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Fräulein Jacobs funktioniert nicht

Als ich aufhörte, gut zu sein

(1)
Louise Jacobs kommt aus gutem Haus und hat alles, wovon man nur träumen kann, denn sie wird in die bekannte Kaffeeröster-Dynastie Jacobs hineingeboren. Natürlich steht fest: Auch sie soll einmal erfolgreich werden. Aber als Louise in die Schule kommt, wird bald klar, dass sie mit den anderen nicht mithalten kann. Das Schreiben und Rechnen fallen ihr schwer, Buchstaben und Zahlen wirbeln in ihrem Kopf durcheinander. Ein Makel in ihrem leistungsorientierten Umfeld, gegen den zahlreiche Therapeuten und Nachhilfelehrer arbeiten – vergeblich. Louise wird immer mehr zur Außenseiterin. Wie aus dem Erwachsenwerden ein Alptraum wird, erzählt sie offen und ehrlich in diesem Buch. Mit fünfzehn erkrankt sie an Magersucht und wird in eine Klinik eingewiesen. Nach der Entlassung ist vieles besser, auch wenn die Frage bleibt: Was anfangen mit einem Leben, in dem man aus der zugedachten Rolle fällt?
In ihrem bewegenden Bericht "Fräulein Jacobs funktioniert nicht. Als ich aufhörte gut zu sein" schildert die Autorin eindrucksvoll ihren Kampf um einen Weg zu sich und zu ihrem Platz im Leben.
Portrait
Louise Jacobs, geboren 1982, wuchs in der Schweiz und den USA auf. Ihr erstes Buch "Café Heimat", die Geschichte ihrer Familie, erschien 2006 und stand monatelang auf der Bestsellerliste.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783426416686
Verlag Knaur eBook
eBook (ePUB)
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Am liebsten wäre sie ein Cowboy...“

Ulrike Buhr, Thalia-Buchhandlung Dresden

In wunderbaren sprachlichen Bildern erzählt Louise Jacobs ihre eigene Geschichte. Alles ist gut, bis man bei ihr Legasthenie und Dyskalkulanz feststellt. Von da ab erhält sie, die so freiheitsliebend und sportbegeistert ist, ständig Nachhilfe und fühlt sich massiv eingeengt.
Die Beschreibung, wie sie sich unterschiedliche Aufgaben
In wunderbaren sprachlichen Bildern erzählt Louise Jacobs ihre eigene Geschichte. Alles ist gut, bis man bei ihr Legasthenie und Dyskalkulanz feststellt. Von da ab erhält sie, die so freiheitsliebend und sportbegeistert ist, ständig Nachhilfe und fühlt sich massiv eingeengt.
Die Beschreibung, wie sie sich unterschiedliche Aufgaben bildlich vorstellen muss, um sie zu lösen, erklärt sehr anschaulich das ganze Dilemma.

Kundenbewertungen


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Louise beisst sich durch
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 22.02.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Louise wurde mit dem legendären Löffel im Mund geboren, denn ihre Eltern gehören zur Kaffeeröster-Dynastie Jacobs. Dieser Name verpflichtet, sie ist zu höherem geboren. Dass sie die Erwartungen nicht erfüllen wird, zeigt sich bereits in der 1. Klasse, als festgestellt wurde, dass sie Legastheniker ist. Die Autorin Louise Jacobs schreibt... Louise wurde mit dem legendären Löffel im Mund geboren, denn ihre Eltern gehören zur Kaffeeröster-Dynastie Jacobs. Dieser Name verpflichtet, sie ist zu höherem geboren. Dass sie die Erwartungen nicht erfüllen wird, zeigt sich bereits in der 1. Klasse, als festgestellt wurde, dass sie Legastheniker ist. Die Autorin Louise Jacobs schreibt mit diesem Buch ihre Biographie. Sie ist schonungslos offen und lässt den Leser an ihrem Leben teilhaben. Ihre Ängste und Sorgen bezüglich des Pensums in der Schule sowie ihre immer weiterschreitende Vereinsamung bringt sie zu Papier. Ihre Verzweiflung über ihr Unvermögen und ihren Hass auf sich selbst lässt sie genauso wenig aus wie ihre Bemühungen, Freunde zu finden. Ganz oft hatte ich das Bedürfnis, Louise einfach nur in den Arm zu nehmen und wie ein Schutzschild vor ihr zu stehen. Von ihr wurde immer nur gefordert, sie sollte "ticken" wie eine Jacobs und dabei wurde sie immer einsamer, so dass der Wunsch in ihr reifte, sie möchte ein Cowboy sein. Aber Louise ist stark und sie rappelt sich auf, geht mutterseelenallein nach Amerika, um dort ihre Schule erfolgreich beenden zu können. Sie will nur noch weg aus der Schweiz, auch wenn ihre Familie dort lebt, sie selbst fühlt sich dort nur eingeengt. Auch an dem, was sie in dem einen Jahr in Amerika erlebt, lässt sie den Leser teilhaben, an ihrer Freizeit auf der Farm ihrer Eltern und in der Schule. Sehr beklemmend empfand ich die Zeit, die sie in der Heilstätte verbrachte. Ihre Erlebnisse dort reichen für ein eigenes Menschenleben. Dass sie dort überlebt hat, welchen Willen und welche Stärke sie dort aufbringen musste, um dort wieder rauszukommen zollt ihr meinen Respekt, vor allem, wenn man bedenkt, wie jung sie derzeit war. Nie hatte sie es leicht, es gab auch für ein Fräulein Jacobs keine Sonderkonditionen, so dass sie wirklich behaupten kann, alles was sie heute ist, hat sie sich schwer erarbeitet. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben. Sie ist zu Besuch auf der Farm in Vermont und erzählt im fließenden Wechsel zwischen jetzt und ihrem bisherigen Werdegang. Das hatte mich anfangs ein wenig irritiert, aber an die Wechsel gewöhnt man sich schnell, auch wenn es keine Überschriften dazu gibt. Ein schonungslos ehrliches Buch über eine sehr sympathische Frau, die hier ihre Biographie vorstellt. Ihr Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich sehr gut lesen. Wenn ich ehrlich bin, sagte mir die Autorin bisher nichts, aber nun werde ich dafür sorgen, dass ich auch die anderen bereits erschienenen Bücher von ihr lesen werde. Ich für mich kann nur hoffen, dass sie noch viel veröffentlichen wird. Louise Jacobs selbst wünsche ich, dass sich alle ihre Wünsche und Hoffnungen erfüllen, sie hat es verdient. Das ist ein Buch, das ich uneingeschränkt und gern weiter empfehle.

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Den eigenen Weg finden
von Ulrike Seine aus Rheine am 02.02.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ja, Frau Jacobs da teilen Sie wohl das Schicksal vieler anderer Menschen, die auch einen Weg gehen sollten, der nicht der ihre war. Ich finde es immer wieder erschreckend, wie sehr viele Eltern versuchen ihre eigenen Ansprüche auf ihre Kinder zu projizieren. Unsere Kinder gehören uns nicht. Als Eltern... Ja, Frau Jacobs da teilen Sie wohl das Schicksal vieler anderer Menschen, die auch einen Weg gehen sollten, der nicht der ihre war. Ich finde es immer wieder erschreckend, wie sehr viele Eltern versuchen ihre eigenen Ansprüche auf ihre Kinder zu projizieren. Unsere Kinder gehören uns nicht. Als Eltern sollen wir versuchen ihnen Bedingungen zu schaffen den eigenen Weg zu suchen und zu finden, auch um den Preis diesen Weg nicht mitgehen zu können. Louise Jacobs Buch habe ich sehr gerne gelesen, es war schön ihren Versuch des eigenen Lebens zu erleben, anstatt daran zu zerbrechen.

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