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Endstation Kabul

Als deutscher Soldat in Afghanistan - ein Insiderbericht

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Wie fühlt es sich an, als deutscher Soldat in den Straßen von Kabul zu patrouillieren? Wie reagiert man, wenn plötzlich ein Kind mit einer Waffe vor einem steht? Und wie geht man als Soldat mit der ständigen Bedrohung um? In seinem Erfahrungsbericht gewährt der Fallschirmjäger Achim Wohlgethan erstmals einen ungeschönten Einblick in den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Mit seinem Insiderbericht bringt er uns nicht nur Land und Leute, sondern auch die Probleme der deutschen Armee und der internationalen Afghanistan-Politik nahe. Ein packendes und längst fälliges Buch, das die Diskussion um die gefährliche Auslandsmission der Bundeswehr auf eine neue Basis gestellt hat.
Portrait
Achim Wohlgethan diente als Fallschirmjäger bei der Bundeswehr. Er lebt als Autor und Sicherheitsberater in Wolfsburg.
Dirk Schulze trat 1992 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr ein und verpflichtete sich auf 14 Jahre. Er schlug die Offizierslaufbahn ein und nahm an mehreren Auslandseinsätzen der Bundeswehr teil. Er war auch Angehöriger der ISAF-Vorauskräfte in Afghanistan und zuletzt als Hauptmann und Presseoffizier tätig. Nach seinem Austritt aus der Bundeswehr arbeitete er als Rechercheur und lebt heute als Autor in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 319
Erscheinungsdatum 10.06.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-37277-8
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 191/122/29 mm
Gewicht 257
Abbildungen Erw. mit Dok., 24 farbigen Fotostaf. 19 cm
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 69.680
Buch (Taschenbuch)
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Der Autor, Achim Wolgethan zeigt in seinem Erfahrungsbericht plakativ auf, wie er seine Zeit unter ISAF-Flagge
Kabul, Hauptstadt Afganistans. Hier sind, seit Beginn des Einsatzes der Bundeswehr am Hindukush deutsche Soldaten stationiert, von hier aus starten Operationen im ganzen Land und alles weit weg von der Heimat - Deutschland.

Der Autor, Achim Wolgethan zeigt in seinem Erfahrungsbericht plakativ auf, wie er seine Zeit unter ISAF-Flagge bewerkstelligte, zeigt wie sich deutsche Soldaten selbst behelfsmäßig ausrüsten müssen, welche Schwierigkeiten bei der internationalen Zusammenarbeit entstehen können und beschreibt spannende Operationen mit der niederlänischen KCT.

Wie auch unsere Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sieht der Autor den Einsatz der Bundeswehr als Krieg, will die Gesellschaft und auch die Politik wachrütteln und aufzeigen, obwohl es immer wieder, bis zum nächsten Anschlag in Vergessenheit gerät, dass unsere Soldaten sich in einem äußerst gefährlichen Einsatz befinden in dem es auch um Leben und Tod geht!

Plakativ, fesselnd, kritisch, spannend!

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Eine Diskussionsschrift um die Missionen der Bundeswehr und ihre Gefährlichkeit für Soldaten. Werden sie moralisch, juristisch und politisch im Stich gelassen? Lesen Sie es hier! Eine Diskussionsschrift um die Missionen der Bundeswehr und ihre Gefährlichkeit für Soldaten. Werden sie moralisch, juristisch und politisch im Stich gelassen? Lesen Sie es hier!

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Von einem der auszog, das Fürchten lernte - und dann völlig alleingelassen da stand.
von Apicula aus Apiculis am 22.11.2009

"Endstation Kabul" war für mich die erste Konfrontation mit Erlebnissen, die ein Bundeswehrsoldat im Auslandseinsatz macht. Es war auch meine erste ernsthaftere Auseinandersetzung mit der politischen Lage in Afghanistan, über die ich mich WEGEN diesem Buch vermittels anderer Quellen schlau gemacht habe. Dafür habe ich dem Buch und seinen... "Endstation Kabul" war für mich die erste Konfrontation mit Erlebnissen, die ein Bundeswehrsoldat im Auslandseinsatz macht. Es war auch meine erste ernsthaftere Auseinandersetzung mit der politischen Lage in Afghanistan, über die ich mich WEGEN diesem Buch vermittels anderer Quellen schlau gemacht habe. Dafür habe ich dem Buch und seinen Autoren zu danken. Denn eine, der meines Erachtens unterschiedlichen, Intentionen von Achim Wohlgetan war es, allen hier "wie die Made im Speck" Sitzenden ein wenig vor Augen zu führen, wie's "da unten" (=Afghanistan) zugeht. Diese Mission gelang. Die nächste Intention dürfte jene sein, zu verdeutlichen, welche psychischen Probleme so ein Auslandseinsatz für die Beteiligten bedeutet. Da sind einerseits emotionale und lebensbedrohliche Erlebnisse die der Soldat zu meistern hatte und wenn die Mission zu Ende ist, ändert sich mit einem Schlag alles. Eine Nachbereitung des Erlebten findet - seitens seines Arbeitgebers - nicht statt. Das ist hart. Das kaufe ich Herrn Wohlgetan ab, denn das kenne ich. Wenn sich durch diese Veröffentlichung seiner Erlebnisse etwas ändert, wäre das zu begrüßen. Dass nicht jeder seiner "Kollegen" dasselbe erlebt hat, erfährt man übrigens aus erster Hand, wenn man aufmerksam liest was Wohlgetan zu berichten hat. Denn aus dem Camp kommen bei weitem nicht alle Beteiligten. Achim Wohlgetans "Tagebuch" hat mich ganz ordentlich beeindruckt und ich kann jetzt verstehen, warum die Kritik in so ziemlich alle Richtungen tendiert. Die Zielgruppen könnten unterschiedlicher nicht sein und zudem haut der Autor - bei allem Verständnis für die Ungerechtigkeiten, die ihm in seinem "Verein" (=Bundeswehr) widerfuhren - seine Vorgesetzten und Kollegen durch seine Schilderungen einige Male ordentlich in die Pfanne. Das und vieles anderes mehr könnte man als Anlass zu Kritik verwenden - oder man lässt es sein. Von weltbewegender Bedeutung halte ich "Endstation Kabul" nicht. Das "Top Secret", das das Buchcover ziert habe ich auch nicht zum Anlass genommen das Buch zu lesen. Seine Erlebnisse und Schilderungen hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck. Und genau das finde ich gut. Sollte Achim Wohlgetan auch von seinem zweiten Einsatz (in Kunduz, Afghanistan) berichten (wovon ich doch stark ausgehe) - ich bin dabei. Seine Art den Leser am Erlebten teil zu haben empfinde ich nicht als lapidare selbstgefällige Selbstdarstellung, sondern - kurz und schlicht - sympathisch und glaubwürdig. Differenziert darüber nachdenken kann ich immer noch alleine. - Bitte mehr davon!

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