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Fürchtet euch

Roman

(2)

»Ein Roman von geradezu hypnotischer Stärke – zutiefst erschütternd und großartig erzählt.« The New York Times

In Marshall, einem abgeschiedenen Ort in den Bergen North Carolinas, geschieht an einem heißen Sommertag das Unfassbare. Der dreizehnjährige Christopher Hall kommt während der Abendmesse ums Leben. Der Junge hat noch nie ein Wort gesprochen. Deshalb sollte er an diesem Sonntag in der Kirche »geheilt« werden.
Niemand aus der Gemeinde will sich zum Tod des Jungen äußern. Auch der charismatische Prediger Carson Chambliss, der selbsternannte Erlöser im Ort, schweigt zu dem Vorfall.
Was jedoch keiner in Marshall ahnt: Christophers jüngerer Bruder Jess hat das Geschehen in der Kirche an dem Tag, als sein Bruder starb, von außen beobachtet. Und Jess weiß, was er gesehen hat. Er weiß auch, was Christopher und er nur wenige Tage zuvor in ihrem Elternhaus gesehen haben. Als Jess sein Wissen teilt, spitzt sich die Situation zu, und es kommt zur Katastrophe.

New York Times Bestseller

Von Kirkus Reviews und Library Journal zum besten Roman 2012 gewählt

Ausgezeichnet mit dem Dagger Award für den besten Debütroman

Rezension
Cash zeichnet aus, […] dass er den wichtigen seiner Personen biografische Details und tragische Momente mitgibt, die Empathie wecken, ohne rührselig zu stimmen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 352, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.04.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783104025193
Verlag Fischer E-Books
Verkaufsrang 12.785
eBook (ePUB)
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„Stump und sein kurzes Leben“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

In einer abgelegenen Gegend in North Carolina stirbt ein kleiner stummer Junge während eines obskuren Heilungsgottesdienstes.
Sein Bruder hat aus einem Versteck heraus alles beobachtet und gerät unter schwersten psychischen Druck, da auch seine Mutter involviert ist.
Die Spannung steigert sich zur Zerreissprobe und nur der zurückgekehrte
In einer abgelegenen Gegend in North Carolina stirbt ein kleiner stummer Junge während eines obskuren Heilungsgottesdienstes.
Sein Bruder hat aus einem Versteck heraus alles beobachtet und gerät unter schwersten psychischen Druck, da auch seine Mutter involviert ist.
Die Spannung steigert sich zur Zerreissprobe und nur der zurückgekehrte Grossvater und die alte Adelaide bieten stabilisierende Momente.
Ein tiefer gehender Thriller über religösen Fanatismus und dessen schreckliche Folgen...eindringlich beschrieben und lässt einen kaum zu Atem kommen !

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Aus mehreren Sichten erzählter Krimi, der immer mehr zur Erzählung einer menschlichen Tragödie wird, als Thriller zu sein. Sehr gut erzählt! Aus mehreren Sichten erzählter Krimi, der immer mehr zur Erzählung einer menschlichen Tragödie wird, als Thriller zu sein. Sehr gut erzählt!

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Superspannend werden nach und nach die Abgründe des kleinen Ortes enthüllt, während der Leser in eine abgeschottete und eingeschworene Welt entführt wird. Superspannend werden nach und nach die Abgründe des kleinen Ortes enthüllt, während der Leser in eine abgeschottete und eingeschworene Welt entführt wird.

„Düster und beklemmend“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Marshall, ein kleiner Ort in den Bergen North Carolinas in den 80er Jahren. An einem heißen Sommertag geschieht etwas Unerhörtes. Ein taubstummer elfjähriger Junge soll während eines Gottesdienstes von seiner Krankheit geheilt werden und kommt dabei ums Leben. Der charismatische Prediger Chambliss führt verstörende Zeremonien in seinen Marshall, ein kleiner Ort in den Bergen North Carolinas in den 80er Jahren. An einem heißen Sommertag geschieht etwas Unerhörtes. Ein taubstummer elfjähriger Junge soll während eines Gottesdienstes von seiner Krankheit geheilt werden und kommt dabei ums Leben. Der charismatische Prediger Chambliss führt verstörende Zeremonien in seinen Gottesdiensten durch und hat seine Gemeindeglieder fest im Griff, sodass alle Anwesenden beharrlich über die Vorkommnisse schweigen. Sheriff Barefield ahnt von den Machenschaften des Predigers, kann ihm aber nichts nachweisen. Bis Christophers jüngerer Bruder sein Schweigen bricht... Ein erschütternder, aber fesselnder Roman, der den Leser zutiefst erschüttert.

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Kundenbewertungen


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Keiner ist ohne Sünde...
von Jennifer Wind am 05.06.2013

Bei ›Fürchtet euch‹ (Originaltitel: A Land More Kind Than Home) handelt es sich um den Debütroman von Wiley Cash. Drei Personen erzählen gleichberechtigt: der neunjährige Jess Hall, die Hebamme Adelaide Lyle, und der Ermittler Clem Barefield. Die Erzählperspektiven wechseln oft unvermittelt und oft auch in der Zeitebene. Im Mittelpunkt... Bei ›Fürchtet euch‹ (Originaltitel: A Land More Kind Than Home) handelt es sich um den Debütroman von Wiley Cash. Drei Personen erzählen gleichberechtigt: der neunjährige Jess Hall, die Hebamme Adelaide Lyle, und der Ermittler Clem Barefield. Die Erzählperspektiven wechseln oft unvermittelt und oft auch in der Zeitebene. Im Mittelpunkt steht ein kleiner Ort in North Carolina. Die Bewohner sind gläubig und gehen jeden Sonntag in die kleine Kirche im Ort, in der ein seltsamer Pastor mit dunkler Vergangenheit predigt und behauptet Menschen, mit Gottes Hilfe, heilen zu können. Als der dreizehnjährige Christopher, während seiner „Heilung“ bei einem Gottesdienst stirbt, gerät die beschauliche Welt aus den Fugen, denn zwei Leute wissen mehr, als sie zugeben: Adelaide und Jess. Der Roman beginnt rasant und packend wie ein Krimi oder Thriller, er zieht den Leser schnell in seinen Bann. Gleich das erste Kapitel ist sehr spannend geschrieben und erzählt, sodass man sofort weiterliest. Der Schreibstil ist flüssig und locker. Am Anfang kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, es entwickelt einen starken Sog, der jedoch in der Mitte jäh abreißt, genauso wie der Spannungsbogen. Auf einmal werden Episoden aus der Vergangenheit erzählt, die sich als total unwichtig entpuppen (teilweise Rückblenden in Rückblenden) und den Lesefluss stören, weil sie weder die Geschichte vorantreiben noch zur Figurenentwicklung beitragen. Gegen Ende ärgert man sich als Leser immer öfter, da viele Dinge nicht aufgelöst und zufriedenstellend erklärt werden, stattdessen wird Zeit vergeudet mit Ereignissen, die nebensächlich und irrelevant sind. Der Mordfall an sich wird am Ende gar nicht mehr behandelt. Da kann mich auch der dramatische Showdown nicht mehr komplett trösten. Die Figuren an sich wären stark und bildhaft beschrieben, agieren authentisch und meist glaubhaft. Als Dozent weiß Wiley Cash natürlich, wie wichtig die Figuren in einem Roman sind, man fühlt mit dem kleinen Jess, der seinen (vermutlich autistischen) Bruder verliert mit und auch mit seiner Angst, sich jemandem anzuvertrauen. Diese Passagen sind sehr einfühlsam und eindrücklich geschrieben. Jedoch scheinen sich die Figuren nur wenig zu entwickeln. Der Schreibstil bleibt durchwegs gut, flüssig, einfach und atmosphärisch dicht. Bisweilen bedient sich Cash einer beinahe poetischen (mit zahlreichen Metaphern bestückten) Sprache, die nicht überall passt. Der Autor versteht es allerdings wunderbar eine düstere Atmosphäre aufzubauen und das Leben in einem kleinen Ort, wo jeder jeden kennt darzustellen. Mit der Zeit habe ich den Roman nicht mehr als Krimi empfunden, sondern eher als Psychogramm einer Kleinstadt; ein Drama, vielleicht sogar eine Milieustudie. Der Roman wirkt auch sehr gut recherchiert oder er hat diese religiöse Besessenheit selbst erlebt und was dieser Umstand aus Menschen machen kann, bzw. wie (selbsternannte) Prediger, die die Gläubigkeit der einfachen Leute ausnützen und missbrauchen. Fazit: Ein solides, dramatisches, emotionsgeladenes und durchaus gelungenes Erstlingswerk, mit einer interessanten Geschichte, von einem Autor, der den sicheren Weg gewählt hat. Ich bin gespannt auf seinen zweiten Roman, denn ich glaube, der Autor kann mehr! Vielen Dank an Lovelybooks und dem Fischer-Verlag für die unterhaltsame Lektüre! Prädikat: Klare Leseempfehlung!

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0 0
Fürchtet euch vor Chambliss
von einer Kundin/einem Kunden aus Süsel am 30.05.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

In diesem Buch geht es um eine Glaubensgemeinde in einem abgeschiedenen Ort, in den Bergen Californias. Der Pastor der Gemeinde hat seine ganz eigene Vorstellung von Religion und fabrizier diese hinter den angeklebten Scheiben seiner Kirche. Seine Gottesdienste sind lebensgefährlich, und alle scheinen ihm verfallen zu sein, denn keiner... In diesem Buch geht es um eine Glaubensgemeinde in einem abgeschiedenen Ort, in den Bergen Californias. Der Pastor der Gemeinde hat seine ganz eigene Vorstellung von Religion und fabrizier diese hinter den angeklebten Scheiben seiner Kirche. Seine Gottesdienste sind lebensgefährlich, und alle scheinen ihm verfallen zu sein, denn keiner widerspricht ihm. Nur Adelaide Lyn, eine Hebamme und treue Christin, die zumindest die Kinder Bäder Gemeinde in Sicherheit bringt. Nur bei dem taubstummen Christopher ist ihr das nicht gelungen. Der 13 jährige wurde dem Priester von seiner Mutter überlassen, um geheilt zu werden. Toller Schreibstil, durch gute Recherche glaubwürdig rübergebracht. Ich hatte meine Freude beim Lesen, empfand das Ende als etwas flau. Da hätte ich mir etwas mehr Aufklärung bezüglich des Gottesdienstes gewünscht, in dem der kleine Christopher sein Leben lassen musste! 4 Sterne!

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2 0
Fanatische Pastoren, hohe Berge, gnadenlose Jahreszeiten
von Maria Leisibach aus Basel am 24.04.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein stiller Thriller der von der Aussagekraft der Bilder, die der Autor schafft, lebt. Gut zu lesen und nicht ausschliesslich unterhaltend. 80er Jahre: Jess wächst in einfacher Gegend in einem abgelegenen, verstreut da liegenden Ort in North Carolina auf. Er wohnt mit Stump, seinem stummen Bruder, und den Eltern auf... Ein stiller Thriller der von der Aussagekraft der Bilder, die der Autor schafft, lebt. Gut zu lesen und nicht ausschliesslich unterhaltend. 80er Jahre: Jess wächst in einfacher Gegend in einem abgelegenen, verstreut da liegenden Ort in North Carolina auf. Er wohnt mit Stump, seinem stummen Bruder, und den Eltern auf einer Tabakplantage, sein Daddy ist Farmer. Seine Mum ist sehr gläubig und dem Pastor Chambliss verfallen und gehört der örtlichen Freikirche an. An einem Sonntagabend darf Stump am Gottesdienst teilnehmen (dies ist ungewöhnlich, nur Erwachsene nehmen ansonsten an diesen Teil), stirbt während des Gottesdienstes und ebendieser kleine Bruder sieht dies alles mit an. Eine Tragödie mit halbem Happy End. Die Ereignisse werden aus der Perspektive von Jess und der alten Adelaide geschildert, wobei die Situationen, die Jess schildert nachhaltiger in Erinnerung bleiben als Adelaides Sichtweisen und Erinnerungen. Vom Schreibstil her ist das in „ich“-Form gehaltene Buch den jeweils sprechenden Personen angepasst, mal verhalten, mal laut, aber unterschwellig spürt man die Ohnmacht, die in der ganzen Gegend zu stecken scheint. Mir hat vor allem auch zugesagt, dass die biblischen Textstellen nicht überbordend vorgehalten werden und alles was zu wissen ist, erwähnt wird. Wer Linda Castillo (Amish-Krimis) mag, wird auch dieses Buch mögen, Leser der stilleren Thriller sei dieses Buch ebenfalls empfohlen.

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1 0
Fanatischer Irrsinn
von einer Kundin/einem Kunden aus Lübeck am 30.05.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein heißer Ort in den Bergen von Kalifornien. Dort leben die Menschen in Mitten ihrer Tabakplantagen und legen viel Wert auf ihren Glauben. Ein einfaches Spiel für einen psychisch kranken Pastor namens Chambliss, der es schafft, die Gemeinde auf seine Seite zu bekommen, und Gottesdienste zu halten, die für... Ein heißer Ort in den Bergen von Kalifornien. Dort leben die Menschen in Mitten ihrer Tabakplantagen und legen viel Wert auf ihren Glauben. Ein einfaches Spiel für einen psychisch kranken Pastor namens Chambliss, der es schafft, die Gemeinde auf seine Seite zu bekommen, und Gottesdienste zu halten, die für den kleinen "Stump" den Tod bedeuten. Im Glauben ihn als Taubstummen zum Sprechen zu heilen, schickt ihn seine Mutter zu Chambliss. Ein aufwühlendes Buch, das einem eine Gänsehaut bereitet. Super geschrieben, leicht zu verstehen und einfach mitreißend. Jedoch verliert es mit dem Ende leider auch an einige Sympathiepunkte, da ich mir da schon etwas mehr gewünscht hätte, das der Autor auf das Geschehen am besagten Todestag von "Stump" eingegangen wäre. Denn nun bleibe ich mit Fragen zurück, die ich für die Ereignisse schon wichtig gefunden hätte, das sie beantwortet werden! 3,5 Sterne!

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1 0
Spannung!
von MissRichardParker am 05.03.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Brüder Christopher (Stump) und Jess leben mit ihren Eltern in einem kleinen Ort in North Carolina. Christopher hat seit seiner Geburt noch nie ein Wort gesprochen, kommt aber im Leben zurecht und seine Familie liebt ihn sehr. Julie, die Mutter der beiden sorgt sich immer sehr um Stump... Die Brüder Christopher (Stump) und Jess leben mit ihren Eltern in einem kleinen Ort in North Carolina. Christopher hat seit seiner Geburt noch nie ein Wort gesprochen, kommt aber im Leben zurecht und seine Familie liebt ihn sehr. Julie, die Mutter der beiden sorgt sich immer sehr um Stump und nimmt ihn eines Tages mit in die Kirche, die sie regelmässig besucht. Doch diese "Kirche" ist anders als eine gewöhnliche Kirche. Der höchst umstrittene Prediger Carson Chambliss ist fanatisch und glaubt er selber sei der Erlöser. Als bei einem Gottestdienst versucht wird, Stump zu "heilen" stirbt er. Der Sheriff im Ort versucht mühevoll, Licht ins Dunkle zu bringen, denn die Kirchgänger schalten auf Stur. Niemand will ihm so richtig helfen. Bis Jess sein Wissen preisgibt und alles seinen schrecklichen Lauf nimmt... Die Geschichte wird von verschiedenen Personen erzählt, immer abwechslungsweise. Mir hat dieser Stil gefallen. Die Sprache ist flüssig und schon von Anfang an ist man mitten in der Geschichte gefangen. Die Thematik fand ich hochinteressant: Eine Glaubensgemeinschaft die schon die Züge einer Sekte hat, der tragische Todesfall, das Verhalten der Leute in diesem kleinen Ort... Die Spannung zieht sich fast durchs gesamte Buch und man kann es kaum aus der Hand legen. Ausserdem kommen durch die verschiedenen Erzähler auch viele Informationen aus der Vergangenheit zur Sprache, die mit der Gegenwart viel zu tun haben und so zeichnet sich ein klares Bild dieser kleinen Gemeinde. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll und sehr traurig und strahlt eine gewisse Ruhe aus. Einen kleinen Abzug der Sterne gibts, weil mir manchmal etwas zu viel drum herum geredet wurde. Trotzdem: Sehr Lesenswert!

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0 0
Fürchtet euch
von Alike Hinsenkamp aus Lingen (Ems) am 01.09.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die 81-jährige Adelaide Lyle weiß, was sich in der Kirche mit den verhängten Fenstern abspielt. Deshalb geht sie nicht mehr zur Kirche und mit dem charismatischen Prediger Carson Chambliss hat sie vereinbart, dass Kinder dem Gottesdienst nicht mehr beiwohnen. Der neunjährige Jess Hall würde aber gerne wissen, was während... Die 81-jährige Adelaide Lyle weiß, was sich in der Kirche mit den verhängten Fenstern abspielt. Deshalb geht sie nicht mehr zur Kirche und mit dem charismatischen Prediger Carson Chambliss hat sie vereinbart, dass Kinder dem Gottesdienst nicht mehr beiwohnen. Der neunjährige Jess Hall würde aber gerne wissen, was während des Gottesdienstes so passiert. Seine gläubige Mutter hat seinen stummen älteren Bruder dorthin mitgenommen und was er heimlich durch einen Schlitz im Fenster beobachtet hat, macht ihm große Angst. Als Jess seinen Vater einweiht, wird es immer schlimmer. Ein spannender Roman, der einen berührt. Gut und fesselnd geschrieben.

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Zutiefst erschütternd
von Helga Herzog aus Steyr am 04.07.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein heißer Tag im Spätsommer, ein religiös verblendetes Dorf, ein Junge der nicht spricht.Eines Tages passiert eine schreckliche Tat, die alles für immer verändert. Der 13-jährige Christopher soll während eines Gottesdienstes geheilt werden, weil er nicht spricht. Doch er überlebt die grausame Zeremonie in derKi rche nicht. Über denTod... Ein heißer Tag im Spätsommer, ein religiös verblendetes Dorf, ein Junge der nicht spricht.Eines Tages passiert eine schreckliche Tat, die alles für immer verändert. Der 13-jährige Christopher soll während eines Gottesdienstes geheilt werden, weil er nicht spricht. Doch er überlebt die grausame Zeremonie in derKi rche nicht. Über denTod des jungen wird in der Gemeinde hartnäckig geschwiegen.Doch miemand ahnt ,dass Christophs jüngerer Bruder Jess das Geschehen in der Kirche beobachtet hat. Als Jess sein Schweigen gegenüber seinem Vater bricht, stürzt er damit alle ins Verderben, die Ihm nahe stehen....Hypnotisch und erschütternd bis zur letzten Seite.....

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Thriller mit Tiefgang
von einer Kundin/einem Kunden aus Hasselroth am 27.05.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

In seinem Debut Roman erzählt Wiley Cash die Geschichte um den charismatischen Prediger Chambliss, der sich selbst für den Erlöser hält, und einer abhängigen Gemeinde, die erst schlimmes erfahren muss um aufzuwachen. Die Hauptrolle in dieser Geschichte spielt der neun Jährige Jess, dessen stummer Bruder Christopher, während eines... In seinem Debut Roman erzählt Wiley Cash die Geschichte um den charismatischen Prediger Chambliss, der sich selbst für den Erlöser hält, und einer abhängigen Gemeinde, die erst schlimmes erfahren muss um aufzuwachen. Die Hauptrolle in dieser Geschichte spielt der neun Jährige Jess, dessen stummer Bruder Christopher, während eines Gottesdienstes, bei einem angeblichem Heilungsversuch, getötet wird, ohne dass ein Gemeindemitglied hilft. Da auch bei den Ermittlungen niemand bereit ist etwas zu erzählen, sind dem Sheriff zunächst die Hände gebunden. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven beschrieben. Einmal aus der Sicht des kleinen Jess, dann aus der von Adeleide, der Hebamme des Ortes die aus der Kirche ausgetreten ist, und dann noch aus der Sicht des Sheriffs, dessen Sohn vor ein paar Jahren ums Leben gekommen ist. Diese Mischung fand ich sehr gelungen, da die einzelnen Charaktere aus diversen Richtungen beleuchtet werden, und somit viel mehr Tiefe bekommen haben. Immer wieder gibt es Zeitsprünge die einen Einblick in die Vergangenheit der einzelnen Personen gewähren. Diese Rückblenden sind nicht immer notwendig für die Weiterführung der Geschichte, geben aber einen guten Eindruck warum die einzelnen Charaktere so geworden sind wie sie sind. Gegen Ende, als Jess nicht mehr länger schweigen kann, und sich seinem Vater anvertraut, eskaliert das Geschehen und findet einen mehr als tragischen Ausgang. Stellenweise nicht ganz einfach zu lesen, man musste sich erst an die Zeitsprünge gewöhnen, dafür aber ein Thriller mit Tiefgang, der nachdenklich stimmt. Jeder der Thriller nicht nur der Gewalt willen lesen mag ist mit diesem Buch bestens bedient.

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Absolut spannend und aufwühlend
von Heather_H aus Braunschweig am 23.05.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

*INHALT* In einem kleinen Ort in North Carolina, mitten in den Bergen, stirbt ein 13-jähriger Junge während eines Gottesdienstes der "Signs Following"-Kirche. Er war von Geburt an stumm und sollte während einer Zeremonie geheilt werden, doch er überlebt den Abend nicht. Niemand redet, daher fällt es dem Sheriff schwer, den Hergang... *INHALT* In einem kleinen Ort in North Carolina, mitten in den Bergen, stirbt ein 13-jähriger Junge während eines Gottesdienstes der "Signs Following"-Kirche. Er war von Geburt an stumm und sollte während einer Zeremonie geheilt werden, doch er überlebt den Abend nicht. Niemand redet, daher fällt es dem Sheriff schwer, den Hergang des Gottesdienstes zu rekonstruieren, bis Christophers jüngerer Bruder Jess sein Schweigen bricht und damit ungeahnte, katastrophale Ereignisse auslöst.. *MEINE MEINUNG* Meiner Meinung nach ist Wiley Cash ein wundervolles, unglaublich tolles und spannendes Debüt gelungen. Die Atmosphäre des Buches wird vom Cover sehr gut eingefangen: Es ist die ungezwungene Weite eines Kleinortes in den USA, die scheinbare Idylle, hinter der jedoch die hässliche Fratze des Bösen lauert. Es spielen sich im Ort, vor allem aber in besagter Gemeinde, unglaubliche Dinge ab, über die jedoch der Mantel des Schweigens gehüllt wird. Die Protagonisten Adeleide Lyle (Leiterin der Sonntagschule), Jess Hall (Bruder des stummen Christopher) und Clem Barefield (Sheriff) führen durch die Geschichte und beleuchten auf Grund ihrer persönlichen Geschichten verschiedene Aspekte der Geschichte, die sich langsam zusammen setzt. Dadurch können auch die anderen Charaktere von verschiedenen Seiten beobachtet werden und haben die Gelegenheit, Tiefe zu entwickeln. Der Schreibstil hat mich sofort gefangen genommen; es wird bereits im ersten Kapitel ein Spannungsbogen aufgebaut, der zu keinem Zeitpunkt einbricht, während der Leser immer mehr über das verschlafene Nest und deren Bewohner erfährt und immer tiefere Einblicke in die privaten Zustände erfährt. Wiley Cash ist in seinem Debüt eine tolle Mischung aus Heiterkeit und Düsternis gelungen, eine unbeschwerte, leichte Atmosphäre, die doch immer wieder von der Kirche überschattet wird, die ihre Schatten weit voraus wirft. Diese interessante, tiefgründige und zum Nachdenken anregende Geschichte wird virtuos erzählt und mit Thriller-Elementen verfeinert.

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Es geht unter die Haut
von vielleser18 aus Hessen am 23.05.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

North Carolina: Christopher, genannt Stump, ist 13 Jahre alt und von Geburt an stumm, als ihn seine Mutter mit in ihre Kirche nimmt, damit ihn Pastor Carson Chambliss „heilt“. Doch Christopher wird an diesem Abend nicht geheilt, er stirbt. Was ist an diesem Abend passiert ? Der neunjährige Bruder... North Carolina: Christopher, genannt Stump, ist 13 Jahre alt und von Geburt an stumm, als ihn seine Mutter mit in ihre Kirche nimmt, damit ihn Pastor Carson Chambliss „heilt“. Doch Christopher wird an diesem Abend nicht geheilt, er stirbt. Was ist an diesem Abend passiert ? Der neunjährige Bruder von Christopher hat so einiges mitbekommen, aber er schweigt. Auch die Mitglieder der Gemeinde schweigen. Einzig Sheriff Clem Barefield versucht die Machenschaften dieser Sekte aufzudecken und einen Mord an Christopher nachzuweisen. Der Autor Wiley Cash erzählt die Geschichte vom kurzen Leben des Christopher Halls aus den wechselnden Perspektiven des neunjährigen Jess (Christophers Bruder), der alten Frau Adelaide Lyle und des Sheriffs Clem Barefield. Gekonnt verwebt er in die Geschichte die persönlichen Lebensumstände der drei Erzähler, ihren eigenen teils tragischen Erlebnisse und ihrem Verhältnis zu den Beteiligten. Wortgewand, bilderreich, eindringlich und gefühlsbetont webt Cash von Anfang an ein Netz, dass einem von der ersten Seite gefangen nimmt und das sich zum Ende hin immer weiter zusammenzieht, und einen auch nach dem Schließen der Buchdeckel nicht mehr so einfach los lässt. Eine Roman voller Tragik, Verblendung und Abhängigkeit, eine Geschichte mit Opfern und Tätern, Schuldigen und Mitläufern. Diese Geschichte geht unter die Haut, erschüttert.

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Unglaubliches geschieht hinter den verklebten Fenstern einer kleinen Religionsgemeinschaft in North Carolina. Als ein dreizehnjähriger Junge beim Gottesdienst stirbt, schweigt die ganze Gemeinde. Und auch als noch mehr Todesopfer zu beklagen sind, bleibt die Mauer des Schweigens bestehen. Gerüchte um diese „ Zusammenkünfte“ der Gläubiger machen die Runde, doch... Unglaubliches geschieht hinter den verklebten Fenstern einer kleinen Religionsgemeinschaft in North Carolina. Als ein dreizehnjähriger Junge beim Gottesdienst stirbt, schweigt die ganze Gemeinde. Und auch als noch mehr Todesopfer zu beklagen sind, bleibt die Mauer des Schweigens bestehen. Gerüchte um diese „ Zusammenkünfte“ der Gläubiger machen die Runde, doch das Offensichtliche bleibt im Schatten. Erst als der kleine Bruder eines Opfers sein Schweigen bricht, kommt das Unaussprechliche ans Licht. Dinge, die das ganze Dorf verändern werden, offenbaren sich! Ein dunkler, atmosphärisch packender Thriller um die Verblendung in einer Religionsgemeinschaft, nehmen den Leser gefangen. Schockierend wie viel Wahrheit in diesem fiktiven Thriller steckt und wie schnell der Verstand abgeschaltet werden kann, durch bloßes Reden oder Predigen eines charismatischen „ Oberhauptes“ und „ Führers“. Erschreckend realistisch.

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Drei Blickwinkel aber nur ein Roman. Wiley Cash beschreibt aus der Sicht dreier Erzähler die Schattenseiten des kargen Landlebens. In der Pampa North Carolinas stirbt ein Kind, während eines angeblichen Heilungs-Rituals in einer ländlichen Kirche. Ein engstirniger Pfarrer, der in Wirklichkeit ein betrügerischer Scharlatan ist, hat seine Gemeinde fest... Drei Blickwinkel aber nur ein Roman. Wiley Cash beschreibt aus der Sicht dreier Erzähler die Schattenseiten des kargen Landlebens. In der Pampa North Carolinas stirbt ein Kind, während eines angeblichen Heilungs-Rituals in einer ländlichen Kirche. Ein engstirniger Pfarrer, der in Wirklichkeit ein betrügerischer Scharlatan ist, hat seine Gemeinde fest im Griff. Denkt er zumindest. Es kommt unweigerlich zur blutigen Katastrophe. Beklemmend, spannend, realistisch und trotz der vorherrschenden Finsternis von einem hoffnungsvollen Humanismus gezeichnet.

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Priester zum fürchten
von einer Kundin/einem Kunden aus Barsinghausen am 29.06.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Es wird die Geschichte von Jess und seiner Familie erzählt. Dies geschieht abwechselnd aus drei Sichtweisen, ein Mal von Jess, dann vom örtlichen Sheriff und von einer älteren Dame, Adelaide, die schon sehr lange in dem Ort in den Bergen von North Carolina, lebt. Jess wohnt mit seinen Eltern und... Es wird die Geschichte von Jess und seiner Familie erzählt. Dies geschieht abwechselnd aus drei Sichtweisen, ein Mal von Jess, dann vom örtlichen Sheriff und von einer älteren Dame, Adelaide, die schon sehr lange in dem Ort in den Bergen von North Carolina, lebt. Jess wohnt mit seinen Eltern und seinem älteren Bruder Christopher auf einer Tabakfarm. Christopher ist von Geburt an stumm und wird von allen nur Stump genannt. Für die kleine Kirche des Ortes hat sich ein ominöser Prediger eingefunden, der ein Schar ihm zugetane Gläubige um sich geschart hat. Andere sind gegen ihn, besuchen die Kirche nicht und bemühen sich, dass die Kinder nicht den sog. Gottesdiensten beiwohnen, denn es finden seltsame Heilungen statt. Doch Jess Mutter glaubt an den seltsamen Prediger, mehr als gut ist, und nimmt Stump mit in die Kirche. Er soll geheilt werden! Stattdessen überlebt er die Zeremonie nicht. Dieser Roman hat für mich von Seite zu Seite gewonnen. Am Anfang tat ich mich erst etwas schwer, doch nach und nach hat mich die Geschichte um Jess und seinem Bruder in ihren Bann geschlagen. Auch die Schilderung aus drei verschiedenen Sichten, die aneinander anknüpften, ist gelungen. Doch keiner der Erwachsenen schafft es Christophers Tod zu erklären, auch die Mutter schweigt. Dazu hat sie einen guten Grund, wie Jess dann seinem Vater erzählt, der sich wegen eines kaputten Fallrohrs aufregt. Und dadurch wird alles anders, tragisch. Eine tolle Geschichte, wenn auch beklemmend, über Dinge, die passieren, wenn man blind und aus Frust an etwas glauben will. Das alles ist gelungen geschrieben und klingt noch lange nach.

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Angstmachender Priester
von Everett am 29.06.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Es wird die Geschichte von Jess und seiner Familie erzählt. Dies geschieht abwechselnd aus drei Sichtweisen, ein Mal von Jess, dann vom örtlichen Sheriff und von einer älteren Dame, Adelaide, die schon sehr lange in dem Ort in den Bergen von North Carolina, lebt. Jess wohnt mit seinen Eltern und... Es wird die Geschichte von Jess und seiner Familie erzählt. Dies geschieht abwechselnd aus drei Sichtweisen, ein Mal von Jess, dann vom örtlichen Sheriff und von einer älteren Dame, Adelaide, die schon sehr lange in dem Ort in den Bergen von North Carolina, lebt. Jess wohnt mit seinen Eltern und seinem älteren Bruder Christopher auf einer Tabakfarm. Christopher ist von Geburt an stumm und wird von allen nur Stump genannt. Für die kleine Kirche des Ortes hat sich ein ominöser Prediger eingefunden, der ein Schar ihm zugetane Gläubige um sich geschart hat. Andere sind gegen ihn, besuchen die Kirche nicht und bemühen sich, dass die Kinder nicht den sog. Gottesdiensten beiwohnen, denn es finden seltsame Heilungen statt. Doch Jess Mutter glaubt an den seltsamen Prediger, mehr als gut ist, und nimmt Stump mit in die Kirche. Er soll geheilt werden! Stattdessen überlebt er die Zeremonie nicht. Dieser Roman hat für mich von Seite zu Seite gewonnen. Am Anfang tat ich mich erst etwas schwer, doch nach und nach hat mich die Geschichte um Jess und seinem Bruder in ihren Bann geschlagen. Auch die Schilderung aus drei verschiedenen Sichten, die aneinander anknüpften, ist gelungen. Doch keiner der Erwachsenen schafft es Christophers Tod zu erklären, auch die Mutter schweigt. Dazu hat sie einen guten Grund, wie Jess dann seinem Vater erzählt, der sich wegen eines kaputten Fallrohrs aufregt. Und dadurch wird alles anders, tragisch. Eine tolle Geschichte, wenn auch beklemmend, über Dinge, die passieren, wenn man blind und aus Frust an etwas glauben will. Das alles ist gelungen geschrieben und klingt noch lange nach.

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An das Leben glauben
von einer Kundin/einem Kunden am 25.06.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein charismatischer Prediger, der Tod eines 13jährigen welcher geheilt werden soll, weil er seit seiner Geburt kein Wort mehr gesprochen hat. Zugetragen in Marshal, eine einsames Dorf in den Bergen North Carolinas. "Hinterwäldler" würde man schnell urteilen. Doch aus den Persepektiven des Bruders, der Hebamme und des Sheriffs gesehen,... Ein charismatischer Prediger, der Tod eines 13jährigen welcher geheilt werden soll, weil er seit seiner Geburt kein Wort mehr gesprochen hat. Zugetragen in Marshal, eine einsames Dorf in den Bergen North Carolinas. "Hinterwäldler" würde man schnell urteilen. Doch aus den Persepektiven des Bruders, der Hebamme und des Sheriffs gesehen, entwickelt sich alles andere, als ein stumpfes Hinterwäldler Dasein. Toller Erstlingsroman, Jonny Cash würde sich über seinen Namensvetter freuen.

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Beziehungskrimi
von Luise Schitteck aus Osnabrück am 08.06.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Eine kleine Gemeinde in North Carolina. Viele der Einwohner gehen sonntags in die Kirche von Pfarrer Chambliss. Chambliss predigt, dass die wahren Gottesfürchtigen keine Angst vor dem Tod haben sollen. Wen Jesus liebt, den bewahrt er vor fatalen Dingen oder nimmt ihn nach dem Tod zu sich. Win-Win sozusagen.... Eine kleine Gemeinde in North Carolina. Viele der Einwohner gehen sonntags in die Kirche von Pfarrer Chambliss. Chambliss predigt, dass die wahren Gottesfürchtigen keine Angst vor dem Tod haben sollen. Wen Jesus liebt, den bewahrt er vor fatalen Dingen oder nimmt ihn nach dem Tod zu sich. Win-Win sozusagen. An einem Sommertag geschieht das Schreckliche: der 13jährige Christopher, genannt Stump, weil er stumm wie ein Baumstamm ist, stirbt unter ungeklärten Umständen in der Kirche. Es folgt ein langer Blick in die Vergangenheit der Gemeinde und eine Art psychologischer Aufstellung der Beteiligten. Wer hat was gesehen? Wer weiss was? Wer ist Mitglied der Kirchen-Gemeinde? Wer nicht und warum? Sprachlich nicht ganz so ausgefeilt und beeindruckend wie Daniel Woodrell fühlte ich mich doch ein ums andere Mal an "Winters Knochen" erinnert. Auch wenn der Roman einem klassischen Ermittlungsverlauf folgt, durchbrochen von Rückblenden, die genauer erklären, wie die Protagonisten zueinander stehen, habe ich ihn nicht als reinen Krimi empfunden. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Dingen, die mit Menschen passieren, wenn ein Kind stirbt. Aus verschiedenen Blickwinkeln wird Stück für Stück die Geschichte zusammengesetzt, die zu der Situation geführt hat, in der Stump ums Leben kam.

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Fürchte dich!!!
von janaka aus Rendsburg am 08.06.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

In "Fürchtet Euch" von Wiley Cash wird uns gezeigt, was ein charismatischer Prediger mit seinen fanatischen Ideen anrichten kann. An einem heißen Sommertag stirbt Christopher Hall bei einer Austreibung in der Kirche. Er hat noch nie gesprochen und das soll sich ändern. Die erste Sitzung wird von seinem Bruder Jess... In "Fürchtet Euch" von Wiley Cash wird uns gezeigt, was ein charismatischer Prediger mit seinen fanatischen Ideen anrichten kann. An einem heißen Sommertag stirbt Christopher Hall bei einer Austreibung in der Kirche. Er hat noch nie gesprochen und das soll sich ändern. Die erste Sitzung wird von seinem Bruder Jess beobachtet, was ihn sehr verstört hat. Bei der nächsten Sitzung kommt es dann zum Unglück. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt, zuerst ist da Adelaide Lyle, eine ältere Frau, die ihrem Leben dem Glauben verschrieben hat. Nach einem schrecklichen Vorfall hat sie sich von dem Prediger Carson Chambliss abgewandt und betritt die Kirche keinen Schritt mehr, ihrem Glauben bleibt sie aber weiterhin treu. Im nächsten Moment wird die Geschichte aus der Sicht von Jess Hall berichtet, er ist 9 Jahre und kümmert sich rührend um seinen Bruder Christopher. Er hat einiges beobachtet, spricht aber zuerst nicht darüber. Sheriff Clem Barefield nimmt die Ermittlerarbeit auf und stößt nur auf Schweigen. Er vermutet, dass der selbsternannte Erlöser Carson Chambliss dahinter steckt, er kann ihn aber nichts nachweisen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr einfühlsam, das Buch hat mich gleich von der ersten Seite an gefesselt. Die Beschreibungen der Landschaften und einzelner Szenen sind detailgetreu und lässt mein Kopfkino loslaufen. Bei den Szenen mit den Schlangen habe ich eine Gänsehaut bekommen und mir war unwohl, ich mag einfach keine Schlangen und auch die Vorstellung eine in den Armen zu halten, lässt mich erschaudern. Die Erzählweise, aus der Sicht von drei Personen in der Ich-Form zu erzählen, kenne ich noch nicht, finde sie aber ziemlich spannend. Sie lässt einen die Geschichte aus drei komplett verschiedenen Sichtweisen erleben. Dieses Buch kann ich unbedenklich weiterempfehlen, ich habe trotz meiner Abscheu zu Chambliss das Buch in zwei Tagen gelesen.

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Nette abwechslung
von einer Kundin/einem Kunden aus Bochum am 05.06.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Eine kleine Gemeinde die sich an einen Prediger hängt der angeblich von Jesus dazu auserkoren wurde die Menschen von ihren Süden zu reinigen und zu heilen. Von einem Prediger der eine Vergangenheit hat die niemand kennt und wenn sie davon wissen würden ihn auch vielleicht gar nicht als Prediger... Eine kleine Gemeinde die sich an einen Prediger hängt der angeblich von Jesus dazu auserkoren wurde die Menschen von ihren Süden zu reinigen und zu heilen. Von einem Prediger der eine Vergangenheit hat die niemand kennt und wenn sie davon wissen würden ihn auch vielleicht gar nicht als Prediger hochleben lassen würden. Es würde vielleicht alles nicht so schlimm sein, würde in einer Sonntagabendmesse nicht der kleine Stump (Christoper Hall) ums Leben kommen. Alles sehr mysteriös aufgebaut aber leider nicht stabil genug. Erst wird viel wert auf diese „Gemeinde“ gelegt aber davon entfernt man sich dann doch recht fix und landet in einem Familiendrama.Alles in allem eine leichte Lektüre die man zwischendrin gut lesen konnte aber eben etwas die Höhepunkte fehlten.

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Hohe Erwartungen!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Neustrelitz am 05.06.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von 3 Personen. Zum einen des 9-jährigen Jess, der älteren Adelaide und dem Sheriff Clem. Auf diese Art und Weise kann man sich besser in die Charaktere hineinversetzen und lernt sie, durch Rückblicke zum Beispiel, besser kennen. Auch wenn es ab... Meine Meinung: Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von 3 Personen. Zum einen des 9-jährigen Jess, der älteren Adelaide und dem Sheriff Clem. Auf diese Art und Weise kann man sich besser in die Charaktere hineinversetzen und lernt sie, durch Rückblicke zum Beispiel, besser kennen. Auch wenn es ab und an etwas schwierig ist, durch die unterschiedlichen Zeitebenen, hatte zumindest ich, keine Probleme der Geschichte zu folgen. Wenn du an deinem Glauben festhältst, kann dir nichts auf der Welt etwas anhaben. Kein Gesetz und auch kein Mensch. Du brauchst nichts zu fürchten außer den Herrn selbst. S. 33 ; Chambliss zu Adelaide Der Autor schafft es perfekt, durch seine Erzählweise, sich in das Buch hinein zu versetzen, als wäre man bei dem Geschehen dabei. Die spielerischen Momente wenn Jess und Stump (Christopher) Zeit miteinander verbringen. Sie kommen auch ohne viele Worte aus und sind Momente der wohl eher leisen Töne. Adelaide kann sich, trotz ihrer Abneigung DIESER Kirche gegenüber, das Vertrauen ihrer Mitbürger sicher sein. Clem, dem es bisher immer egal gewesen ist, was dort in der Kirche vor sich geht - will nun herausfinden was genau geschah. Religion ist wie Nahrung für sie, und um satt zu werden, neigen sie dazu, alles zu tun,..(...).Und im selben Atemzug können sie sich gegenseitig wegen ihres Glaubens umbringen, ..(..)ihre Ehemänner und -Frauen betrügen, Familien zerstören. S. 116 Während des Lesens geschah es ganz automatisch, das sich Vermutungen aufstellten, wieso, warum, weshalb geschah das und könnte vielleicht das, dahinter stecken. Und auch die Frage, gibt es noch Heute solche Kirchen, die so handeln. Es ist ein ernstes Buch und hat auch so einige traurige, mitfühlende Momente. Ich führte mich zu Jess am meisten hingezogen, es gab viele Momente wo ich ihn am liebsten in die Arme nehmen würde und sage: Es wird alles wieder gut. Das Ende ist indes vorhersehbar, zwar nicht wie es passiert, jedoch weiß man das es passiert. Ich habe es zwiegespalten hingenommen und kann mich mit dem arrangieren. Das Cover passt bestens zur Geschichte. Ein Haus Gottes, ein kleiner einsamer Junge der durchs Feld marschiert. Ein Feld, das aussieht als würde es brennen ebenso wie der Himmel. Der Buchrücken hingegen, ist etwas irreführend. Christopher stirbt, und eigentlich würde man denken, das versucht wird den Täter ausfindig zu machen und ihn zu bestrafen. Wir erfahren jedoch, was alles zu seinem Tod geführt hat und wie manch einer damit umgeht. Ein Buch über Verlust, Hass, Veränderungen, Treue und Verzeihen.

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