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Eva schläft

Roman

(6)
Eine tragische Liebesgeschichte in Südtirol, das von Deutschland und Italien zerrissen wurde


Eva ist Anfang 40, als sie einen Anruf von dem Mann erhält, der in ihrer Kindheit eine Zeit lang die Rolle des Vaters einnahm, bevor er scheinbar für immer verschwand: Vito Anania. Er liegt im Sterben und noch einmal möchte er Eva sehen. Also tritt sie die Zugreise von Südtirol quer durch Italien in den äußersten Süden an. In ihrer Vorstellung entfaltet sich noch einmal ihre ganze Kindheit in Südtirol, geprägt von den politischen Verwerfungen dieser Region, aber mehr noch von der Liebe ihrer Mutter, der im Leben nichts geschenkt wurde – außer ihrer Schönheit.



Portrait
Francesca Melandri, geboren in Rom, schrieb zahlreiche Drehbücher für Fernseh- und Kinofilme ("Prinzessin Fantaghiró", "Bergkristall - "Verirrt im Schnee" u.a.). Ihr erster Roman - "Eva schläft" - erzählte von einer großen Liebe vor dem Hintergrund der wechselhaften Geschichte Südtirols, wo die Autorin 15 Jahre lebte, und war in Italien und Deutschland ein großer Erfolg. "Più alto del mare", so der Originaltitel ihres neuen Buches, wurde von der italienischen Kritik einhellig als Meisterwerk gefeiert.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 442
Erscheinungsdatum 09.05.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-40936-1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 187/118/32 mm
Gewicht 358
Originaltitel Eva dorme
Verkaufsrang 38.169
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wärmstens zu empfehlen!“

B. Becker, Thalia-Buchhandlung Sulzbach (Taunus)

Eva in der Apfelkiste und die Freiheit Südtirols…
Eine Mutter-Kind-Beziehung unter schwierigsten Bedingungen und in einer Landschaft,
die wir nur mit Bergromantik, Apfelblüte und warmem Sonnenschein verbinden,
dazu in einer Zeit höchst politischer Brisanz – diese Kombination verspricht besten Lesegenuss!
Hervorzuheben ist der detaillierte
Eva in der Apfelkiste und die Freiheit Südtirols…
Eine Mutter-Kind-Beziehung unter schwierigsten Bedingungen und in einer Landschaft,
die wir nur mit Bergromantik, Apfelblüte und warmem Sonnenschein verbinden,
dazu in einer Zeit höchst politischer Brisanz – diese Kombination verspricht besten Lesegenuss!
Hervorzuheben ist der detaillierte Sprachstil von Melandri, sie schildert eindringlich und
für den Leser sehr gut nachvollziehbar die Lebensumstände ihrer Figuren.
Ein bewegendes Buch!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Die Sprache, die Erzählung, die Verquickung mit der Zeitgeschichte, die Entwicklung der Persönlichkeiten: Ich bin tief beeindruckt!
von Luis Stabauer aus Wien am 05.06.2015

Erst vor vier Wochen hat mich eine Schreibkollegin in einem Workshop auf "Eva schläft" aufmerksam gemacht. Ich bin ihr sehr dankbar. Fantasy ist nicht meines, aber Fantasie, die mich bewegt, die eine berührende Geschichte mit zeitgeschichtlichen Gegebenheiten verwebt ist, da bin ich begeistert. Vielleicht auch, weil ich mich an so manche... Erst vor vier Wochen hat mich eine Schreibkollegin in einem Workshop auf "Eva schläft" aufmerksam gemacht. Ich bin ihr sehr dankbar. Fantasy ist nicht meines, aber Fantasie, die mich bewegt, die eine berührende Geschichte mit zeitgeschichtlichen Gegebenheiten verwebt ist, da bin ich begeistert. Vielleicht auch, weil ich mich an so manche Vorfälle der Südtirol "Bumser" und der späteren Neonazis, wie Burger, noch so gut erinnern kann. Die Befreiung Südtirols von den Gewaltaktionen ist mit meiner Politisierung in jungen Jahren zusammengefallen. Francesca Melandrini hat mir das Allermeiste davon in "Eva schläft" zusammengefasst. Aber nicht nur dies: Ihr Schreibstil, ihre Art zu erzählen, die Spannung aufbaut, wo man es gar nicht für möglich hält, und die Architektur des Buches haben mich eintauchen lassen - in drei Tagen war ich durch, obwohl ich das Ende des Buches hinauszögern wollte, so schön war es. Die Annäherung zum Höhepunkt über Jahreszahlen und über gefahrene Bahnkilometer, habe ich so noch nirgends gelesen - Gratulation dazu. Es gäbe viele Beispiele um darzustellen, wie Personen charakterisiert und damit lebendig gemacht wurden. Ich greife Frau Mayer, die Hotelbesitzerin, heraus: "Aus Frau Meyers Mund waren den Personalpronomen "Sie" und "Ihnen" die Großbuchstaben, mit denen sie geschrieben wurden, überdeutlich anzuhören." und "… :schlanke Figur, Turnerinnenbeine, ein zwar nicht üppiger, aber durch den Dirndlausschnitt gefällig zur Geltung gebrachter Busen und ein dicker blonder Zopf, den sie um den Kopf geschlungen trug und dem nie, da waren sich alle sicher, auch nur ein einziges Haar entwischte." Durch den Tipp meiner Schreibkollegin aufgewacht, freue ich mich auf „Über Meereshöhe“ dem nächsten Roman von Francesca Melandrini, auch im Heyne Verlag.

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faszinierend
von einer Kundin/einem Kunden aus Wörgl am 20.07.2012

Mir hat das Buch inhaltlich und formuliert ausgezeichnet gefallen. Es ist eine sehr wirklichkeitsnahe Geschichte. Mir gefällt die Verwebung der Geschichte Südtirols mit dem persönlichen Schicksal von Eva und ihrer Mutter.

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1 0
Historisch interessant
von AMCL aus Wien am 17.02.2014

Nicht nur historisch interessant sondern auch in einer wundervollen Sprache beschreibt Francesca Melandri die Mutter Kind Geschichte zwischen Eva und Gerda. Fesselnd durch die verschiedenen Zeitebenen und durch die Blicke anderer Protagonisten, insbesondere des Küchenchefs, der Nonne und der Politiker in diesem Land. Das harte Leben von Gerda kann... Nicht nur historisch interessant sondern auch in einer wundervollen Sprache beschreibt Francesca Melandri die Mutter Kind Geschichte zwischen Eva und Gerda. Fesselnd durch die verschiedenen Zeitebenen und durch die Blicke anderer Protagonisten, insbesondere des Küchenchefs, der Nonne und der Politiker in diesem Land. Das harte Leben von Gerda kann man direkt vor sich sehen, die Küchendämpfe, die Armut aber auch ihre Lebenslust, die sie sich trotz ihres Schicksales behält. Die Zugreise ihrer Tochter Eva in die Vergangenheit mag manchmal etwas langatmig sein, fesselt aber beim zweiten Mal lesen umso mehr. Die jüngere Geschichte Südtirols wird dabei anhand der persönlichen Schicksale der dort lebenden Menschen erzählt und besticht dabei durch ihre sachliche Sprache ohne wehleidig zu sein.

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Eva schläft
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2015

Ich muß sagen ,die lange Wartezeit auf die schlafende Eva ,hat sich gelohnt.Die Geschichte um Gerda ,die unter schwersten Bedingungen,ein uneheliches Kind ,nämlich Eva,zur Welt bringt ,hat mich von Anfang an gefesselt.Man erfährt die Geschichte von Gerda und Eva in wechselnden Zeitabschnitten.Der wichtigste Mensch in beider Leben ist Vito,der... Ich muß sagen ,die lange Wartezeit auf die schlafende Eva ,hat sich gelohnt.Die Geschichte um Gerda ,die unter schwersten Bedingungen,ein uneheliches Kind ,nämlich Eva,zur Welt bringt ,hat mich von Anfang an gefesselt.Man erfährt die Geschichte von Gerda und Eva in wechselnden Zeitabschnitten.Der wichtigste Mensch in beider Leben ist Vito,der Gerda geliebt hat und eine Zeit Evas geliebter Vater war.Leider lassen die äußeren Umstände eine Heirat nicht zu.Eva hat nie verstanden ,warum Vito plötzlich aus ihrem Leben verschwunden ist.Im Alter von vierzig Jahren erhält sie die Nachricht,daß er im Sterben liegt.Sie macht sich auf die lange Reise von Südtirol nach Italien ,um Vito nochmal zu sehen.Während der Zugfahrt läßt sie ihr ganzes Leben und das ihrer Mutter Revue passieren. Die Aufteilung der Geschichte nach gefahrenen Zugkilometern und unter schiedlichen Jahren,fand ich eine gute neue Idee.Die sicherlich sehr interessante Geschichte Südtirols fand ich ein bißchen zu ausführlich. Buchtitel: Eva schläft

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Ich habe auch geschlafen...
von CabotCove aus Lemgo am 15.09.2014

Francesca Melandri´s Roman „Eva schläft“ erzählt von der 40jährigen Eva, die einen Anruf von Vito Anania erhält; dem Mann, der in ihrer Kindheit noch am ehesten die Vaterrolle eingenommen hat, bevor er verschwand. Nun liegt Anania im Sterben und möchte sie noch einmal sehen. Was anfangs klingt wie ein... Francesca Melandri´s Roman „Eva schläft“ erzählt von der 40jährigen Eva, die einen Anruf von Vito Anania erhält; dem Mann, der in ihrer Kindheit noch am ehesten die Vaterrolle eingenommen hat, bevor er verschwand. Nun liegt Anania im Sterben und möchte sie noch einmal sehen. Was anfangs klingt wie ein schöner Familienroman entpuppte sich für mich leider als Einschlafhilfe. Insofern schlief bei mir nicht nur Eva, sondern leider auch ich... Ich konnte mich einfach nicht zum Weiterlesen aufraffen, insofern kann ich leider auch nicht wirklich etwas zum ganzen Buch sagen, da ich nicht weit kam und der Meinung bin, es gibt zuviele gute Bücher, um ein schlechtes krampfhaft zuende zu lesen..! Der Klappentext las sich an sich recht interessant, aber die Umsetzung hat mir nicht gefallen. Die Autorin ergeht sich für mich zu sehr in der Geschichte Südtirols, die neben mir wohl auch andere Menschen jetzt nicht so rasend interessiert... Ich kann ja verstehen, dass es für die Autorin ein großes Thema ist, da sie lange Jahre in Südtirol gelebt hat – aber man hätte daraus keinen Roman machen müssen... Die Kapiteleinteilung zwischen Rückblenden und den von Eva gefahrenen Kilometern hat mich genervt. Man wird meiner Meinung nach zu sehr herausgerissen. Ich hätte mir eine ein wenig mehr chronologische Reihenfolge gewünscht. Einen Stern kann ich aber dennoch vergeben, denn ihr Schreibstil liest sich flüssig. Wer Liebesdramen mit historischem Einschlag mag, wird dieses Buch vielleicht gut finden, für mich war es leider gar nichts...

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0 1
Eva schläft
von einer Kundin/einem Kunden am 13.08.2011
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Nur einmal in ihrem Leben konnte sich meine Mutter Gerda der Liebe eines Mannes gewiss sein, und ich der eines Vaters. All die anderen kamen und gingen wie ein Wolkenbruch im Sommer: Wir haben uns schlammige Schuhe geholt, aber die Wiesen sind trocken geblieben. Mit Vito hingegen war es... Nur einmal in ihrem Leben konnte sich meine Mutter Gerda der Liebe eines Mannes gewiss sein, und ich der eines Vaters. All die anderen kamen und gingen wie ein Wolkenbruch im Sommer: Wir haben uns schlammige Schuhe geholt, aber die Wiesen sind trocken geblieben. Mit Vito hingegen war es etwas anderes. Sehr langatmig und auch teilweise langweilig fand ich die Geschichte und politische Vergangenheit von Südtirol. Hier wäre eindeutig weniger mehr gewesen. Allerdings sind die Ausführungen zu den einzelnen Anschlaegen definitiv zu ausführlich geworden. Leser, die sich nicht so furchtbar für diesen Zipfel Land im Norden Italiens interessieren, werden sicher das Buch irgendwann mal weglegen. Schade!

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