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Gefährliche Empfehlungen / Xavier Kieffers Bd. 5

Ein kulinarischer Krimi. Xavier Kieffers fünfter Fall

Xavier Kieffers

(49)
»Xavier Kieffer ist der beste Kochtopf-Detektiv der Geschichte.« Die Welt
Frankreichs legendärer Gastroführer »Guide Gabin« lädt zu einem rauschenden Fest in seinem neuen Firmenmuseum in Paris, und der Luxemburger Koch Xavier Kieffer ist mittendrin. Während der Feier verschwindet eines der Exponate – die extrem seltene Ausgabe des »Guide Bleu« von 1939, von der nur wenige Exemplare existieren. Kieffer beginnt, Nachforschungen anzustellen. Bald erfährt er, dass wegen der Sternebibel bereits mehrere Menschen sterben mussten. Aber was ist so gefährlich an einem über siebzig Jahre alten Restaurantführer? Was ist das Geheimnis des blauen Buchs?
»Diese kulinarischen Krimis sind so gut, dass es schwerfällt, lange auf Nachschlag zu warten.« Radiolounge
Rezension
"Unglaublich spannend und süffig - wie ein Glas französischer Champagner." Barbara Grech SR 3
Portrait
Tom Hillenbrand, geboren 1972, studierte Europapolitik, volontierte an der Holtzbrinck-Journalistenschule und war Redakteur bei SPIEGEL ONLINE. Seine Sachbücher und Romane – darunter die kulinarischen Krimis mit dem Luxemburger Koch Xavier Kieffer als Ermittler – haben sich bereits Hunderttausende Male verkauft, sind in mehrere Sprachen übersetzt und standen auf der SPIEGEL-Bestseller- sowie der Zeit-Bestenliste. Für seinen Roman »Drohnenland« wurde er u.a. mit dem Friedrich-Glauser-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 12.01.2017
Serie Xavier Kieffers 5
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04922-0
Reihe Xavier Kieffer ermittelt 5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 190/125/25 mm
Gewicht 309
Verkaufsrang 272
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
49 Bewertungen
Übersicht
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24
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1
0

Ein literarischer Leckerbissen!
von louella2209 am 17.02.2017

Tom Hillenbrand kreierte mit „Gefährliche Empfehlungen“ bereits den fünften Fall für Xavier Kieffer, Koch mit einer ausgeprägten Affinität zu kulinarischen Kriminalfällen. In diesem Buch jagt Kieffer einem sehr seltenen Exemplar des „Guide Gabin“ hinterher, das bei einer exklusiven Feier des legendären Gastro-Führers gestohlen wird. Der Fall ist zudem sehr persönlich,... Tom Hillenbrand kreierte mit „Gefährliche Empfehlungen“ bereits den fünften Fall für Xavier Kieffer, Koch mit einer ausgeprägten Affinität zu kulinarischen Kriminalfällen. In diesem Buch jagt Kieffer einem sehr seltenen Exemplar des „Guide Gabin“ hinterher, das bei einer exklusiven Feier des legendären Gastro-Führers gestohlen wird. Der Fall ist zudem sehr persönlich, da es sich um die Firma seiner Freundin Valerie Gabin handelt. Je weiter der Hobbydetektiv, in die Geschichte der Sternenbibel von 1939, eintaucht, umso brisanter erscheint der Diebstahl. Es mussten schon etliche Menschen für dieses Exponat ihr Leben lassen. Doch welche Informationen erhält dieses Buch, für das es sich scheinbar zu töten lohnt. Kieffer sticht in ein Wespennest und bringt sich selbst in große Gefahr. Gelingt es ihm das Geheimnis des „Guide Gabin“ von 1939 zu lüften und welche Rolle es in den Wirren des zweiten Weltkrieges spielte? Tom Hillenbrand war mir bereits durch seine eigenständigen Romane „Der Kaffeedieb“ und „Drohnenland“ bekannt und nun war es an der Zeit, endlich, die Kieffer-Reihe in Angriff zu nehmen. „Gefährliche Empfehlungen“ war mein erster Band und ich war von Anfang an infiziert und werde mir die Vorgänger demnächst auch noch vornehmen und ich hoffe, das es bald kulinarischen Nachschlag gibt, aus der Feder des Autors. Der Krimi ist nicht nur ein Krimi, sondern zudem ein bunter Mix aus Lokalkolorit, Küchenjargon und landestypischen Eigenheiten. Die Figuren sind sehr fein nuanciert gezeichnet, allesamt individuelle Persönlichkeiten, die mit ihren Stärken und Schwächen nachhaltig in Erinnerung bleiben. Der Autor versteht sich perfekt darin, clever und witzig, ohne viel Aufsehens zu unterhalten. Seine Fälle sind nicht spektakulär, aber sehr raffiniert gestrickt. Bissige Dialoge wechseln sich ab mit temporeichen Szenen und wohl dosierter Situationskomik. Die Spannungsschraube wird kontinuierlich angezogen. Die Story wirkt zu keiner Zeit vorhersehbar und das Ende verblüfft sogar den versierten Krimileser. Schritt für Schritt werden Rätsel entschlüsselt und geschickt mit historischer Ereignissen und Fakten verknüpft. Das Gesamtkonzept ist stimmig und gelungen und macht Appetit auf weitere Fälle mit dem kauzigen Kochtopfdetektiv. Ein besonderes Schmankerl sind auch die exklusiven Einblicke hinter die Kulissen der gehobenen Küche mit allerlei Tricks und Kniffe, die mir selbst noch nicht bekannt waren. Hier werden sowohl skurrile Rezepte, als auch echte Gaumenfreuden präsentiert, vieles in Französisch und mit Fachbegriffen, diese werden jedoch ausführlich im Glossar beschrieben. Das Nachschlagen störte meinen Lesefluss nicht, denn es ist ja nicht umsonst ein kulinarischer Krimi. 5 Sterne für diesen literarischen Leckerbissen!

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Witzig, spannend und viel Luxemburgflair
von Sabine Mach aus München am 16.02.2017

Der Sternekoch Xavier Kieffer, im Nebenberuf Hobbyermittler, ist zugegen, als bei der spektakulären Eröffnung des neuen Gabin-Firmensitzes, ausgerechnet die seltene Ausgabe des Gastroführers von 1939 gestohlen wird. Natürlich ist seine Neugier sofort geweckt und er fängt auf eigene Faust an zu ermitteln. Als immer mehr Ausgaben aus diesem Jahr... Der Sternekoch Xavier Kieffer, im Nebenberuf Hobbyermittler, ist zugegen, als bei der spektakulären Eröffnung des neuen Gabin-Firmensitzes, ausgerechnet die seltene Ausgabe des Gastroführers von 1939 gestohlen wird. Natürlich ist seine Neugier sofort geweckt und er fängt auf eigene Faust an zu ermitteln. Als immer mehr Ausgaben aus diesem Jahr plötzlich nicht mehr auffindbar sind, dazu noch einige Tote dazukommen, kann er nicht mehr loslassen und gerät selbst noch in Gefahr. Die Krimis um Kieffer haben mittlerweile schon Kultstatus erreicht. Für mich war dieser fünfte Band mein erstes Buch aus dieser Reihe und ich bin schon hoffnungslos verloren. Man findet sich auch wenn man die ersten vier Bücher nicht kennt gut zurecht. Die angenehme und flüssige Schreibweise des Autors, mit viel Humor, viel Lokalkolorit, aber immer auch genügend Spannung, um am Ball zu bleiben, lässt den Leser nicht mehr los. Die beiden Erzählebenen - Gegenwart und Vergangenheit - hat Tom Hillenbrand sehr geschickt miteinander verknüpft und gerade immer so viel Information weitergegeben, dass der Spannungsbogen angenehm hoch bleibt und sich zum Ende in ein furioses Finale steigert. Die geschichtlichen Erläuterungen waren äußerst interessant und ausgezeichnet recherchiert. Sehr gut gefallen haben mir die oft detaillierten Beschreibungen der einzelnen Spielorte. Ich denke, ich könnte mich jetzt dort sofort zurechtfinden. Da ich gerne koche und noch viel lieber esse, habe ich die ausführliche Darstellung von Rezepten und Gerichten sehr faszinierend und interessant gefunden. Hungrig sollte man das Buch jedoch auf keinen Fall lesen. Die französischen und luxemburgischen Redewendungen bringen sehr viel Lokalkolorit und lassen den Leser tief in die Geschichte eintauchen. Ich werde mir die anderen vier Bände auf jeden Fall noch besorgen, denn Xavier Kieffer ist ein Typ, der mir sehr sympathisch ist und den ich mir gerne genauer anschauen möchte. Für Liebhaber guter Küche, die es lieber nicht so blutrünstig mögen und Wert auf gute Unterhaltung legen, ist das Buch sehr zu empfehlen.

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Kulinarische Schnitzeljagd durch 7 Jahrzehnte
von Goldtime aus München am 12.02.2017

Xavier Kieffer, der renommierte Luxemburger Koch, rutscht wieder einmal ganz unfreiwillig in einen Krimi hinein - diesmal mit historischem Background. Xaviers Freundin Valérie lebt in Paris und ist die Erbin eines Imperiums im Gastronomiesektor: des "Guide Gabin", des bedeutenden Restaurantführers, der die berühmten Sterne vergibt. Während der Feier zur... Xavier Kieffer, der renommierte Luxemburger Koch, rutscht wieder einmal ganz unfreiwillig in einen Krimi hinein - diesmal mit historischem Background. Xaviers Freundin Valérie lebt in Paris und ist die Erbin eines Imperiums im Gastronomiesektor: des "Guide Gabin", des bedeutenden Restaurantführers, der die berühmten Sterne vergibt. Während der Feier zur Eröffnung des neuen Firmensitzes überschlagen sich die Ereignisse. Während eines Stromausfalls bricht Chaos aus, und aus einer Vitrine verschwindet der Band des Guide Gabin aus dem Jahre 1939. Als Xavier versucht, das Buch irgendwo in Paris aufzutreiben, stellt er Merkwürdiges fest: fast alle Exemplare sind vergriffen oder wurden aus den Bibliotheken entwendet, im Internet kosten sie ein Vermögen. Das Seltsame daran: nur der Jahrgang 1939 scheint derartig gefragt zu sein, dass sogar dafür gemordet wurde... Was hat es speziell mit diesem Band auf sich? Will ein erfolgreiches Restaurant seine schlechten Bewertungen von damals vertuschen? Durch einen der ersten Sterneköche Frankreichs stößt Xavier auf eine erste Spur, die ihn in die unruhigen Zeiten der deutschen Besatzung und der französischen Résistance führt... Tom Hillenbrandt wurde 1972 geboren und studierte zunächst Politikwissenschaften, bevor er als Journalist den SPIEGEL online leitete. Er schrieb mehrere erfolgreiche, kritische, teils satirische Sachbücher, sein Krimi "Drohnenland" erhielt den Friedrich-Glauser-Preis. Über Xavier Kieffer schrieb er bereits vier Kriminalromane. Seinen ersten historischen Roman, "Der Kaffeedieb" - ebenfalls mit spannender Handlung - legte er 2016 vor. Seit der Lektüre des besagten "Kaffeediebs" bin ich ein großer Fan von Tom Hillenbrandt und habe auch zwei der Kieffer-Krimis gelesen. Ich denke, dass er durch sein breit gefächertes Wissen noch viel Potential hat, das den Rahmen der kulinarischen/regionalen Krimis sprengt. Da mich Geschichte sehr interessiert, besonders auch das 20. Jahrhundert, war ich von den "Tödlichen Empfehlungen" begeistert: Tom Hillenbrandt scheint sich da Volker Kutscher anzunähern, der durch seine etwas düsteren historischen Krimis bekannt wurde. Hillenbrandts Erzählstil ist allerdings bedeutend unterhaltsamer und "leichter verdaulich", um mal im Bild zu bleiben... :-) Auch die kleinen Ausflüge in die luxemburgische Küche sowie einige ganz spezifisch luxemburgische Gepflogenheiten ließen mir dieses kleine Ländchen mitten im Zentrum der Europapolitik sehr lebendig werden. Fazit: ich freue mich sehr, dass Hillenbrandt das sichere Terrain des Regionalkrimis ausweitet und sich politischen und historischen Themen zuwendet - weiter so! Von mir gibt es dafür 5 Sterne

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Gefährliche Empfehlungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Moosbach am 11.02.2017

Meine Meinung: Für mich ist es das zweite Buch von Tom Hillenbrand. Man muss dazu sagen, dass beide wirklich total unterschiedlich sind. Mit Drohnenland hat Tom Hillenbrand die Zukunft ein wenig betrachtet und ist in die Welt der Technik eingetaucht. Hier haben wir es mit einem Buch zu tun, welches sich... Meine Meinung: Für mich ist es das zweite Buch von Tom Hillenbrand. Man muss dazu sagen, dass beide wirklich total unterschiedlich sind. Mit Drohnenland hat Tom Hillenbrand die Zukunft ein wenig betrachtet und ist in die Welt der Technik eingetaucht. Hier haben wir es mit einem Buch zu tun, welches sich eher mit dem Genuss beschäftigt. Ich durfte vor kurzem nach Frankreich reisen und dort kennen lernen, wie sehr die Franzosen ihr Essen lieben und dies zelebrieren. Aber nicht nur das Essen steht hier im Mittelpunkt, auch die Geschichte spielt eine wichtige Rolle, so hat er es geschafft, den Krieg hier als Schauplatz entstehen zu lassen und eine Geschichte drum herum zu bauen. Obwohl wir uns im hier und heute befinden, wurden immer wieder Weichen in die Vergangenheit gestellt. Tom Hillenbrand schafft es seinen Leser zu fesseln und ihn neugierig werden zu lassen. Die Spannung wird wahnsinnig gut aufgebaut, nach jeder Seite ändern sich die Gegebenheiten und man muss wieder von vorne mit dem Überlegen beginnen. Die Personen waren mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich sie erst in einem doch recht späten Band kennen lernen durfte. Man kann diese Buch auf jeden Fall ohne Vorkenntnisse lesen, ohne das Gefühl zu haben, dass man etwas verpasst hat. Ich kann es definitv weiter empfehlen und freue mich schon auf weitere Möglichkeiten, Tom Hillenbrand weiter kennen lernen zu dürfen. Fazit: Unbedingt lesen.

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Blau, blau, blau
von TochterAlice aus Köln am 02.02.2017

blüht nicht nur der Enzian - nein auch der "Guide Gabin", DER Gastroführer überhaupt, erstrahlt in dieser Farbe. Und um diesen, nein, um einen ganz besonders wertvollen Jahrgang, dreht sich alles in diesem Buch! Ich liebe Krimis mit historischem Touch,... blüht nicht nur der Enzian - nein auch der "Guide Gabin", DER Gastroführer überhaupt, erstrahlt in dieser Farbe. Und um diesen, nein, um einen ganz besonders wertvollen Jahrgang, dreht sich alles in diesem Buch! Ich liebe Krimis mit historischem Touch, mit Rückblenden in die Vergangenheit- und ich liebe Xavier Kieffer, den luxemburgischen Koch! In diesem spannenden, aber vor allem unterhaltsamen und überraschenden Krimi hat man beides zusammen - was will man mehr?! Es geht weiter mit Xavier - unkonventionell, sympathisch und ein Feinschmecker in jeder Hinsicht hat sich der Protagonist der vorhergehenden Bände kein bisschen verändert: das freut die geneigten Leser, die bereits ungeduldig auf die Fortsetzung dieser stimmungsvollen Reihe gewartet haben. Er gerät durch seine Freundin, die Pariser Gastrokritikerin - nein, wohlgemerkt DIE Gastrokritikerin überhaupt - Valerie mal wieder in illustre Kreise: Francois Allégret, uns als Bürgermeister von Paris aus "Rotes Gold noch in Erinnerung und inzwischen zum Präsidenten von Frankreich avanciert, braucht Xaviers Hilfe in delikater Angelegenheit - nicht nur ein bestimmter Jahrgang des Guide Gabin muss gefunden werden, nämlich der 1939er, nein, im Zusammenhang damit offenbaren sich auch politische Geheimnisse, allerdings - wie könnte es anders sein - nur kleckerweise. Und nicht nur Xavier und Valerie geben sich hier die Ehre, nein, wir bekommen es auch wieder mal mit Pekka Vattanen, Xaviers trinkfreudigem und auch sonst überaus lebenslustigen Freund zu tun, ebenso wie dem geschäftstüchtigen Esteban, den Xavier noch aus Ausbildungszeiten kennt. Und wir lernen weitere Akteure kennen - ich habe mich besonders für einen kulinarisch versierten nordfranzösischen Metzger erwärmt, der auch sonst einiges auf Scheibe hat und entscheidend in die Handlung eingreift. Aber mehr darüber erfahren Sie erst, wenn Sie selbst zum Buch greifen. Und es lohnt sich, denn im bereits fünften Band dieser wundervollen luxemburgischen Serie geht es ganz schön zur Sache - von der leichten Behäbigkeit, die einige Teile durchzog, ist keine Spur zu erkennen. Wer atmosphärische Krimis liebt, in denen Essen und Trinken, aber auch die Geschichte des 20. Jahrhunderts eine große Rolle spielen, auf knackige Spannung aber nicht verzichten will - für den ist "Gefährliche Empfehlungen" wie gemacht! Herrlich, wie Hillenbrand die Atmosphäre sowohl in Fronkreisch als auch im beschaulichen Luxemburg einfängt! Aber ob das Rauchen am laufenden Band - wie immer fast keine Seite, auf der sich Xavier nicht mindestens einen Glimmstengel gönnt - unbedingt sein muss? Hier wird es als typisch französische und auch luxemburgische Eigenart bzw. liebenswerte Marotte verkauft: nun, ich kenne jede Menge überzeugte bis militante Nichtraucher sowohl aus Frankreich als auch aus den Benelux-Ländern, für die genussvolles Essen und Zigarettenqualm am besten auf zwei unterschiedliche Planeten verteilt sein sollten... mir scheint, der Autor will hier auf charmante Art ein ganz persönliches Laster legitimieren. Das stört mich ein ganz kleines bisschen, tut dem Lesevergnügen in ganz großem Stil jedoch keinen Abbruch.

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Auf den Spuren des Guide Gabin von 1939
von Xirxe aus Hannover am 31.01.2017

Xavier Kieffer pendelt noch immer zwischen Luxemburg, wo er ein kleines Restaurant mit bodenständiger, feiner Küche betreibt und Paris, dem Wohn- und Arbeitsort seiner Freundin Valérie. Sie ist die Eigentümerin eines traditionsreichen Hauses, das den Guide Gabin herausgibt, DER Restaurantführer Frankreichs. Bei der Einweihungsfeier des neuen Firmensitzes in Paris... Xavier Kieffer pendelt noch immer zwischen Luxemburg, wo er ein kleines Restaurant mit bodenständiger, feiner Küche betreibt und Paris, dem Wohn- und Arbeitsort seiner Freundin Valérie. Sie ist die Eigentümerin eines traditionsreichen Hauses, das den Guide Gabin herausgibt, DER Restaurantführer Frankreichs. Bei der Einweihungsfeier des neuen Firmensitzes in Paris kommt es zu einem Zwischenfall, bei dem ein seltener Guide Gabin entwendet wird. Widerwillig macht sich Xavier auf die Suche und muss bald feststellen, dass er offenbar nicht der Einzige ist. Und seine Gegner sind nicht zimperlich... Auch wer die vorhergehenden vier Krimis mit dem Luxemburger Koch nicht gelesen hat, wird keine Schwierigkeiten haben, dem Verlauf der Geschichte zu folgen. Frühere Begebenheiten tauchen wenn, nur am Rande auf und werden gegebenenfalls erklärt. Was man jedoch wirklich wissen sollte ist, dass neben der Suche nach dem Buch es hier auch um Kochen, Essen und Trinken geht. Dieses Mal liegt der Schwerpunkt eher bei der Haute Cuisine vergangener Zeiten, doch auch wenn es nicht immer so appetitanregend sein mag (zumindest ging es mir so), informativ ist es auf jeden Fall (Oder ist es allgemein bekannt, dass die Sitte des 'Essens in mehreren Gängen hintereinander' von den Franzosen aus Russland importiert wurde?). Dazu gibt es wie üblich jede Menge Lokalkolorit und zwar nicht nur von Luxemburg, sondern dieses Mal auch von Paris (und ein bisschen Lyon). Wem das Alles zuviel Schnickschnack um einen Krimi drumrum ist, sollte sich vielleicht lieber eine andere Lektüre auswählen. Ich jedoch mag es, denn Tom Hillenbrand kann richtig gut erzählen und vor allem beschreiben, insbesondere die Atmosphäre. Luxemburg muss eine wunderschöne Stadt sein und seit ich die Xavier-Bücher lese, steht es auf meiner Wunschliste der Orte, wo ich noch hinmöchte. Bei Paris ist es natürlich kein Problem, solche Gefühle zu wecken ;-) aber der Teil, der in Lyon spielt, hat dazu geführt, dass ich meine Vorurteile (hässlich und uninteressant) zumindest in Teilen revidiert habe. So ganz nebenher erfährt man auch noch Einiges über die Zeit, als die Alliierten in Frankreich waren und versuchten, den Feind zu schwächen - beispielsweise mit schwarzer Propaganda. Ich habe nach dieser Lektüre wieder einiges Neues erfahren, mich in Luxemburg wieder etwas heimischer gefühlt und dazu noch eine spannende Geschichte gelesen. Nur dass ich ständig Appetit hatte, das war blöd... (Vier Sterne für dieses Buch, auch wenn da oben fünf stehen ;-))

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Inspektor Zufall gerät ins Visier
von einer Kundin/einem Kunden aus Bürmoos am 31.01.2017

Der seltene französische Gastroführer Guide Gabin des Jahres 1939 verschwindet und dem nervenstarken Luxemburger Koch Xavier Kieffer wird ungewollt die Rolle des Ermittlers zuteil. Mit viel Sympathie und Menschenverstand, auch unter Gefährdung seines eigenen Lebens, lüftet Kieffer schließlich das Geheimnis um den Gastronomieführer. Zwischen Beginn des Romans und Lösung... Der seltene französische Gastroführer Guide Gabin des Jahres 1939 verschwindet und dem nervenstarken Luxemburger Koch Xavier Kieffer wird ungewollt die Rolle des Ermittlers zuteil. Mit viel Sympathie und Menschenverstand, auch unter Gefährdung seines eigenen Lebens, lüftet Kieffer schließlich das Geheimnis um den Gastronomieführer. Zwischen Beginn des Romans und Lösung des Falles liegen allerdings noch jede Menge Aspekte von Politik und Geschichte, sprachlichen Besonderheiten und regionalen Gerichten, extravaganten Köchen und topographischen Eigenheiten; auch der Humor kommt nicht zu kurz. Der Autor bringt unter dem Deckmantel „kulinarischer Krimi“ so viele verschiedene Facetten zum Vorschein, dass wirklich jeder Leser seine Lieblingsstellen finden kann. Durch einen zweiten Erzählstrang, mit dem Wissen eines amerikanischen Soldaten in den 1940ern, verschafft Hillenbrand dem Leser einen gewissen Vorsprung vor dem sympathischen Kieffer, aber immer nur so viel, dass die Spannung erhalten bleibt. Es ist bereits der fünfte Band aus der Kieffer-.Serie, lässt sich aber auch hervorragend unabhängig von der vorhergehenden Teilen genießen. Kulinarisch, literarisch, kriminalistisch eine wahre (Gaumen)Freude!

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Ein eher flauer Genuss
von einer Kundin/einem Kunden aus Nordhorn am 25.01.2017

In diesem Werk ist Xavier Kieffer nicht einem Lebensmittelskandal auf der Spur sondern forscht in der Vergangenheit, genauer gesagt in die Jahre 1939. Mittelpunkt der Geschichte bildet der Guide Bleu (das Pendant zu dem Guide Michelin) aus diesem Jahr. Dieser kommt abhanden, es geschieht ein Mord und Kieffer steht... In diesem Werk ist Xavier Kieffer nicht einem Lebensmittelskandal auf der Spur sondern forscht in der Vergangenheit, genauer gesagt in die Jahre 1939. Mittelpunkt der Geschichte bildet der Guide Bleu (das Pendant zu dem Guide Michelin) aus diesem Jahr. Dieser kommt abhanden, es geschieht ein Mord und Kieffer steht vor der Frage, was es wohl mit diesem Buch auf sich hat, dass es für jemanden so wertvoll ist. Er recherchiert und gerät dabei selber in Gefahr. Wir lernen die französische Küche im Wandel der Zeiten kennen, es findet ein Namedropping teilweise von Restaurants, zumindest jedoch von einschlägigen Orten des kulinarischen Genusses statt. Teilweise hat mich aber genau das gestört. Französische Fachbegriffe in Sachen Zubereitungsarten der Speisen, die im Glossar erklärt wurden, wurden recht inflationär verwendet, so dass der Lesefluss ständig unterbrochen wurde (zuletzt habe ich nicht mehr nachgeschlagen). Auch fand ich die Informationen zur französischen Haute Cuisine und dem Guide Bleu zu teilweise zu ausufernd und der eigentlichen Geschichte auch nicht zuträglich. Der eigentliche Krimi braucht zunächst ein wenig bis er in Fahrt kommt, ist dann aber durchaus spannend. Das Ende ist nicht ganz unvorhersehbar und lässt leider einige Fragen offen. Kein schlechter Krimi, aber auch keiner der mir in Erinnerung bleibt.

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Das Geheimnis des Guide Bleu
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 19.01.2017

In der neuesten Episode der Ermittlungen von Xavier Kieffer geht es nicht um ein brisantes lebensmitteltechnisches Thema wie man es sonst gewohnt war, also z. B. Thunfisch, Olivenöl oder Geschmacksverstärker, nichtsdestotrotz besteht doch ein Zusammenhang mit dem kulinarischen Kontext. Der dem Guide Michelin nachempfundene Restaurantführer Guide Bleu aus dem... In der neuesten Episode der Ermittlungen von Xavier Kieffer geht es nicht um ein brisantes lebensmitteltechnisches Thema wie man es sonst gewohnt war, also z. B. Thunfisch, Olivenöl oder Geschmacksverstärker, nichtsdestotrotz besteht doch ein Zusammenhang mit dem kulinarischen Kontext. Der dem Guide Michelin nachempfundene Restaurantführer Guide Bleu aus dem Hause Gabin steht im Mittelpunkt der Geschichte. Xavier Kieffer, der luxemburgische Koch, steht seiner Freundin Valerie Gabin bei der Eröffnungsfeier des neuen Gabin-Gebäudes in Paris zur Seite, als es beim Festakt zum Eklatkommt: Der französische Präsident - ein guter Freund von Valerie - hält gerade eine Rede, als ein veganer Protestler die Veranstaltung stört. Er wird überwältigt und abgeführt, aber gleichzeitig kommt es zu einem kurzen Stromausfall. Später stellt sich heraus, dass ein Dieb den Stromausfall genutzt hat, um in dieser Zeit eine kostbare Leihgabe, nämlich den äußerst raren Guide Bleu von 1939 zu entwenden. Nachdem es im Zusammenhang mit dem Diebstahl einen Todesfall gegeben hat, beginnt Xavier auf Bitte des Präsidenten wieder zu ermitteln, obwohl er von Anfang an das Gefühl hat, dass dieser Fall eine Nummer zu groß für ihn ist. In einem parallelen Handlungsstrang geht es um einen amerikanischen Geheimdienstler im zweiten Weltkrieg, der eine Ausgabe des Guide Bleu von 1939 zum Decodieren der verschlüsselten Nachrichten verwendet. Nun beginnt eine spannende Jagd auf verbliebene Exemplare des 39er Guide Bleu und die Suche nach der Erklärung, warum es für irgendjemanden so wichtig erscheint, alle vorhandenen Exemplare verschwinden zu lassen. Das wird spannend geschildert und mich hat auch dieser Band wieder sehr gut unterhalten! Hillenbrand trifft wie immer die richtige Mischung aus "Menscheln" + Kulinarik (Xavier holt nachts noch ein paar Zutaten aus seinem Pariser Stammcafé und zaubert ein Essen für Valerie) und zeitgeschichtlichen bzw. tagespolitischen Zusammenhängen, gewürzt mit etwas Humor (wir begegnen z.B. dem schon aus einem früheren Band bekannten argentinischen "Küchen-Leonardo"), um uns einen spannenden, kulinarischen Krimi anzubieten.

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Kieffer ermittelt in der Vergangenheit! Exzellent!
von Sharon Baker von sharonbakerliest aus Mönchengladbach am 17.01.2017

Valerie Gabin hat ihre Idee, ein Firmenmuseum mitten im Paris, aufzumachen umgesetzt und jetzt steht die Eröffnungsfeier an, natürlich darf da ihr Freund Xavier Kieffer nicht fehlen. So steht dieser mitten in den neuen Hallen des legendären Gastroführers „Guide Gabin“ und bewundert dessen Werke, allerdings stellt er fest, dass... Valerie Gabin hat ihre Idee, ein Firmenmuseum mitten im Paris, aufzumachen umgesetzt und jetzt steht die Eröffnungsfeier an, natürlich darf da ihr Freund Xavier Kieffer nicht fehlen. So steht dieser mitten in den neuen Hallen des legendären Gastroführers „Guide Gabin“ und bewundert dessen Werke, allerdings stellt er fest, dass in dem neuen Museum einige Jahrgänge fehlen. Auf Rückfragen wird ihm erläutert, das gerade die frühen Werke recht selten und schwierig zu bekommen sind, gerade die Ausgabe von 1939 ist extrem vergriffen. Natürlich schafft es Valerie irgendwie an eine zu gelangen, damit wenigsten an dem Abend alles perfekt ist und dann passiert das unglaubliche und die Eröffnung wird zum Desaster und die Ausgabe von 1939 ist verschwunden. Was ist so besonderes an diesem Buch? Xaviers Neugierde ist geweckt und er beginnt ein bisschen nachzuforschen und stößt direkt auf einen Mord. Wieso ist ein so altes Buch gefährlich? Was für ein Geheimnis birgt dieses kleine blaue Buch? Kann Kieffer hier für Klarheit sorgen? Unglaublich aber wahr, der luxemburgische Koch ist schon zum fünften Mal im kulinarischen Einsatz und ich finde es immer noch spannend, interessant und kein bisschen langweilig. Obwohl man sich fragen muss, wie schafft ein Koch es nur immer in so einen Schlamassel zugeraten. Diesmal deckt er allerdings keinen Lebensmittelskandal auf, sondern taucht in die Historie ab, dabei spielt der Zweite Weltkrieg und die gute alte französische Küche eine Rolle. Diesmal also etwas anders, aber immer noch wird herrlich gespeist. Xavier Kieffer ist also zur Eröffnung des Firmenmuseums „Guide Gabin“ nach Paris gereist, um seiner Freundin Valerie beizustehen. Dabei hat er aber eigentlich eher das Gefühl im Weg zu sein, als zu unterstützen und so, bleibt er lieber im Hintergrund und studiert sein Umfeld. Natürlich fallen ihm die ganzen Gastroführer ins Auge und er muss sie einfach genauer anschauen. Diese Welt der Sterneküche ist ihm ja nicht ganz unbekannt und so schwelgt er mit gemischten Gefühlen in der eigenen Vergangenheit und fragt sich immer noch, welche Voraussetzungen diese Kritiker verwenden. Immerhin ist Geschmack ja eine eigene Sache. Als allerdings mitten in der Eröffnungsrede des berühmten Gastes, nämlich des Präsidenten, der Strom ausfällt, bricht Panik aus und die ganze Arbeit von Valerie ist dahin. So muss Kieffer seine Freundin trösten, unterstützen, versuchen Lösungen zu finden und zur Hilfe eilen. Dies tut er auch gleich am nächsten Tag und versucht dem Verleiher, der gestohlenen Ausgabe, zu beschwichtigen und gerät dabei in einem Mord. Wie immer ist Xavier Kieffer wieder mal am falschen Ort zur falschen Zeit und wird in ein Abenteuer geschleudert, was er diesmal selber gar nicht will. Natürlich ist er neugierig, was es mit dieser besonderen Ausgabe zu tun hat, aber das ist nicht seine Welt und somit würde er es eigentlich ruhen lassen, wenn da nicht unschlagbare Persönlichkeiten ihm zum Nachforschen bitten würden. Zum einen ist da Valerie, der er gerne helfen möchte und zum anderen, tritt der Präsident an ihn heran und bittet um mithilfe. So versucht Kieffer sich ein Bild des ganzen zu machen und fühlt sich immer mehr beobachtet. Es scheinen diesmal Kräfte am Werk zu sein, die über die Fähigkeiten eines Kochs hinausgehen. Aber wir kennen doch unseren Hobbydetektiv, aufgeben gibt es nicht. Tom Hillenbrand überrascht hier mit einem ganz anderen konstruierten Fall und das ist ihm richtig gut gelungen. Immerhin bekommen wir gleich zwei Geschichten auf einmal, naja, eigentlich drei. Die Erste ist der französischen Küche gewidmet, und zwar ihren Wandel, erst die Klassische, dann die Moderne und nun das Beste aus allem. Das erfahren wir durch alte Kochbücher, Erinnerungen von Xaviers Kochlebenslauf und natürlich durch einen kleinen Gastroführer. Die Zweite ist der Vergangenheit gewidmet und hierfür gibt es im Buch sogar einen eigenen Erzählstrang, der zuerst ein bisschen verwirrt, da er uns ins Jahr 1940 wirft, aber dann einfach dem Ganzen noch ein bisschen mehr die Spannung gibt, weil man sich ständig fragt, wohin das alles führt. Momentan scheint die Kriegsgeschichte wieder mehr aufgegriffen zu werden und gerade Frankreich spielt dabei eine sehr interessante Rolle. Tja, und die dritte Geschichte sind natürlich Kieffers Nachforschungen, dabei kommt ein Mix aus Spionage, Rätsel und jede Menge gefährliche Zufälle zusammen. Mich konnte die Geschichte voll packen, hineinziehen und unterhalten. Natürlich trägt Tom Hillenbrand manchmal was dick auf, aber wer tut das nicht und klar fragt man sich manchmal, woher Kieffer die ganze Freizeit hat, aber er ist nun mal Chef. Aber das Talent, alte Geschichte, mit Politik und auch noch mit aktuellen Themen, wie Terror zu verbinden, beherrscht der Autor einfach sagenhaft. Diese Vermischung und dazu jede Menge gutes Essen, machen diese Geschichten zu was Besonderen und man möchte sofort wieder einen Kieffer Fall haben und weiter in seinem Abenteuer lesen. Der Sherlock Holmes der Küche und dabei so menschlich und sympathisch, bitte kochen sie weiter, Herr Kieffer oder Herr Hillenbrand.

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Krimi plus kulinarische Historie
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 15.01.2017

Dies war mein erstes Buch von Tom Hillenbrand und somit auch mein erstes Abenteuer mit Xavier Kieffer - und ich bin heillos angefixt, die restlichen Kriminalgeschichten mit dem kulinarisch hoch gebildeten Koch aus Luxemburg zu lesen! Dieses Buch vereint den fühlbaren Spaß Kieffers am Kochen und Essen (und Trinken,... Dies war mein erstes Buch von Tom Hillenbrand und somit auch mein erstes Abenteuer mit Xavier Kieffer - und ich bin heillos angefixt, die restlichen Kriminalgeschichten mit dem kulinarisch hoch gebildeten Koch aus Luxemburg zu lesen! Dieses Buch vereint den fühlbaren Spaß Kieffers am Kochen und Essen (und Trinken, wenn wir einmal dabei sind), sowie sein untrügliches Talent, in die unmöglichsten Geschichten zu geraten! Die Handlung ist spannend aufgebaut, sodass man das Buch am liebsten überhaupt nicht mehr aus der Hand legen möchte und spielt dabei hervorragend mit zeitlich versetzten Handlungssträngen. Die Figuren bzw Charaktere sind interessant gestaltet, ohne dabei in typische Stereotypen abzurutschen. Alle verbindet die Liebe zu gutem Essen und den passenden Getränken. Dabei lernt man als Leser zusätzlich auch noch unheimlich viel über die traditionelle Küche Frankreichs und Luxemburgs. Das Buch ist demnach nicht nur ein spannender Krimi sondern auch ein kleines Lehrbuch der Historie des Kochens.

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Sternabzug ;-)
von einer Kundin/einem Kunden aus Gronau am 13.01.2017

Fee erzählt von der Geschichte Xavier Kieffer ist durch seine Freundin beim großen Fest des Guide Gabin in Paris eingeladen. Eigentlich hat er die Sterneküche schon lange hinter sich gelassen und betreibt ein Restaurant in Luxemburg. Seine Freundin ist allerdings die Chefin des Guide Gabin und Nachfahrin des legendären Begründers. Beim... Fee erzählt von der Geschichte Xavier Kieffer ist durch seine Freundin beim großen Fest des Guide Gabin in Paris eingeladen. Eigentlich hat er die Sterneküche schon lange hinter sich gelassen und betreibt ein Restaurant in Luxemburg. Seine Freundin ist allerdings die Chefin des Guide Gabin und Nachfahrin des legendären Begründers. Beim Fest, gerade als der Präsident redet, gibt es einen veganen Zwischenfall und der Strom fällt aus. Danach fehlt der Guide Bleu von 1939 und der Präsident und Xaviers Freundin bitten ihn, zu ermitteln. Fees Meinung inklusive mehr vom Buchinhalt Die Leseprobe war sehr spannend und so habe ich gehofft, dass ich einen Wahnsinnsthriller lesen werde. So kulinarische Krimis mit Lokalkolorit, das klingt für mich sehr vielversprechend. Leider wurde das Buch, nach den Teilen der Leseprobe erst mal recht zäh. Es wurden sehr viele Sachen beschrieben, die eher langweilig waren und nicht so spannend. Was ich etwas witzig fand, war die Beschreibung, wie kocht man in der Gastronomie das perfekte Spiegelei und ob das wirklich besser schmeckt, als mein Spiegelei? Zumindest gibt’s ein paar Gramm mehr auf der Waage, denn noch mal extra Butter drüberleeren, klingt nach VIELEN Kalorien. Teilweise fand ich die Geschichte verwirrend. Xavier Kieffer muss ständig zwischen Paris und Luxemburg hin- und herpendeln und ist ständig da und dort. Ich finde, das nimmt der Geschichte total viel von der Spannung. Außerdem fand ich die Geschichte nicht immer so plausibel. Vor allem das furiose Finale mit der Rolle, die der Präsident da spielt und als dann „die Anderen“ auch noch auftauchen. Das war to much, fand ich persönlich. Die wirklich blödeste und unplausibelste Szene (die sicher in einem Film die lustigste wäre), war die Szene, wo Xavier zu dem 3 Sterne Koch kommt, der ihn ein völlig ungenießbares Menu probieren lässt und dazu noch seine Schuhe weiß anmalen lässt. Ich fand die Szene unglaubwürdig (hallo, Xavier war in der Sterneszene drin und durch seine Freundin ist er immer noch nicht ganz weg und da weiß er nicht, dass dieser Koch alle veräppelt?). und blöd. Es fällt mir schwer, dieses Buch zu rezensieren. So wie man manche Bücher nicht auslesen möchte, mag man manche Bücher nicht rezensieren, denn ich kann nicht spontan sagen, das Buch hat so und so viele Sterne. Der Sprachstil ist nicht besonders anspruchsvoll und sehr nett, so dass ich vermute, dass er eine große Lesegemeinde anspricht. Das Cover ist auch nett ansprechend und passt sehr gut dazu. Fees Fazit Leider muss ich dem Buch 2 Sterne abziehen. 1. weil es streckenweise nicht spannend war, sondern eher verwirrend langweilig und 2. weil es öfters unplausibel war. Trotzdem möchte ich diesem Buch eine Leseempfehlung aussprechen und man kann es auch lesen, wenn man die anderen 4 Bände nicht kennt (wie ich).

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Macht mir Appetit auf mehr
von PMelittaM aus Köln am 12.01.2017

Bei der Eröffnung des Firmenmuseums des berühmten Gastroführers Guide Gabin wird ein seltener Band, der zuletzt vor dem 2. Weltkrieg veröffentlichte, gestohlen, wenig später gibt es einen Toten. Xavier Kieffer wird in die Geschichte verwickelt ... Natürlich hatte ich bereits von der Reihe kulinarischer Kriminalromane gehört, in der ein Luxemburger... Bei der Eröffnung des Firmenmuseums des berühmten Gastroführers Guide Gabin wird ein seltener Band, der zuletzt vor dem 2. Weltkrieg veröffentlichte, gestohlen, wenig später gibt es einen Toten. Xavier Kieffer wird in die Geschichte verwickelt ... Natürlich hatte ich bereits von der Reihe kulinarischer Kriminalromane gehört, in der ein Luxemburger Koch ermittelt, aber dieser fünfte Band ist der erste, den ich gelesen habe – und ich bin begeistert. Der Kriminalfall – kann man ihn überhaupt so nennen? – ist sehr verwickelt, doch der Autor verliert nie den roten Faden. Schnell wird dem Leser klar, dass zum Ende des Krieges der Guide eine wichtige Rolle gespielt haben muss, welche, enthüllt der Autor jedoch erst am Ende des Romans. Die Auflösung und auch das spannende Finale gefallen mir gut und es erscheint mir auch nicht weit hergeholt, dass ausgerechnet Kieffer ermittelt, denn er hat u. a. ein privates Interesse. Die Geschichte insgesamt ist interessant und ausgefeilt komponiert. Der Epilog schließt alle Erzählstränge ab und lässt den Leser zufrieden den Roman zuklappen. Sehr gut gefällt mir auch, wie Tom Hillebrand erzählt, sehr bildhaft und ausführlich, er nimmt mich mit auf eine Reise, nach Luxemburg (und andere Städte), in die Kochkunst und sogar in den 2. Weltkrieg selbst, denn immer wieder unterbrechen Rückblenden das aktuelle Geschehen. Wir laufen mit Kieffer durch die Städte, gehen mit ihm essen und rätseln mit ihm, was vorgeht und warum. Kieffer selbst mochte ich sofort, auch wenn er, was mir privat doch etwas unangenehm wäre, ein starker Raucher ist. Man ist kaum noch gewohnt, dass in Büchern viel geraucht wird, da bricht der Autor ein bisschen die Konventionen. Und überhaupt: Ein Koch, der raucht? Ruiniert der nicht seine Geschmacksknospen? Mir ist das zwar immer wieder aufgefallen, letztlich hat es meine Meinung über den Protagonisten nicht wesentlich bestimmt. Die anderen Charaktere gefallen mir größtenteils auch sehr gut, Kieffer hat einige etwas skurrile Bekannte, auf der Gegenseite gibt es eher die Klischeetypen, die dort aber ganz gut hin passen, sogar der französiche Präsident spielt eine Rolle – nur Xaviers Lebensgefährtin, Valerie Gabin, bleibt recht blass. Eine Hauptrolle spielen auch die Städte und natürlich das Essen und Trinken, der Begriff „kulinarisch“ steht zu Recht auf dem Cover. Im Anhang gibt es ein sehr nützliches Glossar, das die Vielzahl der erwähnten französischen und luxemburgischen Gerichte erklärt. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, kein typischer Kriminalroman zwar, weil auch kein typischer Kriminalfall, es gibt zwar ein Rätsel zu lösen und auch ein paar Täter zu ermitteln, aber das Ganze erweist sich eher als eine Art Puzzle. Bis dieses komplett ist, passieren spannende Dinge, Menschen geraten in Gefahr, andere werden verdächtigt, Kieffer gerät in Situationen, aus denen er zum Teil mit Glück, zum Teil mit Köpfchen entkommt und der Leser wird gut unterhalten. Ich vergebe 4, 5 Sterne, die ich aufrunde und eine Leseempfehlung.

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kriminalistischer Gaumenschmaus
von Marion L. aus Tornesch am 12.01.2017

Jedes Land hat seinen Gastronomieführer und Frankreich hat den Guide Gabin. Jedes Jahr kommt dieser aktuell auf den Markt. Bei der Eröffnung des neuen "Gabin" Museums verschwindet die Ausgabe von 1939. Der Koch Xavier Kieffer macht sich auf die Suche, um das verschwundenen Exponat zu finden. Schon bald steht... Jedes Land hat seinen Gastronomieführer und Frankreich hat den Guide Gabin. Jedes Jahr kommt dieser aktuell auf den Markt. Bei der Eröffnung des neuen "Gabin" Museums verschwindet die Ausgabe von 1939. Der Koch Xavier Kieffer macht sich auf die Suche, um das verschwundenen Exponat zu finden. Schon bald steht fest, es gibt einen Zusammenhang mit dem 2. Weltkrieg. Wer oder was könnte das Geheimnis sein, denn vom Jahrgang 1939 gibt es nur wenige Ausgaben. Und egal wo Kieffer auftaucht, es werden ihm Steine in den Weg gelegt. Sein Interesse ist nicht von alleiniger Natur, es gibt Mitstreiter, die ebenfalls Interesse an der Ausgabe von 1939 haben. Wer französische und luxemburgische Küche mag, bekommt hier einen kulinarischen Krimi geboten. Auch das Fachjargon der Gastronomie kommt hier nicht zu kurz. Die Zutaten sind gut aufeinander abgestimmt. Ein kriminalistischer Gaumenschmaus.

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gefährliche Empfehlungen
von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald) am 06.01.2017

Endlich ist es soweit: Die Neueröffnung des Maison Gabin steht kurz bevor. Die Inhaberin Valérie Gabin möchte ihren Guide in die Zukunft führen und das alte, doch schon recht angestaubte Image durch Neuerungen hinter sich lassen. Selbst der französische Präsident hat sein Kommen angekündigt und der Presserummel ist enorm.... Endlich ist es soweit: Die Neueröffnung des Maison Gabin steht kurz bevor. Die Inhaberin Valérie Gabin möchte ihren Guide in die Zukunft führen und das alte, doch schon recht angestaubte Image durch Neuerungen hinter sich lassen. Selbst der französische Präsident hat sein Kommen angekündigt und der Presserummel ist enorm. Genauso wie die Sicherheitsvorkehrung. Doch keiner kann den Zwischenfall verhindert und die Veranstaltung wird aufgelöst. Als wäre dies noch nicht schlimm genug, wird auch noch der Guide Blue von 1939 gestohlen und ein Mord geschieht. Zeit, dass Xavier Kieffer, der ermittelnde Sternekoch seine Arbeit aufnimmt und sich auf die Jagd macht. Diesmal allerdings nicht ganz freiwillig und schnell gerät Kieffer in den Fokus ausländischer Geheimdienste, die sein Leben und das seiner Freunde bedrohen. Das Cover zeigt ein französisches Nobelrestaurant, so wie ich es mir vorstelle: goldene Kerzenständer, wertvolles Porzellan, Kristallgläser und erlesene Gebäckstücke. Der Guide Blue, um den sich die Handlung dreht, steht leicht abseits, so dass er mir anfangs gar nicht aufgefallen ist, sondern erst nach mehrmaligem betrachten des Bildes und dann auch eher durch Zufall. Wie immer finde ich es toll zu Titel und Inhalt des Buches und der Serie gewählt, da alles widerspiegelt und sich gut in die anderen Coverbilder integriert. Tom Hillenbrand ist für mich ein wunderbarer Autor! Er schreibt spannend und die Ideen seiner Kriminalromane finde ich stets sehr gelungen, weil es nichts Alltägliches ist, sondern mich in eine andere Welt entführt. Und zwar nicht in eine Welt der polizeilichen Ermittlungen, des Mordes und der Tatortermittlungen, sondern in die Welt des Kochens. Um genau zu sein, in die Welt der luxemburgischen Sterneküche. Besonders faszinierend finde ich das fundierte Hintergrundwissen, was leicht und locker einfach in die Handlung einfließt, ohne beschwerend zu wirken. Denn ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, woher die Gänge-Küche kommt oder wie wertvoll Kriegsweine sind oder dergleichen. Quasi ungewollt erhielt mich ein interessantes Wissen, das ich immer wieder anführen und andere verblüffen kann. Natürlich habe ich einiges im Internet nach gelesen, aber Hillenbrand schreibt eben kein Fantasy. Ich liebe die feine Ironie, den kaum zu merkenden Spott, den der Autor zwischen den Zeilen immer wieder aufblitzen lässt! Ob selbstkritisch, oder weil sein Protagonist einfach so ist, weiß ich nicht. Was ich weiß ist, dass ich es einfach toll finde und seine Bücher deswegen etwas einzigartiges haben. Sie ziehen mich schier magisch an und ich hoffe, dass Hillenbrand noch sehr viele Fälle in petto hat! Völlig verblüfft hat mich, dass ich wirklich bis fast zur letzten Seite keinen blassen Schimmer hatte, wer der Täter ist und wie die Hintergründe wirklich sind. Ich habe über mich selber geschmunzelt, dass ich mich so von Hillenbrands Schreibstil einwickeln ließ, dass ich meine eigenen Gedanken und Überlegungen gänzlich außeracht ließ! Die Charaktere gelingen Hillenbrand stets authentisch und absolut glaubwürdig. Besonders angetan hat es mir natürlich der luxemburgische Sternekoch Xavier Kieffer. Ich weiß nicht ob Hillenbrand das Rauchen wieder salonfähig machen möchte, finde die qualmende Art des Kochs jedoch liebenswert. Wenn er keuchend, prustend und jede Ducal verfluchend mal wieder rennt, kann ich mir ein Grinsen beim besten Willen nicht verkneifen. Irgendwie passt es zu seiner Ermittlungsarbeit, in die er ungewollt immer wieder hineingerät: Eben unkonventionell und zugleich zielgerichtet. Mit Kieffers Lebensgefährtin Valérie Gabin, der Chefin des gleichnamigen Gastroführers werde ich hingegen absolut nicht warm. Sie wirkt zu unnahbar auf mich und lässt mich nicht wirklich in ihr Leben. Stets grübele ich, ob ich sie im nächsten band wohl noch mal treffen werde, oder ob Hillenbrand sie einen Heldentod sterben lässt - erstickt an einer Muschel oder so. Mit Kieffers bestem Freund, dem EU-Beamten Pekka Vatanen hingegen, komme ich sehr gut zurecht. Er wirkt wie aus dem Leben gegriffen und ich finde, dass er sehr gut zu Xavier passt. Er lockert das Geschriebene irgendwie auf. Mein Fazit Mal wieder ein wunderbare Krimi, der mich fesselte, begeisterte und der mir von der ersten bis zur letzten Seite gefallen hat! Einfach toll!

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Filmreif
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Krozingen am 06.01.2017

Das Cover, als Speisenankündigung gezeichnet, legt das Hauptgewicht auf den Buchtitel. Insofern perfekt, denn wir bewegen uns in diesem Buch permanent zwischen Essen und Getränken... Das Buch war für mich eine totale Überraschung. Ich kenne die bereits erschienenen Bücher mit dem Koch-Ermittler Kieffer nicht, deshalb begann ich völlig unvoreingenommen... Das Cover, als Speisenankündigung gezeichnet, legt das Hauptgewicht auf den Buchtitel. Insofern perfekt, denn wir bewegen uns in diesem Buch permanent zwischen Essen und Getränken... Das Buch war für mich eine totale Überraschung. Ich kenne die bereits erschienenen Bücher mit dem Koch-Ermittler Kieffer nicht, deshalb begann ich völlig unvoreingenommen zu lesen und war von Anfang an begeistert über den lebendigen Schreibstil. Insbesondere Menschen kann der Autor perfekt "zeichnen". Ein geklauter Gastro-Führer, eine Leiche, die Geschichte Frankreichs, Rückblenden in die Nazi-Zeit, gefährliche Ermittlungen - und immer wieder Speisen und Getränke: Dieser bunte Mix aus allem ergibt einen überaus spannenden "Gastro-Krimi", den man in einem Zug ausliest. Auch wenn allzu viel Fremdsprachliches aus Luxemburg und Frankreich das Lesen mitunter erschwert, auch wenn es einige etwas langatmige Passagen über die französische Küche der früheren Jahre gibt, auch wenn der Fortgang der Geschichte insgesamt doch recht märchenhaft ist, mir hat das Lesen dieses Buches richtig Spaß gebracht. Allein schon die Szene, als man der Hauptperson Kieffer in seiner Restaurantküche auflauert und er sich mit den Waffen seiner Zunft wehrt, ist filmreif und wird mir im Gedächtnis bleiben.

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Viel französische Küche mit etwas Krimi garniert
von einer Kundin/einem Kunden aus Rossrüti am 14.02.2017

"Guide Gabin", der berühmteste Gastronomieführer, lädt in Paris zu einem noblen Feste ein. Dort verschwindet ein siebzigjähriges Exemplar, ein blaues Buch mit Wissenswertem zu Restaurants, Empfehlungen und vielem mehr. Menschen werden überfallen, sterben. Alles wegen diesem alten Buch? Der Koch Xavier Kieffer aus Luxemburg geht der Sache auf den... "Guide Gabin", der berühmteste Gastronomieführer, lädt in Paris zu einem noblen Feste ein. Dort verschwindet ein siebzigjähriges Exemplar, ein blaues Buch mit Wissenswertem zu Restaurants, Empfehlungen und vielem mehr. Menschen werden überfallen, sterben. Alles wegen diesem alten Buch? Der Koch Xavier Kieffer aus Luxemburg geht der Sache auf den Grund und findet Erstaunliches heraus. Das Cover passt zur Handlung, auch mit dem kobaltblauen Gabin, der ersichtlich ist. Das Inhalt des Buches war für mich anfangs etwas langatmig. Sehr oft werden Spezialitäten aus der französischen Küche beschrieben, und das sehr detailliert. Für Kenner solcher Mahlzeiten mit gestopfter Leber, Kalbshirn usw. mag das sehr informativ sein, und am Schluss des Buches findet sich auch noch ein Küchenglossar. Aber für mich persönlich war es einfach zu ausführlich. Etwas an Brisanz gewann die Geschichte nach der Hälfte. Da fand ich mich dann doch noch in einem Krimi wieder. Wobei für mich die Handlungen sehr konstruiert erscheinen, so viele Zufälle kann es doch gar nicht geben. Nun ja, der Krimi nimmt dann eine überraschende Wende und hat mich doch noch gepackt. Nett zu lesen.

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Auch Gastroführer können gefährlich sein
von einer Kundin/einem Kunden aus Andernach am 05.02.2017

Dies ist Band 5 der Reihe des Luxemburger Kochs, der immer wieder durch seine Laienermittlungen aus seiner Küche gerissen wird. Band 1 soll wohl gerade mit Moritz Bleibtreu in der Rolle des Xavier Kieffer verfilmt werden. Xavier Kieffer, ist zur Eröffnung mit riesigem Medienspektakel des neuen Flagshipstores in Paris... Dies ist Band 5 der Reihe des Luxemburger Kochs, der immer wieder durch seine Laienermittlungen aus seiner Küche gerissen wird. Band 1 soll wohl gerade mit Moritz Bleibtreu in der Rolle des Xavier Kieffer verfilmt werden. Xavier Kieffer, ist zur Eröffnung mit riesigem Medienspektakel des neuen Flagshipstores in Paris des Guide Gabin, seiner Freundin Valerie Gabin, eingeladen. Während der Rede von Präsident Francois Allégret, dem alten guten Freund von Valerie, bricht auf Grund eines Stromausfalls eine kleine Panik aus und ein aus der Bestandsbibliothek der französischen Nationalbibliothek nicht ganz offiziell entliehen seltenen Gastroführers Guide Gabin von 1939 bringt Kieffer ins Grübeln. Als der dauerrauchende Koch, die übrigen Leihgaben mit Bestechungswein an den Bibliothekar zurückgeben soll, wird er Zeuge des Mordes an diesem. Der Präsident persönlich fordert ihn auf, der Sache aufzuklären, seiner Freundin Valerie zu liebe. Klar, dem Präsidenten zu Liebe würde Xavier sich nicht aus seiner Küche begeben, denn ein netter Mensch wird nicht Präsident, dessen ist er sich sicher. Doch wie soll ein Koch diese kriminellen Machenschaften aufklären, wenn ihm mindestens ein Geheimdienst an ihm zu kleben scheint. Naja, wenn wer selbst keine Ahnung hat und vor allem kochen kann, der braucht gute Freunde mit speziellen Fähigkeiten oder Kontakten, wie sein finnischer Kumpel Pekka Vatanen, offizielle ein hoher finnischer EU-Beamter, aber eigentlich ein Liebhaber schöner Frauen und Luxemburger Rivaners. Allerdings werfen die Nachforschungen zuerst mehr Fragen und Gefahren auf, als das sie Antworten liefern. Dies war mein erster Blick in Xavier Kieffers Küche des „deux Eglises“ in der Luxemburger Unterstadt. Daher ist es mir auch völlig entgangen das hinten ein Glossar: Küchenlatein (naja, mehr Französisch oder Letzeburgisch) angehängt war, der gerade für Leser, die nicht aus dem tiefsten Westen kommen und kein Französisch oder Letzeburgisch verstehen, sehr hilfreich sind. Für diejenigen die Luxemburg nicht kennen, sind genaue Beschreibungen dieses ungewöhnlichen kleinsten Mitgliedsstaates der EU in die Geschichte mit eingewoben. Paris ist deutlich weniger detailliert beschrieben, Lyon und Berlin ausführlicher als Paris, aber weniger als Luxemburg. Die Detailvielfalt der Ortsbeschreibungen scheint sich also an dem allgemein angenommenen Bekanntheitsgrad der Stadt zu orientieren. Ich kannte die Städte alle, selbst Lothringen und Nancy gegen Ende. Mir gefielen die Beschreibungen der bekannten Orte, andere fanden sie jedoch zu langatmig. O.k. dies ist vor allem ein Wohlfühlkrimi und trotz der involvierten Geheimdienste ist das Tempo der Geschichte an die Leibesfülle des Gourmets angepasst, denn Kieffer muß sich immer wieder eingestehen, daß er nicht wirklich in Form ist. Für Liebhaber guten Essens, netter literarischer Anspielungen an das französische Präsidentschaftssystem, den zweiten Weltkrieg, die Rolle des neutralen Luxemburgs im Krieg und die Geschichte seines Radiosenders, Sterne-Gastro-Führer, Promiköche und neue Restaurantkonzepte ist dieser Krimi jedoch dennoch unterhaltsam, informativ und rätselhaft. Denn ganz ehrlich, bis zuletzt tappte ich im Dunkeln, was es mit diesem speziellen 1939er Gastroführer auf sich hat, obwohl ich durch die Rückblenden zu Captain John Fisher, einen deutschstämmigen Nachrichtenoffizier der Army nach D-Day, immerhin Kenntnisse hatte, die Kieffer noch fremd waren. Ich fand den Krimi wirklich sehr gut recherchiert und informativ. Nicht nur hinsichtlich des Einblicks in die Welt in die Töpfe der edlen Restaurantküchen dieser Welt, sondern auch die der politischen Intrigen, der kriegerischen Verschwörungen und der zersetzenden Kriegsführung, sondern auch im Hinblick auf die mögliche Entstehungsgeschichte des Guide Michelin. Seit meiner Kindheit hatte ich mich gefragt, was denn eine französische Autoreifenfabrik mit Restaurantführern zu tun haben könnte. Aber nun kann ich mir da schon einen Zusammenhang zusammenreimen. Die Charaktere sind bisweilen etwas überzeichnet, aber das macht sie wie z.B. Pekka Vatanen oder den „argentinischen Küchenleonardo“ Esteban umso unterhaltsamer und liebenswerter. Gerade die Nebenrollen sind interessant besetzt und herausgearbeitet. Da einige von ihnen nicht zum ersten Mal in dieser Reihe auftauchen, sind sie eine beständige Bereicherung. Während mich die Ortsbeschreibungen nicht störten, nervten mich bisweilen aber Xaviers ständiges Rauchen. Ich muß es als Leser ja nicht riechen, es bringt die Geschichte aber nicht weiter und bereichert auch nicht meinen Erfahrungshorizont. Auch als Neuling der Reihe kann man gut folgen und hat keinerlei Verständnisprobleme, sofern man den Glossar findet oder „Küchenlatein“ beherrscht. Der Autor Tom Hillenbrand wurde 1972 geboren und studierte Europapolitik. Das macht sich durchaus bemerkbar, da ich noch einiges über General de Gaulle lernte, was im Französisch LK weder beim Thema Europapolitik oder politische Reden vorkam. Für Leser informativer Romane und Krimis mit Hintergrundwissen ist es daher eine Bereicherung, daß er als Ressortleiter bei Spiegel Online ausstieg und sich dem Schreiben widmete. Ein guter solider Krimi, der mich unterhalten hat und dessen eigenwilliger Ermittler mit bisweilen sperrigem Charakter mich auf die Verfilmung neugierig macht. Moritz Bleibtreu passt für mich als Besetzung nicht, aber mal schauen ;)

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Spannender Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Zwingenberg am 04.02.2017

"Gefährliche Empfehlungen" von Tom Hillenbrand ist der fünfte Roman um den luxemburgischen Koch Xavier Kieffer. Kieffer wird in eine abenteuerliche Geschichte um einen wertvollen und raren Gastronomieführers verwickelt. Dieser Gastronomieführers wird von Xaviers Lebensgefährtin Valerie hergestellt, die den Verlag von ihrem Vater geerbt und damit... "Gefährliche Empfehlungen" von Tom Hillenbrand ist der fünfte Roman um den luxemburgischen Koch Xavier Kieffer. Kieffer wird in eine abenteuerliche Geschichte um einen wertvollen und raren Gastronomieführers verwickelt. Dieser Gastronomieführers wird von Xaviers Lebensgefährtin Valerie hergestellt, die den Verlag von ihrem Vater geerbt und damit auch alle Gastronomieführer, die je hergestellt wurden. Nur der Band aus dem Jahr 1939 fehlt. Und zwar nicht nur in Valeries Archiv, sondern Xavier stellt fest, dass die meisten noch existierenden Exemplare aus fast allen Bibliotheken der Welt gestohlen wurden. Was ist so interessant an diesem Gastronomieführer? Als dann noch ein Mord an einen Bibliothekar geschieht, versucht Xavier das Rätsel zu lösen. Dabei wird er überfallen, bedroht, verfolgt und mehrmals beinahe getötet. Mehr möchte ich nicht verraten. Der Hauptprotagonist Xavier Kieffer ist eine wirklich interessante Figur. Manchmal ziemlich deppert, dann wieder sehr klug und überschauend, Aber vor allem ist er ein begnadeter Koch mit viel Phantasie. Die Gerichte, die im Buch beschrieben werden, führen zum vermehrten Speichelfluss. Auch wunderbar gezeichnet sind viele Nebenfiguren und ihre Beziehung zu Xavier. Herrlich sind die Beschreibungen seiner Männerfreundschaften. Die Handlung ist spannend, gut durchdacht, sehr interessant, etwas überzogen. Den französischen Präsidenten zum Mörder zu erklären, war schon etwas überzogen. Besonders gut hat mir der hintersinnige, oft versteckte Humor gefallen. Nicht so gut haben mir die sehr ausführlichen Ortsbeschreibungen gefallen. Da ich Luxemburg kenne, waren diese Ortsbeschreibungen für mich interessant, da in mir sofort bekannte Bilder erschienen. Aber die anderen Beschreibungen wie die von Frankreich waren manchmal einfach zu lang. Was mich noch ein bisschen gestört hat ist, dass viele Begriffe in französischer Sprache nicht erklärt werden z.B. Vibiemme, oreiller Francois Allégret oder pâte feuilletée. Es gibt zwar ein Glossar, aber in diesem ist nicht alles erklärt. Ich mag dieses Buch und werde sicher die anderen Bände lesen. Ich gebe dem Krimi 4 von 5 Sternen.

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Kulinarisch spannend
von gaby2707 am 29.01.2017

Bei der Einweihungsfeier des neuen Firmensitzes des Gastroführers „Guide Gabin“ in Paris durch Xavier Kieffers Freundin Valerie Gabin stellt man nach einem kurzen Stromausfall fest, dass die Ausgabe eines seltenen Buches aus dem Jahr 1939, eine Leihgabe der Nationalbibliothek entwendet wurde. Nach einem Mord schaltet sich sogar der französische... Bei der Einweihungsfeier des neuen Firmensitzes des Gastroführers „Guide Gabin“ in Paris durch Xavier Kieffers Freundin Valerie Gabin stellt man nach einem kurzen Stromausfall fest, dass die Ausgabe eines seltenen Buches aus dem Jahr 1939, eine Leihgabe der Nationalbibliothek entwendet wurde. Nach einem Mord schaltet sich sogar der französische Präsident ein und Kieffer bittet, sich auf die Spuren nach dem 1939er Gabin zu begeben. Dabei wird es turbulent und Kieffer muss nicht nur einmal um sein Leben fürchten. Neben der Geschichte, die im Hier und Jetzt spielt, gibt es auch immer wieder Berichte von Captain Jonathan Fisher und Sergeant Richard „Ricky“ Grünbaum, von den letzten Tagen des Kriegsjahres 1944 in Frankreich. Der luxemburgische Koch und Restaurantbesitzer Xavier Kieffer muss tief in die französische Geschichte hinein schnuppern um die Zusammenhänge zu erkennen. Obwohl es in der Geschichte einige Tote gibt, liest sich dieser 5. Fall für Xavier Kieffer relativ leise und unaufgeregt, was ich persönlich mag. Spannung baut sich immer wieder auf, kann sich aber für mich nicht durchgängig halten. Der Abschluss und die Aufklärung des „Falles“ kam für mich zu explosionsartig und etwas konstruiert rüber. Dafür lerne ich etwas über den Ablauf in einer Gourmetküche. Bei der Aufzählung der vielen Köstlichkeiten aus der luxemburgischen und französischen Küche und dem Küchenlatein am Ende des Buches läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Die Zusammentreffen mit seiner Freundin Valerie lockern die Geschichte immer wieder auf. Bei Kieffers Abendspaziergang und bei der Fahrt vom TeleLux-Gebäude zum Lokal lerne ich seine Stadt ein klein wenig kennen und mein Interesse ist geweckt. Vielleicht fahre ich auch mal nach Luxemburg. Ich habe mich gefreut, dass ich auch mal wieder etwas von Kieffers Nichtfreund Esteban zu lesen bekam. Die Roboter seiner neue Gastrokette müssen allerdings noch etwas geschult bzw. nachgebessert werden. In meinen Augen reicht dieser 5. Fall nicht an die vorhergehenden Abenteuer von Xavier Kieffer heran. Trotzdem hatte ich einige interessante Lesestunden, die sich jeder mit diesem kulinarischen Krimi mal gönnen sollte.

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