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Erinnerungen an Marnie

(1)
Um sich zu erholen wird Anna wird von ihrer Pflegemutter Yoriko den Sommer über zu Verwandten aufs Land geschickt. Beim Erkunden der neuen Umgebung entdeckt Anna ein altes verlassenes Haus, das sie zu kennen scheint und trifft dort die junge Marnie. Das mysteriöse blonde Mädchen wird Annas erste richtige Freundin und sie hat seit langem wieder Spaß am Leben. Als Marnie eines Tages jedoch spurlos verschwindet und die Familie Lindsay in das leerstehende Haus einzieht, freundet sich Anna mit Sayaka, der Tochter der Familie, an. Sayaka findet Marnies Tagesbuch und Anna muss feststellen, dass Marnie nicht die war, die sie vorgab zu sein. Welches Geheimnis umgab Marnie?
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Sprecher Laura Jenni, Lara Wurmer
FSK Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Erscheinungsdatum 11.03.2016
Regisseur Hiromasa Yonebayashi
Sprache Deutsch, Japanisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 0888751818996
Genre Animation
Studio UFA Anime
Originaltitel Omoide no Marnie
Spieldauer 100 Minuten
Bildformat 16:9 anamorph
Tonformat Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Japanisch)
Verkaufsrang 6.664
Film (DVD)
13,99
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Eine Liebe übers Jenseits hinaus
von Miss Anonym aus Gotha am 30.03.2016

,,In dieser Welt gibt es einen unsichtbaren magischen Kreis; er hat eine Innen- und Außenseite.'' Blickend auf eine Horde spielender Kinder schwenkt die Stimme weiter ins Melancholische. ,,Diese Menschen befinden sich in seinem Inneren. Ich bin draußen.'' Mit diesem Monolog Annas beginnt der Film. Kein unwesentlich laxer Inhalt, projiziert... ,,In dieser Welt gibt es einen unsichtbaren magischen Kreis; er hat eine Innen- und Außenseite.'' Blickend auf eine Horde spielender Kinder schwenkt die Stimme weiter ins Melancholische. ,,Diese Menschen befinden sich in seinem Inneren. Ich bin draußen.'' Mit diesem Monolog Annas beginnt der Film. Kein unwesentlich laxer Inhalt, projiziert man hier die gängige jap. Sicht und Lebensphilosophie gegenüber allem Befremdlichen bzw Abschweifenden. Gemeint ist die gesellschaftliche Uchi (Gruppe) & Soto (Außenseiter)-Thematik. Zum großen Teil liegt dies Annas Abstammung begründet, was sie automatisch zur Außenseiterin macht und damit auch anders. Doch soweit sind wir zu Anfang des Film nicht, beschränkt sich die Protagonistin einzig auf ihre Stellung als Waise. Der Film beginnt sehr ruhig und verläuft auch sanft und langsam. Die sensible Anna Sasaki, die vorsätzlich auch schroff daherkommen kann (will sie Ablehnung durch andere vorwegnehmen), wird von ihrer übervorsorglichen Pflegemutter Yoriko aufs Land zu Verwandten geschickt, den Oiwas. Ein schicksalhafter Ort, der die Asthmakranke langsam auftauen läßt. Doch ihre liebste Person ist Marnie, mit der sie (zu ihrer eigenen Verwunderung!) ganz unbefangen eine Freundschaft eingeht. Rätselhafterweise verschwindet Marnie manchmal und vor Annas Augen verwischt Realität mit Vision. Ausgeknockt erwacht Anne das ein oder andere Mal, dennoch ist und bleibt Marnie für sie real. Durch regelmäßige Träume arbeitet sich gleichzeitig Annas Vergangenheit wieder hoch, geben ihr eine neue Sicht zum Leben. Doch wer ist Marnie und was will sie ihr sagen? Selbst beim Abschied Marnies bleibt für Anna vieles unbeantwortet. Erst als ihre Pflegemutter in der Ortschaft auftaucht lüftet sich der Schleier. Die Landschaften sind wie gewohnt sehr schön, die Protagonisten angenehm u. charmant. Im Mittelpunkt prangert die mysteriöse Villa. Besonders liebevoll u. detailreich ist das Haus der Oiwas geraten, spricht es für die Persönlichkeit der Besitzer: herzlich u. unbefangen, wenn auch ein wenig schrullig. Charaktere wie die Oiwas, die neugierig aufgeweckte Sayaka oder der stumme Außenseiter Toichi fügen sich wunderbar in Annas Welt. Tantchen Oiwa u. Pflegemutter Yoriko repräsentieren die ergebene Mutterfigur, deren wegfallende Blutsverwandtschaft im Kontrast zu Marnies Erziehungsberechtigte stehen. Beherzt u. locker nimmt sich die korpulente Dame der scheuen Anna an, deren Selbsthaß sich mit Marnies Situation duelliert. So still und geheimnisvoll die Geschichte um Annas Hintergrund in den Vordergrund gerückt wird, so ahnt der Zuschauer schnell (ohne das Buch zu kennen) wo des Pudels Kern versteckt ist. Wie zuvor, erweckte Ghibli durch Eigenversion u. Umsetzung die Buchvorlage zum Leben erweckt; toppte diese sogar. Durch Mehrfachansehen fielen kleine Details ins Auge, runden sie stimmig ab; u.a. die teils verworren Szenenwechsel (Bsp.: Schlüsselszene am Silo) oder versteckten kleinen Hinweise. Takeshi (Sayakas Bruder) und Toichi (Fischer) nehmen dabei auch eine zugedachte Rolle ein. Die Metapher der weggespülten Burg am Strand… Alles Einstreuungen, die anfangs für den Zuschauer nur nebenher ablaufen. Ja, Film ’Erinnerung an Marnie’ ist animierte Poesie. “Omoide no Mani" bedeutet übersetzt “When Marnie was there''. Die Originalstory basiert auf Joan G. Robinsons Roman gleichnamigen Kinderroman, dessen Originalschauplatz in England in den 60-ern angesiedelt ist. Modernisierte, spielt die Geschichte innerhalb Hokkaidos. Damit reiht sich auch dieser nach Japan transferierte Film in den englischen Romanausgangsstoffs Ghiblis'. Der Film dürfte Kindern zu trocken sein: zu ''farblos'' u. schwer. Zu konfus und schwer wirken einige Szenen, wobei man selbst zwischen Annas Trance - und Traumwelt umswitchen muß. Jugendliche u. Erwachsene erfreuen sich sicher mehr an dieser Umsetzung. Musikalisch setzt man auf wenig Stilmittel, allesamt ruhig, wenn auch abwechslungsreich. Rundum gelungen ist ausnahmsweise einmal die dt. Synchro, die der japanischen Fassung in nichts nachsteht. Der dt. Titel ist dafür undankbar verräterisch. Ein schöner, einfühlsamer u. stiller Ghibli-Film. Und nun einer meiner Lieblinge. Kurzum: Ghibli Fans werden ihre Freude haben. Leuten die Lebhaftes oder Fantasy erwarten sei abgeraten. Fünf schöne Sternchen.

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