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Einmal durch die Hölle und zurück

Roman

(3)

Endlich - die Fortsetzung zum SPIEGEL-Bestseller »Schneller als der Tod«!

Nachdem ihm die Flucht vor den Mobstern aus Manhattan gelang, arbeitet Ex-Auftragskiller Pietro unter dem Decknamen Dr. Lionel Azimuth als Schiffsarzt auf einem Luxus-Kreuzfahrer. Doch dann erhält er über einen alten Bekannten ein verlockendes Angebot: für einen mysteriösen Milliardär soll er überprüfen, ob dieser einem Schwindler aufgesessen ist. Zusammen mit der überaus attraktiven Paläontologin Violet macht sich Pietro alias Lionel auf die Suche nach der Wahrheit – und landet mitten in einem Inferno aus Wahnsinn und Gewalt…»Einmal durch die Hölle und zurück« ist ein Fortsetzungskracher, genauso blutrünstig und brüllend komisch. Mit Pietro Brnwa erschuf Josh Bazell den coolsten Antihelden aller Zeiten – und der ist jetzt wieder da!

Portrait
Josh Bazell studierte Literatur und ist ausgebildeter Arzt. Sein erster Roman ›Schneller als der Tod‹ wurde in mehr als dreißig Sprachen übersetzt und war in vielen Ländern Bestseller. Außerdem wurde er 2010 mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet. Josh Bazell lebt in Brooklyn und Barcelona.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.11.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783104016276
Verlag Fischer E-Books
Verkaufsrang 30.067
eBook (ePUB)
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Hier bleibt kein Auge trocken!“

Hendrikje Adriani, Thalia-Buchhandlung Berlin, Eastgate

Josh Bazell ist ein neuer Coup gelungen: in seinem aktuellen Thriller geht es wieder um den bereits bekannten Ex-Mafiakiller - der jetzt Zahnarzt auf einem Kreuzfahrtschiff ist! Das allein wäre ja schon schräg genug, aber es tauchen auch noch ein Milliardär, eine Paläontologin, ein Seeungeheuer, Meth-Hersteller, ein Las Vegas-Zauberer, Josh Bazell ist ein neuer Coup gelungen: in seinem aktuellen Thriller geht es wieder um den bereits bekannten Ex-Mafiakiller - der jetzt Zahnarzt auf einem Kreuzfahrtschiff ist! Das allein wäre ja schon schräg genug, aber es tauchen auch noch ein Milliardär, eine Paläontologin, ein Seeungeheuer, Meth-Hersteller, ein Las Vegas-Zauberer, diverse Gangster und nicht zuletzt US-Politikerin Sarah Palin auf - und diese Mischung hat es in sich! Turbulent, rabenschwarz, spannend, lustig, skurrill... eben echt Josh Bazell!

Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

Rasanter Schreibstil, tolle Protagonisten, eine spannende Story - und die (Lese-)Zeit vergeht wie im Flug! Rasanter Schreibstil, tolle Protagonisten, eine spannende Story - und die (Lese-)Zeit vergeht wie im Flug!

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Diese rasante Achterbahnfahrt des Exkillers hat mich kaum Atem holen lassen. Eine spannende Mixtur aus Action und tiefschwarzem Humor. Das Buch hat einfach nir Spaß gemacht! Diese rasante Achterbahnfahrt des Exkillers hat mich kaum Atem holen lassen. Eine spannende Mixtur aus Action und tiefschwarzem Humor. Das Buch hat einfach nir Spaß gemacht!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Muenster

Der zweite Teil des Autoren. Nach "Schneller als der Tod" geht es weiter mit unserem Mafia-Arzt. Nicht ganz so gut gelungen wie der Erste aber immer noch sehr spannend. Der zweite Teil des Autoren. Nach "Schneller als der Tod" geht es weiter mit unserem Mafia-Arzt. Nicht ganz so gut gelungen wie der Erste aber immer noch sehr spannend.

„zynisch, hochpolitisch, rabenschwarz“

Britta Weiler

Jetzt gibt es ihn auch als Taschenbuch: Den 2. Band mit dem zynischen Ex-Mafiakiller im Zeugenschutzprogramm mit seinen wunderbaren Abschweifungen in Politik, Ethik, Geschichte, Ökologie etc. - nicht immer pc aber immer kurzweilig. Diesmal soll er gemeinsam mit einer Paläontologin (jung, sportlich, attraktiv) dem Geheimnis eines angeblichen Jetzt gibt es ihn auch als Taschenbuch: Den 2. Band mit dem zynischen Ex-Mafiakiller im Zeugenschutzprogramm mit seinen wunderbaren Abschweifungen in Politik, Ethik, Geschichte, Ökologie etc. - nicht immer pc aber immer kurzweilig. Diesmal soll er gemeinsam mit einer Paläontologin (jung, sportlich, attraktiv) dem Geheimnis eines angeblichen Seeungeheuers nachspüren. Dabei kommen Drogen und Knarren wieder voll zum Einsatz - diesmal alles in allem aber weniger haarsträubend, auch wenn der Plot anderes vermuten läßt.

Wer sich von "Schneller als der Tod" bestens unterhalten gefühlt hat, kommt auch hier wieder voll auf seine Kosten: zynisch, witzig, rabenschwarz!

„Abgedrehte Story, skurrile Figuren und verrückte Verwicklungen“

Andreas Hack, Thalia-Buchhandlung Bonn

Der aus dem Thriller "Schneller als der Tod" bekannte ehemalige Mafiakiller Pietro Brwna wird von einem Multimilliardär beauftragt, die Geschichte über ein Seeungeheuer im White Lake, Minessota, zu überprüfen. Er macht sich auf, um des Rätsels Lösung zu finden und trifft auf eine Vielzahl merkwürdiger Gestalten...
Leser, die eine klassische
Der aus dem Thriller "Schneller als der Tod" bekannte ehemalige Mafiakiller Pietro Brwna wird von einem Multimilliardär beauftragt, die Geschichte über ein Seeungeheuer im White Lake, Minessota, zu überprüfen. Er macht sich auf, um des Rätsels Lösung zu finden und trifft auf eine Vielzahl merkwürdiger Gestalten...
Leser, die eine klassische Krimihandlung mit klarer Rollenverteilung bevorzugen, werden von diesem Buch enttäuscht sein; Bazells Roman eignet sich eher für Leser, die Krimis mit schrägen Humor und bizzarer Handlung mögen.
Auch wenn "Einmal durch die Hölle...“ nicht an Bazells Debütroman "Schneller als der Tod" heranreicht, ist es trotzdem ein unterhaltsames, nicht alltägliches Buch, das sich aus der Masse der Kriminalromane hervorhebt.

„Ein würdiger Nachfolger!“

Hendrik Sadowski, Thalia-Buchhandlung Hamm

Schon "Schneller als der Tod" hat mir, mit seinem hohen Unterhaltungsfaktor und seinem zynischen Protagonisten, sehr gut gefallen. Endlich ist nun auch der Nachfolger erhältlich, auf den ich eine gefühlte Ewigkeit gewartet habe. Oft schmälern ja große Erwartungen das Lesevergnügen beträchtlich, nicht aber bei Josh Bazell. Mit einzigartigem Schon "Schneller als der Tod" hat mir, mit seinem hohen Unterhaltungsfaktor und seinem zynischen Protagonisten, sehr gut gefallen. Endlich ist nun auch der Nachfolger erhältlich, auf den ich eine gefühlte Ewigkeit gewartet habe. Oft schmälern ja große Erwartungen das Lesevergnügen beträchtlich, nicht aber bei Josh Bazell. Mit einzigartigem Sinn für (zumeist schwarzen) Humor hat Bazell einen Nachfolger abgeliefert, der dem Vorgänger in Sachen Unterhaltung in keiner Weise nachsteht, ohne sich dabei in Albernheiten zu verstricken, oder an Spannung zu verlieren. Sehr Empfehlenswert!!!

„Einmal durch die Hölle und zurück“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Josh Bazells zweiter Roman "Einmal durch die Hölle und zurück" greift die Geschichte des ehemaligen Mafiakillers Peter Brown (aka. Pietro Brwna aka. Lionel Azimuth) wieder auf. Als Bordarzt auf einem Kreuzfahrtschiff versteckt sich Brown auf den Weltmeeren vor seinen mafiösen Verfolgern. Da kommt ihm das Angebot eines einsiedlerischen Josh Bazells zweiter Roman "Einmal durch die Hölle und zurück" greift die Geschichte des ehemaligen Mafiakillers Peter Brown (aka. Pietro Brwna aka. Lionel Azimuth) wieder auf. Als Bordarzt auf einem Kreuzfahrtschiff versteckt sich Brown auf den Weltmeeren vor seinen mafiösen Verfolgern. Da kommt ihm das Angebot eines einsiedlerischen Millionärs gerade recht, eine Paläontologin auf einer Expedition zu begleiten und für ihre Sicherheit zu sorgen. Dass das Ziel der Expedition ( ein Seeungeheuer zu finden) Peter etwas skurril erscheint, stört ihn nicht sonderlich. Denn die Paläontologin entpuppt sich als ziemlich heißes Geschoß. Und wo wir gerade von Geschossen reden: bald gibt es selbstverständlich die ersten Toten und ein skurriles Pandämonium aus Meeresbiologie, Mafia, Bühnenmagiern, Sarah Palin und blauen Bohnen beginnt sich zu entfalten...

Josh Bazell hat hier viel versucht, um seinem Erstling "Schneller als der Tod" gerecht zu werden. Geglückt ist das leider nur hier und da mal. "Einmal durch die Hölle und zurück" verliert sich in seinen verschiedenen Skurrilitäten. Ich kann es nicht besser ausdrücken als der Kollege Revermann: "Er bleibt im Morast der Bemühung stecken". Mein Fazit: immer nochein lesenswerter Roman, aber der dritte Teil darf gerne wieder ein, zwei Gänge hochschalten.

„Beim nächsten Mal wieder Höchstleistung Mr. Bazell“

Gerd Gewinner, Thalia-Buchhandlung Hof

Was macht denn mein alter zynischer Exmafioso und Onkel Doktor Pietro Brwna mit den unorthodoxen Praxismethoden jetzt so? Das fragte ich mich als verwöhnter Bazell-Wiederholungsleser. Ach so, er ist derzeit als seekranker Arzt auf einem Kreuzfahrtschiff untergetaucht. Blos gut, dass ihn ein ominäser Milliardär beauftragt herauszufinden, Was macht denn mein alter zynischer Exmafioso und Onkel Doktor Pietro Brwna mit den unorthodoxen Praxismethoden jetzt so? Das fragte ich mich als verwöhnter Bazell-Wiederholungsleser. Ach so, er ist derzeit als seekranker Arzt auf einem Kreuzfahrtschiff untergetaucht. Blos gut, dass ihn ein ominäser Milliardär beauftragt herauszufinden, ob dieser einem Schwindel um ein menschmordendes amerikanisches Nessie im White Lake-Minnesota aufgesessen ist. Seite an Seite mit der ultra-schönen Paläontologin Violet macht er sich also auf dem Weg. Und siehe da, ein neues Buch-Genre ist geboren. Der rasant aberwitzige Mafia-Fantasie-Thriller mit politischem Hintergrund. Die unzähligen Fußnoten habe ich mir irgendwann gespart...
Fazit: Für Neueinsteiger immer noch besser als die übliche Thrillerkost. Die anderen Bazell-Leser warten auf ein besseres 3. Buch.

„Einmal durch den See und zurück...“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Nein, Herr Bazell, die Hölle konnte ich nirgends entdecken (da lese ich gerade viel besseren Stoff: John Nivens: 'Gott bewahre' - selten wurde bei einer Höllenbeschreibung mehr gelacht als gerade in Düsseldorf!) und so bleibt dieser Nachfolger zu 'Schneller als der Tod' im Morast der Bemühung stecken: Wie toppe ich ein Kultbuch?

Gelesen,
Nein, Herr Bazell, die Hölle konnte ich nirgends entdecken (da lese ich gerade viel besseren Stoff: John Nivens: 'Gott bewahre' - selten wurde bei einer Höllenbeschreibung mehr gelacht als gerade in Düsseldorf!) und so bleibt dieser Nachfolger zu 'Schneller als der Tod' im Morast der Bemühung stecken: Wie toppe ich ein Kultbuch?

Gelesen, flott gelesen, kurzweilige Unterhaltung ja, großartiger Anmerkungsteil ja, - und das wars. Wahrscheinlich habe ich einfach zu viel erwartet und wurde dahingehend enttäuscht. Wäre dies Bazells erster Roman gewesen, hätte es genug Gründe gegeben, ihn zu loben, so aber ist er unter seiner eigenen Meßlatte durchgesprungen...

Lesenswert trotzdem. Aber auch nicht mehr. Allerdings bin ich mir sicher, dass der nächste Bazell wieder kultiger wird. Ich werde ihn lesen, denn ich weiß, was er kann!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
2
1
0
0
0

Höllentrip
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 29.03.2012

Endlich, Peter Brown ist wieder zurück! Und mit ihm die ganze atemberaubende Rasanz und die bewährte schräge Derbheit des ersten Teils "Schneller als der Tod ". Achtung, wer diese Story liest,könnte verschlungen werden!

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Bazell, Einmal durch die Hölle und zurück
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 14.02.2012

Er ist wieder da! Peter Brown, der ehemalige Mafiakiller. Jetzt als Zahnarzt auf einem Kreuzfahrtschiff, seine weitere neue Identität im Zeugenschutzprogramm. Als er vom Schiff runter geht, um für einen Millionär an einer Expedition teilzunehmen, eskaliert die ganze Geschichte sehr schnell auf "Bazell-Art"! Das pure Vergnügen! Ich fiebere von... Er ist wieder da! Peter Brown, der ehemalige Mafiakiller. Jetzt als Zahnarzt auf einem Kreuzfahrtschiff, seine weitere neue Identität im Zeugenschutzprogramm. Als er vom Schiff runter geht, um für einen Millionär an einer Expedition teilzunehmen, eskaliert die ganze Geschichte sehr schnell auf "Bazell-Art"! Das pure Vergnügen! Ich fiebere von Seite zu Seite mit, ob es Doc Lionel Azimuth und der umwerfenden Violet Hurst, Paläontologin, gelingen wird, das "Seeungeheuer" zu fangen, zu enttarnen und noch alle anderen Rätsel in diesem Krimi zu lösen. Unglaublich, was der Autor mir so nebenbei noch alles beibringt, sei es über die Klimakatastrophe oder "Flusskämpfe" im Vietnamkrieg. Und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band!!

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Einmal durch die Hölle und zurück
von leserattebremen aus Bremen am 16.04.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Pietro Brwna, ein ehemaliger Mafiakiller, arbeitet und einem Decknamen als Arzt an Bord eines Kreuzfahrtschiffs- so gut es eben geht mit einem sehr fragwürdigen Universitätsabschluss und einer Weiterbildung in Zahnheilkunde per Youtoube-Videos. Doch mit diesen halbwegs entspannten Leben ist es vorbei, als er für einen amerikanischen Milliardär gemeinsam mit... Pietro Brwna, ein ehemaliger Mafiakiller, arbeitet und einem Decknamen als Arzt an Bord eines Kreuzfahrtschiffs- so gut es eben geht mit einem sehr fragwürdigen Universitätsabschluss und einer Weiterbildung in Zahnheilkunde per Youtoube-Videos. Doch mit diesen halbwegs entspannten Leben ist es vorbei, als er für einen amerikanischen Milliardär gemeinsam mit der Paläontologin Violet Hurst auf die Jagd nach einem Seeungeheuer geschickt wird. Als sie herausfinden, dass dort in letzter Zeit bereits vier Menschen zu Tode gekommen sind, machen sie sich auf die Suche nach den vermeintlichen Mördern- denn an ein Seeungeheuer glauben sie beide nicht. „Einmal durch die Hölle und zurück“ ist zweite Roman von Josh Bazell, sein Debüt „Schneller als der Tod“ stand lange auf den Bestsellerlisten und ist der inhaltliche Vorläufer zu diesem Krimi. Doch auch ohne Kenntnis des ersten Romans kann man der Handlung problemlos folgen. Der Stil des Autors ist äußerst unterhaltsam und hebt sich positiv von den meisten bekannten Krimiautoren ab, er ist sehr direkt, teilweise fast brutal und gleichzeitig unterlegt mit einer Menge bitterbösem schwarzem Humor. So wird die anfänglich etwas alberne Jagd nach einem Seeungeheuer gemäß Nessie in Schottland schnell zu einem spannenden Krimi mit höchst eigenartigen Charakteren, wie beispielsweise den Organisator dieser Abenteuertour Reggie Trager, dessen Motive ziemlich fragwürdig scheinen. Pure wissenschaftliche Neugier scheint es nicht zu sein, die ihn zu dieser Reise an den See treibt. Und auch der ein oder andere Prominente begibt sich mit auf die Suche nach dem Urzeitmonster, was beim Leser für einige Lacher sorgen dürfte. „Einmal durch die Hölle und zurück“ ist ein gutes Buch für jeden, der keinen klassischen Krimi mit klarer Rollenverteilung sucht, sondern der von einem Buch neben Spannung auch Witz und eine gewisse Einzigartigkeit erwartet. Das ist Josh Bazell definitiv gelungen.

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1 0
Nach dem Top folgt ein Flop
von melange aus Bonn am 04.01.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Zum Inhalt: Der aus dem Thriller "Schneller als der Tod" bekannte Ex-Auftragskiller der Mafia im Zeugenschutzprogramm wird von einem Multimilliardär beauftragt, die Story zu einem Ungeheuer im White Lake zusammen mit einer Paläontologin zu überprüfen. Dabei kämpft er nicht nur mit Nessie, sondern mit Vergangenheit und Zukunft in Gestalt... Zum Inhalt: Der aus dem Thriller "Schneller als der Tod" bekannte Ex-Auftragskiller der Mafia im Zeugenschutzprogramm wird von einem Multimilliardär beauftragt, die Story zu einem Ungeheuer im White Lake zusammen mit einer Paläontologin zu überprüfen. Dabei kämpft er nicht nur mit Nessie, sondern mit Vergangenheit und Zukunft in Gestalt von Politikern, Mobstern und der Klimakatastrophe. Zum Cover: Sehr schick in glänzendem Schwarz und Weiß mit erhabenen roten Blutstropfen gehalten, - ein echter Hingucker in Laden und Bücherschrank und durch die Ähnlichkeit mit dem ersten Band gut als Nachfolger zu identifizieren. Mein Eindruck: Auch weil ich vom Vorgänger bis auf kleine Abstriche begeistert war, hat mich „Einmal durch die Hölle und zurück“ fast auf ganzer Linie enttäuscht. Zwar bedient sich Bazell in diesem Buch des für ihn typischen Stilelements der Fußnote und des lakonischen, tiefschwarzen Humors der Hauptfigur; die Story selber ist mir persönlich aber definitiv viel zu abgedreht. Fast wirkt es, als wollte Bazell noch einen draufsetzen: Noch skurrilere Nebenfiguren, noch verrücktere Verwicklungen, noch mehr Mafiadurchdringung, noch mehr Spleen. Aber so wurde es dann eben einfach zu viel: Eine absolut unglaubwürdige und dazu dürftige Handlung, zu viele supercoole Typen, die äußerst eloquent über Thematiken auf dünnem Eis plaudern können (Religion, Darwin, Klimawandel, politische Verwicklungen) und zum guten Schluss noch die Beweise der Klugheit und guten Recherche des Autors (60 Seiten). Außerdem auf gefühlten 680 von 340 Seiten die sexuelle Erregung der Hauptfigur und die Hoffnung derselben auf ein Vernaschen der Nebendarstellerin. Die Unterhaltung des Lesers durch eine spannende Geschichte (wie ich es von einem „Thriller“ erwarte), kam dabei eindeutig zu kurz. Fazit: Zu viel Weltuntergangsgequatsche und zuviel sexuelle Frustration. Nur streckenweise die erhoffte Spannung. 2 Sterne

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von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Abgedrehte Krimireihe, unerwartet und drastisch. Für alle, die mal was Neues lesen wollen, dass in kein Schema passt. Sehr gut.

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Überwältigend
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 05.12.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Eher unbedarft ging ich an dieses Buch heran und wurde vollkommen überrascht.Ein ehemaliger Killer,eine Paläantologin und ein merkwürdiges Untier in einem See.Und wäre das noch nicht genug,erfahren wir noch so einiges über Vietnam,Klimawandel und Sarah Palin.Jawohl,die taucht auch noch auf.Selten hat mich ein Krimi so amüsiert.Kurzweilig,spannend und grandios.

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Absurd, schräg, komisch
von Johanna Radke aus Hamburg am 05.05.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Bazell hat seine Fans lange warten lassen, doch nun ist es Zeit für die Fortsetzung der Geschichte um den Ex-Auftragskiller Pietro. Bazell schickt den Leser diesmal zusammen mit Pietro auf eine äußerst seltsame Expedition. Die harmlosen Wälder und Seen von Minnesota verwandeln sich in ein Inferno aus Wahnsinn und Gewalt.... Bazell hat seine Fans lange warten lassen, doch nun ist es Zeit für die Fortsetzung der Geschichte um den Ex-Auftragskiller Pietro. Bazell schickt den Leser diesmal zusammen mit Pietro auf eine äußerst seltsame Expedition. Die harmlosen Wälder und Seen von Minnesota verwandeln sich in ein Inferno aus Wahnsinn und Gewalt. Gibt es tatsächlich ein mordendes Seeungeheuer oder was steckt hinter dem Geheimnis am See? Pietro steht bei der Lösung dieser Frage diesmal die hübsche Paläontologin Violet zur Seite. Ein Verschwörungsthriller wie es ihn noch nie gab – clever, brutal und komisch. Durch sein schnelles Tempo, die irrwitzige Story und den sympathischen Helden Pietro macht dieser Thriller einfach nur Spaß. Gleichzeitig ist die Geschichte so verschlungen und gut inszeniert, dass die Spannung bis zur letzten Seite hält. An den ersten Teil "Schneller als der Tod" kommt der Nachfolger leider nicht ganz ran, für Bazell Fans jedoch trotzdem ein Muss.

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William, das Monster vom White Lake
von einer Kundin/einem Kunden am 15.01.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Dr. Lionel Azimuth, war früher Dr. Peter Brown und davor Pietro Brwna, aber da war noch Auftragskiller der Mafia, hat einen miesen Job als Zahnarzt auf einem Kreuzfahrtschiff. Auf Empfehlung seines Mentors wird er vom Milliardär Rec Bill engagiert. Er soll Violet Hurst beschützen, eine äußerst interessante... Dr. Lionel Azimuth, war früher Dr. Peter Brown und davor Pietro Brwna, aber da war noch Auftragskiller der Mafia, hat einen miesen Job als Zahnarzt auf einem Kreuzfahrtschiff. Auf Empfehlung seines Mentors wird er vom Milliardär Rec Bill engagiert. Er soll Violet Hurst beschützen, eine äußerst interessante und attraktive Frau, sie ist Paläontologien. Gemeinsam mit ihr soll er nach Minnesota reisen und feststellen, ob es im White Lake tatsächlich ein menschenfressendes Monster gibt oder Rec Bill einem gigantischen Schwindel aufgesessen ist. Die anderen Expeditionsteilnehmer erweisen sich als recht exzentrisch und teilweise auch berühmt. So ist z.B. auch Sarah Palin mit von der Partie. Josh Bazell ist wieder großartig, cool, zynisch und sehr witzig.

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nessies böser Verwandter
von anyways aus Greifswald, Hansestadt am 02.12.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein Wiedersehen mit dem Ex-Auftagskiller und Arzt Pietro der unter dem Deckmantel Dr. Azimuth auf einem Kreuzfahrtschiff sein Dasein fristet. Einzig und allein da hier die Mafia höchst selten ihre Finger im Spiel hat und ihm nach seinem schnöden Leben trachtet. Erlöst wird er zum Glück von seinem... Ein Wiedersehen mit dem Ex-Auftagskiller und Arzt Pietro der unter dem Deckmantel Dr. Azimuth auf einem Kreuzfahrtschiff sein Dasein fristet. Einzig und allein da hier die Mafia höchst selten ihre Finger im Spiel hat und ihm nach seinem schnöden Leben trachtet. Erlöst wird er zum Glück von seinem Verbindungsmann, der ihm einen Auftrag an Land verschafft. Für einen Multimillionär soll er an einer Expedition, zusammen mit einer überaus attraktiven Paläontogin, zum White Lake teilnehmen, denn in diesem überaus trüben See gibt es höchstwahrscheinlich einen überaus aggressiven und blutrünstigen Verwandten von Nessie. Josh Bazells Schreibstil ist einfach unverkennbar. Laut, schnoddrig, gossenhaft aber mit Fachwissen nicht nur in medizinischer Hinsicht gespickt. Er ist m.E. auch einer der wenigen Autoren der sich in einem Roman fortwährend der Einfügung von Fußnoten bedient. Ein Gemisch aus Krimi, Thriller, Roman und wissenschaftlicher Abhandlung in einem Tempo und Zusammenhang der wirklich , wäre es ein Film, an Tarantino erinnert. Ganz so überzeugt war ich diesmal allerdings nicht. Mir fehlte irgendwie der richtige Biss und einige Fußnoten fand ich deplatziert. Bei wissenschaftlichen Erklärungen sind sie ja ganz hilfreich aber diesmal übertreibt es Bazell ein wenig. Auch den Epilog mit seinen 50 Seiten finde ich zwar interessant aber von seinem Umfang her übertrieben. Trotzdem ein Buch das durch seine Machart überzeugt und das man schwer aus den Händen legen kann.

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Höllentrip mit Rückfahrkarte
von Brilli aus Hagen am 16.11.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der mysteriöse Unfall, der sich vorletzten Sommer im White Lake ereignete, bildet den fulminanten Einstieg in Josh Bazells neuen Roman. Ein junges Paar verschwindet beim Schwimmen wie von einem blutrünstigen Monster verschlungen, und die Geschichten um ein im See lebendes Ungeheuer erhalten neue Nahrung. Der ehemalige Auftragskiller Pietro Brnwa alias... Der mysteriöse Unfall, der sich vorletzten Sommer im White Lake ereignete, bildet den fulminanten Einstieg in Josh Bazells neuen Roman. Ein junges Paar verschwindet beim Schwimmen wie von einem blutrünstigen Monster verschlungen, und die Geschichten um ein im See lebendes Ungeheuer erhalten neue Nahrung. Der ehemalige Auftragskiller Pietro Brnwa alias Lionel Azimuth, der - seekrankgefährdet - momentan als Schiffsarzt arbeitet, erhält einen neuen Auftrag. Der Millionär Rec Bill will durch seine Recherchen erfahren, ob er bei seinen Planungen einem Schwindel aufgesessen ist oder nicht. Zur Seite steht ihm die attraktive Paläontologin Violet Hurst, wodurch für ein Liebesgeplänkel in der Story einige Weichen gestellt sind. Die Expedition erweist sich als äußerst brisant, die Beteiligten geraten in einen Strudel von Gewalt, der seine Opfer fordert und sie erbarmungslos in seinen Sog zieht. So unwahrscheinlich der Verdacht auch ist, dass ein Seeungeheuer im White Lake auf Beute lauert, so deutlich sprechen alle Zeichen dafür. Unter lebensgefährlichem Einsatz versuchen Pietro und Violet die Verbrechen aufzuklären. Josh Bazell schreibt skuril, bösartig und hintergründig. Sein Schreibstil liest sich flüssig, seine Wortwahl ist oft an der Grenze "des guten Tons", läßt sich aber mit dem Gesamterscheinungsbild, das Pietro uns bietet, vereinbaren. Was auf die Dauer gesehen etwas an den Lesenerven zerrt, sind die unzähligen Fußnoten, die den Lesefluss immer wieder unterbrechen, sodaß man Mühe hat, ein richtiges Sich-Einfinden in den Roman zu vollziehen. Ich weiß nicht, ob diese Zusatzerklärungen ständig notwendig gewesen wären, sie geben dem Werk auch eine gewisse Zerrissenheit zwischen Thriller, Satire und amerikanischer Polit - Nachhilfe, die nicht positiv wirkt sondern eher ermüdet. Schade eigentlich! Dadurch geht ein großer Teil der spannenden Rasanz verloren. Trotzdem ein gutes, nicht alltägliches Buch, das sich aus der Masse, die dieses Genre bietet, absolut hervorhebt.

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Pietro liefert uns eine zweite Runde
von einer Kundin/einem Kunden am 14.11.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Pietro ist zurück. Diesmal wird er von einem reichen Mann angeheuert und soll zusammen mit einer Paläontologin das Geheimnis um den White Lake Sea lüften. Pietro gerät dabei natürlich wieder in allemöglichen merkwürdige und abstruse Situationen, doch er wirkt irgendwie reifer als das letzte Mal... Zugegeben "Einmal durch die Hölle... Pietro ist zurück. Diesmal wird er von einem reichen Mann angeheuert und soll zusammen mit einer Paläontologin das Geheimnis um den White Lake Sea lüften. Pietro gerät dabei natürlich wieder in allemöglichen merkwürdige und abstruse Situationen, doch er wirkt irgendwie reifer als das letzte Mal... Zugegeben "Einmal durch die Hölle und zurück" ist anders als sein Vorgänger. Diesmal kämpft der Arzt aus Stahl nicht gegen die Mafia sondern gegen eigene Ängste und ein Ungeheuer. Das mag ganz anders sein als der erste Teil, aber keineswegs schlechter. Die Geschichte konnte mich auch diesmal wieder von der ersten Seite an fesseln. Der ungewohnte derbe und zynische Schreibstil macht es schwer nicht hin und wieder zu schmunzeln, auch wenn das absolut nicht angebracht ist. Durchsetzt ist die Geschichte von Kommentaren und Berichten (die teilweise in größere Nebenplots ausarten). Auf der einen Seite bereichern diese Kommentare den Thriller ungemein, da Pietro so fast schon greifbar und real wirkt. Leider arten diese aber stellenweise etwas aus. Ich fand es beispielsweise weniger gut, dass die Fußnoten auch auf anderen Seiten noch weiter fortgeführt werden, was zu einem hektischen hin und herblättern führt, so wird der Lesespaß doch ein wenig gedämpft. Vor allem hätten die Kommentare hier und da noch ein gutes Stück kürzer sein können. Und auch das Nachwort mit Erklärungen und Quellen fällt ungewöhnlich lang aus und hätte gerne zugunsten einer längeren Hauptgeschichte gekürzt werden dürfen! Mein Fazit: Ein Thriller, der besonders ist durch die Erzählweise, die Charaktere und auch durch die Geschichte an sich. Aber man muss Stil und Figuren mögen und sich auf sie einlassen. Hat einem der Vorgänger gefallen und ist man mit dem Stil des Autors vertraut dürfte man aber seine Freude mit diesem Buch haben!

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Einmal durch die Hölle...
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 19.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ex-Auftragskiller Pietro erhält ein verlockendes Angebot: Er soll für den Milliadär Rec Bill herausfinden, ob sich im White Lake ein Seeungeheuer befindet. Die Paläontologin Violet Hurst begleitet auf die Expedition. Dazu müssen sie in die tiefste Provinz der USA, ins Herz Minnesotas. Ford ist keine Bilderbuchkleinstadt eher ein urbanisierter... Ex-Auftragskiller Pietro erhält ein verlockendes Angebot: Er soll für den Milliadär Rec Bill herausfinden, ob sich im White Lake ein Seeungeheuer befindet. Die Paläontologin Violet Hurst begleitet auf die Expedition. Dazu müssen sie in die tiefste Provinz der USA, ins Herz Minnesotas. Ford ist keine Bilderbuchkleinstadt eher ein urbanisierter Albtraum, voller Verlierer, Drogenfreaks und Bad Guys. Im nahe gelegenen White Lake See sind Menschen angeblichen von einem Seeungeheuer vom Leben zum Tode befördert worden. In Ford herrschen- neben selbst hergestellten synthetischen Drogen- Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Misstrauen. Pietro glaubt die Geschichte vom Nessi-verwandten Seeungeheuer natürlich nicht. Aber für 85000 Dollar ist ihm kein Weg zu weit, keine Idee zu blöd. Pietro ist Vernunft pur. Genau wie die schöne Violet. Zwischen den beiden entspinnt sich eine explosive Beziehung. Leider hält der Roman nicht, was der Buchumschlag verspricht. Da wird ein Inferno aus Wahnsinn und Gewalt angekündigt. Ein Riesenspaß, soll da auf den Leser zukommen. Im Buch sind von davon nur homöopathische Dosen zu finden. Vor allem kommt die Spannung zu kurz. Dafür ist der „Ich“-Erzähler Pietro ein echter Pluspunkt. Ein heiliger Unheiliger mit Hang zum Nihilismus. Überhaupt hat Josh Bazell ein gute Händchen beim Figurenaufbau. Außer dem Milliardär Rec Bill, den ich als zu saftlos empfunden habe, wirkt das gesamte Personal vom Leben auf sonderbare Weise deformiert, interessant und skurril, wenn auch bezogen auf das Ende, nicht immer glaubhaft. Der Text erzeugt trotz fehlender Spannung einen gewissen Sog, weil die ironische Sichtweise des Protagonisten und der Dauerschlagabtausch mit Violet ein regelrechtes Sperrfeuer gegen aufkommende Langeweile legen. Ungemein intelligente Dialoge atmen die liberal aufgeklärte Grundhaltung des Autoren, der falschen Konservatismus und Unwissenheit seines Geburtslandes anprangert. Da wird anhand der Evolution, die wortgetreue Auslegung der Bibel zerlegt. Sarah Palin, ehemalige Präsidentschaftskandidatin der USA bekommt ihr Fett weg, wobei es allerdings nur partiell komisch zugeht. Die Leugner des Klimawandels, die gesamte neoliberale Elite des politischen Amerikas wird mit Hohn und Spott überzeugen. Was oft in unzähligen Fußnoten geschieht, die jeweils den Lesefluss unterbrechen und mit der Handlung wenig zu tun haben. Fast hat man den Eindruck, der Roman wäre lediglich wegen der Fußnoten und dem Anhang geschrieben worden. Denn inhaltlich hapert es bei dem Buch über weite Strecken. Da wäre ein läppisch abgehandeltes, unglaubwürdiges Ende zu nennen, dass ich ehrlich gesagt, schon hundert Seiten lang auf mich zukommen gesehen habe. Oder dramaturgisch durchhängende Handlungsabläufe, die in Lappalien münden, wie bei der nächtlichen Fotostory. Vieles ist einfach an mir vorbei gelaufen, manches fand ich unverständlich. Das Lustige ist: Letztlich scheitert der Roman ausgerechnet auf der Ebene auf die Josh Bazell den Leser hinführen will, es mangelt an logischer Unterfütterung der der Welt präsentierten Wahrheit, an Nachvollziehbarkeit. -Ja, an Vernunft.

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Auf der Such nach dem Ungeheuer
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterwald am 28.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Pietro, im Zeugenschutzprogramm befindlicher Mafiakiller, arbeitet als Arzt auf einem Kreuzfahrtschiff. Dann nimmt er einen Auftrag an, bei dem es darum geht, ein angebliches Seeungeheuer, dem schon Menschen zum Opfer gefallen sein sollen, aufzuspüren bzw. zu beweisen, dass dieses nicht existiert. Zur Seite (und manchmal im Weg) steht ihm... Pietro, im Zeugenschutzprogramm befindlicher Mafiakiller, arbeitet als Arzt auf einem Kreuzfahrtschiff. Dann nimmt er einen Auftrag an, bei dem es darum geht, ein angebliches Seeungeheuer, dem schon Menschen zum Opfer gefallen sein sollen, aufzuspüren bzw. zu beweisen, dass dieses nicht existiert. Zur Seite (und manchmal im Weg) steht ihm dabei die attraktive Paläontologin Violet, die von seiner Vorgeschichte nichts ahnt. Mit einer bunt gemischten Gruppe brechen sie zum sagenumwobenen See auf und erleben Schreckliches. Wie schon der Vorgänger ist auch dieses Buch in einer flotten schnoddrigen Sprache geschrieben. Leider hemmen die vielen Fußnoten manchmal den Lesefluss, obwohl sie auch immer wieder zum Grinsen oder Nachdenken anregen. Die Geschichte ist manchmal ein wenig verworren, es ist nicht einfach, immer den Überblick zu behalten. Und dann noch eine Anmerkung zu Anhang: So einen umfangreichen, aber auch informativen Anhang habe ich noch bei keinem Roman gesehen.

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Gute Idee, fehlt leider etwas
von Besra am 25.01.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Inhalt: Pietro Brwna alias Peter Brown wird von einem Millionär namens Ric Bill dazu angeheuert an einer Expedition teilzunehmen. Er nimmt daran mit seiner neuen Identität als Arzt Lionel Azimuth teil, denn er war ein Ex-Auftragskiller. Mit auf der Kreuzfahrt ist die Paläontologin Violet Hurst. Die Suche ist nach einem ungeheuer,... Inhalt: Pietro Brwna alias Peter Brown wird von einem Millionär namens Ric Bill dazu angeheuert an einer Expedition teilzunehmen. Er nimmt daran mit seiner neuen Identität als Arzt Lionel Azimuth teil, denn er war ein Ex-Auftragskiller. Mit auf der Kreuzfahrt ist die Paläontologin Violet Hurst. Die Suche ist nach einem ungeheuer, das ein junges Paar getötet haben soll. Doch Pietro und Violet wissen gar nicht, dass sie sich bei dem Auftrag in Gefahr begehen, denn das Ungeheuer wartet schon auf sie. Der Wahnsinn in Minnesota ergibt sich dann als Ort von Gewalt... Kritik: Die Leseprobe hatte mich gleich dazu angeregt, dieses Buch zu lesen. Der Klappentext hat mir nicht viel gesagt, doch dass war nicht so wichtig. Bis zur Mitte des Buchs kam ich ganz gut mit, doch dann war ich ein wenig verwirrt. Vor allem, dass Pietro dauernd neue Namen bekam. Vielleicht kann es auch daran liegen, dass dies mein erster Roman von dem Autor ist oder ich nicht den ersten Teil nicht kenne. Die beiden Protagonisten Pietro und Lionel kamen mir sehr sympathisch vor. Josh Bazell hat sie so gut beschrieben, dass ich mir jeden einzeln vorstellen konnte. Jedoch muss ich sagen, dass dieses Buch mal was ganz anderes ist: Es ist eine Mischung aus Mafia-, Fantasy und Krimistory. Es darf nicht die Liebesszenen fehlen. Das hat mir besonders gut gefallen, zumal es nicht vielen Autoren leicht fällt soviele Genres in ein Buch zu packen. Und der Sarkasmus habe ich am meisten genossen. Ich finde, dass zu jedem Buch auch ein wenig Humor gehört und genau das wurde uns Lesern auch gegeben. Der Schreibstil war auch ganz in Ordnung, nicht ganz flüssig aber auch nicht lahm. Zitat: Ganz gute Story, die zum Ende hin spannender wurde.

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Bazell als Satiriker?
von Axel Korinth aus Erlangen am 13.01.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Auf die Fortsetzung von Josh Bazells großartigem "Schneller als der Tod" habe ich mich lange gefreut. Leider konnte "Einmal durch die Hölle und zurück" nicht ganz meine Erwartungen befriedigen. Die Story ist nicht schlecht und im Prinzip eine einzige Satire auf die US-amerikanische Gesellschaft und Politik, nur wirkt der... Auf die Fortsetzung von Josh Bazells großartigem "Schneller als der Tod" habe ich mich lange gefreut. Leider konnte "Einmal durch die Hölle und zurück" nicht ganz meine Erwartungen befriedigen. Die Story ist nicht schlecht und im Prinzip eine einzige Satire auf die US-amerikanische Gesellschaft und Politik, nur wirkt der einstige Mafiakiller Peter Brown hier irgendwie Fehl am Platz, da die Story schlicht nichts mit der Mafia zu tun hat. Bazell hätte sich hierfür besser einen neuen Protagonisten ausdenken müssen. Für alle die "Schneller als der Tod" noch nicht gelesen haben, dürfte das Buch trotzdem ein Knaller sein...

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Nicht so gut, wie Teil 1
von NK am 18.12.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nachdem ich "Schneller als der Tod" gelesen hatte, konnte ich das zweite Buch kaum erwarten! Den schwarzen Humor hat sich Pietro "die Bärentatze" bewahrt und nur diese Tatsache hilft über die schwache Story hinweg. An die Tiefe und Faszination des ersten Teils, kommt dieses Buch bei weitem nicht ran. Schade!

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Hölle
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 07.11.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ex-Auftragskiller Pietro erhält ein verlockendes Angebot: Er soll für den Milliadär Rec Bill herausfinden, ob sich im White Lake ein Seeungeheuer befindet. Die Paläontologin Violet Hurst begleitet auf die Expedition. Dazu müssen sie in die tiefste Provinz der USA, ins Herz Minnesotas. Ford ist keine Bilderbuchkleinstadt eher ein urbanisierter... Ex-Auftragskiller Pietro erhält ein verlockendes Angebot: Er soll für den Milliadär Rec Bill herausfinden, ob sich im White Lake ein Seeungeheuer befindet. Die Paläontologin Violet Hurst begleitet auf die Expedition. Dazu müssen sie in die tiefste Provinz der USA, ins Herz Minnesotas. Ford ist keine Bilderbuchkleinstadt eher ein urbanisierter Albtraum, voller Verlierer, Drogenfreaks und Bad Guys. Im nahe gelegenen White Lake See sind Menschen angeblichen von einem Seeungeheuer vom Leben zum Tode befördert worden. In Ford herrschen- neben selbst hergestellten synthetischen Drogen- Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Misstrauen. Pietro glaubt die Geschichte vom Nessi-verwandten Seeungeheuer natürlich nicht. Aber für 85000 Dollar ist ihm kein Weg zu weit, keine Idee zu blöd. Pietro ist Vernunft pur. Genau wie die schöne Violet. Zwischen den beiden entspinnt sich eine explosive Beziehung. Meinung: Leider hält der Roman nicht, was der Buchumschlag verspricht. Da wird ein Inferno aus Wahnsinn und Gewalt angekündigt. Ein Riesenspaß, soll da auf den Leser zukommen. Im Buch sind von davon nur homöopathische Dosen zu finden. Vor allem kommt die Spannung zu kurz. Dafür ist der „Ich“-Erzähler Pietro ein echter Pluspunkt. Ein heiliger Unheiliger mit Hang zum Nihilismus. Überhaupt hat Josh Bazell ein gute Händchen beim Figurenaufbau. Außer dem Milliardär Rec Bill, den ich als zu saftlos empfunden habe, wirkt das gesamte Personal vom Leben auf sonderbare Weise deformiert, interessant und skurril, wenn auch bezogen auf das Ende, nicht immer glaubhaft. Der Text erzeugt trotz fehlender Spannung einen gewissen Sog, weil die ironische Sichtweise des Protagonisten und der Dauerschlagabtausch mit Violet ein regelrechtes Sperrfeuer gegen aufkommende Langeweile legen. Ungemein intelligente Dialoge atmen die liberal aufgeklärte Grundhaltung des Autoren, der falschen Konservatismus und Unwissenheit seines Geburtslandes anprangert. Da wird anhand der Evolution, die wortgetreue Auslegung der Bibel zerlegt. Sarah Palin, ehemalige Präsidentschaftskandidatin der USA bekommt ihr Fett weg, wobei es allerdings nur partiell komisch zugeht. Die Leugner des Klimawandels, die gesamte neoliberale Elite des politischen Amerikas wird mit Hohn und Spott überzeugen. Was oft in unzähligen Fußnoten geschieht, die jeweils den Lesefluss unterbrechen und mit der Handlung wenig zu tun haben. Fast hat man den Eindruck, der Roman wäre lediglich wegen der Fußnoten und dem Anhang geschrieben worden. Denn inhaltlich hapert es bei dem Buch über weite Strecken. Da wäre ein läppisch abgehandeltes, unglaubwürdiges Ende zu nennen, dass ich ehrlich gesagt, schon hundert Seiten lang auf mich zukommen gesehen habe. Oder dramaturgisch durchhängende Handlungsabläufe, die in Lappalien münden, wie bei der nächtlichen Fotostory. Vieles ist einfach an mir vorbei gelaufen, manches fand ich unverständlich. Das Lustige ist: Letztlich scheitert der Roman ausgerechnet auf der Ebene auf die Josh Bazell den Leser hinführen will, es mangelt an logischer Unterfütterung der der Welt präsentierten Wahrheit, an Nachvollziehbarkeit. -Ja, an Vernunft.

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Einmal durch die Hölle und zurück
von Themistokeles aus Neustadt am 21.11.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Inhalt: Pietro, ein Ex-Auftragsmörder, ist wegen seiner Vergangenheit unter einem Decknamen auf einem Kreuzfahrtschiff als Schiffsarzt untergetaucht. Jedoch bekommt er dort über einen alten Bekannten ein Angebot von einem mysteriösen Milliardär: Er soll die Geschichte zu einem Video überprüfen, welches dem Milliardär zugesandt wurde. In diesem Video ist die... Inhalt: Pietro, ein Ex-Auftragsmörder, ist wegen seiner Vergangenheit unter einem Decknamen auf einem Kreuzfahrtschiff als Schiffsarzt untergetaucht. Jedoch bekommt er dort über einen alten Bekannten ein Angebot von einem mysteriösen Milliardär: Er soll die Geschichte zu einem Video überprüfen, welches dem Milliardär zugesandt wurde. In diesem Video ist die Rede davon, dass im White Lake in Minnesota ein Monster leben würde, dass schon Menschen getötet hat und aussieht wie eine große Seeschlange. Im Zusammenhang mit dem Video werden mehrer Milliardäre dazu eingeladen auf einer Tour dem Mythos auf den Grund zu gehen. Pietro erhält daher zusammen mit der attraktiven Paläontologin des Milliardärs, Violet, den Auftrag der Geschichte auf dem Video nachzugehen und bei der Tour mitzumachen. Durch das Antreten dieser Tour jedoch begegnen sie Wahnsinn und Gewalt und müssen erkennen, wie groß die Kreise sind, die die Geschichte um den White Lake zieht. Meinung: Was an der Geschichte sehr schnell auffällt, ist die Eigenart, dass in dieser sehr viele Fußnoten benutzt werden. Die dienen dazu eine Anmerkung zu erläutern oder den Protagonisten das Geschehen kommentieren zu lassen. Mich haben diese Fußnoten im Lesefluss sehr gestört, da häufig eine Fußnote über mehr als eine Seite lief und es dazu kam, dass man umblättern musste, um die Fußnote zu lesen und dann wieder, um auch dem Text folgen zu können, da man nach knapp anderthalb Seiten Fußnote schon vergessen hatte, worum es eigentlich grade ging. Irgendwann habe ich dann das Lesen der Fußnoten eingestellt, weil es einfach zu viele, mit zu unwichtigen Nebeninformationen wurden. Ansonsten handelt es sich bei dem Roman um eine Variation der Geschichte um Nessi, die einfach nach Minnesota verlegt wurde, denn auch das Erscheinungsbild des Monsters erinnert sehr an die Beschreibungen von Nessi. Allein diese Ähnlichkeiten machen die Geschichte noch nicht schlecht oder uninteressant, da sie eindeutig noch mit vielen weiteren Kleinigkeiten gewürzt ist. Auch der Charakter des Pietro ist auf seine Weise interessant, auch wenn ich manche Handlungen, mag es auch an meiner Unkenntnis des ersten Teils liegen, nicht nachvollziehen kann. Manche Anspielungen und Wortwitze sind für den deutschen Leser jedoch auch nur schwer zu verstehen, wenn man nicht einiges über die USA und deren Politik weiß. Zudem gab es in dem Buch auch an einigen Stellen Ausdrücke, die mir nicht ganz so sehr zugesagt haben. Ansonsten fand ich das Ende ein wenig unbefriedigend, denn weder war des Rätsels Lösung interessant, spannend oder mysteriös noch war das eigentliche Ende nachvollziehbar. Auch gab es Anhänge, die Schriften von der Paläontologin Violet darstellen sollten, die in keinem richtigen Zusammenhang mit dem Buch standen. Einzig gut waren noch die Erläuterungen des Autors zur Verwendung mancher Themen, die das Buch abschlossen. Alles in allem fand ich das Buch durch den Sprachgebrauch, sowie die unterschiedlichsten Verwendungen von Fußnoten oder Anmerkungen bezüglich Begebenheiten innerhalb der USA an manchen Stelle nicht sonderlich gelungen, aber trotzdem, bei weglassen der Fußnoten lesbar. Auch die Thematik kann nur bedingt fesseln und das versprochene Inferno aus Wahnsinn und Gewalt konnte ich in der Geschichte leider nicht finden.

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Einmal durch die Hölle und zurück
von Themistokeles aus Neustadt am Rübenberge am 21.11.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Inhalt: Pietro, ein Ex-Auftragsmörder, ist wegen seiner Vergangenheit unter einem Decknamen auf einem Kreuzfahrtschiff als Schiffsarzt untergetaucht. Jedoch bekommt er dort über einen alten Bekannten ein Angebot von einem mysteriösen Milliardär: Er soll die Geschichte zu einem Video überprüfen, welches dem Milliardär zugesandt wurde. In diesem Video ist die... Inhalt: Pietro, ein Ex-Auftragsmörder, ist wegen seiner Vergangenheit unter einem Decknamen auf einem Kreuzfahrtschiff als Schiffsarzt untergetaucht. Jedoch bekommt er dort über einen alten Bekannten ein Angebot von einem mysteriösen Milliardär: Er soll die Geschichte zu einem Video überprüfen, welches dem Milliardär zugesandt wurde. In diesem Video ist die Rede davon, dass im White Lake in Minnesota ein Monster leben würde, dass schon Menschen getötet hat und aussieht wie eine große Seeschlange. Im Zusammenhang mit dem Video werden mehrer Milliardäre dazu eingeladen auf einer Tour dem Mythos auf den Grund zu gehen. Pietro erhält daher zusammen mit der attraktiven Paläontologin des Milliardärs, Violet, den Auftrag der Geschichte auf dem Video nachzugehen und bei der Tour mitzumachen. Durch das Antreten dieser Tour jedoch begegnen sie Wahnsinn und Gewalt und müssen erkennen, wie groß die Kreise sind, die die Geschichte um den White Lake zieht. Meinung: Was an der Geschichte sehr schnell auffällt, ist die Eigenart, dass in dieser sehr viele Fußnoten benutzt werden. Die dienen dazu eine Anmerkung zu erläutern oder den Protagonisten das Geschehen kommentieren zu lassen. Mich haben diese Fußnoten im Lesefluss sehr gestört, da häufig eine Fußnote über mehr als eine Seite lief und es dazu kam, dass man umblättern musste, um die Fußnote zu lesen und dann wieder, um auch dem Text folgen zu können, da man nach knapp anderthalb Seiten Fußnote schon vergessen hatte, worum es eigentlich grade ging. Irgendwann habe ich dann das Lesen der Fußnoten eingestellt, weil es einfach zu viele, mit zu unwichtigen Nebeninformationen wurden. Ansonsten handelt es sich bei dem Roman um eine Variation der Geschichte um Nessi, die einfach nach Minnesota verlegt wurde, denn auch das Erscheinungsbild des Monsters erinnert sehr an die Beschreibungen von Nessi. Allein diese Ähnlichkeiten machen die Geschichte noch nicht schlecht oder uninteressant, da sie eindeutig noch mit vielen weiteren Kleinigkeiten gewürzt ist. Auch der Charakter des Pietro ist auf seine Weise interessant, auch wenn ich manche Handlungen, mag es auch an meiner Unkenntnis des ersten Teils liegen, nicht nachvollziehen kann. Manche Anspielungen und Wortwitze sind für den deutschen Leser jedoch auch nur schwer zu verstehen, wenn man nicht einiges über die USA und deren Politik weiß. Zudem gab es in dem Buch auch an einigen Stellen Ausdrücke, die mir nicht ganz so sehr zugesagt haben. Ansonsten fand ich das Ende ein wenig unbefriedigend, denn weder war des Rätsels Lösung interessant, spannend oder mysteriös noch war das eigentliche Ende nachvollziehbar. Auch gab es Anhänge, die Schriften von der Paläontologin Violet darstellen sollten, die in keinem richtigen Zusammenhang mit dem Buch standen. Einzig gut waren noch die Erläuterungen des Autors zur Verwendung mancher Themen, die das Buch abschlossen. Alles in allem fand ich das Buch durch den Sprachgebrauch, sowie die unterschiedlichsten Verwendungen von Fußnoten oder Anmerkungen bezüglich Begebenheiten innerhalb der USA an manchen Stelle nicht sonderlich gelungen, aber trotzdem, bei weglassen der Fußnoten lesbar. Auch die Thematik kann nur bedingt fesseln und das versprochene Inferno aus Wahnsinn und Gewalt konnte ich in der Geschichte leider nicht finden.

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Einmal durch die Hölle und zurück
von Themistokeles aus Neustadt am Rübenberge am 21.11.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Inhalt: Pietro, ein Ex-Auftragsmörder, ist wegen seiner Vergangenheit unter einem Decknamen auf einem Kreuzfahrtschiff als Schiffsarzt untergetaucht. Jedoch bekommt er dort über einen alten Bekannten ein Angebot von einem mysteriösen Milliardär: Er soll die Geschichte zu einem Video überprüfen, welches dem Milliardär zugesandt wurde. In diesem Video ist die... Inhalt: Pietro, ein Ex-Auftragsmörder, ist wegen seiner Vergangenheit unter einem Decknamen auf einem Kreuzfahrtschiff als Schiffsarzt untergetaucht. Jedoch bekommt er dort über einen alten Bekannten ein Angebot von einem mysteriösen Milliardär: Er soll die Geschichte zu einem Video überprüfen, welches dem Milliardär zugesandt wurde. In diesem Video ist die Rede davon, dass im White Lake in Minnesota ein Monster leben würde, dass schon Menschen getötet hat und aussieht wie eine große Seeschlange. Im Zusammenhang mit dem Video werden mehrer Milliardäre dazu eingeladen auf einer Tour dem Mythos auf den Grund zu gehen. Pietro erhält daher zusammen mit der attraktiven Paläontologin des Milliardärs, Violet, den Auftrag der Geschichte auf dem Video nachzugehen und bei der Tour mitzumachen. Durch das Antreten dieser Tour jedoch begegnen sie Wahnsinn und Gewalt und müssen erkennen, wie groß die Kreise sind, die die Geschichte um den White Lake zieht. Meinung: Was an der Geschichte sehr schnell auffällt, ist die Eigenart, dass in dieser sehr viele Fußnoten benutzt werden. Die dienen dazu eine Anmerkung zu erläutern oder den Protagonisten das Geschehen kommentieren zu lassen. Mich haben diese Fußnoten im Lesefluss sehr gestört, da häufig eine Fußnote über mehr als eine Seite lief und es dazu kam, dass man umblättern musste, um die Fußnote zu lesen und dann wieder, um auch dem Text folgen zu können, da man nach knapp anderthalb Seiten Fußnote schon vergessen hatte, worum es eigentlich grade ging. Irgendwann habe ich dann das Lesen der Fußnoten eingestellt, weil es einfach zu viele, mit zu unwichtigen Nebeninformationen wurden. Ansonsten handelt es sich bei dem Roman um eine Variation der Geschichte um Nessi, die einfach nach Minnesota verlegt wurde, denn auch das Erscheinungsbild des Monsters erinnert sehr an die Beschreibungen von Nessi. Allein diese Ähnlichkeiten machen die Geschichte noch nicht schlecht oder uninteressant, da sie eindeutig noch mit vielen weiteren Kleinigkeiten gewürzt ist. Auch der Charakter des Pietro ist auf seine Weise interessant, auch wenn ich manche Handlungen, mag es auch an meiner Unkenntnis des ersten Teils liegen, nicht nachvollziehen kann. Manche Anspielungen und Wortwitze sind für den deutschen Leser jedoch auch nur schwer zu verstehen, wenn man nicht einiges über die USA und deren Politik weiß. Zudem gab es in dem Buch auch an einigen Stellen Ausdrücke, die mir nicht ganz so sehr zugesagt haben. Ansonsten fand ich das Ende ein wenig unbefriedigend, denn weder war des Rätsels Lösung interessant, spannend oder mysteriös noch war das eigentliche Ende nachvollziehbar. Auch gab es Anhänge, die Schriften von der Paläontologin Violet darstellen sollten, die in keinem richtigen Zusammenhang mit dem Buch standen. Einzig gut waren noch die Erläuterungen des Autors zur Verwendung mancher Themen, die das Buch abschlossen. Alles in allem fand ich das Buch durch den Sprachgebrauch, sowie die unterschiedlichsten Verwendungen von Fußnoten oder Anmerkungen bezüglich Begebenheiten innerhalb der USA an manchen Stelle nicht sonderlich gelungen, aber trotzdem, bei weglassen der Fußnoten lesbar. Auch die Thematik kann nur bedingt fesseln und das versprochene Inferno aus Wahnsinn und Gewalt konnte ich in der Geschichte leider nicht finden.

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