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Encore un soir

Rezension
Dies ist das 26. Studioalbum der Sängerin aus der frankophonen kanadischen Provinz Québéc, und es ist ihr 14. in französischer Sprache, also nicht unbedingt ein heißer Schwerpunkt für den deutschen Markt. Ein englischsprachiges Album, zu dem auch Pink einen Song beigesteuert hat, ist denn auch schon angekündigt. Aber natürlich hat Céline Dion - französische Sprache hin, englische Texte her - mindestens seit der Titelmelodie des Films "Titanic" den Status eines Weltstars. Im Colosseum in Las Vegas hat sie als ständige Bühnenattraktion ihre künstlerischen Zelte aufgeschlagen. Mehr kann man nicht erreichen. Aber vielleicht liegt gerade darin das Problem. Denn "Encore Un Soir" macht es dem kritischen Hörer nicht leicht, Céline Dions Stimme, mit der man doch schon so lange vertraut ist, wirklich zu mögen. Das könnte an der Produktion liegen: Alle Vokalspuren wurden in Las Vegas aufgenommen und zu den Instrumentalspuren hinzugemischt. Die einzelnen Bestandteile dieser Basisproduktionen entstanden in verschiedenen Studios, in London, Lissabon, Marseille, Paris, Amsterdam, Montréal, Neapel, und wurden dann Klötzchen auf Klötzchen zusammengemischt, was in den meisten Tracks zu pompösen, bombastischen Ungetümen führte, gegen die Céline Dion in Las Vegas ansingen musste. Im Ergebnis klingt das dann oft recht verkrampft, weshalb es nervt. Tiefpunkt dieser Produktionsweise ist das Stück "Ordinaire", bei dem man den Gesang auch als verkrampfte Knödelei bezeichnen könnte. Vom Text mal ganz zu schweigen, in dem es darum geht, dass die Künstlerin doch eine ganz gewöhnliche Frau ist - die halt zufällig in Las Vegas, dem Epizentrum der Bodenständigkeit und Wahrhaftigkeit, auf der Bühne steht. Zum Glück gibt es auch Lichtblicke. Vor allem der Titelsong, der Céline Dions verstorbenem Ehemann und Manager René Angélil gewidmet ist und der vorab als Single ausgekoppelt wurde, zeigt mit seinem sparsamen und gerade deshalb eindringlichen Arrangement, dass die Sängerin auch anders kann. Das Stück wurde als einziger Track von Jean-Jacques Goldman geschrieben und produziert, unter dessen Regie früher einige schöne Dion-Alben entstanden. Aber auch der Einstieg mit "Plus Qu'Ailleurs" von Francis Cabrel und Serge Lama, bei dem Cabrel Gitarre spielt, ist gelungen. Zu den Guten gehören zudem "L'Ètoile" sowie "Les Yeux Au Ciel", zwei Stücke von Fabien Marsaud, der sich als Rapper unter dem Namen Grand Corps Malade einen Namen gemacht hat, auch wenn die Las-Vegas-Produktion beiden Songs einige Ecken und Kanten abgeschliffen hat. Auch der Bonustrack "Trois Heures Vingt" oder ein Stück wie "À La Plus Haute Branche" gehen angenehm ins Ohr. Manfred Gillig-Degrave (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
Portrait
Celine Dions Aufstieg vom vielversprechenden jungen Gesangstalent aus der franko-kanadischen Provinz zum internationalen Megastar ist eine der größten Erfolgsgeschichten des Popgeschäfts. Celine Dion war die erfolgreichste Popsängerin der 1990er Jahre und wurde 2004 als bestverkaufende weibliche Popkünstlerin der Welt mit einem "World Music Award" ausgezeichnet. Sie hat weltweit zahlreiche Musik-Preise gewonnen, darunter mehrer Grammys, kanadische Felix- und Juno-Awards und europäische World Music Awards. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit wurde Celine Dion vom talentierten Nachwuchstalent zum internationalen Superstar. Celine Dion kam in Charlemagne, einer Kleinstadt fünfzig Kilometer östlich von Montreal, in der kanadischen Provinz Quebec, als jüngstes von vierzehn Kindern zur Welt. Ihre Eltern, beide Musiker, betrieben einen kleinen Musikclub und jedes Wochenende trat die Großfamilie zur Unterhaltung der begeisterten örtlichen Einwohnerschaft auf. Seit sie fünf war stand Celine mit ihren Geschwistern auf der Bühne. Mit zwölf komponierte sie zusammen mit ihrer Mutter und einem ihrer Brüder ein französisches Lied, "Ce n'était qu'un rêve" ("It Was Only a Dream"). Das Stück sollte ihr Leben für immer verändern.

Ein Demoband mit dem Song geriet in die Hände von René Angélil, einem bekannten Musikmanager. Im Januar 1981 beschloss der von der Stimme der jungen Celine tief berührte René, dass die Welt dieses Talent kennen lernen musste, verpfändete sein Haus und finanzierte so Celines erstes Album "La Voix Du Bon Dieu". 1982 gewann Celine die Goldmedaille beim "Yamaha World Song Festival" in Tokio und den begehrten Preis als beste Performerin. In Frankreich wurde sie 1983 als erste Kanadierin überhaupt mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

In ihrer Heimatprovinz Quebec war sie schon 1988 ein Star und wurde mit mehreren Felix-Awards und Platinalben geehrt. Im selben Jahr siegte Celine Dion beim "Eurovision Song Contest" in Dublin in Irland, wo ihren Auftritt 600 Millionen Fernsehzuschauer in Europa, den UdSSR, dem Nahen Osten, Japan und Australien verfolgten. Im September 1990 veröffentlichte Celine "Unison", ihr erstes englisches Album (und das erste für Sony Music) und landete mit der US-Top-5-Single "Where Does My Heart Beat Now" einen Hit. Celines internationaler Durchbruch kam mit der Veröffentlichung des Titelstücks für den Soundtrack des Disney-Zeichentrickfilms "Die Schöne und das Biest". Das Stück erreichte Platz eins der US-Charts und wurde mit dem Oscar als bester Song und mit dem Grammy als beste Pop-Performance ausgezeichnet. "Beauty and the Beast" bildete den Grundstein für Celines zweites englischsprachiges Album "Celine Dion". Das Album enthielt vier weitere Hitsingles, "Love Can Move Mountains", "Water From The Moon", "If You Asked Me To" und "Did You Give Enough Love". In Kanada wurde das Album mit Sechsfach-Platin ausgezeichnet und gewann sieben Juno-Awards.

Am 17. Dezember 1994 heirateten Celine Dion und René Angélil in der Notre Dame Basilika in Montreal. Zur selben Zeit nahm Celine Dions Karriere auch im Vereinigten Königreich Fahrt auf. "Think Twice", eine Ballade von "The Colour Of My Love", kam bei den britischen Fans besonders gut an. Fünf Wochen in Folge hielten sich Single und Album an der Spitze der britischen Charts, ein Erfolg, der zuletzt 1965 den Beatles gelungen war. "Think Twice" blieb sogar noch zwei Wochen länger auf Platz eins und verkaufte sich am Ende mehr als eine Million Mal. Das war vorher nur vier anderen Popkünstlerinnen gelungen. Mit dem Album "D'eux" glückte Celine etwas, was niemand für möglich gehalten hätte: Sie brachte französische Popmusik an die Spitze der britischen Charts. Das Album verkaufte sich weltweit mehr als sieben Millionen Mal und wurde zum kommerziell erfolgreichsten französischen Album und zum meistverkauften nicht-englischsprachigen Album der Popgeschichte.

Mit einer der großartigsten Stimmen der Popmusik hat Celine Dion Sprachbarrieren überwunden. Die atemberaubende Geschwindigkeit, in der sie Alben aufnimmt, Videos dreht, tourt und in Fernsehshows auftritt, lässt vermuten, sie hätte wenig Zeit für andere Dinge. Doch Celine nutzt ihre Popularität, um auf die Arbeit der kanadischen Mukoviszidose-Stiftung aufmerksam zu machen. Eines ihrer anrührendsten Stücke ("Vole" vom Album "D'eux", das später in der englischen Übersetzung unter dem Titel "Fly" auch auf dem Album "Falling Into You" auftaucht) erinnert an ihre Nichte Karine, die an der Krankheit verstarb.

"Falling Into You" erschien im März 1996 und wurde zum bestverkauften Album des Jahres. Das Album führte in elf Ländern die Charts an und wurde bei den 39. Grammy Awards als "Album des Jahres" und als "bestes Popalbum" ausgezeichnet. Bis heute hat es sich mehr als dreißig Millionen Mal verkauft. "Let's talk About Love", das Nachfolgealbum zu Celines Grammy-gekröntem Album, wurde in London, New York und Los Angeles aufgenommen und enthält Kooperationen mit einigen der größten Sängerinnen, Sängern, Songschreibern und Produzenten der Welt, darunter Barbra Streisand, die Bee Gees, Luciano Pavarotti, Carole King und Sir George Martin.

"Let's Talk About Love" erschien am selben Tag wie der Soundtrack zum James-Cameron-Film Titanic. Beide Alben enthielten das Stück "My Heart Will Go On", das von James Horner geschrieben und von James Horner und Walter Afanasieff produziert wurde.
"Let's Talk About Love" gelang es, an den kaum noch zu übertreffenden Erfolg des Vorgängers anzuknüpfen. Auch der "Titanic"-Soundtrack verkaufte sich weltweit mehr als dreißig Millionen mal und wurde zum kommerziell erfolgreichsten Soundtrackalbum der Musikgeschichte. Celine sang "My Heart Will Go On" bei der 70. Oscar-Verleihung und das Stück errang den Oscar als bester Filmsong. Es war nach "Beauty and the Beast" der zweite Oscar für ein von Celine Dion gesungenes Lied. "My Heart Will Go On" brachte ihr außerdem zwei weitere Grammys ein, einmal in der Kategorie "Best Female Pop Vocal Performance" und als Krönung den begehrten Titel "Record Of The Year".

Ein neues französischsprachiges Album mit dem Titel "S'il Suffisait D'aimer", das im Februar 1998 aufgenommen wurde, erschien weltweit am 8. September 1998. Die erste Single "Zola Sourit" wurde zum Radiohit. Celines nächstes Album, "These Are Special Times" enthielt sechzehn stimmungsvolle Weihnachtsstücke, darunter Popklassiker wie "Blue Christmas" und "The Christmas Song (Chestnuts Roasting On An Open Fire)" und traditionelle Lieder wie "O Holy Night" und "Adeste Fidelis (O Come All Ye Faithful)". "These Special Times" enthielt außerdem die Nummer-1-Single "I'm Your Angel", Celines Duett mit R.Kelly, der das Stück auch geschrieben und produziert hat, den Song "These Are Special Times", geschrieben von Diane Warren und "The Prayer", ein Duett mit Andrea Bocelli.

1998 erschien das Buch "Celine… The Authorized Biography". Georges-Hébert Germain begleitete Celine und ihre Truppe über ein Jahr lang, führte intensive Gespräche mit dem Weltstar und schrieb schließlich die Geschichte einer der beliebtesten Sängerinnen der Welt auf. Celine und Georges-Hébert Germain arbeiteten 2000 für die Autobiografie "Celine Dion…My Story, My Dream" erneut zusammen. Celines Lebensgeschichte in ihren eigenen Worten ist ein detailreiches Porträt und beschreibt das Leben Backstage, auf Tour und im Studio. 1999 erschien "All the Way…A Decade Of Song", Celines erstes englisches Greatest-Hits-Album inklusive der Hitsingles "The Power Of Love", "Because You Loved Me", "I'm Your Angel" und das mit einem Grammy und einem Oscar ausgezeichnete "My Heart Will Go On". Das Album enthielt außerdem "Beauty And The Beast", "It's All Coming Back To Me Now" und "If You Asked Me To". Sieben neue Stücke wurden exklusiv für das Album aufgenommen, darunter der Titelsong "All The Way", ein Tribut an Frank Sinatra.
An Silvester 1999 trat Celine Dion in Montreal zu letzten Mal öffentlich auf, bevor sie eine Auszeit nahm, um sich ihrem Privatleben zu widmen. Celines und Renés ganzer Stolz ist ihr Sohn René-Charles Angélil, der am 25. Januar 2001 zur Welt kam.

Während Celines Auszeit erschien im Oktober 2000 das Album "The Collector's Series…Volume One". Neben einigen von Celines schönsten Titeln enthielt das Album auch "The Power of the Dream", das Celine bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele 1996 in Atlanta gesungen hat und eine spanische Version von "All By Myself".

Celines Karriere erfuhr einen weiteren Höhepunkt mit der Veröffentlichung ihres nächsten Albums "A New Day Has Come", das im März 2002 erschien. Das Album schoss in mehr als siebzehn Ländern an die Spitze der Verkaufscharts, darunter die USA, Großbritannien, Kanada und Frankreich. Mit den neuen Songs offenbarte die Künstlerin ein weiteres Mal ihre Vielseitigkeit. Die Spannweite reichte von modernem Pop ("A New Day Has Come") über dramatische Balladen ("Have You Ever Been In Love" und "I Surrender"), von atemberaubend produzierten und arrangierten Dance-Stücken ("Sorry For Love") bis zu zwei Klassikern aus der Zeit, bevor Rock'n'Roll die Musikwelt eroberte ("At Last" und das durch Nat "King" Cole berühmt gewordene "Nature Boy"). Zu den weiteren Highlights des Albums zählten die beiden Hitsingles "I'm Alive" und "Goodbye's (The Saddest Word)" sowie der Song "Rain, Tax (It's Inevitable)". Rund um die Veröffentlichung des Longplayers absolvierte Celine Dion unzählige TV-Specials, trat in Talkshows auf und gab Magazinen aus aller Welt Interviews.
Im März 2003 startete Celine ihr dreijähriges Engagement in Las Vegas. An fünf Tagen in der Woche präsentierte sie im Colosseum des legendären Caesars Palace vor 4.000 Zuschauern die eigens für Las Vegas konzipierte, neunzigminütige Show "A New Day..." - eine völlig neue Form des Musik-Entertainments. "A New Day…" verband die Songs des Weltstars mit Tanz- und Performance sowie hochmoderner Bühnentechnik. Die Show wurde von Dragone Productions entworfen und umgesetzt, dem Team um Franco Dragone, der zuvor der kreative Kopf hinter zehn hochgelobten "Cirque du Soleil"-Produktionen gewesen war.
Am 25. März 2003, pünktlich zum Start ihrer Show "A New Day...", veröffentlichte Celine mit "One Heart" ein brandneues Album mit Stücken, produziert von Ric Wake, Anders Bagge, Kristian Lundin, Peer Astrom, Max Martin, Mark Taylor, Erick Benzi und Humberto Gatica. Als erste Single-Auskopplung wählte Celine ihre Version des Roy-Orbison-Klassikers "I Drove All Night".

Am 14. Oktober 2003 veröffentlichte Celine Dion mit "1 Fille & 4 Types" ihr erstes französischsprachiges Album seit fünf Jahren. Es war die Idee des künstlerische Direktors Jean-Jacques Goldman, der auch der kreative Kopf hinter "D'eux" (1995) und "S'il Suffisait D'aimer" (1998) gewesen war, Celine mit drei Songschreibern und Komponisten zusammenzubringen, die zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der französischen Musikszene zählten: Jacques Veneruso, Erick Benzi und der Gitarren-Virtuose Gildas Arzel.

Der Einfluss dieser herausragenden Künstler begleitet und ergänzt Celines Darbietung auf jedem einzelnen Song des Albumsm, das von Erick Benzi unter der Anleitung von Goldman produziert wurde. "1 Fille & 4 Types" erreichte in Kanada, Frankreich und der Schweiz aus dem Stand Platz eins der Charts. Die erste Single "Tout L'or Des Hommes" schrieb kanadische Radiogeschichte, denn sie war die am höchsten chartende frankophone Single in Kanada.

Im folgenden Jahr, am 15. Juni 2004, veröffentlichte Celine die Live-CD "A New Day: Live in Las Vegas", die mit "You and I" und "Ain't Gonna Look The Other Way" zwei bisher unveröffentlichte Studiotracks enthielt sowie dreizehn Livetracks von Celines unglaublich erfolgreicher Las-Vegas-Show.

Für ihr nächstes Projekt tat Celine sich mit der berühmten Babyfotografin Anne Geddes zusammen. "Miracle", das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit, erschien im Oktober 2004. Celine und Anne entwickelten über Monate eine großartige Sammlung von Bildern und Songs, die die besondere Bindung zwischen Mutter und Kind zum Thema hatten. Das Multimedia-CD/DVD/Buch-Projekt berührte die Herzen von Menschen auf der ganzen Welt. Die "Miracle"-CD enthielt mit dem Titeltrack ein neues Stück sowie zwölf weitere Stücke, darunter liebgewonnene Klassiker wie "Beautiful Boy" und "What A Wonderful World". Das "Miracle"-CD/DVD-Box-Set enthielt eine 60-seitige Version des "Miracle"-Buchs sowie eine Making-of-the-CD-DVD. Das 180-seitige "Miracle"-Buch enthält die CD sowie eine "Making-of-the-book"-DVD und hielt sich sechs Wochen in der Bestseller-Liste der New York Times.

Celines erstes französischsprachiges Best-of-Album "On Ne Change Pas" erschien im Oktober 2005. Die hochwertige Doppel-CD enthielt Celines größte französische Hits und mit "Je Ne Vous Oublie Pas", "Tous Les Secrets" und "I Believe In You" (ein Duett mit Il Divo) drei neue Stücke. "On Ne Change Pas, the DVD" ist eine Zusammenstellung Celines schönster französischer Videoclips und enthält eine Stunde Bonusmaterial. Im Oktober 2005 erschien auch ein einzigartiges, reich bebildertes Buch über Celines Leben. "Celine Dion: For Keeps" bot einen intimen Einblick in Celines persönliches Leben und in ihre Karriere, angefangen bei ihrer Kindheit bis zu ihrer spektakulären Show in Vegas. Die Autorin Jenna Glatzer sprach ein Jahr lang mit Celine, ihrer Familie, engen Freunden und Wegbegleitern und entwarf dann ein detailreiches Bild ihres Lebens. Das Buch ist ein Schatzkästchen für Celine-Dion-Fans. Es enthält persönliche Dokumente aus Celines Lebens, seltene Fotos und private Erinnerungsstücke.

Der gigantische Erfolg von Celine Dions ununterbrochen ausverkaufter Las-Vegas-Show übertraf alle Erwartungen und das Engagement wurde um zwei Jahre verlängert. Am 15. Dezember 2006 kündigte Celine an, dass der endgültig letzte Vorhang in genau einem Jahr, am 15. Dezember 2007 fallen werde. Insgesamt wurden für die Show mehr als drei Millionen Tickets verkauft.

Wenige Monate später, am 25. Februar 2007, trat Celine bei den 79. Academy Awards im Rahmen einer Tribut-Performance zu Ehren des legendären Film-Komponisten Ennio Morricone zum fünften Mal bei einer Oscar-Zeremonie auf. Für die Tribute-CD "We All Love Ennio Morricone" hatte sie kurz zuvor einen Song aufgenommen. Weitere an dem Album beteiligte Künstler waren Bruce Springsteen, Roger Waters, Andrea Bocelli und Yo-Yo Ma. Celines Beitrag war der Song "I Knew I Loved You" (Text von Alan und Marilyn Bergman, die u.a. "The Way We Were" und "The Windmills Of Your Mind" getextet haben). Die Academy lud Celine Dion ein, das Stück im Rahmen des Morricone-Tributs bei der Oscar-Verleihung zu singen.

2007 erscheinen zwei neue Studioalben von Celine Dion. Das französischsprachige Album "D'elles" erschien im Mai. Das Album enthält Stücke, deren Texte einige der bekanntesten Buch-Autoren Frankreichs und Quebecs verfasst haben. Celines langjähriger Freund und Kollege Jean-Jacques Goldman war erneut musikalischer Leiter. Jacques Veneruso, David Gategno, Erick Benzi, Gildas Arzel, Marc Dupré und Jean-François Breau schrieben die Musik.

Im November 2007 erscheint "Taking Chances". Das Album wurde in den Palm Studios in Las Vegas im Juli 2007 in drei Wochen aufgenommen und Celine arbeitete für "Taking Chances" mit einigen der profiliertesten Songschreiber und Produzenten der Welt zusammen: Linda Perry (Pink, Gwen Stefani, Christina Aguilera), Dave Stewart von den Eurythmics, dem Ex-Evanescence-Gitarristen Ben Moody, dem R&B/Pop-Songschreiber Ne-Yo, John Shanks (Melissa Etheridge, Kelly Clarkson), Kara DioGuardi (Pink, Kelly Clarkson, "One Heart"), Kristian Lundin (Backstreet Boys, *NSYNC), Anders Bagge and Peer Astrom (Bagge & Astrom: Take That, Janet Jackson, Jennifer Lopez, Santana, Madonna), Aldo Nova, Christopher "Tricky" Stewart (Rihanna, Usher) und Chris Neil (Mike & the Mechanics).

Das Stück "That's Just The Woman In Me" kannte und mochte Celine Dion schon lange (der Gitarrist Kimberley Rew hatte es vor vielen Jahren für seine damalige Band Katrina & the Waves geschrieben) und bei der Arbeit an ihrem neuen Album stellte sie fest, dass der Song perfekt zur neuen Phase ihrer künstlerischen Entwicklung passte.

"Ich denke, dieses Album steht für eine positive Weiterentwicklung meiner Karriere", sagt Celine Dion. "Wenn die Zeit voranschreitet und man älter wird, fällt es einem leichter, seine innersten Gefühle zu erkennen und herauszufinden, was man wirklich will. Ich fühle mich heute stark, vielleicht ein bisschen mutiger als früher, aber ich empfinde immer noch die gleiche Leidenschaft für die Musik und das Leben." Vom energiegeladenen Titelstück "Taking Chances" (geschrieben von Kara DioGuardi und Dave Stewart und produziert von John Shanks) und der kraftvollen Interpretation von Hearts "Alone" über die treibenden Rhythmen von "Eyes On Me" unterstreicht Celines neues Album einmal mehr ihre tiefe emotionale Verbindung zu ihren Songs und ihrer Kunst.

Celine Dion ist eine der erfolgreichsten Popkünstlerinnen unsere Zeit. Seit ihrem US-Debüt 1990 hat sie weltweit mehr als 180 Millionen Alben verkauft. Neben unzähligen US- und internationalen Gold-, Platin, und Multiplatin-Auszeichnungen haben mit "Falling Into You" und "Let's Talk About Love" erreichten zwei Celine-Dion-Alben für jeweils zehn Millionen verkaufte Exemplare sogar US-Diamantstatus - weltweit verkauften sich beide Alben jeweils dreißig Millionen mal. Sie gewann fünf Grammys, einen 1992 für den Song "Beauty and the Beast" ("Best Pop Performance by a Duo or Group with Vocal"), zwei 1996 für das Album "Falling Into You" ("Album of the Year" und "Best Pop Vocal Album") und zwei 1998 für das Stück "My Heart Will Go On" aus dem Titanic-Soundtrack ("Record of the Year" und "Best Female Pop Vocal Performance"). Die Songs "Beauty and the Beast" und "My Heart Will Go On" erhielten außerdem jeweils einen Oscar als beste Filmsongs.

2004 wurde Celine Dion, die zum damaligen Zeitpunkt 175 Millionen Alben verkauft hatte, mit dem World Music Award als bestverkaufende Popkünstlerin aller Zeiten ausgezeichnet.

Mit jeder neuen Veröffentlichung gelang es Celine Dion, an ihre bisherigen Erfolge anzuknüpfen. Quebecs strahlendstes Talent hat mit Leidenschaft, Kreativität und Fleiß die Musikwelt erobert und ist heute ein leuchtender Fixstern am Pophimmel.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium Vinyl
Anzahl 3
Erscheinungsdatum 26.08.2016
EAN 0889853371716
Genre Pop
Hersteller Sony Music Entertainment
Musik (Vinyl)
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