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Foxtrott 4

Sechs Monate mit deutschen Soldaten in Afghanistan

(3)
Authentischer Insider-Report über die wirkliche Situation der Soldaten in Afghanistan


»Zehn Jahre Afghanistankrieg – ein unangenehmes, peinliches Datum«, schrieb die »Zeit« im Herbst 2011 und nannte diesen Krieg eine »schwer erträgliche Last« für den Westen. Diese Last tragen seit zehn Jahren auch deutsche Soldaten. Der Journalist Jonathan Schnitt wollte sehen, hören, spüren, was das, aus der Nähe betrachtet, bedeutet – jeden Tag, jede Nacht.
Er lebte ein halbes Jahr mit einem deutschen Bataillon nahe Kundus, das »an vorderster Front« Dienst tat, teilte mit den jungen Frauen und Männern Hitze, Dreck, Flöhe, Anstrengung, Angst. Er sprach mit ihnen über ihre Erlebnisse, Gefühle, Wünsche und über die Gefahr, dem Tod zu begegnen. Und er sah, wie der Krieg sie veränderte. Jonathan Schnitt rückt aus der Innenperspektive endlich die Soldaten in den Mittelpunkt und zeigt das ungeschminkte deutsche Gesicht des Afghanistankrieges – hautnah, illusionslos, berührend.



Portrait
Jonathan Schnitt hat Rechtswissenschaft und Journalistik studiert. Nach Stationen bei Spiegel TV, der dpa in Washington und im ARD-Studio in Tel Aviv arbeitet er seit Februar 2010 als Redakteur für die "Fernsehmacher" und als Autor für 5/14-Film.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 217
Erscheinungsdatum 27.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-10130-8
Verlag Bertelsmann
Maße (L/B/H) 208/135/23 mm
Gewicht 343
Abbildungen mit 67 farbigen Fotos auf Taf.
Verkaufsrang 89.618
Buch (Klappenbroschur)
14,99
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Der Blick hinter die Kulissen.....
von Marion Olßon aus Reutlingen am 16.02.2013

2011 besucht Jonathan Schnitt für 6 Monate, die deutschen Truppen in Afghanistan. Er gewährt den Lesern einen Einblick in das Innenleben der Truppen. Er übt eine Bestandsaufnahme jener Männer am Hindukusch aus, die unser Land vertreten, aber in erster Linie versuchen, das Land zu befrieden. Wie sieht es hinter... 2011 besucht Jonathan Schnitt für 6 Monate, die deutschen Truppen in Afghanistan. Er gewährt den Lesern einen Einblick in das Innenleben der Truppen. Er übt eine Bestandsaufnahme jener Männer am Hindukusch aus, die unser Land vertreten, aber in erster Linie versuchen, das Land zu befrieden. Wie sieht es hinter den Kulissen aus, wie gestaltet sich der Alltag jener Männer und Frauen unter Waffen? In einem Land dessen Kultur, Mentalität, Landschaft und Wetter sich dem unsrigen so stark unterscheidet? Hat diese Mission Aussicht auf Erfolg oder ist sie zum Scheitern verurteilt. Harte Fakten und die brutale Realität treffen in diesem Buch aufeinander. Für mich ein sehr persönliches Buch, da ich selbst erfahren durfte, wie die Soldaten den Aufenthalt in diesem Land empfunden haben und wie diese dann, nach Beendigung ihrer Wehrzeit heim gekommen sind. Der Preis für das Dienen am Hindukusch ist für unsere Soldaten und Soldatinnen und deren Familien sehr hoch, manchmal zu hoch, denn das was dort erlebt wird, arbeitet auch im Nachhinein weiter und kann sehr viel zerstören, besonders die Familien.

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beeindruckende Reportage über den Afghanistankrieg
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 26.11.2012

Im Oktober 2010 ist es soweit. Jonathan Schnitt erhält die Zusage, dass er einen Trupp deutscher Soldaten 6 Monate in Afghanistan begleiten darf. Seit mehr als 10 Jahren herrscht Krieg in Afghanistan, ein Land, von dem die Meisten noch nicht einmal wissen, wo es liegt und ein Einsehen der... Im Oktober 2010 ist es soweit. Jonathan Schnitt erhält die Zusage, dass er einen Trupp deutscher Soldaten 6 Monate in Afghanistan begleiten darf. Seit mehr als 10 Jahren herrscht Krieg in Afghanistan, ein Land, von dem die Meisten noch nicht einmal wissen, wo es liegt und ein Einsehen der Bevölkerung nicht vorhanden ist, warum ausgerechnet Deutschland seine Soldaten dahinschickt. Doch wie wir erfahren, alle in Afghanistan stationierten Soldaten haben sich freiwillig für einen Auslandseinsatz gemeldet oder sind mit ihren Kameraden mitgegangen. Im Juli 2011 ist es soweit, die Reise in ein unwirkliches Land beginnt, ein Land, in dem ein "kriegsähnlicher Zustand" herrscht, wie die Politik es den Bürgern verkauft. Jonathan Schnitt wird einer Einheit der Task Force Kunduz zugeteilt, genauer gesagt der Besatzung eines Dingo-Radpanzers, bestehend aus dem Gruppenführer und 4 Soldaten. Der Funkname des Fahrzeugs lautet Foxtrott 4. Doch wie hart die Realität, aber auch die Verbundenheit unter den Soldaten zueinander ist, konnte sich der junge Journalist, der selber Zivildienst geleistet hat, nicht vorstellen. Doch mitten in der Einöde, in einem vom Krieg zerstörten Land, lernt er die Welt dieser 5 Männer, mit denen er wochenlang am Stück zusammen ist, besser kennen und verstehen. In eindrucksvollen Interviews erzählt ein jeder Foxtrott-4-Soldat seinen Beweggrund für den Auslandseinsatz und auch, wie es privat, in dem Menschen, nicht dem Soldaten, aussieht. Während dieser 6 Monate ist Jonathan Schnitt lediglich zweimal für einige Wochen in Deutschland, um zu Schreiben, zu Recherchieren und seine weitere Arbeit im Feld vorzubereiten, doch die Ereignisse im Kunduz, die ständige Gefahr, das Misstrauen gegenüber allem und jedem, der nicht in seiner Einheit ist, lassen auch ihn nicht unberührt. Was für eine Reportage! Jonathan Schnitt hat das Unmögliche möglich gemacht und dem Leser die Welt Afghanistans näher gebracht, die Ursachen des Krieges vor Augen geführt und sowohl die politischen Hintergründe erläutert, wie auch die persönlichen Hintergründe der Soldaten, die mit ihrem Einsatz in diesem kriegsgebeutelten Land jeden Tag ihr Lebens aufs Spiel setzen. Den Schreibstil empfand ich als sehr tiefgründig und fesselnd, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.

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Realistisch und emotional ohne gewollt dramatisch zu wirken
von Cleos Bücherblog - Ichlesehaltgern Punkt com aus Oberbayern am 26.02.2013

Afghanistan fasziniert mich. Ich kann nicht mal sagen, warum, aber es ist einfach so. Entsprechend viel habe ich darüber gelesen und freue mich bei dem ganzen traurigen Lesestoff immer über Lektüre, die Afghanistan nicht nur auf Armut, Analphabetismus, Frauen in Burkas und Taliban reduziert, sondern die auch die Schönheit... Afghanistan fasziniert mich. Ich kann nicht mal sagen, warum, aber es ist einfach so. Entsprechend viel habe ich darüber gelesen und freue mich bei dem ganzen traurigen Lesestoff immer über Lektüre, die Afghanistan nicht nur auf Armut, Analphabetismus, Frauen in Burkas und Taliban reduziert, sondern die auch die Schönheit dieses Landes und ihren Reichtum an Kultur und Geschichte zur Sprache bringt. Bis auf 2 Unterbrechungen begleitet der Journalist Jonathan Schnitt ist die Soldaten des Bataillon Foxtrott 4 sechs Monate bei allem, was diese tun und dokumentiert dies. Wie er auch im Buch schreibt, legt er sehr großen Wert hervorzuheben, dass alles, was er schreibt, seine Meinung widerspiegelt und er sich nicht den Mund verbieten respektive seinen Text zensieren lässt und das habe ich währen des Lesens auch geglaubt, denn stellenweise waren die Antworten der Soldaten auf kleinere Interviews schon recht unangenehm und direkt. Aber gerade das war ein Grund, warum mir dieses Buch so gut gefallen hat. Es war einfach authentisch. Wenn man nach diesen stumpfen (meist in amerikanischen Filmen vorkommenden) Aussagen Jaaa, ich stehe voll hinter dem Einsatz, denn wir machen die Welt besser und wir zivilisieren den Rest der Welt jetzt und wir sind eh die Besten! sucht, tut man dies Gott sei Dank vergeblich. Ganz im Gegenteil: ich habe die Soldaten als ganz normale Menschen mit Ängsten, Wut, Heimweh und Schnauzevoll-Tagen kennengelernt. Sie erzählen von ihrem “Alltag” in Afghanistan mit all seinen Tücken, aber auch mit verhältnismäßig ausgelassenen Tagen – zum Beispiel, wenn die Truppe ins Lager zurückkommt und den “Luxus” einer Toilette genießen kann anstatt das Geschäft in ein Erdloch verrichten zu müssen oder die Soldaten wieder in einem Bett mit Dach über’m Kopf zu schlafen können und sich nicht den Wind mit einer Plane vom Leib halten müssen. Was mir besonders gefallen hat, war, dass das Buch nicht auf Skandal, Taliban, Explosionen, etc. aus war, sondern einfach “nur” einen Ausschnitt aus dem Leben einiger Soldaten berichtet hat. So gab es lediglich 2 oder 3 mehr oder weniger brenzlige Situationen, in denen sich die Soldaten in Gefahr befanden, die aber auch lediglich faktisch geschildert wurde ohne in Dramatisierunngen (gibt’s das Wort überhaupt?) auszuufern. In der Mitte des Buches waren noch einige Bilder – sowohl von Afghanistan (welch ein atemberaubend schönes Land!) als auch von den Soldaten und Jonathan Schnitt – was ich ganz gut fand, damit man sich von den Personen im Buch auch ein Bild machen konnte. Alles in allem ein interessantes, informatives, emotionales, aber nicht gewollt-dramatisches Buch, das ich gerne jedem, der sich für den ISAF Einsatz interessiert, empfehle!

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