Handlungen das Buch durchziehen, ist es kein Krimi und auch kein... Ein Cover zum Buch, das hoffentlich ins Auge sticht. Es trifft den Inhalt genau. Der einsame alte Mann mit dem kleinen Jungen auf der Flucht mit ungeheuren Hindernissen. Obwohl gleich zu Beginn ein Mord geschieht und grausame kriminelle Handlungen das Buch durchziehen, ist es kein Krimi und auch kein Thriller. Es ist ein Roman und als solches gekennzeichnet, auch wenn der Klappentext auf der Rückseite ausweist, daß das Buch alle Zutaten für einen erstklassigen Thriller hätte. Es ist ein vielschichtiges Buch, das ein ganzes Menschenleben umfaßt, und obwohl zum Teil humorvolles durchblitzt, läßt mich das Buch betroffen und nachdenklich zurück. Welche Schicksalsschläge kann ein Mensch ertragen, wie kann er damit umgehen und wie wird er weiterleben? Dies ist die Geschichte von Sheldon Horowitz, einem Mann von 82 Jahren, dessen Ehefrau Mabel verstorben ist und der nun einsam in New York lebt. Seine Enkelin Rhea holt ihn nach Oslo, wo sie mit ihrem Mann lebt, in der Hoffnung, daß Sheldon sich dort einleben kann. Alles kommt anders. In der Wohnung über ihnen hört Sheldon des öfteren lauten Streit und als dieser eskaliert, läßt er eine junge Frau mit ihrem Sohn in die Wohnung, in die kurz darauf ein Mann eindringt und die Frau umbringt. Sheldon rettet den Jungen aus der Wohnung und ist ab nun mit ihm auf der Flucht. Ein waghalsiges Unternehmen, das den alten Mann an die Grenzen seiner körperlichen Fähigkeiten bringt. Seine Enkelin und ihr Mann Ralf hoffen, Sheldon zu finden und auch die Polizei begibt sich auf die Suche. Schlimmer noch, daß der Vater des Jungen und der Mörder seiner Mutter, ein Albaner, seinen Sohn zurückhaben will. Dieser schrickt vor keiner Gewalt zurück. Eingebettet in diese Geschichte lernt der Leser die Geschichte des Sheldon Horowitz kennen, der ein Leben lang an seinen Kriegserlebnissen leidet und sich die Schuld am Tod seines Sohnes Saul gibt, der im Vietnamkrieg umgekommen ist. Niemand glaubt ihm seine schrecklichen Erlebnisse, weil er erst im hohen Alter beginnt, davon zu erzählen, um seine Familie bis dahin damit zu verschonen. Nun glauben alle, besonders seine Frau Mabel, daß es sich um eine Altersdemenz handele und er sich die Geschichten nur ausgedacht habe. Aber weit gefehlt. In Rückblicken erfährt der Leser von den unglaublich schrecklichen Kriegserlebnissen, dem Verlust von Kameraden und dem eigenen Töten der feindlichen Soldaten. Dies alles wird so einprägsam erzählt in einer ungeheuer anschaulichen Sprache, daß klar wird, von solchen Erlebnissen kann ein Mensch sich ein Leben lang nicht mehr befreien. Derek B. Miller ist ein bewundernswertes Buch gelungen, wofür ich gerne fünf Sterne vergebe. Ich wünsche dem Buch ganz viele Leser. Es hat es wirklich verdient.

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Altwerden ist nichts für Feiglinge
von Susanne am 16.05.2013
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Sheldon Horowitz ist ein ungewöhnlicher Held: Nach dem Tod seiner Frau zieht er mit 82 Jahren von New York zu seiner Enkelin Rhea und deren Mann nach Oslo. Eines Tages steht eine südländisch aussehende Frau mit einem kleinen Jungen vor seiner Tür. Anscheinend wird sie verfolgt. Kurz darauf wird... Sheldon Horowitz ist ein ungewöhnlicher Held: Nach dem Tod seiner Frau zieht er mit 82 Jahren von New York zu seiner Enkelin Rhea und deren Mann nach Oslo. Eines Tages steht eine südländisch aussehende Frau mit einem kleinen Jungen vor seiner Tür. Anscheinend wird sie verfolgt. Kurz darauf wird die Tür eingetreten und die Frau getötet... Sheldon ist ein amerikanischer Jude, an erster Stelle stand für ihn immer sein Land, erst dann kam die Religion. Und so hatte er sich freiwillig für den Korea-Krieg gemeldet, nachdem er für einen Einsatz im 2. Weltkrieg zu jung war. In diesem Sinne hat er auch seinen Sohn erzogen, fühlt sich jedoch schuldig an dessen Tod, seitdem Saul in Vietnam gefallen ist. Paradoxerweise gerät er nun in Norwegen zwischen die Fronten eines ganz anderen Krieges und hat plötzlich mit der Folgen der Gräueltaten des Kosovo-Konflikts zwischen Albanern und Serben zu tun. Unverhofft erhält Sheldon die Chance auf Vergebung, als er mit dem Sohn der Frau fliehen kann. Doch was wollen die Verfolger überhaupt von dem Jungen? Derek B. Miller hat seine Hauptfigur wunderbar gezeichnet: ein bisschen skurril, altersstarrsinnig und kriegsgeschädigt, aber geistig noch recht rege. Auf der Flucht driften Sheldons Gedanken immer wieder ab in die Vergangenheit zu den vielen Freunden und Verwandten, die er alle überlebt hat. Ein ehemaliger US-Marine, der sich auf seiner letzten und wichtigsten Mission befindet. "Ein seltsamer Ort zum Sterben" ist eine spannende Geschichte, mit subtilem Humor. Wie Sheldon mit dem fremden Kind umgeht, das ihn an seinen verstorbenen Sohn erinnert, ist einfach köstlich. Herrlich auch, wie politisch unkorrekt er von den Bewohnern des ehemaligen Jugoslawien spricht. Das wahrscheinlich unterhaltsamste Buch über Demenz und das Älterwerden. Fazit: Ein außergewöhnliches Debüt, mit einem liebenswerten Protagonisten. Ein Roman, der Herz und Seele berührt. Sehr zu empfehlen!

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Norwegens dunkle Seite
von einer Kundin/einem Kunden am 18.04.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Nach dem Tod seiner Frau Mabel zieht er auf Bitten seiner Enkelin Rhea und deren Ehemann Lars, die ein Kind erwarten, nach Norwegen. Um genauer zu sein nach Oslo. Sheldon hat ein ganz besonderes Verhältnis zu seiner Enkelin. Rhea ist bei ihm und Mabel aufgewachsen, nachdem ihr Vater, Sheldons und... Nach dem Tod seiner Frau Mabel zieht er auf Bitten seiner Enkelin Rhea und deren Ehemann Lars, die ein Kind erwarten, nach Norwegen. Um genauer zu sein nach Oslo. Sheldon hat ein ganz besonderes Verhältnis zu seiner Enkelin. Rhea ist bei ihm und Mabel aufgewachsen, nachdem ihr Vater, Sheldons und Mabels Sohn, in Vietman gefallen ist und die Mutter sich als unfähig erwies, das Kind zu erziehen. Rhea nennt ihren Großvater Papa. Nun erwartet sie ihr erstes Kind. In Norwegen, diesem fernen fremden Land, in dem es heute - wie fast überall in Europa - kaum noch Juden gibt, hat Sheldon reichlich Zeit zum Nachdenken; über seine verstrobene Ehefrau, seine Zeit als Soldat, als Fotograf oder als Uhrmacher, sein bisheriges Leben. Und nachzudenken gibt es reichlich. Sheldon war zu jung, um im zweiten Weltkrieg zu kämpfen; er verpflichtete sich daher als Soldat in Korea. Nach Beendigung seiner Laufebahn (ob als Schreibstubenhengst oder Schafschütze, sei dahingestellt) zog er mit seiner Kamera durch Europa, wo er die Europäer auf diese Weise "abschoss". Sheldon hat viele nahestehende Personen überlebt; am Tod des Einen oder Anderen trägt er die Schuld - so zumindest seine Auffassung. Das führt unausweichlich zu der Frage: Was wäre, wenn..? Und er hat ein ganz besonderes Verhältnis zu Gott. Seit dem Tod seines Sohnes Saul war Sheldon nicht mehr in der Synagoge. Gott erscheint ihm statt dessen in der Gestalt seines verstorbenen Freundes Bill, ein Antiquitätenhändler, der ein Geschäft unweit von Sheldons Laden/Werkstatt hatte. Nach Rheas Fehlgeburt bleibt Sheldon allein in der Wohnung zurück, um diese Nachricht zu verarbeiten. In seiner Trauer vernimmt er im Aufgang des Mehrfamilienhauses, welches in dem weniger eleganten und durch hohen Immigrantenanteil ausgezeichneten Stadteil Tøyen liegt, Lärm. Durch den Türspion erblickt Sheldon eine junge Frau; alles an ihr schreit nach Balkan. Sein erstes Gefühl ist Mitleid. Einem Impuls folgend öffnet er die Tür und in die Wohnung flüchten sich eine Frau mit ihrem Sohn. Während der Verfolger die Wohnungstür eintritt, die Frau angreift und schließlich tötet, verstecken sich Sheldon und der Jungen im Schrank. Was wollen die Verfolger von dem Jungen? Sheldon weiß es nicht. Aber er weiß: Sie werden ihn nicht kriegen. Sheldon flüchtet mit "Paul", wie er den Jungen letztlich nennt, um ihm einen Namen zu geben, über den Oslofjord. Ohne Geld, einer spärlichen Ausrüstung und den Verfolgern im Nacken darf Sheldon kein Gewissen an den Tag legen. Um zu überleben und den Jungen in Sicherheit zu bringen muss er sich fremde Sachen "ausleihen", stehlen, betrügen, lügen. Das Buch beschreibt Norwegen aus der Sicht eines amerikanischen Juden, dem Land und Leute ein Rätsel sind, der mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat und vermutlich an Demenz leidet. Es nimmt Stellung zur Immigrationsproblematik des Landes und setzt sich mit dem Balkankonflikt der 1990er Jahre und den Konsequenzen auseinandern. Es ist sehr kurzweilig geschrieben. Ein - wie man so schön sagt - page turner. Als Krimi würde ich dieses Buch es jedoch nicht bezeichnen. Nur das Ende ist ein wenig "holprig". Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen.

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Ein seltsamer Ort
von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Den Roman durchziehen viele Erinnerungen. Vor allem der Verlust des Sohnes in Vietnam macht Sheldon zu schaffen. Dann denkt er noch viel über die Zeit in Korea nach, von der seine Frau nicht die ganze Wahrheit kennt. Und die Männer, welche ihn und vor allem den Jungen verfolgen sind... Den Roman durchziehen viele Erinnerungen. Vor allem der Verlust des Sohnes in Vietnam macht Sheldon zu schaffen. Dann denkt er noch viel über die Zeit in Korea nach, von der seine Frau nicht die ganze Wahrheit kennt. Und die Männer, welche ihn und vor allem den Jungen verfolgen sind Serben und Kroaten, die auch in einen Krieg verwickelt waren und immer noch Haßgefühle und falschen Patriotismus pflegen. Langsam entwickelt sich der Roman in einen spannenden Krimi in welchem Sigrid und Petter die Ermittlungen führen. Wie die Enkelin sind sie sich lange nicht im Klaren über die Zusammenhänge zwischen dem Jungen, der toten Frau, dem alten Mann und den Verfolgern. Nur der Leser weiß über alle Bescheid. Miller hat das Alter, den Umgang der Jüngeren damit, traumatische Kriegserlebnisse und norwegische Ermittlungen in Zusammenhang gebracht. Außer über Sheldon erfährt der Leser über die Figuren aber nicht so viel. Bei den Erinnerungen musste ich aufpassen in welcher Zeit sich die Personen gerade befinden. Das Buch hat ein passendes schönes Cover, die Titel ist hervor gehoben und es liegt schön in der Hand.

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ein ungewöhnlicher alter Mann
von leseratte1310 am 15.06.2013
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Sheldon Horowitz ist inzwischen 82 Jahre alt. Nach dem Tod seiner Frau ist er zu seiner Enkelin Rhea und ihrem Ehemann Lars nach Norwegen gezogen. Der Sohn Saul ist im Krieg gefallen und Sheldon fühlt sich schuldig an seinem Tod, weil er ihn bestärkt hatte zum Militär zu gehen.... Sheldon Horowitz ist inzwischen 82 Jahre alt. Nach dem Tod seiner Frau ist er zu seiner Enkelin Rhea und ihrem Ehemann Lars nach Norwegen gezogen. Der Sohn Saul ist im Krieg gefallen und Sheldon fühlt sich schuldig an seinem Tod, weil er ihn bestärkt hatte zum Militär zu gehen. Obwohl Sheldon Jude ist, fühlt er sich als patriotischer Amerikaner. In Norwegen lebt er noch mehr in der Vergangenheit, weil er sich fremd fühlt. Deshalb hegt seine Enkelin den Verdacht, dass er ein wenig dement ist. In der Wohnung über ihm kommt es immer wieder zum Streit. Als die Frau mit dem kleinen Jungen verzweifelt vor der Wohnungstür steht, zögert Sheldon keinen Moment und hilft den beiden. Doch die Verfolger treten die Tür ein. Sheldon versteckt sich mit dem Jungen in einem Schrank. Die Frau wird ermordet. Nachdem Ruhe eingekehrt ist, flüchtet Sheldon mit dem Jungen. Er versteckt sich in einem großen Hotel und ist beim Check-in recht gewieft. Im Verlaufe der ganzen Geschichte zeigt Sheldon einerseits Bauernschläue, andererseits hat er eine ziemlich einfache Weltanschauung, die durch seine Senilität besonders zum Vorschein kommt. Er ist ein liebenswert skurriler Typ. Aber er übernimmt Verantwortung, wo andere wegschauen würden. Während des ganzen Romas sind Sheldons Gedanken immer wieder in der Vergangenheit. Sein Erlebtes beeinflusst seine Entscheidungen. Ein unterhaltsames Buch, kein Krimi trotz kriminalistischer Handlung. Ein liebenswerter, etwas seltsamer Protagonist.

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Verachtet mir die Alten nicht
von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2013
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Eher ungewöhnlich, dass ein 82jähriger, grantelnder Greis zur Hauptfigur eines der besten Krimis dieses Frühjahres wird. Der Ex-Marine Sheldon Horowitz, lebt bei seiner Tochter in Oslo. Abgesehen vom Norwegischen plagen ihn immer wieder die Erinnerungen an seine Familiengeschichte. Was aber nichts an seinen Überlebensinstinkten ändert, als er eines Tages... Eher ungewöhnlich, dass ein 82jähriger, grantelnder Greis zur Hauptfigur eines der besten Krimis dieses Frühjahres wird. Der Ex-Marine Sheldon Horowitz, lebt bei seiner Tochter in Oslo. Abgesehen vom Norwegischen plagen ihn immer wieder die Erinnerungen an seine Familiengeschichte. Was aber nichts an seinen Überlebensinstinkten ändert, als er eines Tages in eine Mordsgeschichte verwickelt wird.

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Ein seltsamer Ort zum Sterben
von buchleserin am 23.05.2013
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Klappentext: Nach dem Tod seiner Frau ist Sheldon Horowitz mit 82 Jahren zur Enkelin nach Oslo gezogen. In ein fremdes Land ohne Juden. Viel Zeit, um über die Vergangenheit nachzudenken. Eines Tages hört Sheldon aus dem Treppenhaus Krach: Er öffnet die Tür, und in seiner Wohnung steht eine Frau mit einem... Klappentext: Nach dem Tod seiner Frau ist Sheldon Horowitz mit 82 Jahren zur Enkelin nach Oslo gezogen. In ein fremdes Land ohne Juden. Viel Zeit, um über die Vergangenheit nachzudenken. Eines Tages hört Sheldon aus dem Treppenhaus Krach: Er öffnet die Tür, und in seiner Wohnung steht eine Frau mit einem kleinen Jungen. Kurze Zeit später ist die Tür aufgebrochen, die Frau tot und Sheldon mit dem Kind auf der Flucht den Oslofjord hinauf. Was wollen die Verfolger von dem Jungen? Sheldon weiß es nicht. Aber er weiß: Sie werden ihn nicht kriegen Inhalt: Der 82-jährige Sheldon Horowitz, ein amerikanischer Jude, ist nach dem Tod seiner Frau Mabel von New York nach Oslo gezogen. Rhea und ihr Mann Lars wohnten bereits seit einem Jahr in Oslo, als Mabel starb und Sheldon sich entschlossen hat zu ihnen zu ziehen. Lars ist Spieleentwickler und Rhea arbeitet als Architektin. Sheldons Erinnerungen an den Krieg belasten ihn. Eines Tages hört er Krach im Treppenhaus, lässt eine osteuropäische Frau mit einem kleinen Jungen in die Wohnung. Draußen vorm Haus steht ein Mercedes mit Männern in Lederjacken. Einen Moment später fahren sie weg, doch sie kommen wieder. Die Verfolger brechen die Tür auf und Sheldon versteckt sich mit dem Jungen im Wandschrank. Die Mutter wird getötet. Sheldon Horowitz flüchtet mit dem Jungen. Meinung: Das Cover ist auffällig und ansprechend gestaltet und gefällt mir sehr gut. Der Roman fängt interessant und spannend an. Man ist gleich drin im Geschehen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Protagonisten. Sheldon ist sehr gut beschrieben und war mir gleich sympathisch, die anderen Charaktere blieben jedoch uninteressant. Während Sheldon mit dem kleinen Jungen auf der Flucht ist, denkt er immer wieder zurück an die Vergangenheit. Leider konnte mich die Geschichte nicht so ganz fesseln. Mir waren es zu viele Rückblicke in Sheldons Vergangenheit. Ich hatte etwas mehr Spannung erwartet.

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Sheldons letzter Auftritt
von einer Kundin/einem Kunden am 02.07.2013
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Sheldon Horowitz aus New York, Jude, Veteran des Koreakriegs, ehemaliger Uhrmacher und Antiquitätenhändler, ist 82 Jahre alt, als seine Frau Mabel stirb. Seine Enkelin Rhea (ihr Vater und Sheldons Sohn Saul fiel in Vietnam) überzeugt den etwas Eigenwilligen zu einem Umzug zu sich und ihrem Mann Lars nach... Sheldon Horowitz aus New York, Jude, Veteran des Koreakriegs, ehemaliger Uhrmacher und Antiquitätenhändler, ist 82 Jahre alt, als seine Frau Mabel stirb. Seine Enkelin Rhea (ihr Vater und Sheldons Sohn Saul fiel in Vietnam) überzeugt den etwas Eigenwilligen zu einem Umzug zu sich und ihrem Mann Lars nach Oslo. Er hört einen Streit in der oberen Etage und lässt die flüchtende Frau und ihren Jungen in die Wohnung. Als die Verfolger die Wohnungstür aufbrechen, flüchtet er mit dem etwa 8 jährigen Kind, das ihn nicht versteht und den er Paul nennen wird. Nicht nur Rhea und Lars beginnen ihn zu suchen, auch die Polizei und Enver, der Vater des Jungen und Kosovoalbaner hoffen die die beiden zu finden. In Rückblicken erfährt man viel über die Protagonisten, besonders über Sheldon. Geplagt von den Kriegserinnerungen und dem Verlust seiner Freunde, seines Sohnes, seiner Ehefrau und nicht zuletzt von Rheas ungeborenem Baby hat er Schuldgefühle, die er nun in einer letzten Tat, indem er den Jungen beschützt, verarbeiten möchte. Ein Buch der leisen Töne, über Krieg, Verlust, Erinnerungen und wie man damit umgehen kann. Politisch und teils philosophisch war es durch seinen flüssigen Schreibstil gut zu lesen.

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