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Für immer und Sushi?

(18)

DER Liebesroman im Sommer!
Eine Geschichte über Liebe, den Mut zum Loslassen und echte Freundschaft.
Für immer und Sushi? ist eine liebevoll erzählte Geschichte, die einen die Höhen und Tiefen der Protagonistin Vanessa erleben lässt. Mit ihrem neuen Werk präsentiert Fiona Kawazoe einen emotional facettenreichen Roman, der den Leserinnen das Leben einer Europäerin in der japanisch pulsierenden Metropole Tokyo mit Humor, Romantik, Leiden und Liebe näherbringt.
Lesermeinungen
" ... mein erster Roman, der im fernen Japan spielt und hat mich gleich mit der Leseprobe gefangen genommen."
"Bisher haben nur wenige Bücher es geschafft mich so zu fesseln, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Und bei diesem ist es der Fall."
"...die schönsten Geschichten schreibt das Leben selbst."
"Die Geschichte hatte von allem etwas. Humor - Romantik - Leiden - Liebe - Ich kann das Buch weiter empfehlen. Mir hat es gut gefallen."
"Eine wirklich schöne Geschichte mit Höhen und Tiefen wie im echten Leben"
" ... hält über 439 Seiten konstant die Spannung ..."
"Es war das erste Buch von Fiona Kawazoe, welches ich gelesen habe. Ich weiß jetzt schon, es war nicht das Letzte."
Über den Inhalt
Vanessa hat ein Problem: Doch als sie ihrer besten Freundin davon erzählt, hat diese schnell eine Lösung parat ... Kurz darauf findet sich Vanessa in Tokyo wieder. Allein, ohne Japanisch-Kenntnisse, mit einem Job als Au-Pair, der sie an ihre Grenzen bringt und einer Unterkunft, in der sie unmöglich bleiben kann. Damit nicht genug, wird sie schon bald von der Halbjapanerin Saki für ihren interkulturellen Hilfsdienst eingespannt und freundet sich mit einem Mann an, für den sie weit mehr als Freundschaft empfindet. Und schon bald läuft alles auf die eine Frage hinaus: Gehen oder bleiben?

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 09.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-945298-95-4
Verlag Dp Digital Publishers GmbH
Maße (L/B/H) 190/118/38 mm
Gewicht 556
Buch (Taschenbuch)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
5
8
2
3
0

Eine intelligente deutsch-japanische Liebesgeschichte [Rezension ohne Spoiler]
von Forti am 16.07.2016

In Fiona Kawazoes "Für immer und Sushi?" sucht Vanessa ihr Glück in Japan. Nach einer recht überstürzten Abreise aus Deutschland muss sie ihren Weg in Japan finden - Job und Wohnort machen es ihr dabei nicht leicht. Nach und nach erfahren wir mehr über sie und ihre neuen Freunde... In Fiona Kawazoes "Für immer und Sushi?" sucht Vanessa ihr Glück in Japan. Nach einer recht überstürzten Abreise aus Deutschland muss sie ihren Weg in Japan finden - Job und Wohnort machen es ihr dabei nicht leicht. Nach und nach erfahren wir mehr über sie und ihre neuen Freunde Saki und Takuya. Persönliche Probleme und unterdrückte Gefühle werden aufgedeckt und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Dann natürlich die Liebesgeschichte, zu der ich nicht zu viel verraten möchte, aber: einfach machen es sich die beiden Verliebten nicht. Mir gefällt sehr, dass es keine reine Liebesgeschichte ist und die Rahmenhandlung mindestens genauso wichtig ist wie die Liebesgeschichte. Neben der Liebesgeschichte, die vor allem in der zweiten Hälfte des Buches erzählt wird, erfährt der Leser mehr über das Leben in Japan, die japanische Kultur und Mentalität. Das passiert spielerisch nebenbei und auf keinen Fall oberlehrerhaft. Dadurch bleiben allerdings auch Fragen offen. Ich hätte mir gewünscht, dass auch in der zweiten Hälfte des Romans mehr über Japan und Tokio berichtet wird - hier nimmt das Hin und her der Liebesgeschichte für mich etwas Überhand. Etwas schade, dass Cover, Buchtitel und Untertitel so viele Klischees über Japan und Liebesromane vereinen und das Werk als kitschiger und klischeehafter verkaufen, als es ist. Es ist eben keine reine Liebesgeschichte, erst recht keine kitschige. Sushi wird im Buch auch nicht konsumiert ;-) Eine intelligente deutsch-japanische Liebesgeschichte

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Gefühlvoll, mitreißend und gleichzeitig informativ.
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle (Saale) am 24.06.2016

Vani hat Probleme mit sich und der Welt und reist Hals über Kopf nach Japan. Dort möchte sie als Babysitterin Abstand gewinnen, doch schon bald ist sie den sicher geglaubten Job schon wieder los. Was nun? Wieder abreisen? Oder bleiben und sich durchbeißen? Sie entscheidet sich für letzteres und... Vani hat Probleme mit sich und der Welt und reist Hals über Kopf nach Japan. Dort möchte sie als Babysitterin Abstand gewinnen, doch schon bald ist sie den sicher geglaubten Job schon wieder los. Was nun? Wieder abreisen? Oder bleiben und sich durchbeißen? Sie entscheidet sich für letzteres und lernt eine ganz neue Welt kennen. Sie findet eine tolle Mitbewohnerin, die ihr auch noch einen Job anbietet und lernt die Japaner und Ihre Lebens- und Arbeitsweise kennen. Und auch als Leserin habe ich eine ganze Menge interessante Dinge über Japan erfahren, über das ich zugegebenermaßen vorher nicht viel nachgedacht hatte. Es ist spannend, dieses Land mit den Augen der Protagonistin zu erleben. Sie ist mir auf Anhieb sympathisch gewesen und ich habe mich mit ihr gefreut, wie sie nach und nach ihr Leben wieder in den Griff bekommt. Das Buch liest sich toll. Es hat mich gepackt und mitgenommen nach Japan, ohne das es aufdringlich oder belehrend gewesen wäre. Alle Charaktere haben mir gut gefallen, sie waren glaubwürdig und passten gut ins Gesamtbild. Ich mag den Schreibstil und freue mich auf weitere tolle Bücher von Fiona Kawazoe.

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Gefühlvoll, mitreißend und gleichzeitig informativ.
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle am 24.06.2016

Vani hat Probleme mit sich und der Welt und reist Hals über Kopf nach Japan. Dort möchte sie als Babysitterin Abstand gewinnen, doch schon bald ist sie den sicher geglaubten Job schon wieder los. Was nun? Wieder abreisen? Oder bleiben und sich durchbeißen? Sie entscheidet sich für letzteres und... Vani hat Probleme mit sich und der Welt und reist Hals über Kopf nach Japan. Dort möchte sie als Babysitterin Abstand gewinnen, doch schon bald ist sie den sicher geglaubten Job schon wieder los. Was nun? Wieder abreisen? Oder bleiben und sich durchbeißen? Sie entscheidet sich für letzteres und lernt eine ganz neue Welt kennen. Sie findet eine tolle Mitbewohnerin, die ihr auch noch einen Job anbietet und lernt die Japaner und Ihre Lebens- und Arbeitsweise kennen. Und auch als Leserin habe ich eine ganze Menge interessante Dinge über Japan erfahren, über das ich zugegebenermaßen vorher nicht viel nachgedacht hatte. Es ist spannend, dieses Land mit den Augen der Protagonistin zu erleben. Sie ist mir auf Anhieb sympathisch gewesen und ich habe mich mit ihr gefreut, wie sie nach und nach ihr Leben wieder in den Griff bekommt. Das Buch liest sich toll. Es hat mich gepackt und mitgenommen nach Japan, ohne das es aufdringlich oder belehrend gewesen wäre. Alle Charaktere haben mir gut gefallen, sie waren glaubwürdig und passten gut ins Gesamtbild. Ich mag den Schreibstil und freue mich auf weitere tolle Bücher von Fiona Kawazoe.

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Für immer und Sushi?
von KrimiFan2016 aus Krempe am 15.06.2016

Zum Inhalt: Vanessa ist eine junge Frau, die ihr altes Leben in Deutschland, aufgrund einer Depression zurücklässt, um in Japan (Tokyo) einen Au-pair Job zu beginnen. Dort betreut sie die dreijährigen Zwillinge einer kaltherzigen und sehr unterkühlten Karrierefrau namens Ayumi. Ohne Japanisch Kenntnisse, ohne kulturelle Kenntnisse, ohne Stadtplan,... Zum Inhalt: Vanessa ist eine junge Frau, die ihr altes Leben in Deutschland, aufgrund einer Depression zurücklässt, um in Japan (Tokyo) einen Au-pair Job zu beginnen. Dort betreut sie die dreijährigen Zwillinge einer kaltherzigen und sehr unterkühlten Karrierefrau namens Ayumi. Ohne Japanisch Kenntnisse, ohne kulturelle Kenntnisse, ohne Stadtplan, ohne Handy und ohne Planung muss sich Vanessa in Tokyo orientieren. Diese Situation nutzt die Karrierefrau Ayumi vollkommen aus und spannt Vanessa sofort von morgens bis abends als Nanny für ihre Kinder ein. Bei dem Versuch aus dieser Situation wieder herauszukommen, lernt sie Saki kennen, die ihr ein Zimmer zu Miete gegen ein kleines Entgelt und gegen Mithilfe bei ihrem Hilfsservice für interkulturelle Probleme anbietet. Natürlich kommt noch die Liebe ins Spiel als sie Takuya, den besten Freund von ihrer Mitbewohnerin und Freundin Saki kennenlernt. Es gibt zwar ein ziemliches Gefühlschaos, aber zum Schluss fügt sich alles zum Guten. Meine eigene Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe viel über die Japanische Kultur gelernt z.B. das die Japaner Toilettenschuhe tragen, wenn sie aufs stille Örtchen gehen. Oder aber, dass auf einigen Gleisen bei U-Bahnstationen ein blaues Licht existiert, welches den Freitod verhindern soll. Auch, dass Japaner nicht viel über ihr Gefühlsleben in der Öffentlichkeit preisgeben habe ich gelernt. Es würden sonst nicht so viele „private Hilfsdienste“ existieren. Zusätzlich schneidet das Buch ganz kurz das Thema „Depression“ an, was mir auch sehr gut an diesem Buch gefallen hat. Da kommt das psychologische Fachwissen der Autorin Fiona Kawazoe zur Geltung. Vanessa, die Hauptprotagonistin versucht auf Rat einer „Bekannten“ hin, die Leere in ihrem Inneren wieder mit etwas Sinnvollen zu füllen. Aus diesem Grund reist sie nach Japan und führt dort auch fleißig ihr Depressionstagebuch. Das Thema „Depression“ finde ich sehr interessant, da es auch kein einfaches Thema ist. Der Schreibstil des Buches ist flüssig, locker und leicht zu verstehen. Ein sehr lesenswertes Buch, das zur Bereicherung meines eigenen Wissens beigetragen hat. Ich habe mir vor dem Buch, nie wirklich Gedanken über die Japanische Kultur gemacht. So habe ich wieder etwas dazu gelernt. Zur Autorin: Fiona Kawazoe , geboren 1987 in Frankfurt am Main hat selber ein paar Jahre in Tokyo gelebt und dort als Sprachlehrerin gearbeitet. Aus diesem Grund schreibt sie so lebensecht über Tokyo. Sie studierte Englisch und seit 2011 Psychologie. Heute wohnt sie wieder in ihrer Geburtsstadt, arbeitet als Übersetzerin und schreibt Romane.

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Für immer und Sushi?
von einer Kundin/einem Kunden aus Marburg am 24.05.2016

Ein schönes Buch, dass viele Einblicke ins japanische Gesellschaftsleben gibt. Es weckt den Wunsch sofort nach Japan aufbrechen zu wollen und sich dieses selber anzusehen. Die Gesellschaftlichen Zwänge, Unterschiede und Vorurteile werden hier gut dargestellt, was mir sehr gefallen hat. Der Schreibstil ist locker und leicht verständlich, sodass man gut... Ein schönes Buch, dass viele Einblicke ins japanische Gesellschaftsleben gibt. Es weckt den Wunsch sofort nach Japan aufbrechen zu wollen und sich dieses selber anzusehen. Die Gesellschaftlichen Zwänge, Unterschiede und Vorurteile werden hier gut dargestellt, was mir sehr gefallen hat. Der Schreibstil ist locker und leicht verständlich, sodass man gut durch das Buch kommt. Das Cover hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Da ich eigentlich keine Liebesromane lese, war ich zu Anfang etwas skeptisch, doch ich fand es trotzdem, dass keine große Spannung vorhanden war, interessant und sehr lesenswert. Daher würde ich es einfach an alle weiterempfehlen, auch wenn ihr eigentlich keine Liebesromane lest. Inhalt: Vanessa entscheidet sich kurzfristig als Kindermädchen nach Japan zu fliegen. Nicht einmal ihre beste Freundin kriegt davon etwas mit. Vanessa hat Depressionen, sodass sie einen Neuanfang möchte. In Japan merkt sie jedoch, dass die Kultur der Menschen ganz anders ist, als die deutsche. Die Mutter der kleinen Zwillinge ist kaum Zuhause, kommt erst zwischen sieben und acht Uhr abends von der Arbeit, von ihren Kindern erwartet sie bereits Selbstständigkeit und große Lernerfolge, obwohl diese erst drei Jahre alt sind, und dann ist sie auch noch unfreundlich. Vanessa ist geschockt. So sucht sie sich eine Wohnung. Um genau zu sein ist es eine WG mit einer Halbjapanerin-Halbdeutschen. Saki ist eine sehr quirlige Person, doch sie und Vanessa werden richtig gute Freundinnen. Und dann trifft Vanessa auch noch auf den besten Freund von Saki und verliebt sich. Doch dieser scheint zu Anfang kein Interesse haben, dann doch, dann wieder nicht… Dann trifft sie auf Shota, einen Mangaverrückten, den sie auch nett findet. Nach drei Monaten muss sich Vanessa entscheiden, ob die ihr Visum verlängern möchte oder wieder in ihr altes Leben zurückkehren will.

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Liebesschwur an Tokio
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterschleißheim am 13.08.2016

Das Buch liest sich sehr schnell und leicht. Genau das richtige, um sich einen tristen Regentag zu verschönern. Die Protagonistin reist nach einer Kurzschlussreaktion nach tokio, um dort als Au pair zu arbeiten. Sie kannte weder die Vermittlung noch dir genauen Arbeitsbedingungen. Das Chaos, in das sie hinein stolpert, wird... Das Buch liest sich sehr schnell und leicht. Genau das richtige, um sich einen tristen Regentag zu verschönern. Die Protagonistin reist nach einer Kurzschlussreaktion nach tokio, um dort als Au pair zu arbeiten. Sie kannte weder die Vermittlung noch dir genauen Arbeitsbedingungen. Das Chaos, in das sie hinein stolpert, wird mit viel Witz beschrieben. Es werden über sprachbroblemen bis hin zu "Traditionsunterschieden" alle Themen aufgegriffen, die man sich selbst vorstellen kann, dass man damit zu kämpfen haben könnte. Ich fand die Situationen mit den kindern sehr liebevoll und schön beschrieben. Auch die Darstellung zwischen Arbeit und Privatleben fand ich sehr schön. Allein der Titel scheint mir nicht so passend zu sein. Ich hätte erwartet, dass es um eine Liebesgeschichte zwischen Frau und Mann geht und sie sich entscheiden muss, ob sie dort leben will oder nicht. Dieses Thema kam aber erst zum Ende des Buches auf. Ich bin insgesamt aber dennoch von der Geschichte überzeugt und werde sie bestimmt noch einmal lesen.

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Eine intelligente deutsch-japanische Liebesgeschichte [Rezension ohne Spoiler]
von Forti am 17.07.2016

In Fiona Kawazoes "Für immer und Sushi?" sucht Vanessa ihr Glück in Japan. Nach einer recht überstürzten Abreise aus Deutschland muss sie ihren Weg in Japan finden - Job und Wohnort machen es ihr dabei nicht leicht. Nach und nach erfahren wir mehr über sie und ihre neuen Freunde... In Fiona Kawazoes "Für immer und Sushi?" sucht Vanessa ihr Glück in Japan. Nach einer recht überstürzten Abreise aus Deutschland muss sie ihren Weg in Japan finden - Job und Wohnort machen es ihr dabei nicht leicht. Nach und nach erfahren wir mehr über sie und ihre neuen Freunde Saki und Takuya. Persönliche Probleme und unterdrückte Gefühle werden aufgedeckt und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Dann natürlich die Liebesgeschichte, zu der ich nicht zu viel verraten möchte, aber: einfach machen es sich die beiden Verliebten nicht. Mir gefällt sehr, dass es keine reine Liebesgeschichte ist und die Rahmenhandlung mindestens genauso wichtig ist wie die Liebesgeschichte. Neben der Liebesgeschichte, die vor allem in der zweiten Hälfte des Buches erzählt wird, erfährt der Leser mehr über das Leben in Japan, die japanische Kultur und Mentalität. Das passiert spielerisch nebenbei und auf keinen Fall oberlehrerhaft. Dadurch bleiben allerdings auch Fragen offen. Ich hätte mir gewünscht, dass auch in der zweiten Hälfte des Romans mehr über Japan und Tokio berichtet wird - hier nimmt das Hin und her der Liebesgeschichte für mich etwas Überhand. Etwas schade, dass Cover, Buchtitel und Untertitel so viele Klischees über Japan und Liebesromane vereinen und das Werk als kitschiger und klischeehafter verkaufen, als es ist. Es ist eben keine reine Liebesgeschichte, erst recht keine kitschige. Sushi wird im Buch auch nicht konsumiert ;-) Eine intelligente deutsch-japanische Liebesgeschichte.

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andere Kultur
von nane 2408 am 13.07.2016

Die Protagonistin geht Hals über Kopf als Nanny für ein 3-jähriges Zwillingspärchen nach Tokyo. Warum sie aus ihrem bisherigen Leben ausbricht, liegt lange im Ungewissen. Ich hatte die Vermutung, dass es sich dabei um eine gescheiterte Beziehung handelt. Dieser Roman gewährt uns Einblicke in den japanischen Alltag und... Die Protagonistin geht Hals über Kopf als Nanny für ein 3-jähriges Zwillingspärchen nach Tokyo. Warum sie aus ihrem bisherigen Leben ausbricht, liegt lange im Ungewissen. Ich hatte die Vermutung, dass es sich dabei um eine gescheiterte Beziehung handelt. Dieser Roman gewährt uns Einblicke in den japanischen Alltag und das Arbeitsleben und besonders in das Leben in der Großstadt Tokio. Die Autorin lebte selbst in Tokio, so dass sie ihre Eindrücke hier mit einfließen ließ. Gewundert hat mich die Tatsache, dass die Zwillinge bereits eine Schule besuchen, die bis 14.00 Uhr dauert. Die Kinder sind laut ihrer Mutter mit den Fremdsprachen Chinesisch und Englisch so unterfordert, dass sie jetzt Deutsch lernen sollen durch ihre neue Nanny. Und Tennis und Violinen Unterricht haben sie auch noch. Die Eltern arbeiten den ganzen Tag und überlassen ihre Kinder einer Nanny, die sie eigentlich gar nicht kennen. Das ist mir zu suspekt. Die eigentliche Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und zögernd, immer mit dem Hinweis darauf, dass die Protagonistin nur 3 Monate in Tokio bleiben möchte. Alle Charaktere sind sympathisch beschrieben. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und es macht Spaß, in eine andere Kultur einzutauchen.

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für immer Sushi?
von Sabine Panagl aus Wien am 04.07.2016

Zuallererst ist mir an diesem Buch das schöne Cover aufgefallen - eins, bei dem ich in der Buchhandlung gleich mal zum Buch greifen würde, um es durchzublättern, weil es mich anspricht und Lust auf das Buch macht. Bei der Leseprobe fiel mir zuallererst auf, dass man gleich in die... Zuallererst ist mir an diesem Buch das schöne Cover aufgefallen - eins, bei dem ich in der Buchhandlung gleich mal zum Buch greifen würde, um es durchzublättern, weil es mich anspricht und Lust auf das Buch macht. Bei der Leseprobe fiel mir zuallererst auf, dass man gleich in die Geschichte einsteigt, und ich hatte anfangs das Gefühl, grade mit der U-Bahn mitten in Tokio gelandet zu sein ;-) Der Sprachstil ist witzig und man mag gar nicht aufhören zu lesen. Leider konnte mich das Buch in der Folge nicht ganz überzeugen. Was mir sehr gut gefallen hat, war der flüssige Sprachstil und die Schilderung des Lebens in Japan. So bekommt man wirklich einen guten Einblick in den Alltag der Japaner - und leider war es genau das, was es mir schwermachte, mich so richtig in das Buch reinfallen zu lassen, denn leider kam für mich die Liebesgeschichte zwischen Vanessa und Takuya viel zu kurz. Sie lief eher noch nebenbei, und spürte man anfangs sehr wohl noch die Funken zwischen den beiden, so ging dies in der Folge in den allzu genauen Schilderungen unter. Ich hatte zwischendurch immer wieder Phasen, in denen ich das Buch gern zur Seite gelegt hätte, um mich einem anderen zu widmen, das mich mehr fesseln würde. Erst auf den letzten etwa 50 Seiten zog die Geschichte wieder an und entwickelte eine Spannung, in der man neugierig wurde, ob sich Vanessa fürs Heimfliegen oder Bleiben entscheiden würde. Man merkt, dass die Autorin Japan kennt und hier sicherlich auch die eine oder andere Erfahrung in das Buch eingeflossen ist, was es für mich authentisch und glaubhaft macht, dass das Leben dort tatsächlich so abläuft und hier diesbezüglich nichts erfunden wurde. Auch das Leben der kleinen Zwillinge fand ich gut beschrieben, die von klein auf dazu erzogen werden, viel zu lernen und immer gefördert zu werden. Und auch, dass Vanessas Leben aus Deutschland und der Grund dafür, warum sie nach Japan gegangen war, eher spät erklärt wurden, fand ich sehr gut. Alles in allem war dies ein Buch, das meiner Meinung nach ein wenig mehr Liebesgeschichte und etwas weniger Alltag aus Japan enthalten hätte sollen, und dadurch immer wieder Längen hatte. Für ein Erstlingswerk der Autorin finde ich es dennoch sehr gut gelungen.

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Plötzlich alles anders
von einer Kundin/einem Kunden aus Teningen am 12.06.2016

Vanessa verschlägt es Hals über Kopf nach Tokio, um hier als Au pair für Zwillinge zu arbeiten. Die Mutter hat sich in den Kopf gesetzt, dass die beiden dreijährigen mit japanisch und englisch vollkommen unterfordert sind und somit unbedingt auch noch deutsch lernen müssen. Die Anreise ist ist recht... Vanessa verschlägt es Hals über Kopf nach Tokio, um hier als Au pair für Zwillinge zu arbeiten. Die Mutter hat sich in den Kopf gesetzt, dass die beiden dreijährigen mit japanisch und englisch vollkommen unterfordert sind und somit unbedingt auch noch deutsch lernen müssen. Die Anreise ist ist recht chaotisch und so kommt Vanessa direkt zu spät an. Sie wird von ihrer Vorgängerin, einem englischen Kindermädchen in purer Hektik abgeholt. Die beiden hetzen mit dem Zwillingskinderwagen in halsbrecherischer Geschwindigkeit zur Wohnung, wo Vanessa noch vor dem Haus mit den schlafenden Kindern allein gelassen wird. Die Eltern sind bei der Arbeit und halten es nicht für nötig, sich das neue Kindermädchen wenigstens anzuschauen, bevor sie sie mit den Kindern allein lassen. Gleich am nächsten Morgen schwant Vanessa, dass es mit den abgemachten Arbeitszeiten wohl nichs wird, nachdem die Mutter sie morgens um sechs aus dem Bett wirft, um die Zwillinge fertig zu machen - natürlich nur ausnahmsweise. So macht sie sich auf die Suche nach einer Wohnung, was sich in Tokio als extrem teuer herausstellt. So trifft sie auf Saki, eine Halbjapanerin. Sie sucht eine Übersetzerin für ihren Blog, der bisher nur auf deutsch und japanisch erscheint. Sie möchte ihn gern auch in englisch, doch ihre Sprachkenntnisse reichen bei weitem nicht aus. Dafür bekommt Vanessa eine sehr günstige Miete. Die beiden freunden sich sehr schnell an und auch Takuya, Sakis bester Freund ist häufig mit von der Partie. Wie nicht anders zu erwarten, fühlen sich die beiden sehr stark zueinander hingezogen, wollen sich dies aber nicht eingestehen. Schließlich bleibt Vanessa nur für drei Monate. Am Ende siegen jedoch die Gefühle und es stellt sich die Frage: Gehen oder Bleiben? Vanessa flüchtet quasi aus Deutschland, ohne genau zu wissen, was sie in Tokio erwarten wird. Sie hat keine Ahnung von der Kultur oder Sprache. Man erfährt zunächst nur, dass sie vor irgendwelchen Problemen davonläuft. Dies wird immer wieder im Buch angedeutet, ohne dass man Näheres erfährt. Erst recht spät ist von ihren Depressionen und den schwierigen Familienverhältnisse die Rede. Sehr gut gefallen mir die Einblicke in das typisch japanische Leben. Inzwischen weiß man ja, dass die Japaner extrem viel arbeiten und kaum Urlaub nehmen. Hier erfährt man noch so einiges über die Hintergründe und auch Probleme, die dadurch in interkulturellen Beziehungen entstehen können. Gleichzeitig ist das Buch ein Minireiseführer durch Tokio. Man erfährt einiges über die rießige Stadt, wo sich Touristen und Einheimische tummeln, sogar über das U-Bahn-Netz. Recht amüsant werden auch die Anime-verrückten Japaner dargestellt und die Bedienung der merkwürdigsten Vorlieben. Etwas irritiert hat mich die sehr offenherzige Saki, die quasi ihr gesamtes Leben sofort vor Vanessa ausbreitet. Das ist eher untypisch für die sehr höflichen, aber doch recht reservierten Asiaten. Vielleicht liegt es aber einfach daran, dass sie bei ihrem deutschen Vater aufgewachsen ist. Die Entwicklung der Liebesbeziehung zwischen Vanessa und Takuya hat sich meiner Meinung nach zu lang hingezogen. Obwohl beide sehr früh gemerkt haben, dass da mehr zwischen ihnen ist, wollten sie kein Näherkommen zulassen. Verständlich, da Vanessa ja bald wieder zurück nach Deutschland muss. Das sie aber quasi bis zum letzten Moment warten um sich ihre Gefühle zu gestehen und Vanessa dann ganz plötzlich doch die erlaubten drei Monate länger bleibt fand ich etwas zu "holter di polter". Aber bei einem Liebesroman muss es doch ein Happy End geben, oder? Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Der locker-leichte Schreibstil hat viel Spaß gemacht und man hat schon mitfiebern können, wie es die beiden denn nun endlich auf die Reihe kriegen. An einigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, was auch einer schönen Sommerlektüre keinen Abbruch getan hätte. Was mich allerdings gestört hat, waren die Fehler, welche über das ganze Buch immer wieder aufgetaucht sind. Das Trennungsregeln besonders bei eBooks inzwischen nur als ganz vorsichtige Empfehlung gesehen werden, daran habe ich mich inzwischen notgedrungen gewöhnt. Doch leider haben mich einige Rechtschreib- und auch inhaltliche Fehler angelacht.

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Für immer und Sushi
von Michaela am 11.06.2016

Im Buch geht es um Vanessa, die in Japan versucht einen Neuanfang zu machen. Sie kommt in Japan an und stolpert von einem Chaos ins nächste. Als Kindermädchen von Chie und Hayato wird sie eiskalt in eine gänzlich andere Kultur geworfen. Aller Anfang ist schwer, doch sie lernt sich... Im Buch geht es um Vanessa, die in Japan versucht einen Neuanfang zu machen. Sie kommt in Japan an und stolpert von einem Chaos ins nächste. Als Kindermädchen von Chie und Hayato wird sie eiskalt in eine gänzlich andere Kultur geworfen. Aller Anfang ist schwer, doch sie lernt sich zu behaupten, wird schnell von den Kinder geliebt und findet sogar ein bezahlbares Zimmer bei Saki. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich schnell eine Freundschaft und Saki zeigt Vanessa die Stadt, hilft ihr sich zurecht zu finden. Saki führt einen Blog, diese Einträge sind im Buch sehr schön hervorgehoben, was mir gut gefallen hat und sie überredet Vanessa ihre Einträge zu übersetzen. So kann sich Vanessa die Miete für das Zimmer, auch ohne Vollzeit-Babysitter-Job leisten. Und natürlich darf die Liebe nicht fehlen, nach einigem turbolentem Hin und Her finden Vanessa und Takuya zusammen, was am Ende dazu führt, dass Vanessa in Tokio bleibt. Das erfährt man erst ziemlich am Ende, so dass das Buch spannend bleibt bis zum Schluss. Das Buch hat mir gut gefallen. Man lernt unheimlich viel über Japan, das Leben in Tokio und über die Menschen dort. Das war sehr interessant. Fiona hat das Buch flüssig geschrieben, ihr Schreibstil hat mir gut gefallen und man ist sofort in der Geschichte. Man lernt die verschiedenen Personen kennen, sie sind wunderbar beschrieben und Fiona zeigt die Vorzüge, aber auch die Nachteile, die die japanische Lebensweise mit sich bringt. Sie zeigt die Probleme die Paare, mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen bewältigen müssen, die Erklärungen dazu fand ich sehr gut.

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Tolle Geschichte55555
von einer Kundin/einem Kunden am 06.06.2016

Zunächst dachte ich dieses Buch wäre sehr klischeehaft, kitschig und es würde ausschließlich um ein Liebespaar gehen. Meine Befürchtungen wurden zu meiner Freude nicht erfüllt un die Geschichte hat mich positiv überrascht. Inhaltlich geht es um Vanessa, 29 Jahre alt, die nach Tokyo fliegt um dort für 3 Monate als... Zunächst dachte ich dieses Buch wäre sehr klischeehaft, kitschig und es würde ausschließlich um ein Liebespaar gehen. Meine Befürchtungen wurden zu meiner Freude nicht erfüllt un die Geschichte hat mich positiv überrascht. Inhaltlich geht es um Vanessa, 29 Jahre alt, die nach Tokyo fliegt um dort für 3 Monate als Kindermädchen zu arbeiten. Zu Beginn ist nicht ganz klar, warum Vanessa, Vani genannt, so überstürzt nach Japan aufbricht. Der Leser wird hier zunächst im Dunkeln gelassen und kann sich die Gründe nur ausdenken. Schließlich kommt dasnn raus, dass Vani kurz zuvor in Deutschland an einer Depression litt. Diese wurde jedoch nicht von einem Arzt behandelt. Eine Freundin von einer Freundin, die bei der Lebensberatung arbeitet, hat Vani dann geraten an einen anderen Ort zu reisen, raus aus allem, was sie kennt. In Tokyo geht es Vani dann direkt besser und aus ihren Handlungen ist für den Leser nicht zu erschließen, dass sie eigentlich eine Depression hat. Den Hintergund, dass es Vani in Deutschland schlecht ging und sie deshalb nach Tokyo kommt, finde ich sehr gut gelungen. Jedoch ist ein bisschen fraglich, ob jemand, der wirklich depressiv ist so eien Reise antreten kann und sich in einer völlig fremden Welt zurecht findet, in der man ganz natürlich mit neuen Problemen konfrontiert wird. Deshlab hätte ich es realistischer gefunden, wenn beschrieben worden wäre, dass Vani eines Lebenskrise hat und nicht unbedingt eine Depression. Da ich kein Arzt bin, kann ich aber auch nicht 100 prozentig einschätzen, ob die Geschichte nun durch diesen Umstand realistisch oder unrealistisch ist. Als Vani den ersten Tag in Tokyo ist, wird sie von dem alten Kindermädchen eingearbeitet. Ihre Gastfamilie verhält sich ihr gegenüber eher reserviert und beutet sie als zu jeder Zeit verfügbarer Babysitter aus. Die beiden Kleinkinder, die Vani betreut, werden von den Gasteltern auch nicht langsam an Vani gewöhnt, sondern ihr quasi direkt in die Hnad gedrückt und danach sind die Eltern den Ganzen Tag auf der arbeitet. Das fande ich zunächst auch eher unrealistisch, dass Eltern einer Fremden ohne "aneinander Gewöhnung" direkt die Kleinkinder alleine überlassen. Aber es ist natürlich auch möglich, dass das in Japan anders als in Deutschland gehandhabt wird. Da Vani von ihrer Gastmutter so hart eingespannt wird, überlegt sie in eine eigene Wohnung bzw. ein WG-Zimmer umzuziehen. Schließlich landet sie bei Saki, die ein Zimmer vermietet. Saki ist 25 Jahre alt, Halbjapanerin, arbeitet in einem Cafe, schreibt nebenbei einen Blog und führt einen frisch gegründeten Hilfservice für kulturelle Probleme. Erfrischend ist, dass immer wieder Einträge aus Saki's Blog aufgeführt werden. In dem Blog geht es unter anderem um Geschichten von verschiedenen Pärchen, von denen einer japanischer Nationalität ist und der andere eine andere Nationalität hat. Hierbei wird das Thema "interkulturelle Beziehungen" und deren Herausforderungen und Missverständnisse besonders deutlich thematisiert. Aber aber im Rest des Buches ist es Thema, das interessant und in der Geschichte eingebunden, behandelt wird. Wegen diesem Aspekt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Des Weiteren ist es der Autorin sehr gut gelungen die Stadt und deren Umgebung zu beschreiben. Beim Lesen bekommt man einen guten Eindruck von der Atmosphäre der Stadt, die die Protagonisten wahrnehmen. Auch wird deutlich wie gut die Autorin sich selbst dort auskennt, zum einen mit den verschiedenen Orten und Plätzen, Sehenswürdigkeiten, aber auch mit dem Wohnungsmarkt, der dortigen Währung und den Menschen. Dadurch wirken die Charaktere und ihre Interaktionen sehr authentisch. Ein Teil der mich gestört hat, ist dass der Text nicht im Blocksatz verfasst war. Zudem bin ich auf einige Rechtschreib-, Satz- und Grammatikfehler gestoßen. Der Verlag hat jedoch die E-book Version nach ein paar Tagen ausgetauscht, da es sich angeblich aus Versehen um eine nicht ganz korrigierte Form gehandelt hat. Die Version habe ich nicht überprüft, aber ich denke, dass die Fehler dort dann nicht auftauchen. Außerdem passt der Titel "Für immer und Sushi?" nicht hundertprozentig zum Inhalt. Dieser Wortlaut taucht nicht in der Geschichte auf, sowie Sushi ebenfalls nicht erwähnt wird. Inhaltlich kann ich natürlich nachvollziehen, dass dieser Titel darauf abzielt, ob Vani in Tokyo bleibt, wegen der Liebe, oder nicht. Jedoch finde den Titel nicht vollkommen passend Alles in allem ist das Buch überraschend gut. Es ist kein typischer Frauenroman, sondern vielschichtiger und die Liebesstory steht nicht im Zentrum, sondern bildet das i-Tüpfelchen. Insgesamt vergebe ich deshalb 4 von 5 Sternen. Ein abschließendes Zitat: "Wenn Sie sich trennt von ihrem Mann, wegen [...] [dem], was ihre Freundin gesagt hat...dann ist das doch sicherer für sie, oder? Sie versteht anscheinend ihren Mann nicht, weil er anders ist als sie. Aber statt zu vertrauen, dass er sie trotzdem liebt, [be]endet sie [die] Beziehung. Vielleicht, weil sie mit dem Zweifel nicht leben kann? [...] Also besser, alles beenden und damit die Kontrolle wiedererlangen." (alte Version, S. 247)

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Fiona Kawazoe – Für immer und Sushi?
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 02.06.2016

Fiona Kawazoe – Für immer und Sushi? Die deutsche Übersetzerin Vanessa Faber flieht überstürzt nach Japan, dort will sie sich von ihrer Krankheit erholen, sich selbst wiederfinden, und arbeitet bei der Familie Katani als Nanny. Doch Ayumi, die Mutter der Zwillinge Chi und Hayato, macht es Vani nicht leicht und... Fiona Kawazoe – Für immer und Sushi? Die deutsche Übersetzerin Vanessa Faber flieht überstürzt nach Japan, dort will sie sich von ihrer Krankheit erholen, sich selbst wiederfinden, und arbeitet bei der Familie Katani als Nanny. Doch Ayumi, die Mutter der Zwillinge Chi und Hayato, macht es Vani nicht leicht und so sucht sie schon kurze Zeit später ein Zimmer und landet bei Saki, einer chaotischen, quirligen, hyperaktiven, jungen Frau mit einem Blog. Mit Saki und Takuya, Saki´s bestem Freund, schafft Vanessa die „up“ and „downs“ ihrer Krankheit stetig zu verbessern, und entwickelt für Takuya sogar Gefühle. Doch gibt es überhaupt eine Zukunft? Denn in drei Monaten muss sie wieder zurück nach Deutschland. Der Roman ist flüssig, locker, humorvoll, aber auch stellenweise bedrückend, aber durchgehend spannend und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen. Die Handlung ist spannend, eher seicht und eher ein Freundschaftsroman als ein Liebesroman. Schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn meine Neugier wurde geweckt und die Spannung wie es wohl weitergeht, aufrecht erhalten. Ich konnte mich gut in die Gefühlswelt der Hauptperson, Vanessa Faber, hinein versetzen, die mir sofort sympathisch, aber anfänglich auch distanziert erschien. Das verlief sich aber im Verlaufe des Buches, was mir gut gefiel. Vanessa geht auf den Rat ihrer Therapeutin nach Japan, um sich selbst wieder zu finden, dabei lernt sie Saki und Takuya kennen, die zu sehr guten Freunden werden. Saki war mir sofort sympathisch, auch wenn die junge Frau sehr chaotisch und hyperaktiv zu sein scheint, steckt in ihr ein liebevoller Mensch, den man einfach gern haben muss. Sie hat einen Blog und sie betreibt eine Art Hilfsorganisation für Menschen mit „interkulturellen Problemen“. Bei Takuya dauerte es länger, bis ich mich mit ihm anfreunden konnte, anfänglich war er so distanziert, gefühlsarm und gelassen, das ich ihn ab und zu hätte schütteln können. Er ist Saki ein guter Freund, und als diese sein Vertrauen missbraucht, scheint auch er (endlich) Gefühle zu besitzen. Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, glaubhaft dargestellt und es machte mir beim Lesen Spaß, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen. Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ. Die Handlung war abwechslungsreich und überraschend. Von einer Liebesgeschichte würde ich hier aber definitiv nicht sprechen, denn dafür geht es viel zu schleppend voran. Die Freundschaft aber, die sie mit Saki aufbaut, gefiel mir aber sehr gut. Dieses Buch bereitete mir Freude beim Lesen. Die Perspektivwechsel machten das Buch spannender und schon nach kurzer Zeit konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen. Eine Fortsetzung zu diesem Buch kann ich mir sehr gut vorstellen. Da ich noch keines der Bücher der Autorin kenne, werde ich das in Zukunft ändern, denn der Schreibstil und die Story hat mir gut gefallen. Das Cover ist ansprechend, farbenfroh und aufwendig gestaltet. Fazit: Eine schöne Geschichte über eine Frau die ihr Leben wiederfindet und tolle Freundschaften entdeckt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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Eine deutsch-japanische Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 29.06.2016

Auf das Buch hatte ich mich sehr gefreut, da ich mich momentan intensiver mit der japanischen Kultur und Land und Leuten beschäftige. Außerdem war ich selber mal Au Pair und hatte daher einen aufregenden Erlebnisbericht erwartet. Das Cover fand ich auch sehr ansprechend, obwohl ich es bei einem eBook... Auf das Buch hatte ich mich sehr gefreut, da ich mich momentan intensiver mit der japanischen Kultur und Land und Leuten beschäftige. Außerdem war ich selber mal Au Pair und hatte daher einen aufregenden Erlebnisbericht erwartet. Das Cover fand ich auch sehr ansprechend, obwohl ich es bei einem eBook eher zweitrangig finde, da man das Buch ja nicht wirklich in den Händen hält. Also aufregend war die Geschichte von Vanessa, die Hals über Kopf nach Japan reist, um dort eine Au Pair Stelle anzutreten schon. Die Ereignisse in den ersten Tagen in der Gastfamilie überschlagen sich. Kaum ist Vanessa angekommen, so stellt sie auch schon fest, dass sie in der Familie nicht bleiben kann und sucht sich eine WG Unterkunft und landet bei der leicht durchgeknallten Suki. Ruckzuck ist sie dann auch die Au Pair Stelle schon wieder los. Hier ging mir alles etwas zu schnell, die einzelnen Charaktere wurden nur sehr flüchtig beschrieben und wirkten dadurch auf mich leider weniger glaubwürdig. Später beruhigt sich das Alltagsleben in Japan etwas und nach und nach erfährt der Leser, was Vanessa wirklich nach Japan getrieben hat. Auch der von mir erhoffte Einblick in die japanische Lebensweise findet letztendlich doch noch statt, kommt aber für meinen Geschmack etwas zu kurz. Dies hätte durchaus aufgebaut werden können, zumal die Autorin ja persönliche Japan-Erfahrungen hat. Aber da gehen die Geschmäcker natürlich auseinander. Alles in allem ein ganz unterhaltsames Lesevergnügen für das ich dennoch gerne 3 Sterne vergebe.

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Banale Geschichte, die aber wenigstens Land und Leute gut näher bringt
von PMelittaM aus Köln am 26.05.2016

Vanessa Faber entflieht einer depressiven Verstimmung nach Japan, dort hat sie einen Job als Kindermädchen für dreijährige Zwillinge ergattert. Der Job stellt sich als sehr anstrengend heraus, und um wenigstens den zusätzlichen Anforderungen durch die Mutter der Kinder entfliehen zu können, sucht sie sich bald eine andere Unterkunft. Gar... Vanessa Faber entflieht einer depressiven Verstimmung nach Japan, dort hat sie einen Job als Kindermädchen für dreijährige Zwillinge ergattert. Der Job stellt sich als sehr anstrengend heraus, und um wenigstens den zusätzlichen Anforderungen durch die Mutter der Kinder entfliehen zu können, sucht sie sich bald eine andere Unterkunft. Gar nicht so leicht in Tokyo, wo schon winzige Wohnungen sehr teuer sind, doch dann hat Vanessa Glück, die Halbjapanerin Saki bietet ihr an, zu ihr zu ziehen und ihr mit dem Preis entgegenzukommen, wenn sie ihr ihren Blog ins Englische übersetzt. Durch Saki lernt Vanessa nicht nur Tokyo gut kennen, sondern erlebt ganz neue Herausforderungen. In das Coverbild habe ich mich gleich verliebt (manchmal bin einfach nur ein Mädchen …), und den Einstieg ins Buch fand ich sehr gelungen, ich habe mich köstlich amüsiert. Leider geht dem Roman irgendwann die Luft aus, spätestens ab der Hälfte ist es mit dem Amüsieren zu Ende und die Geschichte wird immer uninteressanter, banaler. Punkten kann der Roman bis zum Ende damit, dass man die japanische Kultur und Tokyo kennen lernt. Da die Autorin selbst mit einem Japaner verheiratet ist, gehe ich davon aus, dass sie weiß, wovon sie spricht und auch die Probleme und Emotionen von Jemandem, der Land und Leute erst noch kennen lernen muss, gut nachempfinden kann. Dieser Part ist dann auch recht gut gelungen und hat mich bei der Stange gehalten, obwohl sich der Roman immer zäher lesen ließ. Sehr erstaunt war ich, als ich las, dass Vanessa bereits Ende Zwanzig sein soll. Ich hatte sie mindestens zehn Jahre jünger geschätzt, bis zum Ende erschien sie mir sehr unreif, naiv und weltfremd. Am Anfang der Geschichte fand ich sie noch ganz sympathisch, das hat sich aber leider im Laufe der Geschichte mehr und mehr ins Negative gewandt. Saki dagegen mag ich sehr gerne, ihre quirlige und positive Art, und auch ihr „Hilfsservice für interkulturelle Probleme“ sprechen mich an, leider kommt der aber kaum zum Tragen, der eine Fall, der angesprochen wird, ist ähnlich banal wie die ganze Geschichte. Die beiden auftretenden japanischen Männer mag ich ebenfalls sehr gerne: Takuya, liebe- und verständnisvoll, Shota ziemlich durchgeknallt, aber sympathisch. Die weiteren Charaktere, vor allem die Zwillingsmutter Ayumi, erscheinen etwas überspitzt dargestellt, haben den Roman aber durchaus bereichert. Erzählt wird in Ich-Form aus Vanessas Perspektive, wodurch man unmittelbar mit ihr Land und Leute entdeckt. Dass ich nicht immer alle ihre Gedankengänge nachvollziehen konnte, ist okay, das ich nicht mit ihr mitfühlen konnte (außer ganz zu Beginn), ist schade. Die Liebesgeschichte wirkt dadurch aber noch aufgesetzter, als sie sowieso schon ist. Ich konnte zwar ahnen, dass sich da etwas anbahnen wird, aber ich konnte es nicht nachempfinden. Insgesamt handelt es sich hier um einen sehr banalen Liebesroman, der nur damit punktet, dass er dem Leser Land und Leute näher bringt. Dafür vergebe ich 3 Sterne. Wirklich empfehlen kann ich den Roman nicht, wer aber gerne auch wenig anspruchsvolle Liebesromane liest und sich auch mal in ein anderes Land entführen lässt, sollte es vielleicht mit diesem Roman versuchen.

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Für Tokyo-Fans
von einer Kundin/einem Kunden aus Kleinfurra am 03.06.2016

Die Thematik des Buches klingt erst mal sehr interessant. Eine junge Frau bricht nach einem vorerst unbekannten Problem aus ihrem Leben aus und reist kurzentschlossen als Babysitterin nach Japan. Die chaotische Ankunft ist amüsant und weckt Mitgefühl für die Protagonistin. Meinen ersten „gedanklichen Schluck auf“ hatte ich jedoch bei... Die Thematik des Buches klingt erst mal sehr interessant. Eine junge Frau bricht nach einem vorerst unbekannten Problem aus ihrem Leben aus und reist kurzentschlossen als Babysitterin nach Japan. Die chaotische Ankunft ist amüsant und weckt Mitgefühl für die Protagonistin. Meinen ersten „gedanklichen Schluck auf“ hatte ich jedoch bei der Schilderung der Begegnung mit den beiden Hunden. Jede andere Rasse wäre okay gewesen, aber gerade Möpse, welche vor über 2000 Jahren im alten China als liebevolle Begleithunde des Menschen, ausschließlich zu deren Bespaßung gezüchtet wurden, als aggressiv zu bezeichnen, fand ich schon lächerlich. Dann noch die Vorstellung, dass ein Mops beißen könnte. Wie soll das mit diesem Schnütchen bitteschön gehen? Richtiger wäre hier wohl die Beschreibung gewesen, dass die Möpse den Neuankömmling stürmisch begrüßt und fast zu Tode geschmust hätten. Der 2. Fauxpas war in meinen Augen die Umschreibung der japanischen Eltern mit dem Adjektiv groß. Die durchschnittliche Größe eines Japaners liegt bei 1,70 m, die der Japanerin bei 1,56 m, was für einen Europäer nicht gerade mit groß zu bezeichnen ist. Dass sich die Schriftstellerin so wenig Mühe beim Recherchieren gemacht hat, finde ich schade und trübt das Lesevergnügen immens. Nichtsdestotrotz klingt die Story sehr spannend und hat Potential. Im weiteren Verlauf wird jede Alltagssituation minutiös beschrieben, was sehr gut ist, wenn man Tokyo als Bahnreisender erkunden will. Der Fahrplan wird gleich mitgeliefert. Besonders störend fand ich beim Lesen allerdings die verschiedenen Schriftarten zwischen Erzählung und Blog. Die Passagen des Blogs sind in derart kleiner Schriftform abgebildet, dass ich selbst bei der größten Einstellung des Kindles Mühe mit dem Entziffern hatte. Nach dem Lesen musste ich wieder umstellen, da ich sonst praktisch ein Wort auf einer Seite gehabt hätte. Vielleicht sollte man da noch nachbessern. Ansonsten ist es ein seichter Liebesroman für Japanfans. Allerdings sollten Anime-Fans ihre Finger davon lassen, denn die Cosplayer kommen ziemlich schlecht weg.

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Für Tokyo-Fans
von einer Kundin/einem Kunden aus Kleinfurra am 03.06.2016

Die Thematik des Buches klingt erst mal sehr interessant. Eine junge Frau bricht nach einem vorerst unbekannten Problem aus ihrem Leben aus und reist kurzentschlossen als Babysitterin nach Japan. Die chaotische Ankunft ist amüsant und weckt Mitgefühl für die Protagonistin. Meinen ersten „gedanklichen Schluck auf“ hatte ich jedoch bei... Die Thematik des Buches klingt erst mal sehr interessant. Eine junge Frau bricht nach einem vorerst unbekannten Problem aus ihrem Leben aus und reist kurzentschlossen als Babysitterin nach Japan. Die chaotische Ankunft ist amüsant und weckt Mitgefühl für die Protagonistin. Meinen ersten „gedanklichen Schluck auf“ hatte ich jedoch bei der Schilderung der Begegnung mit den beiden Hunden. Jede andere Rasse wäre okay gewesen, aber gerade Möpse, welche vor über 2000 Jahren im alten China als liebevolle Begleithunde des Menschen, ausschließlich zu deren Bespaßung gezüchtet wurden, als aggressiv zu bezeichnen, fand ich schon lächerlich. Dann noch die Vorstellung, dass ein Mops beißen könnte. Wie soll das mit diesem Schnütchen bitteschön gehen? Richtiger wäre hier wohl die Beschreibung gewesen, dass die Möpse den Neuankömmling stürmisch begrüßt und fast zu Tode geschmust hätten. Der 2. Fauxpas war in meinen Augen die Umschreibung der japanischen Eltern mit dem Adjektiv groß. Die durchschnittliche Größe eines Japaners liegt bei 1,70 m, die der Japanerin bei 1,56 m, was für einen Europäer nicht gerade mit groß zu bezeichnen ist. Dass sich die Schriftstellerin so wenig Mühe beim Recherchieren gemacht hat, finde ich schade und trübt das Lesevergnügen immens. Nichtsdestotrotz klingt die Story sehr spannend und hat Potential. Im weiteren Verlauf wird jede Alltagssituation minutiös beschrieben, was sehr gut ist, wenn man Tokyo als Bahnreisender erkunden will. Der Fahrplan wird gleich mitgeliefert. Besonders störend fand ich beim Lesen allerdings die verschiedenen Schriftarten zwischen Erzählung und Blog. Die Passagen des Blogs sind in derart kleiner Schriftform abgebildet, dass ich selbst bei der größten Einstellung des Kindles Mühe mit dem Entziffern hatte. Nach dem Lesen musste ich wieder umstellen, da ich sonst praktisch ein Wort auf einer Seite gehabt hätte. Vielleicht sollte man da noch nachbessern. Ansonsten ist es ein seichter Liebesroman für Japanfans. Allerdings sollten Anime-Fans ihre Finger davon lassen, denn die Cosplayer kommen ziemlich schlecht weg.

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Nicht mein Geschmack!
von einer Kundin/einem Kunden aus Lohr a. Main am 25.05.2016

Die 28jährige Vanessa Faber nimmt Hals über Kopf eine Stelle als Au-Pair-Mädchen in Japan an, um vor ihren Problemen daheim zu fliehen. Dort ist sie für die Betreuung von dreijährigen Zwillingen zuständig, denen sie Deutsch beibringen soll. Eigentlich war geplant, dass sie im Haus wohnen sollte, doch sie merkt... Die 28jährige Vanessa Faber nimmt Hals über Kopf eine Stelle als Au-Pair-Mädchen in Japan an, um vor ihren Problemen daheim zu fliehen. Dort ist sie für die Betreuung von dreijährigen Zwillingen zuständig, denen sie Deutsch beibringen soll. Eigentlich war geplant, dass sie im Haus wohnen sollte, doch sie merkt schnell, dass die Mutter der Zwillinge sie ausnutzt und öfter einspannt, wie es ausgemacht war. Durch das vorherige Kindermädchen Lucy findet Vanessa eine günstige Wohnung, die sie sich mit der Bloggerin Saki teilt. Vanessa muss nur die Hälfte der Miete zahlen, wenn sie Sakis Block übersetzt. Die beiden freunden sich bald miteinander an und Vanessa lernt auch Sakis besten Freund Takuya kennen. Bei den beiden gibt es kurze Momente, in denen es zwischen ihnen knistert, sie lassen es beide jedoch nicht zu. Der Grund dafür ist, dass Vanessas Aufenthalt nur für 3 Monate geplant ist. Weiter will ich jetzt nichts verraten, sonst nehme ich das Ende der Geschichte schon vorweg. Das Buch war nicht so mein Fall. Man hat zwar viel über Japan gelernt und erfahren, die Geschichte hat mich aber nicht wirklich angesprochen und berührt. Ich habe mir vorgestellt, dass man viel über das Leben als Kindermädchen erfährt, das wurde jedoch nur anfänglich kurz gestreift. Auch die Liebesgeschichte zwischen Takuya und Vanessa war nicht wirklich prickelnd. Die Flamme ist mal kurz aufgeflammt, doch gleich wieder erloschen. Das Buch war zwar kurzweilig zu lesen, konnte mich aber leider überhaupt nicht fesseln und berühren.

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Interesse an der japanischen Kultur? Ran an den Speck bzw. das Buch. :D
von einer Kundin/einem Kunden aus Kaiserpfalz am 20.06.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Meinung: Erst vor kurzem habe ich ein Buch gelesen, was in Japan spielt und mir aufgrund dieser Thematik sehr gefallen hatte. Deshalb musste auch dieses Buch unbedingt von mir gelesen werden! Erfreulicherweise kam Japan und seine Kultur und die Menschen die dort leben nicht zu kurz und man hat während... Meinung: Erst vor kurzem habe ich ein Buch gelesen, was in Japan spielt und mir aufgrund dieser Thematik sehr gefallen hatte. Deshalb musste auch dieses Buch unbedingt von mir gelesen werden! Erfreulicherweise kam Japan und seine Kultur und die Menschen die dort leben nicht zu kurz und man hat während des Lesens durchgängig einiges über Japan gelernt. Es war wirklich sehr interessant! Der Schreibstil der Autorin war außerdem sehr angenehm und flüssig zu lesen, weshalb man schnell durch die Geschichte kommt. Das Buch ist aus der Sicht von Vanessa, der 29-jährigen Protagonistin der Geschichte, geschrieben. Das Buch enthält allerdings auch Passagen, die aus Blogbeiträgen von der Halbjapanerin Saki bestehen. Die Idee mit den Blogbeiträgen fand ich sehr schön, da sie nochmal ein paar andere 'Geschichten' mit in das Buch eingebracht haben. Vanessa fand ich eigentlich ganz sympathisch und die meisten ihrer Handlunge konnte ich auch nachvollziehen, nur fand ich manche Streitereien oder Gespräche aus ihrer Sicht sehr unnötig bzw. hätte ich nicht so reagiert. Neben Vanessa gibt es, wie bereits erwähnt, noch Saki, die ich total cool fand, weil sie voll die quirlige/süße Art hat. Dann wäre da noch Sakis bester Freund Takuya, den ich ganz in Ordnung fand. Außerdem würde ich gerne noch Shota erwähnen, der zwar einen Platz in der Geschichte bekommt und teilweise ganz interessant ist, aber wenn ich auf die Geschichte zurückblicke, wirkt Shota als Charakter doch irgendwie sehr blass, da ihm zum Schluss nicht mehr ganz so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird und nur in der Mitte des Buches einen 'größeren Auftritt' hatte. Im Klappentext wird Sakis 'interkultureller Hilfsdienst' angesprochen, bei dem auch bald Vanessa ihre Finger im Spiel hat. Wohingegen ich Sakis Blogbeiträge sehr toll fand, war dieser Hilfsdienst für mich total sinnlos. Da das sehr hart klingt möchte ich da auch gleich mal ein Beispiel anbringen. Der Auftrag einer Kundin lautet, dass sie wissen möchte, ob ihr Mann sein Versprechen gegenüber ihr (dass er seine Arbeit in Tokyo kündigt und mit ihr nach London zieht) noch einlösen wird. Auf diese Frage kann der sog. 'interkulturelle Hilfsdienst' von Saki, Takuya und Vanessa keine korrekte Antwort geben. Sie können Spekulationen aufstellen und der Frau Tipps geben, aber im Endeffekt können sie ihr ja auch nicht weiterhelfen, schließlich können sie nicht in den Kopf des Mannes von der Kundin gucken. Ich hoffe, dass das verständlich erklärt war. In Bezug auf die Liebesgeschichte gibt es bereits im Verlauf schon einige Andeutungen, allerdings bekommt sie erst zum Ende des Buch einen angemessenen Platz in der Geschichte, Schade! Das Ende des Buches hat mir sehr gut gefallen, weil es für mich genau richtig und auf den Punkt war. Cover: Das Cover finde ich sehr passend gewählt, weil man gleich erkennen kann, dass man einen Roman in den Händen hält. Außerdem kann man gleich an Cover und den Titel sehen, dass die Geschichte in Japan spielt und man weiß sofort, worauf man sich einlässt! Fazit: Ein schöner Roman für Zwischendurch, der vor allem durch seine Fülle an Informationen über Japan punkten kann. Sehr interessant! Leider hat die Liebesgeschichte erst gegen Ende richtig Fahrt aufgenommen, weshalb ich in diesem Punkt etwas enttäuscht wurde. Ansonsten aber sehr realistisch und schön zu lesen. Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen.

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Unterhaltsamer Einblick in japanische Denkweise und Kultur
von einer Kundin/einem Kunden aus Stolberg am 20.06.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Vanessa verlässt Hals über Kopf Deutschland und nimmt eine Stelle als Nanny für ein Zwillingspärchen bei einer Familie in Tokyo an. Sie hat keinerlei sprachliche Vorkenntnisse und weiß nicht, worauf sie sich einlässt. Spannend und humorvoll erzählt die Ich-Erzählerin ihre Erlebnisse, Gefühle und Erfahrungen, die sie sammelt. Dabei erfährt der... Vanessa verlässt Hals über Kopf Deutschland und nimmt eine Stelle als Nanny für ein Zwillingspärchen bei einer Familie in Tokyo an. Sie hat keinerlei sprachliche Vorkenntnisse und weiß nicht, worauf sie sich einlässt. Spannend und humorvoll erzählt die Ich-Erzählerin ihre Erlebnisse, Gefühle und Erfahrungen, die sie sammelt. Dabei erfährt der Leser sehr viel über die japanische Denkweise und lernt Verhaltensmuster verstehen. Schnell lernt Vanessa die Deutsch-Japanerin Saki kennen, die ihr die Stadt zeigt und die Kultur, aber auch das Alltagsleben näher bringt. Dann gibt es noch den "guten Freund" Hayato, den Vanessa mag, aber aus dem sie nicht schlau wird. Ein sehr unterhaltsamer, lehrreicher Roman, der einen guten Spannungsbogen aufweist, sich gut und flüssig lesen lässt. Ich habe jedenfalls viel über die japanische Lebensart erfahren und Dinge verstanden, die mich bisher im Umgang mit Japanern verwundert haben. Sehr empfehlenswerte Lektüre.

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