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Fantastic Four (2015)

FANTASTIC FOUR erzählt von vier jungen Außenseitern, die in ein gefährliches Paralleluniversum teleportiert werden. Die neue und ungewohnte Umgebung hat immense Auswirkungen auf die physische Konstitution des Teams. Ihr Leben wird unwiderruflich auf den Kopf gestellt und die vier müssen nicht nur lernen mit ihren neuen, angsteinflößenden Fähigkeiten umzugehen, sondern auch Seite an Seite zu kämpfen, um die Welt vor einem neuen Feind zu retten.
RezensionBild
Die Farben sind gut gesättigt, der Kontrastumfang ist homogen, die Schwarzwerte sind tief, die Schärfe ist überwiegend hoch, nur wenige Effektshots schwächeln durch sichtlich weichere Bilder und es gibt praktisch kein Filmkorn. Soweit alles im grünen Bereich. Bei Constantin selten, gibt es ausgerechnet bei einem blitzsauberen Bild ohne Korn, Rauschen und Kratzer durch die mäßige Kompression verursachte Artefakte immer wieder deutlicher zu sehen, die besonders bei dunklen Aufnahmen unangenehm ins Auge fallen. Schade, denn das verwehrt eine bessere Wertung und ist bei einem aktuellen Film aus der erweiterten Blockbusterliga wirklich ärgerlich!
RezensionTon
Die Vertonung liegt in Deutsch und Englisch als DTS-HD 5.1 High Resolution-Spur vor. Beide Spuren bieten insgesamt eine gute bis sehr gute Dynamik, der Klang bietet angenehme Höhen, breite Mitten und tiefe Bässe – letzteres zumindest in den Action-Sequenzen wie etwa der kurzen Dimensionsreise zum „Planet Zero“. Der Orchesterscore bietet perfekten Raumklang. Etwas mehr Umgebungsgeräusche würde man sich in der ersten Filmhälfte wünschen, wo viel in Labors getüftelt wird, die an sich immer gute Gelegenheiten für allerlei (auch ortbare) Klänge bieten – so zuletzt bei ANT-MAN wunderbar zu hören. Die Action-Sequenzen bieten dann wieder alles auf, was man vom Marvel-Universum in letzter Zeit gewohnt war: Surround-Effekte mit direktionaler Wiedergabe en Masse und wuchtige Bässe satt! Die Stimmen sind überwiegend gut verständlich und einigermaßen realistisch eingebettet, im Original naturgegeben noch etwas präziser. Alles in allem ein wirklich gelungener Mix, dem es lediglich an der letzten Präzision und Homogenität fehlt, der ansonsten aber überzeugt.
RezensionBonus
Hier gibt es diverse Featurettes zu Teilaspekten der Produktion. Je nach Laufzeit dringen diese unterschiedlich tief in das jeweilige Thema ein. Leider haftet aber allen ein leichter Werbecharakter an und der Hang zur Überschwänglichkeit, obwohl kaum Bahnbrechendes im Film zu sehen ist! Man fühlt sich am Ende relativ gut unterhalten und informiert, könnte aber auch noch die eine oder andere Minute mehr davon vertragen! Die Interviews mit Cast & Crew sind wie so oft eher von oberflächlicher bzw. flacher Natur – einziger Lichtblick: Das Interview mir Regisseur Josh Trank. Mit an Bord sind auch der deutsche und englische Trailer sowie in der abschließenden Trailershow neben aktuellen Titeln aus dem Verleihprogramm auch die Vorschauen auf die beiden Originale der „Filmreihe“. Gern wird als „Extra“ auch das Wendecover benannt, sofern vorhanden: Yupp, ist an Bord!
Zitat
"Nur knapp 9 Jahre nach dem letzten Einsatz von Marvels fantastischen Vier erfolgt das Reboot FANTASTIC 4! Der Grund dafür dürfte wohl darin liegen, dass die Original-Darsteller Ioan Gruffud, Jessica Alba, Chris Evans und Michael Chicklis entweder keine Lust auf weitere Fortsetzungen hatten oder zu teuer waren (bei Chris Evans dürfte auch noch die Bekanntheit als weiterer Marvel-Charakter „Captain America“ eine Rolle gespielt haben) oder weil das Reboot einfach eine „Vorgeschichte“ basierend auf einer Origin-Story präsentieren sollte. Überhaupt werden viele Reboots mit deutlich jüngeren, unbekannteren bzw. unverbrauchteren Darstellern besetzt – den Nutzen aus finanzieller Hinsicht kann man bedingt nachvollziehen, den Sinn für den Zuschauer häufig weniger! So kommt es auch hier dazu, dass die Lager hinsichtlich der Qualität des Reboots extrem gespalten sind, denn Marvel-Fans im Allgemeinen und solche der originalen Fantastic 4 raufen sich die Haare ob der deutlich düsteren Anlage des Films und der deutlich jüngeren und scheinbar unsympathischeren Darsteller, auch der fehlende, für Marvel-Verfilmungen und die Originale stehende Humor wird von vielen Fans schmerzlich vermisst.
Regisseur Josh Trank wollte sichtlich neue Wege gehen, weg vom „Marvel-Action-Humor-Einheitsbrei“ mit unterhaltsamer, aber oft übertrieben-comichafter Popcorn-Action, hin zu einer deutlich ernsteren Bearbeitung der schon etwas betagten Comics (die ersten Comics erschienen bereits 1961, auch die Origin-Story des Films stammt aus dieser Zeit). Unter diesem Aspekt muss man ihm zugestehen, einen guten Job gemacht zu haben, denn mangels Humor, fokussierterer Charaktere und einer düstereren Story geht er tatsächlich neue Wege! Er nimmt sich anfangs Zeit für die Charakterzeichnung und Storyentwicklung, lässt aber dabei den rechten Spannungsbogen vermissen – beinahe 45 Minuten dauert es bis zur ersten Action! Hinzu kommt, dass die fantastischen Vier eigentlich ein Team sein sollen, aber nur wenig gemeinsame Screentime haben und erst im Finale zusammen zu wachsen scheinen, was etwa bei den Avengers deutlich anders ist. Die Freiheiten hinsichtlich der Figuren nahmen die meisten Fans krumm, denn Reed Richards fehlt es an weissen Haaren und Johnny Storm alias „Die Fackel“ ist im Reboot ein Farbiger! Ein weiterer, (wirklich) durchaus negativer Aspekt sind die nie richtig guten Effekte. Während Sets und Kostüme durchaus aufwendig gestaltet sind, lassen sich die Effekte überwiegend leicht als mäßige CGI entlarven – noch augenfälliger als bei den originalen Verfilmungen vor einem Jahrzehnt, was nicht gerade für eine positive Weiterentwicklung des Film-Franchise spricht! Das Finale auf dem Planeten Zero wirkt indes sogar beinahe wie aus einem mittelprächtigen, schon etwas betagten Computergame entnommen! Wie in verschiedenen Foren nachzulesen ist, haben sich Studio und Geldgeber zudem deutlich in die künstlerische Gestaltung eingemischt, was letztlich dazu führte, dass sich Regisseur Josh Trank sogar vom Endergebnis distanzierte, was angesichts der Schwachpunkte wohl nachvollziehbar ist.
Dennoch ist dieses Reboot kein ganz schlechtes – vielleicht sollte man es frei von den Gedanken an die ersten Verfilmungen und dem allgemeinen Marvel-Franchise angehen, denn dann ist FANTASTIC 4 über weite Strecken unterhaltsam und ab der Filmmitte sogar recht spannend. Das schwache Finale mit mäßiger CGI-Optik und dünner Dramaturgie bleibt allerdings als eindeutiger Schwachpunkt des Films anzumerken, aber das teilt er sich mindestens mit dem so hochgelobten Marvel-Flick \""Avengers-Age of Ultron\"" …"
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Beschreibung

Produktdetails


Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 10.12.2015
Regisseur Josh Trank
Sprache Englisch, Deutsch (Untertitel: Keine Untertitel)
EAN 4011976333883
Genre Action;Fantasy
Studio Constantin Film
Originaltitel The Fantastic Four
Spieldauer 100 Minuten
Bildformat 16:9 Widescreen
Tonformat Deutsch: DTS-HD 5.1, Englisch: DTS-HD 5.1, Deutsch: Dolby Digital 2.0
Verkaufsrang 2.208
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