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Für König und Vaterland

Der Wechselbalg

(6)
London im Jahr 1815 - England erfährt eine Atempause im Krieg gegen Napoleon, aber die englischen Vampire, Werwölfe und Elfen müssen sich immer noch gegen die Dämonenjäger des Vatikans zur Wehr setzen. Das »Liederliche Quartett«, eine Freundesgruppe tollkühner junger Adliger, steht im Dienste des Innenministers, um eine Verschwörung gegen das Königshaus aufzudecken.
Idris Hathaway, Marquess of Auden, der »Wechselbalg«, soll in eine Gruppe von Hochverrätern eingeschleust werden. Doch dann wird seine Mätresse ermordet und er als Mörder verdächtigt, während ihm selbst ein Attentäter auf den Fersen ist.
Wie nahe steht Idris der Verräter, nach dem das Quartett sucht? Und welches Geheimnis verbirgt die verruchte Lady Falconer? Idris gerät in Lebensgefahr, und nur die Elfen von London können ihn retten …
Portrait
Ich lebe und arbeite als Autorin und Schreibcoach im Familienverband mit fünf Katzen und zwei Menschen in einer kleinen Stadt am Niederrhein. Ich bin bekennende Napfschnecke und verlasse nur sehr ungern das Haus. Während meiner wachen Stunden bin ich dafür im Internet zu finden, und weil ich auch für Fantasyromane gerne und viel recherchiere, sogar dann, wenn ich schreibe.
Das Schreiben ist mein Lebensmittelpunkt, seit ich mit dreißig entdeckt habe, dass es neben Lesen auch noch ein anderes Buchmonster gibt, das einen nicht wieder loslässt. Bücher sind Welten – und was ist noch schöner, als fremde Welten zu erkunden? Genau. Sie zu erschaffen.
Seit dem Jahr 2000, in dem mein erster Roman bei Heyne erschien, habe ich mehr als zwei Dutzend Bücher veröffentlicht (bei den Verlagen Piper, cbt/cbj, Ueberreuter, ArsEdtion und als Selfpublisherin). Mein Schwerpunkt ist Fantasy für Jugendliche und Erwachsene, aber gelegentlich unternehme ich als „Franziska Hille“ auch einen Ausflug ins Romance-Genre.
Mein Motto: Bücher müssen unterhaltsam sein. Wenn ich mich beim Schreiben langweile, dann wird es auch für die LeserInnen nicht funktionieren. Also bemühe ich mich darum, mich beim Schreiben so gut wie möglich zu unterhalten.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 11.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95991-051-4
Verlag Drachenmond-Verlag
Maße (L/B/H) 208/146/40 mm
Gewicht 530
Verkaufsrang 67.017
Buch (Taschenbuch)
14,90
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Für König und Vaterland - Der Wechselbalg
von Weinlachgummi aus Schwarzwald am 29.01.2016

Aufmerksam auf das Buch, wurde ich durch das schöne Cover und den ansprechenden Klappentext. Das Alte London plus Fantasy-Elemente, das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Die Gestaltung des Buches finde ich sehr ansprechen. Das Cover ist wirklich beeindruckend. Die Farbwahl gefällt mir sehr. Der Gentleman im Vordergrund hat etwas... Aufmerksam auf das Buch, wurde ich durch das schöne Cover und den ansprechenden Klappentext. Das Alte London plus Fantasy-Elemente, das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Die Gestaltung des Buches finde ich sehr ansprechen. Das Cover ist wirklich beeindruckend. Die Farbwahl gefällt mir sehr. Der Gentleman im Vordergrund hat etwas Geheimnisvolles und die Kulisse lässt den Spielort des Romans sofort erahnen. Im Buch findet man immer wieder Verzierungen, so sind die Kapitel und Seitenzahl mit Schnörkeln verziert, ein schönes Detail. Die Handlung spielt Anfang des 18 Jahrhunderts in London. Durch den Schreibstil von Susanne Gerdom würde ich sofort in diese Welt versetzt. Zu keiner Zeit Zweifel ich daran, dass ich mich im alten London befinde. Ihre Wortwahl und auch Beschreibungen sowie Namen passen perfekt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den Namen kam ich in einer angenehmen Lesefluss. Zu Beginn hatte ich Probleme, die verschiedenen Personen auseinanderzuhalten, bzw. sie zuzuordnen. Da sie je nach Gelegenheit mit Titel, Vornamen, Nachnamen oder Spitznamen angesprochen wurden. Als diese anfänglichen Schwierigkeiten aber überwunden waren, stand dem Lesenspaß nichts mehr im Wege. Idris Hathaway, Marquess auf Auden, ist die Hauptcharakter Romans. Bezeichnet wird er als Wechselbalg, Schwerenöter und eine Schande für seine Familie. Er umgibt sich mit zwielichtigen Personen, die das " liederliche Quartett" genannt werden. Durch seine ehrliche, intelligente und zynische Art, möchte ich ihn gleich. Er gibt nichts drauf was die anderen von ihm denken, ist seinen Freunden aber immer ein loyaler Freund. Innerlich zerrissen, durch das wissen seinen Rang nicht verdient zu haben und am falschen Platz bzw. Welt zu leben, verabscheut er sich selbst. Diese innere Zerrissenheit, machte ihn in meinen Augen noch sympathischer. Für mich eine sehr authentische Person. Die Nebencharaktere gefielen mir auch sehr gut, hatten sie doch alle etwas besonderes. Die Idee des Romans gefällt mir sehr gut. Es werden verschiedene Fantasywesen eingebundenen, stehen aber nicht im Mittelpunkt der Handlung. So treten zwar Elfen, Vampire und Werwölfe auf, doch geht es in dem Roman mehr um Freundschaft, Familie, Verrat und die Politik der Zeit. Besonders die freundschaftliche Aspekt haben mir sehr gut gefallen. Die vier Freunde sind ein bunt gemischter Haufen, sei es vom Charakter, oder Ihrer Rasse her. Sie agieren vorzüglich miteinander. Ihre Wortgefechten ,oft voller zynisch und sarkastisch, waren ein kleines Highlight des Buches. Fazit: Von mir eine klare Leseempfehlung. Die Kombination aus Fantasy & Freundschaft, Familie aber auch etwas Kriminaltechnisches, hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr angenehm, und der Zeit angepasst, sodass man in das Alte London versetzt wurde beim Lesen.

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Anders als erwartet, aber Fantasy vom feinsten!
von die_tanja_ am 10.08.2016

„Für König und Vaterland-Der Wechselbalg“ erschien im Jahre 2016 im Drachenmondverlag. Klappentext: London im Jahr 1815 - England erfährt eine Atempause im Krieg gegen Napoleon, aber die englischen Vampire, Werwölfe und Elfen müssen sich immer noch gegen die Dämonenjäger des Vatikans zur Wehr setzen. Das »Liederliche Quartett«, eine Freundesgruppe tollkühner junger... „Für König und Vaterland-Der Wechselbalg“ erschien im Jahre 2016 im Drachenmondverlag. Klappentext: London im Jahr 1815 - England erfährt eine Atempause im Krieg gegen Napoleon, aber die englischen Vampire, Werwölfe und Elfen müssen sich immer noch gegen die Dämonenjäger des Vatikans zur Wehr setzen. Das »Liederliche Quartett«, eine Freundesgruppe tollkühner junger Adliger, steht im Dienste des Innenministers, um eine Verschwörung gegen das Königshaus aufzudecken. Idris Hathaway, Marquess of Auden, der »Wechselbalg«, soll in eine Gruppe von Hochverrätern eingeschleust werden. Doch dann wird seine Mätresse ermordet und er als Mörder verdächtigt, während ihm selbst ein Attentäter auf den Fersen ist. Wie nahe steht Idris der Verräter, nach dem das Quartett sucht? Und welches Geheimnis verbirgt die verruchte Lady Falconer? Idris gerät in Lebensgefahr, und nur die Elfen von London können ihn retten … Der Autorin gelingt es, durch ihre Wortwahl und ihren Schreibstil den Leser ins dunkle London des Jahres 1815 zu entführen. Zu Beginn ist es ein wenig verwirrend die einzelnen Personen auseinander zu halten, da sie abwechselnd beim Adelstitel und beim Vornamen genannt werden. Hat man sich an diesen Umstand gewöhnt, will man dieses Buch kaum mehr aus der Hand legen. Die einzelnen Charaktere haben alle individuelle Stärken und Schwächen. Es ist ein eindeutiger Spannungsbogen zu erkennen und das Ende des Buches ist meines Erachtens nicht vorhersehbar. Der Aspekt der Fantasiewesen gerät in den Hintergrund, da Dinge wie Familie, Freundschaft, Verrat und Politik wichtigere Rollen haben. Die Dialoge zwischen den Figuren sind stellenweise von Sarkasmus geprägt, wodurch auch der Humor nicht zu kurz kommt. Das Ende des Buches ist offen und lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Persönlich: Obwohl ich zu Beginn recht skeptisch war, habe ich dieses Buch, nachdem ich in der Story drin war, verschlungen. Es ist einfach nicht das typische Fantasy-Romantik-Ding, was mir besonders gut gefallen hat. Der Protagonist Idris war mir von der ersten Seite an sympathisch. Besonders hat mich seine Beziehung zu seinem Freund Wymond berührt. Ich kann „Für König und Vaterland-Der Wechselbalg“ allen empfehlen, die gerne Fantasy Bücher lesen aber gut und gerne auf dieses "Held rettet Mädchen-Ding" verzichten können!

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Eine spannende Mischung aus Historie und Fantasy mit sympathischen und geheimnisvollen Figuren
von Barbara W am 28.02.2016

Inhalt London 1815: Während Napoleon aus seiner Verbannung heraus versucht, mehr und mehr Einfluss zu gewinnen, verstärkt das Innenministerium Englands seine Bemühungen, eine interne Verschwörung durch Verräter im eigenen Land aufzudecken. In dessen Dienst steht das „Liederliche Quartett“, eine Gruppe aus vier furchtlosen Adligen. Die vier Freunde sind aber nicht... Inhalt London 1815: Während Napoleon aus seiner Verbannung heraus versucht, mehr und mehr Einfluss zu gewinnen, verstärkt das Innenministerium Englands seine Bemühungen, eine interne Verschwörung durch Verräter im eigenen Land aufzudecken. In dessen Dienst steht das „Liederliche Quartett“, eine Gruppe aus vier furchtlosen Adligen. Die vier Freunde sind aber nicht nur sehr gute Agenten, sondern stechen aufgrund ihrer Wesensarten aus der Gesellschaft heraus, besonders der als Wechselbalg verschriene und besonders gutaussehende Idris Hathaway, Marquess of Auden ist ein bei den Müttern junger Frauen gefürchteter Mann. Sidhe, Vampire, Werwölfe und ähnliche Wesen werden von den Dämonenjägern des Vatikans verfolgt, so dass die Freunde nicht nur aufgrund ihrer Agentendienste immer wieder in gefährliche Situationen kommen. Als Idris nur mit knapper Not einem unbekannten Attentäter entkommt, spitzt sich die Lage zu. Gleichzeitig holt ihn die Vergangenheit ein, denn sein Bruder hat Idris’ verborgenes Wesen erkannt und will Rache... Meine Meinung Das Buch ist der Auftakt zu einer mehrteiligen Serie, kann aber auch für sich alleine gelesen werden, wenn man kein Problem damit hat, dass ein paar Fragen rund um die Figuren offenbleiben. Denn die Figuren tragen einige Geheimnisse mit sich herum, die sich nach und nach etwas auflösen und die der Geschichte ganz besonderen Reiz und Spannung geben. Idris Hathaway, der als Wechselbalg bezeichnete Adlige und einer der vier Freunde des „Liederlichen Quartetts“, war mir sofort sympathisch in seiner humorvollen, aber auch sensiblen Art. Es zeigte sich schnell, dass an den Gerüchten wohl etwas wahr sein konnte, denn er zeigt eine besondere Verbindung zum Volk der Sidhe. Man konnte beim Lesen sehr gut seine innere Zerrissenheit spüren, denn er hadert doch sehr mit seinem Schicksal. Gleichzeitig konnte man die besondere Wärme und Verbindung der vier Freunde untereinander spüren und die Sorge, die sie umeinander haben. Denn zur Sorge haben sie allen Grund, da neben Idris auch die anderen ein besonderes Schicksal tragen: ein geheimnisvoller orientalischer Fluch lastet auf dem einen, eine schwerwiegende Entscheidung verändert das Wesen des anderen und autistische Züge bedrohen die Freiheit des Vierten. Doch trotz dieser Belastungen sind sie ein erfolgreiches Team und arbeiten gerade an einem gefährlichen Geheimauftrag. Neben den spannenden Szenen, wenn Idris von einem Attentäter verfolgt wird oder auch den besonders emotionalen Momenten, wenn Idris einem seiner Freunde in einer schlimmen Situation beisteht, gibt es auch viele humorvolle Szenen, die die Handlung immer wieder auflockern und vom Stil her an die Romane von Georgette Heyer erinnern. Überhaupt ist die Atmosphäre der damaligen Zeit sehr gut eingefangen worden, da die Autorin viele liebevoll erzählte historische Details z. B. bei den Beschreibungen der Kleidung, der Umgebung oder der Etikette einfließen lässt. Die besondere Mischung des historischen Londons mit historischen Personen und einigen fantastischen Wesen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Figuren kamen mir durch die liebevollen Beschreibungen alle sehr nah und viele spannende und auch unheimliche Szenen sorgten bei mir für Gänsehaut. Ich hoffe sehr, bald den nächsten Band in den Händen zu halten und zu erfahren, wie es mit den vier Freunden und ihren jeweiligen besonderen Schicksalen weitergeht.

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So geheimnisvoll wie das Cover
von Sine liebt Bücher am 04.02.2016

Fazit: Die Geschichte entwickelt sich merklich weiter. Wenn ich jetzt so am Ende bin und an den Anfang denke, sehe ich es ganz deutlich vor mir. Das was am Ende rauskommt, hätte ich am Anfang nicht erwartet. Es fing so locker an und endete dann so. Also macht euch unbedingt... Fazit: Die Geschichte entwickelt sich merklich weiter. Wenn ich jetzt so am Ende bin und an den Anfang denke, sehe ich es ganz deutlich vor mir. Das was am Ende rauskommt, hätte ich am Anfang nicht erwartet. Es fing so locker an und endete dann so. Also macht euch unbedingt ein Bild von diesem interessantem Buch. Bewertung: Schon die ersten Seiten verraten sehr viel, was nicht im Klappentext steht, daher werde ich hier weniger auf den Inhalt drauf eingehen. Auch dazwischen passiert noch viel mehr als ich erwartet habe. Der Anfang lässt auf was leichteres hoffen, was es aber letztendlich nicht ist. Alles ist sehr geheimnisvoll und verzwickt. Idris ist für mich recht undurchsichtig, obwohl er erst gar nicht so erscheint. Er hat wohl mehr Geheimnisse verborgen, als es den Anschein macht. Er ist schlau und gewieft und kann einen Kopf sehr gut in die Schlinge und wieder heraus beschaffen. Ein tolle Charakter, der nicht durch seine perfektheit glänzt, sondern sein ganz eigener Charakter ist. Er wird sowohl geliebt und gehasst und viele kennen ihn. Die Story ist wirklich sehr spannend, da der Klappentext vieles gar nicht erzählt. Dadurch möchte ich einfach weiterlesen und schauen, was da jetzt heraus kommt. Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht ganz so leicht. Ich wurde mitten ins Geschehen rein geschmissen und das hat mich etwas verwirrt. Auch die Wortwahl ist anders, da wir uns ja im Jahr 1815 befinden. Dadurch wirkt das ganze am Anfang ein wenig gestelzt. Das verfliegt aber nach einer Zeit und ich komme dann sehr gut mit dem Schreibstil klar.

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Die Herren des "Liederlichen Quartetts" geben sich die Ehre
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 30.08.2016

Ich könnte vieles sagen über Susanne Gerdoms Bücher, aber die Worte "langweilig", "vorhersehbar", "Durchschnitt" oder "Klischee" würden dabei ganz sicher NICHT fallen. Tatsächlich ist das Allererste, was mir in den Sinn kommt, wie unglaublich originell, fantasievoll, intelligent geschrieben und einfallsreich ihre Romane immer sind. Egal ob Urban Fantasy, Steampunk... Ich könnte vieles sagen über Susanne Gerdoms Bücher, aber die Worte "langweilig", "vorhersehbar", "Durchschnitt" oder "Klischee" würden dabei ganz sicher NICHT fallen. Tatsächlich ist das Allererste, was mir in den Sinn kommt, wie unglaublich originell, fantasievoll, intelligent geschrieben und einfallsreich ihre Romane immer sind. Egal ob Urban Fantasy, Steampunk oder historische Fantasy, sie drückt jedem Genre, jedem Thema und jedem mythologischen Wesen immer ihren ganz eigenen Stempel auf - und springt dabei auch schon mal locker-flockig über Genregrenzen. "Für König und Vaterland" ist zum Beispiel eine wunderbare Mischung aus historischem Roman und Fantasy. Das Buch spielt im frühen 19. Jahrhunderts, und wer im Geschichtsunterricht ein bisschen aufgepasst hat, wird vieles wiederfinden. So spielen zum Beispiel historische Persönlichkeiten wie Napoleon oder Georg III. eine Rolle, und auch einige der politischen Konflikte gab es dementsprechend wirklich. Allerdings gibt es hier nicht nur Spannungen, Konflikte und diplomatische Beziehungen zwischen Nationen, sondern auch zwischen verschiedenen Wesen wie Vampiren, Werwölfen, Elfen oder Dämonen. (Übrigens sind die Vampire hier richtig, richtig gruselig... Und das nicht unbedingt, weil sie so böse sind, sondern weil ihr Schicksal eigentlich wirklich traurig ist.) Ich muss aber zugeben, dass ich dieses Mal leichte Startschwierigkeiten mit dem Buch hatte - hauptsächlich wegen der Vielzahl an Charakteren, von denen die meisten auch noch mehrere Namen haben! So heißt der wichtigste Charakter dieses Bandes zum Beispiel mit vollem Namen und Titel "Idris Hathaway, Marquess von Auden" und wird dementsprechend mal "Idris", mal "Hathaway" und mal "Auden" genannt. Es dauerte in meinen Augen auch ein bisschen, bis die Handlung so richtig in Fahrt kam. Erst nach etwa hundert Seiten hatte sie mich vollends gepackt, danach konnte ich das Buch dafür aber kaum noch weglegen! Zwei der Wendungen gegen Ende habe ich zwar kommen sehen (eine davon fand ich sogar ziemlich offensichtlich) - es war für mich jedoch dennoch spannend zu verfolgen, wie die Charaktere darauf reagieren. Apropos Charaktere: im Mittelpunkt der Geschichte stehen vier junge Adlige, die alle auf den ersten Blick wirken wie verwöhnte, dekadente Lebemänner, die außer Saufen, Weibern und Partys nichts im Kopf haben. In Wirklichkeit sind sie aber die besten Agenten des Innenministers! Und nicht nur das: so ganz "normal" sind sie alle nicht, aber da möchte ich gar nicht zu viel verraten. Sagen wir mal so: zwei davon betrachten sich aus verschiedenen Gründen selber als "Seelenlose" (was ich aber bezweifle), einer hat sich aus Versehen mit etwas Übernatürlichem angelegt und leidet jetzt unter drastischen Konsequenzen, und einer ist zwar genial, dabei aber so exzentrisch und eigentümlich, dass es schon mehrere Versuche seitens einer erbschleicherischen Tante gab, ihn als Wahnsinnigen in eine Irrenanstalt einzuweisen. Ich fand sie alle sehr überzeugend und glaubhaft beschrieben, mit ganz eigenen Stärken, Schwächen und Marotten, es dauerte jedoch ein bisschen, bis sie mir auch sympathisch wurden... Denn die Ansichten der vier Männer über Frauen entspricht nun mal den Ansichten der damaligen Zeit, das kann einen als moderne Leserin schon mal befremden! Aber irgendwann sind mir die Herren des "Liederlichen Quartetts" dennoch richtig ans Herz gewachsen, und es gibt auch zwei interessante und auf ihre jeweilige Art starke Frauengestalten, die sich nicht einfach mit ihrem Schicksal abfinden. Nur war mir die schöne, intelligente, charmante und verruchte Lady Falconer manchmal ein bisschen ZU perfekt! Ich zögere ein wenig damit, von einer Liebesgeschichte zu sprechen - zunächst ist es eher ein Fall von Lust als ein Fall von Liebe. Was aber eigentlich mal erfrischend ist, denn es ist jedenfalls realistischer als die typische Liebe auf den ersten Blick... Der Schreibstil der Autorin gefällt mir immer sehr gut. Sie schreibt locker und unterhaltsam, dabei aber nie platt oder abgedroschen. Interessante Metaphern und lebendige Bilder erzeugen Atmosphäre, und hier gelingt ihr wunderbar die Gratwanderung, die sich bei historischen Romanen immer ergibt: die Sprache darf nicht zu modern klingen, um das historische Ambiente nicht zu zerstören, sollte den Leser aber dennoch nicht abschrecken, indem sie zu sehr vom heutigen Sprachgebrauch abweicht. Ich fand das hier genau richtig! Fazit: Susanne Gerdom verbindet in ihrem Buch die Geschichte des frühen 19. Jahrhunderts mit intelligent geschriebener Fantasy. Das Ergebnis ist mal ganz was anderes, mit vielschichtigen, ungewöhnlichen Charakteren! Mir gefiel sehr gut, wie nathlos die verschiedenen übernatürlichen Wesen in unsere reale Welt eingebunden werden, und wie wenig klischeehaft sie dabei beschrieben werden.

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Für Fans von Mantel-und-Degen-Romanen und für Fans von Susanne Gerdom
von Lilli33 am 08.02.2016

Inhalt: Vier junge Adlige, bekannt als das „liederliche Quartett“, arbeiten 1815 in London als Agenten für das Innenministerium, wo sie eine Verschwörung gegen den König aufdecken sollen. Als ob das nicht ausreichen würde, sitzen ihnen auch noch die Dämonenjäger des Vatikans und ein Meuchelmörder im Nacken. Besonders für den Wechselbalg... Inhalt: Vier junge Adlige, bekannt als das „liederliche Quartett“, arbeiten 1815 in London als Agenten für das Innenministerium, wo sie eine Verschwörung gegen den König aufdecken sollen. Als ob das nicht ausreichen würde, sitzen ihnen auch noch die Dämonenjäger des Vatikans und ein Meuchelmörder im Nacken. Besonders für den Wechselbalg Idris Hathaway, Marquess of Auden, wird es gefährlich … Meine Meinung: Anfangs tat ich mich etwas schwer beim Lesen, werden doch gleich zu Beginn sehr viele Personen eingeführt, die je nach Umgebung (offiziell, im Freundeskreis, in der Familie) mit verschiedenen Namen bzw. Titeln angesprochen werden. Hier brauchte ich eine gute Weile, bis ich alles entsprechend sortiert hatte. Ein Personenregister wäre sicher nützlich gewesen, birgt aber natürlich auch immer die Gefahr, dass eventuelle Zusammenhänge zu früh verraten werden. Auch mit der Handlung kam ich nicht leicht klar, weil es für meinen Geschmack zu viele „Baustellen“ waren. Zwar hängt alles irgendwie zusammen, aber mir war das einfach zu undurchsichtig. Leider bleiben auch am Ende noch sehr viele Fragen offen, was aber kein Wunder ist, denn die gesamte Geschichte ist als Fünfteiler angelegt. Dabei sollen die einzelnen Teile jeweils aus einer anderen Perspektive erzählt werden. Ich bin nun schon sehr neugierig und gespannt, wie die Geschichte des liederlichen Quartetts weitergeht und hoffe, dass der nächste Band nicht allzu lange auf sich warten lässt. Im 1. Teil geht es vor allem um Idris Hathaway, der in der Gesellschaft geächtet ist, da er allgemein als Wechselbalg, ein von den Sidhe ausgetauschtes Kind, bekannt ist. Mit seiner Familie hat er sich deswegen überworfen und ganz nach London zu seinen Freunden und seiner Arbeit zurückgezogen. Zwar erfährt man über seine Person hier am meisten, doch auch seine drei Freunde sind gut ausgearbeitet. Eine Stärke von Susanne Gerdom sind ja immer die Figuren, die detailliert und fantasievoll dargestellt werden und die einem so nahe kommen, als hätte man sie schon immer gekannt. Nicht nur Idris hat seine Probleme als Wechselbalg, auch die anderen drei haben ihr Päckchen zu tragen und sind alles andere als gewöhnliche Menschen. Auch der Schreibstil, die Sprache sind hier wieder so toll, wie ich das von Susanne Gerdom gewohnt bin. Bildhafte Beschreibungen und immer wieder humorvolle Szenen erwecken die Geschichte zum Leben. Die Autorin versteht es ganz wunderbar, die beschriebene Atmosphäre einzufangen. Fazit: Für Romane, die mehr als 50 Jahre in die Vergangenheit reichen, kann ich mich normalerweise nicht begeistern. Aber von Susanne Gerdom kann und will ich einfach alles lesen. Ich fand dieses Buch, wie alle von Susannes Büchern, sehr schön zu lesen. Die Sprache ist einfach herrlich, der Humor, die tollen Charaktere - alles klasse. Schon allein dafür lohnt sich das Lesen :) Herzlichen Dank an den Drachenmond-Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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