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Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

(2)

»In der perfekten Kino-Version meines Lebens wäre das der Moment, in dem er mich umdreht und küsst. Aber Digby hat eine Freundin. Ein Mädchen, das er liebt. Ein Mädchen, das nicht ich bin.«

Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. In ihrer Familie ist sie die Einzige, die die Dinge in die Hand nimmt. Geld verdienen, Rechnungen bezahlen, sich um ihre kleine Schwester kümmern. Da bleibt keine Zeit für große Gefühle. Aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht? Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance.

Ein entwaffnend ehrlicher und hoffnungsvoller Roman über die erste Liebe, das Erwachsenwerden und die wunderbare Erfahrung, niemals so allein zu sein, wie man sich fühlt.

Rezension
Ein Buch für’s Herz, mitreißend geschrieben, zum Mitfiebern, ohne kitschig zu sein.
Portrait
Estelle Laure glaubt an die wahre Liebe, magische Momente und daran, dass Ehrlichkeit – vor allem sich selbst gegenüber – der Schlüssel zum Glück ist. Sie hat in Vermont Kreatives Schreiben studiert und lebt heute mit ihren beiden Kindern in Taos, New Mexico, USA.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 256, (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 10.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783733601904
Verlag FISCHER Kinder- und Jugend-E-Books
Verkaufsrang 24.577
eBook (ePUB)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Mathilda Amende, Thalia-Buchhandlung Dresden

Dieses Buch hat alles: Liebe, Freundschaft, Familie, Erwachsenwerden, Geschwisterdasein und eine mutige Rahmengeschichte. Sehr zu empfehlen! Dieses Buch hat alles: Liebe, Freundschaft, Familie, Erwachsenwerden, Geschwisterdasein und eine mutige Rahmengeschichte. Sehr zu empfehlen!

Anna-Maria Wenzel, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Ein sehr emotionales und spannendes Jugendbuch! Lucille ist ein unglaublich starkes und sympathisches Mädchen, dessen Geschichte Sie unbedingt lesen müssen! Ein sehr emotionales und spannendes Jugendbuch! Lucille ist ein unglaublich starkes und sympathisches Mädchen, dessen Geschichte Sie unbedingt lesen müssen!

„Herzergreifend ehrlich“

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Im Leben von Lucille geht es drunter und drüber: Damit keiner erfährt, dass ihre Mutter sie und ihre Schwester verlassen hat, kümmert sie sich mit aller Kraft darum, dass sie und ihre Schwester ein einigermaßen normales Leben führen können. Sie sucht sich einen Job, geht nach der Schule arbeiten, versucht so gut wie möglich alle Rechnungen Im Leben von Lucille geht es drunter und drüber: Damit keiner erfährt, dass ihre Mutter sie und ihre Schwester verlassen hat, kümmert sie sich mit aller Kraft darum, dass sie und ihre Schwester ein einigermaßen normales Leben führen können. Sie sucht sich einen Job, geht nach der Schule arbeiten, versucht so gut wie möglich alle Rechnungen zu begleichen und denkt sich immer neue Ausreden aus, damit niemand merkt, dass die zwei Mädchen allein im Haus sind. Denn sollte es einer erfahren, könnte man der 17-jährigen Lucille ihre kleine Schwester wegnehmen und das würde sie sich nie verzeihen können.
Ausgerechnet in diesen schweren Zeiten verliebt sie sich jedoch in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin. Dafür fehlt ihr eigentlich die Kraft und Zeit. Und plötzlich ist auch noch der Kühlschrank gefüllt und der Garten gemacht, obwohl keiner sagen kann, dass er irgendjemand in das Haus hat rein- oder rausgehen sehen.
Doch gegen das Glück hat das Schicksal nun mal keine Chance…
Ein herzlicher Jugendroman, der ehrlich über Liebe, Stärke, Freundschaft und das Erwachsenwerdens eines jungen Mädchens erzählt – und zeigt, dass immer einer für einen da ist, auch wenn man das vielleicht nicht gleich sieht.

„Mädchenglück“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Die siebzehnjährige Lucille hat es nicht sehr einfach, denn ihre Mutter hat sie und ihre zehnjährige Schwester von heute auf morgen verlassen ohne ihnen zu sagen, wann sie zurückkehren wird. Auf ihren Vater können sich die beiden Mädchen auch nicht verlassen, da er sich gerade nach einem Nervenzusammenbruch in einem Sanatorium erholt. Die siebzehnjährige Lucille hat es nicht sehr einfach, denn ihre Mutter hat sie und ihre zehnjährige Schwester von heute auf morgen verlassen ohne ihnen zu sagen, wann sie zurückkehren wird. Auf ihren Vater können sich die beiden Mädchen auch nicht verlassen, da er sich gerade nach einem Nervenzusammenbruch in einem Sanatorium erholt. Somit bleibt alles an Lucille hängen, die ihre ganze Situation verheimlicht, um das Jugendamt nicht darauf aufmerksam zu machen. Sie besorgt sich einen Job als Bedienung, um die laufenden Kosten zu decken und kümmert sich rührend um ihre kleine Schwester. Unterstützt hierbei wird sie von ihrer besten Freundin und Seelenverwandten Eden und deren Zwillingsbruder Digby, in den Lucille schon Ewigkeiten verliebt ist. Doch Digby hat eine Freundin, obwohl er ebenso empfindet wie Lucille. Zu den familiären Problemen kommt nun auch noch Gefühlschaos hinzu, das Lucille im Moment so gar nicht gebrauchen kann. Doch ein schicksalshafter, unglückseliger Zufall rüttelt alle wach...
So ein emotionales und gleichzeitig spannendes, berührendes Jugendbuch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Wunderbar!

„Unbedingt lesen! “

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Eine so bewegende, emotionale und inspirierende Geschichte habe ich lange nicht mehr gelesen. So wunderschön geschrieben mit so schön gezeichneten Protagonisten.
Ich habe Lu für ihre Stärke so sehr bewundert - wie sie sich schon in so jungen Jahren so vielen Dingen stellen muss und sie verhältnismäßig gut meistert, bravo! Ich habe
Eine so bewegende, emotionale und inspirierende Geschichte habe ich lange nicht mehr gelesen. So wunderschön geschrieben mit so schön gezeichneten Protagonisten.
Ich habe Lu für ihre Stärke so sehr bewundert - wie sie sich schon in so jungen Jahren so vielen Dingen stellen muss und sie verhältnismäßig gut meistert, bravo! Ich habe mit ihr gelitten, mich von Digby faszinieren lasse, mich über Digby aufgeregt und beim Lesen in mich hinein gelächelt, weil die Liebesgeschichte der beiden irgendwie zuckrig ist...
Wer also ein Buch sucht, bei dem Schreibstil und Geschichte perfekt zusammen passen und das einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert, liegt hiermit goldrichtig!

Christina Fröhlink, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein toller Jugendroman, der mich restlos begeistert hat. Traurig und mutlos zu Anfang, wird die Hauptfigur eine mutige Kämpferin. Super! Ein toller Jugendroman, der mich restlos begeistert hat. Traurig und mutlos zu Anfang, wird die Hauptfigur eine mutige Kämpferin. Super!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Landau

Eine rührende Geschichte über Mut, Liebe, Freundschaft und das Glück unerwartet Hilfe zu bekommen. Einfach toll! Eine rührende Geschichte über Mut, Liebe, Freundschaft und das Glück unerwartet Hilfe zu bekommen. Einfach toll!

Eine bewegende Geschichte über die erste Liebe und das Erwachsenwerden. Eine bewegende Geschichte über die erste Liebe und das Erwachsenwerden.

Gina van Noppen, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein wunderbares Buch über Lucille, die sich plötzlich alleine um ihre Schwester kümmern muss. Dann verliebt sie sich auch noch in den Falschen. Oder hat das Schicksal einen Plan!? Ein wunderbares Buch über Lucille, die sich plötzlich alleine um ihre Schwester kümmern muss. Dann verliebt sie sich auch noch in den Falschen. Oder hat das Schicksal einen Plan!?

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Die gefühlvolle, poetische und beeindruckende Liebesgeschichte eines Mädchens, das viel zu früh erwachsen werden muss. Die gefühlvolle, poetische und beeindruckende Liebesgeschichte eines Mädchens, das viel zu früh erwachsen werden muss.

Laura van Endern, Thalia-Buchhandlung Kleve

Gegen das Schicksal hat man keine Chance. Superschöne und leicht geschriebene Geschichte über das Erwachsenwerden, die erste Liebe und die Erfahrungen, die damit zusammenhängen. Gegen das Schicksal hat man keine Chance. Superschöne und leicht geschriebene Geschichte über das Erwachsenwerden, die erste Liebe und die Erfahrungen, die damit zusammenhängen.

Katharina Kaufmann, Thalia-Buchhandlung Marburg

Eine liebenswürdige Geschichte über das Erwachsenwerden und die erste Liebe! Eine liebenswürdige Geschichte über das Erwachsenwerden und die erste Liebe!

Lisa Franzkowiak, Thalia-Buchhandlung Köln

Auch wenn man das Gefühl hat, alles sei hoffnungslos, lauert das Glück hinter einer Ecke. Schöner Roman, aber plötzliches Ende. Auch wenn man das Gefühl hat, alles sei hoffnungslos, lauert das Glück hinter einer Ecke. Schöner Roman, aber plötzliches Ende.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Ein super Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 27.04.2016

Das Buch war einfach mega schön und sehr bewegend. Man könnte sich sehr gut in die Personen einfühlen. Ein paar Tränen muss man aber schon verdrücken. Es gab jedoch auch lustige Momente. Viel Spaß beim Lesen

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Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance
von einer Kundin/einem Kunden am 30.03.2016

Lucille steht vor einer großen Herausforderung. Ihr Leben gleicht einem Chaos … Ihre Mutter hat sie und ihre kleine Schwester verlassen um ihr Leben wieder in den Griff zubekommen, nun ist Lucille alleine und muss Rechnungen bezahlen, muss sich um ihre kleine Schwester kümmern, sie muss sich einen Job suchen usw… Lucille weiß nicht... Lucille steht vor einer großen Herausforderung. Ihr Leben gleicht einem Chaos … Ihre Mutter hat sie und ihre kleine Schwester verlassen um ihr Leben wieder in den Griff zubekommen, nun ist Lucille alleine und muss Rechnungen bezahlen, muss sich um ihre kleine Schwester kümmern, sie muss sich einen Job suchen usw… Lucille weiß nicht mehr weiter, wie sie das alles schaffen soll. Ihre beste Freundin unterstützt sie zusammen mit ihrem Zwillingsbruder, der Lucille einfach nicht aus dem Kopf gehen will. Leicht flüssig zu lesen, perfekte Lektüre für den Frühling.

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Reine Herzensangelegenheit oder doch was anderes!?
von einer Kundin/einem Kunden aus Thum am 12.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Das Lucille sich ausgerechnet jetzt in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin verlieben muss, passt ihr so absolut gar nicht in den Kram, denn eigentlich liegt ihr Pflicht und Verantwortungsbewusstsein bei einer einzigen Person – Ihrer kleinen Schwester, die sie aufopferungsvoll umsorgt und über alles liebt, auch weil sie die... Inhalt: Das Lucille sich ausgerechnet jetzt in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin verlieben muss, passt ihr so absolut gar nicht in den Kram, denn eigentlich liegt ihr Pflicht und Verantwortungsbewusstsein bei einer einzigen Person – Ihrer kleinen Schwester, die sie aufopferungsvoll umsorgt und über alles liebt, auch weil sie die einzige Person ist, die ihr von ihrer Familie noch geblieben ist. Ganz allein stemmt sie den Alltag und baut ein Lügengerüst um ihre Familie auf, um ihre kleine Schwester zu schützen und sie nicht auch noch zu verlieren. Sie nimmt fleißig am Unterricht teil, quält sich danach auf die Arbeit um die laufenden Rechnungen zu decken und ist um keine Ausrede verlegen. Doch alles beginnt zu schwanken als die Liebe ins Spiel kommt und Lucille muss sich eingestehen, dass gegen das Glück das Schicksal so rein gar keine Chance hat. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich mit seinem wundervollen Klapptext total angelockt. Wirkte er auf mich sehr traurig, gefühlvoll und „anders“, so passte das Cover wiederum gar nicht in das Bild, welches sich in mir auftat. Meine Erwartungen waren gut gemischt, denn erwartete ich wie erwähnt eine gefühlvolle und traurige Story um zwei Schwestern und einer Portion Glück, die Lucille am Ende heimsucht, so eröffnete mir die Autorin mit ihrem Buch eine ganz andere Welt und hat mich schlichtweg umgehauen damit. Die Gestaltung gefiel mir sehr gut aus dem Grund, dass man das Gefühl bekam in einer Art Tagebuch zu stöbern welches Lucille mit Leben füllt und alles aus ihrer Perspektive heraus schildert. Der Beginn der Handlung findet seinen Ursprung an Tag 14. 14 Tage die ins Land gestrichen sind seit dem ihre Mutter die beiden Schwestern allein und mittellos zurück gelassen hat, und 14 Tage die Lucille nutzen musste vom wohlbehüteten Mädchen zur wachsamen und organisierten jungen Frau heranzureifen. Die Handlung ist sehr emitional aufgebaut, fesselt den Leser durch die Ich-Perspektive von Lucille und schafft es somit eine Achterbahn der Gefühle bei dem Leser hervor zu rufen. Zwischen Trauer und Leid gibt es immer noch die Hoffnung auf ein Funken Glück und den gilt es zu finden, obwohl das Schicksal manchmal andere Pläne hat, und gerade deshalb finde ich die Titelwahl für dieses Buch super passend und auch die Reise, die es bis dahin zu meistern gilt, ist sehr überzeugend und authentisch gestaltet. Allem in einem gibt dieser Roman ein wunderbares, ergreifendes und sehr berührendes Gesamtkonstrukt her, welches man sich wirklich nicht entgehen lassen sollte!!! Lucille ist eine sehr starke und authentische Persönlichkeit. Man wird quasi „ Augenzeuge“ ihres schnellen und dennoch realistisch gehaltenen Reifeprozesses, wenn man die Situation in der sie steckt genauer betrachtet. Allein was sie alles bereit ist zu meistern um das einzige wertvolle was sie noch besitzt, nämlich ihre Schwester zu schützen und um sie nicht zu verlieren, ist ergreifend, aber auch irgendwo beängstigend, denn meiner Meinung nach sollte ein so junger Mensch nicht solch einer Situation ausgesetzt sein. Dennoch lässt sie den Kopf nicht hängen und begeisterte mich umso mehr mit ihrer offenen, herzlichen, starken, aber dennoch verletzlichen Art. Da wäre aber auch noch Digby, der Zwillingsbruder von Lucilles bester Freundin und mein persönlicher Held an der Seite dieser tapferen Protagonistin. Machte er anfangs eher den Eindruck eine bescheidene Nebenrolle einzunehmen, so stellte sich nach und nach heraus, dass er eher der Fels in der Brandung ist und in meinen Augen der tapferste Freund den man an seiner Seite haben kann. Er teilt das Leid mit Lu, weiß sie wieder aufzubauen und steht in schweren Situationen für sie ein, statt wie es vielleicht einige in seinem Alter machen würden, nämlich sie im Regen alleine stehen zu lassen. Die beiden Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich hätte gerne noch viel mehr mit ihnen erlebt und natürlich durchgestanden! Fazit: Eine sehr überraschende Handlung, die mich oft an den Rande der Verzweiflung brachte, denn die Emotionen die in einem aufkochen sind so vielfältig und überwältigend, dass man sie einfach erleben muss! Daher spreche ich hier eine klare Leseempfehlung aus und Estelle Laure beglückte mich mit einem weiteren Lesehighlight für dieses Jahr!

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Überraschend ernst
von einer Kundin/einem Kunden aus Langenselbold am 11.03.2016
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Inhalt: Wren und Lucille wurden von ihrer eigenen Mutter verlassen. Zunächst ist ihr Vater verrückt geworden und möchte nicht von seiner Familie gefunden werden, dann konnte die Mutter den Schmerz nicht mehr aushalten und ist auch gegangen. Lucille ist die Ältere von den beiden, sie versucht sich und ihre kleine... Inhalt: Wren und Lucille wurden von ihrer eigenen Mutter verlassen. Zunächst ist ihr Vater verrückt geworden und möchte nicht von seiner Familie gefunden werden, dann konnte die Mutter den Schmerz nicht mehr aushalten und ist auch gegangen. Lucille ist die Ältere von den beiden, sie versucht sich und ihre kleine Schwester über Wasser zu halten, als Minderjährige, mit einem Nebenjob. Sie versucht Job, Schule und ihre kleine Schwester alles unter einem Hut zu bekommen. Dann ist sie auch noch in Dogby verliebt, er ist der Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu allem Übel noch und führt eine perfekte Beziehung mit einer perfekten Freundin, bei der man die Hochzeitsglocken auch schon läuten hören kann. Schlimmer kann es einfach nicht mehr kommen. Doch Lucille ist stark und kämpft sich durch. Meinung: Der Titel und der Text sind einmalig und eindeutig ist das Buch ein Blickfänger, durch das Cover und den Titel und auch die Kurzbeschreibung kommt allerdings nicht hervor, was für ein hartes Leben Lucille führt. Das Buch beginnt sehr lebendig und die Situation, die Lucille durchleben muss, macht sie sympathisch. So eine ungeheuerliche Unmöglichkeit wie das Alleinlassen der Kinder, geht wahrscheinlich fast jedem Menschen durch und durch. Da ich mich selbst um meine zwei jüngeren Schwestern kümmern musste, habe ich mich mit Lucille identifizieren können und habe mich ihr verbunden gefühlt, auch wenn es bei mir nicht in diesem schlimmen Ausmaß war. Daudrch ging mir das Buch einfach sehr nah und unter die Haut, auch durch den jugendlich lebendigen Schreibstil, der einem Lucille nur noch aurthentischer gemacht hat. Die verwirrende Liebesgeschichte zwischen Lucille und Digby bietet zusätzlich zu Lucilles täglichem Überlebenskampf eine spannende Liebesgeschichte. Das Buch ist voll mit leisen Tönen, leicht traurige Töne, helle Töne der Hoffnung und der Liebe, eine angenehme Mischung, die einen berührt. Ja und ein wenig Schicksal ist auch noch dabei ;-) Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen, da es sowohl tiefsinniger als auch leichter war, als erwartet. Mein Fazit ist, dass das Buch Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance die perfekte Mischung ist und in allen Punkten mich überzeugt hat: Inhalt, Stil, Charakterentwicklung, Logik, Tiefsinn. Daher vergebe ich für Gegend as Glück hat das Schicksal keine Chance die Höchstpunktzahl und kann das Buch nur jedem weiter empfehlen!

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Ein bewegender Roman über ein Mädchen, das über sich hinaus wächst!
von Merlins Bücherkiste aus Sundern am 10.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Was passiert, wenn eines Morgens niemand mehr da ist? Mit dieser Frage muss sich die 17jährige Lucille beschäftigen, denn seit ein paar Tagen ist ihre Mutter verschwunden. Eigentlich wollte diese sich nur ein paar Tage Auszeit gönnen, doch dann kommt sie nicht mehr zurück. Auch weiß sie nicht, wo... Was passiert, wenn eines Morgens niemand mehr da ist? Mit dieser Frage muss sich die 17jährige Lucille beschäftigen, denn seit ein paar Tagen ist ihre Mutter verschwunden. Eigentlich wollte diese sich nur ein paar Tage Auszeit gönnen, doch dann kommt sie nicht mehr zurück. Auch weiß sie nicht, wo ihr Vater steckt. Hatte dieser doch erst vor wenigen Wochen einen Nervenzusammenbruch. Nun ist Lucille alleine, mal abgesehen von ihrer 9-jährigen Schwester. Wie soll sie mit allem alleine fertig werden? Rechnungen müssen bezahlt werden, Essen muss gekauft und gekocht werden und was noch viel schwerer wiegt.... Niemand darf erfahren, dass ihre Mutter fort ist. Lucille setzt alles dran, damit es ein Geheimnis bleibt. Einzig ihre beste Freundin Eden und deren Zwillingsbruder Digby wissen über ihre Situation Bescheid. Und als wäre es nicht schon tragisch genug, muss sie sich ausgerechnet jetzt in Digby verlieben. "Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance" ist ein sehr einfühlsamer Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite für Hoffnung, Vertrauen und Mitgefühl steht. Es ist ein Roman, der unter die Haut geht und nicht mehr loslässt. Im Mittelpunkt steht natürlich Lucille, die aus ihrer Perspektive die Erlebnisse schildert. Da sie von Anfang an äußerst lebendig und ehrlich erscheint, fällt es auch ganz leicht, eine gute Verbindung zu ihr aufzubauen. Sie ist ein Mensch, der einfach für das Gute im Leben steht. Ein Mensch, der bereit ist zu kämpfen. Das macht sie unglaublich sympathisch und liebenswert. Dennoch muss Lucille einige traurige und demütigende Ereignisse über sich ergehen lassen. Doch jedes Mal wird sie stärker und mutiger. Die Mutter verlässt ihre Familie. Das alleine ist schon ein Schock. Doch sie lässt ihre Kinder vollkommen alleine und mittellos zurück. Diese Vorstellung zerrt ungemein an den Nerven der Leser, denn damit ist einfach eine Grenze des Verständnisses erreicht. Durch diese Aktion wird die ganze Handlung in ein sehr dramatisches Licht gestellt, denn die junge Protagonistin, die sich eigentlich verlieben sollte, sich um ihre Schule und ihren Abschluss kümmern und sich auf ihre Freunde konzentrieren sollte, wird in ein gigantisches Dilemma geworfen. Zeitgleich ist es aber auch genau das, was Lucille ausmacht, denn sie ist kein Mensch, der einfach aufgibt. Fazit: Mich hat diese Geschichte sehr nachdenklich gestimmt. Die Mutter ist in meinen Augen eine herzlose Person, die ihre Kinder gar nicht verdient hätte. Deshalb habe ich mit Lucille und ihrer Schwester mitgelitten und mich für sie gefreut, wenn sie etwas Positives erlebt haben. Erst zum Schluss des Buches wird deutlich, dass es noch mehr positive Resonanz gibt, die mich über alle Maße erfreut und glücklich aus dieser Geschichte entlassen hat. Ich persönlich freue mich schon sehr auf weitere Werke der Autorin, die mich mit diesem Werk regelrecht überrascht und zum Staunen gebracht hat.

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...ein Buch für Mädels....
von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Lucille verliebt sich in einen Typen der aber schon eine Freundin hat. Sie will es verdrängen, hat sie doch genug andere Probleme zu bewältigen. Doch so einfach ist das auch wieder nicht. Ein richtiges Buch für Mädels! Themen wie das erste Mal verlieben und andere „Problemchen“.

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Habe das Buch sehr gerne gelesen.
von Kate am 16.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Für mich ist „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ eines dieser Bücher, die sich nicht so leicht in eine Schublade stecken lassen. Die Geschichte ist an sich nichts besonderes, es gab es so in solch oder ähnlicher Form schon mal. Aber durch den Schreibstil der Autorin wurde... Für mich ist „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ eines dieser Bücher, die sich nicht so leicht in eine Schublade stecken lassen. Die Geschichte ist an sich nichts besonderes, es gab es so in solch oder ähnlicher Form schon mal. Aber durch den Schreibstil der Autorin wurde das Buch für mich dennoch zu einer kleinen, aber feinen Perle. Estelle Laure hat einen sehr speziellen Schreibstil. Er ist teilweise nur schwer zu fassen. Man könnte sogar fast sagen, sie balanciert auf der Grenze zu oberflächlich. Und ich kann es verstehen, wenn einige Leser sagen, dass sie keinen Bezug zu der Geschichte oder den Charakteren finden konnten aufgrund des Schreibstil von Frau Laure. Aber für mich persönlich war das Lesen von „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ ein kleines Highlight. Ich mochte die Geschichte. Ich mochte Lucille, und Digby, und Wren. Und alle anderen auch. Auch wenn das Buch vielleicht ein wenig zu viel Glück hatte um glaubhaft zu sein und es im Realen sicherlich nicht so einfach ist. Aber das war mir irgendwie egal. Schon ab der ersten Seite hatte die Geschichte für mich dieses Etwas. Und dieses Etwas hat mich einfach gepackt und mich die kleinen Ungereimtheiten nicht sehen lassen. Zudem fand ich es erfrischend, dass die Liebesgeschichte zwar stets präsent war, aber nicht so viel Raum einnahm. Auch wenn es hier einen kleinen moralischen Zwiespalt gab im Bezug auf Digby, mochte ich diese leisen Tönen zwischen den Beiden. Es ist hier nicht alles voller übersprudelnder Emotionen und Liebesbekundungen, sondern es sind die unausgesprochenen Zwischentönen, die am lautesten sind und mich überzeugen konnten. Es war keine perfekte Geschichte, aber das hatte „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ auch nicht nötig. Für mich war es dennoch - oder sogar eher deswegen - ein kleines, aber feines Lesehighlight. Und es war für mich sicherlich nicht das letzte Buch von Estelle Laure. Fazit Obwohl „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ von Estelle Laure hier und da vielleicht ein paar kleine Ungereimtheiten hat und der Schreibstil der Autorin schon speziell ist, habe ich die Geschichte sehr gerne gelesen. Es wird sicherlich nicht das letzte Buch der Autorin für mich sein.

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Ein gelungenes Debüt
von MrsAmy am 22.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Lucilles Leben ist aus dem Gleichgewicht geraten. Sie ist fast 18, steht gerade vor ihrem Abschluss und hätte gerne einen Alltag wie alle anderen in ihrem Alter. Doch seit dem das mit ihrem Vater passiert ist und sie alle voller Mitleid anschauen und ihre Mutter in den Erholungsurlaub verschwunden... Lucilles Leben ist aus dem Gleichgewicht geraten. Sie ist fast 18, steht gerade vor ihrem Abschluss und hätte gerne einen Alltag wie alle anderen in ihrem Alter. Doch seit dem das mit ihrem Vater passiert ist und sie alle voller Mitleid anschauen und ihre Mutter in den Erholungsurlaub verschwunden ist, ist sie plötzlich ganz allein für ihre kleine Schwester Wren verantwortlich. Sie kümmert sich um sie, so gut es geht und bläut Wren ein, dass sie niemanden erzählen darf, dass sie allein sind, da man sie ansonsten trennen würde. Nebenbei beginnen sich die Rechnungen im Haus zu stapeln und Lucille realisiert, dass es ohne Job nicht geht. Als ob das nicht schon genug wäre, hat sie sich auch noch in den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin Eden verliebt. Doch Digby, den sie seit Kindestagen kennt, ist mit Elaine zusammen – schon seit Ewigkeiten und die beiden haben große Pläne für die Zukunft. „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ ist der Debütroman der amerikanischen Schriftstellerin Estelle Laure. Ein gelungenes Debüt – so viel steht fest. Hat man den Roman einmal in der Hand, so fällt es von Seite zu Seite schwerer, ihn wieder weg zu legen. Der Leser taucht langsam in die Handlung ein, erfährt von Lucille und Wren und ihrer neuen Lebenssituation. Was mit ihrem Vater passierte, bleibt über längere Zeit unklar, was der Spannung durchaus zuträglich ist. Störend ist, dass man am Anfang nicht nicht weiß, wie alt Lucille ist. So orientiert man sich an der Sprache des Buches, welches die Handlung in der Ich-Perspektive für den Leser erlebbar macht. Leider erscheint das erlebende Ich ein sehr unreifes zu sein, zu jung, um Verantwortung zu nehmen, vielleicht 14 oder 15 Jahren alt. Welch Überraschung, als sich dann herausstellt, dass Lucille beinahe 18 ist. Der Eindruck dieser Naivität legt sich mit der Zeit, denn Lucille reift und muss sich neuen, ungewohnten Aufgaben stellen. Die Autorin beweist dabei ein gutes Gespür für die Realität, nur weniges wirkt seltsam. Etwa, das Wren anscheinend sehr fettige Haare hat. Ein kleines Detail, aber man muss sich schon fragen, warum sich Lucille über den Geruch der Haare wundert und nicht auf die Idee kommt, ihre kleine Schwester einfach mal unter die Dusche zu stellen. Die weiteren Charaktere sind ebenso wie Lucille gut ausgearbeitet, sie haben ihre Ecken und Kanten, handeln meist nachvollziehbar. Beeindruckend ist Edens und Digbys Hilfsbereitschaft. Beide werden wochenlang nicht müde, mehrere Stunden am Abend auf Wren aufzupassen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Und eben das ist vielleicht auch die wichtigste Botschaft des Romans: die Selbstlosigkeit des Helfens ist keine Selbstverständlichkeit und doch sollten wir öfters anderen Menschen beiseite stehen, denn nur, wer gibt, ohne immer zu nehmen, wird später vielleicht das Glück haben und dasselbe erfahren. „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ ist ein berührendes Buch, welches uns lehrt, zu kämpfen, Freundschaften zu schätzen und unseren Weg zu gehen.

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Schöne, berührende Geschichte, die nur etwas eher hätte Hoffnung versprühen können
von Skyline Of Books am 12.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt Nachdem Lucilles Vater nach einem tragischen Ereignis die Familie verlässt, ändert sich Lucilles Leben völlig. Als ihre Mutter sie dann noch mit ihrer kleinen Schwester Wren alleine lässt, muss Lucille sich um alles kümmern. Sie muss ihre Schwester umsorgen, Geld verdienen, zur Schule gehen, Rechnungen bezahlen und von einem... Inhalt Nachdem Lucilles Vater nach einem tragischen Ereignis die Familie verlässt, ändert sich Lucilles Leben völlig. Als ihre Mutter sie dann noch mit ihrer kleinen Schwester Wren alleine lässt, muss Lucille sich um alles kümmern. Sie muss ihre Schwester umsorgen, Geld verdienen, zur Schule gehen, Rechnungen bezahlen und von einem auf den anderen Tag erwachsen werden. Dabei ist es für sie nicht sehr hilfreich, dass sie sich ausgerechnet in Digby, den Zwillingsbruder ihrer besten Freundin, verliebt. Digby scheint Lu genauso zu mögen, doch er hat eine Freundin… Gestaltung Die Farben des Covers finde ich wunderschön, ebenso wie das Motiv. Die kleinen Ballons, Vögel und Hufeisen sehen sehr niedlich aus. Durch die Farben wirkt das Cover auch sehr fröhlich, trotz der tragischen Geschichte. Mir hat auch gefallen, dass zu Beginn eines jeden Kapitels die kleinen Ballons wieder aufgegriffen wurden. Insgesamt wirkt das Cover sehr stimmig und gefällt mir sehr gut. Meine Meinung Um zu verkraften, dass ihr Ehemann nicht mehr zur Familie zurückkehrt, ist Lucilles Mutter verreist. Eigentlich nur für zwei Wochen. Als diese jedoch vorbei sind, kommt sie nicht zurück. Darum muss Lucille nun alles in die Hand nehmen. Sie muss sich um den Haushalt kümmern, Geld verdienen, um die Rechnungen zu bezahlen und sich um ihre kleine Schwester Wren kümmern. Da sie ahnt, dass ihre Mutter so schnell nicht zurückkehren wird, versucht Lu vor der Welt zu verheimlichen, dass die beiden Mädchen nun mutterseelenallein sind. Kein leichtes Unterfangen für ein Teenagermädchen, das sich zudem gerade zum ersten Mal so richtig in einen Jungen verliebt hat. In einen Jungen, der bereits leider vergeben ist… Ganz besonders spannend und gut gemacht fand ich die Gestaltung der Zeit. Dass die verschiedenen Elemente der Handlung auch in der Aufteilung der Kapitel deutlich werden, fand ich sehr außergewöhnlich und innovativ. Die Geschichte bekam so eine ganz eigene Dynamik und Zeitschiene. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Protagonistin Lucille in der Ich-Perspektive. Lus Zeitzählung beginnt mit dem Tag, an dem ihr bewusst wird, dass ihre Mutter nicht zurückkehren wird. So ist die Geschichte eine Abhandlung der Tage, an denen die junge Lu die Verantwortung eines Erwachsenen trägt. Dabei gibt es immer wieder kleine Zeitsprünge von zwei Wochen oder aber auch von nur ein paar Stunden, wobei jedes Kapitel den aktuellen Tag als Überschrift trägt. Aber auch Rückblicke zu dem Tag, an dem ihr Vater aus ihrem Leben verschwand, werden manchmal eingeschoben. Später beginnt Lu dann nach einem weiteren tragischen Ereignis in ihrem Leben eine neue Zeitrechnung. Neben der besonderen Aufteilung der Kapitel und der interessanten Zeiteinteilung gefiel mir vor allem auch die lockere Art, wie die Geschichte erzählt wurde. Auch wenn die Handlung eine traurige Thematik umfasst, besaß der Schreibstil der Autorin Estelle Laure etwas Leichtes. Ich habe das Buch innerhalb nur eines Tages komplett verschlungen, weil es sich so angenehm lesen ließ. Dabei fand ich es auch sehr schön, dass ich im Text immer wieder kleine Wahrheiten und Weisheiten des Alltags finden konnte, die auf das Leben zutreffen und die man sich selber zu Herzen nehmen kann. Auch die Figuren konnten mich durchweg überzeugen. Protagonistin Lu hat es nicht leicht. Sie versucht aber dennoch tapfer zu sein und hat mich so sehr beeindruckt. Sie möchte nicht vom Jugendamt von ihrer kleinen Schwester getrennt werden und versucht darum alles in ihrer Macht stehende, dass niemandem auffällt, dass die beiden Mädchen ganz auf sich alleine gestellt sind. Unterstützung erfährt sie dabei von ihrer besten Freundin und deren Zwillingsbruder Digby, in welchen Lu sich verliebt hat. Aber auch ein geheimnisvoller Engel scheint dem Mädchen wohlgesonnen zu sein, denn immer wieder finden sich plötzlich Lebensmittel im Haus oder die Gartenarbeit wurde schon erledigt. Ich fand es toll, dass zunächst nicht klar war, wer dieser „Engel“ war, da ich so meine eigenen Spekulationen anstellen konnte. Ich empfand Lus Gedanken und Gefühle größtenteils als sehr nachvollziehbar und war nur an einer Stelle nicht ganz einverstanden mit ihren Handlungen bzw. Reaktionen. Ihre Gefühle für Digby waren sehr authentisch. Aber auch ihre kleine Schwester Wren war sehr beeindruckend und tapfer für ihr Alter. Die Beziehung der beiden war für mich sehr gut dargestellt und fühlte sich echt an. Lus beste Freundin empfand ich als sehr cool, da sie eine ziemlich untypische Ballerina mit ernsthaften, nachdenklichen Sprüchen ist. Digby war mir auch sympathisch, da er für Lu da war als sie es am dringendsten brauchte und da er sie zum Lächeln gebracht hat. Auch hat mir der traurige Charakterzug der Handlung gefallen, der mit leisen Hoffnungsschimmern versehen ist. Jedoch muss ich sagen, dass ich mir gewünscht hätte, dass die Geschichte ein wenig eher einen hoffnungsvolleren Ton eingeschlagen hätte. Die Schicksalsschläge für Lu nahmen nämlich zunächst wirklich überhand. Zu dem Verlust ihres Vaters und ihrer Mutter, dem anstrengenden Job, den Geldsorgen und den Gedanken um ihre Schwester kamen noch ein Streit mit ihrer besten Freundin und ein weiteres tragisches Ereignis hinzu. Lus Erkenntnis, dass sie mit all ihren Sorgen und Nöten nicht alleine ist, dass ihre Freunde ihr beistehen und auch andere Menschen für sie da sind, trat erst auf den letzten 20 Seiten ein. Ich hatte erwartet, dass diese Erkenntnis, dieser hoffnungsvolle Aspekt schon ein wenig eher einsetzt. Fazit Wer nachdenkliche Geschichten mit einem leisen Hoffnungsschimmer mag, dem wird auch „Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance“ gefallen. Kleine, im Text versteckte Lebensweisheiten regen zum Nachdenken an und berühren das Herz. Auch der leichte, lockere Schreibstil und die sympathischen Figuren sorgen dafür, dass man das Buch rasend schnell verschlingt. Ich hätte mir nur gewünscht, dass die Handlung schon früher einen hoffnungsvollen Ton einschlägt und nicht erst am Ende. Gute 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

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Wenn sich alles verändert...
von Solara300 aus Contwig am 07.04.2016
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Kurzbeschreibung Wenn sich alles verändert, so erfährt das die 17 Jährige Lucille schneller als ihr lieb ist den von heute auf morgen ist sie die Erwachsene und muss sich nicht nur auf ihr letztes Jahr an der High-School konzentrieren, sondern auch noch ihre kleine Schwester versorgen denn die Mutter... Kurzbeschreibung Wenn sich alles verändert, so erfährt das die 17 Jährige Lucille schneller als ihr lieb ist den von heute auf morgen ist sie die Erwachsene und muss sich nicht nur auf ihr letztes Jahr an der High-School konzentrieren, sondern auch noch ihre kleine Schwester versorgen denn die Mutter wollte nur einen kleinen Urlaub machen und kehrt nicht mehr zurück. Da Lucille Angst hat, das die Nachbarn oder auch andere erfahren das ihre Mum für immer weg zu sein scheint, fasst sie einen Entschluss, da sie ihre kleine Schwester nicht an das Jugendamt verlieren möchte. Cover Das Cover besticht wie ich finde durch eine Farb Palette die einfach ein Eyecatcher ist. Mir gefällt das Cover von dem her sehr gut und da bekommt man Lust die Geschichte zu lesen. Schreibstil Die Autorin Estelle Laure hat hier eine berührende Geschichte verfasst, die einen mitnimmt in eine traurige und schlimme Realität für zwei Schwestern. Die eine ist noch mitten in ihrer Jugend und muss sich der Verantwortung ihrer Mutter stellen, die von heute auf morgen ihre beiden Mädels alleine lässt und ohne Geld. Die Hauptprotagonistin entwickelt sich Stück für Stück was gut zu der Geschichte passt, allerdings gibt es ein aber. Ich persönlich konnte keinen wirklich guten Bezug zu den Protagonisten aufbauen, da mir manches Mal die Tiefe der Charaktere fehlten. Es ist eine berührende Geschichte die mich leider nicht so zufrieden stellte. Meinung Wenn sich alles verändert... Dann sind wir bei der 17- Jährigen Lucille angekommen, die sich von heute auf morgen nicht nur mit den Problemen der Highscholl konfrontiert sieht, sondern auch noch versuchen muss sich und ihre kleine Schwester Wren durchzubringen. Was war passiert? Nun ihre Mutter hatte beschlossen sich eine kleine Auszeit zu gönnen und kehrte daraufhin einfach nicht mehr zurück und war auch nicht mehr erreichbar. Denn kurz bevor sie diese Auszeit beschloss, kam ihr Mann und der Vater der beiden in eine Klinik da er einen Nervenzusammenbruch hatte Lucille durchlebt Angst und gleichzeitig Hoffnung, da sie sich vor ihrer kleinen Schwester den Kummer nicht anmerken lassen möchte. Aber mit jeden Tag der die Mutter nicht da ist wird die Situation immer verfahrener und ihre einige Stütze ist ihre Freundin Eden die ihr mit Rat und Tat zur Seite stehen möchte. Aber außer ihr hat Lucille Angst das jemand herausfinden könnte was bei ihr daheim los ist und das das Geld knapp wird. Somit beschließt Lucille nicht nur zu arbeiten und ihre High School zu absolvieren sondern auch für Wren dazu sein. Aber bei alle der Arbeit und der Angst leuchtet auch ein Funken auf und zwar nicht nur der der Hoffnung sondern auch der Liebe zu Digby. Der ist Edens Zwillingsbruder und eigentlich glücklich vergeben...oder nicht Für mich emotional berührend und ich fand die Situation der beiden Mädels mehr als schlimm. Fazit Für mich eine Geschichte die einen nachdenklich stimmt, mit wieviel Gefahren Kinder leben müssen und nicht unbeschwert ihr Jugend und das Kind sein erleben können. 3 von 5 Sternen

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Kann nicht hervorstechen
von Julia Lotz aus Aßlar am 04.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. Denn sie hat ein großes Geheimnis: Sie kümmert sich ganz allein um ihre kleine Schwester. Damit man sie ihr nicht wegnimmt, tut Lucille so, als wären ihre Eltern noch da.... Inhalt: Eigentlich hat Lucille Wichtigeres zu tun, als sich ausgerechnet in den vergebenen Zwillingsbruder ihrer besten Freundin zu verlieben. Denn sie hat ein großes Geheimnis: Sie kümmert sich ganz allein um ihre kleine Schwester. Damit man sie ihr nicht wegnimmt, tut Lucille so, als wären ihre Eltern noch da. Sie geht nach der Schule arbeiten, bezahlt Rechnungen – und überlegt sich Ausreden. Von heute auf morgen muss sie erwachsen sein. In diesem Chaos bleibt keine Zeit für große Gefühle – aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht? Denn gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance. (Quelle: Klappentext) Meine Meinung: Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance ist eines dieser Bücher, die ich in der Vorschau zwar wahrnehme, das allerdings nur flüchtig. Ich bin nicht der größte Fan von zeitgenössischer Jugendliteratur und wenn, dann müssen die Geschichten außergewöhnlich sein und mich berühren. Obwohl Gegen das Glück… mit seinem Cover Aufmerksamkeit erregt, erschien es mir nicht als eines dieser Bücher. Als ich ein Exemplar des Buches jedoch überraschend zugeschickt bekam, setzte ich mich ans Lesen, denn was sind schon 250 Seiten? Ich versuchte unvoreingenommen an das Buch zu gehen und mich voll und ganz auf die Geschichte einzulassen. Was mir sehr gut gefallen hat, war zum einen der Schreibstil Estelle Laures, zum anderen die Personen im Buch. Nicht nur Lucille und ihre Schwester Wren habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Auch Lucilles beste Freundin Eden und ihr Zwillingsbruder Digby sind toll. Im Verlauf der Handlung tauchen neben diesen vieren auch noch sehr viele andere Charaktere auf, die man beinahe ausnahmelos ins Herz schließt. An ihnen allen haftet etwas ganz besonderes, das sie einzigartig macht, während die auf der anderen Seite hundertprozentig authentisch und direkt aus dem Leben gegriffen sind. Letztendlich waren sie auch der Grund, der mich am Lesen gehalten hat und wegen der tollen Entwicklung, die Lucille durchmacht (und mit ihr alle anderen) musste ich das Buch fertig lesen. Der Rest hat mir allerdings nicht so gut gefallen. Sprich: Inhalt, Idee, Umsetzung, Ende. Das, was ich schon beim durchlesen der Vorschau vermutet habe, hat sich bewahrheitet. Gegen das Glück… schafft es nicht aus der Masse der Jugendbücher herauszustechen. Es ist zu normal. Zu mittelmäßig. So gemein das auch klingt. Die Geschichte ist eine dieser typischen, die mit dem worst case arbeiten. Lucilles Dad ist in der Psychiatrie und ihre Mom hat sie und ihre Schwester verlassen. Natürlich ohne finanzielle Absicherung und darüber hinaus muss Lucille auch nur noch 6 Monate durchstehen, bis sie 18 ist und das Sorgerecht für ihre kleine Schwester übernehmen darf. Soweit so gut. Die Geschichte ist in Ordnung und mit einer kleinen Besonderheit, hätte man sie sicher sehr interessant gestalten können. Aber dann packt die Autorin noch die unglückliche Liebe zum Zwillingsbruder der besten Freundin hinzu (der natürlich vergeben ist) und dann passiert in der Geschichte noch ein Unfall, der die ganze Sache noch einmal verschlimmert. Da fragte ich mich: Muss das sein? Ist eine Geschichte nur lesenswert, wenn sich Skandal über Skandal auf nur eine Person entlädt? Nein. Ist sie nicht. Das macht Gegen das Glück… nicht nur mittelmäßig sondern auch ein wenig nervig. Ich mag keine Bücher mehr lesen, in denen Jugendliche todkrank sind und wie durch Zufall genesen und auch keine Bücher, in denen die Protagonistin das volle Programm an Schicksalsschlägen bekommt, die sich am Ende alle wie durch Zauberhand lösen. Zu letzterer Kategorie hat Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance gehört und das ist mein großer Kritikpunkt am Buch. Bewertung: Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance sieht zwar bezaubernd aus und im Buch verstekcne sich auch ebenso bezaubernde Charaktere, allerdings haben mir die Geschichte und das Ende von dieser gar nicht gefallen. Alles ist überzogen und für meinen Geschmack zu sehr dramatisch. Ich möchte authentische Bücher lesen, in denen die Protagonistin nicht gegen alles und jeden ankämpfen muss und sich am Ende alles wie durch Zauberhand löst. Genau solch ein Buch ist Gegen das Glück… und deshalb kann es sich nicht aus der breiten Masse an zeitgenössischen Jugendbüchern hervorheben. Vielen herzlichen Dank an den Fischer Verlag für das überraschende *Rezensionsexemplar.

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Deprimierende Geschichte über ein Mädchen,das schneller erwachsen werden muss,als wie es ihr lieb ist.
von YaBiaLina aus Berlin am 16.10.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ich wurde schon gewarnt vor dem Buch,als ich es mir hier auf LB ertauscht habe.Doch ich habe mir gedacht,ich versuche es trotzdem und bilde mir meine eigene Meinung über das Buch,da mich eigentlich,andere Meinungen oder Rezensionen nicht davon abhalten,ein Buch zu lesen. Doch auch ich muss sagen,das ich sehr enttäuscht... Ich wurde schon gewarnt vor dem Buch,als ich es mir hier auf LB ertauscht habe.Doch ich habe mir gedacht,ich versuche es trotzdem und bilde mir meine eigene Meinung über das Buch,da mich eigentlich,andere Meinungen oder Rezensionen nicht davon abhalten,ein Buch zu lesen. Doch auch ich muss sagen,das ich sehr enttäuscht von dem Buch bin.Es war größtenteils echt deprimierend und einfach nur traurig.Es gab keine Höhepunkte oder Happy End´s....diese Geschichte wurde einfach niedergeschrieben,wenig Emotionen oder Gefühle,keine Höhen oder Tiefen....zumindest nicht viele davon.Es wurde zum Teil immer langweiliger und ich geriet ins Stocken beim Lesen.Erst zum Ende hin,nahm es dann doch etwas an Spannung zu. Lucielle,die Hauptprotagonistin,muss sich alleine,mit ihren 17 Jahren,um ihre 9 jährige Schwester kümmern.Ihr Vater und ihre Mutter haben beide das Weite gesucht und sie einfach sich selbst überlassen.Rechnungen stapeln sich,Kleidung wird zu klein,das Essen wir weniger....und keiner darf etwas erfahren,sonst nehmen sie ihre kleine Schwester weg.So sieht das Leben von Lucielle aus. Sie ist trotz allem stark.Sie meistert die Situation sehr gut.Sie reist sich wortwörtlich ihren A**** auf,um sich und ihre Schwester zu versorgen,um Rechnungen zu bezahlen...damit sie ein einigermaßen gutes Leben haben.Und das alles nur,weil die Elten einen in Stich gelassen haben.Mit ihren 17 Jahren,ist sie erwachsener als manch ein "richtiger" Erwachsener. Ihre Freundschaft zu ihrer besten Freundin Eden,empfinde ich als sehr merkwürdig.Wie sie miteinander umgegangen sind und geredet haben,sehr eigenartig.Digby,der Zwillingsbruder von Eden,ist auch schwer einzuschätzen.Er steht zwischen den Stühlen und weiß nicht recht,wie er sich entscheiden soll.Das macht seine Art doch etwas komisch.Einerseits macht er Lu Hoffnung,dann schiebt er sie wieder von sich. Der Schreibstil war okay.Man kam flüssig durchs Buch,auch wen die Sätze manchmal ein wenig komisch waren.Die Kapitellängen waren angenehm,die anderen kürzer,manche länger. Achtung Spoiler: Für mich selber,war das Buch schon eine Enttäuschung,da ich dachte,das Lucielle irgendwann wieder aufatmen kann und die Aufgaben einer Mutter/Hausfrau ablegen kann und sie ihrem Vater oder ihre Mutter wieder übergeben kann.Aber das war leider nicht der Fall.Sehr deprimierend wenn man weiß,das ein 17 jähriges Mädchen,kein Mädchen mehr sein darf und der Ernst des Alltags für sie jetzt schon eine Rolle spielt.

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Drama und Selbstmitleid ohne Ende
von eclipse888 am 12.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Lucille sollte sich eigentlich auf ihr Abschlussjahr freuen: Sie versteht sich gut mit ihrer kleinen Schwester Wren, ihre beste Freundin Eden ist immer für sie da und sie ist heimlich verliebt. Doch am ersten Schultag nach den Sommerferien kommt Lucilles Mutter nicht aus dem Urlaub zurück und die beiden... Lucille sollte sich eigentlich auf ihr Abschlussjahr freuen: Sie versteht sich gut mit ihrer kleinen Schwester Wren, ihre beste Freundin Eden ist immer für sie da und sie ist heimlich verliebt. Doch am ersten Schultag nach den Sommerferien kommt Lucilles Mutter nicht aus dem Urlaub zurück und die beiden Schwestern müssen allein zurechtkommen. Aber Lucille gibt nicht auf und versucht, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Sie verdient Geld, bezahlt Rechnungen und kümmert sich um Wren. Da bleibt nicht viel Zeit, vor allem nicht für große Gefühle. Aber wer kann sich schon wehren, wenn die wahre Liebe vor der Tür steht? Glück, Schicksal, Happily Ever After... Kommt schon, ich bin doch sicherlich nicht die Einzige, die diese Assoziation hatte! Der Klappentext deckt das zwar nicht so direkt, aber trotzdem habe ich gerade bei dem Titel erwartet, dass es eine Liebesgeschichte gibt, die das Glück sein soll, das das harte Schicksall von Lucille zurückdrängt. Mein Problem mit dem (Hör)Buch hat schon damit angefangen, dass es einfach viel zu ernst ist. Lucilles Mutter ist weg und hat sie mit ihrer Schwester allein gelassen. Da ich selber öfter mal auf meine Schwestern aufpassen muss, weiß ich, dass das hart sein kann, besonders auch, wenn sie den Haushalt schmeißen und Geld verdienen muss, um irgendwie über die Runden zu kommen, das will ich ihr auch gar nicht absprechen. Aber wieso kann sie nicht mal die Nachbarin fragen, ob sie ihr hilft? Irgendwelche Verwandten wird sie bestimmt auch noch haben. Lucille übernimmt diese Verantwortung und anstatt einen Teil davon vielleicht mal mit jemandem zu teilen, zerfließt sie in Selbstmitleid und stresst sich immer mehr. Lucille ist generell ein Charakter, bei dem ich ziemlich zwiegespalten bin. Einerseits ist da die Lucille, die sich in Selbstmitleid ertränkt und niemanden um Hilfe bittet, aber andererseits stellt sie sich selbst hinten an und kümmert sich um ihre Schwester, obwohl sie selbst kaum älter ist als sie. Ganz egal, was ich sonst noch von ihr halte, das muss ich einfach bewundern. Eben habe ich ja gesagt, dass ich auf eine Liebesgeschichte gehofft habe. Und es gibt auch eine, die jedoch ziemlich schwierig ist. Es geht nämlich darum, dass Digby seine Freundin mit Lucille betrügt. Und sie WEISS das, sie hat seine Freundin mehrmals getroffen und denkt sich auch immer wieder, dass sie nichts mit ihm anfangen sollte, weil er eben schon vergeben ist. Sorry, aber das macht mir weder den einen, noch die andere irgendwie sympathisch und Lucilles hat bei weitem auch so schon wenig Sympathiepunkte bei mir. Über die Autorin: Estelle Laure ist eine US-amerikanische Autorin. Sie hat in Vermont Kreatives Schreiben studiert und lebt heute mit ihren beiden Kindern in Taos. Fazit Lucille nimmt alles viel zu ernst und ihre Entscheidungen machen sie nicht allzu sympathisch. Im Grunde finde ich die Idee nicht schlecht, aber die Ausführung könnte locker als Handlung einer super dramatischen Dramaserie durchgehen, von der ich nach den ersten Paar Folgen schon genug hätte.

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Leider nicht so meins ...
von Sharon Baker von sharonbakerliest aus Mönchengladbach am 11.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Lucille hat ein Problem. Ihre Eltern haben sich getrennt. Ihr Vater ist in einer Klinik, sollte er noch dort sein. Ihre Mutter macht einen Kurzurlaub, um alles zu sortieren, den Kopf frei zubekommen und dann wieder für ihre Mädchen zu sorgen. Sie kommt aber nach den zwei Wochen nicht... Lucille hat ein Problem. Ihre Eltern haben sich getrennt. Ihr Vater ist in einer Klinik, sollte er noch dort sein. Ihre Mutter macht einen Kurzurlaub, um alles zu sortieren, den Kopf frei zubekommen und dann wieder für ihre Mädchen zu sorgen. Sie kommt aber nach den zwei Wochen nicht zurück. Jetzt steht Lucille mit ihrer kleinen Schwester alleine da, was soll sie machen? Wenn sie Hilfe holt, wird sie mit Sicherheit von ihrer Schwester getrennt. Also reißt sich Lu zusammen, nimmt die Dinge in die Hand und versucht allein sich dieser Situation entgegen zusetzten. Dabei bekommt sie Hilfe von ihrer besten Freundin und deren Zwillingsbruder, nur dumm, das Lu in seiner Gegenwart zu nix fähig ist, denn Gefühle kann sie sich momentan nicht leisten. Außerdem ist er auch schon vergeben. Aber das sieht Lu´s Herz anders, oder warum schlägt es so schnell? Wird sie überhaupt eine Chance haben, auf die ganz große Liebe? Wird sie ihr Schicksal stemmen können? Und ist sie wirklich so allein? Ich mag ja solche ehrlichen sozialkritischen Geschichten, wo Jugendliche schnell erwachsen werden, wo sie zupacken müssen, um ihr Leben zu meistern. Lu‘s Geschichte schien mir perfekt dafür zu sein und hat mich doch nicht so erreichen können, wie ich es gerne gehabt hätte. Zum einen haut die Autorin aber mal so richtig auf Drama, kaputter Vater, verschwundene Mutter, unglücklich verliebt, keine schöne Kindheit, mit einer Freundin, die die super Familie hat und eine Schönheit ist und eine kleine Schwester, die auch noch hochintelligent ist und dann noch einen Unfall, der das alles nochmals dramatisiert. Das andere ist ihr Erzählstil, ich bin damit gar nicht warm geworden und obwohl alles aus Lu´s Sicht erzählt wird, war sie mir total fremd und ich habe es irgendwie so aus weiter Ferne miterlebt. So richtig ans Herz ist mir so keine Figur gewachsen und dann, ja dann das Ende, ganz ehrlich, Hollywood lässt grüßen, das war mir zu viel von allem. Lu ist also ein Mädchen aus einer sozialschwachen Familie, der Vater weint seiner Musikerkarriere hinterher, eine Mutter, die alles zusammenhält und eine kleine Schwester, die mehr sieht, als die anderen wahrnehmen. Dazu kommt, das Lu von sich selbst nicht viel hält und mehr so eine Art Durchschnitts Mädchen ist. Mir kam sie oft schüchtern, unbeholfen und völlig fehl am Platz vor, die Kämpferin konnte ich ihr nicht so recht abnehmen. Tja und dann auch noch die unglückliche Liebesgeschichte, okay sie war süß, aber jetzt nicht wirklich der Hit und was zum Teufel hat sie sich bei dem Namen gedacht, Digby , wer heißt bitte so. Okay, ich entschuldige mich bei allen, die so heißen, aber mal ehrlich, romantische Vorstellungen habe ich bei diesen Namen nicht wirklich entwickelt, obwohl alles andere sehr niedlich geschrieben war. Am Ende muss ich sagen, es war nett zu lesen, aber mehr auch nicht, wie ein Sommerregen der kühlt, aber nicht von Dauer ist und nur für den Moment glücklich macht. Ich hatte mir wirklich mehr gewünscht, dem Ganzen hat für mich die Tiefe gefehlt und das Persönliche. Hier wurde mir zu sehr das Augenmerk auf ein Happy End gelegt und nicht wirklich an das Reale gedacht. Dazu noch eine Romanheldin, mit der ich nicht so viel anfangen konnte, da sie doch sehr distanziert dargestellt wurde. Leider konnte es mich nicht überzeugen.

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