Thalia.de

Eine Idee von Glück

(1)
Einander zuhören, die Sinne schärfen, sich einmischen im Kleinen wie im Großen - Carlo Petrini und Luis Sepúlveda erzählen uns von ihrer je eigenen Sicht auf die Dinge im Leben, die für Freude und Glück stehen: gutes Essen, Zeit für das Schöne oder die Bewahrung von Traditionen sowie die Liebe zur Natur. In einer inspirierenden Mischung aus Biografie, literarischer Erzählung und politischem
Manifest zeigen zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten ihren Lesern Wege zum Innehalten, zu Arbeit, die Sinn stiftet und Spaß bereitet, und zu einem Glück, das nur der findet, der sich engagiert und an der Gestaltung einer guten Zukunft teilhaben kann.
Rezension
Ein wunderbares Buch, das jede Menge Gedanken anreißt, über die es sich nachzudenken lohnt.

natur, 12/2015, Edith Luschmann

»Eine ungewöhnliche Lektüre, die zum Nachdenken einlädt.« Naturarzt

Mein Fazit: ein politisches Manifest des Genusses. Ein wichtiges Buch, dem eine weitere Verbreitung zu wünschen ist.
wein-post.de, 25/15, 15.11.2015, Stephan Pinkert

Stephan Pinkert, wein-post.de, 25/15, 15.11.2015

Ein Gespräch, das inspiriert!

gaiamedia.org, 01.12.2015

Man hat beinahe das Gefühl in einer gemütlichen Runde mit den Autoren zu sitzen und ihren schmunzelnden Ausführungen zu lauschen.


Alessandro Rizzi, testmania.de/welikebooks.de, 03.01.2015

Es ist schön, ein Buch vom Aufbruch zu lesen, von Gemeinschaft und Genuss, vom Recht auf Glück.

Unser Harz, Dezember 2015

Eine für Bauch, Seele und geist anregende Lektüre, am besten mit einem guten Glas Wein.


Bücher Magazin, Februar/März 2016, (mpö)
Portrait
Carlo Petrini ist Gründer und Präsident von Slow Food International, einer Organisation mit mittlerweile über 100.000 Mitgliedern in über 150 Ländern.
Sein Lebensziel ist es, sich für »gut, sauber und fair« produzierte Nahrungsmittel zu engagieren. Petrini ist Autor zahlreicher Bücher zum Thema.

Der ebenfalls 1949 geborene Chilene Luis Sepúlveda ist Schriftsteller, Regisseur und politischer Aktivist. Seine Bücher »Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte« und »Der Alte, der Liebesromane las« machten ihn weltweit bekannt. Nachdem er Chile während der Pinochet-Diktatur verlassen musste, lebte er zehn Jahre lang in Hamburg.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 172
Erscheinungsdatum 28.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86581-735-8
Verlag Oekom
Maße (L/B/H) 185/128/22 mm
Gewicht 264
Verkaufsrang 70.029
Buch (gebundene Ausgabe)
16,95
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Kundenbewertungen


Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
0
1
0
0
0

Ideen für eine bessere Zukunft auch für das eigene Leben
von Michael Lehmann-Pape am 20.10.2015

„Wir müssten aufhören mit dem Gerenne und nachdenken: Halt. Überleg Dir, ob dieser rasante Lebensrhythmus irgendwohin führt“. Sicher ist dieser Vorschlag Sepulvedas seit längerem bereits eine Binsenweisheit im Anblick einer sich immer rasanter und schneller drehenden Welt mit ihrer immensen Zeitverdichtung in Arbeit- und Privatleben. Und immer noch gilt, dass dies... „Wir müssten aufhören mit dem Gerenne und nachdenken: Halt. Überleg Dir, ob dieser rasante Lebensrhythmus irgendwohin führt“. Sicher ist dieser Vorschlag Sepulvedas seit längerem bereits eine Binsenweisheit im Anblick einer sich immer rasanter und schneller drehenden Welt mit ihrer immensen Zeitverdichtung in Arbeit- und Privatleben. Und immer noch gilt, dass dies viel leichter gesagt (und sogar eingesehen) ist, als getan. Gut, dass die beiden Autoren unter diesem Oberbegriff einer Verlangsamung und damit möglichen Reflexion des eigenen „Treibens“ sehr persönlich ihre „Methoden“ im Buch zu Gehör bringen. In einem Dialog zunächst, und dann jeder der Beiden mit „sieben Ideen“ in je einem biographischen Essay. Das „Recht auf Langsamkeit teilen“ durch das eigene literarische Werk, Fortschritt mit einer „Ethik des Anstandes“, die „Idee des Teilens“, die ganz wörtlich verstanden schon beim Essen beginnt, eine „Idee vom Glück“, die Petrini dann umgehend für und in der Gastronomie aufnimmt, die in seinen Augen, genau wie das Glück selbst, ein Geflecht von Beziehungen ist. Wenn dann Petrini überleitet zu einer „Vorbildfunktion“ der „neuen afrikanischen Führungsschicht, dann allerdings spätestens ist konzentriertes Lesen erfordert, was genau damit gemeint ist. Wie gegen Ende hin insgesamt der Eindruck stärker wird, dass sehr subjektiv auch von Vorlieben erzählt wird, von persönlichen „Genüssen“ und persönlichen „Haltungen“, die nicht immer der Transzendierung in das „große Allgemeine“ standhalten. Sicherlich kann jeder Leser dem Gedanken einer Entschleunigung Aspekte für das eigene Leben abgewinnen, nicht bei jedem Leser aber wird der Nachdruck (und die Breite), die das „gute (und nachhaltige) Essen“ im Buch einnimmt ähnliche Begeisterung entfachen, wie bei den beiden Autoren. Dennoch bleibt die „Idee der Konvivalität“ festzuhalten, eine konkrete Auffassung vom Teilen in Bezug auf einen harmonischen Austausch und die Entwicklung der Fähigkeit, Gruppenfremde aufzunehmen. Dass dies der Reflexion, der Langsamkeit, der ruhigen Angehensweise bedarf und dass eine solche Haltung zunächst aus einer Entschleunigung des eigenen Alltagsrhythmus entspringen muss, dass legen die beiden Autoren in ihrer „Idee von Glück“, anregend und überzeugend vor. Eine persönliche, anregende, nicht immer leicht zugängliche, aber letztlich interessante Lektüre aus sehr subjektiver Sicht.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0