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Frostflamme

Die Chroniken der Sphaera

(12)
Ein eindringliches High-Fantasy-Epos voller Magie und Abenteuer
An einem eisigen Morgen ziehen zwei Fischer einen schwerverletzten Mann aus dem Golf von Nahl. Noth, wie sie den Fremden nennen, leidet unter Erinnerungs-Verlust und weiß nicht, wer er ist.
Winter ist eine junge Frau aus dem Volk der Tiellan, das gerade erst Jahrhunderten der Unterdrückung entkommen ist. Sie verliebt sich in den Fremden, aber auch sie verbirgt ein Geheimnis: Die Droge Frostflamme verleiht ihr magische Macht, die Magie zerstört sie langsam aber auch.
Als die beiden am Tag ihrer Hochzeit von einem Dutzend Bewaffneter angegriffen werden, die die Tiellan töten und Noth entführen wollen, wird klar, dass er sich den Dämonen seiner Vergangenheit stellen muss – denn wenn er nicht herausfindet, wer er in Wirklichkeit ist, kann es für ihn keine Zukunft geben.
»Spannend erzählt, der Leser ist sofort Teil dieser fantastischen Welt.« Ruhr-Nachrichten
Portrait

Christopher B. Husberg lebt in Utah und verbringt seine Zeit lesend, schreibend, spielend und wandernd und am liebsten mit seiner Familie. Wäre er nicht Autor geworden, würde er wohl immer noch an der Universität unterrichten und all seine Vorlesungen mit Zitaten aus "Buffy" bereichern.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 704, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783426439401
Verlag Knaur eBook
Verkaufsrang 19.420
eBook
9,99
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„Berauschende Droge“

Sandra Flemming, Thalia-Buchhandlung Varel

Ein absolut geniales Buch mit denen unterschiedlichsten Protagonisten und einem Storyverlauf, der es in sich hat! Man ist sofort im Geschehen, dessen Abenteuer gar nicht lang auf sich warten lässt, wenn man mit Beginn des ersten Kapitels gemeinsam mit Noth mitfiebert, um mehr über ihn und seine Vergangenheit zu erfahren. Gleichzeitig Ein absolut geniales Buch mit denen unterschiedlichsten Protagonisten und einem Storyverlauf, der es in sich hat! Man ist sofort im Geschehen, dessen Abenteuer gar nicht lang auf sich warten lässt, wenn man mit Beginn des ersten Kapitels gemeinsam mit Noth mitfiebert, um mehr über ihn und seine Vergangenheit zu erfahren. Gleichzeitig möchte man aber auch einfach nur noch ungestört weiterlesen, um mehr über die anderen Charaktere zu erfahren, von denen jeder ein besonderen Effekt für die Handlung beiträgt.
Kurzum: Suchtlektüre vom Feinsten!

Petra Kriegel, Thalia-Buchhandlung Görlitz

Toller Einstieg in eine neue High-Fantasy-Reihe. Das Buch ist fesselnd geschrieben, hat interessante Charaktere und viele richtig spannende Szenen. Ich war sehr begeistert. Toller Einstieg in eine neue High-Fantasy-Reihe. Das Buch ist fesselnd geschrieben, hat interessante Charaktere und viele richtig spannende Szenen. Ich war sehr begeistert.

Anja Bergmann, Thalia-Buchhandlung Emden

Toller Auftakt einer super Fantasy-Reihe! Die Charaktere sind interessant, die Handlung ist spannend und der zweite Teil muss her! Toller Auftakt einer super Fantasy-Reihe! Die Charaktere sind interessant, die Handlung ist spannend und der zweite Teil muss her!

Sarah Scheulen, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Der unterhaltsame Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe. Menschen, Elfen und eine Droge,die unheimliche Macht verleiht, aber auch stark abhängig macht, versprechen reichlich Spannung. Der unterhaltsame Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe. Menschen, Elfen und eine Droge,die unheimliche Macht verleiht, aber auch stark abhängig macht, versprechen reichlich Spannung.

„Für alle Game-of-Thrones-Fans!“

Julie Schweimanns, Thalia-Buchhandlung Velbert

Zunächst war ich doch etwas enttäuscht, da der Klappentext auf eine große Liebesgeschichte anspielt, die aber definitiv nicht im Vordergrund des Buches steht. Jedoch rettet der epische Weltenaufbau die Geschichte. Für alle High-Fantasy- und Game-of-Thrones-Fans geeignet! Zunächst war ich doch etwas enttäuscht, da der Klappentext auf eine große Liebesgeschichte anspielt, die aber definitiv nicht im Vordergrund des Buches steht. Jedoch rettet der epische Weltenaufbau die Geschichte. Für alle High-Fantasy- und Game-of-Thrones-Fans geeignet!

Anne Heinz, Thalia-Buchhandlung Leuna

Ein spannender Plot, der sich im Mittelteil leider etwas zieht. Ein spannender Plot, der sich im Mittelteil leider etwas zieht.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
7
3
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0
0

Interessante Geschichte
von jiskett am 26.09.2016

"Frostflamme" ist ein gutes Buch, aber die Geschichte war ganz anders, als ich anhand der Inhaltsangabe erwartet hätte. Beispielsweise spielt die Liebesgeschichte eine sehr viel geringere Rolle und auch die Reihenfolge der Ereignisse ist anders, als ich angenommen hatte. Zu Beginn gibt es drei separate Handlungsstränge. Einer befasst sich mit... "Frostflamme" ist ein gutes Buch, aber die Geschichte war ganz anders, als ich anhand der Inhaltsangabe erwartet hätte. Beispielsweise spielt die Liebesgeschichte eine sehr viel geringere Rolle und auch die Reihenfolge der Ereignisse ist anders, als ich angenommen hatte. Zu Beginn gibt es drei separate Handlungsstränge. Einer befasst sich mit Noth, einem Mann, der sein Gedächtnis verloren hat, dafür aber einige ungeahnte Talente besitzt, durch die schnell klar wird, dass er eine düstere, wenn nicht gar gefährliche Vergangenheit hat. Dann gibt es noch seine Frau Winter, die dem Volk der Tiellaner angehört. Dieses Volk wird, obwohl es aus der Sklaverei befreit wurde, unterdrückt und als 'Elfen' beschimpft, wodurch sie einen schweren Stand in der Gesellschaft hat. Dazu kommt, dass auch sie Fähigkeiten besitzt, die hilfreich, aber zugleich schrecklich sein können und für die sie einen hohen Preis - eine Abhängigkeit - bezahlt. Der dritte Handlungsstrang dreht sich um Cinzia, eine Priesterin der Göttin, die nach Hause kommt und feststellen muss, dass ihre Familie Dinge tut, die als ketzerisch bezeichnet werden können... Alle drei Geschichten sind spannend und es war faszinierend, wie die einzelnen Figuren mit ihren Konflikten und Problemen umgegangen sind, aber besonders gut hat das Buch mir gefallen, nachdem die Charaktere aufeinander getroffen sind und beschlossen haben, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Sie haben immer noch eigene Interessen, die teilweise zu Konflikten mit ihren Mitstreitern führen, aber dadurch, dass die Figuren sehr unterschiedlich sind, war ihre ungewöhnliche Zusammenarbeit interessant. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Autor so die Möglichkeit hatte, die Stärken und Schwächen jeder Person vorzustellen und zu zeigen, wie sie sich ergänzen, aber auch, wo ihre Unterschiede zu Problemen führen. Es gibt einige Erfolge, aber auch Misserfolge, was die Geschichte spannend macht. Einige Szenen sind recht brutal; es wird zwar nichts allzu graphisch beschrieben, aber es gibt einige Verluste und die Protagonisten scheuen auch nicht davor zurück, ihre Gegner zu töten. Auch ansonsten spricht der Autor ein paar schwierige Themen an, beispielsweise ist Abhängigkeit von Drogen sehr eindringlich und erschreckend realistisch dargestellt, aber dennoch so, dass sie in das Fantasy-Setting passt. Das hat mir gut gefallen. Da "Frostflamme" der erste Band einer Reihe ist, bleibt noch sehr viel offen und es gibt einige Andeutungen für die Zukunft, die mich neugierig auf mehr gemacht haben, aber es werden auch einige Fragen beantwortet. Das Buch ist nicht nur ein Einstieg in eine Reihe, sondern eine recht eigenständige Geschichte, auch wenn sie nicht abgeschlossen ist und das Ende so viel durcheinander geworfen hat, dass ich gerne weitergelesen hätte um zu erfahren, wie es weitergeht. FAZIT: "Frostflamme" ist ein gelungener Reihenauftakt. Die Geschichte ist interessant, die Charaktere sind komplex und mir hat gefallen, wie der Autor ihre verschiedenen Handlungsstränge zusammengeführt hat, ohne dass sie ihre eigenen Ziele aus den Augen verloren haben. Dazu kommt, dass einiges passiert ist, was mich neugierig auf Band 2 macht, ich bin schon gespannt, wie es weiter gehen wird.

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Wenn deine Vergangenheit, deine Zukunft bestimmt...
von Solara300 aus Contwig am 29.01.2017
Bewertet: Paperback

Kurzbeschreibung Bei einem Ausflug, lesen der Fischer Bahc und seine Crew einen Fremden aus dem eisigen Golf auf, der sich durch ihr Land zieht. Dabei bekommen sie nicht nur mit, das er ein Mensch zu sein scheint, sondern das er schwere Verletzungen davon getragen hat. Nur dem jungen Mann scheint... Kurzbeschreibung Bei einem Ausflug, lesen der Fischer Bahc und seine Crew einen Fremden aus dem eisigen Golf auf, der sich durch ihr Land zieht. Dabei bekommen sie nicht nur mit, das er ein Mensch zu sein scheint, sondern das er schwere Verletzungen davon getragen hat. Nur dem jungen Mann scheint jegliche Erinnerung daran zu fehlen, selbst seinen Namen weiß er nicht mehr. In Bahcs Familie die aus ihm und seiner Tochter Winter besteht wird er aufgenommen und sie geben ihn den Namen Noth. Nur leider hat Noth eine Vergangenheit, die ihn schneller einzuholen scheint als er sich bewusst war und er muss sich auf die Suche nach Antworten machen. Denn auch Winter will wissen was mit dem jungen Mann passiert ist. Zur gleichen Zeit in Navone , im Nördlichen Khale ist eine Cantische Priesterin dabei ihre Familie zu besuchen, leider aber nicht ohne Grund, den ihre eigene Schwester Jane die sie aufrichtig liebt, ist das genaue Gegenteil von ihr und zwar eine Ketzerin, dessen Cinzia sich annehmen soll. Wege beginnen und führen zu einem roten Faden der sich immer mehr verbindet.... Cover Das Cover finde ich sehr gelungen mit der Krone auf dem Eis vorne drauf und auch der Titel ist absolut passend zum Inhalt, der von einer faszinierenden Welt erzählt. Schreibstil Der Autor Christopher B. Husberg hat einen süchtig machenden Schreibstil nach mehr. Alleine schon der Auftakt hat es in sich und hat nicht nur Fragen beantwortet, die mich mitnahmen auf diese fantastische Reise, sondern die auch neue aufwarfen und Vermutungen zurückließen. Ich freue mich schon auf mehr aus der Feder des Autors und kann nur sagen eine Fantastische Welt mit Völkern die einen mitnehmen zu der Geschichte von Noth einem Mann der seiner Erinnerung beraubt ist, Winter einer Fischerstochter die das Gefühl hat, das etwas draußen in der Welt auf sie wartet und Cinzia die Priesterin die sich selbst prüfen wird..... Aus der Sichtweise der drei, bekommt man sehr schnell die Gefühle in den verschiedenen Situationen vermittelt und fühlt und bangt mit ihnen. Meinung Wenn deine Vergangenheit, deine Zukunft bestimmt... Dann sind wir bei Noth der sich sehr gut bei den Tiellanern eingelebt hat, den seit einem Jahr ist er schon unter ihnen, auch wenn er als Mensch immer noch als Feind angesehen wird von manchen. Denn zulange dauerte die Unterjochung und Versklavung der Tiellaner von den Menschen. Dabei kann Noth sich an nichts erinnern, außer des Nachts an manche Gesichter, das ein Leben bestand, bevor ihn Bahc aus den eisigen Fluten des Golf rettete. Seitdem lebt er mit ihnen und hilft ihnen bei der Fischerei. Bei all dem Einleben, ist es mittlerweile auch so, das Bahc ihn als Schwiegersohn für seine geliebte Tocher Winter ausgesucht hat und die freut sich darauf, auf der einen Seite einen Mann wie Noth zu bekommen und auf der anderen, das sie eigentlich mehr wollte als in Pranna für immer zu bleiben. Und was soll ich sagen oder schreiben, ihr Wunsch scheint gehört worden zu sein. Kennt man Noth als sehr ruhigen jungen Mann erlebt man ihn bei der Bedrohung, in dem Fall der Zeremonie seiner Hochzeit mit Winter von einer anderen Seite. Den die Hochzeit wird von Männern wie es scheint aus Rodeneser gestört, die Noth, Lathe nennen und ihn mitnehmen wollen. Ein Tumult bricht aus und es kostet viele das Leben. Winter wird von North zu der Familie von Lian gebracht ein Jugendfreund aus Kindertagen der sich Winter schon immer selbst als Frau gewünscht hat. North will sie bei ihnen lassen und sich seiner Vergangenheit stellen. Denn die Gefahr dass noch mehr kommen ist sich Noth nur allzu gut bewusst. Winter allerdings beschließt ihrem angetrauten Mann zu folgen sobald sie wach ist und Lian sieht ein, das Winter sich von diesem Vorhaben nicht abbringen lasen wird. Zu den Hauptprotagonisten Winter und Noth muss ich sagen dass sie mir beide gefallen. Denn man merkt wie Noth darunter leidet, das er wenn nötig, zu einem eiskalten Killer werden kann und jegliche Erinnerung daran zu fehlen scheinen, warum dem so ist und Winter lernt, das sie jetzt die Chance hat nicht nur aus Pranna herauszukommen wo sich die Menschen abschotten, sondern auch um der Frage auf den Grund zu gehen, wo ihr Mann ist und was für Geheimnisse ihn umgeben. Eine recht anschauliche Reise die nicht nur durch verschiedenen Orte führt, sondern auch in dessen Verlauf wir viele neue Gefährten entdecken wie zum Beispiel Astrid die mir sehr gut gefällt mit ihrer ganzen Art. Aber die Geschichte spielt nicht nur aus der Sicht der beiden, sondern auch aus der Sicht von Cinzia der man anmerkt das sie sich nicht wohl fühlt, ihre eigene Schwester anzuprangern, nur weil es das Gesetz so vorsieht. Ich kann nur sagen alle durchleben einen Prozess des Erwachsen werdens und der Festigung. Denn grausame Mächte sind daran alles zu zerstören was die Welt kennt und auch die Protagonisten müssen aufpassen das sie nicht abrutschen, den eine Droge hat nicht nur besondere Kräfte, sondern auch einen Preis... Fazit Absolut gelungener Auftakt dieses High- Fantasy Epos!!! Eine Vergangenheit die es zu ergründen gilt. Eine Liebe die erst noch erblühen muss und ein Geheimnis das alles erschüttern könnte. 5 von 5 Sternen

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spannender Auftakt der Reihe
von Sandra W. am 11.01.2017
Bewertet: Paperback

Eine unglaublich vielschichtige Erzählung. Wir treffen auf viele unterschiedliche Charaktere, die in einem Wirbel von Abenteuer, Magie, sowie Glauben und Kirche, harten Erfahrungen und Ritualen vorbeiziehen und uns immer aufs Neue fesseln. Ein Mann wird kurz vor dem Ertrinken aus dem Meer gefischt. Er weiß weder seinen Namen noch... Eine unglaublich vielschichtige Erzählung. Wir treffen auf viele unterschiedliche Charaktere, die in einem Wirbel von Abenteuer, Magie, sowie Glauben und Kirche, harten Erfahrungen und Ritualen vorbeiziehen und uns immer aufs Neue fesseln. Ein Mann wird kurz vor dem Ertrinken aus dem Meer gefischt. Er weiß weder seinen Namen noch woher er kommt. Die Fischer nehmen ihn in ihrem Dorf auf und nennen ihn Noth. Ein Mädchen Namens Winter verliebt sich in ihn und sie heiraten. Bei einem Überfall werden sie getrennt. Noth will seine Vergangenheit suchen. Allein. Winter folgt ihm heimlich mit ihrer Schwester Cinzia, die eine Inquisitorin ist. Der Glaube, dem Cinzia angehört, ist eine gefährliche Institution, die alles überwacht und beim kleinsten Fehlverhalten zu drakonischen Strafen greifen kann. Mehr soll nicht verraten werden. Die drei Hauptprotagonisten, Noth, Winter und Cinzia,deren Charaktere unterschiedlicher nicht sein könnten, werden in einen Strudel von Ereignissen hineingerissen. Und genau das macht das Buch so besonders. Husberg gelingt es, mit seiner Beschreibung der Geschehnisse, aber auch alles Begleitende, seien es Dialoge oder die Beschreibung der Umgebung, den Einsatz von Magie, Kämpfe und Intrigen, den Leser dazu zu bringen, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Die immer wieder überraschenden Wendungen der Geschehnisse halten einen wahrlich in Bann. Ein absolut gelungenes Buch. Die Fortsetzung kann ich kaum erwarten.

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Tolles Debut
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 12.10.2016
Bewertet: Paperback

Um einen guten Fantasy-Roman zu schreiben braucht es weit mehr Inkredenzien, als der flüchtige Betrachter im ersten Augenblick wohl vermutet. Es genügt bei Weitem nicht, dass der Autor einfach eine hübsche Karte eines erfundenen Landes anlegt, durch das die Protagonisten später einmal quer durch reisen werden. Dazu eine Handvoll... Um einen guten Fantasy-Roman zu schreiben braucht es weit mehr Inkredenzien, als der flüchtige Betrachter im ersten Augenblick wohl vermutet. Es genügt bei Weitem nicht, dass der Autor einfach eine hübsche Karte eines erfundenen Landes anlegt, durch das die Protagonisten später einmal quer durch reisen werden. Dazu eine Handvoll Akteure mit möglichst exotischen vielleicht gar unmöglich aussprechbaren Namen, von denen der ein oder andere magische Fähigkeiten hat, die er dann zum Wohle aller auch anwenden wird. Und ein paar fantastische Wesen dürfen auch nicht fehlen. All dies hat „Frostflamme“ natürlich auch – mehr oder weniger. Aber der Autor gehört zu denen, die erkannt haben, dass ein guter Fantasy-Roman so viel mehr braucht. Und von diesen Zutaten hat er eine Fülle, die mich schnell begeistert haben. Da sind einmal die facettenreichen Charaktere. Hier gibt es keine Schwarz-weiß-Malerei. Hier gibt es Stärken und Schwächen, mit denen die Protagonisten zu kämpfen haben – und auch der Leser, der zwar schnell zwei, drei Helden ausmachen kann, der aber auch mit den dunklen Seiten leben muss, die diese Helden oder Heldinnen haben und auch ausleben. Dazu kommt ein starkes Beziehungsgeflecht; ein weit verzweigtes Netz, welches ständig erweitert, neu geknüpft, auch mal zerrissen wird. Die Zuneigung der Protagonisten zueinander ist nicht eindimensional sondern kompliziert und unterliegt wie die Charaktere einer Entwicklung, die durchaus noch ein paar Bände mehr füllen kann. Interessant ist auch die politische und soziale Komponente in diesem Buch. Die Darsteller leben in einer mittelalterlich anmutenden Welt, die durch den Glauben und den Aberglauben bestimmt wird und in der starke Führer das Volk lenken, aber den Menschen – und anderen Wesen – dadurch auch wenig Freiraum gewähren wollen. Die Regeln und Gesetze sind streng, die Strafen teils sehr drakonisch. Und dann gibt es noch die Feinheiten in dieser Fantasy-Geschichte. Die, die das Leserherz erst höher schlagen lassen. Die, die aus einem guten, einen sehr guten Roman machen. Die, die mich an einer Geschichte fesseln und so überzeugen, dass ich nach dem ersten Band schon auf die Fortsetzung lechze. Und davon hat „Frostflamme“ reichlich: Dass der Held erst mal ohne Gedächtnis rumläuft und der Leser mit ihm zusammen versuchen muss, die Wahrheiten rauszufinden, die sein Schicksal bestimmen werden. Dass die Liebesgeschichte eigentlich erst in den Anfängen ist, obwohl die beiden ziemlich schnell verheiratet sind und dass es Krisen und Unsicherheiten gibt, wie in einem guten Beziehungsroman. Dass neben den beiden Hauptdarstellern noch ein paar wirklich unterhaltsame Figuren das Buch bevölkern und mein Herz im Sturm erobert haben. Dass die Dialoge anregend, glaubwürdig und mit Wortwitz waren und zur Spannungsmaximierung der Handlung eingesetzt wurden. Dass die Magie und Phantasie wohl dosiert eingesetzt wird und fast unmerklich vorhanden ist. Hier wird nicht gleich wild drauflos gezaubert sondern man hat das Gefühl, dass der Autor sein „Feuer“ wohldosiert einsetzt und nicht gleich die ganze Munition im ersten Teil verpulvert. Ein hervorragendes Debut. Frostflamme hat mich restlos überzeugt. Bitte baldmöglichst die Fortsetzung.

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Vielversprechender erster Band einer neuen Fantasyreihe!
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 26.09.2016
Bewertet: Paperback

Wenn ich das Buch in einem Satz beschreiben müsste, würde ich vielleicht sagen: "Frostflamme" ist ein monumentales Fantasyepos, das in einer komplexen, durch und durch fantastischen Welt spielt und dennoch universelle Grundthemen anspricht, mit denen wir uns auch in der Realität beschäftigen: Rassismus, Drogensucht, Schuld und Vergebung, zwischenmenschliche Beziehungen in... Wenn ich das Buch in einem Satz beschreiben müsste, würde ich vielleicht sagen: "Frostflamme" ist ein monumentales Fantasyepos, das in einer komplexen, durch und durch fantastischen Welt spielt und dennoch universelle Grundthemen anspricht, mit denen wir uns auch in der Realität beschäftigen: Rassismus, Drogensucht, Schuld und Vergebung, zwischenmenschliche Beziehungen in den verschiedensten Facetten und vieles mehr. Gerade das Thema Drogensucht habe ich noch selten in einem Fantasybuch so eindringlich und tragisch beschrieben gelesen, und der Autor schreckt nicht davor zurück, seine Charaktere unverzeihliche Fehler begehen zu lassen, die schreckliche Folgen haben. Aber ich fand nicht nur die Einbindung realistischer Themen originell und interessant: Das Magiesystem, das sich der Autor ausgedacht hat, ist ausgefeilt und vielschichtig, wobei wir in diesem ersten Band erstmal nur einen flüchtigen Einblick erhaschen - denn eigentlich gibt es Magie in dieser Welt offiziell gar nicht. Den Priesterinnen der Göttin Canta werden zwar übernatürliche Gaben zugestanden, aber das ist dann eben keine Magie, sondern göttlicher Segen... Daher ist die junge Tiellanerin Winter auch erstaunt, als sie plötzlich nicht nur mit Telekinese und Gedankenkontrolle konfrontiert wird, sondern auch mit einer Art magischer Untergrundbewegung. Die Religion dieser Welt ist eine absolute, unangefochtene Institution, die in alle Aspekte des täglichen Lebens eingreift und dabei nicht nur eine Quelle des Trostes ist: schon für kleinste Verstöße gegen die Gebote kann man als Ketzer angeklagt werden, was drakonische Strafen nach sich zieht - bis hin zur öffentlichen Hinrichtung. Religion, Magie und Macht sind untrennbar verbunden, und die Kirche hat ein großes Interesse daran, die Kontrolle darüber zu behalten. Es werden ziemlich schnell ziemlich viele Charaktere eingeführt, weswegen ich am Anfang öfter hin- und herblättern musste, aber die wichtigsten hat man dann doch schnell im Kopf. Ich will hier gar nicht auf jeden einzeln eingehen, denn das würde den Rahmen dieser Rezension sprengen! Nur soviel: Sie entsprechen in meinen Augen in keinster Weise den üblichsten Fantasyklischees, sondern sind vielfältig, komplex, oft zwiespältig, glaubhaft, nicht immer sympathisch... Es ist sehr mutig vom Autor, wie gnadenlos er seinen Charakteren auch wirklich gravierende Schwächen gibt, und wie sehr er die Fähigkeit des Lesers, einem geliebten Charakter zu vergeben, ausreizt. Denn die Protagonisten laden durchaus auch Schuld auf sich, und da muss man als Leser die ganz persönliche Entscheidung treffen, wo der Punkt liegt, ab dem es kein Zurück mehr gibt. Ist eine Heldin noch eine Heldin, wenn sie Unschuldige abgeschlachtet hat? Mein Liebling war Astrid, der kleine Vampir. Sie sieht aus wie ein 9-jähriges Mädchen - winzig, zart, harmlos, unschuldig... Aber sie hat einen wunderbar bösen Humor und kann eine tödliche Kampfmaschine sein. Zwischen Astrid und Noth entwickelt sich eine Art verquere Vater-Tochter-Beziehung, die ich sehr interessant, oft witzig und manchmal unglaublich rührend fand. Überhaupt sind die Beziehungen zwischen den Charakteren fantastisch geschrieben und die Dialoge lesen sich immer glaubhaft. Noth und Winter zum Beispiel sind zwar verheiratet, das verrät ja schon der Klappentext, aber beide sind anfangs davon überzeugt, den anderen zwar zu mögen und sich ihm verpflichtet zu fühlen, aber keine wirklich romantischen Gefühle für ihn zu hegen. Ob sich das ändert, das verrate ich jetzt natürlich noch nicht. Da die verschiedenen Charaktere alle ihre eigenen Ziele, Hoffnungen, Wünsche, Geheimnisse und Hintergrundgeschichten mitbringen, gibt es auch viele verschiedene Handlungsfäden, die sich nach und nach miteinander verknüpfen. Meist kam mir das schlüssig aufgebaut und in sich logisch vor, nur wenige Dinge wirkten auf mich etwas konstruiert vor oder zu sehr vom Zufall abhängig - da zeigt sich vielleicht doch, dass das Buch ein Debütroman ist, aber es hielt sich wirklich in Grenzen. Ich habe "Frostflamme" als eBook gelesen und mir ist tatsächlich erst beim Schreiben dieser Rezension aufgegangen, dass es 704 Seiten hat... Ich fand die Geschichte so spannend, dass ich an keiner Stelle das Gefühl hatte, sie würde sich in die Länge ziehen! Der Schreibstil ist meines Erachtens sehr souverän: lebendig, sorgfältig detailliert aber nicht überfrachtet, flüssig und mit Bildern voller Atmosphäre. Fazit: "Frostflamme" konnte mich in vielerlei Hinsicht überzeugen: als Debütroman, als erster Band einer Reihe, als epische Fantasy mit überraschend realistischen Themen wie Drogenmissbrauch und Rassismus... Das ist in meinen Augen Fantasy jenseits der Klischees und dennoch spannend und unterhaltsam. Auch die Charaktere konnten mich mit ihrem Facettenreichtum überzeugen, obwohl oder gerade weil sie nicht immer gut und edel handeln.

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Passabler High Fantasy Auftakt
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 06.12.2016
Bewertet: Paperback

Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;) Ich habe das Buch bei einem Gewinnspiel gewonnen, mich dann aber spontan dazu entschlossen es als ungekürztes Hörbuch zu hören. Deshalb zuerst meine Meinung zum Sprecher Philipp Oehme. Seine tiefe, ruhige, atmosphärische,  nicht zur Übertreibung neigende Stimme mochte ich gerne, vor allem auch weil er gekonnt... Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;) Ich habe das Buch bei einem Gewinnspiel gewonnen, mich dann aber spontan dazu entschlossen es als ungekürztes Hörbuch zu hören. Deshalb zuerst meine Meinung zum Sprecher Philipp Oehme. Seine tiefe, ruhige, atmosphärische,  nicht zur Übertreibung neigende Stimme mochte ich gerne, vor allem auch weil er gekonnt den verschiedenen Charakteren Leben einhauchte. Der Schreibstil an sich ist unauffällig, beschreibend, aber nicht zu detailliert und auch flüssig zu lesen. Erzählt wird zum Glück im personalen Stil ansonsten hätte ich wahrscheinlich noch mehr Mühe gehabt den Überblick über die verschiedenen Perspektiven zu behalten. Am Anfang des Buches befindet sich übrigens ein Karte was ich als positiv empfunden habe und für mich in diesem Genre eigentlich schon fast ein Muss ist! Vermisst habe ich allerdings ein Begriffs- Lexikon das wäre wahnsinnig hilfreich gewesen. Wie oben schon erwähnt kriegen wir es hier nämlich nicht nur mit mehreren Personen zu tun sondern auch mit einigen komplex verstrickten Handlungssträngen, und vielen fremden Bezeichnungen. Ich muss gestehen, dass ich schon eine Zeitlang benötigte um mich in dieser ganzen Welt zurechtzufinden und die Zusammenhänge zu verstehen. Gut möglich, dass mir dies bei der Printvariante leichter gefallen wäre. Dem Autor ist es übrigens gelungen bestimmte Themen, die auch in unserer heutigen Zeit eine Rolle spielen geschickt in die Story einzuflechten. Manche Passagen empfand ich als etwas langatmig gerade wenn es um die Kampfszenen ging. Hingegen überstürzten sich die Ereignisse gegen Ende fast schon. von daher hätte etwas mehr Balance sicher nicht geschadet. Die verschiedenen Charaktere waren gut ausgearbeitet, Gefühle und Gedanken wurden transparent wiedergegeben so dass die daraus entstehenden Handlungen nachvollziehbar waren. Während der Zeit kristallisierte sich für mich übrigens eine Lieblingsprotagonistin heraus, nämlich die kleine Vampirin Astrid, welche vom Sprecher wirklich toll dargestellt wurde. Die Geschichte enthält auch eine Liebesbeziehung, welche aber nur dezent Raum einnimmt. Alles in allem war es ein interessantes High Fantasy Buch , welches sich gerade für Einsteiger in das Genre bestens eignet.

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