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Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen

Roman

(9)
Wie es sich anfühlte, ihn zu sehen? Als hätte ich einen Monat lang durch einen Strohhalm geatmet.
Ben ist seit Ewigkeiten Hannas bester Freund. Er ist anders. Wild, tollkühn, ein Graffiti-Künstler, ein Geschichtenerzähler. Und keiner versteht Hanna so wie er. Nach dem Abi packen die beiden Bens klappriges Auto voll und fahren zum Meer. An einen verwunschenen Strand, um den sich eine düstere Legende rankt. Sie erzählen sich Geschichten. Bauen Lagerfeuer. Kommen einander dort nahe wie nie zuvor. Und Hanna hofft, endlich hinter das Geheimnis zu kommen, das Ben oft so unberechenbar und verzweifelt werden lässt. Doch dann passiert etwas Schreckliches …
Rezension
Kai Lohnert, Literatur-Experte Thalia:
"Ulla Scheler ist gerade mal 21 Jahre alt. Trotz ihres für eine Schriftstellerin vergleichsweise jungen Alters hat sie bereits eine literarische Reife erreicht, die sich in der sprachlichen und inhaltlichen Verdichtung ihres wirklich ganz wunderbaren Debüts zeigt. „Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen“ ist eine klassische Coming-of-Age-Story von den beiden Jugendlichen Hanna und Ben, die seit Kindertagen befreundet sind, sich scheinbar perfekt ergänzen und wortlos verstehen. Nach dem Abitur beschließen sie, ans Meer zu fahren. Dort, an einem verwunschenen einsamen Strand, kommen sie sich so nahe wie nie zuvor. Vielleicht zu nahe. Denn Ben treibt ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit um. Die Zeichen stehen auf Sturm. Ein Sturm, der die Freundschaft der beiden bedroht. Schelers Geschichte hat mich vom Anfang bis zum Ende gepackt. Sie ist traurig, berührend, spannend, humorvoll und sie schlägt einige unerwartete Haken. Ein Buch, das nach einer Verfilmung schreit."
Portrait
Ulla Scheler wurde 1994 in Coburg geboren. Bücher liebt sie schon seit ihrer Kindheit. Nach dem Abitur arbeitete sie in einem Krankenhaus, beim Fernsehen und in einem marokkanischen Hotel. Bis sie dann endlich ihren Debütroman fertig schrieb, der schon seit drei Jahren darauf wartete, veröffentlicht zu werden. Die Autorin lebt in München und studiert Psychologie.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 368
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 08.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27043-5
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 205/142/32 mm
Gewicht 470
Verkaufsrang 3.649
Buch (Paperback)
14,99
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„ "Eine perfekte Mischung aus Liebe, Spannung und Leben.“

Verena Kuhn, Thalia-Buchhandlung Pirna

Die Geschichte handelt von Hannah und Ben, die nach dem Abitur nicht wissen, wie es weitergehen soll und sie ihre Freundschaft aufrecht erhalten können, wenn sie doch beide in ganz andere Städte ziehen werden. Vom Charakter her sind sie grundverschieden. Während Ben der Draufgänger ist, der heimlich Graffitis sprayt oder auch mal für Die Geschichte handelt von Hannah und Ben, die nach dem Abitur nicht wissen, wie es weitergehen soll und sie ihre Freundschaft aufrecht erhalten können, wenn sie doch beide in ganz andere Städte ziehen werden. Vom Charakter her sind sie grundverschieden. Während Ben der Draufgänger ist, der heimlich Graffitis sprayt oder auch mal für Wochen ohne ein Wort verschwindet, ist Hannah eher ruhig und ängstlich. Nichtsdestotrotz fühlt sie sich an Bens Seite stärker und so entsteht das Spiel "I dare you", bei dem sich die beiden gegenseitig Mutproben stellen. Eine solche Mutprobe war die, dass Hannah Ben auf einen Ausflug ans Meer begleiten soll. Was die beiden noch nicht wissen - dort gibt es eine Legende wo jedes Jahr ein junger Mann im Meer umkommt. Und bald schon häufen sich die Anzeichen, dass Ben dieser junge Mann sein könnte...

„Eine Junge, ein Mädchen und das Meer“

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Das ist eine der Geschichten, die man einfach nicht weglegen kann und die noch lange im Kopf nachklingen. Tragisch, poetisch und absolut wortgewaltig. Dieses Buch könnte Ihr neues Lieblingsbuch werden! Das ist eine der Geschichten, die man einfach nicht weglegen kann und die noch lange im Kopf nachklingen. Tragisch, poetisch und absolut wortgewaltig. Dieses Buch könnte Ihr neues Lieblingsbuch werden!

Eine intensive, melancholische Geschichte, die die Gefühle auf eine Achterbahnfahrt schickt. Nicht nur Jugendliche werden begeistert sein. Eine intensive, melancholische Geschichte, die die Gefühle auf eine Achterbahnfahrt schickt. Nicht nur Jugendliche werden begeistert sein.

Oliver Rosenland, Thalia-Buchhandlung Bremen

Fängt an wie viele Jugenromanzen, geht ganz anders weiter. Das Buch haut um und geht nahe. Insbesondere auch für Erwachsene zu empfehlen! Unbedingt lesen! Fängt an wie viele Jugenromanzen, geht ganz anders weiter. Das Buch haut um und geht nahe. Insbesondere auch für Erwachsene zu empfehlen! Unbedingt lesen!

Lisa Schott, Thalia-Buchhandlung Marburg

Dramatisch, intensiv und fast poetisch!
Altersempfehlung. ab 16Jahren
Dramatisch, intensiv und fast poetisch!
Altersempfehlung. ab 16Jahren

Laura van Endern, Thalia-Buchhandlung Kleve

Wunderschön, wild und unberechenbar (wie das Meer), einfach eine Geschichte zum eintauchen ... Wunderschön, wild und unberechenbar (wie das Meer), einfach eine Geschichte zum eintauchen ...

Leokadia Kessel, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Poetisch und wunderschön geschrieben. Düster und romantisch. Packend und aufregend. Poetisch und wunderschön geschrieben. Düster und romantisch. Packend und aufregend.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Von Anfang bis Ende zum Mitfiebern. Zieht den Leser von Anfang an in seinen Bann :)

Sehr zu empfehlen!!
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Sprachliche und emotionale Achterbahn verpackt in einer tollen Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Kassel am 14.09.2016

"Die Worte hingen zwischen uns wie ein Windspiel, aber ich stieß sie nicht an." Ein grandios gewählter Titel und von Anfang bis Ende einfach nur passend. Dieses Buch lebt von Emotionen. Man lernt die ICH-Erzählerin Hanna kennen und ihren besten Freund Ben. Sie haben eine verrückte und sehr innige Beziehung zueinander.... "Die Worte hingen zwischen uns wie ein Windspiel, aber ich stieß sie nicht an." Ein grandios gewählter Titel und von Anfang bis Ende einfach nur passend. Dieses Buch lebt von Emotionen. Man lernt die ICH-Erzählerin Hanna kennen und ihren besten Freund Ben. Sie haben eine verrückte und sehr innige Beziehung zueinander. Nicht nur die beiden Figuren testen Grenzen aus, auch der Leser wird mit hineingezogen und so an seine Grenzen erinnert. Die Sprache dieser Geschichte ist absolut fantastisch. Die Worte quellen über vor Gefühlen und man fühlt in jeder Situation mit Hanna. Das Buch ist wie eine Achterbahnfahrt und man bekommt wirklich jede Emotion mit, sei es Glück, Geborgenheit, Freiheit, Angst, Wut, Hoffnung und Entschlossenheit. Gerade jetzt zur Sommerzeit ein absolutes Wohlfühlbuch. Ich glaube allerdings, dass es mich in der dunklen Jahreszeit zu sehr mitgenommen hätte. Dieses "gefühlsechte", starke Werk hätte mir wahrscheinlich den Boden unter den Füßen weggezogen, wenn ich emotional nicht so gefestigt wäre, wie ich es zur Zeit bin. Das Buch könnte durchaus langatmig werden in den Passagen, in denen sich Hanna und Ben bloß mit sich selbst beschäftigen. Da sie ihre gemeinsame Zeit aber mit immer verrückteren Ideen schmücken, hat man als Leser das Gefühl, man selbst erlebt diese verrückten Dinge. Fazit: Definitiv ein Buch zum Lachen, Weinen, Schreien und Lauschen. Und einfach eine Geschichte über das Leben selbst.

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Gehen ohne Abschied
von einer Kundin/einem Kunden am 12.09.2016

Hanna und Ben sind die Besten Freunde. Doch als Sie nach dem Abi einen spontan Trip ans Meer machen brodeln die Gefühle hoch. So einfach ist das natürlich nicht. Ben hat Geheimnisse und als ein etwas verrückt wirkendes Mädchen Ihnen eine Legende übers Meer erzählt läuten bei Hanna die... Hanna und Ben sind die Besten Freunde. Doch als Sie nach dem Abi einen spontan Trip ans Meer machen brodeln die Gefühle hoch. So einfach ist das natürlich nicht. Ben hat Geheimnisse und als ein etwas verrückt wirkendes Mädchen Ihnen eine Legende übers Meer erzählt läuten bei Hanna die Alarmglocken. Bis etwas Schreckliches passiert. Dieses Buch hat mich immer wieder etwas verwirrt. Die Entscheidungen von Ben konnte ich meistens nicht nachvollziehen, was das Buch jedoch erst spannend macht. Doch Schlussendlich muss man sich wohl in alle Charaktere des Buches verlieben. Die Autorin hat sich Zeit genommen ein schlüssiges Bild von Allen zu zeichnen und man fühlt sich als würde man Hanna schon Ewig kennen. Am Besten fand ich neben den Protagonisten den Schreibstil. Der Sarkasmus brachte mich immer wieder zum schmunzeln und holte mich von der verträumten, melancholischen Stimmung wieder zurück zur Geschichte. Auch die Themen haben mich sehr angesprochen. Freundschaft, Liebe, Trauer, was man sich vom Leben wirklich erwartet und welchen Preis man dafür zahlen würde. Am Ende hab ich mich gefühlt als wäre ich gerade selbst von einem Urlaub am Meer zurück.

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Eine Geschichte, mit einem Sog, wie das Meer selbst
von LadyIceTea aus Essen am 09.09.2016

Wie es sich anfühlte, ihn zu sehen? Als hätte ich einen Monat lang durch einen Strohhalm geatmet. Ben ist seit Ewigkeiten Hannas bester Freund. Er ist anders. Wild, tollkühn, ein Graffiti-Künstler, ein Geschichtenerzähler. Und keiner versteht Hanna so wie er. Nach dem Abi packen die beiden Bens klappriges Auto voll... Wie es sich anfühlte, ihn zu sehen? Als hätte ich einen Monat lang durch einen Strohhalm geatmet. Ben ist seit Ewigkeiten Hannas bester Freund. Er ist anders. Wild, tollkühn, ein Graffiti-Künstler, ein Geschichtenerzähler. Und keiner versteht Hanna so wie er. Nach dem Abi packen die beiden Bens klappriges Auto voll und fahren zum Meer. An einen verwunschenen Strand, um den sich eine düstere Legende rankt. Sie erzählen sich Geschichten. Bauen Lagerfeuer. Kommen einander dort nahe wie nie zuvor. Und Hanna hofft, endlich hinter das Geheimnis zu kommen, das Ben oft so unberechenbar und verzweifelt werden lässt. Doch dann passiert etwas Schreckliches … Dieses Buch hat mich von vornherein in seinen Bann gezogen. Die Art der Formulierungen, die Stimmung, die Charaktere und der Ort. All das, hatte seinen Sog, der mich nicht mehr losgelassen hat. Die Seiten sind nur so an mir vorbeigeflogen. Als Hauptprotagonisten gibt es Hanna und Ben. Sie sind beste Freunde seit Kindertagen und genau das, schafft die Autorin spielend rüber zu bringen. Man merkt wie gut die beiden sich kennen und dass sie eigentlich nicht ohne den anderen leben können. Gleichzeitig werden ihre unterschiedlichen Charakterzüge wunderbar dargestellt. Vor allem in Zusammenhang mit ihrer Beziehung. Aber auch Chloé und Sam und Hannas Mutter sind tolle Charaktere. Ich bin zwar mit Chloé nicht richtig warm geworden und sie war mit bis zum Schluss irgendwie unsympathisch aber das hat super in die Geschichte gepasst. Auch unsympathische Personen muss es geben. Mir hat auch besonders gefallen, dass es nicht mehr Personen gab als notwendig. Jede Figur hatte seinen Daseinsgrund. Was mich besonders an diesem Buch fasziniert, ist dieses Gefühl von Meer. Ich hatte die ganze Zeit diesen tiefen Blauton vor mir und fühlte diese Schwere und Endlosigkeit des Wassers. Das Buch hatte durchgehend eine leicht melancholische und düstere Grundstimmung. So wie die Luft sich anfühlt, bevor ein Gewitter kommt. Es zog sich durchgehend eine gewisse Spannung durch das Buch und ich habe nur auf den ersten Knall gewartet. Aber es gab auch wunderbar schöne Momente. Es geht viel um Freundschaft, Liebe und Abenteuer. Das hat die Stimmung an den entscheidenden Momenten wieder aufgehellt. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn zum Ende hin noch einige Fragen offenstehen. Aber irgendwie haben diese Fragezeichen zum Buch gepasst. Ein sehr schönes und eindringliches Buch. Ich kann es wärmstens empfehlen.

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Wundervolles Debüt, in das man eintauchen möchte!
von Zank am 21.08.2016

Hanna und Ben haben gerade ihr Abitur geschafft und sie sind allerbeste Freunde. Ben versteht es, Menschen mit Geschichten in seinen Bann zu ziehen und durch ihn wird Hanna immer wieder zu verrückten Aktionen angestachelt. Zusammen brechen sie zu einer Tour ans Meer auf, wo sie ihren Sommer verbringen.... Hanna und Ben haben gerade ihr Abitur geschafft und sie sind allerbeste Freunde. Ben versteht es, Menschen mit Geschichten in seinen Bann zu ziehen und durch ihn wird Hanna immer wieder zu verrückten Aktionen angestachelt. Zusammen brechen sie zu einer Tour ans Meer auf, wo sie ihren Sommer verbringen. Dort lernen sie auch Chloe und Sam kennen. Doch manchmal ist Ben selbst für Hanna ein undurchschaubares Geheimnis. Bei diesen Buch ist definitiv der Weg das Ziel - wie alles endet, ist lange Zeit zweitrangig, denn der lockere, jugendliche Schreibstil der Autorin hat mich sofort gefesselt und ich wollte einfach immer weiter in Hannas Welt eintauchen und den Augenblick genießen. Die Sätze sind eher kurz gehalten, jedoch ohne abgehakt zu wirken - dieser Stil hat mich an "Marsmädchen" von Tamara Bach erinnert, das mir ein ähnlich leichtes Lesevergnügen bescheren konnte. Man ist einerseits in der Handlung drin und andererseits scheint man auch ein wenig darüber zu schweben. Das Buch macht Lust darauf, es den Protagonisten gleichzutun und einfach mal alles hinter sich zu lassen. Man erfährt viel über die Gedanken und Gefühle Hannas, da das Buch aus ihrer Ich-Perspektive geschrieben ist. Ben hingegen bleibt geheimnisvoll. Seine Ideen sind teils gefährlich, leichtsinnig oder illegal, aber durch die riesige Sympathie, Freundschaft und Liebe, mit der Hanna Ben betrachtet, kann man ihm nicht lange böse sein. Mit Nebencharakter Chloe konnte ich nicht wirklich warm werden, auch wenn letztendlich gut erklärt wird, warum sie so wurde, wie sie ist. Sam hingegen habe ich vom ersten Augenblick an ins Herz geschlossen. Den zweite Teil des Buches (der aber nur etwa 100 Seiten ausmacht) habe ich mit einem gewissen Beklemmungsgefühl verfolgt, weil ich so mit Hanna mitfühlen konnte. Das Ende selbst war zwar in sich abgeschlossen, aber gleichzeitig gab es einige Fragezeichen, denn ich hätte mir gewünscht, mehr zu erfahren und zu wissen, wie es weitergeht. Aber wie Hanna in dem Buch selbst überlegt, "Vielleicht macht das ein gutes Leben aus. Dass man sich Fragen stellt [...] Man muss keine Angst vor Fragezeichen haben, nur vor Punkten." Ein rundum gelungener Debütroman einer vielversprechenden jungen Autorin. Mehr davon bitte!

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Ein literarisches Debüt was nachhaltig in Erinnerung bleibt.
von Kathrin Wagner von Katis-Buecherwelt aus Witten am 09.08.2016

Meine Meinung: Der Debütroman "Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen" von Ulla Scheler versprach mir anhand des Klappentextes einen spannenden Jugendroman. Vorgefunden habe ich viel mehr als das. Hanna und Ben sind seit vielen Jahren beste Freunde. Plötzlich verschwindet Ben und taucht nach einem Monat wieder auf. Er verheimlicht etwas vor ihr und sie... Meine Meinung: Der Debütroman "Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen" von Ulla Scheler versprach mir anhand des Klappentextes einen spannenden Jugendroman. Vorgefunden habe ich viel mehr als das. Hanna und Ben sind seit vielen Jahren beste Freunde. Plötzlich verschwindet Ben und taucht nach einem Monat wieder auf. Er verheimlicht etwas vor ihr und sie versucht herauszufinden, was Ben zu verschweigen versucht. Nachdem die Beiden ihr Abi hinter sich gebracht haben, packen sie ihre Klamotten ins Auto und fahren einfach drauf los. Sie finden sich in einem kleinen Dorf wieder. Dort treffen sie auf Sam und ein crazy wirkenendes Mädchen, die von einer gefährlichen Sage berichtet. Glauben Hannah und Ben an dieses Märchen? Es ziehen Spannungen zwischen den Freunden auf und ein Sturm wird hervorgesagt ... Dieses Buch hat mir viele Tränen gekostet! Ich empfehle eine Taschenbuchbox beim Lesen bereitzuhalten. Der Schreibstil von Ulla Scheler ist gefühlvoll, bildhaft und sehr poetisch geschrieben. Sie beschreibt lebendige Kulissen, zieht wunderbare Vergleiche, um die Emotionen zu verdeutlichen und somit zu vertiefen. Einige Dialoge zwischen den Personen wirkten anfangs etwas plump, wenn man vorher ergreifende Sätze gelesen hat. Dieses Gefühl löste sich bei mir nach den ersten gesprochenen Worten der Protas wieder auf. Ich habe mir sehr viele tiefgründige und schöne Sätze herausgeschrieben, die ich nicht mehr missen möchte. Einige Textstellen las ich mehrmals, um diese völlig in mir aufzunehmen und sie zu genießen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und ich konnte mit jedem einzelnen mitfühlen. Ich fieberte mit ihnen und war voller Hoffnung. Mitleid empfand ich mit der ausgeflippten Chloè, die ich im Verlaufe der Story immer besser kennenlernen durfte. Sie entpuppte sich von einem flippigen zu einem sehr traurigen Mädchen. Ben war geheimnisvoll, anziehend und voller Liebe, wobei ich Hannah so nahe war, als wäre ich in ihre Rolle geschlüpft. Ben und Hannah haben eine Liste erstellt, die im Buch handschriftlich abgedruckt zu sehen ist. Das hat mir richtig gut gefallen. Obwohl in der ersten Hälfte des Buches nichts Spektakuläres passiert, streut die Schriftstellerin immer wieder Elemente ein, die mich antrieben weiterzulesen. Die Mischung aus fesselndem Schreibgut und schönen Sätzen ließen mich nur ungern das Buch aus der Hand legen. Ab Kapitel 20 fiel es mir scher zu Atmen. Eine Gänsehaut jagte die Nächste und das Lesen wurde schwer, weil mir meine Tränen die Sicht nahmen. Bis zum Ende des Buches erlebte ich eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Von Trauer, Hoffnung und Freude waren alles dabei. Der Abschluss ließ mich kurzzeitig in der Luft hängen und ich brauchte eine Nacht Bedenkzeit, um all das gelesene zu verarbeiten. Diese Erzählung wird noch lange in mir nachhallen! Fazit: In "Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen" von Ulla Scheler fand ich einen tiefgründigen und fesselnden Jugendroman vor, der mich zu Tränen rührte und mir zeitweise die Luft zum Atmen raubte. Ein literarisches Debüt was nachhaltig in Erinnerung bleibt. Eine absolute Leseempfehlung! ~ emotional ~ glänzender Schreibstil voller schöner Sätze ~ fesselnd bis zur letzten Seite ~ Taschentuch-Garantie inklusive

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Wunderschön geschrieben, ein tolles Debüt ...
von Sharon Baker von sharonbakerliest aus Mönchengladbach am 04.09.2016

Hanna und Ben. Ben und Hanna. Sucht man den Einen findet man bestimmt auch den Anderen. Sie sind seit Ewigkeiten Freunde, unzertrennlich und doch brodelt es gerade gewaltig zwischen ihnen. Nach einem Streit, verschwindet Ben für einen Monat, ohne was zu sagen und ohne einen Hinweis wohin. Hanna macht... Hanna und Ben. Ben und Hanna. Sucht man den Einen findet man bestimmt auch den Anderen. Sie sind seit Ewigkeiten Freunde, unzertrennlich und doch brodelt es gerade gewaltig zwischen ihnen. Nach einem Streit, verschwindet Ben für einen Monat, ohne was zu sagen und ohne einen Hinweis wohin. Hanna macht sich große Sorgen und hat Angst um ihn und dann steht er einfach wieder da und sagt kein Wort der Entschuldigung. So ist Ben, unkontrollierbar, ungestüm und immer an der Schwelle zum Gefährlichen. Nun haben beide ihr Abi, das erwachsen sein naht und da beschließen sie, nochmals wegzufahren, ans Meer, zu einem verwunschenen Strand und auf der Suche nacheinander. Hanna erlebt ein Wirbel aus Gefühlen, je näher sie sich kommen, umso mehr hofft sie, hinter seine Gedanken und Aktionen schauen zu können. Aber wird sie es schaffen, Ben zu verstehen? Was hat das Schicksal für sie geplant? Was steckt hinter dieser sagenumwogen Legende? Und ist ihre Freundschaft stark genug? Ich muss gestehen, mir ist das Buch so gar nicht ins Auge gesprungen, mir wurde es eher in den Schoss gelegt und dabei klingt es doch gar nicht so schlecht. Hanna und Ben, zwei Freunde, die an einer Weggabelung stehen und sich für einen Weg entscheiden müssen. Also eine Geschichte übers Erwachsen werden, über Gefühle, über sich selbst nachdenken und herausfinden, was man wirklich will. Tja, und das Meer, was immer genug Geheimnisse parat hat. Die Geschichte wird aus Hannas Sicht erzählt. Sie wächst als Einzelkind auf, ist seit acht Jahren mit Ben befreundet und sie sind unzertrennlich. Allerdings sind sie nur Freunde und schnell bekommt man den Eindruck, dass das Hanna gar nicht so recht ist, aber mehr will sie sich auch nicht eingestehen. So ist sie auf den ersten Seiten, um Ben besorgt, weil er einfach für einen Monat verschwunden ist, sauer, weil er ihr nicht sagt, warum, ängstlich, was nach dem Abi kommt und traurig, weil sie nicht weiß, wie es mit ihr und Ben weitergeht. Wie man sieht viele Gefühle, um einen jungen Mann, der sich nicht gern hinter die Fassade gucken lässt. Hanna macht es einem als Leser leicht, sie zu verstehen und mit ihr mitzufühlen. Sie ist sensibel und nimmt ihre Umwelt sehr genau wahr, so ist sie als gute Zuhörerin bekannt und das sie selbst vor nichts die Augen verschließt. Allerdings muss ich sagen, dass sie bei Ben ein bisschen daneben schaut, seine Signale sind so leuchtend rot, dass man sie nicht übersehen kann und doch scheint Hanna blind zu sein. Ich schiebe das eindeutig auf ihre Gefühlswelt für ihn zu, aber es harmoniert eben nicht mit dem sonstigen vermittelten Eindruck. Ben lässt keinen so recht an sich heran, er birgt viele Geheimnisse und wird dadurch, nur noch interessanter. Er schaut gut aus, kommt bei den Mädchen gut an und ist doch ein Einzelgänger. Seine Stimme soll ganz besonders toll sein, wenn er seine Geschichten erzählt und er ist übermütig, wenn es ums Schwimmen geht. Allerdings hat er auch eine dunkle Leidenschaft, denn er sprayt auch ganz gern an Häuserwände. Und doch erschließt sich beim Lesen schnell, das was in seinem Leben nicht stimmt und man möchte, einfach wissen was. Aber er versteckt seinen Schatten recht gut und zeigt uns nur seine starke, tollkühne Seite, man lebt nur einmal und das jetzt. Diese Geschichte spielt mit den Zwischentönen, wird leise erzählt und hat so einiges zwischen den Zeilen versteckt. Zuerst lässt man, alles auf sich wirken, geht mit den beiden mit und wundert sich schnell über die Blindheit von Hanna. Ihr Leben scheint so geordnet und klar zu sein, das sie sich das bei anderen, gar nicht anders vorstellen kann. Hier ist für mich nämlich der Knackpunkt der Geschichte, sie sieht bei allen anderen hin, aber bei Ben versteht sie nix. Angeblich sind sie doch die besten Freunde und sie weiß nichts über die Umstände zum Tod des Vaters. Hat sie das verpasst? Das war für mich nicht ganz stimmig und darauf haperte es weiter. Klar, einiges kann man auf ihre Verliebtheit schieben, aber bei einigen Szenen hat sie die Wichtigkeit total verpennt und dabei soll sie doch so gut zuhören und alles genau wahrnehmen, für mich nicht ganz stimmig gelöst, denn das machte mich beim Lesen etwas unglücklich. Dabei ist der Schreibstil so wunderbar bildhaft und sprachlich so schön gewesen. Mit ihren kurzen eindringlichen Sätzen hat sie einen an die Geschichte gefesselt und nicht mehr los gelassen. Auch die geheimnisvolle, düstere Legende ums Meer war ganz hervorragend hinein gewoben und hat diesen Kurztrip ans Meer mystisch und ein bisschen melancholisch abgerundet. Ihre Figuren waren alle sehr besonders und mit viel Liebe gezeichnet. Ich fand das sie so oft, den richtigen Ton anschlug und aus ihrer Geschichte, was ganz anderes gemacht hat, was mir richtig gut gefallen hat. Ein wirklich schönes Buch, das man nicht nur am Meer lesen muss, über zwei Freunde, die sich finden und verstehen lernen müssen. Mit einem ganz tollen Schreibstil, der sich besonders hervorhebt und eine wunderbare stürmische Atmosphäre schafft. Ein tolles Debüt, das auf mehr hoffen lässt.

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Ein gelungenes Debüt !!
von einer Kundin/einem Kunden aus Landau am 31.08.2016

"Ben ist seit Ewigkeiten Hannas bester Freund. Er ist anders. Wild, tollkühn, ein Graffiti-Künstler, ein Geschichtenerzähler. Und keiner versteht Hanna so wie er. Nach dem Abi packen die beiden Bens klappriges Auto voll und fahren zum Meer. An einen verwunschenen Strand, um den sich eine düstere Legende rankt. Sie... "Ben ist seit Ewigkeiten Hannas bester Freund. Er ist anders. Wild, tollkühn, ein Graffiti-Künstler, ein Geschichtenerzähler. Und keiner versteht Hanna so wie er. Nach dem Abi packen die beiden Bens klappriges Auto voll und fahren zum Meer. An einen verwunschenen Strand, um den sich eine düstere Legende rankt. Sie erzählen sich Geschichten. Bauen Lagerfeuer. Kommen einander dort nahe wie nie zuvor. Und Hanna hofft, endlich hinter das Geheimnis zu kommen, das Ben oft so unberechenbar und verzweifelt werden lässt. Doch dann passiert etwas Schreckliches …" Meine Meinung: Das Cover ist einfach super schön und ansprechend gestaltet, die wilde See vermittelt schön eine interessante und "aufwühlende" Geschichte. "Es ist gefährlich bei Sturm zu schwimmen" ist der Debütroman der Autorin Ulla Scheler und ich war wieder einmal sehr gespannt darauf Neues kennenzulernen. Mich hatten das Cover und auch der geheimnisvolle Klappentext sehr angesprochen. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, sehr bildlich und durch die kurzgehaltenen Sätze auch genau dem Lesealter angepasst. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl der Handlung nicht folgen zu können. Durch die bildhaften Beschreibungen vieler Situationen konnte ich mich toll in diese hineinversetzen und die Szenen vor meinem inneren Auge ablaufen lassen. Das hat mir sehr gut gefallen. Anfangs finde ich jedoch, dass die Handlung sich ein klein wenig zieht, bevor sich danach widerrum die Ereignisse überschlagen und ich richtig mitgefiebert habe. Absolut hervorzuheben sind ist die Gestaltung der Charaktere, die mich hier wahnsinnig angesprochen hat. Sie sind mit einer Tiefe ausgestattet, wie ich es in Jugendbüchern, in dieser Art, selten erlebt habe. Die Protagonistin Hanna war mir auch gleich sympathisch, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, sie gut verstehen. Sie ist ein eher ruhiger Mensch und hat eine sehr gute Beziehung zu ihrer Mutter. Hanna ist witzig, handelt selten unüberlegt und ist liebevoll im Umgang mit den Menschen, die ihr wichtig sind. Sehr gut hat mir gefallen, dass ich eine intensive Verbindung zu ihr aufbauen konnte, was sicher auch daran liegt, dass die Geschichte aus ihrer Sicht, in der Ich-Perspektive geschildert wird. Auch Ben ihr männlicher Gegenpart, wenn man es so sagen will, ist ein toller Charakter, wobei ich es schwierig fand, ihn einzuschätzen. Ich habe ihn als eher ein wenig mysteriös und geheimnisvoll empfunden. Er wagt manchmal mehr als es gut für ihn ist, ist wahnsinnig freiheitsliebend. Die Schilderungen über die Beziehung der Charaktere habe ich als sehr authentisch empfunden. Das Ende hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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