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Elizabeth wird vermisst

Roman

(1)
EINE ANRÜHRENDE GESCHICHTE ÜBER VERLUST UND VERGESSEN - EMMA HEALEY TRIFFT MITTEN INS HERZ!
Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihnen keiner mehr glaubt? Und Sie nicht mehr sicher sind, ob Sie sich selbst noch glauben können? Genauso ergeht es Maud, die an Alzheimer leidet und die ihre Freundin vermisst.
In diesem faszinierenden Roman machen wir uns gemeinsam mit Maud auf die Suche nach der verschwundenen Elizabeth und erleben dabei hautnah, wie hilflos und verletzlich Maud sich selbst und ihrer Umwelt gegenübersteht. Mit überwältigender Intensität und Emotionalität schafft es die erst 28-jährige Autorin, eine völlig neue Sicht auf Alter und Alzheimer zu eröffnen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 348, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783838753010
Verlag Bastei Entertainment
Verkaufsrang 31.333
eBook (ePUB)
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wunderbares, wichtiges Buch!“

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Maud hat Demenz - und es ist wahnsinnig beeindruckend, wie die Autorin dies in ihrem Buch wiedergibt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Maud erzählt, die nicht verstehen kann, warum sie nicht mehr alleine einkaufen darf oder wo die 10 gefüllten Teetassen mit kaltem Tee herkommen, die auf ihrem Tisch stehen. Zudem vermisst sie schmerzlich Maud hat Demenz - und es ist wahnsinnig beeindruckend, wie die Autorin dies in ihrem Buch wiedergibt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Maud erzählt, die nicht verstehen kann, warum sie nicht mehr alleine einkaufen darf oder wo die 10 gefüllten Teetassen mit kaltem Tee herkommen, die auf ihrem Tisch stehen. Zudem vermisst sie schmerzlich ihre Freundin Elisabeth und niemand will ihr glauben, dass da etwas Schlimmes passiert sein muss. Ich habe Maud beim Lesen sehr ins Herz geschlossen. Man fühlt mit ihr beim Lesen und dann plötzlich ist da wieder die Demenz im Weg, die den Leser aufhorchen lässt.

Dieses Buch ist zugleich eine spannende Geschichte um Familie und Freundschaft - aber auch ein wichtiges Buch im Bezug auf Demenz und das Verständnis dafür. Es regt zum Nachdenken an und dazu, auch einmal die Vorurteile beiseite zu legen und geduldiger zu sein. Ein wirklich tolles, einfühlsam geschriebenes Buch mit einer sympathischen Hauptfigur und einer tollen Geschichte. Bitte lesen!

Rebecca Felicitas Zimmer, Thalia-Buchhandlung Velbert

Ein emotionaler Roman über Alzheimerdemenz... Eröffnet neue Blicke!!!! Taschentuch trotzdem bereithalten!!! Ein emotionaler Roman über Alzheimerdemenz... Eröffnet neue Blicke!!!! Taschentuch trotzdem bereithalten!!!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Schweinfurt

Sehr authentisch und unglaublich berührend. Die Idee aus der Sicht einer Demenzkranken zu schreiben gefällt mir. Lesenswert nicht nur für Angehörige. Sehr authentisch und unglaublich berührend. Die Idee aus der Sicht einer Demenzkranken zu schreiben gefällt mir. Lesenswert nicht nur für Angehörige.

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Sehr einfühlsam erzählter, anrührender Roman der das Thema Demenz/Alzheimer behandelt und einfach ans Herz geht. Natürlich sehr traurig! Sehr einfühlsam erzählter, anrührender Roman der das Thema Demenz/Alzheimer behandelt und einfach ans Herz geht. Natürlich sehr traurig!

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Einmal ein Buch aus der Sicht des Alzheimerkranken und nicht des Umfeldes. So "fühlt" sich die Krankheit und das Alter an. Einmal ein Buch aus der Sicht des Alzheimerkranken und nicht des Umfeldes. So "fühlt" sich die Krankheit und das Alter an.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

So traurig und doch zugleich witzig ist dieses Buch. Ich hatte mehrmals Tränen in den Augen. Demenz- ein immer präsenteres Thema, was hier sehr feinfühlig behandelt wurde. So traurig und doch zugleich witzig ist dieses Buch. Ich hatte mehrmals Tränen in den Augen. Demenz- ein immer präsenteres Thema, was hier sehr feinfühlig behandelt wurde.

„Elizabeth wird vermisst, oder?“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Maud leidet unter Demenz und die Krankheit schreitet unaufhaltsam voran. Sie vermisst ihre Freundin Elizabeth und ihr fällt es immer schwerer sich alleine zu recht zu finden. Ihr Langzeitgedächtnis allerdings funktionniert noch sehr gut und da trauert sie um ihre Schwester die vor fast 70 Jahren spurlos verschwand. Die Geschichte ist Maud leidet unter Demenz und die Krankheit schreitet unaufhaltsam voran. Sie vermisst ihre Freundin Elizabeth und ihr fällt es immer schwerer sich alleine zu recht zu finden. Ihr Langzeitgedächtnis allerdings funktionniert noch sehr gut und da trauert sie um ihre Schwester die vor fast 70 Jahren spurlos verschwand. Die Geschichte ist einfühlsam und ohne Gefühlsduselei erzählt. Spannend ist sie auch, denn bis zum Schluss bangt man um Elizabeth. Gute Story um ein ernstes Thema!

Katharina Thalbach gibt Maud eine Stimme und man leidet förmlich mit ihr und möchte sie an die Hand nehmen. Eine bessere Leserin für diese Geschichte gibt es nicht! Sehr hörenswert!

Alexandra Sand, Thalia-Buchhandlung Landau

Alzheimer-Roman aus Sicht einer Betroffenen. Habe etwas gebraucht bis ich in der Story war, dann hat es mich aber überzeugt. Alzheimer-Roman aus Sicht einer Betroffenen. Habe etwas gebraucht bis ich in der Story war, dann hat es mich aber überzeugt.

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Kundenbewertungen


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Wow...ich bin sprachlos!
von Tiana_Loreen am 12.05.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Unglaublich berührend! Unglaublich schckierend! Klare Leseempfehlung für diesen Debütroman! meine Meinung: Ein unglaubliches Buch, was mich schon von Anfang an neugierig gemacht hat, aber ich hatte nicht ganz so große Erwartungen, trotz gute Bewertungen. Ich wollte mir selbst ein Bild machen und sehen, wie ich es persönlich finden würde. Und jetzt....352... Unglaublich berührend! Unglaublich schckierend! Klare Leseempfehlung für diesen Debütroman! meine Meinung: Ein unglaubliches Buch, was mich schon von Anfang an neugierig gemacht hat, aber ich hatte nicht ganz so große Erwartungen, trotz gute Bewertungen. Ich wollte mir selbst ein Bild machen und sehen, wie ich es persönlich finden würde. Und jetzt....352 Seiten später starre ich das Buch an und kann nur ein Wort denken: "WOW"! Maud ist die Hauptperson und die Sicht, in der wir als Leser hineinschlüpfen. Es ist fantastisch und erschreckend zugleich Mauds sicht zu lesen und zeitgleich Maud zu sein....im einen Moment ist sie ganz klar und im nächsten hat sie vergessen, dass sie (zum Beispiel) in einem Einkaufszentrum ist und einne Lippenstift probiert hatte. Diese Panik, diese Angst und vor allem dieses Gefühl sich selbst langsam zu verlieren spürt man ganz deutlich, wenn man- an Mauds Seite- das Buch liest. Der Handlungsstrang bezieht sich auf zwei Ereignisse in Mauds Leben. Da haben wir zu allererst die Gegenwart und das Verschwinden von Elizabeth, an dem Maud felsenfest festhält. Als Leser weiß- oder weiß eben nicht- genausoviel wie Maud es in ihrer Verwirrtheit tut und das macht das Buch so unglaublich spannend und unmöglich aus der Hand zu legen. Auf der anderen Seite haben wir da Mauds Vergangenheit und das Verschwinden ihrer Schwester Sukey. Man erlebt die Zeit vor und die Monate nach Sukeys Verschwinden aus Mauds Sicht. Es ist erschreckend, was Maud bereits in ihren jungen Jahren erlebt hat und es ist verblüffend, wie sie die Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft- unbewusst, aber doch. Sie tut Dinge, weiß aber nicht warum sie es tut.... Das verwirrt einen natürlich, aber um ehrlich zu sein, fand ich es nicht störend. Man kam schnell in Mauds Denkweise hinein und so fand ich ihre "Aussetzer" nach einigen Seiten nicht mehr so verwirrend, wie zu beginn des Buches. Ich kann immer noch nicht glauben, dass Emma Healy gerade einmal 28 Jahre alt ist! Dieses Buch ist eine lesende Zeitbombe (sorry, besseres Wort fällt mir im Moment nicht ein), denn du fieberst mit Maud mit (egal welche Zeit), du bist schockiert, wenn ihre Krankheit wieder extrem stark hervortritt und hast Mitleid, weil sie so oft, einfach nur hilflos scheint und die ganze Zeit wartest du darauf, dass die Lösung des Rätsels nun endlich da ist....du wartest und wartest...und dann...Bäng...ist es da und du kannst es nicht fassen. Fassungslos starrte ich auf die Zeilen und verknüpfte das gerade erfahrene mit dem Wissen, aus den vorherigen Kapiteln....eindeutig ein Buch, wo man mitdenken muss! Fazit: Ich bin einfach begeistert! Ich könnte theoretisch wegen Kleinigkeiten einen Stern abziehen, aber wenn man das Alter der Autorin betrachtet und alles drum-herum, will ich gar keinen Stern abziehen! Das Buch ist einfach nur der wahnsinn! Erschreckend und packend zugleich! Und ich habe etwas daraus gelernt: Ich werde meine Oma jetzt mit anderen Augen sehen, ihre Krankheit ist (vergleichsweise zu Mauds) noch in den Kinderschuhen, aber man sieht es bereits deutlich. Nach diesem Buch hat sich meine Sichtweise ihr gegenüber komplett verändert! Ich kann dem Buch nur 5 von 5 Sternen geben, weil alles darunter es nicht würdig wäre!

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„Ich habe das Gefühl, als würde ich mich von innen heraus auflösen“
von kvel am 05.04.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

… dieses Zitat (S. 226) beschreibt den Verfall der an Demenz erkrankten Protagonistin sehr treffend. In dem Roman geht es um die 80-jährige Maud. Aufgrund ihrer fortschreitenden Demenz wird sie immer vergesslicher. Es werden die Gedankengänge von Maud gut nachvollziehbar erzählt: dass sie sich Sorgen um Andere macht (Elizabeth) dass ihr manchmal bewußt ist,... … dieses Zitat (S. 226) beschreibt den Verfall der an Demenz erkrankten Protagonistin sehr treffend. In dem Roman geht es um die 80-jährige Maud. Aufgrund ihrer fortschreitenden Demenz wird sie immer vergesslicher. Es werden die Gedankengänge von Maud gut nachvollziehbar erzählt: dass sie sich Sorgen um Andere macht (Elizabeth) dass ihr manchmal bewußt ist, dass sie Sachen vergisst – und wie sie dann versucht die Situation zu überspielen; z.B. indem sie Pfirsichdosen kauft dass ihr manchmal Dinge und Situationen gar nicht bewußt sind und sie (sogar die unübersehbaren Folgen) gar nicht sieht ? keine bewußte Handlung sondern sie sieht es einfach nicht Meiner Meinung nach wird es sehr gefühlvoll beschrieben, wie Maud ihren eigenen Verfall erlebt oder eben in einigen Situation gar nicht mehr mitbekommt. Es tat mir beim Lesen in der Seele weh, wenn man liest wie Maud selbst ihren eigenen Verfall mitbekommt und sich manchmal sich selber nicht mehr vertraut und sie versucht mit ihrem Alles-auf-Zettel-Schreiben ein Stück Normalität zu erhalten (diese Zettel dienen ihr als Gedankenstützen, die für sie auch für das Führen von Gesprächen wichtig sind). Die Autorin versteht es sehr gut durch schöne Formulierungen Szenen und Situationen sehr anschaulich zu beschreiben: „Es liegt eine ganze Schicht eines unbekannten Lebens darüber.“ „Ich bin auf einem Stück Teppich gestrandet, und es gibt keinen Weg hinaus.“ (beide Zitate von S. 300). Ich finde das Buch sehr spannend – nicht wie einen Krimi – aber ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Dieser Roman ist sehr spannend! Und gefühlvoll. Und faszinierend. Auch wenn man als Leser das Thema Demenz nicht wirklich auf der Prioritätenliste hat, ist er dennoch wirklich lesenswert. Fazit: Sehr spannender Roman mit dem Hauptthema Demenz.

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„Ich habe das Gefühl, als würde ich mich von innen heraus auflösen“
von kvel am 05.04.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

… dieses Zitat (S. 226) beschreibt den Verfall der an Demenz erkrankten Protagonistin sehr treffend. In dem Roman geht es um die 80-jährige Maud. Aufgrund ihrer fortschreitenden Demenz wird sie immer vergesslicher. Es werden die Gedankengänge von Maud gut nachvollziehbar erzählt: dass sie sich Sorgen um Andere macht (Elizabeth) dass ihr manchmal bewußt ist,... … dieses Zitat (S. 226) beschreibt den Verfall der an Demenz erkrankten Protagonistin sehr treffend. In dem Roman geht es um die 80-jährige Maud. Aufgrund ihrer fortschreitenden Demenz wird sie immer vergesslicher. Es werden die Gedankengänge von Maud gut nachvollziehbar erzählt: dass sie sich Sorgen um Andere macht (Elizabeth) dass ihr manchmal bewußt ist, dass sie Sachen vergisst – und wie sie dann versucht die Situation zu überspielen; z.B. indem sie Pfirsichdosen kauft dass ihr manchmal Dinge und Situationen gar nicht bewußt sind und sie (sogar die unübersehbaren Folgen) gar nicht sieht ? keine bewußte Handlung sondern sie sieht es einfach nicht Meiner Meinung nach wird es sehr gefühlvoll beschrieben, wie Maud ihren eigenen Verfall erlebt oder eben in einigen Situation gar nicht mehr mitbekommt. Es tat mir beim Lesen in der Seele weh, wenn man liest wie Maud selbst ihren eigenen Verfall mitbekommt und sich manchmal sich selber nicht mehr vertraut und sie versucht mit ihrem Alles-auf-Zettel-Schreiben ein Stück Normalität zu erhalten (diese Zettel dienen ihr als Gedankenstützen, die für sie auch für das Führen von Gesprächen wichtig sind). Die Autorin versteht es sehr gut durch schöne Formulierungen Szenen und Situationen sehr anschaulich zu beschreiben: „Es liegt eine ganze Schicht eines unbekannten Lebens darüber.“ „Ich bin auf einem Stück Teppich gestrandet, und es gibt keinen Weg hinaus.“ (beide Zitate von S. 300). Ich finde das Buch sehr spannend – nicht wie einen Krimi – aber ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Dieser Roman ist sehr spannend! Und gefühlvoll. Und faszinierend. Auch wenn man als Leser das Thema Demenz nicht wirklich auf der Prioritätenliste hat, ist er dennoch wirklich lesenswert. Fazit: Sehr spannender Roman mit dem Hauptthema Demenz.

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„Ich habe das Gefühl, als würde ich mich von innen heraus auflösen“
von kvel am 04.04.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

… dieses Zitat (S. 226) beschreibt den Verfall der an Demenz erkrankten Protagonistin sehr treffend. In dem Roman geht es um die 80-jährige Maud. Aufgrund ihrer fortschreitenden Demenz wird sie immer vergesslicher. Es werden die Gedankengänge von Maud gut nachvollziehbar erzählt: dass sie sich Sorgen um Andere macht (Elizabeth) dass ihr manchmal bewußt ist,... … dieses Zitat (S. 226) beschreibt den Verfall der an Demenz erkrankten Protagonistin sehr treffend. In dem Roman geht es um die 80-jährige Maud. Aufgrund ihrer fortschreitenden Demenz wird sie immer vergesslicher. Es werden die Gedankengänge von Maud gut nachvollziehbar erzählt: dass sie sich Sorgen um Andere macht (Elizabeth) dass ihr manchmal bewußt ist, dass sie Sachen vergisst – und wie sie dann versucht die Situation zu überspielen; z.B. indem sie Pfirsichdosen kauft dass ihr manchmal Dinge und Situationen gar nicht bewußt sind und sie (sogar die unübersehbaren Folgen) gar nicht sieht ? keine bewußte Handlung sondern sie sieht es einfach nicht Meiner Meinung nach wird es sehr gefühlvoll beschrieben, wie Maud ihren eigenen Verfall erlebt oder eben in einigen Situation gar nicht mehr mitbekommt. Es tat mir beim Lesen in der Seele weh, wenn man liest wie Maud selbst ihren eigenen Verfall mitbekommt und sich manchmal sich selber nicht mehr vertraut und sie versucht mit ihrem Alles-auf-Zettel-Schreiben ein Stück Normalität zu erhalten (diese Zettel dienen ihr als Gedankenstützen, die für sie auch für das Führen von Gesprächen wichtig sind). Die Autorin versteht es sehr gut durch schöne Formulierungen Szenen und Situationen sehr anschaulich zu beschreiben: „Es liegt eine ganze Schicht eines unbekannten Lebens darüber.“ „Ich bin auf einem Stück Teppich gestrandet, und es gibt keinen Weg hinaus.“ (beide Zitate von S. 300). Ich finde das Buch sehr spannend – nicht wie einen Krimi – aber ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Dieser Roman ist sehr spannend! Und gefühlvoll. Und faszinierend. Auch wenn man als Leser das Thema Demenz nicht wirklich auf der Prioritätenliste hat, ist er dennoch wirklich lesenswert. Fazit: Sehr spannender Roman mit dem Hauptthema Demenz.

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Feinfühlig sanft und aber auch sehr spannend!
von Stefania Rubino aus Ulm am 14.03.2014
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Nicht nur die Hauptfigur dieses Buches, sondern auch der Leser wird „Alzheimerkrank“. Ich habe angefangen zu Lesen und bin plötzlich Maud geworden. Der Leser wird mitgenommen auf eine Reise zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Black-out und wieder Klarheit und gesucht wird nicht nur Elizabeth…Maud muss sich selbst kontinuierlich wiederfinden. Trotz... Nicht nur die Hauptfigur dieses Buches, sondern auch der Leser wird „Alzheimerkrank“. Ich habe angefangen zu Lesen und bin plötzlich Maud geworden. Der Leser wird mitgenommen auf eine Reise zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Black-out und wieder Klarheit und gesucht wird nicht nur Elizabeth…Maud muss sich selbst kontinuierlich wiederfinden. Trotz des komplexen Themas, fließt die Geschichte und ist einfach erzählt. Und auch sehr spannend! Toller Debütroman…Feinfühlig sanft!

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Ihre Welt…Ihre Realität
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Dieser Roman beschreibt den ständig voranschreitenden Prozess einer an Alzheimer erkrankten Dame (Maud Horsham). Die Dame durchleidet allerlei der typischen Stadien dieser Erkrankung. Man fühlt sich beim Lesen sehr nah bei ihr. Erst recht, wenn man selber im Leben schon einmal mit dem Thema konfrontiert wurde. Von den täglichen neuen Herausforderungen mit denen... Dieser Roman beschreibt den ständig voranschreitenden Prozess einer an Alzheimer erkrankten Dame (Maud Horsham). Die Dame durchleidet allerlei der typischen Stadien dieser Erkrankung. Man fühlt sich beim Lesen sehr nah bei ihr. Erst recht, wenn man selber im Leben schon einmal mit dem Thema konfrontiert wurde. Von den täglichen neuen Herausforderungen mit denen die Dame sich konfrontiert sieht, aber auch mit den für sie ungeklärten Schatten der Vergangenheit. Die Autorin hat ein gut zu lesendes Werk geschaffen welches sehr gut die Seite der Erkrankten Person, aber auch sehr gut die Seite des Umfeldes beschreibt. Im Allgemeinen mag ich die Erzählweise (stetiger Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart) nicht so gern, aber in diesem Werk war es stimmig und erhöhte die Spannung. Mitunter hatte ich ein leichtes Krimi Gefühl :o) Die Erzählweise aus der Sicht von Maud hat mir sehr gut gefallen da man so etwas näher an ihrer Erkrankung ist. Ab und an stellte sich mein Kopfkino an und ich musste schon schmunzeln. Mein Fazit: ein „rundes“ Werk ohne zusätzliche Schnörkel - mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde es in jedem Fall weiterempfehlen. Für mich bekommt es die volle Punktzahl.

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Wo ist Elizabeth?
von Sabrina Zwirschitz aus Wien am 02.03.2015
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Ein grandioses Erstlingswerk einer noch relativ jungen Autorin! Die Protagonistin in "Elizabeth wird vermisst" ist die 82-jährige Maud, die an Altersdemenz leidet. Das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben und gewährt dem Leser einen erstaunlich guten Einblick wie es ist, mit Alzheimer leben zu müssen. Maud lebt alleine, bekommt allerdings... Ein grandioses Erstlingswerk einer noch relativ jungen Autorin! Die Protagonistin in "Elizabeth wird vermisst" ist die 82-jährige Maud, die an Altersdemenz leidet. Das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben und gewährt dem Leser einen erstaunlich guten Einblick wie es ist, mit Alzheimer leben zu müssen. Maud lebt alleine, bekommt allerdings jeden Tag Besuch von ihrer Tochter Helen. Um sich im Alltag zurecht zu finden, schreibt sie sich kleine Zettel mit Notizen von Dingen, die ihr wichtig erscheinen. Sie ist der festen Überzeugund, ihre beste Freundin Elizabeth sei verschwunden, und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln - was sich für jemanden mit Alzheimer als eine schier unmögliche Aufgabe darstellt. Niemand will Maud glauben, und bald ist Maud sich nicht mehr sicher, ob sie sich selbst noch trauen kann. Zwischen Mauds Ermittlungen gibt es immer wieder Rückblicke in ihre Jugend, denn damals verschwand auch Mauds Schwester auf mysteriöse Weise spurlos. Eine einfühlsamen Geschichte die zu Tränen rührt. Emma Healey schafft es auf unvergleichliche Weise auch jungen Menschen ein Bild davon zu geben, wie es ist, mit Alzheimer zu leben und davon, alt zu sein und nicht mehr ernst genommen zu werden.

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traurig
von leseratte1310 am 13.03.2014
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Maud ist inzwischen sehr vergesslich, denn sie leidet an Alzheimer. Betreut wird Maud zunächst in ihrem eigenen Haus durch eine Pflegerin, die täglich kommt. Aber auch ihre Tochter Helen kümmert sich um sie. Nicht nur Mauds Gedanken sind durcheinander, sondern auch ihr Tagesablauf funktioniert nicht mehr richtig. Sie isst,... Maud ist inzwischen sehr vergesslich, denn sie leidet an Alzheimer. Betreut wird Maud zunächst in ihrem eigenen Haus durch eine Pflegerin, die täglich kommt. Aber auch ihre Tochter Helen kümmert sich um sie. Nicht nur Mauds Gedanken sind durcheinander, sondern auch ihr Tagesablauf funktioniert nicht mehr richtig. Sie isst, wann es ihr gerade einfällt. Sie kocht sich ein Ei, vergisst es und wundert sich später über den seltsamen Geruch, kann aber nicht feststellen, wo er herkommt. Beim Einkauf ist plötzlich der Einkaufszettel in ihrem Kopf verschwunden und sie kauft Pfirsiche in Dosen, nur um sich keine Blöße zu geben. Maud weiß, dass ihre beste Freundin Elisabeth verschwunden ist. Insgeheim verdächtigt sie deren Sohn Peter. Maud will ihre Freundin wiederfinden, aber keiner will ihr dabei helfen. Die Polizei nimmt sie auch nicht ernst. Aber Maud versucht immer wieder, Elisabeth zu finden. Auch verliert sich Maud immer wieder und mit der Zeit verstärkt in der Vergangenheit und erinnert sich an ihre Schwester Sukey, die eines Tages verschwand und nicht wieder auftauchte, und an deren Mann Frank, der irgendwelche komischen Geschichten am Laufen hatte. Die verworrenen Gedankengänge und Handlungen lassen einen manchmal schmunzeln, machen aber auch traurig. Wir erleben, wie ein Mensch sich gegen das Vergessen wehrt und wir erleben, wie die Angehörigen mit der Situation konfrontiert werden. Dabei ist es nicht immer leicht, geduldig und nachsichtig zu bleiben. Es ist eine Geschichte die berührt und nachdenklich macht. Jeder kann in diese Situation kommen, sei es als Angehöriger oder als Demenzpatient und es gibt immer noch keine Möglichkeit der Heilung. Wenn man das Buch liest, überlegt man immer wieder: Wie würde ich mich verhalten? Aber gibt es darauf wirklich eine Antwort, wenn man nicht betroffen ist? Das Buch ist aus der Sicht von Maud geschrieben, so das es manches Mal sehr bedrückend war, ihr Empfinden zu erleben. Der Schreibstil ist fesselnd und die Geschichte sehr einfühlsam geschrieben, aber es gab auch einige Längen. Trotzdem durchaus empfehlenswert.

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Berührend und doch mit vielen Längen
von Monika Schulte aus Hagen am 18.03.2014
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Maud hat Demenz. Noch lebt sie in ihrem eigenen Haushalt. Ihre Tochter Helen kümmert sich um sie. Mauds Krankheit schreitet mit großen Schritten voran. Sie kauft ständig Pfirsiche ein. Sie vergisst, dass sie erst am Vortag welche gekauft hat. Sie schreibt sich für alle Situationen Zettel, doch dann vergisst... Maud hat Demenz. Noch lebt sie in ihrem eigenen Haushalt. Ihre Tochter Helen kümmert sich um sie. Mauds Krankheit schreitet mit großen Schritten voran. Sie kauft ständig Pfirsiche ein. Sie vergisst, dass sie erst am Vortag welche gekauft hat. Sie schreibt sich für alle Situationen Zettel, doch dann vergisst sie, warum sie die Zettel geschrieben hat. Maud verirrt sich. Maud lässt den Herd an. Und irgendwann erkennt sie auch ihre eigene Tochter und ihre Enkelin nicht mehr. Und immer wieder fragt sie nach Elizabeth. Elizabeth, ihre langjährige Freundin. Wo ist sie? Was ist mit ihr passiert? Dann immer wieder Rückblicke in Mauds Vergangenheit. Hier die Suche nach ihrer Schwester Sukey. Maud kann sich gut an die damalige Zeit erinnern, doch was ist mit ihrer Schwester geschehen? Wurde Sukey ermordert? Und von wem? "Elizabeth wird vermisst" - ein Roman, bei dem ich am liebsten beide Teile einzeln bewerten würde. Die Kapitel mit Maud in der Gegenwart fand ich sehr berührend. Ihre Krankheit schreitet schnell voran und ebenso schnell wird klar, dass sie nicht mehr alleine leben kann. Mauds Verzweiflungg, als sie ihre Zettel liest, die sie an etwas erinnern sollen und sie dann doch nicht mehr weiß, warum sie dies getan hat. Ihre ewige Suche und Frage nach Elizabeths Verbleib, all dies hat die Autorin hervorragend heraus gearbeitet. Maud in der Vergangenheit auf der Suche nach ihrer Schwester Sukey, die Kapitel haben mir persönlich nicht besonders gefallen. Zu wirr, zu angehoben, oft zu unrealistisch, vor allen Dingen zum Schluss. "Elizabeth wird vermisst" - ein Roman, der berührt, der nachdenklich macht. Ein Roman zu einem Thema, das in vielen Familien aktuell ist. Und doch auch ein Roman mit einigen Längen. Im Großen und Ganzen aber ein Roman, der dennoch sehr lesenswert ist.

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