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Ethisch Essen mit Fleisch

Eine Streitschrift über nachhaltige und ethische Ernährung mit Fleisch und die Missverständnisse und Risiken einer streng vegetarischen und veganen Lebensweise

(2)
Der Mythos Vegetarismus kritisch beleuchtet.
Mit verantwortsbewussten Tipps für ein nachhaltiges Leben – mit Fleischgenuss.
Das sorgt für Zündstoff: Eine ehemalige Veganerin plädiert für Gerechtigkeit, Mitgefühl, Weltverbesserung und Fleischgenuss!
Circa sieben Millionen Vegetarier leben in Deutschland – und gerade aus ihrem Lager kommen ebenso brisante wie einfühlsame, aber in jedem Fall bedenkenswerte Thesen. Denn die Autorin weiß, wovon sie spricht: Sie war selbst 20 Jahre Veganerin, erkrankte ernährungsbedingt und lebt heute alternativ. Sie bekennt sich zu einer gerechten Verteilung der Ressourcen, wendet sich gegen Agrarfabriken und Massen- tierhaltung und räumt schonungslos mit den Mythen des Vegetarismus auf. Doch nicht zerstörerisch und kämpferisch, sondern mit dem Ziel, einen nachhaltigen Vorwärtskurs aufzuzeigen. hierbei setzt sie sich mit den Irrtümern, Missverständnissen und Risiken der vegetarischen Ernährung auseinander. Alles fundiert und ausführlich belegt mit medizinischen Fakten.
Aber immer auch bemüht, sich für eine verantwortungsbewusste, nachhaltige und dabei ethisch korrekte Ernährung einzusetzen. Ein engagiertes Buch, das Befürwortern wie Gegnern zu denken gibt.
- Eine glaubhafte und engagierte Auseinandersetzung mit der Weltanschauung »Ernährung«.
- Die Risiken einer streng vegetarischen Ernährung werden medizinisch fundiert dargelegt.
- Gerecht und nachhaltig essen – eine Positionsbestimmung der moralisch, politisch und gesundheitlich motivierten Vegetarier.
Portrait
Lierre Keith ist Autorin, Biobäuerin, Umweltschützerin und eine engagierte Frauenrechtlerin in Massachusetts und Kalifornien. Ihre Bücher gelten als bahnbrechende Werke für Nachhaltigkeit und Ökologie und gegen die Ausbeutung der Umwelt und die Lebensmittelindustrie.
Lierre Keith ist mit einflussreichen Umwelt- und Naturschutzgruppen assoziiert und nimmt mit Aktionen, Vorträgen und Demonstrationen politischen Einfluss.
Ulrike Gonder, Jahrgang 1961, ist Ernährungswissenschaftlerin, Wissenschaftsjournalistin und Autorin. heute arbeitet sie selbstständig als freie Wissenschaftsjournalistin, Buchautorin, Referentin und Dozentin sowie als Interviewpartnerin für Radio- und Fernsehredaktionen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 248
Erscheinungsdatum 13.06.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-927372-87-0
Verlag Systemed Verlag
Maße (L/B/H) 228/125/22 mm
Gewicht 629
Originaltitel The Vegetarian Myth
Abbildungen mit farbigen Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Pflichtlektüre
von einer Kundin/einem Kunden am 23.06.2013

Man muss ja nicht mit einem Buch in allen Details konform gehen, und die Autorin gibt ja auch keine konkretistischen Tipps, wie richtiges Handeln für einen persönlich auszusehen hätte, sondern legt faktenreich und argumentativ zwingend dar, warum wir, auch die Nicht-Vegetarier/-Veganer, eine wesentlich andere Sicht- und Handlungsweise an den... Man muss ja nicht mit einem Buch in allen Details konform gehen, und die Autorin gibt ja auch keine konkretistischen Tipps, wie richtiges Handeln für einen persönlich auszusehen hätte, sondern legt faktenreich und argumentativ zwingend dar, warum wir, auch die Nicht-Vegetarier/-Veganer, eine wesentlich andere Sicht- und Handlungsweise an den Tag legen sollten. Obwohl ich mich zum Thema "nachhaltige Ernährung" gut auskenne, habe ich doch noch manchen wichtigen neuen Zusammenhang vermittelt bekommen. Entscheidend - und deshalb die 5 Sterne - ist die Zusammenschau, die L. Keith bietet. Ich kann auch verstehen, dass manchen Leser das Buch abschrecken mag; denn es lässt uns auch erschrecken - nämlich über uns, unser Bewusstsein und die Art unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Freilich muss es nicht dabei bleiben. Allerdings werden Einzelaktionen nicht ausreichen. Leider sehe ich kaum nüchtern-aufgeklärte Organisationen, die die Kräfte zu bündeln geeignet wären: Meistens sind da ideologische Scheuklappen und (gruppen-)egozentrische metaphysische Selbstentlastungsbedürfnisse mit im Spiel. - Diese Lücke kann man aber natürlich nicht der Autorin vorwerfen.

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Fleisch JA oder NEIN
von Ingrid aus NRW am 16.06.2013

Mein erster Gedanke zu diesem Buch lautete, wow was ein Wälzer. Zuerst stand ich dem ganzen Buch skeptisch gegenüber. Das Thema interessierte mich schon aber leider Sprach mich die Titelseite noch das erste kurze Rein blättern an! So ganz ohne Bilder wirkte es sehr trocken auf mich. Also setzte... Mein erster Gedanke zu diesem Buch lautete, wow was ein Wälzer. Zuerst stand ich dem ganzen Buch skeptisch gegenüber. Das Thema interessierte mich schon aber leider Sprach mich die Titelseite noch das erste kurze Rein blättern an! So ganz ohne Bilder wirkte es sehr trocken auf mich. Also setzte ich mich in die Buchhandlung und begann rein zu lesen und siehe da, nun schreibe ich die Rezension über dieses Spannende Buch das für eine verantwortungsbewusste, nachhaltige und dabei ethisch korrekte Ernährung plädiert. Genau diese Punkte sind auch der Grund, warum die Autorin gegen den (strengen) Vegetarismus ist und die Risiken fundiert darlegt. Sie hat sich selber Jahrelang mit der Ernährungsgeschichte der Menschheit beschäftigt und war 20 Jahre lang selber strenge Veganerin. Selber überlege ich oft, ob eine vegetarische Ernährung nicht allem Tier Leid ein Ende bereiten würde, aber nachdem ich dieses Buch gelesen habe, fühle ich mich in meinen Thesen bestätigt! Man kann das Leid nicht nur damit ändern indem man auf jegliches Fleisch verzichtet, sondern sollte sich immer Gedanken darum machen wo es her kommt und was dafür alles gemacht wurde, dass es jetzt bei einem am Teller liegt. Dabei ist es egal, ob es ein Stück Fleisch ist, oder ein Gemüsebratling für den ganze Tierische Lebensräume gerodet wurden, damit ich mir diesen herstellen kann. Außerdem erkrankte die Autorin durch ihre strenge vegane Ernährung unheilbar. Sie erlitt eine Vielzahl an Mangelerscheinungen, die sie kurz erläutert und in meinen Augen viele Veganer zum Denken anregen sollte oder diese die es werden möchten. Denn Fakt ist, es gibt einfach Stoffe die unser Körper nur durch die tierische Ernährung bekommen kann! Aber hier sollte man Produkte von Tieren essen, die aus Weidenhaltung kommen und selber dort mit Respekt und einer Artgerechten Haltung leben dürfen. Würden wir alle viele Regeln einer Artgerechten Haltung befolgen , würde unsere Welt ganz anders aussehen. Für mich selber sehe ich dabei nicht nur die Tierhaltung sondern auch unser gesamtes Leben mit allen Taten. Dieses Buch hinterfragt viele der zerstörerischen Mythen, nach denen wir leben, und zeigt uns einen Weg zurück in unseren Körper und in den Kampf zur Rettung der Welt. Man spürt beim Lesen, dass die Autorin aus einem großen Pool an Erfahrungen schöpfen kann. Spannend finde ich auch Ihren Hinweis im ersten Drittel des Buches WARUM sie den Schritt von der Vegetarierin zur Veganerin gemacht hatte. Veganer nennen Milch auch flüssiges Fleisch aus dem Grund, weil eine Milchkuh um Milch zu geben jedes Jahr junges gebären muss. Daraus können wir Schlussfolgern, dass wenn eine Milchkuh ca. 12 Jahre gemolken wird mind. 11 Kälber haben wird und wir aber nur eines benötigen um diese Kuh nachher zu ersetzen. Also was wird aus den anderen 10 Kälbern = Kalbfleisch….eine sehr spannende These die mich Veganer besser verstehen lässt. Generell sollten wir mehr hinterfragen und neugieriger sein was wir am Tag so alles zu uns nehmen.

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