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Engelsgleich / Paul Kalkbrenner Bd. 4

Kriminalroman

(40)
Ein verschwundenes Mädchen. Eine verzweifelte Mutter. Eine grauenhafte Entdeckung.

In Berlin wird Hauptkommissar Paul Kalkbrenner zu einem Tatort gerufen. Auf einem Fabrikgelände wurde der verstümmelte Leichnam einer jungen Frau entdeckt. Unweit davon befinden sich stinkende Kloakebecken. Fassungslos müssen Kalkbrenner und seine Kollegin Sera Muth zusehen, wie eine Leiche nach der anderen aus den Gruben geholt wird. Ist unter ihnen auch die verschwundene Merle, die von ihrer Pflegemutter Juliane Kluge verzweifelt gesucht wird?
Rezension
"Ein Thriller im besten Sinne des Wortes.", krimi-couch.de, Andreas Kurth, 01.02.2015
Portrait
Martin Krist ist das Pseudonym des erfolgreichen Autors Marcel Feige. Geboren 1971, arbeitete er als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften und lebt seit 1998 als Schriftsteller in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 592
Erscheinungsdatum 05.12.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28639-6
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 190/120/35 mm
Gewicht 418
Verkaufsrang 26.878
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
40 Bewertungen
Übersicht
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5
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Krimi mit verschiedenen Handlungssträngen
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 06.01.2015

In diesem Buch werden mehrere Handlungsstränge miteinander verknüpft. Juliane Kluge hat mit ihrem Lebensgefährtin mehrere Pflegekinder. Die Älteste, Merle möchte bei ihrer Freundin übernachten, kommt dort aber nicht an. Juliane geht von Anfang an von einem Verbrechen aus und sucht sie überall. Selbst die Polizei... In diesem Buch werden mehrere Handlungsstränge miteinander verknüpft. Juliane Kluge hat mit ihrem Lebensgefährtin mehrere Pflegekinder. Die Älteste, Merle möchte bei ihrer Freundin übernachten, kommt dort aber nicht an. Juliane geht von Anfang an von einem Verbrechen aus und sucht sie überall. Selbst die Polizei geht davon aus das Merle ausgerissen ist, was diese früher schon öfter gemacht hatte. Da werden auf einem Fabrikgelände mehrere verstümmelt Kinderleichen gefunden. Kommissar Kalkbrenner ermittelt und ihm wird der gruselige Fund fast zu viel. Desweiteren folgt ein Selbstmord eines Mannes der von seiner getrennt lebenden Frau gefunden wird. Außerdem gibt es noch mehr Handlungsstränge, welche ich hier nicht alle verraten möchte. Meine Meinung : "Engelsgleich "von Martin Krist fängt von Anfang an rasant und spannend an. Ich mag Krimi's wobei es in den ersten Seiten schon so spannend beginnt. Im jeden einzelnen Kapitel wird immer ein Handlungssträng beschrieben. Das hat mich am Anfang beim Lesen etwas verwirrt und es war alles inklusive der vielen Protagonisten zu verfolgen. Das wurde mit der Zeit besser. Nach meiner Meinung liest man diesen Krimi möglichs mehrere Kapitel an einem Stück. Im weiteren Verlauf des Buches bekommt man mehr Überblick über Krist ' Protagonisten. Die 62 Kapitel und der Epilog sind durchweg spannend und erst zum Schluss fügt sich alles zusammen. Der Autor beschreibt viele Handlung ausführlich, lässt aber auch Platz für die Fantasie des Lesers. Obwohl Engelsgleich mein erstes Buch dieses Autor's ist, könnte ich es gut lesen. Fazit : Das Buch hält was Klappentext und Leseprobe versprechen, viel Lesevergnügen zu einem etwas härterem Thema und viel eigener Fantasie. Sehr zu empfehlen für Krimifans.

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Hart, krass, brutal – die unverkennbare Handschrift von Martin Krist
von Stephanie Manig aus Oelsnitz/Erzgeb. am 31.12.2014

Auf dem Gelände einer ehemaligen Fabrik in Berlin-Schulzendorf wurde ein junges Mädchen erschossen. Im Zuge der Spurensicherung folgt schon bald die nächste grausige Entdeckung: In den angrenzenden Kloakebecken werden mehrere Kinderleichen gefunden. Harter Tobak für Hauptkommissar Paul Kalkbrenner und seine Kollegin Sera Muth, die mit wütender Entschlossenheit sofort ihre... Auf dem Gelände einer ehemaligen Fabrik in Berlin-Schulzendorf wurde ein junges Mädchen erschossen. Im Zuge der Spurensicherung folgt schon bald die nächste grausige Entdeckung: In den angrenzenden Kloakebecken werden mehrere Kinderleichen gefunden. Harter Tobak für Hauptkommissar Paul Kalkbrenner und seine Kollegin Sera Muth, die mit wütender Entschlossenheit sofort ihre Ermittlungen beginnen und dabei in bodenlose Abgründe blicken müssen… Der Autor Martin Krist lebt seit 1998 in Berlin und reißt mit seinem aktuellen Thriller “Engelsgleich” einmal mehr die schicke Fassade ein, die die widerlichen Seiten der deutschen Hauptstadt verbergen soll. Mit Themen wie Pädophilie, Folter, Menschenhandel, Prostitution und Drogen sorgt er für so manchen Kloß im Hals des Lesers. Wer sein Buch “Drecksspiel” kennt, wird feststellen, dass Martin Krist seinem Stil auch in “Engelsgleich” treu bleibt: Er schont seine Leser nicht, geht keine Kompromisse ein. Hart, krass, brutal – das ist die unverkennbare Handschrift von Martin Krist. Außerdem gibt es in “Engelsgleich” ein Wiedersehen mit einigen Personen aus “Drecksspiel”. Letzteres muss man jedoch nicht zwingend vorher gelesen haben. In bewährter Weise erzählt er die Geschichte in Form von verschiedenen Handlungssträngen, die zunächst nichts miteinander zu tun haben – scheinbar. Virtuos führt Martin Krist die Fäden schließlich Stück für Stück zusammen, nachvollziehbar, schlüssig. Doch damit lässt er sich Zeit und der Leser muss Geduld aufbringen, was mir – zugegeben – auch nicht immer leichtfiel. Irgendwann kommt allerdings der Point of no Return, an dem man das Buch nicht mehr aus der Hand legt. Zum Ende hin zieht Martin Krist in puncto Spannung dann nochmal gewaltig an und die Seiten fliegen dem Leser regelrecht um die Ohren. Eine Sache hat mich über die insgesamt 576 Seiten hinweg allerdings gestört: Die unzähligen Dialoge mit unbeendeten Sätzen und die Gespräche, in denen sich die Protagonisten ständig gegenseitig ins Wort fallen. Es wäre schön, wenn die Darsteller im nächsten Buch ausreden dürften. Insgesamt hat mich “Engelsgleich” trotz der Geduldsprobe zu Anfang und des Umstands, dass Martin Krist seinen Figuren so oft das Wort abschneidet, mitgerissen. Erbarmungslos und aufrüttelnd öffnet der Autor damit eine Tür von Berlin, die für Otto Normalverbraucher hoffentlich verschlossen bleibt.

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Je öfter man hinschaut...
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 06.01.2016

... desto leichter fällt es... So lautet Paul Kalkbrenners, Hauptkommissar aus Berlin, Motto, wenn es um einen Mordfall und der damit verbundenen Leiche geht. Als er jedoch in einer verlassenen Lagerhalle den Mord an einer jungen Frau untersuchen soll, tauchen in Kloakebecken, die sich auf dem ehemaligem Firmengelände befinden,... ... desto leichter fällt es... So lautet Paul Kalkbrenners, Hauptkommissar aus Berlin, Motto, wenn es um einen Mordfall und der damit verbundenen Leiche geht. Als er jedoch in einer verlassenen Lagerhalle den Mord an einer jungen Frau untersuchen soll, tauchen in Kloakebecken, die sich auf dem ehemaligem Firmengelände befinden, weitere Leichen auf. Das es sich dabei auch noch um Kinderleichen handelt und dann gleich so viele, läßt auch den scheinbar so hart gesottenen Kommissar ins Wanken geraten. Währenddessen sucht Juliane Kluge, die mit ihrer Lebensgefährtin Yvonne und den Pflegekindern in einem "noch" ruhigen Vorort Berlins lebt, nach ihrer verschwundenen Pflegetochter Merle. Diese wollte bei ihrer besten Freundin übernachten, ist dort jedoch nie aufgetaucht. Warum ist Merle verschwunden? Fällt sie in alte Verhaltensmuster zurück? Oder ist sie das Opfer eines Verbrechens geworden? Juliane glaubt nicht daran, dass Merle fortgelaufen sein soll, doch scheinbar will ihr niemand glauben, selbst Yvonne nicht. Weiterhin wären da noch Anezka und Kevin, die sich auf der Flucht vor dubiosen Männern befinden, sowie Markus, ein kleiner Drogendealer, der nach höherem strebt und sich dabei immer mehr in Schwierigkeiten verstrickt. Und was hat es mit dem zu Anfang erwähnten Selbstmörder auf sich? Für mich war dieser Thriller einer der spannendsten, die ich dieses Jahr gelesen habe. Viele fanden die vielen Handlungsstränge- und auch sprünge verwirrend, doch ich fand, dass man sich da schnell dran gewöhnt und mit den Charakteren regelrecht mitgefiebert hat. Durch die teilweise recht schnell aufeinander folgenden Wechsel entwickelt der Thriller ein rasantes Tempo und man befindet sich wie in einem Sog und will immer mehr wissen, wie es weitergeht, zumal jeder Wechsel mit einem Cliffhanger endet. Ein absoluter Pageturner, den man jedoch keines Falls so runterlesen kann, aufpassen ist hier angesagt. Martin Krist wechselt in seinem Thriller nicht nur die Handlungsstränge, sondern auch die Erzählperspektiven. So wird z. B. für Juliane Kluge die Ich-Form gewählt und man fühlt regelrecht mit ihr, wenn sie sich unverstanden fühlt. Auf Grund der Rückblicke kann man ihre Handlungsweisen gut nachvollziehen. Dadurch das sie zwischendurch sogar mit dem Leser spricht, fühlt man sich schon fast mir ihr verbunden. Alle anderen Charaktere erhalten einen Erzähler und man sieht ihnen bei den Geschehnissen zu, als würde man einen Film betrachten. Perfektes Kopfkino! Also ein Autor, dem es ganz besonders gut gelingt, seine Leser mit einzubeziehen. Im Laufe des Buches treibt der Autor seine zu Anfang noch scheinbar unabhängigen Geschichten immer mehr aufeinander zu und verknüpft sie zu einem großen, erschreckenden Ganzen. Viele aktuelle und brisante Themen werden hier geschickt und sehr glaubhaft dargestellt. Engelsgleich war für mich der erste Thriller aus Martin Krists Feder, aber mit Sicherheit nicht der letzte, denn ich werde ganz bestimmt auch seine folgenden Bücher lesen und werde mir auch die anderen, bereits erschienenen Werke zulegen. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung zu diesem Thriller! 5 Sterne!

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Harter, packender Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberberg am 29.09.2015

Hauptkommissar Kalkbrenner und seine Kollegin Muth werden zu einem verlassenen Fabrikhof gerufen, auf dem man die Leiche einer jungen Frau gefunden hat. Als das Team die Spuren sichert, macht man leider noch weitere grausige Leichenfunde. Aus den Kloaken auf dem Gelände werden insgesamt 11 Kinderleichen in entsprechende, Zustand geborgen.... Hauptkommissar Kalkbrenner und seine Kollegin Muth werden zu einem verlassenen Fabrikhof gerufen, auf dem man die Leiche einer jungen Frau gefunden hat. Als das Team die Spuren sichert, macht man leider noch weitere grausige Leichenfunde. Aus den Kloaken auf dem Gelände werden insgesamt 11 Kinderleichen in entsprechende, Zustand geborgen. Rätselhaft bleibt, warum niemand diese Kinder vermisst gemeldet hat. Alle Polizisten sind mehr als entsetzt und möchten fieberhaft das Verbrechen aufklären. Gleichzeitig hat Kalkbrenner noch mit Familienangelegenheiten zu tun. Anezka, ein junges Mädchen aus Osteuropa, ist verschleppt worden und wird für schreckliche Dinge missbraucht und misshandelt. Ihre und die Hoffnung ihrer Familie auf ein besseres Leben in Deutschland, war nur ein Traum. Sie ist wie viele weitere Kinder und Jugendliche aus Osteuropa einem schrecklichen Kinderschänder-Ring in die Falle gegangen. Aber diese handeln nicht nur mit Menschen sondern auch noch mit Drogen. Das alles kann die Polizei noch nicht wissen, ebenso nicht Markus, der um jeden Preis versucht, sich in der Drogenszene, die von Osteuropa nach Deutschland operiert, "hochzuarbeiten". Die beiden Frauen Juli und Yvonne leben mit 3 Pflegekindern zusammen. Merle, die älteste Pflegetochter, ist immer problematisch gewesen, da sie eine schlimme Kindheit hinter sich hatte. Darum wundert es bis auf die sensible Juli niemand, daß Merle eines Tages nicht nach Hause kommt. Sie ist schon öfters ausgerissen und dann doch wieder aufgetaucht. Doch Juli glaubt nicht an ein freiwilliges Verschwinden Merles und gibt die Suche nicht auf. Leider zerstört diese Suche fast ihr ganzes Leben. Viele und sich schnell abwechselnde Erzählstränge zeichnet dieses Buch aus. Zudem laufen die Erzählstränge nicht in den gleichen Zeitebenen ab. Eine sehr geschickte Erzählweise, die umso mehr für Spannung sorgt, bis man als Leser einmal "dahintersteigt". Der Autor beschreibt die Taten oft schonungslos und brutal, aber leider ist die Realität nun einmal so und dies spürt man dann auch sehr stark am Ende des Buches. Dem Autor Martin Krist, von dem ich bisher noch gar nichts gelesen hatte, dies aber nun bestimmt nachholen werde, ist ein unheimlich packender und fesselnder, wenn auch harter und nicht so "leicht verdaulicher" Thriller gelungen, der einen wütend zurückläßt. Das Ende hat mich leider etwas traurig gemacht, aber mir ist auch klar, daß es eben in der Realität der Verbrechensbekämpfung oft so zugeht.

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Kalkbrenner und das knallharte Verbrechen
von Wuschelchen99 am 10.06.2015

Hauptkommissar Paul Kalkbrenner wird zum Einsatz gerufen. Der Tatort: Ein altes Fabrikgelände, auf dem die verstümmelte Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Aus einem stinkenden Kloakebecken auf dem gleichen Gelände werden mehrere Kinderleichen geborgen. Kinder, die anscheinend keiner vermisst. Besteht ein Zusammenhang zu einem verschwundenen Pflegekind, Zwangsprostitution und einem... Hauptkommissar Paul Kalkbrenner wird zum Einsatz gerufen. Der Tatort: Ein altes Fabrikgelände, auf dem die verstümmelte Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Aus einem stinkenden Kloakebecken auf dem gleichen Gelände werden mehrere Kinderleichen geborgen. Kinder, die anscheinend keiner vermisst. Besteht ein Zusammenhang zu einem verschwundenen Pflegekind, Zwangsprostitution und einem Drogenkurier, der vom großen Geld träumt und sich dabei mit den falschen Leuten einlässt? Martin Krist hat mit „Engelsgleich“ mal wieder einen Knaller-Thriller geschrieben. Es gelingt ihm auf seine unnachahmliche Art, den Leser von der ersten Minute voll in den Bann zu ziehen. Die verschiedenen Erzählstränge, die dem Leser anfangs vollkommen unabhängig erscheinen, werden ganz geschickt und unheimlich rasant zueinander geführt, auch wenn diese in verschiedenen Zeiten spielen. Spannend bis zur letzten Seite, dramatisch, brutal, hart und super recherchiert greift der Autor ganz realistische Dinge aus dem knallharten Alltag der organisierten Kriminalität auf. Doch lässt er auch Gelegenheit für Liebe nicht aus: Eine geniale Mischung! Die verschiedenen Zeitebenen sind für interessierte Leser sicher kein Problem. Doch schwache Nerven sollte der Leser nicht haben, vor allem das unerwartete und überraschende Ende, das viel Potential für weitere „Kalkbrenners“ lässt, muss erst einmal verdaut werden. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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Engelsgleich
von einer Kundin/einem Kunden am 30.04.2015

Was für ein spannendes Buch. Und das über 400 Seiten, ohne dabei an Spannung zu verlieren. Das hat mich echt beeindruckt. Es gibt eigentlich zwei grundsätzliche Handlungsstränge. Auf der einen Seite ist Hauptkommissar Kalkbrenner, der in einem Fall mit elf Kinderleichen ermittelt. Der Fall setzt ihm sehr zu, besonders da... Was für ein spannendes Buch. Und das über 400 Seiten, ohne dabei an Spannung zu verlieren. Das hat mich echt beeindruckt. Es gibt eigentlich zwei grundsätzliche Handlungsstränge. Auf der einen Seite ist Hauptkommissar Kalkbrenner, der in einem Fall mit elf Kinderleichen ermittelt. Der Fall setzt ihm sehr zu, besonders da er gerade erfahren hat, dass seine eigene Tochter schwanger ist und er bald Opa werden wird. Auf der anderen Seite geht es um die verschwundene Merle, das Pflegekind des lesbischen Paares Juli und Yvonne. Während Yvonne ziemlich schnell zum Alltag zurückkehrt (auch zum Wohle ihrer anderen beiden Pflegekinder), ist Juli wie gelähmt und versucht alles mögliche, um das Mädchen wieder zu finden. Es sind zwei komplexe Handlungen, die in die Tiefe gehen. Die Charaktere werden gut gezeichnet und man muss sich ihnen einfach verbunden fühlen, da sie dem Leser sehr schnell sehr nahe gebracht werden. Besonders gut hat mir der kleine Bruch gegen Ende des zweiten Drittels des Buches, als plötzlich deutlich wird, dass eine der Handlungen schon mehr als zwei Jahre in der Vergangenheit liegt, obwohl man bis dahin den Eindruck hatte, es passiere beides im Jetzt. Doch das finde ich gut, denn so sieht man, wohin sich die Charaktere mit der Zeit weiterentwickelt haben. Ich bin einfach beeindruckt von diesem Buch. Es fällt schwer, das Buch aus den Händen zu legen, wenn man einmal angefangen hat. Das Einzige, was ich nicht ganz verstanden hab, ist die Rolle von Bernie, dem Hund. Warum der nun unbedingt da sein musste und auch immer wieder (fast schon zwanghaft) erwähnt werden musste, hat sich mir nicht erschlossen. Vielleicht ist der Autor ein Hundefan? Zuerst dachte ich, der Hund bekommt vielleicht noch eine spezielle Bedeutung gegen Ende des Buches, doch darauf hab ich vergeblich gewartet. Das soll aber nur ein kleiner Kritikpunkt sein, wenn überhaupt. Es ist mir nur manchmal als störend aufgefallen, weil ich einfach nicht verstanden hab, warum so viel Wert auf ihn gelegt wird. Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen, der eine spannende Lektüre sucht, die in die Tiefe geht.

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Thriller mit Suchtgefahr
von Silvia aus Großhennersdorf am 26.03.2015

Wahnsinn! Ich habe schon lange kein Buch mehr so verschlungen! Man kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen, nur der Wecker am Morgen erinnert einen daran, dass man es besser hätte tun sollen. Das Buch beginnt gleich spannend mit verschiedenen Personen und Handlungen. Man hat am Anfang keine direkten Zusammenhänge,... Wahnsinn! Ich habe schon lange kein Buch mehr so verschlungen! Man kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen, nur der Wecker am Morgen erinnert einen daran, dass man es besser hätte tun sollen. Das Buch beginnt gleich spannend mit verschiedenen Personen und Handlungen. Man hat am Anfang keine direkten Zusammenhänge, was sich aber im Laufe des Buches ändert. Ein brennendes Haus, ein hilfloser Mann und ein weinendes Kind im Inneren des Hauses. Es geht um ein verschwundenes Mädchen, welches von seiner Pflegemutter unerbittlich gesucht wird und die dabei sogar ihr Leben riskiert. Ein erschossenes Mädchen in einer stillgelegten Lagerhalle führt Hauptkommissar Kalkbrenner und Kollegin Muth zu einer noch schrecklicheren Entdeckung. In Kloakebecken des Geländes werden zahlreiche verstümmelte Kinderleichen gefunden ohne Identität. Anezka, ein verschlepptes Mädchen im Kofferraum eines Wagens neben einer Leiche eines Jungen. Markus Kühn, als Dealer und Schmuggler der Höllendroge Crystal Meth, gerät in immer gefährlichere Kreise. Ist er das, was er vorgibt zu sein? Er wird einen hohen Preis bezahlen müssen, das steht außer Frage. Sandrine und Kevin die tragischer Weise kurz den Weg von Anezka kreuzen. Ein erhängter Mann in einer Wohnung, scheinbar Selbstmord. All diese Handlungen verweben sich im Laufe des Buches ineinander, spannend bis zum Schluss scheinen sie offenbar alle in die gleiche Richtung und ein und das selbe Ziel zu haben. Am meisten habe ich bei der Handlung von Anezka mitgefiebert. Ich dachte immer, dass es nicht sein kann, dass sie im einen Moment soviel Glück hat und im nächsten schon wieder soviel Pech. Menschenhandel, Pädophilie, Folter, Prostitution, Mord und Drogenhandel erschüttern den Leser ein ums andere Mal. Für die meisten Darsteller wird es kein gutes Ende nehmen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, es ist mehr als lesenswert.

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4. Band der Paul-Kalkbrenner-Reihe
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 28.02.2015

Juliane "Juli" Kluge ist mit der Welt zufrieden und sie ist glücklich. Zusammen mit ihrer Lebenspartnerin Yvonne, einer studierten Gartenbau-Ingenieurin, lebt sie in einem eigenen Haus und bereichert wird die Familie selbst durch Kater Chuck und ihre drei Pflegekinder. Zwar ist das Verhältnis zu ihren Eltern nach ihrem Coming-Out... Juliane "Juli" Kluge ist mit der Welt zufrieden und sie ist glücklich. Zusammen mit ihrer Lebenspartnerin Yvonne, einer studierten Gartenbau-Ingenieurin, lebt sie in einem eigenen Haus und bereichert wird die Familie selbst durch Kater Chuck und ihre drei Pflegekinder. Zwar ist das Verhältnis zu ihren Eltern nach ihrem Coming-Out sehr angespannt, aber in ihrer eigenen Familie ist alles in Ordnung. Yvonne hat eine eigene Firma mit sechs Angestellten, wohingegen Juli als Teilzeit-Lektorin in einem kleinen Verlag arbeitet. Kurz gesagt: Alles läuft bestens bei Familie Kluge, auch finanziell gibt es keine Sorgen. Doch dann verschwindet ihre 15-jährige Pflegetochter Merle Schwarz spurlos. Sie wollte den Abend bei einer Freundin, nur wenige Straßen entfernt, verbringen - kam dort jedoch niemals an. Für Juli bricht eine Welt zusammen. Zwar liebt sie alle ihre Pflegekinder, doch Merle hat einen besonderen Platz in ihrem Herzen, gerade weil sie "anders" ist als die Norm. Von diesem Tag an beherrscht Juli nur noch ein Gedanke: Sie muss Merle finden, koste es, was es wolle. Markus Kühn hingegen hat ganz andere Sorgen und zwar krimineller Natur. Er hat es im Leben nicht wirklich zu was gebracht und hält sich mit kriminellen Gelegenheitsjobs über Wasser. Derzeit vertickt er Drogen, hauptsächlich Meth, für Zorkan Zorkanowicz. Dort hat er sich bereits bewährt, doch Markus, der nicht auf den Kopf gefallen ist, will mehr, er will höher hinaus. Sein Ziel ist es, endlich so weit in der Drogenorganisation aufzusteigen, dass er keine finanziellen Sorgen mehr fürchten muss. Doch dann lernt er Ilanka kennen und mit ihr sind plötzlich alle seine Pläne in Gefahr. Auch Kriminalkommissar Paul Kalkbrenner kommt nicht zur Ruhe in seinem Leben. Erst muss er Knall auf Fall erfahren, dass seine Tochter Jessy schwanger ist und das Kind, trotz geplantem Auslandsstipendium, behalten will und das obwohl ihr Freund Leif sie auf Grund des Kindes verlassen hat und dann wird er auch noch zu einem Fabrikgebäude gerufen, in dem eine Leiche gefunden wird. Bei der Toten handelt es sich um eine junge Frau, die augenscheinlich vor Ort erschossen wurde - von einem Täter oder Motiv fehlt jede Spur, ja es steht noch nicht einmal fest, wer die junge Frau überhaupt ist, denn sie hatte keine Papiere bei sich. Dann wird auf dem Gelände der Firma Albidus, auf dem bereits die Leiche der jungen Frau gefunden wurde, eine weitere schreckliche Entdeckung gemacht. In Güllegruben auf dem Gelände werden weitere Leichen gefunden - allesamt Kinder und Jugendliche, elf Stück an der Zahl, drei Mädchen und acht Jungen, alle augenscheinlich ermordet, auf grausame und bestialische Art. Auf Grund seines letzten Falles weiß Kalkbrenner, dass in einer Stadt wie Berlin auch das Undenkbare möglich ist und beginnt mit den Ermittlungen. Fest steht, die Leichen lagen nicht erst seit gestern in den Gruben, doch niemand, wirklich NIEMAND vermisst auch nur eines dieser Kinder. Wie soll er die Mörder finden, wenn er noch nicht einmal weiß, um wen es sich bei den Opfern handelt? Der 4. Band der Paul-Kalkbrenner-Reihe! Der Plot wurde wieder packend und dramatisch erarbeitet. In diesem Band hat mir besonders gut gefallen, dass die Geschichte aus drei Gesichtspunkten erzählt wird, die augenscheinlich wenig miteinander zu tun haben und erst ganz zum Ende löst sich alles auf und ergibt es klares Bild, mit anderen Worten, ich war wie im Rausch, ich war regelrecht angefixt, wie sich das Ganze auflösen würde und ehrlich, ich wäre von allein nur zu Teilen zu einem richtigen Ergebnis gekommen. Die Figuren wurden wieder authentisch und facettenreich erarbeitet. Besonders gut hat mir hier die Figur der Juli gefallen, die bereit ist, alles zu opfern, um die Wahrheit über das Verschwinden ihrer Tochter zu erfahren. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, ich hätte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt - ich war regelrecht im Rausch. Nun heißt es leider warten, bis ein neuer Band rund um Kommissar Paul Kalkbrenner erscheint, wobei ich an dieser Stelle hoffe, dass der nicht allzu lange auf sich warten lässt.

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super spannend unbedingt lesen
von simi159 am 19.01.2015

Eine verschwundene Jungendliche, ein kleiner Dealer, der gerne ins große Drogengeschäft einsteigen möchte und ein Berliner Kommissar, der auf der Suche nach einem grausamen Frauen- und Kindermörder ist. Das ist alles Teil des Thrillers Engelsgleich von Martin Krist. Aber auf Anfang: Paul Kalkbrenner, Kommissar in Berlin und bald Opa, wird an... Eine verschwundene Jungendliche, ein kleiner Dealer, der gerne ins große Drogengeschäft einsteigen möchte und ein Berliner Kommissar, der auf der Suche nach einem grausamen Frauen- und Kindermörder ist. Das ist alles Teil des Thrillers Engelsgleich von Martin Krist. Aber auf Anfang: Paul Kalkbrenner, Kommissar in Berlin und bald Opa, wird an einen Tatort gerufen. In einer alten Fabrikhalle liegt eine Frauenleiche. Sie wurde verstümmelt und zunächst ist nicht klar, ob sie in der Fabrik ermordet wurde oder einfach nur abgelegt. Noch währen der Tatort genau untersucht wird machen die Polizisten einen weiteren grausigen Fund. 11 Kinderleichen, Jungs wie Mädchen, teilweise verstümmelt und unterschiedlich zu Tode gekommen, werden aus mehreren Kloakebecken gezogen. Wer sind dieses Kinder? Wer hat sie getötet? Markus. Er fährt öfter mit einem Kumpel zu einem Bordell in der Tschechei und schmuggelt für den Boss Drogen. Doch Markus möchte mehr, er will nicht mehr nur der kleine Kurier sein, er will richtig große Dinger drehen. Mehr Drogen. Falls es mal brenzlig wird, hat er ja noch einen Kumpel, der nicht nur gut Taxi fährt, sondern auch gut mit Waffen umgehen kann. Und dann ist da Merle, sie ist verschwunden, nicht bei ihrer Freundin, die in der Nachbarschaft wohnt, angekommen. Juliane Kluge, ihre Pflegemutter, sucht sie, und gibt auch nicht auf, nach ihr zu suchen, als die Polizei schon aufgeben will…Doch warum schicke Merle ihr noch eine Nachricht mit Foto. Wo ist sie? Ist sie die tote Frau in der Fabrikhalle? Fazit: Dieses Buch ist wie ein Actionfilm, schnell, brutal, teilweise verstörend, spannend und sehr komplex. Denn die oben beschrieben Erzählstränge hängen alle miteinander zusammen. Martin Krist hat sie so komplex und geschickt miteinander verbunden, das einmal angefangen man teilweise sprachlos und auch schlaflos liest bis das Buch zu Ende ist. Dies geschieht durch relativ kurze Kapitel und jede Menge rasante Perspektivwechsel, die oft mit Clifhängern enden, entwickelt dieses Geschichte ein sehr hohes Tempo und einen sog, der den Leser nicht mehr los lässt. Die unterschiedlichen Handlungen kreuzen sich öfter und nach und nach verweben sie sich langsam miteinander. Einige überraschende Wendungen und ein unerwartetes Ende runden das Alles ab. Tolle lebensnahe Charaktere, allen voran Paul Kalbrenner, machen die Story interessant. Von mir gibt es dafür 5 STERNE.

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Thriller mit Suchtgefahr
von Silvia aus Großhennersdorf am 16.01.2015

Wahnsinn! Ich habe schon lange kein Buch mehr so verschlungen! Man kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen, nur der Wecker am Morgen erinnert einen daran, dass man es besser hätte tun sollen. Das Buch beginnt gleich spannend mit verschiedenen Personen und Handlungen. Man hat am Anfang keine direkten Zusammenhänge, was sich aber... Wahnsinn! Ich habe schon lange kein Buch mehr so verschlungen! Man kann einfach nicht mehr aufhören zu lesen, nur der Wecker am Morgen erinnert einen daran, dass man es besser hätte tun sollen. Das Buch beginnt gleich spannend mit verschiedenen Personen und Handlungen. Man hat am Anfang keine direkten Zusammenhänge, was sich aber im Laufe des Buches ändert. Ein brennendes Haus, ein hilfloser Mann und ein weinendes Kind im Inneren des Hauses. Es geht um ein verschwundenes Mädchen, welches von seiner Pflegemutter unerbittlich gesucht wird und die dabei sogar ihr Leben riskiert. Ein erschossenes Mädchen in einer stillgelegten Lagerhalle führt Hauptkommissar Kalkbrenner und Kollegin Muth zu einer noch schrecklicheren Entdeckung. In Kloakebecken des Geländes werden zahlreiche verstümmelte Kinderleichen gefunden ohne Identität. Anezka, ein verschlepptes Mädchen im Kofferraum eines Wagens neben einer Leiche eines Jungen. Markus Kühn, als Dealer und Schmuggler der Höllendroge Crystal Meth, gerät in immer gefährlichere Kreise. Ist er das, was er vorgibt zu sein? Er wird einen hohen Preis bezahlen müssen, das steht außer Frage. Sandrine und Kevin die tragischer Weise kurz den Weg von Anezka kreuzen. Ein erhängter Mann in einer Wohnung, scheinbar Selbstmord. All diese Handlungen verweben sich im Laufe des Buches ineinander, spannend bis zum Schluss scheinen sie offenbar alle in die gleiche Richtung und ein und das selbe Ziel zu haben. Am meisten habe ich bei der Handlung von Anezka mitgefiebert. Ich dachte immer, dass es nicht sein kann, dass sie im einen Moment soviel Glück hat und im nächsten schon wieder soviel Pech. Menschenhandel, Pädophilie, Folter, Prostitution, Mord und Drogenhandel erschüttern den Leser ein ums andere Mal. Für die meisten Darsteller wird es kein gutes Ende nehmen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, es ist mehr als lesenswert.

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Engelsgleich
von einer Kundin/einem Kunden am 16.01.2015

Ein unfassbar spannendes Buch! Ich bin über die Seiten nur so geflogen, konnte gar nicht aufhören zu lesen. Das ist ein wirklich sehr gut durchdachtes Buch mit zwei Handlungssträngen und dazu kommt eine sehr detaillreiche und einnehmende Schreibart. Man merkt eben doch, wenn ein Vollprofi am Werke ist. Da... Ein unfassbar spannendes Buch! Ich bin über die Seiten nur so geflogen, konnte gar nicht aufhören zu lesen. Das ist ein wirklich sehr gut durchdachtes Buch mit zwei Handlungssträngen und dazu kommt eine sehr detaillreiche und einnehmende Schreibart. Man merkt eben doch, wenn ein Vollprofi am Werke ist. Da sitzt schon jeder Satz. Zu tun haben wir es hier mit zwei Handlungssträngen. Zum einen der Fall um Kinderleichen und zum anderen ein verschwundenes Kind, dass von der Pflegemutter verzweifelt gesucht wird. Anders als in den anderen Thrillern besteht die Wendung hier eher aus einem ganzen Bruch. Der Aha-Effekt ist einfach diesmal anders. Ich werde es aber nicht verraten... Aber ich muss gestehen, dass es mir ausnahmslos gut gefallen hat. Da ist eben ein Moment, in dem der Leser sich an die Stirn greift, und ein "Ach was!?" von sich gibt. Herrlich. Besser geht es kaum.

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Engelsgleich
von einer Kundin/einem Kunden aus Wedel am 16.01.2015

Ein unfassbar spannendes Buch! Ich bin über die Seiten nur so geflogen, konnte gar nicht aufhören zu lesen. Das ist ein wirklich sehr gut durchdachtes Buch mit zwei Handlungssträngen und dazu kommt eine sehr detaillreiche und einnehmende Schreibart. Man merkt eben doch, wenn ein Vollprofi am Werke ist. Da... Ein unfassbar spannendes Buch! Ich bin über die Seiten nur so geflogen, konnte gar nicht aufhören zu lesen. Das ist ein wirklich sehr gut durchdachtes Buch mit zwei Handlungssträngen und dazu kommt eine sehr detaillreiche und einnehmende Schreibart. Man merkt eben doch, wenn ein Vollprofi am Werke ist. Da sitzt schon jeder Satz. Zu tun haben wir es hier mit zwei Handlungssträngen. Zum einen der Fall um Kinderleichen und zum anderen ein verschwundenes Kind, dass von der Pflegemutter verzweifelt gesucht wird. Anders als in den anderen Thrillern besteht die Wendung hier eher aus einem ganzen Bruch. Der Aha-Effekt ist einfach diesmal anders. Ich werde es aber nicht verraten... Aber ich muss gestehen, dass es mir ausnahmslos gut gefallen hat. Da ist eben ein Moment, in dem der Leser sich an die Stirn greift, und ein "Ach was!?" von sich gibt. Herrlich. Besser geht es kaum.

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Martin Krist bleibt seiner Linie treu
von c-bird am 16.01.2015

Es ist immer wieder faszinierend, wie Martin Krist es schafft Handlungsstränge, die scheinbar nicht das Geringste miteinander gemein haben, zu verflechten und das Ganze dann zu einer genial konstruierten Handlung zusammenzufügen. In dieser Disziplin ist er einer der Besten in Deutschland. Es beginnt mit dem Verschwinden Merles. Die Jugendliche, die... Es ist immer wieder faszinierend, wie Martin Krist es schafft Handlungsstränge, die scheinbar nicht das Geringste miteinander gemein haben, zu verflechten und das Ganze dann zu einer genial konstruierten Handlung zusammenzufügen. In dieser Disziplin ist er einer der Besten in Deutschland. Es beginnt mit dem Verschwinden Merles. Die Jugendliche, die bei ihren Pflegeeltern lebt war auf dem Weg zu ihrer Freundin, kam dort aber nie an. Kommissar Paul Kalkbrenner macht währenddessen eine grauenhafte Entdeckung. Auf einem stillgelegten Fabrikgelände wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, auf grausame Weise verstümmelt. Auf dem Gelände befinden sich dunkle, stinkende Kloakebecken. Als die Polizei diese näher untersucht, werden zu Kalkbrenners Entsetzen weitere Leichen geborgen. Elf Kinder, acht Jungen und drei Mädchen, allesamt vor ihrem Tode auf schlimme Weise gefoltert. Ist dies die Tat eines Serienkillers? Und dann gibt es noch Markus. Er träumt von seinem ganz großen Durchbruch. Doch momentan ist er nur der kleine Drogenkurier. Das Buch ist unglaublich spannend geschrieben. Die liegt nicht nur an dem permanenten Wechsel zwischen den Erzählsträngen, sondern auch an den vielen guten Dialogen. Dadurch wirkt die Geschichte viel lebendiger. Dass die Erzählstränge auf verschiedenen Zeitebenen spielen, merkt man als Leser erst spät. Trotz seiner fast 600 Seiten ist das Buch durchweg spannend und hat einige Wendungen parat. Wie schon in Drecksspiel werden auch hier wieder die dunklen Seiten Berlins zu Tage befördet. Stellenweise ist das Buch nichts für Zartbesaitete. Witzig fand ich auch die Namensgleichheit zu den Berliner Brüdern Kalkbrenner aus der Musikszene. Kommissar Paul Kalkbrenners Vater heißt nämlich ganz zufällig Fritz, ist aber bereits verstorben. Rasanter Erzählstil, Spannung von Anfang bis Ende. Meine absolute Empfehlung für jeden Thrillerfan. Und die Vorgängerbände mit Paul Kalkbrenner muss ich mir unbedingt noch besorgen.

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Cool, krass, Krist
von Susanne am 16.01.2015

„Engelsgleich“ ist bereits der vierte Fall für den Berliner Kriminalhauptkommissar Paul Kalkbrenner und zugleich das Prequel zu „Drecksspiel“. Der neue Thriller von Martin Krist ist nicht mein erster Krist, aber der härteste und beste bisher. Doch worum geht es? Hauptschauplatz ist Berlin. „Engelsgleich“ startet mit einem krassen Prolog. Anschließend gilt... „Engelsgleich“ ist bereits der vierte Fall für den Berliner Kriminalhauptkommissar Paul Kalkbrenner und zugleich das Prequel zu „Drecksspiel“. Der neue Thriller von Martin Krist ist nicht mein erster Krist, aber der härteste und beste bisher. Doch worum geht es? Hauptschauplatz ist Berlin. „Engelsgleich“ startet mit einem krassen Prolog. Anschließend gilt es, gleich drei spannende Handlungsstränge zu verfolgen: Juli liebt Yvonne und ihre Pflegekinder Toby, Elsa und Merle. Eines Tages ist Merle verschwunden und Juli begibt sich auf eine gefährliche Suche. In einem anderen Handlungsstrang treffen wir erneut auf Markus, den Mann aus dem Prolog. Er dealt mit Drogen und will nach „oben“. Unterstützt wird er von seinen Freunden Horst und Richard. Last but not least lernen wir Paul Kalkbrenner kennen. Er untersucht gerade den mutmaßlichen Selbstmord von Patrik Cerny, als er zu einem weiteren Tatort gerufen wird. Eine junge Frau wurde auf einem verlassenen Fabrikgelände tot aufgefunden. Nach und nach werden weitere Leichen geborgen. Es handelt sich um Kinder und alle wurden vor ihrem Tod brutal misshandelt und gefoltert. Was haben all diese Handlungsstränge miteinander zu tun? Gekonnt springt Martin Krist durch Zeit und Raum. Viele Ortswechsel und schnelle Schnitte, sorgen für Dynamik. Es geht um Prostitution und Drogen, Menschenhandel und Gewalt. Organisierte Kriminalität in ihrer schlimmsten Form. Ein äußerst erschreckendes, doch realistisches Szenario, das sich der Autor ausgedacht hat, gut recherchiert und packend in Szene gesetzt. Auch wenn der Leser der Polizei immer einen Schritt voraus ist, wird dennoch Spannung aufgebaut. Die Suche nach Merle wird in der Ich-Perspektive aus Sicht von Juli erzählt. Das schafft Nähe. Die Figurenzeichnung ist - wie immer - ausgezeichnet gelungen. Neben Kalkbrenner sind zwei weitere Charaktere besonders hervorzuheben: Juli und Markus. Mit Juli bin ich nicht wirklich warm geworden: mit ihr konnte ich mich nicht identifizieren, ihr Handeln oft nicht nachvollziehen. Aber Markus war mir sofort sympathisch: stets ein cooler Spruch auf und eine Kippe an den Lippen. Gefreut habe ich mich über ein Wiedersehen mit Kriminalkommissarin Sera Muth aus „Kalte Haut“. Schön, dass es auch wieder einen „Soundtrack“ zum Roman gibt. Martin Krist ist ein Pseudonym des Schriftstellers Marcel Feige, der seine Krimis und Thriller inzwischen ausnahmslos als Martin Krist veröffentlicht. Auch die ersten drei Fälle aus der Kommissar Kalkbrenner-Reihe. Dass der Autor im Finale nochmal richtig Gas gibt, steigert das Lesevergnügen. Denn einige Überraschungen gegen Ende des Thrillers hält Martin Krist für seine Leser noch bereit. Ein Buch mit Herzblut. Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Fazit: Ein knallharter Thriller mit einem intensiven Spannungsbogen und einem überraschenden Ende. Ein echtes Highlight!

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Bin begeistert!
von Igela am 16.01.2015

In einem alten Fabrikgelände in Berlin wird eine Frauenleiche gefunden und bei der Untersuchung des Tatorts werden in vollen Kloakebecken elf Kinderleichen gefunden .Das Ermittlerteam Paul Kalkbrenner und Sera Muth steht vor einem Rätsel , denn keines der Kinder wurde als vermisst gemeldet. Juli sucht ihre 15 jährige Pflegetochter Merle... In einem alten Fabrikgelände in Berlin wird eine Frauenleiche gefunden und bei der Untersuchung des Tatorts werden in vollen Kloakebecken elf Kinderleichen gefunden .Das Ermittlerteam Paul Kalkbrenner und Sera Muth steht vor einem Rätsel , denn keines der Kinder wurde als vermisst gemeldet. Juli sucht ihre 15 jährige Pflegetochter Merle . Ist sie , wie auch schon , ausgerissen oder wurde sie das Opfer von einem Verbrechen ? Julis Lebensgefährtin Yvonne ist von ersterem überzeugt und kann nicht verstehen , warum Juli so viel Energie und Zeit in die Suche steckt. Markus ist als Drogenkurier unterwegs und seine Schwester Alex begreift nicht , warum er sich nicht ordentliche Arbeit sucht. Zudem missfällt ihr seine geheimnisvolle Art und dass er bei ihr und ihrer Familie auftaucht wie es ihm passt. Anetzka ist auf der Flucht vor Pjtor und lernt dabei den Austauschschüler Kevin kennen , der ihr hilft vor dem Verfolger zu fliehen. Durch die vielen Erzählstränge und die vielen rasch nacheinander eingeführten Charaktere war ich auf den ersten 40 Seiten von Engelsgleich sehr verwirrt . Doch nach und nach wurden mir die verschiedenen Geschichten vertraut und die Neugierde, wie alles zusammen hängt , trieb mich durch das Buch. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die Story schlüssig enden wird. Der Autor hat jedoch geschickt die sehr verschiedenen Handlungsstränge miteinander verwoben und die Spannung von Seite zu Seite gesteigert. Die rasch aufeinanderfolgenden Perspektivwechsel machen die Geschichte sehr abwechslungsreich und interessant. In diesem Buch werden Themen wie Menschenhandel, Kinderprostitution , Homosexualität angesprochen. Mit teilweise leisen Zwischentönen hat der Autor es geschafft mich neben Blut , Tod und Verbrechen , zum Nachdenken anzuregen . Die Charaktere sind hervorragend gezeichnet . Einzig Sera Muth hätte meiner Meinung nach etwas mehr Platz verdient . Sie kam etwas blass und flach daher. Mir hat vor allem Juli gefallen . Ihre verzweifelte Suche nach Merle konnte ich als Mutter sehr gut nachvollziehen. Dies war mein erstes Buch dieses Autors, wird aber sicher nicht das letzte bleiben! Absolute Lesempfehlung für alle Thrillerfans .....ich bin begeistert!

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Engelsgleich
von buecherfreund am 30.12.2014

Was für ein spannendes Buch. Und das über 400 Seiten, ohne dabei an Spannung zu verlieren. Das hat mich echt beeindruckt. Es gibt eigentlich zwei grundsätzliche Handlungsstränge. Auf der einen Seite ist Hauptkommissar Kalkbrenner, der in einem Fall mit elf Kinderleichen ermittelt. Der Fall setzt ihm sehr zu, besonders da... Was für ein spannendes Buch. Und das über 400 Seiten, ohne dabei an Spannung zu verlieren. Das hat mich echt beeindruckt. Es gibt eigentlich zwei grundsätzliche Handlungsstränge. Auf der einen Seite ist Hauptkommissar Kalkbrenner, der in einem Fall mit elf Kinderleichen ermittelt. Der Fall setzt ihm sehr zu, besonders da er gerade erfahren hat, dass seine eigene Tochter schwanger ist und er bald Opa werden wird. Auf der anderen Seite geht es um die verschwundene Merle, das Pflegekind des lesbischen Paares Juli und Yvonne. Während Yvonne ziemlich schnell zum Alltag zurückkehrt (auch zum Wohle ihrer anderen beiden Pflegekinder), ist Juli wie gelähmt und versucht alles mögliche, um das Mädchen wieder zu finden. Es sind zwei komplexe Handlungen, die in die Tiefe gehen. Die Charaktere werden gut gezeichnet und man muss sich ihnen einfach verbunden fühlen, da sie dem Leser sehr schnell sehr nahe gebracht werden. Besonders gut hat mir der kleine Bruch gegen Ende des zweiten Drittels des Buches, als plötzlich deutlich wird, dass eine der Handlungen schon mehr als zwei Jahre in der Vergangenheit liegt, obwohl man bis dahin den Eindruck hatte, es passiere beides im Jetzt. Doch das finde ich gut, denn so sieht man, wohin sich die Charaktere mit der Zeit weiterentwickelt haben. Ich bin einfach beeindruckt von diesem Buch. Es fällt schwer, das Buch aus den Händen zu legen, wenn man einmal angefangen hat. Das Einzige, was ich nicht ganz verstanden hab, ist die Rolle von Bernie, dem Hund. Warum der nun unbedingt da sein musste und auch immer wieder (fast schon zwanghaft) erwähnt werden musste, hat sich mir nicht erschlossen. Vielleicht ist der Autor ein Hundefan? Zuerst dachte ich, der Hund bekommt vielleicht noch eine spezielle Bedeutung gegen Ende des Buches, doch darauf hab ich vergeblich gewartet. Das soll aber nur ein kleiner Kritikpunkt sein, wenn überhaupt. Es ist mir nur manchmal als störend aufgefallen, weil ich einfach nicht verstanden hab, warum so viel Wert auf ihn gelegt wird. Ich würde das Buch jedem weiterempfehlen, der eine spannende Lektüre sucht, die in die Tiefe geht.

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Nichts für schwache Nerven
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 30.12.2014

Die Polizei findet auf einem Fabrikgelände eine erschossene Frau – und unweit vom Tatort mehrere Kinderleichen in stinkenden Kloakebecken. Die Beamten um Paul Kalkbrenner sind fassungslos und schockiert. Befindet sich unter den Toten auch die vermisste Merle, die von ihrer Pflegemutter Juliane verzweifelt gesucht wird? Handelt es sich um... Die Polizei findet auf einem Fabrikgelände eine erschossene Frau – und unweit vom Tatort mehrere Kinderleichen in stinkenden Kloakebecken. Die Beamten um Paul Kalkbrenner sind fassungslos und schockiert. Befindet sich unter den Toten auch die vermisste Merle, die von ihrer Pflegemutter Juliane verzweifelt gesucht wird? Handelt es sich um einen Serientäter? Kalkbrenner und seine Kollegin Sera Muth suchen nach Spuren, kommen aber in ihren Ermittlungen nicht richtig vorwärts. Ich bin es ja gewohnt, daß der Autor nicht davor scheut, brisante Themen in seinen Thriller schonungslos anzusprechen, aber dieses Buch ist für meinen Geschmack das härteste und brutalste Buch, das ich bisher von ihm gelesen habe. Es geht um das schockierende Thema der Mißhandlung und schweren Folter von Kindern, und das Schlimmste dabei ist, daß diese Szene leider wirklich existiert. Die Bilder in meinem Kopf habe ich tagelang nicht mehr vergessen, sie machen mich sprach- und fassungslos, hilflos und unbändig wütend. Und deswegen finde ich es gut, daß der Autor dieses Thema an die Öffentlichkeit bringt, nicht reißerisch, sondern nüchtern dargestellt. Das Buch ist Paul Kalkbrenners vierter Fall, aber auch das Verbindungsstück zu dem Buch „Drecksspiel“. Das Buch besteht wieder aus kurzen und knackigen Kapitel und lebt von seinen häufigen Szenenwechsel, wodurch die Spannung permanent aufgebaut wird. Dieser Fall bringt nicht nur Paul Kalkbrenner beinahe an seine Grenzen, die zunehmende Frustration über die fehlenden Ermittlungsergebnisse bei ihm und seinen Kollegen und Vorgesetzten ist mehr als nachvollziehbar. Neben den Ermittlungen gibt es zwei weitere Handlungsstränge: die Suche von Juliane Kluge nach ihrer Pflegetochter Merle und die Ereignisse um Markus Kühn und seinen Kumpel Horst, die Drogen an der tschechischen Grenze verkaufen. Juliane glaubt nicht daran, daß Merle ausgerissen ist, auch wenn ihr Umfeld davon ausgeht. Da sie von der Polizei nicht die erwünschte Unterstützung erhält, macht sie sich verbissen auf eigene Faust auf die Suche nach Merle. Markus will nicht mehr nur ein kleines Licht im Drogengeschäft sein, sondern endlich vorankommen und ist bereit, dafür einiges an Risiko auf sich zu nehmen. Die Kreise, in denen er sich bewegt, sind jedoch skrupel- und gnadenlos. Das Ende ist nochmal ein Knaller, leider auch sehr realistisch, und läßt mich ein stückweit frustriert zurück. Umso mehr bin ich jetzt natürlich darauf gespannt, wie es weitergehen wird, auch wenn das Buch in sich abgeschlossen ist. Außerdem freue ich mich auf ein Wiedersehen mit Paul Kalkbrenner.

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Grandios!
von Martina Meyen aus Sankt Augustin am 26.12.2014

Es geht heftig los im neuen Thriller von Martin Krist. Das Anfangsszenario bekomme ich nicht mehr aus dem Kopf, weil mir da schon klar ist, dass die Geschichte kein gutes Ende nehmen wird. Dann springt Martin Krist in der Zeit etwas zurück. Er versteht es wahrhaftig, von Anfang an... Es geht heftig los im neuen Thriller von Martin Krist. Das Anfangsszenario bekomme ich nicht mehr aus dem Kopf, weil mir da schon klar ist, dass die Geschichte kein gutes Ende nehmen wird. Dann springt Martin Krist in der Zeit etwas zurück. Er versteht es wahrhaftig, von Anfang an Spannung aufzubauen und den Spannungsbogen konstant oben zu halten. Ich bin jedes Mal aufs Neue fasziniert, wie geschickt Martin Krist seinen Plot aufbaut, viele Handlungsstränge eröffnet, sie nach und nach ineinander fließen lässt und am Ende stimmig zusammen führt. Das ist für mich ganz große Thrillerkunst, die leider nur wenige Autoren beherrschen. Martin Krist beherrscht sie perfekt! Auch dieses Mal – wie schon in der Kalkbrenner-Trilogie – beschäftigt er sich mit Themen, die unter die Haut gehen. Denn er hat nicht seine Fantasie spielen lassen. Nein, diese schrecklichen Dinge passieren … direkt vor seiner Haustür. Auch diesem Thriller merkt man an, dass Martin Krist sich auskennt. Er ist mit den Örtlichkeiten vertraut und er hat gut recherchiert. Und gibt seiner Wut über die schrecklichen Vorkommnisse durch Kommissar Kalkbrenner eine Stimme. Er erzählt ausgesprochen vielschichtig und seine Figuren sind bemerkenswert authentisch. Er fängt den Alltag in der Patchworkfamilie von Juliane und Yvonne sehr gut ein. Ich habe mich anfangs ein bisschen einlullen lassen von der familiären Atmosphäre und dann kommt ein Anruf, der die Idylle zerstört. Und genau so passiert es, immer wieder. Familien und Beziehungen zerbrechen, wenn ein Kind verschwindet. Er lässt Juliane erzählen. Von ihrer verzweifelten Suche nach ihrer Pflegetochter, von ihrer eigenen problembehafteten Vergangenheit. Ich habe das Gefühl, dass sie mir gegenüber sitzt. Auch wenn ich ihr Handeln teilweise übertrieben fand, musste ich dennoch die ganze Zeit überlegen, ob ich mich in dieser Situation nicht genau so verhalten hätte. Das Thema, das Martin Krist in den Focus gestellt hat, ließ mich frösteln, die ganze Zeit. Aber zwischen all den Grausamkeiten ist noch Platz für Gefühle, die Liebe zu einem Kind, die zarte Pflanze der ersten Verliebtheit. Ich konnte mich über das Wiedersehen mit Kommissar Kalkbrenner freuen, den ich für seinen Humor und sein Mitgefühl liebe. Und seine familiären Belange hat Martin Krist perfekt mit der gnadenlos spannenden Story verwoben. Und wieder überlässt er es mir, ob ich die grausamen Dinge in meinem Kopfkino aufleben lasse oder die Informationen abspeichere und weiter lese. Es muss nicht alles bis ins kleinste Detail beschrieben werden. Martin Krist erzeugt Spannung auf ganz andere Art. Viele Cliffhanger, sprachliche Feinheiten und vollkommene Übergänge, all das sind die Markenzeichen von Martin Krist, die jeden seiner Thriller zu etwas Besonderem machen. Am Ende flossen Tränen, was mir bei einem Thriller äußerst selten passiert. Aber Martin Krist hat es geschafft, dass mir sein Thriller Engelsgleich verdammt nah gekommen ist und noch einige Zeit nachwirken wird. Engelsgleich verbindet auf wunderbare Weise Trieb mit dem Drecksspiel und steht dennoch für sich alleine. Man kann es lesen, ohne die anderen beiden Bücher zu kennen. Aber nach Engelsgleich wird man das Drecksspiel mit ganz anderen Augen sehen und es noch mal lesen wollen. Das Warten hat sich gelohnt und Martin Krist hat mit Engelsgleich einmal mehr bewiesen, dass er zu den besten Thrillerautoren gehört, die unser Land zu bieten hat.

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Engelsgleich
von leseratte1310 am 22.12.2014

Eine tote junge Frau wurde verstümmelt auf einem Fabrikgelände in Berlin gefunden. Aus hier ist Paul Kalkbrenner mit seiner Kollegin Sera Muth vor Ort. Bald schon werden weitere verstümmelte Leichen aus den Becken auf dem Gelände mit Kloake geholt. Juliane Kluge ist auf der Suche nach ihrer Pflegetochter Merle,... Eine tote junge Frau wurde verstümmelt auf einem Fabrikgelände in Berlin gefunden. Aus hier ist Paul Kalkbrenner mit seiner Kollegin Sera Muth vor Ort. Bald schon werden weitere verstümmelte Leichen aus den Becken auf dem Gelände mit Kloake geholt. Juliane Kluge ist auf der Suche nach ihrer Pflegetochter Merle, die verschwunden ist. Der undurchsichtige Markus will nicht nur kleine Mengen Drogen verticken, er will das große Geschäft und muss den Boss überzeugen, dass er der richtige Mann ist. Da verschiedene Handlungsstränge nebeneinander herlaufen, bleiben die Zusammenhänge lange im Dunkeln. Immer wieder habe ich gedacht, die Lösung des Falles zu kennen, wurde aber durch neue Wendungen auch immer wieder unsicher, ob ich richtig liege. Kalkbrenner geht wie immer sehr beharrlich vor, auch wenn es dadurch im privaten Bereich schwierig wird. Seine Probleme mit dem Kollegen Sebastian Berger sind immer noch nicht gelöst. Aber nicht nur er, sondern auch andere haben private Probleme, wie Markus, der Familie und seine Geschäfte in Einklang bringen will. Juli vergisst über der Suche nach Merle ihre Angehörigen. Viele Problematiken werden in diesem Buch behandelt: Drogen, Prostitution, Homosexualität und wieder einmal der Sex mit Kindern – alles brisant und topaktuell. Besonders wenn es um die Kinder als Opfer geht, dann geht einem das Thema wirklich unter die Haut. Der Spannungsbogen bleibt die ganze Zeit erhalten, so dass es schwerfällt, das Buch aus der Hand zu legen. Zum Schluss bleiben einige Fragen offen, die wahrscheinlich in einem weiteren Band geklärt werden. Ein sehr realitätsnaher und bewegender Thriller, der äußerst spannend ist.

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Neuer Krist-Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 15.12.2014

Engelsgleich ist der neue Krist-Krimi, der schon zu Beginn dem Leser Spannung bringt. Paul Kalkbrenner wird an einen Tatort gerufen, an dem eine ganze Reihe an Leichen aus einem stinkenden Kloakebecken geholt werden. Zunächst ist unklar, ob unter diesen toten Mächen auch die junge Merle ist, welche von ihrer Pflegemutter... Engelsgleich ist der neue Krist-Krimi, der schon zu Beginn dem Leser Spannung bringt. Paul Kalkbrenner wird an einen Tatort gerufen, an dem eine ganze Reihe an Leichen aus einem stinkenden Kloakebecken geholt werden. Zunächst ist unklar, ob unter diesen toten Mächen auch die junge Merle ist, welche von ihrer Pflegemutter verzweifelt gesucht wird. Doch ist sie das auch? Martin Krist zeigt mit seinem neuen Buch, dass er zurecht als "böser Bube unter den Krimi-Autoren" beschrieben wird, denn die Handlung in Engelsgleich geht einem schon wirklich unter die Haut. Der Schreibstil ist gut zu lesen und unterstützt dadurch den Lesefluss. Engelsgleich ist nichts für zartbesaitete, jedoch ist dies aber auch kein stumpfer Mordkrimi. Dem Leser wird hier eine spannende Handlung geboten, die einem viele spannende Lesestunden bereiten. Einziges Manko sind eventuell die zum Teil vielen Personen, die das Buch stellenweise langatmig machen. Trotzdem fünf Sterne, weil mich die Handlung überzeugt und das für mich am wichtigsten ist. Ich bin als Krimi-Fan auf meine Kosten gekommen!

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