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Erblichkeit der Intelligenz

Eine Klarstellung aus biologischer Sicht

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Dieses Kompendium greift ein umstrittenes Thema auf: Ist Intelligenz erblich? Bei der Beantwortung dieser Frage geraten selbst Fachleute ins Schwimmen. Schuld daran sind missverständliche Fachbegriffe und überzogene Vorstellungen von der Aussagekraft des in der Intelligenzforschung genutzten Erblichkeitsmodells. Karl-Friedrich Fischbach und Martin Niggeschmidt erläutern das Modell aus Sicht der Biologie – jenes Wissenschaftsbereichs also, in dem es ursprünglich entwickelt wurde. Wer sich die Logik des Modells vergegenwärtigt, stellt fest: Intelligenz als „erblich“ zu bezeichnen, ist unpräzise und irreführend.
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Erscheinungsdatum 30.12.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783658112394
Verlag Springer Fachmedien Wiesbaden
eBook (PDF)
4,99
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Fakten zu einem aktuellen Thema aus Sicht der Biologie allgemein verständlich und kompakt
von einer Kundin/einem Kunden aus Laupheim am 06.09.2016

Das Autorenteam Prof. Dr. Karl-Friedrich Fischbach, Entwicklungsbiologe, Neurogenetiker und Martin Niggeschmidt, Redakteur, greift in diesem Bänd-chen der Reihe Essentials ein viel diskutiertes Thema auf: Ist Intelligenz erblich? Gut verständlich werden auf ca. 30 Seiten Fakten erläutert, die manche auch aus dem Bereich der Intelligenzforschung geäußerten Thesen zurückweisen... Das Autorenteam Prof. Dr. Karl-Friedrich Fischbach, Entwicklungsbiologe, Neurogenetiker und Martin Niggeschmidt, Redakteur, greift in diesem Bänd-chen der Reihe Essentials ein viel diskutiertes Thema auf: Ist Intelligenz erblich? Gut verständlich werden auf ca. 30 Seiten Fakten erläutert, die manche auch aus dem Bereich der Intelligenzforschung geäußerten Thesen zurückweisen bzw. relativieren. Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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Ein politisches Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 21.06.2016

Seit jeher tun sich Politiker und Sozialwissenschaftler mit der Genetik schwer, ganz besonders dann, wenn es um die Vererbung der Intelligenz geht. Diese Last tragen zu helfen, versuchen die Autoren des vorliegenden Buches, indem sie die Wirksamkeit von Genen bei der individuellen Ausformung der Intelligenz so weit wie möglich... Seit jeher tun sich Politiker und Sozialwissenschaftler mit der Genetik schwer, ganz besonders dann, wenn es um die Vererbung der Intelligenz geht. Diese Last tragen zu helfen, versuchen die Autoren des vorliegenden Buches, indem sie die Wirksamkeit von Genen bei der individuellen Ausformung der Intelligenz so weit wie möglich in Abrede stellen. Am Ende der Lektüre muss man den Eindruck haben, als sei die Vererbung von Anlagen zur Intelligenz ein Hirnprodukt einiger weniger reaktionärer Genetiker und nicht dem Bereich der Tatsachen zugehörig. Gewiss, die Welt wäre viel einfacher zu begreifen und sicherlich auch viel schöner, würden wir Menschen uns in genetischer Hinsicht gerade einmal von den Tieren unterscheiden, untereinander aber identisch sein. Dann wären jegliche Unterschiede zwischen den Menschen allein durch die Umwelt bedingt, und diese könnte man zum Guten hin nach Belieben formen. Mit solch utopistischer Einstellung feierten einst die sowjetischen Genetiker Mitschurin und Lyssenko politische Triumphe. Sie machten sich damit bei Stalin sehr beliebt, während er – Väterchen Stalin, wie er sich gern nennen ließ – kritisch eingestellten Genetikern mit dem Gulag aufwartete. Im sowjetischen Einflussbereich wurde der Lyssenkoismus als „Feldzug gegen die gegen die faschistische und bourgeoise Genetik zur Staatsdoktrin. Auch in der DDR. Diese Schmach wirkt bis heute fort, so dass man in Kreisen mit sozialutopischen Tendenzen nunmehr vorzieht, von „umstrittenen“ Hypothesen zu sprechen, ganz besonders eben dann, wenn es um die Vererbung der Intelligenz geht. In diesem Sinne, nämlich sich genetikfernen Kreisen anzudienen, ist das Buch von Fischbach und Niggeschmidt geschrieben. Vor den Augen des Lesers wird mit Begriffen und terminologischen Missverstehbarkeiten gespielt, um – ideologisch intendiert – den Leser zum Schluss gänzlich in die Unbestimmtheit zu entlassen. Wie die Autoren zudem die von ihnen ausgewählte Literatur interpretieren, wird sehr schnell klar, dass (wie einer der Rezensenten befriedigt feststellt) „Sarrazin und seine Vordenker nicht nur die gesellschaftliche Natur des Menschen verkennen, sondern dass ihnen auch naturwissenschaftliche Grundkenntnisse fehlen“. Auf das mächtige Instrument der Zwillingsforschung gehen die Autoren gar nicht ein, geschweige denn auf deren Ergebnisse. Stattdessen Polemik, wo sachliche Auseinandersetzung gefragt wäre. Es gibt weder einen Hinweis darauf, dass die Bestimmung der Intelligenz zu den schärfsten Testverfahren der Psychologie gehört, noch eben, dass die genetischen Voraussetzungen der so gemessenen Intelligenz über die der Umwelt eindeutig dominieren. Und das durchaus auch unabhängig vom jeweiligen Bildungsstand der untersuchten Personen. Weltweit hunderte von Studien, zumal Zwillings- und Adoptionsstudien, haben das gezeigt. So unbezweifelbar, dass es hierzu kaum noch weitere Forschung gibt. Dem Problem genetisch bedingter Intelligenzunterschiede ist nicht durch Leugnen beizukommen, vielmehr muss in einer wahrhaft humanen Gesellschaft alles getan werden, um jedem seinen individuellen Anlagen gemäß und möglichst weitgehend zu einem persönlichen Optimum zu verhelfen. Theodor Storm hatte Ähnliches im Sinn: „Man muss sein Leben aus dem Holz schnitzen, das man zur Verfügung hat.“ Gerald Wolf, Magdeburg

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