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Einfach unvergesslich

Roman

(6)
Neuerdings weiß Claire nicht mehr, welcher Schuh zu welchem Fuß gehört. Oder wie das orangefarbene Gemüse heißt, das auf dem Herd köchelt. Und manchmal geht sie im Pyjama spazieren. Sie weiß, dass das nicht normal ist. Und so schreibt sie, noch bevor die letzte Erinnerung verblasst, all die großen und kleinen Momente der vergangenen Jahre nieder. Wohl wissend, dass diese Gedankenschnipsel schon bald das Einzige sein werden, was ihrer Familie von ihr bleibt. Dabei gibt es noch so viel zu erledigen: Sie muss sich mit ihrer Tochter versöhnen und ihrem Mann zeigen, wie sie die Lieblingslasagne ihrer Kinder zubereitet. Sie muss ein letztes Mal leben, frei sein, sich vielleicht auch neu verlieben. Denn wenn die Zeit davonrennt, ist jede Minute kostbar.
Rezension
»Eine ganz besondere Tragikomödie über Kraft und Macht wahrer Liebe.«, Dolomiten Tagblatt der Südtiroler, 10.03.2016
Portrait
Rowan Coleman lebt mit ihrer Familie in Hertfordshire. Wenn sie nicht gerade ihren fünf Kindern hinterherjagt, darunter lebhafte Zwillinge, verbringt sie ihre Zeit am liebsten schlafend, sitzend oder mit dem Schreiben von Romanen. Da kann das Bügeln schon mal zu kurz kommen. Rowan wünschte, ihr Leben wäre ein Musical, auch wenn ihre Tochter ihr mittlerweile verboten hat, in der Öffentlichkeit zu singen. Sie hat bereits mehrere sehr erfolgreiche Romane veröffentlicht.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783492967648
Verlag Piper ebooks
Verkaufsrang 3.574
eBook (ePUB)
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Einfach unvergesslich schön!“

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Claire, Anfang 40, leidet an einer schrecklichen Krankheit. Sie vergisst! Zuerst sind es nur die Schlüssel, dann mal den ein oder anderen Termin, dann fehlt ihr ein Wort, alles nichts was nicht schon jeder einmal von uns unter Stress erlebt hat, aber als es dann der Name ihrer kleinen Tochter ist, bekommt sie doch Angst. Schleichend Claire, Anfang 40, leidet an einer schrecklichen Krankheit. Sie vergisst! Zuerst sind es nur die Schlüssel, dann mal den ein oder anderen Termin, dann fehlt ihr ein Wort, alles nichts was nicht schon jeder einmal von uns unter Stress erlebt hat, aber als es dann der Name ihrer kleinen Tochter ist, bekommt sie doch Angst. Schleichend wird es immer schlimmer, sie erkennt ihren Mann nicht mehr, hält ihre ältere Tochter für ihre Freundin aus Teenager Tagen. Kann man dennoch glücklich sein und nicht vergessen, warum man jemanden geliebt hat? Wer wissen möchte, wie Claire und ihre Familie die Situation versucht zu meistern, sollte diesen liebevollen, warmherzigen Roman nicht verpassen.

„Unfassbar anrührend!“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Alzheimer avanciert in der Belletristik ja immer weiter zu einem der Lieblingsthemen heran - warum auch immer. Dabei gibt es einige wenige sehr beeindruckende Verarbeitungen. "Einfach unvergesslich" gehört auf jeden Fall dazu! Sehr warmherzig und verständnisvoll erzählt Coleman aus verschiedenen Perspektiven - die Betroffene, sowie Alzheimer avanciert in der Belletristik ja immer weiter zu einem der Lieblingsthemen heran - warum auch immer. Dabei gibt es einige wenige sehr beeindruckende Verarbeitungen. "Einfach unvergesslich" gehört auf jeden Fall dazu! Sehr warmherzig und verständnisvoll erzählt Coleman aus verschiedenen Perspektiven - die Betroffene, sowie ihr Mann, ihre Mutter und ihre erwachsene Tochter berichten - den dramatischen Verlauf einer schrecklichen Krankheit. Ein unglaublich gutes Buch, schlicht gehalten und dadurch nur umso mehr ans Herz gehend. Für alle Fans der Bücher von Jojo Moyes eine unbedingte Empfehlung.

„unvergesslich schön... “

Stefanie Weinzierl, Thalia-Buchhandlung Passau

Mit vierzig bekommt Claire eine schreckliche Diagnose - sie hat frühmanifestierter Alzheimer. Innerhalb nur kurzer Zeit vergisst sie alles um sich herum, den Namen der Tochter, ihren Ehemann oder wo sie wohnt. Trotzdem hat sie klare Momente, in denen sie ihre Gedanken, in ein Erinnerungsbuch für spätere Zeiten aufschreibt.
Ein wunderschöner,
Mit vierzig bekommt Claire eine schreckliche Diagnose - sie hat frühmanifestierter Alzheimer. Innerhalb nur kurzer Zeit vergisst sie alles um sich herum, den Namen der Tochter, ihren Ehemann oder wo sie wohnt. Trotzdem hat sie klare Momente, in denen sie ihre Gedanken, in ein Erinnerungsbuch für spätere Zeiten aufschreibt.
Ein wunderschöner, humorvoller und zugleich trauriger Roman über das Thema Alzheimer. Ich kann dieses eBook nur weiterempfehlen, es hinterlässt einen tiefen Eindruck.

Lisa Kleinwächter, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Eine rührende Geschichte über ein schweres Schicksal mit einer ganz besonderen und vollkommen überraschenden Wendung!
Einfach klasse!
Eine rührende Geschichte über ein schweres Schicksal mit einer ganz besonderen und vollkommen überraschenden Wendung!
Einfach klasse!

Eine herzzerreißende Geschichte, die einen häufig zum Weinen aber auch zum Lachen bringt...! Ein Roman über Demenz aber auch eine herzliche Liebesgeschichte. Eine herzzerreißende Geschichte, die einen häufig zum Weinen aber auch zum Lachen bringt...! Ein Roman über Demenz aber auch eine herzliche Liebesgeschichte.

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Das Buch handelt vom Vergessen, der Liebe und der Fähigkeit den Moment der Gegenwart zu leben. Ein Buch über Trauer, Wut, Hilflosigkeit, Mut und über Humor. Carpe diem! sofort!
Das Buch handelt vom Vergessen, der Liebe und der Fähigkeit den Moment der Gegenwart zu leben. Ein Buch über Trauer, Wut, Hilflosigkeit, Mut und über Humor. Carpe diem! sofort!

Saskia M., Thalia-Buchhandlung Wuppertal

zutiefst einfühlsam und voller Herzenswärme.Ein Buch das man nicht so schnell vergisst zutiefst einfühlsam und voller Herzenswärme.Ein Buch das man nicht so schnell vergisst

Astrid Jankowski, Thalia-Buchhandlung Lünen

Unglaublich bewegend und berührend. Alzheimer, ein Thema für uns alle. Auf eine tolle Art und Weise nahe gebracht. Lustig und traurig, erfrischend und bedrückend. Mein Tipp! Unglaublich bewegend und berührend. Alzheimer, ein Thema für uns alle. Auf eine tolle Art und Weise nahe gebracht. Lustig und traurig, erfrischend und bedrückend. Mein Tipp!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Sooo schön und leider auch etwas traurig aber mit sehr viel Gefühl und Witz geschrieben. Eine Liebe, die neu beginnt, obwohl sie nie zu Ende war. Wunderschön. Sooo schön und leider auch etwas traurig aber mit sehr viel Gefühl und Witz geschrieben. Eine Liebe, die neu beginnt, obwohl sie nie zu Ende war. Wunderschön.

„Wie ist es, sich selbst zu verlieren?“

Martina Lehmann

Können Sie sich vorstellen, zu vergessen, wer Ihr Mann ist? Wie Ihre Tochter heißt? Oder das Sprechteil mit den Tasten? Nein? Ich kann es auch nicht.
Claire ist Anfang 40 als bei ihr frühmanifestierter Alzheimer diagnostiziert wird. Rapide vergisst Sie die Liebe zu ihrem Mann, den Namen ihrer Tochter, wo sie wohnt, wohin sie gehen
Können Sie sich vorstellen, zu vergessen, wer Ihr Mann ist? Wie Ihre Tochter heißt? Oder das Sprechteil mit den Tasten? Nein? Ich kann es auch nicht.
Claire ist Anfang 40 als bei ihr frühmanifestierter Alzheimer diagnostiziert wird. Rapide vergisst Sie die Liebe zu ihrem Mann, den Namen ihrer Tochter, wo sie wohnt, wohin sie gehen will.... manchmal lichtet sich der Nebel um sie herum, doch diese Momente werden immer seltener und immer kürzer.
Als Claire erfährt, das ihre Tochter Caitlin schwanger ist, bedrängt sie sie in einem dieser klaren Momente, ihren Vater (der von seiner Tochter keine Ahnung hat) aufzusuchen und kennen zu lernen. Denn Claire weiß, bald kann sie ihren Töchtern keine Mutter mehr sein, und speziell Caitlin braucht eine Familie.
Eine berührende Geschichte über eine Familie und ihren Kampf mit einer schrecklichen Krankheit. Ich habe beim Lesen mitgelitten, geschmunzelt, geschnieft, geseufzt und herzhaft gelacht. Ein Buch, welches man nach lächelnd und mit einem guten Gefühl lesen und beenden kann.

„Einfach unvergesslich“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Claire ist vierzig als sie die Diagnose Alzheimer bekommt. Es gibt nichts auf, das sie sich allmählich einstellen kann, denn die Krankheit schreitet schnell voran und droht ihr Leben zu zerstören. Dieser Roman ist aus wechselnden Perspektiven geschrieben und zeigt, wie auch das Umfeld von Claire mit dieser Diagnose umgeht.
Wut, Trauer,
Claire ist vierzig als sie die Diagnose Alzheimer bekommt. Es gibt nichts auf, das sie sich allmählich einstellen kann, denn die Krankheit schreitet schnell voran und droht ihr Leben zu zerstören. Dieser Roman ist aus wechselnden Perspektiven geschrieben und zeigt, wie auch das Umfeld von Claire mit dieser Diagnose umgeht.
Wut, Trauer, Resignation, aber auch humorvolle Situationen finden ausreichend Platz in diesem wirklich, tollen Buch.

„Lieben trotz Krankheit“

Andrea Franziska Helmstädt, Thalia-Buchhandlung Großenhain

Wenn man den Titel des Buches „ Einfach unvergesslich“ liest, denkt man zunächst an etwas Schönes, jedoch behandelt dieses Buch ein sehr ernstes Thema – frühmanifesten Alzheimer.
Im Buch erzählt jedes Familienmitglied abwechselnd und die Betroffene selbst wie die Alzheimerkrankheit fortschreitet und Stück für Stück die Persönlichkeit
Wenn man den Titel des Buches „ Einfach unvergesslich“ liest, denkt man zunächst an etwas Schönes, jedoch behandelt dieses Buch ein sehr ernstes Thema – frühmanifesten Alzheimer.
Im Buch erzählt jedes Familienmitglied abwechselnd und die Betroffene selbst wie die Alzheimerkrankheit fortschreitet und Stück für Stück die Persönlichkeit eines geliebten Menschen verloren geht.
Beim Erzählen wird auf gemeinsame Erlebnisse und Emotionen zurückgeschaut.
Anfangs dachte ich, dass mich das Buch zum Weinen bringen und traurig machen würde, doch es kam anders: Der Autor bringt das Thema so lustig, aber auch herzzerreißend herüber, dass ich manchmal zeitgleich lachen und weinen musste.
Dabei ist mir bewusst geworden, dass die Hoffnung immer zuletzt stirbt. Man muss stets das Beste versuchen, selbst wenn es noch so aussichtslos scheint.
Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen, denn es macht uns deutlich, das Alzheimer jeden von uns treffen kann. Es zeigt aber ebenso, dass die Liebe trotz Krankheit niemals erlischt.

Wildner Laura, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Dieses Buch greift ein schwieriges Thema auf: Wie ist es, wenn man plötzlich immer mehr Dinge vergisst? Tragisch und wunderschön zugleich! Dieses Buch greift ein schwieriges Thema auf: Wie ist es, wenn man plötzlich immer mehr Dinge vergisst? Tragisch und wunderschön zugleich!

Laura Filoda, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein toller Roman vom Umgang mit früher Demenz geschildert aus der Sicht aller Familienmitglieder. Aber aufgepasst, die Namen von Mutter & Tochter sind zum verwechseln ähnlich! Ein toller Roman vom Umgang mit früher Demenz geschildert aus der Sicht aller Familienmitglieder. Aber aufgepasst, die Namen von Mutter & Tochter sind zum verwechseln ähnlich!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
5
1
0
0
0

Eindrucksvoll
von einer Kundin/einem Kunden aus Richterswil am 24.09.2014

Sehr berührendes Buch! Brillant geschrieben! Man bekommt eine genaue Vorstellung, was in einem Demenz Kranken abgeht!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Absolut lesenswert!!
von einer Kundin/einem Kunden am 27.04.2015

Dies ist mit Sicherheit ein Buch, das Sie nicht so schnell vergessen werden. Über ein bewegendes Schicksal einer jungen Frau, die an Alzheimer erkrankt. Vom Anfang bis zum Ende einfach atemberaubend! Einfach unvergesslich!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Überwältigend!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus wien am 25.09.2014

Hat mir sehr gut gefallen, sämtliche Stimmungen wurden gut eingefangen..

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Taschentuch-Alarm
von Kitty am 11.08.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Der erste Satz: Greg sieht mich an und glaubt, dass ich es nicht merke. Meine Meinung: Inhalt Claire ist geschockt, als sie die Diagnose erhält. Sie hat doch noch so viel vor und ist gerade mal in den Vierzigern. Warum musste es sie treffen? Auch ihre Familie ist untröstlich und unterstützt Claire wo sie... Der erste Satz: Greg sieht mich an und glaubt, dass ich es nicht merke. Meine Meinung: Inhalt Claire ist geschockt, als sie die Diagnose erhält. Sie hat doch noch so viel vor und ist gerade mal in den Vierzigern. Warum musste es sie treffen? Auch ihre Familie ist untröstlich und unterstützt Claire wo sie nur kann. Ihr Mann schenkt ihr ein "Erinnerungsbuch" wo seine Frau und auch die gesamte Familie wichtige Ereignisse niederschreibt und Dinge hineinklebt. Das Buch platzt schon bald aus allen Nähten und je voller es wird, umso weniger bleibt von Claire übrig... Charaktere Claire geht mit ihrer Diagnose sehr gut um. Sie weiß in "hellen Momenten" genau, was ihr fehlt und was alles noch passieren wird. Ihre Angst ist für mich spürbar gewesen. Gregs Verzweiflung ist so greifbar, dass ich mehr als einmal heulen musste. Er ist derjenige, der zwar versucht mit der Situation irgendwie klar zu kommen, es fällt ihm aber absolut nicht leicht. Je mehr er von seiner Frau verliert, verliert er auch an sich selbst. Ruth ist die Mutter von Claire und hat (leider) schon Erfahrungen damit, was noch alles auf die Familie zukommen wird. Sie tut ihr Bestes um für Claire da zu sein und ist für die gesamte Familie eine enorme Stütze. Caitlin, die älteste Tochter hat ihr eigenes Paket zu tragen. Doch sie ist so selbstlos, dass sie es fein säuberlich in einer Schublade verschlossen hat, um sich voll und ganz um ihre Familie kümmern zu können. Ihre Verletzlichkeit hat mich sehr berührt. Ester, das Nesthäkchen ist der Sonnenschein der Familie. Sie versteht noch nicht, was gerade passiert und sorgt mit ihrer unbeschwerten Art regelmäßig für den Lichtstrahl in diesem doch sehr trüben Buch. "Ich glaube, es wäre einfacher, wenn ich Krebs hätte, dann könnte ich Esther wenigstens immer noch etwas vorlesen und meinen Mann immer noch lieben. Und dürfte noch allein vor die Tür gehen." Zitat aus "Einfach unvergesslich" -Claire- Gesamt Ich musste mich (zum Glück) noch in keinster Weise mit der Thematik, die dieses Buch behandelt auseinandersetzen. Das was ich wusste, bzw. glaubte zu wissen, waren all die typischen Klischees, die sich mir in den Kopf eingebrannt hatten: Wenn jemand eine solche Krankheit hat, ist dieser garantiert schon älter, wenn nicht sogar sehr alt und ist einfach verwirrt. Von den lichten Momenten habe ich bis ich das Buch gelesen hatte nichts gewusst. Außerdem war ich auch immer der Annahme, dass der/die Betroffene überhaupt keine Ahnung hat, was da mit ihr/ihm passiert, wenn die Krankheit erstmal fortgeschritten ist. Nun habe ich einen großen Einblick erhalten und bin erschüttert, sensibilisiert und mein aufrichtiges Mitgefühl gilt allen, die das schwere Los dieser Erkrankung gezogen haben, wie auch deren Familien. Schon am Anfang wird man in die Geschichte von Claire und ihrer Familie hineingezogen und kann das Buch fortan nicht mehr aus der Hand legen. Man nimmt die düstere Stimmung an, die eigentlich nur von wenigen Momenten mal erhellt wird. Ganz besonders die kleine Esther trägt dazu bei, dass man die dunkle Stimmung auch mal durchbrechen kann. Die Kapitel sind abwechselnd aus einer anderen Sicht der Familie erzählt worden. Mal spricht Claire selbst, mal ihr Mann, aber auch ihre Mutter sowie ihre älteste Tochter melden sich in der Ich-Form zu Wort. Bei dieser Erzählweise fiel es mir sehr leicht mich mit jedem zu identifizieren und jeden zu verstehen. Rowas Coleman geizt bei keinem von den genannten Personen mit tiefen Einblicken in ihr Gefühlsleben, so dass man die volle Breitseite der Emotionen mit einem Hammer auf den Kopf geklopft kriegt. Ich habe abwechselnd gelacht über Esther und geweint, wenn Claire beschrieben hat, wie es gerade in ihr ausschaut. Die Geschichte berührte mich zutiefst und hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Es ist absolut schrecklich zu lesen, wie aus der Claire vom Anfang des Buches irgendwann immer weniger übrig bleibt. Wie sie mehr und mehr vergisst und sich eigentlich im Inneren völlig auflöst. Doch nicht nur diese Tatsache hat mir Tränen in die Augen getrieben, sondern auch wie ihre Familie reagiert und vor allem fühlt. Dadurch, dass wirklich abwechselnd aus einer anderen Perspektive erzählt wurde, bekommt man ein Gefühl davon, was vor allem auch in Caitlin vor sich geht. Die junge Frau möchte ihrer Mutter und ihrer Familie so sehr helfen, dass sie ihre eigenen Probleme völlig in den Hintergrund drängt. Und dies, obwohl ihr Päckchen auch ziemlich schwer ist. Vor so viel Selbstlosigkeit ziehe ich meinen Hut! Besonders gut (wenn man das überhaupt bei so einer Thematik sagen kann) hat mir gefallen, was die Familie in das "Erinnerungsbuch" hinein geschrieben hat. Diese Stellen wurden von der Autorin kursiv hervorgehoben. Abwechselnd schreibt immer ein anderes Familienmitglied etwas hinein, klebt vielleicht noch ein Erinnerungsstück mit dabei und erzählt, welches wichtige Ereignis vor Claires Krankheit geschehen ist. Diese, meist kurzen, Kapitel haben mich zutiefst berührt und meistens auch richtig zum Weinen gebracht. Was von uns übrig bleibt, ist die Liebe, die wir gaben und empfingen. Zitat aus "Einfach unvergesslich" -Claire- Fazit: "Einfach unvergesslich" ist ein Buch, welches man gelesen haben muss. Es ist nicht nur berührend geschrieben und voller Emotionen, sondern gewährt einem einen sehr tiefen Einblick in eine Krankheit über die es einfach viel zu viele falsche Vorurteile gibt. Allen voran das es nicht auch eine jüngere Generation treffen kann. Die Autorin hat es geschafft mir die Geschichte lebendig werden zu lassen. Ich habe mich in die Familie hineingedacht, mit ihnen gefühlt und die ganze Angst und Verzweiflung gefühlt. Dieses sogar in vierfacher Ausführung, weil ich absolut alle Emotionen der vier Protagonisten mitgetragen habe. Es fiel mir schwer das Buch aus der Hand zu legen, weil ich immer mehr und mehr erfahren wollte. Das Ende ist eine runde Sache. Ich wünschte, ich könnte noch mehr Zeit mit Claire und ihrer Familie verbringen um sie auf ihrem Weg weiterhin begleiten zu können. Der Titel des Buches ist Programm: Ich werde diesen wundervollen Roman mit Sicherheit immer im Kopf behalten, denn er ist "Einfach unvergesslich"!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
2 0
Berührend!! Ich würde mehr als 5 Sterne vergeben, wenn ich könnte!
von Katharina P. am 06.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Neuerdings weiß Claire nicht mehr, welcher Schuh zu welchem Fuß gehört. Oder wie das orangefarbene Gemüse heißt, das auf dem Herd köchelt. Und manchmal geht sie im Pyjama spazieren. Sie weiß, dass das nicht normal ist. Doch das Leben ist zu kurz, um Trübsal zu blasen. Und so schreibt... Neuerdings weiß Claire nicht mehr, welcher Schuh zu welchem Fuß gehört. Oder wie das orangefarbene Gemüse heißt, das auf dem Herd köchelt. Und manchmal geht sie im Pyjama spazieren. Sie weiß, dass das nicht normal ist. Doch das Leben ist zu kurz, um Trübsal zu blasen. Und so schreibt sie, noch bevor die letzte Erinnerung verblasst, all die großen und kleinen Momente der vergangenen Jahre nieder. Wohl wissend, dass diese Gedankenschnipsel schon bald das Einzige sein werden, was ihrer Familie von ihr bleibt. Dabei gibt es noch so viel zu erledigen: Sie muss sich mit ihrer Tochter versöhnen und ihrem Mann zeigen, wie sie die Lieblingslasagne ihrer Kinder zubereitet. Sie muss ein letztes Mal leben, frei sein, sich vielleicht auch neu verlieben. Denn das Leben ist eine Wundertüte. Und wenn die Zeit davonrennt, ist jede Minute kostbar. Meine Meinung: „Zwanzig Zeilen Liebe“ hat mich letztes Jahr absolut beeindruckt, überwältigt und war ein absolutes Lesehighlight für mich. Nun wollte ich unbedingt „Einfach unvergesslich“ lesen und bin auch von diesem Buch berührt und auch überzeugt. Der Schreibstil ist einfach einmalig – angenehm, flüssig und poetisch! Teilweise wird recht sachlich über die Krankheit gesprochen, Symptome werden aufgezählt und beschrieben. Dies hat mich sehr bewegt und betroffen gemacht. Ich hatte bisher noch nicht viele Berührungspunkte mit dieser Krankheit, höchstens aus Filmen und Büchern. Dort wurde meistens beschrieben, wie es den Angehörigen damit geht. In „Einfach unvergesslich“ Wird auch sehr viel aus Claires Sicht geschildet, wie sie sich selbst fühlt, wie sie mit ihren Erinnerungslücken zurechtkommt und umgeht. Das fand ich sehr interessant beschrieben! Die Perspektivenwechsel finde ich wunderbar, da ich so die ganze Familie besser kennenlernen durfte! Ich mag sie alle und sie sind mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen. Es spielen auch jede Menge Gefühle und Emotionen eine Rolle! Während des Erzählens standen mir das ein oder andere Mal Tränen in den Augen. Die Vorstellung, dass ein geliebter Mensch oder man selbst an Alzheimer erkrankt, ist furchteinflößend. Fazit: „Einfach unvergesslich“ ist für mich ein Lesehighlight. Emotional, mit interessanten Charakteren und einem dennoch schönen Ende. Ich kann es euch nur empfehlen! Lest unbedingt dieses Buch!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Was von uns übrig bleibt...
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 29.12.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

»Doch, Mum, gerade ich kann sehr wohl den Kopf in den Sand stecken«, sage ich, den Blick starr aus dem Fenster gerichtet. »Gerade ich kann komplett ignorieren, was mit mir passiert, weil ich es nämlich die meiste Zeit sowieso nicht mitbekommen werde.« Claire hat eine furchtbare Diagnose bekommen. Sie ist... »Doch, Mum, gerade ich kann sehr wohl den Kopf in den Sand stecken«, sage ich, den Blick starr aus dem Fenster gerichtet. »Gerade ich kann komplett ignorieren, was mit mir passiert, weil ich es nämlich die meiste Zeit sowieso nicht mitbekommen werde.« Claire hat eine furchtbare Diagnose bekommen. Sie ist mit gerade mal Anfang 40 an Alzheimer erkrankt, die Krankheit schreitet erschreckend schnell voran. Mit Leib und Seele war sie Lehrerin – nun kann sie ihren Beruf nicht mehr ausüben. Sie hat ein Buch geschrieben – und nun fehlen ihr beinahe täglich immer mehr Worte. Sie hat zwei Töchter: Die eine studiert bereits, die andere ist erst drei Jahre alt – und sie ist nicht mehr in der Lage, sich um die Kleine zu kümmern. Sie erkennt und fühlt, dass ihre große Tochter in einer schweren Krise steckt, dringend Hilfe braucht – und sie kann sie noch nicht mal mehr selbständig anrufen, weil sie vergessen hat, wie ein Telefon funktioniert. Sie hat vor wenigen Jahren erst Greg, die große Liebe ihres Lebens, gefunden und geheiratet – und nun kommt er ihr von Tag zu Tag mehr vor wie ein Fremder. »Meine Mutter bleibt noch kurz im Türrahmen stehen, dann macht sie auf dem Absatz kehrt. Ich war wohl wieder grausam. Vermutlich wissen alle, dass ich deswegen grausam zu meinen Mitmenschen bin, weil ich wegen der Krankheit nicht mehr weiß, was ich wie sagen soll. Und weil ich oft ganz einfach Angst habe. Vermutlich wissen das alle, aber das schützt sie nicht vor Verletzungen durch mich.« Ihr Leben lang war sie selbstbewusst, unabhängig und eine Kämpferin – nun muss ihre Mutter wieder bei ihr einziehen, um sich um sie und die Kleine zu kümmern. Claire hat immer mehr „Ausfälle“, aber meist erkennt sie, was mit ihr geschieht und leidet furchtbar darunter. Gemeinsam mit ihrer Familie beginnt sie ein Erinnerungsbuch zu schreiben. Darin soll alles Platz finden, was wichtig erscheint, was je wichtig gewesen ist. Erinnerungen, Gedanken, Worte – aufs Papier gebracht, bevor sie ganz verschwinden. Dieses Buch hat mich streckenweise wirklich erschüttert. Was für ein furchtbares Schicksal! Wie grausam! Ich habe richtig mitgelitten. Die meisten Kapitel sind aus Claires Sicht geschrieben, so dass man als Leser immer ganz nah an ihren Gefühlen und Ängsten ist. Was da alles in ihr vorgeht, erschien mir absolut realistisch und nachvollziehbar. Diese Wut zwischendurch, auf die, die sie „einsperren“, ihre Ausbruchsversuche, ihr verzweifeltes Bemühen, etwas selbständig zu tun, die Trauer über jeden weiteren Ausfall und die Angst vor dem, was kommen wird. »Ich will meine Caitlin nicht alleinlassen. Und auch meine Esther nicht. Ich will für immer hier sein, bei ihnen sein und ihnen sagen können, dass ich sie liebe und dass sie alles schaffen werden, egal, was passiert. Und genau da liegt die Grausamkeit, die Ungerechtigkeit. Nicht vor der Krankheit habe ich Angst oder vor der fremden, dunklen, phantastischen Welt, in die sie mich führt. Nein, was ich am allermeisten fürchte, ist, dass ich die Menschen, die ich liebe, allein- und im Stich lassen werde und dass ich daran einfach nichts ändern kann.« Andere Kapitel werden von Caitlin, der älteren Tochter, erzählt. Auch die sind sehr berührend. Sie ist eine junge Frau, die eigentlich selber noch auf zumindest gelegentlichen Beistand angewiesen ist und nun das Gefühl hat, völlig allein dazustehen. Die Angst vor einer Zukunft hat, die ihr Dinge abverlangt, denen sie sich nicht gewachsen fühlt. Die nicht weiß, ob sie sich ein eigenes – glückliches – Leben zugestehen darf, wo doch ihre Mutter so krank ist. Wer aber jetzt glaubt, dass dieses Buch einen nur runterzieht und deprimiert, der irrt. Denn gleichzeitig vermittelt es die Botschaft, das Leben zu genießen, schöne und glückliche Momente anzunehmen, auf sein Herz zu hören. Greg und Ruth (Claires Mutter) schreiben auch so einiges ins Erinnerungsbuch. Das sind wunderschöne Einträge und der Leser erfährt viel über all das, was die Familie miteinander verbindet. Das Ende hat mich dann noch einmal vollkommen überrascht. Ich hatte mich auf die vielen Emotionen im Buch eingelassen. Ich hatte manchmal gelacht und an anderen Stellen einen dicken Kloß im Hals gehabt. Und ich hatte mich vor dem Ende gefürchtet. Aber das Buch will keine Angst machen, sondern Mut. Und so lese ich am Schluss überrascht und glücklich gleich zweimal das – wie ich finde – schönste Ende, das ein solches Buch haben kann. Und das ohne seinen Realismus zu verlieren. Fazit: Unbedingt lesen! Todtraurig und gleichzeitig lebensbejahend. Einfach wundervoll. »Was von uns übrig bleibt, ist die Liebe, die wir gaben und empfingen.«

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von leseratte1310 am 04.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Als bei Claire frühmanifestierte Alzheimer-Demenz diagnostiziert wird, ist sie erst Mitte 40, noch nicht sehr lange verheiratet und hat eine erwachsene und eine dreijährige Tochter. Ihr Vater starb an der gleichen Krankheit und ihre Mutter muss das Ganze jetzt nochmal erleben. Claire wollte gegen die Krankheit ankämpfen, um möglichst... Als bei Claire frühmanifestierte Alzheimer-Demenz diagnostiziert wird, ist sie erst Mitte 40, noch nicht sehr lange verheiratet und hat eine erwachsene und eine dreijährige Tochter. Ihr Vater starb an der gleichen Krankheit und ihre Mutter muss das Ganze jetzt nochmal erleben. Claire wollte gegen die Krankheit ankämpfen, um möglichst lange noch ein „normales“ Leben haben zu können, doch sehr bald erfährt sie, dass in ihrem Fall die Demenz viel schneller fortschreiten wird. Wir erleben den ganz normalen Wahnsinn in einer Familie, die mit den Folgen der Erkrankung umgehen muss. Anfangs fehlten Claire nur Wörter, aber bald schon verschwinden auch viele ihrer Gefühle. Greg war ihre große Liebe, nun entgleitet er ihr, sie mag seine Berührung nicht und wird nervös, wenn er da ist. Caitlin hat ihre eigenen Probleme und dazu noch die Verantwortung für ihre Mutter und ihre kleine Schwester. Bei Claires Mutter wechseln die Gefühle zwischen Wut und Zuneigung. Für alle ist es schwierig, mit der Situation umzugehen, besonders weil Claire eine starke Frau ist und die Einschränkungen der Krankheit nicht akzeptieren will. Als Greg Claire ein Buch schenkt, in dem sie ihre Gedanken aufschreiben kann, wird es kurzerhand zu einem Erinnerungstagebuch umfunktioniert, in dem alle etwas eintragen und einkleben können. So erleben wir die Geschichte aus den unterschiedlichen Perspektiven. Claire beschreibt die schlechten Phasen mit grauem Nebel, der sie umgibt. In den guten Phasen setzt sie sich aber mit aller Kraft für ihre Kinder ein. Es ist nicht ganz leicht, dieses Buch zu lesen, denn die Geschichte nimmt einen doch sehr mit. Trotz dieser bedrückenden Geschichte, kommen auch oft die humorvollen Seiten zum Vorschein. Es ist eine Familie, die trotz aller Schwierigkeiten zusammenhält und das Leben so annimmt, wie es kommt. Ein ungewöhnliches Buch, dass mich noch lange beschäftigt.

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Wunderschön!
von Bani am 12.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Buch hat mich sehr überzeugt. Einfühlsam, traurig aber auch lustig und real. Tabu Thema Alzheimer so zu beschreiben ist ein Kunst. Sehr lesenswert.

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unglaublich mitreißend
von einer Kundin/einem Kunden aus Walchsee am 18.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Bücher von Rowan Coleman sind unglaublich einfühlsam und man kann sich in die Charaktere hineinfühlen! Ich liebe dieses Buch! Es ist witzig und kreativ, spannend und doch liebevoll.

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Grossartig!
von MissRichardParker am 24.02.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Claire ist eine attraktive, selbstbewusste und eigenständige Frau. Sie steht mit beiden Beinen fest im Leben, hat einen Mann mit dem Sie glücklich ist und 2 Töchter von denen eine gerade mal 3 Jahre alt ist. Das perfekte Glück wird jäh getrübt, als Claire, gerade mal 40, die Diagnose frühmanifeste... Claire ist eine attraktive, selbstbewusste und eigenständige Frau. Sie steht mit beiden Beinen fest im Leben, hat einen Mann mit dem Sie glücklich ist und 2 Töchter von denen eine gerade mal 3 Jahre alt ist. Das perfekte Glück wird jäh getrübt, als Claire, gerade mal 40, die Diagnose frühmanifeste Alzheimer-Demenz erhält. Die Krankheit schreitet rasant voran, Claires Mutter zieht bei der Familie ein, da Claire kaum noch klar kommt. Die Familie fängt an, ein Erinnerungsbuch zu schreiben mit allen wichtigen Momenten, die unvergessen bleiben sollen... Es fällt mir recht schwer, das Buch kurz zusammenzufassen. Ich kann nur sagen, dass man es einfach gelesen haben muss! Auf der einen Seite ist es so tragisch und traurig was dieser tollen Frau und Ihrer Familie passiert. Immer wieder fragt man sich beim lesen, wie es sich anfühlen muss, so schnell alles mögliche zu vergessen. Nicht mehr zu wissen wie ein Handy funktioniert, was Zahlen bedeuten oder in welcher Zeit man sich gerade befindet... Trotz dieser ganzen Tragik ist dieses Buch mit einem unglaublichen Charme und Witz geschrieben, dass ich oft lachen musste. Claire hat einen richtig tollen Humor mit dem Sie Ihre Situation grossartig meistert! Man muss Sie einfach lieben! Die Geschichte ist so flüssig geschrieben, dass man das Buch kaum weglegen konnte. Ich war innerhalb kürzester Zeit damit durch und wünschte ich hätte noch viel viel weiter lesen können! Ein super tolles Buch! Es regt sehr zum Nachdenken an, es berührt einem zutiefst und ist absolut lebensbejahend! Grossartig!

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Sehr empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle am 03.02.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Das ist eins der schönsten Bücher das ich gelesen hab. Es fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Unbedingt lesen!!!!

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wunderbar und traurig
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 26.01.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Einfach unvergesslich ist ein soo so wunderschönes Buch. Rowan Coleman hat mich direkt ab der ersten Seite in ihren Bann gezogen und das lies bis zur letzten Seite nicht nach. Es ist ein ganz trauriges Thema aber irgendwie auch mit Charme verpackt. Absolute Kaufempfehlung

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Unglaublich bewegend
von Jasmin Rickenberg aus Lemgo am 19.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Als Claire 40 Jahre alt ist und erfolgreich mitten im Leben steht erhält sie die Diagnose Alzheimer. Von Tag zu Tag vergisst sie mehr aus ihrem Umfeld, angefangen bei Kleinigkeiten wie dem Schuhe zubinden bis hin zu ihrer Tochter und ihrer großen Liebe, die ihr immer fremder wird. Gemeinsam... Als Claire 40 Jahre alt ist und erfolgreich mitten im Leben steht erhält sie die Diagnose Alzheimer. Von Tag zu Tag vergisst sie mehr aus ihrem Umfeld, angefangen bei Kleinigkeiten wie dem Schuhe zubinden bis hin zu ihrer Tochter und ihrer großen Liebe, die ihr immer fremder wird. Gemeinsam mit ihrer Familie beginnt sie ein Erinnerungsbuch, in dem sie all die vielen kleinen und großen Erlebnisse ihres Lebens niederschreiben. Zu Beginn bekommt Claire ihren geistigen Verfall noch deutlich mit. Im Laufe der Zeit wird es eine Zerreißprobe für ihre Familie, denn sie wird zu einer Gefahr für sich selbst und darf das Haus alleine nicht mehr verlassen. Hin und wieder gelingt ihr aber genau das und sie macht sich auf den Weg, um sich irgendwann an einem unbekannten Ort wiederzufinden, ohne jegliche Erinnerung wo sie sich befindet und warum. Gerade diese Momente sind der Autorin unglaublich glaubwürdig und authentisch gelungen, denn genau das ist es ja, was die Krankheit für die Betroffenen und Angehörigen so schrecklich macht. Es ist außerdem nicht leicht für Claire, dass ihre Mutter wieder bei ihr einzieht um sich um sie zu kümmern und sie so auch in ihrem eigenen Leben, wenn auch zu ihrem Schutz, einschränkt. Dies führt zu einigen größeren Reibereien und zeigt was für eine große Belastung die Krankheit auch für die Angehörigen bedeutet. Das Buch wird aus Sicht der Erkrankten Claire, die sich heimlich immer wieder aus dem Haus stiehlt um einen sympathischen Unbekannten zu treffen, und ihrer betroffenen Tochter Caitlyn erzählt, deren Leben plötzlich vor einigen drastischen Veränderungen steht. Das Lesen der Geschichte hat mich sehr aufgewühlt und hat mir selber geholfen, diese schwere, weit verbreitete Krankheit und die Erkrankten besser zu verstehen. Der Familienzusammenhalt, der in dieser Situation so wichtig ist, hat mich sehr beeindruckt und obwohl das Ganze so traurig ist, hat mich das Buch hin und wieder sogar zum Schmunzeln gebracht, wenn Claire ihre jüngste Tochter zum Beispiel bei ihren gemeinsamen Fluchtversuchen als Komplizin bezeichnet. Ein unglaublich bewegendes und trauriges Buch, dass definitiv einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen hat.

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Sehr berührend!
von Monika Schulte aus Hagen am 07.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Eine sehr berührende Geschichte Claire ist viel zu jung für eine Alzheimer-Erkrankung und doch ist sie daran erkrankt. Sie leidet sehr unter dieser Diagnose und versucht doch, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Greg, ihr Ehemann, schenkt ihr ein Buch, ein Erinnerungsbuch, in das sie all ihre Geschichten, ihre... Eine sehr berührende Geschichte Claire ist viel zu jung für eine Alzheimer-Erkrankung und doch ist sie daran erkrankt. Sie leidet sehr unter dieser Diagnose und versucht doch, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Greg, ihr Ehemann, schenkt ihr ein Buch, ein Erinnerungsbuch, in das sie all ihre Geschichten, ihre Erinnerungen hinein schreiben soll, doch nicht nur Clair schreibt in dieses Buch. Alle Familienmitglieder helfen mit und so füllt sich das Buch schnell mit einzelnen Familiengeschichten. Claires Krankheit schreitet viel zu schnell voran. Schon bald weiß sie nicht mehr, wie sie ihre Schuhe anziehen muss. Dann findet sie den Weg nicht zurück nach Hause. Sie läuft draußen im Pyjama herum und sie kann ihr Handy nicht mehr bedienen. In ihren hellen Momentan fühlt Claire sich eingeengt, bewacht von ihrer Familie. Sie ist traurig, wütend und kann die anderen doch verstehen, die ihr nicht mehr erlauben, selbst mit dem Auto zu fahren. Schließlich müssen sie Claire einschließen. Zu oft ist sie entwischt und hat nicht mehr zurück gefunden, doch eine all umfassende Kontrolle gibt es nicht. Immer wieder gelingt es Claire, doch zu entwischen. Sie ist sich sicher, es auch wieder nach Hause zu schaffen und dann wird sie doch wieder von ihrer schrecklichen Krankheit und der Realität eingeholt. "Einfach unvergesslich" - dieser Roman von Rowan Coleman ist wunderschön geschrieben. Das Thema, die Alzheimer-Erkrankung, ist ein Thema unserer Zeit, doch in diesem Roman ereilt die Krankheit eine Frau, die mitten im Leben steht, die sich doch so gerne noch um ihre Töchter kümmern möchte, die sich so sehr danach sehnt, dass sie nicht nur eine blasse Erinnerung für ihre kleine Tochter Esther wird. Ein Wunsch, eine Sehnsucht, der beim Lesen spürbar wird. Man leidet mit Claire mit. Man leidet mit den Familienmitgliedern mit. Greg, der Ehemann, der von der eigenen Frau abgewiesen wird, da sie nicht mehr spürt, wer er eigentlich ist. Claires Mutter Ruth, die zu der Familie zieht, ihre Ungeduld, ihre Wut, die manchmal hoch kommt, obwohl sie weiß, dass ihre Tochter nichts dafür kann, doch Ruth hat die Krankheit schon bei ihrem Mann erlebt und ihn daran verloren. "Einfach unvergesslich" - ein Roman, der mich sehr berührt hat, ein Roman, der nachdenklich macht. Es ist ein Roman, der einen aufzeigt, dass man jeden Tag, jede Stunde genießen soll. Dem Buch wohnt trotz des Themas ein feiner Zauber inne. Eine bezaubernde Geschichte, sehr emotional, aufwühlend und trotz aller Tränen, die man mit großer Wahrscheinlich während des Lesens vergießen wird, auch eine Geschichte, die mir zum Schluss ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

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Taschentücher bereit halten!
von Alexandra am 27.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ich fand es sooo traurig, als Claire anfing, die Liebe ihres Lebens zu vergessen. Doch soooo unendlich schön, dass er einen Weg fand, sich neu in ihn zu verlieben. Es braucht Zeit, das Buch auszulesen. Zeit, um zu verstehen. Alzheimer zu verstehen. Die Nahestehenden zu verstehen. Den Betroffenen selbst und... Ich fand es sooo traurig, als Claire anfing, die Liebe ihres Lebens zu vergessen. Doch soooo unendlich schön, dass er einen Weg fand, sich neu in ihn zu verlieben. Es braucht Zeit, das Buch auszulesen. Zeit, um zu verstehen. Alzheimer zu verstehen. Die Nahestehenden zu verstehen. Den Betroffenen selbst und seinen Freiheitsdrang zu verstehen. Und zu verstehen, dass das Leben trotz allem Lebenswert ist. Aber gerade das ist das Schöne an dem Buch. Dass man Zeit braucht und sich Zeit nimmt...

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Einfach unvergesslich!!!
von Lines Bücherwelt aus Nentershausen am 08.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Klappentext: Der Name deiner erstgeborenen Tochter. Das Gesicht deines Mannes. Dein Alter. Deine Adresse. Was wäre, wenn du dich an all diese Dinge nicht mehr erinnern könntest? Was wäre, wenn es kein Gestern mehr gäbe, sondern nur noch den Zauber einzelner Augenblicke? Neuerdings weiß Claire nicht mehr, welcher Schuh zu welchem... Klappentext: Der Name deiner erstgeborenen Tochter. Das Gesicht deines Mannes. Dein Alter. Deine Adresse. Was wäre, wenn du dich an all diese Dinge nicht mehr erinnern könntest? Was wäre, wenn es kein Gestern mehr gäbe, sondern nur noch den Zauber einzelner Augenblicke? Neuerdings weiß Claire nicht mehr, welcher Schuh zu welchem Fuß gehört. Oder wie das orangefarbene Gemüse heißt, das auf dem Herd köchelt. Und manchmal geht sie im Pyjama spazieren. Sie weiß, dass das nicht normal ist. Und so schreibt sie, noch bevor die letzte Erinnerung verblasst, all die großen und kleinen Momente der vergangenen Jahre nieder. Wohl wissend, dass diese Gedankenschnipsel schon bald das Einzige sein werden, was ihrer Familie von ihr bleibt. Dabei gibt es noch so viel zu erledigen: Sie muss sich mit ihrer Tochter versöhnen und ihrem Mann zeigen, wie sie die Lieblingslasagne ihrer Kinder zubereitet. Sie muss ein letztes Mal leben, frei sein, sich vielleicht auch neu verlieben. Denn wenn die Zeit davonrennt, ist jede Minute kostbar. Der erste Satz: Greg sieht mich an und glaubt, dass ich es nicht merke. Meine Meinung: Claire ist 40 Jahre alt als bei ihr Alzheimer diagnostiziert wird. Ihre letzte Hoffnung ist ein Medikament welches den verlauf der Krankheit verlangsamen soll, doch leider schlägt das Medikament nicht an. Von diesem Moment an ist nichts mehr wie es war, das komplette Leben der Familie Armstrong gerät aus den Fugen. Einfache Dinge wie Schuhe anziehen vergisst Claire. Selbst die tiefen Gefühle zu ihren Mann geraten in Vergessenheit. Claire beginnt ein Buch zu schreiben und mir besonderen Erinnerungsstücken zu versehen, damit die gesamte Familie immer eine Erinnerung hat. Eine Erinnerung an Claire wie sie war und wie sie fühlte. Man beginnt mit dem Lesen und ist sofort mitten in der Geschichte. Wir lernen Claire kennen die gerade die niederschmetternde Diagnose erhalten hat, schon jetzt darf sie nicht mehr Auto fahren und ist auf die Hilfe ihrer Mutter angewiesen. Auch ihren Beruf als Lehrerin muss sie aufgeben, selbst einen Haustürschlüssel hat sie nicht mehr. Sie ist zunehmend deprimiert und kann dieses ganze Theater einfach nicht verstehen. Immer wieder versucht sie von zu Hause auszubrechen, allerdings merkt sie schnell das sie das nicht so einfach kann, denn bereits nach wenigen Metern findet sie sich nicht mehr zurecht. Doch nicht nur für Claire wird der Alltag zunehmend schwerer, auch ihre Familie leidet unter den Symptomen ihrer Krankheit. Ich war wirklich gespannt wie es der Autorin gelingen wird über dieses sensible Thema zu schreiben. Ich muss sagen sie hat einfühlsam und gefühlvoll die Geschichte über Claire geschrieben. Der Aufbau gefällt mir richtig gut und der Schreibstil ist einfach wundervoll und flüssig so das man als Leser nur so durch die Seiten fliegt. Ich muss sagen ich hatte an manchen Stellen des Buches eine richtige Gänsehaut, und hin und wieder auch Tränen in den Augen. Ich persönlich stelle es mir sehr schwierig vor mit dieser Krankheit umzugehen. Es ist einfach so unfassbar traurig wie man aufgrund von Alzheimer alle wichtigen und bewegenden Erinnerungen verliert, fast so als hätte sie es nie gegeben. Kurz gesagt ein sehr bewegendes und aufwühlendes Buch welches auch nach dem auslesen noch lange im Kopf bleibt! Das Cover: Das Cover sieht einfach wunderschön aus, schlicht und doch so geheimnisvoll. Mir gefällt es richtig gut und ich kann mich gar nicht satt sehen. Mein Lieblingszitat: "Komisch: Ich spreche die Worte laut aus und spüre die Angst tief in meinen Bauch - aber irgendwie gehört sie nicht zu mir. Es kommt mir vor, als würde all das, dieses Grauen, jemand anderem passieren." "Liebe ist die wahre Erinnerung, Liebe ist das, was bleibt, wenn wir nicht mehr sind." Fazit: Mit "Einfach unvergesslich" ist der Autorin ein sehr bewegender und berührender Roman gelungen, der auch noch nach dem auslesen lange im Kopf bleibt! Daher bekommt dieses wundervolle Buch von mir 5 von 5 Sternen.

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Mein Kopf ist eine Wundertüte
von Jenny Vogler am 30.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Als Claire die Diagnose Alzheimer erhält ist sie geschockt, denn ihr Vater starb ebenfalls an dieser Krankheit doch die erbliche Vorbelastung hat sie jahrelang verdrängt, kleine Gedächtnislücken wurden schöngeredet und nun scheint sich das Familienschicksal erbarmungslos zu wiederholen. Aber Claire steht gerade in der Mitte ihres Lebens, hat einen... Als Claire die Diagnose Alzheimer erhält ist sie geschockt, denn ihr Vater starb ebenfalls an dieser Krankheit doch die erbliche Vorbelastung hat sie jahrelang verdrängt, kleine Gedächtnislücken wurden schöngeredet und nun scheint sich das Familienschicksal erbarmungslos zu wiederholen. Aber Claire steht gerade in der Mitte ihres Lebens, hat einen liebevollen, jüngeren Partner und mit ihm ein Kleinkind, so dass dieses Krankheitsbild seine Schatten weit vorauswirft. Sie bemüht sich ihr Leben so gut es geht zu regeln und ihren Alltag unter Kontrolle zu halten, doch bald muss sie sich eingestehen, dass sie auf fremde Hilfe angewiesen ist und ihre persönliche Freiheit immer mehr einschränken muss, um niemanden zu gefährden. Die Autorin entwirft hier das Bild einer entscheidungsfreudigen, patenten Frau, die immer größere Bereiche ihres Lebens in fremde Hände legen muss, die sich selbst verliert, weil ihre Erinnerungen kontinuierlich schwinden. Für einen Moment blitzen schöne Details ihrer Vergangenheit auf, Momente des Glücks und der Liebe und dann vergisst sie, wer der Fremde in ihrer Wohnung ist, den ihre Tochter „Papa“ nennt. Aber nicht nur der Identitätsverlust von Claire ist Schwerpunkt des Romans sondern auch der Umgang ihrer Angehörigen mit der vernichtenden Krankheit: das Hoffen und Zweifeln, die kurze Freude aber auch die allumfassende Trauer, die bittere Wahrheit einen geliebten Menschen bereits vor seinem tatsächlichen Ableben zu verlieren. Und so schreibt die Familie ein gemeinsames Erinnerungsbuch für Claire, bedeutende Erlebnisse aus dem intakten Familienalltag, gespickt mit Fotos und kleinen Andenken, sollen für die Beteiligten zum Anker werden, der ihnen in dieser schweren Zeit Trost spendet. Rowan Coleman zeichnet ihre Protagonisten lebensecht und authentisch, den verzweifelten Ehemann genauso wie die erwachsene Tochter, die Verantwortung übernehmen muss aber auch die Mutter, die erneut einen Menschen an die Krankheit verlieren wird. Sie alle haben ihre Bedeutung und Berechtigung in dieser Geschichte, bilden aber nur den Rahmen für die eigentliche Erzählung. Ein Buch über die Liebe, das Leben und den Verlust mit der tiefen Überzeugung, dass jeder Mensch in seinem Leben Spuren hinterlässt, auch wenn er sie nicht mehr wahrnehmen kann. Fazit: Dieses Buch lebt durch seine verschiedenen Blickwinkel, durch den gewollten Perspektivenwechsel und erreicht damit ein großes Spektrum an Gefühlen, Gedanken und Lebensweisheiten. Es regt zum Nachdenken an und lässt beim Leser die Überzeugung zurück, jeden Moment voll und ganz auszukosten, weil gerade das Leben selbst Veränderungen bringen kann, die sich niemand wünscht.

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Berührend, traurig, aber sehr realitätsnah
von einer Kundin/einem Kunden am 20.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Claire muss ein schweres Schicksal ertragen: sie wird immer vergesslicher und vergisst sogar den Namen ihrer eigenen Tochter. Vom Arzt bekommt sie dann die Diagnose „Alzheimer“ und hat nicht mehr viel Zeit, ihr Leben mit ihrer Familie zu verbringen. Werden ihr Ehemann und ihre Kinder trotz des schweren Schicksals zu... Claire muss ein schweres Schicksal ertragen: sie wird immer vergesslicher und vergisst sogar den Namen ihrer eigenen Tochter. Vom Arzt bekommt sie dann die Diagnose „Alzheimer“ und hat nicht mehr viel Zeit, ihr Leben mit ihrer Familie zu verbringen. Werden ihr Ehemann und ihre Kinder trotz des schweren Schicksals zu ihr halten? Ein sehr emotionsvoller Roman, der aber dem wirklichen Leben durchaus sehr nahe ist.

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Wenn das Gestern langsam verschwindet
von Sandra Matteotti aus Zürich am 19.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Claire ist Lehrerin, liebt ihren Beruf. Sie ist verheiratet, hat zwei Töchter und eine Mutter. Das Leben war nicht immer einfach, eine Scheidung liegt hinter ihr, das Verhältnis zur Mutter ist angespannt, trotzdem ist sie mit ihrem Leben zufrieden. Zuerst vergisst Claire nur einige Dinge, denkt, sie sei unkonzentriert,... Claire ist Lehrerin, liebt ihren Beruf. Sie ist verheiratet, hat zwei Töchter und eine Mutter. Das Leben war nicht immer einfach, eine Scheidung liegt hinter ihr, das Verhältnis zur Mutter ist angespannt, trotzdem ist sie mit ihrem Leben zufrieden. Zuerst vergisst Claire nur einige Dinge, denkt, sie sei unkonzentriert, denkt, das könne mal passieren. Die Vergesslichkeiten häufen sich und irgendwann gibt es eine Diagnose dafür: Alzheimer. Damit nicht alles verloren geht, schreibt Claire Geschichten, die ihr einfallen, in ein Erinnerungsbuch. Das Buch wird mit der Zeit Bestandteil der ganzen Familie, alle halten ihre Erinnerungen fest, lesen die der anderen. DIe ganze Familie versucht, mit der Situation umzugehen, für alle Betroffenen bedeutet die Diagnose eine Herausforderung. Das Gestern verliert langsam die Konturen, an eine Zukunft wagt man kaum zu denken, alles, was bleibt, sind die Augenblicke, das, was ist. Das ist erscheint oft als viel zu wenig, ist manchmal ganz viel. Rowan Coleman ist mit Einfach unvergesslich eine berührende und bewegende Geschichte gelungen. Sie wirft den Leser gleich von Anfang an mitten ins Geschehen, indem er mit der Diagnose in die Familiengeschichte einsteigt. Durch Rückblenden in Form der Einträge ins Buch erhält der Leser nach und nach einen umfassenden Blick auf die Vergangenheit, sieht den Weg dahin, wo die Familie und jedes Mitglied darin steht. Bei aller Schwere des Themas gelingt es Coleman, eine gewisse Leichtigkeit des Erzählens zu bewahren, so dass der Leser allein durch das erzählte Geschehen die Tragweite der Krankheit spürt, nicht durch die Form, wie es präsentiert wird. Das Buch behandelt ein schweres Thema, lässt den Leser durch die einfühlsame Art, mit der die Charaktere gestaltet sind, in die Familie und ihre Konflikte im Umgang mit der Krankheit eintauchen und mitfühlen. Dabei hilft, dass die Geschichte immer wieder aus anderer Perspektive geschrieben wird, so dass man das Thema aus der Warte der verschiedenen Betroffenen kennenlernen kann. Fazit: Ein feinfühliger und berührender Roman, der trotz der Schwere des Themas nicht erschlägt.

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Ein langer Abschied
von einer Kundin/einem Kunden am 20.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Als Claire erfährt, dass sie an Alzheimer erkrankt sei, ist sie gerade mal 40 Jahre jung. Mutter zweier Töchter und frisch verheiratet mit Greg. Und ihn vergisst sie als aller ersten. Sie muss ihren Job als Lehrerin aufgeben, weil sie den Schulbriefkasten niederfährt und sie vergisst einzelne Wörter. Sie... Als Claire erfährt, dass sie an Alzheimer erkrankt sei, ist sie gerade mal 40 Jahre jung. Mutter zweier Töchter und frisch verheiratet mit Greg. Und ihn vergisst sie als aller ersten. Sie muss ihren Job als Lehrerin aufgeben, weil sie den Schulbriefkasten niederfährt und sie vergisst einzelne Wörter. Sie weiß nicht mehr wo sie wohnt und auch die Funktion ihres Handys ist ihr ein Rätsel. Sie kann ihrer 3-jährigen Tochter nicht mehr vorlesen, weil sie nicht mehr weiß wie das geht. Trotzdem hat sie klare Momente, wo sie und ihre Angehörigen in ihr Erinnerungstagebuch besondere Erlebnisse eintragen. Zum Nachdenken anregend - berührend. Hat mich aber trotzdem nicht überzeugt. Schade!

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