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Farm der Tiere

Ein Märchen

(14)
Orwells Meisterwerk der politischen Satire mit dem geflügelten Resümee: Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere. Mit Zeichnungen von F. K. Waechter, Essays und Dokumenten. Dem Roman liegt die Überzeugung zugrunde, daß alle Revolutionen letzten Endes nur eine Verschiebung im Kaleidoskop der Macht herbeiführen, daß die Grundstruktur der Gesellschaft aber immer die gleiche bleibe. Dieser Pessimismus zeigt, daß die Farm der Tiere mehr ist als nur eine Satire auf die kommunistische Revolution in Sowjetrußland. Die Satire zielt nicht nur auf den einmaligen historischen Tatbestand, sondern auf jede Revolution überhaupt, deren Ursachen und Antriebe, deren Versagen und endliche Verkehrung ins Gegenteil, wie Orwell an einem animalischen Staatswesen demonstriert.
Rezension
"George Orwell, Prophet der Schreckenswelt von 1984, vielzitierter Autor auch der grimmigen Fabel Farm der Tiere, ist heute der meistgelesene englische Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Und mit später Bewunderung wird inzwischen auch jener einst so mißachtete, jener andere Orwell zur Kenntnis genommen, der in Romanen, Reportagen und vielen Essays Zeugnis ablegt von seiner Zeit, von den Dreißigern und Vierzigern, in denen sich Europas Gesicht verändert hat." (Der Spiegel)
Portrait
George Orwell, eigtl. Eric Arthur Blair, wurde am 25. Juni 1903 in Bengalen, Nordostindien, geboren. In England besuchte er als armer Stipendiat eine Eliteschule. Er diente fünf Jahre in Burma bei der Indian Imperial Police, dann kündigte er, weil er »auf keinen Fall länger einem Imperialismus dienen konnte«, den er als »ziemlich großen Volksbetrug durchschaut hatte«. Er gesellte sich als Tellerwäscher, Hilfslehrer, Hopfenpflücker und als Buch- und Gemischtwarenhändler zum Proletariat, dessen Leben er in Reportagen und Büchern beschrieb. Zur entscheidenden Erfahrung, die in seine Negativutopien ›Farm der Tiere‹ und ›1984‹ und in die meisterhaften Essays einging, wurde sein Engagement in der kommunistischen Miliz im Spanischen Bürgerkrieg, in dem er schwer verwundet wurde. Danach arbeitete Orwell in London für die BBC, das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte er als Korrespondent des ›Observer‹ in Deutschland und Frankreich. Orwell starb am 21. Januar 1950 in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 132
Erscheinungsdatum 01.01.1973
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-20118-5
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 180/113/17 mm
Gewicht 168
Originaltitel Animal Farm
Auflage 48. Auflage
Verkaufsrang 10.179
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Wie viel Tier steckt in uns?
von Julia Dyroff aus Augsburg am 04.10.2014

Spätestens wenn man das Buch zugeklappt hat, stellt man sich diese Frage. Wollen die Tiere erst noch alles besser machen, verfallen sie schlussendlich in die gleichen Muster wie die Menschen vorher und leben nach dem Motto: „Alle sind gleich, aber manche sind gleicher“ Ein Buch das man gelesen... Spätestens wenn man das Buch zugeklappt hat, stellt man sich diese Frage. Wollen die Tiere erst noch alles besser machen, verfallen sie schlussendlich in die gleichen Muster wie die Menschen vorher und leben nach dem Motto: „Alle sind gleich, aber manche sind gleicher“ Ein Buch das man gelesen haben sollte, nicht nur weil es ein Klassiker ist, sondern weil es einen wirklich zum Nachdenken anregt.

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...
von Tobias Weber am 26.01.2011

Jedem ist dieses Buch ein Begriff, es beschreibt spielerisch eine Gesichte, die nicht nach der letzten Seite endet. Oft habe ich mich gefragt, wie es sein kann, dass es ein so unscheinbares Buch schafft, mich dermaßen zu fesseln... bis jetzt, kann ich mir selbst keine Antwort darauf geben...

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Schullektüre
von Blacky am 27.02.2010

Kurzbeschreibung : Der alte, preisgekrönte Eber Old Major hat eine Vision. Als Farmer Jones vergißt, die Stalltür abzuschließen, kommen die Tiere der »Herrenfarm« zusammen und lauschen gebannt Old Majors Worten von der Revolution, der Lehre des »Animalismus« und dem Lied »Tiere von England«. Bald ist es soweit: Die Tiere übernehmen... Kurzbeschreibung : Der alte, preisgekrönte Eber Old Major hat eine Vision. Als Farmer Jones vergißt, die Stalltür abzuschließen, kommen die Tiere der »Herrenfarm« zusammen und lauschen gebannt Old Majors Worten von der Revolution, der Lehre des »Animalismus« und dem Lied »Tiere von England«. Bald ist es soweit: Die Tiere übernehmen die Macht, allen voran die Schweine Schneeball und Napoleon. Die Geschichte war bei uns Schullektüe im Englischunterricht und ich besitze selbstverständlich auch die deutsche Übrsetzung. Ich war in der Schule schon begeistert und bin es immer noch. Selbst bei den Tieren ist es wie überall, wehe wenn die Falschen an die Macht kommen. Eigentlich könnten sie doch so friedlich miteinander leben, wenn es nicht immer wieder diese Machthungrigen gäbe. Ein wunderbares Buch das mehr als zum nachdenken anregt und jedem Leser begreiflich zu machen versucht, wie wichtig es ist mit Macht vorsichtig umzugehen. Für mich war es eine der wichtigten Schullektüren nd ich kann diese Buch absolut weiterempfehlen. Ob nun in englischer oder deutscher Sprache ist dabei irrelevant.

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Sind alle Tiere gleich - oder sind einige gleicher? Grandioses Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 07.02.2016

George Orwell (1903 - 1950), Schriftsteller, Intellektueller, Journalist. Bekannt vor allem für seine grandiose Dystopie ›1984‹, war ein ausgezeichneter Beobachter seiner Zeit und Kämpfer für Gerechtigkeit und Freiheit. Viele vereinnahmen seine Zitate und verzerren sie - sogar Leute aus der politischen Rechten machen dies (um anti-kommunistische Propaganda zu betreiben... George Orwell (1903 - 1950), Schriftsteller, Intellektueller, Journalist. Bekannt vor allem für seine grandiose Dystopie ›1984‹, war ein ausgezeichneter Beobachter seiner Zeit und Kämpfer für Gerechtigkeit und Freiheit. Viele vereinnahmen seine Zitate und verzerren sie - sogar Leute aus der politischen Rechten machen dies (um anti-kommunistische Propaganda zu betreiben oder gar um allgemein gegen jegliche soziale Aspekte Propaganda zu betreiben). Und das obwohl Orwell den demokratischen Sozialismus als »die einzig zukunftsträchtige Staatsform« bezeichnete. Seine Parabel ›Farm der Tiere‹ ist eine grandiose Beobachtung der Revolution in Russland und ihres verheerenden Werdegangs. Sie sollte Freiheit für alle Menschen bringen - und brachte schlussendlich nur Elend und Leid unter der Terrorherrschaft Stalins. Orwell betrachtete dies keineswegs als einzigartige Entwicklung - er sah darin vielmehr den Verlauf jeglicher Revolution und war somit ein Gegner von Revolutionen. »Nun, Genossen, wie ist die Natur dieses unseres Lebens? Seien wir ehrlich: Unser Leben ist elend, mühevoll und kurz. Wir werden geboren, wir bekommen gerade so viel Futter, dass uns die Puste nicht ausgeht, und wer von uns dazu geeignet ist, wird gezwungen, bis zum letzten Deut seiner Kraft zu schuften; und just in dem Augenblick wo unserer Nützlichkeit aus ist, werden wir mit scheusslicher Grausamkeit hingeschlachtet. Wenn es erst einmal ein Jahr alt geworden ist, hat kein Tier in England mehr eine Vorstellung von Musse und Glück. Kein Tier in England ist frei. Das Leben eines Tieres ist Jammer und Sklaverei: Das ist die nackte Wahrheit.« (S. 12) Das Elend der Massen in der zaristischen Gesellschaft (und in abgebildeter Form noch heute im Kapitalismus) - hat Orwell sehr schön in oben beschriebenen Abschnitt dargelegt. Aber wie kommt man aus diesen Verhältnissen heraus? Durch eine Revolution! Den Zaren stürzen, die Freiheit erlangen, zusammen arbeiten und die Produktionsmittel miteinander teilen . . . So dass alle in Freiheit und Frieden leben können. Das klingt schön - ist bis jetzt aber in der Geschichte (fast) immer gescheitert (ausser in einer kurzen Phase der Vor-Franco-Zeit in Spanien, als sich eine anarchistische Gesellschaft entwickelte - ohne Führer, ohne Konterrevolutionäre, ohne Geheimpolizei, ohne Terror gegen das Volk, ohne Unterdrückung und Unterjochung ›im Namen des Kommunismus‹). »Die Sieben Gebote: Alles, was auf zwei Beinen geht, ist ein Feind. Alles, was auf vier Beinen geht oder Flügel hat, ist ein Freund. Kein Tier soll Kleider tragen. Kein Tier soll in einem Bett schlafen. Kein Tier soll Alkohol trinken. Kein Tier soll ein anderes Tier töten. Ale Tiere sind gleich.« (S. 28) Für die Tiere in Orwells Roman klingt das sehr schön. Doch nach einiger Zeit stand an der Wand etwas anderes: »Alle Tiere sind gleich - doch einige sind gleicher.« Die verschiedenen Gesellschaftsschichten (ungebildetes und leicht zu beeinflussendes Proletariat, ein wenig gebildete und in Sympathie mit dem Proletariat stehende Mittelschicht, gebildetes aber dekadentes und selbstverliebtes Bürgertum) sind sehr gut anhand der drei Pferde ›Boxer‹, ›Kleeblatt‹ und ›Mollie‹ zu erkennen. Auch Stalin erkennt man im Schwein ›Napoleon‹ sehr gut. Der alte, weise Eber ›Old Major‹ verkörpert Marx und teilweise Lenin. Auch andere Tiere kann man - wie in einer Parabel üblich - einzelnen Institutionen, Mächten oder Menschen zuordnen. Der Rabe ›Moses‹ ist hier vielleicht noch zu erwähnen, der die Religion verkörpert. Orwell zeichnet in ›Farm der Tiere‹ sehr schön die Rolle der Religionen nach, indem sie - verkörpert durch den Raben ›Moses‹ - den Tieren einreden, die herrschende Ungerechtigkeit zu akzeptieren und auf ›die Erlösung im Himmel‹ zu warten. Getreu nach Marx (oder auch anderer Philosophen - aber hier klar auf Marx bezogen) ist Orwell also der Meinung, dass Religion eine lähmende Wirkung auf die Menschen habe, dass sie »das Opium des Volkes« sei. Über die Pressefreiheit zu dieser Zeit war Orwell besorgt, denn viele Intellektuelle erkannten die Gefahr der Sowjetunion nicht - oder wollten sie nicht erkennen. Auch über die Zurückhaltung der Pazifisten zeigte sich Orwell erstaunt: Pazifisten gingen auf die Strasse um gegen Krieg zu demonstrieren - wenn aber die Rote Armee ihr Kriegsgerät aufstockte, hörte man von den ›Pazifisten‹ kein Wort. »Nach Ansicht dieser Pazifisten ist alle Gewalt böse, und sie haben uns in jedem Stadium des Kriegs gedrängt, aufzugeben oder wenigstens einen Kompromissfrieden zu schliessen. Aber wie viele von ihnen haben je zu verstehen gegeben, dass der Krieg auch böse ist, wenn die Rote Armee ihn führt?« (S. 147) Im weiteren schrieb Orwell im Nachwort über die Macht der katholischen Kirche in der Presse und der öffentlichen Meinung und erkannte richtigerweise, dass »auch die katholische Kirche (…) beträchtlichen Einfluss in der Presse (besitzt) und (…) ihr laut werdende Kritik zu einem gewissen Grade zum Verstummen bringen (kann)«. (S. 139) Und zum Abschluss schrieb Orwell jene berühmten Worte, die heute so oft zitiert werden: »Falls Freiheit überhaupt irgendetwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. (…) Sind es die Liberalen, die die Liberalität fürchten, und die Intellektuellen, die den Intellekt beschmutzen wollen: Um auf diese Tatsache aufmerksam zu machen, habe ich dieses Nachwort geschrieben.« (S. 148) Kurzweiliges, einfach geschriebenes Buch. Doch seine Analyse der russischen Revolution (und vielleicht jeglicher Revolution) ist so gut dargestellt, wie in keinem anderen Buch (ich kenne jedenfalls kein anderes Buch, indem dies so gut dargestellt ist, wie in ›Farm der Tiere‹). Lesen!

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Revolution?!
von Maria Vaclavicek aus Bludenz am 24.02.2012

Seiner Zeit war George Orwell ja schon immer etwas vorraus (siehe 1984), aber als ich das Buch mit 16 zum ersten Mal gezwungenermaßen lesen musste, war mir nicht so ganz klar wie sehr diese “Geschichte" die Realität widerspiegelt. Menschen können zu Tieren werden - vor allem wenn es um... Seiner Zeit war George Orwell ja schon immer etwas vorraus (siehe 1984), aber als ich das Buch mit 16 zum ersten Mal gezwungenermaßen lesen musste, war mir nicht so ganz klar wie sehr diese “Geschichte" die Realität widerspiegelt. Menschen können zu Tieren werden - vor allem wenn es um Macht zu gehen scheint sind dem keine Grenzen gesetzt. Die Charaktere, die Darstellung der Tiere, deren Handeln und Tun kann perfekt auf die menschliche Gesellschaft umgemünzt werden - Orwell betreibt mit diesem Roman Gesellschaftskritik vom Feinsten und obwohl "Die Farm der Tiere" schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, wie man so schön sagt, erschreckt es einen welche aktuelle Brisanz immer wieder herauszulesen ist. Ein Muss für Buchliebhaber!!

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Ein Muss!!!
von Nicole Meier aus Basel am 09.03.2011

Dieses Buch gehört nicht nur in Schultaschen, es sollte es sollte in jedem Bücherregal stehen! Georges Orwell schafft es ausgeszeichnet die Figuren der Russischen Revolution auf Tiere zu übertragen. Das Buch ist unterhaltsam und gibt genügend Stoff zum nachdenken.

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Pflichtlektüre
von Elisabeth aus Niederösterreich am 26.06.2010

Ein Buch das man gelesen haben muss! Ich konnte es kaum aus der Hand legen, ich war begeistert! Ein sehr gelungenes Buch.

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Die Revolution am Bauernhof
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 03.06.2008

Old Major hatte einen Traum, einen Traum den er allen anderen Tieren auf der Farm der Jones mitteilen will. Als hoch angesehener alter Keiler und preisgekrönt hat er das Ohr der Tiere und so lauschen alle seinen Worten, als er sich mit verheißungsvollen Worten an sie wendet. Der Mensch... Old Major hatte einen Traum, einen Traum den er allen anderen Tieren auf der Farm der Jones mitteilen will. Als hoch angesehener alter Keiler und preisgekrönt hat er das Ohr der Tiere und so lauschen alle seinen Worten, als er sich mit verheißungsvollen Worten an sie wendet. Der Mensch ist das größte Problem der Bauernhofgesellschaft. Er beutet die Tiere aus, ermordet und unterjocht sie, doch selbst produziert er nichts. Außer zum Ausbeuten ist der Mensch zu nichts gut, die Tiere sollten sich also befreien und gegen ihren Unterdrücker revoltieren. Kaum drei Tage nach seiner Ansprache ist Old Major friedlich entschlafen, doch mit seiner Vision einer freien Gesellschaft hat er eine glorreiche Vision hinterlassen. Die drei einflussreichsten Schweine spinnen Old Majors Gedanken weiter und schaffen aufgrund seiner Rede den Animalismus, eine neue und gerechtere Gesellschaftsform. Unter der Führung von Schwatzwutz, Napoleon und Schneeball kommt es zur Revolution, die Jones werden vertrieben, zu Recht, denn Mr. Jones hatte sich seit geraumer Zeit nicht mehr um sie gekümmert. Umgehend werden die 7 Gebote des Animalismus erlassen und auf die Rückwand der großen Scheune geschrieben. Die Erinnerung an die Diktatur der Menschen soll in jeder Hinsicht getilgt werden, so wird die "Herren-Farm" in "Farm der Tiere" umbenannt und das Farmerhaus zum Museum umfunktioniert. Die Tiere sind glücklich nun endlich für sich selbst arbeiten zu dürfen und die erste eigene Ernte ist sogar ein weit größerer Erfolg als erwartet. Sogar ein Rückeroberungsversuch der Menschen wird im Laufe der Zeit abgewehrt. Doch die Schweine, welche mit der Zeit im Interesse der Gemeinschaft als Klügste begonnen haben Schreiben und Lesen zu lernen, um den Tieren das Wissen der Menschen zu erschließen erlangen immer mehr eine Führungsrolle auf der Farm... Neben 1984 ist die Farm der Tiere wohl George Orwells bekanntestes Werk. Nicht nur wegen der brillanten Allegorie und Persiflage der frühen Sowjetunion, sondern vor allem weil das Buch als Zeichentrickfilm adaptiert auch schon durch das Kinder- und Feiertagsprogramm mancher TV-Sender gegeistert ist. Das Werk selbst profitiert eindeutig von seiner einfach verständlichen Sprache, die bei Orwell gerne kritisiert wird. Dessen ungeachtet wird gerne übersehen dass die Farm der Tiere gerade wegen ihrer Einfachheit auch einem jüngeren und sonst Literatur gegenüber weniger aufgeschlossenem Publikum zugänglich gemacht wird. "Alle Tiere sind gleich, Aber manche sind gleicher.", wie das schlussendlich letzte verbliebene Gebot auf der Farm der Tiere lautet ist nur ein Beispiel für die Interpretationsfähigkeit Orwells Meisterwerks. Diskutiert man über dieses Werk wird man im Gespräch vielleicht auf Betrachtungsweisen stoßen, die einem selbst gar nicht in den Sinn gekommen wären. Das Scheitern der animalistischen Vision ist keineswegs dogmatisch, erfasst aber zumindest den Kern der realen Problematik einer sozialistischen Revolution. Eine permanente innere Revolution, ohne Elitenbildung, ohne Verfolgung, Ausgrenzung und Ermordung von Regimegegnern findet in der Realität jedenfalls keine Beispiele, die Farm der Tiere aber so manche. Fazit: Für jedermann verständlich, amüsant und vielfach interpretierbar, ein faszinierendes Werk.

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Nicht nur ein Märchen
von Jule am 17.10.2006

Auf dem Deckblatt des Buches steht unter dem Titel das Wort "Märchen". Dies sollte nicht dazu verleiten, dieses tatsächlich als Märchen zu verstehen und es Kindern vorzulesen. Denke nicht, dass jüngere Kinder den Sinn hinter der Geschichte verstehen würden. Die Tiere des Bauernhofs führen eine Revolution gegen ihren Herren... Auf dem Deckblatt des Buches steht unter dem Titel das Wort "Märchen". Dies sollte nicht dazu verleiten, dieses tatsächlich als Märchen zu verstehen und es Kindern vorzulesen. Denke nicht, dass jüngere Kinder den Sinn hinter der Geschichte verstehen würden. Die Tiere des Bauernhofs führen eine Revolution gegen ihren Herren Jones (Mensch) durch. Als sie sich endlich von ihm befreit haben, denken sie, dass alles immer besser wird und nun alle gleich wäre. Nach und nach verändern sich allerdings die Dinge und die Schweine (schlausten Tiere) übernehmen nach und nach immer mehr das Sagen, ohne das es den anderen Tieren bewußt wird. Eigentlich denkt man während des Lesens, dass die Tiere alle ziemlich dumm sind, da sie sich falsche Tatsachen unterschieben lassen, obwohl sie die Ahnung haben, dass etwas nicht stimmt. Wenn man genauer über das ganze nachdenkt, wird einem bewußte, dass wir Menschen auch nicht viel schlauer sind. Das Buch regt zum denken an, auch wenn man mit Politik nicht viel am Hut hat.

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Alle Tiere sind gleich, doch einige Tiere sind gleicher
von CLu aus Frankfurt (Oder) am 07.01.2006

Eine Fabel, die eigentlich einen kritischen Blick auf das Verhältnis Stalin-Trotzki in der post-revolutionären Situation der UDSSR wirft, aber genauso für jedes andere Regime gelten kann. Man kann nicht ein System durch ein neues ersetzen, denn meist wird das neue wie das alte System (siehe hier die Schweine, die... Eine Fabel, die eigentlich einen kritischen Blick auf das Verhältnis Stalin-Trotzki in der post-revolutionären Situation der UDSSR wirft, aber genauso für jedes andere Regime gelten kann. Man kann nicht ein System durch ein neues ersetzen, denn meist wird das neue wie das alte System (siehe hier die Schweine, die zu Menschen werden). Unbedingt lesenswert, da auch sehr kurz (fast zu kurz) und in wenigen Stunden zu schaffen. Wenn möglich eine Ausgabe mit Nachwort von Orwell kaufen, da er sich dort zu Buch und Verhältnissen zur Entstehungszeit äußert.

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Animalismus
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 06.10.2013

Die Tiere auf der Herren-Farm von Mr. Jones haben es nicht leicht. Mr. Jones selbst ist dem Alkohol sehr zugetan und lässt seine Tiere schuften bis zur Erschöpfung und gibt ihnen nicht genügen Futter. Der weiße Keiler Old Major hatte einen Traum und rief daraufhin alle Tiere der Farm... Die Tiere auf der Herren-Farm von Mr. Jones haben es nicht leicht. Mr. Jones selbst ist dem Alkohol sehr zugetan und lässt seine Tiere schuften bis zur Erschöpfung und gibt ihnen nicht genügen Futter. Der weiße Keiler Old Major hatte einen Traum und rief daraufhin alle Tiere der Farm zu sich. Er träumte davon, dass eines Tages alle Tiere frei sein würden und nicht mehr unter der Knechtschaft der Menschen ihr Dasein fristen müssten. Auch dass die Tiere ihr eigenes Futter erwirtschaften könnten, ohne dass sie von dem Menschen abhängig wären. Drei Tage später schlief Old Major in einer März-Nacht für immer ein. Mit der Farm ging es immer weiter bergab und Mr. Jones kümmerte sich immer weniger. Eines Tages im Juni vergaß er ganz, die Tiere zu versorgen, sodass sich diese in ihrer Not selbst bedienten. Als Mr. Jones dies mitbekam, wollte er die Tiere mit Gewalt daran hindern - und wurde mit samt seinen Gesellen von der Farm vertrieben. Ein späterer Versuch, die Farm zurück zu erobern, scheiterte ebenfalls. Nun sind die Tiere an der Macht. Unter der Führung der Schweine, die ja die klügsten Tiere auf der Farm sind, bewirtschaften alle Tiere, ob Hunde, Pferde, Ziegen oder Schafe, die Farm gemeinsam, als freie Tiere und es gelingt ihnen tatsächlich, die Ernteerträge zu steigern und ein unbeschwertes gemeinschaftliches Leben zuführen. Doch nach und nach verändert sich die Situation auf der Farm. Die Schweine verwandeln die Gemeinschaft der Farm nach und nach in eine Diktatur - ihr Anführer: Napoleon ... Animalismus! Der Plot wurde durchaus spannend erarbeitet, jedoch stand bereits von Anfang an fest, in welche Richtung sich das Buch entwickeln würde und auch das Ende war nicht wirklich überraschend. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei mir hier die jeweiligen Veränderungen in den Charakteren sehr gut gefallen haben. Diese waren zwar vorhersehbar, dennoch hat mir die Umsetzung sehr gut gefallen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass das Buch bei mir für eine kurzweilige Unterhaltung sorgte.

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Unter Schweinen
von Polar aus Aachen am 12.09.2008

Ob Orwell sich bewußt darüber war, als er Farm der Tiere schrieb, dass er mit seinem Bauernhof einen modernen Klassiker verfasste, der es in die Schulbücher schaffte, wo er Leichterhand mit Interpretationen überfrachtet werden kann? Es muss ihm Freude bereitet haben, seine politische Analyse der Tierwelt anzuvertrauen. Die Geschichte... Ob Orwell sich bewußt darüber war, als er Farm der Tiere schrieb, dass er mit seinem Bauernhof einen modernen Klassiker verfasste, der es in die Schulbücher schaffte, wo er Leichterhand mit Interpretationen überfrachtet werden kann? Es muss ihm Freude bereitet haben, seine politische Analyse der Tierwelt anzuvertrauen. Die Geschichte von den Revolutionären, die ihre eigene Revolution auffrisst, wird oft mit den politischen Verhältnissen hinter dem eisernen Vorhang verglichen. Das Gleichnis jedoch reicht weit über die konkreten Missstände, Fehlentwicklungen hinaus, legt vielmehr menschliche Schwächen bloß, die auch bei einem Systemwechsel nicht gleich ad acta gelegt werden, und gipfelt in dem Satz, dass manche Tiere eben gleicher sind. Orwell war ein politischer Schriftsteller, jemand, der sich eingemischt hat. Mit der Farm Tiere ist ihm gelungen, den Ideologen, dem Machtstreben einen hässlichen Spiegel vorzuhalten. Vor allem ist es eine wunderbare literarische Farce.

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Herrliche satirisch-allegorische Parabel
von einer Kundin/einem Kunden aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 22.12.2006

Mit 'Farm der Tiere' schuf der 1903 geborene George Orwell eine wunderbare Allegorie auf die Entwicklung der Sowjetunion nach der Oktoberrevolution 1917. Das Buch entstand 1943/44 wurde jedoch von sämtlichen Verlagen abgelehnt, weil man es nicht wagte die eindeutig auf Stalin zugeschnittene Kritik des Werkes öffentlich zu äußern -... Mit 'Farm der Tiere' schuf der 1903 geborene George Orwell eine wunderbare Allegorie auf die Entwicklung der Sowjetunion nach der Oktoberrevolution 1917. Das Buch entstand 1943/44 wurde jedoch von sämtlichen Verlagen abgelehnt, weil man es nicht wagte die eindeutig auf Stalin zugeschnittene Kritik des Werkes öffentlich zu äußern - mit Verbündeten geht man nicht so um. Orwell selbst zog deshalb sehr hart mit den englischen Intellektuellen ins Gericht, was man auch im Nachwort des Buches gut nachlesen kann. Das Buch wurde dennoch erst 1945 nachdem sich der Bruch zwischen Ost und West abzeichnete veröffentlicht. Inhalt und Interpretation: Die Herrenfarm wird von einem schlechten Farmer regiert. Nicht nur beutet er die Tiere aus, lässt sie schuften und gibt ihnen wenig zu essen, sondern er ist noch dazu wirtschaftlich am Ende (das zaristische Regime). Da steht eines Tages Old Major (Marx) ein altes Schwein auf und beruft eine Versammlung ein in der er all den Tieren der Farm seinen Traum erzählt. Er träumte von einer Welt ohne Knechtschaft, wo alle Produktionsmittel denen gehören, die dafür arbeiten. Noch ehe die Revolution ausbricht stirbt Old Major und die anderen Schweine übernehmen die Herrschaft, allen voran Napoleon (Stalin) und Schneeball (Trotzki). So stellen sie sieben Regeln auf und die wichtigste steht allen anderen voran: "Alle Tiere sind gleich". Doch Macht korrumpiert sagt ein altes Sprichwort und so ist es auch hier. Die Schweine, die zunächst wirklich vorbildlich agierten, nehmen sich immer mehr heraus, verlangen von den anderen Tieren immer mehr Einsatz nur um letztlich selbst besser zu leben. Das geht so weit, dass eine Regel nach der anderen eine Änderung erfährt, die das widersprüchliche Handeln der Schweine überdecken soll. Als es zum Streit zwischen den beiden Anführern kommt wird Schneeball von der Farm verjagt und Napoleon übernimmt ein immer schlimmer werdendes Kommando. Der Machtmissbrauch gipfelt letztlich darin, dass Napoleon alle Regeln verwirft und nur noch eine gelten lässt. "Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher". Schließlich setzen sich die Schweine mit den Menschen wieder an einen Tisch, die Menschen stellen fest, dass es den Schweinen gelungen ist die Tiere noch mehr auszubeuten als die Menschen und so feiern sie Freundschaft. Als gelungenes Schlusswort hält Orwell fest, dass die Schweine nicht mehr von den Menschen zu unterscheiden waren. Wie gesagt, das Buch gibt sehr gut - wenn auch in einer Fabel verklausuliert - die sowjetische Geschichte von 1917 bis in den zweiten Weltkrieg wieder. Aber man kann auch weiter greifen: es ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Macht zum Missbrauch einlädt, eine Warnung an alle die ihr Heil in totalitären Regimes suchen.

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Tolle Satire zum Schmunzeln und Nachdenken
von Christel aus Heusenstamm am 20.03.2006

Revolution auf der Farm, die Tiere vertreiben gemeinsam die Menschen und übernehmen die Farm. Nur alle Tiere sind nicht gleich. Die einen sind gehorsam, die anderen fleißig, die anderen redegewandt, einige denken an alle und einige denken nur an sich. Also wie im wirklichen Leben. Ein Buch das nachdenklich... Revolution auf der Farm, die Tiere vertreiben gemeinsam die Menschen und übernehmen die Farm. Nur alle Tiere sind nicht gleich. Die einen sind gehorsam, die anderen fleißig, die anderen redegewandt, einige denken an alle und einige denken nur an sich. Also wie im wirklichen Leben. Ein Buch das nachdenklich stimmt.

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