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Endlich

ENDLICH - heißt das neue Album von GLEIS 8.
ENDLICH - zwei Jahre warten sind vorbei.
ENDLICH - ist auch die Erkenntnis, dass nichts für ewig ist. Nichts unendlich. Schon gar kein Menschenleben.

Musikalisch knüpfen GLEIS 8 dort an, wo sie ihre Reise vor zwei Jahren begonnen haben. Der perlende Klang der paraguayischen Harfe, der schon auf der ersten Platte verzaubert hatte, findet sich hier im Zwiegespräch mit einem groovenden Moog-Sound wieder. Sie sind auch etwas zupackender geworden. Schließlich werden Entscheidungen jetzt zu dritt gefällt. Da gibt es kein Patt mehr. Überhaupt hat sich die Band nun sehr viel mehr darin eingerichtet, was es heißt, GLEIS 8 Texte zu schreiben, GLEIS 8 Musik zu machen. Die schöne, getragene Melancholie gibt es erneut. Das wird auch nie anders sein, versichert Anna, denn "ja, es ist für uns nun mal leichter, traurige Songs als fröhliche zu machen. Man findet schönere Bilder. Und man findet ja auch im glücklichen Zustand selten Zeit, Songs zu schreiben. Dann hat man schon genug damit zu tun, glücklich zu sein." Oder glücklich zu werden, wie bei "Vorbei" Da war gestern alles mies, aber plötzlich scheint die Sonne wieder. Und sie können auch wütend sein. Bei "Du lachst mich aus" zeigt Anna ihre kräftige Stimme, ein wilder Song. Da wird aus dem zarten Selbstmitleid irgendwann die schöne Wut, die einen Neues anfangen lässt. Mit dem Partner, den Freunden, den Kollegen. Einfach mal alles rausschreien und dann von vorne anfangen.
Rezension
2013 erschien mit "Bleibt das immer so" das Debütalbum von Gleis 8, eine Band um Anna R. von Rosenstolz, deren ehemaligen Tour-Saxophonisten Lorenz Allacher und den beiden Hamburger Musikern Timo Dorsch und Manne Uhlig. Der Longplayer erreichte damals Platz sieben, doch die im Albumtitel formulierte Frage fand bald darauf eine tragische Antwort: Allacher und Uhlig erkrankten beide an Krebs, doch nur Manne Uhlig überlebte den Kampf. Die daraus gewonnenen Erfahrungen flossen in die Albumproduktion ein. Im Vergleich zum Debüt ist "Endlich" mit Stücken wie "Alles auf Anfang" oder dem Rammstein-Cover "Engel" melancholischer ausgefallen, auch wenn dem Album nach wie vor ein klassisches, mitreißendes Pop- Verständnis zugrunde liegt. Die meisten Songs auf "Endlich" fangen leise, still und verhalten an, steigern ich dann aber umso mehr. Selbst ein Stück wie "Herz aus", das als Ballade anfängt, nimmt im Laufe des Songs mehr und mehr an Fahrt auf und schraubt sich letztlich zu einer hochdramatischen Nummer hoch. Getragen wird diese Dynamik neben den einfühlsamen Arrangements vor allem von der nach wie vor beeindruckenden Stimme von Anna R, die vom Flüsterton bis zu aggressiven "Herausschreiben" in "Du lachst mich aus" ein enormes Spektrum umfasst. Aber auch der Bandsound ist sehr kompakt. Die treibenden Gitarrenakkorde und die flirrenden Keyboardsounds ergänzen sich zu einer ganz spezifischen Klangästhetik, die sanft und energisch zugleich ist. So tragisch der Verlust von Lorenz Allacher auch ist, die Band scheint daran noch gewachsen zu sein und zu neuer Stärke gefunden zu haben. So spricht aus allen Songs eine emphatische Kraft, wie sie gute Pop-Musik schon immer ausgezeichnet hat. Gerade nach den traurigen Erfahrungen mit einer tödlichen Krankheit spürt man, dass die Band mit diesen Songs wieder neuen Mut gefasst hat - und diesen Lebensmut auch auf die Zuhörer überträgt. Dietmar Schwenger (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 12.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 0602547472908
Genre Deutschpop
Hersteller Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH
Spieldauer 46 Minuten
Musik (CD)
15,99
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