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Familie der geflügelten Tiger

Roman

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Schon als kind hatte Johanna eine Vorliebe für Landkarten, die die Welt überschaubar machten und zugleich die Fantasie anregten. Nach dem Abitur ist sie aus der Uckermark nach Berlin gezogen, wo sie zum Ärger ihrer Mutter eine Ausbildung zur Straßenbahnfahrerin macht, anstatt zu studieren. Mit Reiner, ihrem Ausbilder, bewegt sie sich durch das wohlgeordnete Liniennetz der Großstadt und lacht über alte DDR-Witze, ohne sie zu verstehen. Mit Karl, dem elternlosen Weltenbummler, beginnt sie eine Affäre. Ihr Vater Jens hat die Familie kurz vor dem Mauerfall verlassen, da war Johanna zwei. Außer einer Postkarte an der Wand erinnert nichts an ihn.
Doch dann ruft Jens an, und Johannas Lebenskonstrukt gerät ins Wanken. Plötzlich gibt es zahlreiche widersprüchliche Versionen seines Verschwindens. Ist er geflohen? Wurde er verhaftet? Hatte Johannas Mutter etwas damit zu tun oder gar Honeckers Krankengymnastin?
Rezension
"Die Autorin treibt mit den Lesern ein irritierendes Versteckspiel und kreiert einen vielschichtigen Nebel der Vermutungen." Märkische Allgemeine Zeitung
Portrait
Paula Fürstenberg, Jahrgang 1987, wuchs in Potsdam auf. Nach einem zweijährigen Aufenthalt in Frankreich studierte sie von 2008 bis 2011 am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Seither lebt, schreibt und studiert sie in Berlin. Ausgezeichnet wurde sie u.a. mit dem Hattinger Förderpreis für Junge Literatur und dem Arbeitsstipendium des Landes Brandenburg; 2014 war sie Stipendiatin der Autorenwerkstatt am Literarischen Colloquium Berlin. »Familie der geflügelten Tiger« ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 11.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04875-9
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 208/136/25 mm
Gewicht 354
Verkaufsrang 54.265
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Familie der geflügelten Tiger“

Angela Biermann, Thalia-Buchhandlung Münster

Johanna, DDR-Kind wächst vaterlos auf, eine große Leerstelle in ihrem Leben. Die Mutter, ehemalige Tierärztin schlägt sich nach der Wende mit mies bezahlten Jobs durch, wünscht sich Besseres für ihre Tochter. Doch Johanna, die Eigensinnige hat eigene Pläne, ihr eigenes Lebensthema und bekommt ihre Chance.

Jenny Erpenbeck schreibt:
Johanna, DDR-Kind wächst vaterlos auf, eine große Leerstelle in ihrem Leben. Die Mutter, ehemalige Tierärztin schlägt sich nach der Wende mit mies bezahlten Jobs durch, wünscht sich Besseres für ihre Tochter. Doch Johanna, die Eigensinnige hat eigene Pläne, ihr eigenes Lebensthema und bekommt ihre Chance.

Jenny Erpenbeck schreibt: "So lange fragen, bis man unabhängig wird von den Antworten. Ein schönes uneitles Buch über die Sehnsucht nach einer Herkunft"

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Warum ist Johannas Vater damals wirklich verschwunden?
von einer Kundin/einem Kunden aus Neuss am 17.10.2016

Statt nach ihrem Abitur im mütterlichen Sinne ein Studium zu beginnen, ist Johanna von der Uckermark nach Berlin gezogen, um Straßenbahnfahrerin zu werden. Bei ihrem ersten Heimatbesuch nach ihrem Auszug findet sie auf dem Anrufbeantworter ihrer Mutter eine Nachricht von ihrem Vater Jens. Dieser hat nichts mehr von sich... Statt nach ihrem Abitur im mütterlichen Sinne ein Studium zu beginnen, ist Johanna von der Uckermark nach Berlin gezogen, um Straßenbahnfahrerin zu werden. Bei ihrem ersten Heimatbesuch nach ihrem Auszug findet sie auf dem Anrufbeantworter ihrer Mutter eine Nachricht von ihrem Vater Jens. Dieser hat nichts mehr von sich hören lassen, seit er im Oktober 1989 verschwunden ist und ein halbes Jahr später eine Postkarte geschickt hat. Als sie sich dazu durchringt, zurückzurufen, erfährt sie von ihrer Halbschwester die traurige Neuigkeit: Jens ist schwer krank. Johanna beschließt, ihn zu besuchen und endlich die Wahrheit über sein Verschwinden kurz vor dem Fall der Mauer herauszufinden. Wird sie zufriedenstellende Antworten finden? Von der ersten Seite an ist es mit leicht gefallen, in die Geschichte einzutauchen. Die Protagonistin Johanna lässt den Leser ganz offen an ihrem Leben und ihren Gedanken teilhaben. Erst vor wenigen Monaten hat sie sich über den Willen ihrer Mutter hinweg gesetzt und eine Ausbildung zur Straßenbahnfahrerin in Berlin begonnen. Raus aus der Provinz, rein in die Großstadt und einen Job, der eng mit ihrer Sammel-Leidenschaft für Landkarten verbunden ist. Von einer Karte in ihrer Sammlung leitet sich auch der Buchtitel ab: Sie betrachtet immer wieder gern einen Nachdruck der Ebstorfer Weltkarte, auf der ihr ein geflügelter Tiger besonders gut gefällt. Die Kartenzeichner von damals wandten bei dieser Karte wohl genauso viel Fantasie an, um Lücken zu schließen, wie es Johanna schon lange tut, wenn es um die Frage geht, warum ihr Vater damals verschwunden ist. Hat er sich in den Westen rübergemacht, wie ihre Mutter behauptet? Oder ist er von der Stasi als Musiker aufgrund seiner Texte verhaftet worden? Sehr gut konnte ich ihren Wunsch verstehen, endlich Gewissheit zu haben und gleichzeitig ihre Unsicherheit, wie sich ein Aufeinandertreffen mit Jens nach so einer langen Zeit wohl anfühlen wird. Johannas Verhältnis zu ihrer Mutter Astrid ist gut, aber nicht sonderlich innig. Astrid kümmert sich am liebsten voller Liebe um verletzte Tiere, die sie findet. Warum sie aber einst Veterinärmedizin studiert und ein Tierheim geleitet hat, sich jetzt aber mit einem Job in einem Streichelzoo zufrieden gibt, sagt sie nicht. Überall trifft Johanna auf Verschwiegenheit, die sie endlich überwinden will. Doch wie weit kann man gehen, um etwas herauszufinden? Welchen Preis ist man bereit, dafür zu zahlen? Während der Lektüre dachte ich intensiv über diese Fragen nach, unterstützte Johannas Entscheidungen manchmal und fand meine persönliche Grenze, ab der ich ihr Verhalten kritisch sah. Der Ton der Erzählung ist ruhig und die Konversationen werden ausschließlich in indirekter Sprache beschrieben. Das bestärkte die melancholische Atmosphäre des Romans. Auch wenn der Roman im Jahr 2007 spielt, hat Johanna sich intensiv mit der Zeit kurz vor der Wende auseinandergesetzt und kehrt gedanklich immer wieder zu möglichen Szenarien des Verschwindens ihres Vaters zurück. Diese Kontrastierung fand ich gelungen. Fantasie und Fakten sind nicht eindeutig trennbar, doch genau wie die Protagonistin lernte ich allmählich, genau das zu akzeptieren. Den Schluss erlebte ich deshalb als genau richtig für diesen Roman. In „Familie der geflügelten Tiger“ begleitet der Leser Johanna, die zum ersten Mal seit 18 Jahren etwas von ihrem Vater hört. Jetzt will sie endlich wissen, warum er damals wirklich verschwunden ist. Die Geschichte erzählt von der Suche nach Wahrheit, dem Umgang mit Schweigen, wo Antworten erwartet werden und dem Einsatz von Fantasie, wo Lücken bleiben. Für mich ein eindringliches Leseerlebnis, das mich ins Nachdenken gebracht hat. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter.

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Die verschiedenen Seiten der Wahrheit
von hasirasi2 aus Dresden am 08.09.2016

Johannas Vater verschwand am 4.10.1989, kurz vor der Wende, da war sie 2. Sie ist 19, als er sich plötzlich bei ihr meldet. Für sie ist er nicht Papa oder Vater, sondern Jens - er war ja nie da, aber sie hat ihn auch nicht vermisst. „Er ist wie... Johannas Vater verschwand am 4.10.1989, kurz vor der Wende, da war sie 2. Sie ist 19, als er sich plötzlich bei ihr meldet. Für sie ist er nicht Papa oder Vater, sondern Jens - er war ja nie da, aber sie hat ihn auch nicht vermisst. „Er ist wie der geflügelte Tiger auf der Landkarte, ein Fabelwesen aber trotzdem irgendwie da.“ Natürlich hat sie sich so ihre Gedanken gemacht, was damals passiert ist. Ist er wirklich in den Westen abgehauen, wie ihre Mutter erzählt? Oder wurde er gar bei einem Fluchtversuch erwischt und verhaftet? Aber warum hat er sich nie gemeldet? Das wird plötzlich die zentrale Frage in Johannas Leben ... Dabei ist dieses auch so schon aufregend genug. Sie macht gerade eine Ausbildung zur Straßenbahnfahrerin in Berlin – wo auch ihr Vater wohnt, mit Blick auf einen Mauerrest, soviel hat er ihr am Telefon erzählt. Johanna könnte ihn also jederzeit treffen, ohne ihn zu (er)kennen. Auch Johannas Beziehung zu ihrer Mutter ist heikel, beide wollen jeweils das Leben der anderen ändern, aber nicht ihr eigenes. Sie reden nicht wirklich miteinander und bei Fragen bekommt Johanna von ihr Ratgeber oder Bücher, nie einen Rat. Wobei, das stimmt nicht ganz, einen gibt sie ihr doch: „Und vielleicht hörst du mal auf, nach hinten zu schauen, und schaust stattdessen ein bisschen nach vorne.“ Zudem hat Johanna eine Affäre mit Karl, einem Kollegen. Auch er ist vaterlos, das verbindet sie seines Erachtens. Karl weiß, was er im Leben will – reisen, so viel und so weit wie möglich, eine Heimat suchen. Johanna sieht das anders: „Vielleicht muss man, um sich zu Hause zu fühlen, einfach lange genug an einem Ort bleiben ...“ Das Buch ist wie „Nach-Hause-Kommen“ – es fühlt sich vertraut an und bereitet doch Herzklopfen. Ich kenne Berlin, mein Bruder wohnt mitten auf dem ehemaligen Grenzstreifen, im Hof ist ein Gedenkstein. Manchmal reden wir darüber und es ist immer noch unwirklich. Den Oberuckersee und die Umgebung, wo Johann aufgewachsen ist, kenne ich ebenfalls, mein Mann hat lange in Prenzlau gelebt. Jens ist ein typischer DDR-Name, „Sonnenallee“ mein Lieblingsfilm und die erwähnte DDR-Musik kann ich sofort mitsummen. Die Geschichte ruft bei mir eine echte Gänsehaut hervor! Und sie macht nachdenklich, wirkt stellenweise surreal, wirft Fragen auf: Steht die Straßenbahn für Johannas Ziellosigkeit im Umgang mit Jens und ihrer Suche nach festen Strukturen im Leben? Die immer wiederkehrende Badewanne bzw. blaue Zinkwanne: Steht sie für das Abwaschen von etwas? Ärger, Wut, Einsamkeit?! Die Geschichte geht viel tiefer, als es auf den ersten Blick scheint. Als ich die „Familie der geflügelten Tiger“ zu Ende gelesen hatte, habe ich mich erst mal geärgert: es hat mir nicht gefallen, zu viele Fragen sind offen geblieben. Aber je länger ich darüber nachgedacht habe, desto logischer wurde es. Johanna ist endlich angekommen. Sie muss nicht alles wissen: „In einer Familie gibt es keine Wahrheit, es gibt nur Geschichten.“ Manchmal muss man einfach nach vorn schauen und mit der Vergangenheit abschließen ... Der Roman ist angenehm unauffällig und zurückhaltend, (be)wertet nicht, will nicht überzeugen. Er ist leise, aber nicht anschmiegsam, nichts für zwischendurch sondern regt zur Reflexion an. Durch ihn hab ich wieder an meine Kindheit und Jugend (in der DDR) gedacht, mich erinnert. Es hat Spaß gemacht zu überlegen, wie wir eigentlich zu dem geworden sind, was wir jetzt sind.

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Verschiedene Sichtweisen
von leseratte1310 am 23.09.2016

Johanna ist ohne Vater großgeworden. Der hat sich kurz vor dem Mauerfall davon gemacht. Nun ist Johanna Anfang zwanzig und wohnt in Berlin. Dort macht sie eine Ausbildung zum Straßenbahnfahrer, obwohl die Mutter gerne gehabt hätte, dass sie studiert. Johanna ist zu Besuch bei ihrer Mutter in der Uckermark,... Johanna ist ohne Vater großgeworden. Der hat sich kurz vor dem Mauerfall davon gemacht. Nun ist Johanna Anfang zwanzig und wohnt in Berlin. Dort macht sie eine Ausbildung zum Straßenbahnfahrer, obwohl die Mutter gerne gehabt hätte, dass sie studiert. Johanna ist zu Besuch bei ihrer Mutter in der Uckermark, als ihr die Mutter sagt, dass ihr Vater Jens eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Bei Johanna entsteht ein Gefühlschaos, schließlich kennt sie ihren Vater nicht, der seit einer Postkarte kurz nach seinem Verschwinden sich nicht mehr gemeldet hat. Doch ihre Neugier siegt. Sie hat so viele Fragen. Jens liegt sterbenskrank in einem Berliner Krankenhaus. Als Johanna sich dazu aufgerafft hat, ihn zu besuchen, erlebt sie eine Überraschung. Sie hat eine Halbschwester. Obwohl die Geschichte sich sehr angenehm lesen lässt, hat sie mich nicht so sehr angesprochen. Johanna ist aufgewachsen mit der Version ihrer Mutter über das Verschwinden von Jens. Nun lernt sie noch andere Sichtweisen darüber kennen. Ihre Halbschwester Antonia berichtet aus ihre Warte und die Großmutter Hilde hat sowieso ihre höchst eigene Sicht auf die Dinge. Was ist wirklich geschehen? Die Personen und das ganze Umfeld sind sehr gut und authentisch beschrieben. Die Geschichte wird immer wieder durch Protokolle und Berichte unterbrochen. Lange konnte ich damit nichts anfangen. Johanna ist sympathisch und trotzdem kann ich ihr Verhalten nicht wirklich nachvollziehen. Dass sie mehr über Jens wissen will, ist verständlich, aber sie bastelt sich da etwas zurecht und das kommt mir doch seltsam vor. Ihr Weg zu ihrem Vater ist gleichzeitig auch ein Weg zu sich selbst. Vieles bleibt so undeutlich und lückenhaft, dass ich meine Version der Geschichte bilden muss. Das Buch ist nicht schlecht, konnte mich aber nicht so wirklich packen.

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