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Forbidden Touch, Band 1: Sieben Sekunden

(13)
**Schön, schöner, unberührbar…** »Ein APPELL an alle: Lest dieses Buch, ihr werdet es lieben!« »Selten konnte mich ein Buch mehr begeistern.« (Leserstimmen auf Amazon) Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung strengstens überwacht. Die Bevölkerung ist eingeteilt in die drei Ligen der Schönheit, der Kontakt zwischen ihnen verboten. Doch als die junge Novalee aus der durchschnittlichen Liga 2 in die Siedlung der Unverheirateten zieht und auf Graey trifft, ist sie sich der staatlichen Ordnung nicht mehr sicher. Graey ist nicht durchschnittlich, sondern höchst attraktiv. Und sieben Sekunden können unendlich kurz sein… //Textauszug: »Okay, Graey, von mir aus. Sag es mir! Sag mir, was du willst!« Er musterte Novalee einige Augenblicke. Es schien, als könne er sie sehen, sie so sehen, wie sie wirklich war, mit all ihren Fehlern, all ihren Makeln, nicht nur denen an der Oberfläche, sondern auch denen in ihrem Inneren. »Ich möchte Illusion.« Er ging etwas in die Knie, um ihren Blick einzufangen, und Novalee ließ es geschehen. Sie konnte ihm nicht entkommen. »Ich möchte, dass wir mit der Idee spielen, wie es wäre, wenn wir uns berühren. Was dann passieren würde.« //
Portrait
Kerstin Ruhkieck, Jahrgang 1979, schreibt Geschichten, seit sie einen Stift halten kann. Nachdem das Leben einige Stolpersteine für sie bereitgehalten hatte, holte die Autorin ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nach und studierte einige Zeit »Deutsche Sprache und Literatur« in Hamburg. Kerstin Ruhkieck ist verheiratet und hat zwei Söhne.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 406, (Printausgabe)
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 07.04.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783646601169
Verlag Carlsen
Verkaufsrang 7.811
eBook (ePUB)
3,99
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Übersicht
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Wenn dein Leben daraus besteht einem perfekten System zu folgen...
von Solara300 aus Contwig am 03.07.2016

Kurzbeschreibung Was wäre wenn.... Wenn Berührungen soweit verboten wären, bis auf 7 Sekunden und die Menschen in drei Ligen eingeteilt wären. Was wäre das für eine Welt... Genau... die Welt in der Navalee Levi- 18 Jahre lebt und deren regeln sie strikt befolgt, selbst wenn ihr diese Regeln auferlegen in in... Kurzbeschreibung Was wäre wenn.... Wenn Berührungen soweit verboten wären, bis auf 7 Sekunden und die Menschen in drei Ligen eingeteilt wären. Was wäre das für eine Welt... Genau... die Welt in der Navalee Levi- 18 Jahre lebt und deren regeln sie strikt befolgt, selbst wenn ihr diese Regeln auferlegen in in die Siedlung der Unverheirateten zu ziehen. Das allein schon ist schlimm genug und Novalee alles andere als Glücklich. Aber erst in der Siedlung angekommen merkt Nova wie sie mit Spitznamen heißt, dass es hier nicht nur seltsame Überraschungen zu geben scheint, sondern das sie hier ihrem Schicksal begegnet. Nur wie wird sie sich entscheiden.... Cover Das Cover passt wie ich finde sehr gut mit der fast Berührung, wo in AurA Eupa normal zu sein scheint. Ist es doch laut dem Gründer des perfekten Systems wichtig, das alles so läuft wie er möchte. Schreibstil Die Autorin Kerstin Ruhkieck hat einen fesselnden und vor allem flüssigen Schreibstil der mich als Leser, in eine sehr veränderte Welt entführt hat mit dramatischen Folgen. Dieses System ist nicht nur sehr willkürlich von einem Menschen ins Leben gerufen worden, sondern wird auch mit aller Härte durchgesetzt. Meinung Wenn dein Leben daraus besteht einem perfekten System zu folgen... Dann sind wir bei der 18- Jährigen Novalee Levi. Denn sie ist immer noch unverheiratet, was mit 18 Jahren aber zur Pflicht gehört in AurA Eupa und muss getrennt von ihrer Familie nun allein in der Siedlung der Unverheirateten wohnen und versuchen so schnell wie möglich einen Mann zu finden. Novalee tut sich nach ihrer Vergangenen Liebe Brijon schwer. Denn der hat sich damals nicht in sie verliebt, sondern in ein Stufe 1 Mädchen und musste mit dem Leben dafür bezahlen. Aber bevor es jetzt weitergeht, muss ich dazu sagen, dass jeder Mensch in AurA Eupa eine Nummer bekommt. Es gibt 1-3. Die Nummer 1 ist mit viel Schönheit geprägt und Menschen dieser Stufe können sich alles aussuchen was sie wollen. Nummer 2 Leben in der Gemeinschaft und sind durchschnittlich schön. Stufe 3 sind nicht schön und werden auch so behandelt. Eine für mich sehr schlimme Vorstellung, nur nach den Werten des Äußeren zugehen und da merkt man schon das in diesem sogenannten perfekten System was falsch läuft. Denn auch wenn Novalee, die Augen am Anfang der Geschichte verschließt, trifft sie nicht nur auf Ungereimtheiten, sondern auch noch auf neue Freunde. Wie zum Beispiel Leilani die mit ihrer verrückten und liebenswerten Art einfach ein Quirliger Wirbelwind ist und auf Manel Hobbs der schon länger bei den Unverheirateten lebt und Graey der nicht nur unfassbar gut aussieht, sondern ein Geheimnis sein eigen nennt. Aber was hat die Regierung zu vertuschen und warum sollte das Novalee interessieren.. Da kann ich nur sagen lest selbst. Und da diese Geschichte sogar aus zwei perspektiven besteht und zwar aus Novalees und aus der Sicht von Crish, kommen wir nun zu ihm, denn er ist kurz vor seiner Sichtung, die ihm nach einer ausgiebigen Begutachtung sagen wird, in welche Stufe er hineinfällt. Ich kann nur sagen, bei solch einer Sichtung schüttelt es einen. Denn die sogenannten Regierungsmitglieder sind nicht ohne. Dabei trifft er von all den Selbstzweifeln und Demütigungen von anderen, auf einen Nummer 1 Kerl, der ihm ein sehr guter Freund wird. Denn Asher wie der andere heißt, ist immer für Crish da und hört ihm zu. Aber schon längst hat die Regierung für einen der beiden andere Pläne. So ihr lieben, vielleicht konnte ich euch Lust auf mehr machen, denn ich freu mich schon auf mehr. Eine tolle Textstelle aus dem Buch Ich meine wunderschöne bunte Lichter, die am Himmel explodieren, heiß und kalt, die wie kleine Blitze durch unsere Körper zucken. Das Vibrieren und Knistern zwischen uns. Ich möchte in deiner Nähe sein, dir in die Augen sehen, es in meiner Seele spüren und mir vorstellen, es wäre real. (Auszug von Impress) Fazit Absolut gelungen!!! Emotional und berührend fliegt man nur so über die Seiten, die einen mitnehmen in eine scheinbar perfekte Welt, in der Schönheit und Macht alles zu sein scheint. Aber was wäre wenn ;) Die Reihenfolge - Forbidden Touch, Band 1: Sieben Sekunden - Forbidden Touch, Band 2: Acht Momente - Forbidden Touch, Band 3: Neun Seelen 5 von 5 Sternen

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Dystopie mit wundervoller Botschaft
von Julia Lotz aus Aßlar am 31.05.2016

Inhalt: **Schön, schöner, unberührbar…** Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung... Inhalt: **Schön, schöner, unberührbar…** Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung strengstens überwacht. Die Bevölkerung ist eingeteilt in die drei Ligen der Schönheit, der Kontakt zwischen ihnen verboten. Doch als die junge Novalee aus der durchschnittlichen Liga 2 in die Siedlung der Unverheirateten zieht und auf Graey trifft, ist sie sich der staatlichen Ordnung nicht mehr sicher. Graey ist nicht durchschnittlich, sondern höchst attraktiv. Und sieben Sekunden können unendlich kurz sein… (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Schon vor längerer Zeit habe ich einen Brief von AurA Eupa bekommen und konnte einen ganz spannenden Einblick in die Sichtung erhalten und sofort war mir klar: Dieses Buch ist eine typische Dystopie und muss von mir gelesen werden. So wanderte der Auftakt der Forbidden Touch Reihe auf meine Wunschliste. Nicht lange hat er gebraucht, bis er den Weg auf meinen Reader gefunden hat und auch nicht lange war er auf meiner TBR-Liste. Ich habe das Buch schnell gelesen und bin nach dem Lesen der Meinung, dass es der Start zu einer vielversprechenden Trilogie ist. Kerstin Ruhkieck hat mit AurA Eupa eine Welt erschaffen, die auf der einen Seite vielen dystopischen Welten gleicht, auf der anderen Seite aber auch sehr speziell und eigen ist. Die Vorstellung, dass jede Person einzig durch ihr Aussehen gewissen Vorteile genießen darf oder den Zugang zu bestimmen Dingen verwehrt bekommt, empfand ich als sehr erschreckend und ich frage mich tatsächlich jetzt noch, wie der Frieden in solch einer Gesellschaft gewährt wird. Man bekommt einige Einblicke dazu im ersten Teil. Alles wird natürlich noch nicht geklärt. Deshalb bin ich sehr gespannt auf den zweiten Teil, auf den wir zum Glück nicht mehr lange warten müssen. Die Welt von AurA Eupa ist sehr komplex aber nicht schwer zu verstehen, denn im Verlaufe der Handlung bekommen wir enorm viel Einblick in einige Abläufe und Regeln. So frage ich mich nun besonders, wie dieses eigentlich sehr gut funktionierende System überhaupt gestürzt werden soll und ich verrate bei dem Genre Dystopie sicher nicht zu viel, wenn ich fest davon ausgehe, dass dies bis zum Ende von Teil 3 passieren wird. Sehr toll ist auch, dass das Buch nicht – wie man vielleicht aus dem Klappentext erahnen könnte – aus nur einer Sicht geschrieben ist, sondern aus zwei Sichten erzählt wird. Einmal ist da Novalee, ein 18-jähriges Mädchen aus Liga 2, das in die Siedlung der Unverheirateten kommt und dort auf Graey trifft, der unmöglich in der gleichen Liga sein kann wie sie. Ihr Cousin Crish ist der zweite Protagonist des Buches und er selbst muss zu Beginn die Sichtung durchlaufen und muss hoffen, dass er in seiner Liga bleiben kann. Er hat Angst, in die dritte Liga abzurutschen und muss im Verlauf der Handlung erkennen, dass das nicht sein einziges Problem sein könnte. Neben dem Dystopie-Aspekt geht es in Forbidden Touch hauptsächlich um Liebe. Um verbotene Liebe. Und ist das nicht ein Thema, das uns schon mindestens seit Romeo & Julia sehr begeistert? Mich hat es auf jeden Fall absolut einnehmen können und ich freue mich aufs weiterlesen. Bewertung: Mir Forbidden Touch: Sieben Sekunden hat Kerstin Ruhkieck den Auftakt zu einer gut durchdachten und spannenden Dystopie geschrieben, der den Leser mit Spannung erfüllt und ihm eine große Portion verbotener Liebe verspricht. Mit einer wundervollen Botschaft hat sie sich direkt in mein Herz geschrieben: Es kommt nicht darauf an, wie man aussieht. Schönheit kann man nicht messen und einteilen und Liebe findet ihren Weg. Immer und überall hin. Vielen herzlichen Dank an impress für das schöne *Rezensionsexemplar.

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Lest es, ihr werdet es lieben
von Monika Schulze am 29.05.2016

Meine Meinung: Sobald ich den Klappentext gelesen habe, war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Berührungen, die länger als sieben Sekunden andauern, gelten schon als unschicklich? Das klang total spannend und ich wollte wissen, was es damit wohl auf sich haben würde. Jedes Kapitel, das aus Sicht der... Meine Meinung: Sobald ich den Klappentext gelesen habe, war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Berührungen, die länger als sieben Sekunden andauern, gelten schon als unschicklich? Das klang total spannend und ich wollte wissen, was es damit wohl auf sich haben würde. Jedes Kapitel, das aus Sicht der Protagonistin Novalee Levi erzählt ist, wird mit einem Auszug aus „Das perfekte System“ eingeleitet. So bekommt der Leser einen kurzen Einblick in die Regeln des Systems und wie dieses aufgebaut ist. Diese Auszüge fand ich sehr spannend und interessant. Gleich zu Beginn lernt man dann auch Novalee kennen und erlebt, wie sie in die Siedlung der Unverheirateten einzieht. Ihre Treue zum System ist teilweise wirklich erschreckend. Sie hat schon einiges erlebt, fängt aber trotzdem nicht an, die Regeln zu hinterfragen. Doch trotz dieser Naivität fand ich sie sehr sympathisch. Novalee geht ihren Weg und versucht einfach das Beste aus ihrer Situation zu machen. Sehr gut fand ich, dass sie nicht, sobald sie auf Graey trifft, alle ihre Überzeugungen über Bord wirft, sondern erst einmal an dem Bekannten festhält. Ihre Gefühle entwickeln sich langsam und widersprechen allem, was ihr so lange eingetrichtert wurde, so dass sie sich vorerst dagegen wehrt. Das fand ich total glaubwürdig und war für mich richtig stimmig. Etwas überrascht war ich, dass die Geschichte noch aus einer zweiten Perspektive erzählt wurde: Aus der Sicht von Novalees Cousin Crish. Er ist ein bisschen jünger als Novalee und erlebt gerade seine Sichtung. Das wurde im Klappentext gar nicht erwähnt, fand ich aber richtig klasse, da man durch Crish einen besseren Einblick in das System erhält. Seine Geschichte bekommt außerdem eine sehr spannende Entwicklung, die ich etwas ungewöhnlich, aber wirklich toll fand. Die Autorin Kerstin Ruhkieck macht es ihren Protagonisten echt nicht leicht. Beide müssen die Schattenseiten des Systems am eigenen Leib erleben, doch dadurch erfahren sie eine wirklich glaubhafte Entwicklung, die mir besonders gut gefallen hat. Ich habe die Protagonisten auf jeder Seite gerne begleitet und versucht durch ihre Augen das System wahrzunehmen. Kerstin Ruhkieck ist es meiner Meinung nach sehr gut gelungen, ihren Figuren Leben einzuhauchen, sie authentisch darzustellen und auf gewisse Weise mit dem Leser zu verbinden. „Forbidden Touch“ besticht in meinen Augen auch eher durch die leisen, ruhigen Töne. Es gibt nicht die große Action, die Spannung kommt eher daher, dass das Damoklesschwert ständig über den Protagonisten schwebt und dem Leser so ganz langsam die Gänsehaut den Rücken nach oben kriecht. Die Autorin legt in diesem ersten Teil die Grundsteine für eine gut durchdachte Dystopie, die den Leser mitreißt, ihn fasziniert und durch den Weltenentwurf doch auch schockiert. Dabei kommt eine Botschaft ganz klar heraus: Schönheit liegt im Auge des Betrachters und jeder Mensch ist auf seine Weise schön. Am Ende eröffnet die Autorin dann sogar noch einmal ganz neue Fragen, die den Leser sehr neugierig auf die Fortsetzung machen und zeigen, dass das Potenzial von „Forbidden Touch“ noch lange nicht erschöpft ist. Fazit: Kerstin Ruhkieck hat mich mit ihrer Dystopie „Forbidden Touch“ total begeistert. Obwohl es in diesem ersten Teil nicht um die große Action ging, war es doch durchweg spannend, was sicher auch daran lag, dass die Protagonisten so authentisch dargestellt waren, dass man sich als Leser sofort mit ihnen verbunden gefühlt hat. Doch das, was dieses Buch wirklich zu etwas ganz Besonderem macht, ist die hintergründige Botschaft, die es vermittelt: Schönheit liegt im Auge des Betrachters und jeder Mensch ist auf seine Weise schön. Ein Appell an alle: Lest dieses Buch, ihr werdet es lieben. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

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sehr gute Erzählstränge
von einer Kundin/einem Kunden aus Langenselbold am 17.05.2016

Novalee träumt von der wahren Liebe, inmitten eines Systems, das dies nicht zulassen kann. Die Menschen werden in drei Schönheitsklassen aufgeteilt. In "schön" "durchschnittlich" "hässlich", sie sollten bis zu ihrem 18. Lebensjahr heiraten, wenn nicht, müssen sie umziehen in einen Stadtteil für Unverheiratete. Und genau dies geschieht mit... Novalee träumt von der wahren Liebe, inmitten eines Systems, das dies nicht zulassen kann. Die Menschen werden in drei Schönheitsklassen aufgeteilt. In "schön" "durchschnittlich" "hässlich", sie sollten bis zu ihrem 18. Lebensjahr heiraten, wenn nicht, müssen sie umziehen in einen Stadtteil für Unverheiratete. Und genau dies geschieht mit Novalee, dort begegnet sie Graey, der nicht wirklich zu den normalen zu gehören scheint, denn er ist wunderschön. Dies ist aber auch die Geschichte von Crish & Asher, die gerade in eine Liga eingeteilt wurden und sie sich selbst finden müssen. Meinung: Zunächst fand ich das Cover des Buches einfach nur genial, obwohl alles einheitlich aussieht, befindet sich zwischen den beiden Händen eine optische Trennung, ich finde das sehr geschickt gemacht. Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben, einmal die Perspektive von Novalee aus gesehen, die langsam und stetig entdeckt, wie grausam das System sein kann. Und einmal aus der Sicht von ihrem entfernten Cousin und einen Freund, Crish und Asher, die beide nicht in die zweite Liga passen und letztendlich noch nicht mal zum System passen. Ich war zunächst etwas skeptisch, was die Thematik des Buches anging, da sie mir oberflächlich vor kam und mir diese Trennung der Menschheit nicht logisch erschien, da ich zunächst auch die Definition von Schönheit kompliziert finde, denn auch kleine oder große Mökel können schön sein und anziehend wirken. Ich habe allerdings von ein paar anderen Bloggerinnen erfahren, dass diese begeistert waren von dem Buch, sodass ich dem Buch dann doch noch eine Chance gegeben habe. Zum Glück habe ich das getan, denn das Buch hat mich absolut überzeugt. Ich warte zwar immer noch auf eine logische Erklärung, wie eine Trennung nach Schönheit zu Weltfrieden führen kann, mir hat jedoch der zweite Erzählstrang sehr gut gefallen, da dieser dem Buch etwas mehr Tiefe verleiht. Das Buch schildert sehr gut die Problematik, die hinter jedem Charakter steckt und problematisiert diese ausreichend, wodurch mich das Buch positiv überrascht hat, da es dadurch von der Oberfläche abweicht. Die spätere Verflechtung der zwei Protagonisten, die in diesem Band nur angedeutet sind, waren dann noch mal ein kleines Highlight. Merkwürdigerweise hat mir die Geschichte um Crish und Asher besser gefallen, als die zwischen Novalee und Graey, die in der Kurzbeschreibung hervor gehoben wird. Das Buch war überraschen facettenreich. Es gibt daher von mir die volle Punktzahl und ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band.

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Ich liebe es! Neues Europa, neue Regeln, neue Namen und ein wahnsinns Cover als Krönung. Diese Dystopie ist einfach perfekt!
von Sandra251/memybooksandI aus Bayern am 08.05.2016

"**Schön, schöner, unberührbar…** Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung strengstens... "**Schön, schöner, unberührbar…** Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung strengstens überwacht. "Die Bevölkerung ist eingeteilt in die drei Ligen der Schönheit. Wer zu Liga 1 gehört, ist privilegiert und hat es besser als alle anderen. Absolut gegensätzlich behandelt werden die Menschen aus Liga 3. Sie durften nichts, sie bekommen nichts und sie werden nichts. und das Leben in Liga 2? Es ist akzeptabel. Es fehlt ihnen an nichts, die Regierung kümmerte sich gut um sie, auch wenn sie von dem Luxus in Liga 1 nur träumen können. Der Kontakt zwischen ihnen ist strengstens verboten." Die Autorin Kerstin Ruhkieck hat mit ihrer neuen Trilogie "Forbidden Touch" ein unvergessliche Dystopie geschaffen. Sie hat raffiniert neue Namen gewählt, Europa neu entstehen lassen, eine durchaus denkbare neue Ordnung erschaffen und ich finde es zwar erschreckend, aber ihre zukünftige Welt ist zu 100% vorstellbar. Eine Welt in der die Oberflächlichkeit einiger Weniger dein Leben bestimmt. Wir begleiten zwei Protagonisten aus der Erzähl-Perspektive der Autorin. Chrish und Navalee. Chrish ist gerade 16 und hat die Sichtung, die ihn seiner Liga zuordnet, noch vor sich. Wir Leser durchleben mit ihm wie es ist in dem neu errichteten Europa erwachsen zu werden, wir erfahren hautnah, wie eine Sichtung abläuft, wie groß die Kontrolle der Regierung/Executive über das Leben der Menschen ist und wie manipulativ, demütigend und grausam Menschen sein können. Ich mag Crish unheimlich gerne. Er ist liebevoll, fürsorglich, rücksichtvoll und voller schöner Gedanken. Er hat viel durchgemacht und durchgestanden, wodurch er unglaublich stark geworden ist. Seinen Verbindung zu seinem Freund Asher ist einfach einzigartig und wundervoll zu lesen. "Weil wir Freunde sind, du Doof!" eine ganz besondere und tiefsinnige Aussage, die noch dazu, unweigerlich zum schmunzeln verleitet ;-) "Nach der Geburt wird jedem Kind ein Elektrochip in die Hand zwischen Daumen und Zeigefinger eingepflanzt. Darauf sind sämtliche persönliche Daten gespeichert.: Ihre Liga ihr Geburtstag, ihre Adresse, wer ist die Familie, wie ist der Familienstand? Der Sammelcode, sowie Stand und Status von Berührungen gemäß der Richtlinien. Außerdem sendet der Chip Daten an die Kontaktzentrale. Jeder Hautkontakt wird registriert und übermittelt. Ein Händedruck dauert für gewöhnlich drei Sekunden. Eine Umarmung dauert nicht länger als sechs Sekunden. Alles, was länger dauert als sieben Sekunden, wird in der ZBK automatisch romantischer Natur zugeordnet" Navalee hat die Sichtung bereits hinter sich und muss sich bereits mit ihrem Leben als Erwachsene rumschlagen. Ihr Start ist ziemlich heftig und doch kämpft sie sich durch. Mit ihr machen wir eine große Wandlung durch, denn Navalee war immer strebsam darauf bedacht sich an die Regeln von Aura Eupa zu halten. Als sie aber von zu Hause weg muss erkennt sie, das das System fehlerhaft ist und sie, wegen nur einer nicht eingehaltenen Regel, zur Verstoßenen wird. "In Aura Eupa herrscht keine Gleichheit. Das war auch niemals ihr Bestreben gewesen. Der Besitzer Bradian Muerfie mochte sein Kastensystem vielleicht als Vernunftsentscheidung tarnen, als Versuch, die Menschen im allgemeinen Europa, voreinander zu schützen, doch jeder, der auch nur etwas über den Tellerrand dieser Behauptungen hinaussah, erkannte die Oberflächlichkeit und die Verachtung dahinter." Beide Protagonisten lernen, dass das Leben viel mehr zu bieten hat und die Welt viel größer ist, als man es ihnen weismachen möchte. Beide finden den einen besonderen Menschen in ihrem Leben und schlagartig ändert sich einfach alles. Sieben Sekunden können plötzlich unendlich kurz sein… Die Autorin hat zwischen den Protagonisten eine absolut spannende Verbindung geschaffen. Beide Leben sind an unterschiedlichen Phasen angekommen und doch bestehen Verbindungen, die zeigen wie klein die Welt doch ist. Der Schreibstil ist absolut flüssig, Kerstins Worte lösen immer das richtige Gefühl beim Lesen aus. Aura Eupa ist lückenlos und somit absolut vorstellbar, die Protagonisten sind total sympathisch und das Cover ist einfach wunderschön. Sogar beeindruckende Lebensweisheiten gibt es noch. Ich vermisse nichts (außer der Fortsetzung) und kann diesem Buch mit keinem anderen vergleichen. Für mich ist dieses Buch perfekt und ich kann kaum die Fortsetzung (am 07.07.16) erwarten.

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ein gelungener Auftakt der dystopischen Reihe
von Manja Teichner am 29.04.2016

Kurzbeschreibung **Schön, schöner, unberührbar…** Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung strengstens überwacht.... Kurzbeschreibung **Schön, schöner, unberührbar…** Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung strengstens überwacht. Die Bevölkerung ist eingeteilt in die drei Ligen der Schönheit, der Kontakt zwischen ihnen verboten. Doch als die junge Novalee aus der durchschnittlichen Liga 2 in die Siedlung der Unverheirateten zieht und auf Graey trifft, ist sie sich der staatlichen Ordnung nicht mehr sicher. Graey ist nicht durchschnittlich, sondern höchst attraktiv. Und sieben Sekunden können unendlich kurz sein… (Quelle: Impress) Meine Meinung „Forbidden Touch, Band 1: Sieben Sekunden“ ist ein dystopischer Reihenauftakt aus der Feder von Kerstin Ruhkieck. Mich haben hier das Cover und auch der Klappentext sehr angesprochen und so bin ich wirklich neugierig ins Buch gestartet. Novalee ist gerade neu in die Siedlung und sie ist Liga 2. Bisher ist sie noch nicht verheiratet, daher ist sie nun in der Siedlung der unverheirateten. Novalee befolgt die Regeln von AurAEupa immer, sie will keinen Ärger bekommen. Sie tut sich ein wenig schwer, findet aber letztlich auch Freunde. Ihr Nachbar Graey ist ein richtig netter Typ. Allerdings lässt er keinen wirklich an sich heran. Im Verlauf der Geschichte wird klar Graey hat ein Geheimnis das er nicht unbedingt preisgeben möchte. Zwischen ihm und Novalee ist eine ziemliche Anziehung zu spüren. Es gibt noch weitere Charaktere im Roman, wie beispielsweise Crish. Er steht kurz vor seiner Sichtung und auf mich machte er einen sympathischen Eindruck. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich wirklich angenehm lesen. Man kommt ziemlich flott durch die Seiten, kann sich der Geschichte kaum entziehen. Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Novalee und Crish. Als Leser kommt man den beiden so näher und kann ihre Handlungen verstehen und nachvollziehen. Die Handlung selbst ist spannend gehalten. Nach und nach kommen immer mehr Dinge ans Licht, die den Leser unweigerlich immer tiefer ins Geschehen befördern. Die Welt um AurAEupa ist ziemlich trist und ja schon fast bedrückend gehalten. Kerstin Ruhkieck beschreibt diese sehr gut, man kann es sich gut vorstellen. Die Idee mit den Ligen gefiel mir sehr. Es wirkt zwar irgendwie oberflächlich aber so ist es nun mal. Die Regeln empfand ich als doch recht schwer zu befolgen. Ich bezweifle auch das eine Welt, so wie in AurAEupa wirklich funktionieren würde. Es gäbe immer jemanden der damit nicht klar käme. Im Buch erfährt man sehr viel über den Ablauf, dies ist interessant. Je näher das Ende kam, desto rasanter ging es voran. Das eigentliche Ende wartete dann, leider, mit einem Cliffhanger. Es gibt so viele Fragen, die hoffentlich im zweiten Teil beantwortet werden. Fazit „Forbidden Touch, Band 1: Sieben Sekunden“ von Kerstin Ruhkieck ist ein gelungener Auftakt der dystopischen Reihe. Die vorstellbar gestalteten Chraktere, der flüssig lesbare angenehme Stil der Autorin und eine Handlung mit toller Idee, einer interessant gestalteten Welt und die einiges an Spannung und Tempo aufweise, haben mich überzeugt und machen Lust auf mehr. Klar zu empfehlen!

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Spektakulär
von einer Kundin/einem Kunden aus Birenbach am 25.04.2016

Klappentext (Quelle: Carlsen.de) Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung strengstens überwacht.... Klappentext (Quelle: Carlsen.de) Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung strengstens überwacht. Die Bevölkerung ist eingeteilt in die drei Ligen der Schönheit, der Kontakt zwischen ihnen verboten. Doch als die junge Novalee aus der durchschnittlichen Liga 2 in die Siedlung der Unverheirateten zieht und auf Graey trifft, ist sie sich der staatlichen Ordnung nicht mehr sicher. Graey ist nicht durchschnittlich, sondern höchst attraktiv. Und sieben Sekunden können unendlich kurz sein… Forbidden Touch war mein erstes Buch von Kerstin und ich muss sagen ich liebe es. In die Geschichte kam ich super leicht. Der Schreibstil ist total angenehm und vor allem sehr flüssig. Es wird aus der dritten Person erzählt, was mich aber nicht störte, obwohl ich die Ich-Perspektive lieber habe. Außerdem wird aus der Sicht von mehreren Personen erzählt - Novalee und Crish. Beide habe ich sofort ins Herz geschlossen, auch wenn ich es mit Nova manchmal schwer hatte. Kerstin hat tolle Charaktere geschaffen. Novalee ist zwar sehr Regeltreu und manchmal hatte sie ganz andere Ansichten als ich, dennoch ist sie total liebenswert und anständig. Sie hat selbst mit sich zu kämpfen und versucht einfach nur das Richtige zu tun. Doch es ist schwer sich für eine Seite zu entscheiden, wenn man nicht weiß wem man trauen kann und wer die Wahrheit spricht und wer nicht. Vor allem bei Graey hat sie ihre Schwierigkeiten. Aber auch Crish ist einfach nur toll. Er versucht sich durchs Leben zu schlagen und für seine Familie zu sorgen. Er selbst findet sich hässlich und hat Angst in eine andere Liga eingestuft zu werden, was bedeuten würde, dass er seine Familie verlassen müsste. Zum Glück steht sein Freund Asher an seiner Seite. Auch die Nebencharaktere sind wundervoll. Sie sind sehr vielschichtig und jede hat ganz andere Charaktereigenschaften, außerdem sind sie sehr gut in die Handlung eingeflochten. Die Autorin hat das alles so perfekt durchgeplant, dass ich mich durch die ganze Geschichte getragen fühlte. Sie hat eine Welt erschaffen, die so komplex ist, dass ich das Gefühl habe sie zwar noch nicht in Gänze verstanden zu haben. aber mitten drin zu stecken. Die Beschreibungen sind wirklich toll und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Auch das System kann ich gut nachvollziehen und ich fand es total erschreckend, wie realistisch alles dargestellt war. Großes Lob an die Autorin. Die Spannung blieb von Anfang bis Ende aufrechterhalten und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Ich musste es in einem Rutsch durchlesen und kann Band 2 kaum noch erwarten. Und ich freue mich auch schon total auf ihr Buch "Ein Cowboy am Nord-Pol" das bald im Drachenmond Verlag erscheinen wird. Fazit: Eine tolle Dystopie, die ich gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Handlung und die Charaktere sind einfach toll und sehr detailliert dargestellt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen, sie schafft es die Spannung das ganze Buch hindurch aufrecht zu erhalten.

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Der Auftakt der AurA Eupa Reihe besticht vor allem durch seine komplexe und faszinierende Welt
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 11.04.2016

An diesem Buch hat mich als erstes das Cover angesprochen, aber ich war auch wahnsinnig neugierig was sich hinter dem Klappentext verbirgt. Bereits als ich anfing mit lesen, war es um mich geschehen. Ich war wie in den Bann geschlagen, von der komplexen, unheilvollen und faszinierenden Welt von AurA Eupa. Ein System... An diesem Buch hat mich als erstes das Cover angesprochen, aber ich war auch wahnsinnig neugierig was sich hinter dem Klappentext verbirgt. Bereits als ich anfing mit lesen, war es um mich geschehen. Ich war wie in den Bann geschlagen, von der komplexen, unheilvollen und faszinierenden Welt von AurA Eupa. Ein System das perfekt ist. Doch was ist schon perfekt? Perfekt gibt es nicht, daher ist es doch eigentlich vorprogrammiert, das etwas im dunkeln lauert. Immer wieder stückchenweise, bekommt man die Grundsätze von dieser Welt mitgeteilt. Auf den ersten Blick wirken sie nicht weiter schlimm, doch je tiefer man gräbt, umso unheilvoller und kontrollierter wirkte das Ganze. Ich war wie vor den Kopf geschlagen, Ängste und Verzweiflung machten sich langsam aber sicher bemerkbar. Berührungen sind hier sehr wichtig, doch sie dürfen nie länger als sieben Sekunden dauern. Denn allles was länger dauert, hat eine tiefere Bedeutung. Aber was ist eine Welt ohne Berührung? Was ist eine Welt ohne Zwischenmenschlichkeit? Und was passiert bei längerer Berührung? Zudem ist diese Welt in drei Ligen gegliedert. Liga 1-3. Eine Vermischung der Ligen ist nicht vorgesehen. Man bekommt hier die Schicksale von Novalee und Crish dargeboten. Zwei Menschen die mich sofort berührt und für sich eingenommen haben. Sie sind so unterschiedlich und dennoch haben sie ungemein viel gemeinsam. Sie sind menschlich, verletzlich und haben Gefühle. Gefühle die sie verändern, sie wachsen daran und entwickeln sich weiter. Besonders Crish ging mir unheimlich ans Herz. Ich hab an seiner Seite unglaublich gelitten, hätte manchmal unheimlich gern eingegriffen in das Geschehen, weil ich es nicht ertragen konnte. Ich war so unglaublich wütend und verzweifelt. Das es mir stellenweise den Hals zugeschnürt hat. Die Autorin hat hier einen wunden Punkt getroffen und vor allem mit der Brisanz und ernsten Themen berührt. Aber sie zeigt auch, wie perfekt AurA Eupa wirklich ist. Die Abgründigkeit, die Macht und die Kontrolle ist förmlich greifbar und es ist einfach unfassbar und entsetzlich was sich da alles auftut. Es ist kaum zu ermessen, was sich da noch alleszusammenbraut. Mit dem Auftakt, hat sie an der Oberfläche gekratzt, sie hat mir Geschmack darauf gemacht, was uns noch erwarten wird. Sie hat aber auch gezeigt, was passiert, wenn nicht alles perfekt ist und das es Dinge gibt, die man mit bloßem Auge nicht erkennen kann, die aber dennoch da und präsent sind. Sie hat eine unglaubliche Welt erschaffen, die mich mit ihren Gesetzen und ihrer Lebensweise unheimlich in den Bann gezogen hat. Man erlebt hier ein ziemlich Gefühlschaos und muss oft entscheiden, wem man überhaupt noch vertrauen kann. Der Showdown war nochmal richtig gewaltig und emotionsgeladen. Die Autorin hat es geschafft, hier Wendungen einzubauen, die mich nicht nur überrascht sondern mich vollkommen um den Verstand gebracht haben. Ganz großes Kino, ich bin vollkommen begeistert. Für mich ein definitives Highlight in diesem Monat. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Novalee und Crish, was Ihnen mehr Raum und Tiefe verschafft. Aber auch die Nebencharaktere sind ausdrucksstark und authentisch. Sie konnten mich begeistern, in den Bann ziehen, sowohl zum lachen als auch zum weinen bringen. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel sind kurz bis normal gehalten, die Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Der Auftakt der AurA Eupa Reihe besticht vor allem durch seine komplexe und faszinierende Welt. Aber auch durch seine ausdruckstarken Charaktere, sowie der unheilvollen Spannung die hier lauert. Ich bin vollkommen ergriffen, entsetzt und vollkommen in den Bann geschlagen. Ich müsst es unbedingt lesen, ich liebe es. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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Toller Auftakt der Lust auf mehr macht
von Corinna Z. am 09.04.2016

Inhalt : *Schön, schöner, unberührbar…* Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung... Inhalt : *Schön, schöner, unberührbar…* Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung strengstens überwacht. Die Bevölkerung ist eingeteilt in die drei Ligen der Schönheit, der Kontakt zwischen ihnen verboten. Doch als die junge Novalee aus der durchschnittlichen Liga 2 in die Siedlung der Unverheirateten zieht und auf Graey trifft, ist sie sich der staatlichen Ordnung nicht mehr sicher. Graey ist nicht durchschnittlich, sondern höchst attraktiv. Und sieben Sekunden können unendlich kurz sein… MEINUNG : In " Forbidden Touch" geht es um eine neue Welt in der Menschen sich innerhalb von 7 Sekunden verlieben können. Aber davor wollen Menschen von AurA Eupa die Menschen schützen und deswegen wird jede Berührung überwacht. Die Bevölkerung ist in drei Ligen der Schönheit aufgeteilt und dürfen keinen Kontakt haben. Als Novalee in die Siedlung der unverheirateten zieht trifft sie auf Graey der sie mehr als nur in ihren Bann zieht. Was passiert wenn sich beide annähern? Novalee zieht neu in die Siedlung und gehört eher zu den durchschnittlichen Liga 2. Sie ist noch unverheiratet und kommt deswegen in die Siedlung der unverheirateten. Sie glaubt das die Regeln die sie befolgen muss laut den Menschen von AurAEupa gut sind um keinen Ärger zu bekommen und sie will sich zuerst von denen fernhalten die sich nicht daran halten. Aber dann findet sie Freunde.. Graey ist ihr Nachbar in der Siedlung der und wirkt sehr nett, aber er wird auch als etwas unnahbar beschrieben. Er hat ein Geheimnis das er versucht vor den anderen geheim zuhalten weil er eigentlich nicht gefunden werden will. Man spürt die Anziehung zwischen ihm und Novalee. Haben sie eine Chance ?? Crish hat Angst das er in eine schlechtere Liga kommt und dann nicht mehr bei seiner Familie sein kann um zu helfen. Seine Sichtung ist bald und diese entschiedet darüber. Er war für sehr sympatisch und ich kann gut verstehen das er seine Familie unterstüzen will und deswegen Angst hat eine Liga runter gestuft zu werden. Der Schreibstil von Kerstin Rubireck ist angenehmen flüssig und hat mich nach und nach ins Buch gezogen. Es wird im Wechsel von Crish und von Novalee erzählt und man kann so beide näher kennen lernen und wie sie versuchen unter den Regeln unter denen sie leben müssen zu bestehen. Auch die Hintergründe aus denen beide kommen und wie die Faktoren sind in welche Liga sie kommen. Die Spannung und Handlung hat mich langsam ins Buch gezogen und das Konzept mit den Ligarn hat mich neugierig gemacht. Diese werden je nach äußerem Erscheinungsbild verteilt, also Liga 1,2 und 3. Dann gibt es da noch die Regeln mit den Berührungen, das man keinen anderen außerhalb seiner berührt. Unter diesen Regeln müssen Novalee und Crish leben. Verstoßen sie dagegen gibt es Ärger. Beide erleben unterschiedliche Dinge unter den Regeln der Liga. Crish hat zunächst in seiner Ausbildung Probleme mit anderen die ihn mobben und er aber durch einen guten Freund Hilfe bekommt. Novalee erlebt andere Dinge in ihrer Siedlung und kommt Graey näher. Aber als sie hinter etwas kommt das er verbringt, weiß sie das es Probleme geben wird. Was wird sie machen? , bisher glaubte sie immer das die Regeln einen Sinn ergeben vom der Liga, aber was macht sie wenn sie erfährt das diese nicht immer gut sind. Das Cover hat mich gleich bei der Vorschau in seinen Bann gezogen und es passt einfach super zum Thema. Das Ende hat eine besondere Wendung und ich konnte mich kaum davon abwenden. Novalee und Graey sind tolle Figuren die ich mit jeder Seite besser fand, besonders aber auch Crish. FAZIT : Mit " Forbidden Touch - Sieben Sekunden schafft Kerstin Ruhkieck einen spannenden ersten Band der mich in eine andere Welt gezogen hat. Diese Idee mit den verschiedenen Ligen und das man nach einem Schönheitsideal eingestuft wird ist eine spannende Abwechslung zu manch anderen Büchern und mit diesem ist ihr ein toller Start gelungen.

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Wunderbar, düster, einzigartig
von Vorableser am 07.04.2016

»Wie willst du wissen, ob ein Kuss oder eine Berührung etwas Besonderes ist, wenn du nichts hast, woran du ihn messen kannst?«, holte Leilani sie aus ihren Gedanken. Novalee sah sie ungläubig an. »Du musst nichts messen, Leilani. Du weißt es einfach.« (Kapitel 27, Forbidden Touch, Kerstin Ruhkieck) Die Welt von... »Wie willst du wissen, ob ein Kuss oder eine Berührung etwas Besonderes ist, wenn du nichts hast, woran du ihn messen kannst?«, holte Leilani sie aus ihren Gedanken. Novalee sah sie ungläubig an. »Du musst nichts messen, Leilani. Du weißt es einfach.« (Kapitel 27, Forbidden Touch, Kerstin Ruhkieck) Die Welt von »Forbidden Touch« hat mich restlos begeistert. Endlich mal eine Geschichte ohne Liebe auf den ersten Blick, ohne schon 1000x gelesene Klischees. Noch dazu ein Schreibstil, bei dem die Seiten nur so dahinfliegen, da die Worte im Kopf Bilder formen. Der Klappentext sagt schon aus, wovon das Buch handelt: Liebe in einem System, in dem Berührungen den Tod bringen können. »Forbidden Touch« ist aber so viel mehr als eine reine Liebesgeschichte, dies würde dem Buch nicht gerecht. Erzählt wird aus zwei Perspektiven, nämlich aus der Sicht von Novalee und Crish. Über beiden schwebt die permanente Bedrohung des Systems, das Menschen nach Schönheit in drei unterschiedliche Gesellschaftsschichten einsortiert: Liga 1: Die Creme de la Creme, schön à la Paris Hilton, und dadurch auch reich, da es hier die bestbezahlten Jobs gibt. Liga 2: Die 0815-Typen, Menschen wie du und ich, weder hässlich noch wirklich schön Liga 3: Die Hässlichen, Abnormen, Quasimodos (Sorry, das ist das System, nicht meine Meinung) Berührungen zwischen den Menschen zweier Ligen sind verboten! Und das gibt ja das Kernproblem schon wieder. Was, wenn ich mich in einen Menschen außerhalb meiner Liga verliebe? Genau davor fürchtet sich auch die regeltreue Novalee, als sie den verletzlichen, geheimnisvollen Graey kennenlernt. Er ist viel zu schön für Liga 2 und er weckt auch noch verbotene Sehnsüchte in ihr. Welche Geheimnisse hat er und was steckt hinter seiner äußeren Fassade? Und wieso interessiert er sich ausgerechnet für sie, die sie so viel weniger schön ist? Nur normal eben. All die Fragen und deren Antworten bringen das Weltbild von Nova heftig ins Wanken und als sie hinter sein Geheimnis kommt, ist es fast zu spät. (Die Geschichte von Graey ist heftig, nur mal so nebenbei ...) Doch nicht nur Novalee hat Probleme, die sie in ernsthafte Schwierigkeiten mit dem System bringen könnten. Auch der in sich gekehrte, unsichere und sensible Crish fürchtet sich vor der Härte der Regierung. Er fürchtet sich vor seiner Sichtung, vor einem Absturz in Liga 3. Meisterhaft spielt die Autorin hier mit seiner Situation und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, bis ich das Ergebnis wusste, obwohl es mitten in der Nacht war. Ich muss fairerweise dazu sagen, dass ich Crish liebe, keine Ahnung, wie die Autorin das fertiggebracht hat! Mir ist es noch nie passiert, dass ich nach ein paar Sätzen eine Figur so ins Herz geschlossen habe. Vielleicht liegt es daran, dass man sofort mit Chrishs Angst konfrontiert wird - der Angst, nicht schön genug zu sein für Liga 2. In ihm spiegeln sich vielleicht all die Ängste unserer Gesellschaft, den Ansprüchen nicht zu genügen (in diesem Falle eben nicht schön genug zu sein). Nicht zu passen und so degradiert zu werden. Zur Story selbst will ich nicht zu viel verraten. Fakt ist: Nichts ist, wie es scheint! Selbst nicht der Glanz von Liga 1! Schöne Menschen können eben auch finstere, hässliche Seiten haben und wer Macht hat, neigt dazu, sie zu missbrauchen ... viele Geheimnisse werden aufgedeckt. Trotz der Düsternis gibt es aber auch immer wieder wunderschöne poetische Momente, vor allem rund um den mysteriösen Graey und die verschlossene Nova. Was auch noch positiv auffällt: Die Autorin kann nicht nur wunderschön schreiben, sie nimmt sich auch Zeit für Gefühle, hetzt zum Glück nicht durch ihre eigenen Szenen, sondern gibt alles authentisch und lebensecht wieder. Ich konnte jedes Gefühl nachfühlen, jede Handlung begreifen, jeden Funken Freundschaft und Liebe aufblitzen sehen. Nichts wirkt an den Haaren herbeigezogen, sondern entwickelt sich langsam. Liebe auf den ersten Blick gibt es hier nicht - Gott sei Dank. Crish, Asher (sein bester Freund und Sympathieträger), Nova und Graey sind keine einfältigen Stereotypen, sondern haben Ecken und Kanten und manchmal wollte ich sie nehmen und schütteln! Außerdem wird man beim Lesen zwangsläufig mit der Frage konfrontiert, in welche Liga man selbst gehört. Das Thema ist so aktuell und brisant, gerade für junge Menschen, die ihren Platz in unserer Gesellschaft noch finden müssen. In dieser Phase dreht sich so viel um Schönheit, um das Anerkannt-werden in einer Gesellschaft, in der sich offenbar (oder nur scheinbar!) alles ums Äußere dreht. Die Autorin hat es mit ihrem Gesellschaftssystem auf die Spitze getrieben und herausgekommen ist eine atemberaubende Dystopie, deren Bilder noch Tage nach dem Lesen nachhallen. Von mir gibt es 5-Sterne plus Extra-Sternchen und eine klare Leseempfehlung!

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erschreckend-faszinierende Zukunftsvision (4,5)
von Anja am 15.05.2016

Ein Atomkrieg und Naturkatastrophen haben Europa zerstört. Die Überlebenden haben eine Gesellschaft mit neuen Regeln gegründet: Die Bevölkerung ist in Ligen unterteilt, jeder trägt einen Chip. Berührungen werden überwacht, um Gewalttaten zu verhindern. Aber auch zärtliche Berührungen stehen unter Aufsicht, denn Idealerweise soll jeder bis zum 18. Geburtstag ... Ein Atomkrieg und Naturkatastrophen haben Europa zerstört. Die Überlebenden haben eine Gesellschaft mit neuen Regeln gegründet: Die Bevölkerung ist in Ligen unterteilt, jeder trägt einen Chip. Berührungen werden überwacht, um Gewalttaten zu verhindern. Aber auch zärtliche Berührungen stehen unter Aufsicht, denn Idealerweise soll jeder bis zum 18. Geburtstag verheiratet sein. Während Crish seine Sichtung, die bestimmt, in welcher Liga er leben wird, bevorsteht, muss die 18-jährige Novalee in die Siedlung der Unverheirateten ziehen. Beide werden Menschen treffen, die sie an ihren Überzeugungen und den Regeln der Gesellschaft zweifeln lassen. Doch der Überwachung kann keiner entgehen... AurA Eupa, das neue Europa zwängt seinen Bürgern strenge Regeln auf. Neben den Erklärungen, die die Figuren während der Handlung geben, enthalten einige Kapitelanfänge Auszüge aus dem Regelwerk des Kontinentes, die das System, das ebenso faszinierend wie erschreckend ist, näher erläutern. Erzählt wird die Geschichte des 17-jährigen Chris und seiner Cousine. Beide schildern ihre Erlebnisse in der Ich-Perspektive. Dies ermöglicht Einblicke in das Gefühlsleben beider Figuren. Chris, der in Liga 2 aufwächst, bangt aufgrund seines Aussehens darum, herabgestuft zu werden. Dann müsste er seine Mutter und Schwester, für die er sich verantwortlich fühlt, verlassen. Von Verschwörungstheorien möchte er anfangs nicht wissen, doch mehrere Vorfälle bringen ihn zum Zweifeln. Auch seine Freundschaft zu einem Mitschüler, die in dieser Form laut dem Regelwerk nicht existieren dürfte, bringt seine Gedanken durcheinander. Chris denkt sehr viel über sich und das, was um ihn herum passiert, nach. Für seine Freunde und Familie entwickelt er unerwarteten Mut und Stärke, obwohl er sich selbst für schwach hält. Chris war mir schnell sympathisch, allerdings drehen sich seine Gedanken teilweise im Kreis, ohne dass er sie vernünftig benennt. Mit Novalee hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten. Sie ist dem System treu ergeben – sie will Leute meiden, die ihrer Meinung nach gegen die Gesetze verstoßen und denkt mehrfach darüber nach, diese auch zu melden. Den vorgegebenen Lebensentwurf hält sie für ihren eigenen Wunsch und sucht daher nach einem Partner zum Heiraten. Doch schnell trifft Novalee Leute, die ihr helfen und die sie lieb gewinnt, obwohl sie sich nicht ständig an die Vorgaben halten. Auch Novalee gerät ins Grübeln und wird mutiger, selbst kleine Regelverstöße vorzunehmen. In dem Moment, wo sie beginnt, mehr auf ihr Herz zu hören, ist auch sie mir sympathischer geworden. Die Handlung ist abwechslungsreich und spannend gestaltet. Die Erzählung springt zwischen den beiden Teenagern hin und her, sodass der Leser am parallel ablaufenden Leben beider teilhaben kann. Da die zwei Verwandt sind, gibt es eine Verbindung zwischen ihren Leben. Etwas gestört hat mich allerdings, dass über dritte Figuren ganz viele weitere zufällige Verbindungen hinzukommen, obwohl die Stadt eigentlich ziemlich groß zu sein scheint. Am Anfang musste ich mich in die fremden Gesetze einfügen, doch das System erklärt sich schnell. Den Weg der zwei Figuren zu verfolgen, ist mit vielfältigen Emotionen verbunden: Freude, Schock, Unverständnis... Dank der Ich-Perspektive kann man mitfühlen, wie es den Figuren ergeht. Je weiter die Handlung fortschreitet, desto spannender wird es. Das Tempo nimmt zu und je mehr die zwei am System zweifeln, desto mehr geraten sie in Gefahr. Einen Aspekt fand ich etwas.... abentuerlich? unrealistisch? Ich hoffe, die Fortsetzung erklärt, was es hiermit auf sich hat. Dank Cliffhanger bleiben am Ende viele Fragen offen. Fazit: Abwechslungsreiche Handlung in einer zugleich faszinierenden wie erschreckenden Welt. Die Erzählperspektive ermöglicht es, sich in die Figuren hineinzuversetzen, auch wenn ich mit Novalee anfangs nicht warm geworden bin. Es entwickelt sich eine Handlung voller Spannung, aber mit einem sehr offenen Ende.

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Ein wirklich guter Auftakt...
von Ruby-Celtic aus Elfershausen am 24.04.2016

Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm. Sie hat einen flüssigen, ruhigen und gleichzeitig fesselnden und einnehmenden Schreibstil. Ich wurde in die Geschichte hineinkatapultiert, jedoch nicht als Mitspieler in der Geschichte sondern als emotional gebundener Beobachter, was im Nachhinein nicht besser ist. Erzählt wird diese Geschichte aus zwei Sichtweisen. Da... Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm. Sie hat einen flüssigen, ruhigen und gleichzeitig fesselnden und einnehmenden Schreibstil. Ich wurde in die Geschichte hineinkatapultiert, jedoch nicht als Mitspieler in der Geschichte sondern als emotional gebundener Beobachter, was im Nachhinein nicht besser ist. Erzählt wird diese Geschichte aus zwei Sichtweisen. Da haben wir einmal unsere Nova, welche mit 18 noch immer nicht verheiratet ist und somit in die Siedlung der Unverheirateten ziehen muss und ihren Cousin Crish, welcher mit seinen 16 Jahren kurz davor steht ins Leben zu treten. Nova ist eine herzensgute, regelbezogene und sehr ruhige Persönlichkeit. Sie möchte so wenig wie möglich auffallen und auf gar keinen Fall gegen die Regeln verstoßen. Auch wenn sie die Sichtweisen der Regierung nicht immer gut heißt und versteht, würde sie niemals dagegen angehen. Sie hat früh gelernt was es heißt aus der Reihe zu tanzen und versucht nun alles um nicht aufzufallen. Das fällt allerdings in ihrer neuen Siedlung recht schwer, denn hier scheint so einiges schief zu laufen. Crish ist ein unglaublich einsamer, verschlossener und trauriger Zeitgenosse. Man könnte ihn schon fast melancholisch beschreiben. Ihm fehlt so ein bisschen der Antrieb, welcher ihn aus seinem Loch herauszieht. Er ist felsenfest davon überzeugt, dass er nicht gut aussieht und es nicht verdient dort zu sein wo er ist. Manches Mal hätte ich ihn wirklich vor den Kopf hauen können, wobei seine Sichtweise von vielen schicksalshaften Begegnungen herkommt welche mich verstören und gleichzeitig mehr als nur verärgern. Die Geschichte selber ist wirklich gut durchdacht und aufgebaut. Wir wechseln zwischen den Perspektiven unserer beiden Hauptprotagonisten und erleben so verschiedene Ebenen in dieser Welt. Zu erst einmal kann man nicht verstehen, was beide Personen miteinander zutun haben außer das natürlich die Verwandtschaft besteht. Doch gerade zum Schluss finden wir den passenden Faden und können nur hoffen, dass sie sich gegenseitig Halt und Hilfe bieten können. Die Erlebnisse unserer beiden schwingen zwischen grausam, brutal und absoluter Fassungslosigkeit. Die Autorin versteht es schlimme Szenen auch genau so in den Kopf hinein zu projizieren ohne es zu übertreiben. Wir erleben viele traurige und schlimme Sachen, die beispielsweise Crish zustoßen. Und auch wenn wir nicht alles haargenau wissen, können wir uns gefühlstechnisch trotz allem vollends hineindenken. Was ich sehr schön finde ist, dass der Leser sowohl die guten Seiten von AurA Eupa kennenlernt aber auch nach und nach die nicht so berauschenden. Wir werden gemeinsam mit den Charakteren dahin geführt und gerade zum Schluss konnte ich es gar nicht erwarten mehr zu erfahren. Die einzelnen Charaktere wurden sehr schön gestaltet, wobei mir beide Hauptcharaktere etwas zu passiv gehalten wurden. Es ist selten etwas von ihnen ausgegangen, was ich anfangs noch gut gefunden habe doch nach und nach etwas nervig war. Trotz allem konnte ich mich gut mit ihnen identifizieren und hoffe einfach, dass sie im nächsten Band mehr die Zügel in die eigenen Hände nehmen. Die Nebencharaktere werden teilweise beleuchtet, wobei hier strickt der Augenmerk auf ganz vereinzelte gelegt wurde. Alle „Klassenkameraden“, unwichtige Nachbarn und mehr werden zwar kurz angeschnitten doch erhalten im Großen und Ganzen kein wirkliches Bild. Zum Schluss hin erwartet den Leser eine Menge Aufklärung und einen gemeinen Cliffhänger, welcher unglaublich neugierig darauf macht wie es nun weitergeht und was wir noch alles herausfinden werden. Mein Gesamtfazit: Definitiv ein gelungener Dystopie-Auftakt, der den Leser in seinen Bann zieht. Man kann sich in die beiden Hauptcharaktere sehr gut hineinversetzen und mit ihnen zusammen ergründen was an dieser perfekten klassenverteilten Welt doch letzten Endes alles schief läuft und versucht mit ihnen ein Leben zu schaffen, in denen sie so sein dürfen wie sie sind.

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Forbidden Touch
von Sine liebt Bücher am 06.04.2016

Fazit: Ein makaberes System, zwei eher passivere Hauptcharaktere und ein wenig Spannung am Ende konnte mich soweit überzeugen, dass ich den nächsten Band auch lesen möchte. Bewertung: In diesem Buch geht es um verschiedenen Menschengruppen, hauptsächlich um Novalee und Crish. Wenn man mit 18 Jahren noch unverheiratet ist, kommt man in... Fazit: Ein makaberes System, zwei eher passivere Hauptcharaktere und ein wenig Spannung am Ende konnte mich soweit überzeugen, dass ich den nächsten Band auch lesen möchte. Bewertung: In diesem Buch geht es um verschiedenen Menschengruppen, hauptsächlich um Novalee und Crish. Wenn man mit 18 Jahren noch unverheiratet ist, kommt man in ein Lager für unverheiratete. Dahin kommt Novelee. Und dann sind die Menschen noch in 3 Ligen nach Aussehen und Charaktereigenschaften unterteilt, die mit fast 17 nochmal geprüft werden. Die Hübschesten und schlauesten sind in Liga 1. Geheiratet werden darf nur in der jeweiligen Liga, ansonsten gibt es harte Strafen. Dieses System ist einfach nur verabscheuungswürdig. Man will damit Neid aus dem Weg gehen, denn jeder hat das Gleiche. Aber es wird nicht mit eingeplant, dass jemand noch besser sein kann oder dass man sich in einer anderen Liga verliebt. Was darauf folgt, ist einfach nur Schwachsinn. Es gibt dennoch gute Ansätze in diesem System, z. B. Arbeit und dafür erhält man das nötigste kostenlos. Und trotzkessen sind in einige einfach nur psychisch kaputt. Ein sehr interessantes System, was irgendwie auch recht einfach wirkt. Im ersten Band habe ich noch nicht so viel über das System erfahren, ich hoffe, auf noch viel mehr. Spannung wurde zum Ende hin aufgebaut und ich möchte gerne wissen, wie es weitergeht. Novalees Story fängt im Lager an. Es ist gar nicht so wie erwartet. Sie ist aber auch keine Prinzessin, das finde ich schonmal gut. Sie kommt aus Liga 2 und ist wegen einem besonderen Liebeskummer alleine geblieben (den wohl auch noch hauptsächlich die Regierung zu verantworten hat). Sie ist jemand, der denkt, dass das System recht hat und sie findet das okay, sie will es nicht mal in Frage stellen. Crish denkt, dass er nicht recht in Liga 2 passt. Er fühlt sich zu häßlich. Daher dreht sich vieles nur darum, ob er in eine andere Liga kommt, denn er steht kurz vor der Sichtung. Klar, kann ich ihn verstehen, denn er und auch seine Familie hat Sorgen. Auch er verschließt sich dem System, ist aber etwas offener für die Probleme. Crish und besonders Novalee sind beide eher passiv, bis fast bis zum Schluss, dass fand ich sehr schade. Da es ja noch mindestens einen weiteren Band gibt, hoffe ich, dass beide nicht mehr ganz so passiv sind. Besonders Novalee vertraut dem System viel zu sehr. Das Buch erhält von mir 3,5 von 5 Punkte

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