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Falsche Schwestern

Roman

(6)
Vor 13 Jahren verschwand meine Schwester. Jetzt ist sie wieder da. Nichts ist, wie es war. ›Falsche Schwestern‹ von Cat Clarke ist ein psychologischer Spannungsroman, der unter die Haut geht.Stell dir vor, du hast deine Schwester verloren. Kidnapping. Seit der Entführung vergehen deine Eltern vor Kummer. Das Loch, das deine Schwester in der Familie hinterlassen hat, ist immer schmerzhaft präsent. Alles fällt auseinander.Stell dir vor, deine Schwester taucht plötzlich wieder auf. 13 Jahre später! Bei deinen Eltern ist die Freude riesig. Alle scheinen glücklich, aber sie drängt sich so in den Mittelpunkt, dass für dich kein Platz mehr in der Familie ist. Sogar deinen Freund spannt sie dir aus.Doch dann passiert etwas, das alles verändert.Faith kennt ihre Schwester Laurel eigentlich nur von einem Foto. Ein lächelndes sechsjähriges Mädchen, das eines Tages spurlos aus dem Garten verschwand. Für Faith Familie beginnt ein Albtraum: Angst, Kummer, Pressekonferenzen, großangelegte Polizeisuche und Paparazzi. Doch dann, mehr als 13 Jahre später kommt ein Anruf. Eine junge Frau ist aufgetaucht. Und sie hat Laurels Teddy im Arm. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen: Endlich hat Faith ihre große Schwester zurück. Dann aber schlägt ihre Freude um. Irgendetwas fühlt sich verdammt falsch an … In Faith wächst ein schrecklicher Verdacht. Jeder erinnert sich an den Fall Natascha Kampusch. ›Falsche Schwestern‹ ist in packender Was-wäre-wenn-Roman über eine Entführung, bei der das Mädchen nach 13 Jahren zurückkehrt. Das Drama was sich in der Familie und zwischen den Geschwistern anbahnt, ist aufwühlend und höchst berührend.
Rezension
Cat Clarke schafft eine Atmosphäre, die einen gar nicht entkommen lässt. Glitzerfees Buchtempel 20160826
Portrait
Cat Clarke wurde in Sambia geboren, hat aber den Großteil ihres Lebens in Schottland verbracht. Bevor sie ihren ersten Roman schrieb, arbeitete sie in einem englischen Verlagshaus als Kinderbuchlektorin. Selbstgestrickte Wollmützen sind ihr Markenzeichen – spannende YA-Bücher ihre Leidenschaft. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 25.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8414-0225-7
Verlag Fischer Fjb
Maße (L/B/H) 216/134/32 mm
Gewicht 479
Auflage 1
Verkaufsrang 59.908
Buch (Paperback)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Falsche Schwestern
von Sine liebt Bücher am 21.09.2016

Fazit: Ein Buch mit einem interessanten Thema, welchem leider die Spannung fehlt. Auch die Charaktere waren für mich etwas farblos, obwohl diese einen guten Einblick in die Situation zeigen. Bewertung: Als du klein warst, hattest du eine Schwester und dann war sie weg. Einfach mitgenommen. Aber Erinnerungen sind nicht wirklich da. Und... Fazit: Ein Buch mit einem interessanten Thema, welchem leider die Spannung fehlt. Auch die Charaktere waren für mich etwas farblos, obwohl diese einen guten Einblick in die Situation zeigen. Bewertung: Als du klein warst, hattest du eine Schwester und dann war sie weg. Einfach mitgenommen. Aber Erinnerungen sind nicht wirklich da. Und auf einmal ist sie wieder da. Erst einmal ist alles gut, aber dann wird es immer dunkler und wird richtig erschreckend. Der Anfang ist für mich noch etwas durcheinander. Aber auch einiger Zeit habe ich mich in das Buch eingefunden. Spannung kam leider nicht so sehr für mich auf, weil ich schon früh wusste, worauf es hinausläuft. Auch der Titel verrät viel. Faith und auch die meisten andern fand ich nicht ganz so interessant. Meistens haben sie leider etwas farblos auf mich gewirkt und ich konnte wenig Bindung zu ihnen aufbauen. Das Thema an sich, finde ich aber sehr interessant und auch die Gefühlswelt fand ich wirklich gut wiedergegeben. Was denkt Faith z. B. als ihre Schwester auf einmal wieder da ist. Es ist ja trotz Freude auch echt komisch. Auch hat ihre Schwester sehr viel erlebt und damit muss man auch umgehen.

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Ein Roman, der das Herz berührt – aufwühlend, nachdenklich stimmend und einprägsam
von Selection Books am 14.09.2016

Dreizehn Jahre ist es nun her, dass Faiths Schwester Laurel spurlos verschwunden ist. Seit diesem Zeitpunkt wird das Leben der Familie von Trauer und Zerrissenheit beherrscht. Faith kennt ihre Schwester nur noch von einem Foto, da sie bei Laurels Verschwinden noch klein war. Laurel war bei ihrer Entführung erst... Dreizehn Jahre ist es nun her, dass Faiths Schwester Laurel spurlos verschwunden ist. Seit diesem Zeitpunkt wird das Leben der Familie von Trauer und Zerrissenheit beherrscht. Faith kennt ihre Schwester nur noch von einem Foto, da sie bei Laurels Verschwinden noch klein war. Laurel war bei ihrer Entführung erst sechs Jahre alt. Trotz kaputter Familie versucht Faith sich ein stabiles Leben aufzubauen. Bis eines Tages plötzlich ein Mädchen auftaucht, das Laurels Teddybären im Arm hält. Nach so vielen Jahren kommt Laurel endlich nach Hause. Doch nicht alles ist so, wie es scheint und Faith kommt ein schrecklicher Verdacht. Der Einstieg in das Buch ist mir dank des lockeren und flüssigen Schreibstils von Cat Clarke sehr leicht gefallen. Das Buch wird aus Sicht von Faith erzählt und geht dadurch sehr unter die Haut. Die Familie schwankt zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Es erfolgt eine groß angelegte Suchaktion, eine Pressekonferenz und schließlich bleiben auch die Paparazzi nicht aus. Faiths Leben dreht sich nur noch um das Verschwinden ihrer Schwester. Noch Jahre später gehen immer wieder vermeintliche Sichtungen bei der Familie ein, sodass die Hoffnung immer wieder geweckt wird und die Familie nicht zur Ruhe kommen kann. Bis nach dreizehn Jahren ein Mädchen auftaucht, das Laurel sein soll. Für Faith bedeutet ihr Auftauchen eine Katastrophe. Auf der einen Seite freut sie sich, doch auf der anderen Seite hat sie Angst, denn ihre Schwester ist für sie eine Fremde. Laurel wird herzlich in der Familie aufgenommen und Faith rückt wieder einmal in den Schatten ihrer Schwester. Faith hat mir einfach nur leidgetan. Selbst nach dem Auftauchen ihrer Schwester scheint für sie kein normales Leben möglich zu sein. Es geht alles von vorne los. Die Besuche der Polizei, die Fragen und die Paparazzi. Man kann einfach nicht anders, als mit Faith mitzufühlen. Ihre Ängste und ihre innere Zerrissenheit sind deutlich zu spüren und niemand ist für sie da. Manchmal hätte ich ihre Mutter am liebsten geschüttelt und ihr gesagt, dass sie zwei Töchter hat. Die Mutter fokussiert sich ausschließlich auf Laurel, die sich mehr und mehr in den Mittelpunkt drängt. Der Fokus des Buches liegt hier, im Gegensatz zu vielen anderen Büchern, auf der Entwicklung einer Familie, deren Kind nach langer Zeit zurückgekehrt ist. Faiths Gedankengänge und das Verhalten der Familienmitglieder wirken unglaublich real und authentisch. Es macht den Eindruck, als wenn die Autorin sehr viel zu diesem Thema recherchiert hat. Obwohl die Rückkehr von Faith ein freudiges Ereignis ist, wirkt die Atmosphäre des Buches durchweg drückend und düster. Genau wie Faith wartet man die ganze Zeit auf den großen Knall. Trotz des sehr ruhigen Erzähltempos ist die ganze Zeit eine unterschwellige Spannung vorhanden. Die Handlung kommt komplett ohne actionreiche Szenen und Überraschungen aus, ohne dabei langweilig oder zäh zu wirken. Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag ausgelesen und musste danach noch lange über das Thema nachdenken. Das Ende des Buches ist zum Teil vorhersehbar, doch zum Teil auch überraschend und schockierend. Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass noch ein paar Sätze zum endgültigen Ausgang geschrieben werden. Mir fehlte die Aussage, wie es ein paar Jahre später weiterging. Das hätte mich wirklich sehr interessiert. Insgesamt hat mir „Falsche Schwestern“ sehr gut gefallen. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen und die Geschichte bleibt noch lange im Kopf. Fazit: „Falsche Schwestern“ von Cat Clarke ist ein aufwühlender Roman, der unter die Haut geht. Die Geschichte von Laurel, die 13 Jahre nach ihrer Entführung nach Hause zurückkehrt, ist mir lange nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Der Autorin ist es gelungen, besonders feinfühlig auf dieses Thema einzugehen und die Gefühle der Beteiligten absolut authentisch darzustellen. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen und werde mit Sicherheit auch das nächste Werk der Autorin lesen.

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ein spannender Roman mit Familiendrama !
von einer Kundin/einem Kunden aus Langenselbold am 13.09.2016

Der Inhalt: Faith hat vor 13 Jahren ihre Schwester Laurel verloren. Laurel wurde entführt und bis heute haben ihre Eltern die Hoffnung nicht aufgegeben. Bis plötzlich vor dem alten Elternhaus ein Mädchen auftaucht, es sieht aus wie Laurel, hat sogar dieselbe Narbe im Gesicht, mit Laurels altem Teddybären in... Der Inhalt: Faith hat vor 13 Jahren ihre Schwester Laurel verloren. Laurel wurde entführt und bis heute haben ihre Eltern die Hoffnung nicht aufgegeben. Bis plötzlich vor dem alten Elternhaus ein Mädchen auftaucht, es sieht aus wie Laurel, hat sogar dieselbe Narbe im Gesicht, mit Laurels altem Teddybären in der Hand. Alles weist darauf hin, dass Laurel wieder gekommen ist. Doch so nach und nach bezweifelt Faith, dass "Laurel" ihre richtige Schwester ist. . . . Das Cover: Das Cover ist auf dem ersten Blick etwas verwirrend. Im Vordergrund steht eine junge Dame mit fliehendem Haar, in diesem Bild befinden sich Balken als Schnittstellen, die ein kleines Mädchen mit Teddybär von hinten zeigen, von der Bedeutung her ist das Cover gut gelungen, auch wenn es mir wegen der Farbgebung nicht ins Auge gestochen wäre. Der Stil: Das Buch ist in einem sehr angenehmen Stil aus der Perspektive von Faith geschrieben. Die Sprache ist jugendlich und eingehend. Ich konnte mich sofort in den Charakter Faith einfühlen. Vor allem die gemischten Gefühle von Faith sind gut herüber gekommen durch die unaufdringliche Schreibweise. Der Spannungspegel war immer hoch, da stets diverse Fragen über der Geschichte lagen, die man in guten Abständen auch beantwortet bekommen hat. Man hatte also stets etwas zu überlegen, war jedoch nicht frustriert, weil es keine Antworten gab, die Portionierung war genau richtig. Ganz besonders gut gefallen hat mir das unkonventionelle Ende, das für mich schlüssig war, aber dennoch einen Überraschungseffekt hatte. In der Endszene habe ich sogar eine enorme Gänsehaut bekommen. Die Protagonisten: Faith als Hauptprotagonistin ist klasse. Sie ist ehrlich und gesteht sich selbst auch negative Dinge ein, ihre Naivität macht sie authentisch. Ich finde es immer schwierig, einen jungen Charakter darzustellen, dies ist der Autorin sehr gut gelungen. Faith ist klug, aber durch ihr junges Alter auch vollkommen unbedarft, ohne dabei dem Leser auf den Nerv zu gehen. Eine sehr gute Charaktermischung. Durch Faiths Perspektive ist man als Leser sofort auf ihrer Seite. Mir hat Faith mit ihren Ängsten und Zweifeln und aber auch mit ihrer besonderen Art sehr gut gefallen. Laurel dagegen ist ein Mysterium. Ich persönlich wüsste nicht, wie ich einer Person begegnen könnte, die soetwas durchgestanden hat wie Laurel. Genauso willkürlich kommt Laurel auch rüber. In vielen Dingen ist sie ein sehr starker Charakter, in anderen Dingen wiederum ist sie labil. Das Ungleichgewicht kommt für mich unzweifelhaft herüber, so würde ich mir eine Person vorstellen, der dieses Schicksal ereilt hat. Das Fazit: Das Buch "Falsche Schwestern" hat mir sehr gut gefallen. In diesem Buch steckt auch alles drin: das Drama der Familie, die Emotionalität hinter dem Schicksal, Faith als Überbringerin all dieser Emotionen, ein überraschendes Ende mit Gänsehautfaktor. Es gibt nichts, was ich zu bemängeln habe. Daher bekommt das Buch auch von mir die volle Punktzahl!

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Gut durchdacht, spannend beschrieben...
von Merlins Bücherkiste aus Sundern am 01.09.2016

Vor 13 Jahren verschwand Faiths Schwester, die damals sechs jährige Laurel, spurlos. Faith hat seither ein Leben zwischen Verzweiflung und Hoffnung verbracht, denn die Suche nach dem verlorenen Familienmitglied hat sie alle aufgerieben. Vor einigen Jahren ging die Ehe der Eltern in die Brüche, sie sind aus dem ehemaligen... Vor 13 Jahren verschwand Faiths Schwester, die damals sechs jährige Laurel, spurlos. Faith hat seither ein Leben zwischen Verzweiflung und Hoffnung verbracht, denn die Suche nach dem verlorenen Familienmitglied hat sie alle aufgerieben. Vor einigen Jahren ging die Ehe der Eltern in die Brüche, sie sind aus dem ehemaligen Haus ausgezogen und haben ein neues bezogen. Doch die Erinnerungen sind stets die gleichen geblieben. Heute ist Faith 17, hat ihre eigenen Sorgen und Gedanken. Sie hat sich ihr Leben selbst gestaltet. Doch plötzlich steht Laurel wieder auf der Matte. Sie ist ihrem Martyrium entkommen und soll nun nach Hause kommen. Was zunächst wie ein Traum klingt, birgt allerdings viele Umstände, denn nicht alles ist so, wie es zunächst scheint. Die Autorin Cat Clarke wurde in Sambia geboren, ist aber in Schottland aufgewachsen. Heute lebt sie in London und lässt dort ihrer kreativen Ader freien Lauf. Mit diesem Werk erweckt sie die smarte Faith zum Leben und bringt ihr Schicksal den Lesern näher. Ganz im Mittelpunkt des Geschehens steht die junge Protagonistin, die zwischen den Stühlen steht. Zum einen ist sie glücklich, dass ihre Schwester wieder da ist, zum anderen muss sie nun einen neuen Weg finden, mit dem ganzen Theater, das darum gemacht wird, zurecht zu kommen. Schließlich lebt sie seit 13 Jahren mit der Trauer und Verzweiflung innerhalb der Familie. Nun scheint erneut ihre Person in den Hintergrund zu rücken und wiedermal steht Laurel im Fokus der Familie. Sie selbst fühlt sich fast unsichtbar, denn sie wird von kaum jemanden wahrgenommen. Einzig der neue Lebensgefährte ihres Vaters, der nach der Ehe mit ihrer Mutter nun eine homosexuelle Beziehung führt, scheint für sie da zu sein. Die Handlung wird sehr einfühlsam und langsam beschrieben. Es bleibt genug Raum, die Entwicklung hautnah mitzuerleben und sich die Charaktere vorzustellen. Außerdem verwendet die Autorin eine sehr bildliche und lebendige Sprache, wodurch die Kulisse authentisch erscheint. Zusätzlich schafft sie es mühelos, den Leser durch ihre anschauliche Erzählweise an die Seiten zu fesseln. Es ist also ganz einfach, sich auf das Werk und ihre Protagonisten einzulassen. Während die Geschichte sich sehr dramatisch, teilweise auch traurig und grausam gestaltet, beinhaltet sie aber auch vieles mehr. Es geht um Familie, Freundschaften und Lebenswillen. Es geht darum, dass eine junge Frau versucht hat, das schreckliche Geschehen zu überleben und nun in ein zerrüttetes Elternhaus zurückkehrt. Es geht darum zu erfahren, wie die Angehörigen mit eines solches Situation umgehen, denn nicht nur für die Entführte ist es eine schwere Zeit. Gut durchdacht, spannend beschrieben, nur etwas zu langatmig gestaltet. Mein persönliches Fazit: Mich hat die Geschichte bewegt. Wenn sie mir auch etwas zu lang erschienen ist, denn einige Momente wurden sehr zäh und ausschweifend beschrieben, konnte mich Laurels Schicksal dennoch erreichen. Doch eigentlich fühlte ich mich viel mehr mit Faith verbunden, die ebenfalls ein Opfer ist. Sie hat auch ihre Familie verloren, als diese aufgehört hat, sich für sie zu interessieren und alle nur noch nach der Vermissten Ausschau gehalten haben. Faith ist zu einer Randgestalt geworden, verdrängt von einer grausamen Tat. Durch ihre Person ist deutlich geworden, dass auch die Rückkehr eines geliebten Menschen nicht einfach vonstattengeht. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt und bin glücklich, das Schicksal von Laurel, aber auch Faiths Trauma miterlebt zu haben. Deshalb gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

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spannende und düstere Geschichte
von Caterina aus Magdeburg am 04.12.2016

Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Grundsätzlich mag ich die Cover nicht, auf denen ein Portait abgebildet ist, aber bei diesem Buch ist es wirklich sehr passend, vor allem durch das zweite Bild, welches drüber bzw druntergelegt ist. Es passt einfach wunderbar zum Inhalt. Der Klappentext ist wirklich sehr gut... Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Grundsätzlich mag ich die Cover nicht, auf denen ein Portait abgebildet ist, aber bei diesem Buch ist es wirklich sehr passend, vor allem durch das zweite Bild, welches drüber bzw druntergelegt ist. Es passt einfach wunderbar zum Inhalt. Der Klappentext ist wirklich sehr gut gewählt und gibt den Leser einen guten Einblick in die Handlung, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. Sofort war mein Interesse da und ich war sehr gespannt auf das eigentliche Buch. Einstieg: Die Autorin Cat Clarke schlägt sich nicht mit Prologen herum, sondern beginnt augenblicklich mit der Handlung. Locker und leicht beginnt sie ihre Geschichte, so konnte ich mir wunderbar ein erstes Bild von der Handlung machen. Die ruhige Szenerie wird aber augenblicklich gestört, als der Anruf kam, dass Faith verschwundene Schwester Laurel wieder aufgetaucht ist. Durch diesen sehr gelungenen Szenenwandel, baute die Autorin schon gleich zu Beginn eine entscheidende und auch spannende Passage ein, die die Geschichte gleich in eine interessante Richtung lenkte. Charaktere: Schon nach wenigen Seiten schloss ich die 17-Jährige Faith in mein Herz ein. Diese starke Sympathie, die gleich von Anfang an von Faith ausgeht, bleibt im gesamten Buch bestehen, so dass ich sie immer mehr ins Herz schließen konnte. Faith macht in diesem Buch eine unglaubliche Entwicklung durch, die mir sehr gut gefiel. Aber nicht nur die Protagonistin wurde von der Autorin so ausdrucksstark beschrieben, sondern die vielen Nebencharaktere, die sehr in die Tiefe gingen. Allen voran Laurel. Sie war mir nie wirklich sympathisch, vor allem weil sie sich immer in den Mittelpunkt stellte, aber dennoch hat Cat Clarke ihr so viel Kraft und Ausdruck verliehen, dass sie zum Leben erwachen konnte. Jeder Charakter hatte in diesem Buch die Chance seine Schwächen und Stärken zu zeigen und das gefiel mir sehr gut. Handlung: Die Grundidee gefiel mir in der ersten Sekunde. Schon nach dem Klappentext wusste ich, dass mir hier wahrscheinlich eine sehr gute Story geboten würde. Und genau das traf ein! Schon nach dem ersten Kapitel zeigte mir Cat Clarke in welche Richtung ihre Geschichte gehen wird. Immer wieder baute sie dramatische, spannende und echt außergewöhnliche Szenen ein, die dieses Buch zu etwas ganz Besonderen machte. Überraschende Wendungen durften hier ebenfalls nicht fehlen. Durch die düstere Handlung von Laurel war eine gewisse Grundspannung durch das gesamte Buch zu spüren und das gefiel mir ganz besonders gut. Aber am besten hat mir das letzte Drittel gefallen. Ganz wunderbar löst die Autorin all die ungeklärten Fragen, die beim Lesen aufkommen und ließ mich ziemlich perplex zurück. Schreibstil: Cat Clarke hat einen sehr außergewöhnlichen Schreibstil, der mir von der ersten Sekunde an gefiel. Voller Tempo, Action und Spannung erzählt sie die Geschichte von Laurel und Faith, so dass es nie langweilig wurde. Sie verleiht all ihren Figuren so viel Lebendigkeit, dass ich mich ganz wunderbar mit ihnen verbinden konnnte. Die Grundidee hat die Autorin durch ihren wunderbaren Schreibstil sehr authentisch und gut durchdacht rüberbringen können.    Mein Urteil    Die Grundidee rund um die verschwundene Laurel, die nach 13 Jahren plötzlich wieder auftaucht, gefiel mir ausgesprochen gut, sowie die Umsetzung. Cat Clarke hat eine sehr schöne Erzählweise, die der gesamten Geschichte in Stück weit eine Lebendigkeit und Glaubhaftigkeit verleiht, dass es sehr schön war, ein Teil dieser Story zu sein. Ganz besonders von Faith war ich angetan, die in diesem Buch einiges durchmachen musste. Sie ist eine sehr ausdrucksstarke Figur, die schnell einen Platz in meinem Herzen gefunden hat. Sehr gut gefiel mir auch das Ende. Es kam überraschend und löst die ganze Geschichte zufriedenstellend auf. Irgendetwas fehlte mir aber trotzdem noch. Dennoch war "Falsche Schwestern" eine durchweg spannende Lektüre, die ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Für mich verdient dieses Buch sehr gute 4 von 5 Welten.

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dicht, bedrückend, brisant
von Favola am 08.11.2016

Den Fall Natascha Kampusch haben wohl damals sehr viele mitverfolgt, denn wenn jemand nach so langer Gefangenschaft frei kommt, bewegt das die Leute und wirft viele Fragen auf. "Falsche Schwestern" wird aus der Sicht der jüngeren Schwester erzählt, so dass der Leser hautnah miterlebt, wie es ist, wenn die eigene... Den Fall Natascha Kampusch haben wohl damals sehr viele mitverfolgt, denn wenn jemand nach so langer Gefangenschaft frei kommt, bewegt das die Leute und wirft viele Fragen auf. "Falsche Schwestern" wird aus der Sicht der jüngeren Schwester erzählt, so dass der Leser hautnah miterlebt, wie es ist, wenn die eigene Schwester 13 Jahre vermisst wird und wie es sich anfühlt, wenn diese dann plötzlich wieder auftaucht. Wenn einer Familie so ein schwerer Schicksalsschlag wie Kindesentführung widerfährt, hinterlässt dies seine Narben. Faiths Eltern haben sich getrennt. Sie lebt bei ihrer Mutter, die über die Jahre alles dafür getan hat, dass der Fall Laurel Logan nie in Vergessenheit geraten ist. Die Wochenenden verbringt sie bei ihrem Vater, der mit seinem Freund zusammen wohnt. Faith hat sich, so gut es geht, mit ihrer Situation arrangiert und versucht, jegliche Aufmerksamkeit zu vermeiden. Das Auftauchen der Schwester lässt sie sehr vieles hinterfragen. Faith hat es wirklich nicht einfach. Erst muss sie jahrelang mit der Situation zurecht kommen, dass zum einen ihre Schwester vermisst ist, zum anderen muss sie miterleben, wie sich ihre Eltern unter dieser schweren Last verändern. Als Laurel dann wieder auftaucht, ist sie zwiegespalten. Selbstverständlich freut sie sich, dass ihre Schwester wieder da ist, doch sie muss auch erst lernen, mit der neuen Familiensituation umzugehen, vor allem, weil sich nun noch mehr alles um Laurel dreht und die Presse an jeder Ecke lauert. Cat Clarke hat eine schwierige und brisante Thematik sehr eindringlich umgesetzt. Zudem erzählt Faith sehr fesselnd. Mit "Falsche Schwestern" bekommen wir eine äusserst interessante Charakterstudie und viel unterschwellige Spannung. Die Emotionen beim Lesen schwanken zwischen Neugierde und Beklemmung, so dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Leider verraten die Inhaltsangabe und vor allem der Titel schon sehr viel über die Geschichte. Doch dies ist nur ein Wermutstropfen, "Falsche Schwestern" ist trotzdem sehr spannend. Der Schreibstil von Cat Clarke ist ruhig und eindringlich. Allein mit ihren Charaktere und einer unheimlich dichten Atmosphäre schafft die Autorin es, die Leser total an die Seiten zu fesseln. Sie setzt viel mehr auf den psychologischen Blick in Faiths Gefühlswelt als auf actionreiche Szenen. Fazit: "Falsche Schwestern" ist ein sehr gelungener psychologischer Spannungsroman. Cat Clarke überzeugt mit facettenreichen Charaktere, einer sehr dichten und bedrückenden Atmosphäre und dem brisanten Thema einer Kindesentführung, die sofort unsere Erinnerungen an den Fall Natascha Kampusch wecken. Obwohl der Titel leider schon einiges verrät, konnte ich mich dem Lesesog des Buches nicht entziehen und konnte es kaum noch aus der Hand legen. Eine tiefgründige Geschichte, die man nicht so schnell vergessen wird.

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