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Engel der Themse

Ein viktorianischer Krimi

(3)
"England, 1864: Im viktorianischen London werden immer wieder Kinder vermisst, die Kinder der Ärmsten. Der Schatten holt sie, sagen die Leute. Die Polizei unternimmt nichts.

Auch nicht, als der neugeborene Bruder von Gladys verschwindet.
Dann verschwindet der Sohn eines Lords, und diesmal wird die Polizei aktiv. Das vorlaute Küchenmädchen Emma gerät in Verdacht und muss fliehen. In den Straßen von London trifft sie Gladys. Keine traut der anderen. Doch als auch der zweite Sohn des Lords vermisst wird und die Polizei alle Schuld bei Emma sucht, müssen sie sich zusammenraufen. Nur gemeinsam können sie den Schatten besiegen und das Kind retten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …
Portrait
"Anne Breckenridge ist das Pseudonym der Krimi-Autorin Christiane Dieckerhoff.
Die gelernte Kinderkrankenschwester und Mutter zweier erwachsener Kinder schreibt seit mehr als zehn Jahren. 2008 erschien ihr erster Kriminalroman. Seit 2013 durchstreift sie die Jahrhunderte und ist nach einem Abstecher in die Karibik im London des 19. Jahrhunderts gelandet."
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 06.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-940855-66-4
Verlag Dryas Verlag
Maße (L/B/H) 188/120/22 mm
Gewicht 232
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 83.617
Buch (Taschenbuch)
12,00
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Ein toller historischer Krimi im viktorianischen London
von Zeit der Buecher am 25.09.2016

Handlung Im viktorianischen London des Jahres 1864 verschwinden immer mehr Kinder. Betroffen sind die Kinder der Ärmsten. Die Bevölkerung macht den Schatten verantwortlich, ein verzweifelter Versuch die Kindersterblichkeitsrate zu erklären? Als auch Gladys neugeborener Bruder verschwindet, unternimmt die Polizei wie gewohnt nichts. Als schließlich jedoch das Kind eines Lords wie... Handlung Im viktorianischen London des Jahres 1864 verschwinden immer mehr Kinder. Betroffen sind die Kinder der Ärmsten. Die Bevölkerung macht den Schatten verantwortlich, ein verzweifelter Versuch die Kindersterblichkeitsrate zu erklären? Als auch Gladys neugeborener Bruder verschwindet, unternimmt die Polizei wie gewohnt nichts. Als schließlich jedoch das Kind eines Lords wie vom Erdboden verschluckt scheint, ist ganz London in Aufruhr. Auch das junge Küchenmädchen Emma beteiligt sich an der Suche und wird prompt verdächtigt. Als sich Gladys und Emma schließlich über den Weg laufen, müssen sie alles daran setzen um das Geheimnis um den Schatten aufzuklären. Cover Die Aufmachung des Buches gefällt mir ausgesprochen gut, gerade mein Herz als Liebhaber des viktorianischen Londons lässt ein solches stimmungsvolles Cover sofort höher schlagen. Charaktere Im Laufe der Handlung trifft man auf relativ viele Figuren und auch wenn einige davon nur oberflächlich betrachtet werden, erhält man in meinen Augen als Leser einen guten Einblick in die damaligen Bevölkerungsschichten und Gesellschaftsdynamik der damaligen Zeit. Die Protagonisten Gladys und Emma scheinen sich zunächst grundlegend zu unterscheiden, entdecken jedoch nach und nach ihr Verständnis für den jeweils anderen. Schreibstil Als Leser erlebt das man die Handlung hauptsächlich aus der Sicht Gladys und Emmas in wechselnden Kapiteln. Der Schreibstil an sich ist sehr angenehm zu lesen und ermöglicht es einem gut sich in die Charaktere hineinzuversetzen. Mein Fazit "Der Engel der Themse" ist ein toller historischer Krimi, der Liebhaber des viktorianischen Londons begeistern wird! Vor einem gut recherchierten Hintergrund wird dem Leser eine spannende Geschichte geboten, die das Buch zu einem wahren Pageturner werden lassen. Mit 272 Seiten ist das Buch kein Wälzer, die angenehme Länge der Kapitel lassen es zu das Buch schnell mal zwischendurch zu lesen und dabei voll auf seine Kosten zu kommen. Auch wenn mir vor allem Emma manchmal ein wenig naiv erschien, hat mir die authentische Ausstrahlung der Figuren doch gut gefallen und so die gründliche Recherche deutlich wurde, auch wenn ich mir an einigen Stellen noch etwas mehr Hintergrundinformationen gewünscht hätte. Die Charaktere geben außerdem einen guten Einblick in die Gesellschaftsdynamik der damaligen Zeit. Etwas schade fand ich, dass das Buch zum Ende hin ein wenig schnell abgehandelt wurde, ich hätte mir an der einen oder anderen Stelle noch eine etwas ausgiebigere Erklärung gewünscht, dies hätte in meinen Augen das Buch noch etwas mehr abgerundet. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und ich gebe hier eine klare Leseempfehlung! Für Liebhaber des viktorianischen Londons ist dieses Buch sowieso ein absolutes Muss!

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Als in London die kleinen Kinder verschwanden...
von einer Kundin/einem Kunden aus Andernach am 20.09.2016

Der Klappentext ist ein wenig irreführend, vermittelt er doch das Gefühl, 2 junge arme Frauen würden gemeinsam ermitteln. Dies ist nicht wirklich so. Der Prolog beginnt 1864 mit dem Verschwinden kleiner Babies während eine leise Stimme ein Wiegenlied singt. In den Armenvierteln Londons verschwinden eine Menge Babies der Ärmsten. Es... Der Klappentext ist ein wenig irreführend, vermittelt er doch das Gefühl, 2 junge arme Frauen würden gemeinsam ermitteln. Dies ist nicht wirklich so. Der Prolog beginnt 1864 mit dem Verschwinden kleiner Babies während eine leise Stimme ein Wiegenlied singt. In den Armenvierteln Londons verschwinden eine Menge Babies der Ärmsten. Es heißt der Schatten habe sie genommen. Aber die Polizei kümmert sich nicht darum! 1865 muß die 16 jährige grünäugige Emma, deren Mutter der erfahrenen Hebamme Mrs. Westwood hilft, mal wieder als Küchenmädchen in einen aristrokratischen Haushalt gehen. Die letzte derartige Stelle verlor sie, als sie sich vom Herrn des Hauses nicht an die Wäsche gehen lassen wollte. Dieses Problem hat sie bei Lord Coolingwood nicht, aber es ist harte Arbeit, sie kommt kaum vor die Tür und sie träumt doch davon in einem Laden arbeiten zu dürfen. Immerhin kann sie lesen! Sie teilt sich ihre Kammer unterm Dach mit dem französischen Kindermädchen Louise, die mit der 2. Heirat des Lords bei der neuen Lady Belinda in Ungnade gefallen ist. Sie bevorzugt ganz klar die neue Governess Miss Tornell. Als dann plötzlich im Park der kleine Sir, der Stammhalter des Lords Sohn dessen im Kindbett verstorbenen 1. Frau verschwindet steht ganz London Kopf. Die Schuld wird schnell dem Kindermädchen zu geschoben, die fortan im Armenviertel Seven Dials vor sich hin darbt. Da weder Kind noch Leiche gefunden werden, steht das Anwesen fortan unter Polizeibewachung, sämtliche Dienstboten sind verdächtig. Emma geht der kleine Kerl nicht aus dem Kopf. Die 16 jährige Gladys könnte von Emmas Schicksal nur träumen! Ihre Mutter, eine Säuferin, läßt sich von jedem Typen schwängern, der ihr ein warmes Bett bietet und Gladys und ihr jüngerer Bruder Tom sollen sehen wo sie bleiben, aber sich dann auch noch um die Babies kümmern. Eines Tages, während Gladys unter Einsatz ihres Körpers versucht Pennies für die nächste Mahlzeit zu erwirtschaften, wird ein Matrose grob. Tom will ihr zu Hilfe eilen und während seiner kurzen Abwesenheit holt der Schatten das Baby. Gladys, Tom und ihre Mutter landen im Arbeitshaus, weil die betrunkene Mutter zu viel Lärm macht. Gladys wird nach einigen Monaten freigekauft. Der Haushalt in dem sie landet, ist fast noch schlimmer. Aber das Baby geht ihr nicht aus dem Kopf. Während ihres Überlebenskampfes vergisst sie es nie. Was passiert nur mit all diesen Kindern? Dieser viktorianische Krimi ist nicht wirklich ein romantischer Chick-lit Kostüm Schinken. Es ist so ein bißchen Downtown-Abbey-trifft Charles Dickens David Copperfield- trifft Lizzie Martin. Am Anfang mußte ich schon ein paar Mal schlucken. Wer ganz unten war hatte nichts zu lachen! Meistens fehlten ihm auch eine Menge Zähne, so daß ein Lächeln eher nicht empfehlenswert war. Die Schilderung, wie Gladys sich und ihre Geschwister versucht durchzubringen und dann noch in Holborn im Arbeitshaus landen, ist nicht romantisch. Es ist grausam und ungerecht. Doch ist es auch interessant. Man fragt sich immer wieder, was Emma und Gladys denn eigentlich verbindet, wann werden sich ihre Wege kreuzen? Können sie einander helfen? Was ist denn nun mit dem kleinen Sir geschehen? Kein Erpresserschreiben, keine Leiche, das ist schon mehr als merkwürdig! Sergeant Kelly, kreuzt den Weg beider Mädchen und beide sind beeindruckt, daß es ausgerechnet ein Polizist ist, der mal ein nettes Wort, eine nette Geste in dieser harten Zeit für sie übrig hat. Mir hat sehr gut die Beschreibung des viktorianischen Londons und seiner Lebensumstände vor allem der unteren Schichten gefallen. Auch daß es auch ganz unten nicht nur Abschaum gab. Jede Schicht hatte seine faulen Stellen… Nachdem ich zu Beginn des Buches wegen Gladys heftigem Schicksal ein paar Mal kräftig schlucken mußte, fand ich sehr gut in das Buch hinein. Es ist wirklich sehr angenehm geschrieben, man wird Teil der Geschichte, die mich auch wirklich beschäftigt hat. Immer wieder begann ich über die mögliche Täter und Tatabläufe zu grübeln. Auch wenn ich auf der richtigen Spur war, konnte ich mir dennoch nicht sicher sein, so daß es weiterhin spannend blieb. Tja und das Ende? Das hielt eine kleine Überraschung bereit, die ich so nicht habe kommen sehen. Ein wirklich toller viktorianischer Krimi, dem ein Stadtplan gutgetan hätte, aber da hilft das Internet gerne weiter!

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Wenn dich der Schatten holt
von Anneja aus Halle am 25.11.2016

Vorab möchte ich mich bei Anne Breckenridge und dem Dylas Verlag für das Leseexemplar bedanken. Nebel, Straßenmädchen und der beißende Geruch der Themse, das damalige Bild London´s. Schon damals war London eine Stadt in der man um das Überleben kämpfen musste. Krankheiten schlichen durch die Gassen und rafften die Bewohner... Vorab möchte ich mich bei Anne Breckenridge und dem Dylas Verlag für das Leseexemplar bedanken. Nebel, Straßenmädchen und der beißende Geruch der Themse, das damalige Bild London´s. Schon damals war London eine Stadt in der man um das Überleben kämpfen musste. Krankheiten schlichen durch die Gassen und rafften die Bewohner nach und nach hin. Wir dürfen im Buch die Leben von Gladys und Emma verfolgen, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch ihr Leben überkreuzt sich als der Sohn eines Lord´s vom Schatten geholt wurde, welcher auch schon viele andere Kinder nahm. Nur waren dies Kinder aus der Unterschicht. Die Polizei kann nicht viel ausrichten und schnell werden Verdächtigungen ausgerufen. Wer holt die Kinder und warum? Kommen wir erstmal zu Emma, die aus der Mittelschicht stammt und ein gutes Elternhaus genießen durfte. Um ihr die Flausen aus dem Kopf zu bekommen, schickt ihre Mutter sie in einen Haushalt, in dem sie in der Küche arbeitet. Im Laufe des Buches verliert sie teilweise ihren Mut, was sie sehr anstrengend macht und man nicht mehr viel Mitleid mit ihr haben kann. Zum Glück ist dies nur ein Teil und am Ende haben wir wieder eine mutige junge Frau. Gladys steht nicht unbedingt auf der Gewinnerseite des Lebens. Sie gehört zur Unterschicht und hat eine Alkoholsüchtige Mutter, die jedes Geld für Gin ausgibt. Während dessen kümmert sie sich um ihren Bruder und die anderen " Würmer, wie Gladys sie nennt, die ihre Mutter gebärt. Sie verdient sich erst ihr Geld mit Prostitution und findet im Laufe der Geschichte einen Haushalt der sie auf nimmt. Dazwischen dürfen wir erleben wie hart das Leben sein kann. Trotzdem bleibt sie die ganze Zeit taff und man ist teilweise überrascht was diese junge Frau alles aushalten kann. Die Geschichte selbst klang wahnsinnig spannend. Ich bin ein großer Fan von London-Krimis, schon da ich Sherlock Holmes sehr gerne lese. Allerdings hatte ich zwischendurch das Gefühl gar keinen Krimi zu lesen, da man eigentlich nur erfährt wie die Leben der beiden Mädchen aussehen. Erst gegen Ende wurde es wieder interessant und enttäuschte mich dann abermals. Der Täter wurde gefunden, aber die lang ersehnte Lösung blieb aus, was mich wirklich ärgerte. Auch hatte man das Gefühl gar nicht wirklich in die Ermittlung mit einbezogen zu werden oder es Momente gab die nicht wirklich zum Handlungsverlauf passten. Die Schreibweise gefiel mir sehr gut, er war leicht und locker geschrieben. Auch die Wechsel zwischen den Mädchen waren sehr gut platziert und ließen einen gleich erkennen über wen wir lesen. Ich hatte von diesem Buch mehr erwartet. Die Geschichte hat viel Potenzial das aber nur zum Teil genutzt wurde. Mir blieben zu viele Fragen offen, was mich jetzt noch etwas ärgert.

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