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Einmal Happy ohne End, bitte!

Roman. Deutsche Erstausgabe

(1)
Eine humorvolle Anti-Liebeskummer-Geschichte
In Rachel Summers‘ Leben läuft alles nach Plan. Sie liebt ihren Job, hat einen wunderbaren Freund und ist mehr als bereit für die nächste Phase: heiraten, Haus kaufen, Kinder kriegen. Womit sie nicht rechnet: verlassen zu werden. Doch bevor Verzweiflung aufkommen kann, starten Rachels beste Freunde Emilie und Matthew eine Rettungsaktion – die ultimative To-Do-Liste gegen Liebeskummer. Rachel ahnt nicht, dass die nächsten Wochen die abenteuerlichsten – und romantischsten – ihres Lebens werden sollen …
Portrait
Lindsey Kelk begann mit dem Schreiben, als sie sechs Jahre alt war und alle Bücher in ihrem Kinderzimmer durchgelesen hatte. Tragischerweise wurde ihr erster Roman nie veröffentlicht. So entschied sie sich 22 Jahre später, Lektorin für Kinderbücher zu werden, damit niemanden ein ähnlich schweres Schicksal trifft. Lindsey Kelk lebt in London und liebt New York und das Kaufen von Schuhen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 21.07.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-38018-3
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 185/118/40 mm
Gewicht 390
Originaltitel The Single Girl's To Do List
Verkaufsrang 63.912
Buch (Taschenbuch)
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von Kitty am 06.08.2014

Der erste Satz: Einen so seltsamen Sonntag hatte ich bisher nicht oft erlebt. Meine Meinung: Inhalt Rachel ist glücklich. Sie hat einen gut bezahlten Job, der ihr auch noch Spaß macht und ist schon seit fünf Jahren mit dem Mann zusammen, den sie von Herzen liebt. Umso überraschter ist sie, als dieser auf... Der erste Satz: Einen so seltsamen Sonntag hatte ich bisher nicht oft erlebt. Meine Meinung: Inhalt Rachel ist glücklich. Sie hat einen gut bezahlten Job, der ihr auch noch Spaß macht und ist schon seit fünf Jahren mit dem Mann zusammen, den sie von Herzen liebt. Umso überraschter ist sie, als dieser auf einmal eine "Pause" vorschlägt. Diese "Pause" führt schließlich zum Ende der Beziehung, was Rachel untröstlich macht. Mit Hilfe ihrer besten Freunde Matthew und Emilie wird sie wieder in die richtige Richtung geschubst. Die Drei erstellen eine Liste, mit verschiedenen Dingen, die Rachel während ihres Single-Daseins abarbeiten soll. Rachel ist zuerst noch Feuer und Flamme, doch an einem Punkt scheint sie schier zu verzweifeln: Denn wen soll sie nur zur Hochzeit ihres Vaters mitnehmen? Noch vor achtundvierzig Stunden hatte ich hüftlanges, blondes Haar und einen festen Freund gehabt. Inzwischen war ich rothaarig, hatte ein Alkoholproblem und bis Samstag wäre ich wahrscheinlich kahlgeschoren und hinge an der Nadel. Zitat aus "Einmal happy ohne Ende, bitte!" Charaktere Rachel ist eine sehr erfolgreiche Maskenbildnerin. Sie versucht stets andere um sich herum glücklich zu machen und dabei vergisst sie sich oft selbst. Besonders in ihrer vergangenen Beziehung hat sie ihre Bedürfnisse und Wünsche hinten angestellt, oder gar ganz darauf verzichtet. Dies ändert sich jedoch, als ihr langjähriger Freund mit ihr Schluss macht. Ab dem Zeitpunkt blüht sie auf und denkt mehr an sich und ihre Bedürfnisse. Der Wandel ist spürbar und geht Schritt für Schritt vonstatten. Matthew ist der schwule beste Freund von Rachel. Er hat immer einen dummen Spruch auf den Lippen und ist stets für seine Freundin da. So verhält es sich auch mit Emilie diese würde ebenfalls für Rachel durchs Feuer gehen. Besonders wie sich die Zwei nach der Trennung von Rachels Freund ihr gegenüber verhalten ist einfach vorbildlich. "Man kann sich genauso wenig aussuchen, in wen man sich verliebt, wie man entscheiden kann, wann es passiert." Zitat aus "Einmal happy ohne End, bitte!" Gesamt Schon die Einleitung hat mir extrem gut gefallen. Lindsey Kelk sprüht vor Witz und schreibt so unfassbar angenehm, dass es für mich eine wahre Freude war, in das Buch zu versinken. Besonders die sarkastischen Kommentare von Matthew haben mich wieder und wieder auflachen lassen. Er ist großartig. Auch die Identifikation mit Rachel fiel mir als Leserin sehr leicht, denn diese erzählt uns alles aus ihrer Sicht in der Ich-Form. Sie gibt viel von sich preis, ohne dabei überzeichnet zu wirken. Ihre Gedankengänge konnte ich nachvollziehen und ihre Gefühlslage absolut verstehen. Ich habe mich schnell in ihr wiedergefunden und mit ihr gelitten, als sich ihr Freund von ihr getrennt hat. Es schien mir alles so echt zu wirken, das ich tatsächlich den ein oder anderen Kloß im Halse hatte. Sobald fest steht, dass sich Simon endgültig trennen möchte/getrennt hat, betreten Rachels beste Freunde Matthew und Emilie die Bühne und ab da wird es richtig amüsant. Sie stellen eine Liste auf, die Rachel innerhalb kürzester Zeit abarbeiten soll. Die Idee mag nicht gerade neu klingen, da es schon viele Arten solcher "Listen-Bücher" auf dem Markt gibt, die Umsetzung und das gesamte Drumherum ist bei Lindsey Kelks Roman allerdings eine völlig andere, was mich positiv überrascht hat. Rachel setzt natürlich alles daran diese Liste zu schaffen und findet so nicht nur den Weg aus ihrem Liebeskummer, sondern auch den Weg zu sich selbst. War sie am Anfang der Geschichte noch zurück gezogen, schüchtern und mehr auf das Wohl der Anderen bedacht, macht sie im Verlauf des Buches eine richtig schöne und beeindruckende Entwicklung durch. Zudem besteht "Einmal happy ohne End, bitte!" nicht nur aus Liebesgeschichte, sondern vielmehr darin, wie wichtig Freundschaften sind, und dass man sich selbst lieben sollte, bevor man seinen "Deckel" überhaupt wirklich lieben kann. Man sollte so sein können, wie man ist und sich nicht verstellen, um jemand anders zu gefallen. Diesen "Hinweis" übermittelt die Autorin mit diesem Buch wirklich hervorragend, wenn auch versteckt. Leider habe ich allerdings auch noch zwei kleinere Sachen, die mir nicht so besonders gefallen haben. Zum Einen hat es mich genervt, wenn von Rachel in zwei Personen gesprochen wurde: Einmal die Rachel, die sie vor der Liste war, die blonde, zurückhaltende und einmal die Rachel, die sie nach einem Friseurbesuch geworden ist: Die rothaarige, draufgängerische. Stets wenn eingeworfen wurde, dass der rothaarigen Rachel gerade etwas missfallen hat, fühlte ich mich stark an "Shades of Grey" erinnert und diese Bücher fand ich nicht sonderlich ansprechend. Schade, dass Lindsey Kelk diese Art der Kommunikation zwischen "zwei Charakteren", der eigentlich nur einer ist, angewandt hat. Meiner Meinung nach war dies völlig unnötig. Zudem gefiel mir auch nicht sonderlich gut, dass Rachel in fast jedem neuen Mann, den sie kennen lernte, gleich die Hochzeitsglocken läuten hörte. Das war mir ein bisschen zu überspitzt dargestellt. Auch hat sich hier und da eine etwas längere Phase eingeschlichen, was wirklich bedauerlich ist. Das war es mit meiner negativen Kritik aber auch schon. Besonders hervorheben möchte ich das Ende, was meiner Meinung nach wirklich mehr als gelungen ist. Es trieft nicht vor Kitsch und ist zwar vorhersehbar, aber es rundet das ganze Buch so wunderbar ab, dass man es zufrieden und lächelnd zuklappen kann. Fazit: Lindsey Kelk hat wirklich einen schönen Roman geschrieben, der die, für mich, perfekte Urlaubslektüre ist. Es macht Spaß Rachel und ihre Freunde zu begleiten und ich empfand es als spannend zu lesen, wie das Trio zusammen die Liste abarbeitet. Besonders toll ist die Entwicklung Rachels und der überwiegend temporeiche Schreibstil der Autorin. "Einmal happy ohne End, bitte" ist ein toller Roman, der nicht kitschig ist, oder ansonsten irgendwelche Klischees aufgreift. Er lässt sich leicht lesen und wird durch das tolle Ende angenehm abgerundet.

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