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Gehe hin, stelle einen Wächter

Roman

(3)
Jedes Jahr reist Jean-Louise Finch aus dem mondänen, aufgeklärten New York zurück in ihre Heimatstadt Maycomb im Süden der USA, um den Sommer bei ihrer Familie zu verbringen. Doch diesmal ist etwas anders als sonst: In dem beschaulichen Städtchen breiten sich Rassenunruhen aus, und Jean-Louise wird fassungslos Zeugin, wie ihr Vater Atticus in der ersten Reihe steht. Die bewegende Geschichte einer Tochter, die sich von ihrem geliebten Vater emanzipieren muss, um zu sich selbst zu finden; ein Zeitdokument tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche und ein literarischer Fund, der seinesgleichen sucht.



Portrait
Harper Lee wurde 1926 in Monroeville/Alabama geboren, wo sie bis zu ihrem Tod im Februar 2016 lebte. Für den Roman "Wer die Nachtigall stört" (1960) erhielt sie u.a. den Pulitzer-Preis. Das Buch zählt zu den bedeutendsten US-amerikanischen Werken des 20. Jahrhunderts. Das Manuskript zu "Gehe hin, stelle einen Wächter" wurde erst 2014 entdeckt und 2015 unter großer weltweiter Aufmerksamkeit publiziert.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 12.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10018-8
Verlag Penguin Verlag
Maße (L/B/H) 185/120/27 mm
Gewicht 297
Originaltitel Go Set A Watchman
Verkaufsrang 3.743
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Großartig und aktueller den je “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Jean-Louise kehrt jedes Jahr für den Sommer aus New York wieder zu Ihrer Familie in den Süden zurück. Den Süden in dem Schwarze bis vor kurzem immer noch wie Sklaven behandelt wurden. Wie Menschen zweiter Klasse. Ähnlich den Frauen, deren Aufgabe es ist sittsam und adrett zu sein und die sich doch bitte nicht in die Politik einmischen Jean-Louise kehrt jedes Jahr für den Sommer aus New York wieder zu Ihrer Familie in den Süden zurück. Den Süden in dem Schwarze bis vor kurzem immer noch wie Sklaven behandelt wurden. Wie Menschen zweiter Klasse. Ähnlich den Frauen, deren Aufgabe es ist sittsam und adrett zu sein und die sich doch bitte nicht in die Politik einmischen sollen um ihre Schönheit nicht durch Denkfalten zu gefährden. Man gibt sich großzügig und gönnerhaft den Schwarzen gegenüber in der Familie Finch schließlich brauchen diese Menschen zweiter Klasse ja Unterstützung. Aber bitte nicht im eigenen Haus und nicht im eigenen Viertel und überhaupt wie soll man diesen Ungebildeten denn über den Weg trauen.
Lee Harper hat mich unglaublich berührt und wütend gemacht und überzeugt das wir noch lange nicht da sind wo wir sein sollten was Gerechtigkeit angeht.
Das Kleinbürgertum was sich selbst als großer Helfer sieht aber doch bitte in seiner Komfortzone nicht gestört werden möchte gibt es auch heute noch.
Jeder sollte dieses Buch lesen !

„Was für ein zeitloses, bzw. aktuelles Buch“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Was für eine Sensation! 2015 erschien weltweit ein 2. Buch von Harper Lee. Die meisten von uns haben wohl „Wer die Nachtigall stört“ entweder gelesen und/oder als wundervollen Film mit Gregory Peck geguckt. Bei mir ist es beides schon etwas her, aber ich habe auch beides in sehr liebevoller Erinnerung behalten. Da erstaunte es doch, Was für eine Sensation! 2015 erschien weltweit ein 2. Buch von Harper Lee. Die meisten von uns haben wohl „Wer die Nachtigall stört“ entweder gelesen und/oder als wundervollen Film mit Gregory Peck geguckt. Bei mir ist es beides schon etwas her, aber ich habe auch beides in sehr liebevoller Erinnerung behalten. Da erstaunte es doch, dass Harper Lee, die zu dem Zeitpunkt 89 Jahre alt war, anscheinend schon vor „Wer die Nachtigall stört“ ein Buch geschrieben hat, welches von den Verlagen abgelehnt wurde. Wieso kam es erst 2015 heraus? Wollte die Autorin es wirklich veröffentlicht sehen?

Harper Lees Roman (geschrieben 1957) spielt in den 50er Jahren in Maycomb County, dem Ort, in dem auch „Wer die Nachtigall stört“ gespielt hat. Scout, die Tochter des Anwalts Atticus Finch, ist inzwischen erwachsen und lebt in New York. Sie wird jetzt auch nicht mehr Scout genannt, sondern Jean Louise. Sie kommt zu einem Sommerurlaub nach Hause und macht dort eine erschreckende Entdeckung. Ihr Geburtsort ist ihr fremd geworden. Sie war ja schon immer anders als die anderen Kinder. Und dies hat sich durch ihr Leben in New York noch verstärkt. In Maycomb herrschen noch die alten Sitten und Gebräuche. Die Frauen kümmern sich um die drei Ks. Sie machen sich jeden Tag hübsch für ihre Männer und plappern brav nach, was diese so von sich geben. Jean Louises Tante Alexandra, die inzwischen für ihren Bruder den Haushalt führt, kritisiert andauernd Jean Louises Aussehen. Kein Lippenstift und Hosen! Und dann merkt Jean Louise, dass sich auch die Stimmung vor Ort geändert hat. Während sich die schwarzen und weißen Mitbürger einigermaßen freundlich miteinander abgegeben haben, herrscht jetzt eine strikte Trennung. Und es hat sich in Maycomb County ein Bürgerrat gebildet, dem sehr zu Jean Louise Entsetzens auch ihr Vater und ihr Freund aus Kindertagen, Henry, angehören. Sie sind gegen die Forderung des Obersten Bundesgerichts, die den Schwarzen die gleichen Bürgerrechte zubilligen wollen. Es kommt zu einer erbitterten Auseinandersetzung mit ihrem Vater.

Es ist dies ein ganz anderes Buch als „Wer die Nachtigall stört“. Bei dem zuerst erschienenen Buch wurde die Geschichte aus Kindersicht erzählt. Es war eine sehr versöhnliche Sichtweise. „Geh hin, stelle einen Wächter“ ist da ganz anders. Harper Lee wechselt zwischen der Erzählung, wie Jean Louise nach Maycomb County zurückkehrt und den Gedanken, die sich Jean Louise macht. Es ist ein Buch, welches sich sehr intensiv mit der Zeit der Rassenkonflikte in den USA beschäftigt. Jean Louise kann einfach nicht verstehen, wie die Menschen in ihrer Heimatstadt ticken. Es ist ein großartiges Buch, was sehr zum Nachdenken anregt. Das einzige, was mir an diesem Buch gefehlt hat, ist ein Nachwort vom Verlag. Ich hätte gerne noch etwas mehr über die Entstehung des Buches, die Hintergründe und eine geschichtliche Einordnung der Zeit in den USA bekommen. Denn darüber weiß in Deutschland nicht jeder Bescheid.

Als ich dieses Buch schon relativ weit gelesen hatte, hab ich festgestellt, dass dieses Buch einfach zeitlos und damit immer aktuell ist. Denn immer wird es Menschen geben, die Angst vor Menschen haben, die anders sind. Sei es die Hautfarbe, die Religion, die Nationalität, die sexuelle Orientierung oder die Gesundheit der Menschen. Was anders ist macht Angst. Der Mensch muss sich dagegen wappnen. Und je nach Temperament kämpft er für oder gegen diese andersartigen Menschen. Besonders schwierig sind aber die Menschen, die einfach ihr Fähnchen in den Wind hängen, die sogenannten Mitläufer. Sie sind nämlich eine Grauzone und sehr schwer zu enttarnen. Und sie stützen so manches Unrechtsregime. Und genau in diese Wunde hat Harper Lee schon sehr früh ihre Finger legt. Es war kein Wunder, dass das Buch nicht erschienen ist, als sie einen Verlag dafür gesucht hat. Es hätte nämlich zu vielen Menschen einen Spiegel vors Gesicht gehalten.

Dieses Buch ist einerseits eine ideale Lektüre für Leserinnen und Leser, die gerne durchaus kritische, aber liebevolle Bücher über den Süden der USA mögen. D.h. die gerne „Gute Geister“ von Kathryn Stockett, „Grüne Tomaten“ von Fannie Flagg oder auch „Die Bienenhüterin“ von Sue Monk Kidd gelesen haben. Allerdings ist dies Buch auch gerade jetzt sehr interessant für Menschen, die sich mit der aktuellen Flüchtlingssituation beschäftigen, denn auch hier kommen wieder unsere Ängste durch.

Anette Dingeldein, Thalia-Buchhandlung Varel

20 Jahre nach den Ereignissen in "Wer die Nachtigall stört" muss sich Scout auf schmerzhafte Weise mit ihrem geliebten Vater Atticus Finch auseinandersetzen. Unbedingt lesen! 20 Jahre nach den Ereignissen in "Wer die Nachtigall stört" muss sich Scout auf schmerzhafte Weise mit ihrem geliebten Vater Atticus Finch auseinandersetzen. Unbedingt lesen!

Vera Theus, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Eine kritische Geschichte die, obwohl Jahrzehnte alt so aktuell wie nie ist. Gut geschrieben und mit ausgefeilten Charakteren. Eine kritische Geschichte die, obwohl Jahrzehnte alt so aktuell wie nie ist. Gut geschrieben und mit ausgefeilten Charakteren.

Friederike Foerster, Thalia-Buchhandlung Bonn

Überzeugend und ernsthaft wird die Auseinandersetzung der Tochter mit dem übermächtigen Vater und Anwalt aus "wer die Nachtigall stört" betrieben. Das geht unter die Haut. Überzeugend und ernsthaft wird die Auseinandersetzung der Tochter mit dem übermächtigen Vater und Anwalt aus "wer die Nachtigall stört" betrieben. Das geht unter die Haut.

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Die Fortsetzung von "Wer die Nachtigall stört". Scout ist erwachsen geworden und stellt sich den Themen ihres Lebens, ihrer Familie, ihrer Stadt und ihres Landes. Beeindruckend! Die Fortsetzung von "Wer die Nachtigall stört". Scout ist erwachsen geworden und stellt sich den Themen ihres Lebens, ihrer Familie, ihrer Stadt und ihres Landes. Beeindruckend!

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Die großen Themen dieses Romans - Emanzipation, Ablösung, Heimkehr und Rassismus. Ein schönes Buch, humorvoll und leicht geschrieben über ein wichtiges immer noch aktuelles Thema. Die großen Themen dieses Romans - Emanzipation, Ablösung, Heimkehr und Rassismus. Ein schönes Buch, humorvoll und leicht geschrieben über ein wichtiges immer noch aktuelles Thema.

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Endlich der Nachfolger von "Wer die Nachtigall stört". Endlich der Nachfolger von "Wer die Nachtigall stört".

„[...]Denn der Herr sagte zu mir also: Gehe hin, stelle einen Wächter, der da schaue und ansage.[...] Jesaja, 21“

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Der erstmalig 2015 erschienene Debütroman von Harper Lee ist die Lektüre absolut wert. Die Geschichte erscheint im Gegensatz zu "Wer die Nachtigall stört" (parallel in neuer Übersetzung erschienen) eckiger und kantiger, bietet aber ebenso wie sein "Pendant" ein politisch nach wie vor hochaktuelles Thema. Der erstmalig 2015 erschienene Debütroman von Harper Lee ist die Lektüre absolut wert. Die Geschichte erscheint im Gegensatz zu "Wer die Nachtigall stört" (parallel in neuer Übersetzung erschienen) eckiger und kantiger, bietet aber ebenso wie sein "Pendant" ein politisch nach wie vor hochaktuelles Thema.

„Wiedersehen mit alten Bekannten“

Susanna Wanke, Thalia-Buchhandlung Erlangen (Arcaden)

Wer den Klassiker kennt, wird alte Bekannte wieder treffen, aber auch für "Nichtwisser" ein wunderbar gelesenes Hörerlebnis. Eine Geschichte voll Menschenfreundlichkeit und Weisheit! Wer den Klassiker kennt, wird alte Bekannte wieder treffen, aber auch für "Nichtwisser" ein wunderbar gelesenes Hörerlebnis. Eine Geschichte voll Menschenfreundlichkeit und Weisheit!

Indra Fürstenberg, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Roman, der absolut faszinierend ist und seinem Vorgänger in nichts nachsteht. Ein unbedingtes Muss! Ein Roman, der absolut faszinierend ist und seinem Vorgänger in nichts nachsteht. Ein unbedingtes Muss!

Vanessa Pludra, Thalia-Buchhandlung Berlin

Auch wenn es stilistisch und inhaltlich nicht mit dem Vorgänger mithalten kann, ist es dennoch für alle Fans ein absolutes Muss! Auch wenn es stilistisch und inhaltlich nicht mit dem Vorgänger mithalten kann, ist es dennoch für alle Fans ein absolutes Muss!

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Die Fortsetzung des Klassikers "Wer die Nachtigall stört" überrascht in jeder Hinsicht. Ein interessanter Entwurf, der den "Helden" Atticus Finch jedoch nachhaltig entzaubert. Die Fortsetzung des Klassikers "Wer die Nachtigall stört" überrascht in jeder Hinsicht. Ein interessanter Entwurf, der den "Helden" Atticus Finch jedoch nachhaltig entzaubert.

„Wer die Nachtigall stört...2. Teil“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Weltweit ist nun die Fortsetzung von 'Wer die Nachtigall stört' erschienen, ein Buch, das Harper Lee bereits 1957 vor der 'Nachtigall' geschrieben hatte und das von den Verlagen abgelehnt wurde. Das Manuskript war verschollen und wurde erst jetzt durch Zufall wieder entdeckt. Scout ist nun 15 Jahre älter, wird jetzt nur noch Jean Louise Weltweit ist nun die Fortsetzung von 'Wer die Nachtigall stört' erschienen, ein Buch, das Harper Lee bereits 1957 vor der 'Nachtigall' geschrieben hatte und das von den Verlagen abgelehnt wurde. Das Manuskript war verschollen und wurde erst jetzt durch Zufall wieder entdeckt. Scout ist nun 15 Jahre älter, wird jetzt nur noch Jean Louise genannt, und wohnt in New York. In den Ferien kommt sie in ihre Geburtsstadt Maycomb County zurück und muss feststellen, dass alles, was ihr vertraut und wichtig war, sich geändert hat, unter anderem auch die Einstellung ihres Vaters Atticus Finch, der früher immer ihr großes Vorbild gewesen ist.

Das, was in der Nachtigall so fasziniert hat, Atticus und sein Kampf gegen den Rassismus, hat sich weitgehend verflüchtigt und übrig geblieben ist nur die junge Jean Louise, die vor den Kopf gestoßen ist und mit der Wahrheit über ihren Vater, den Helden,konfrontiert wird. Meiner Meinung nach kommt 'Gehe hin, stelle einen Wächter' nicht an die 'Nachtigall' heran. Leider.

G. D., Thalia-Buchhandlung Hagen

Nicht zu vergleichen mit dem weltberühmten Vorgänger "Wer die Nachtigall stört"! Nicht zu vergleichen mit dem weltberühmten Vorgänger "Wer die Nachtigall stört"!

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Was ist mit unserem Held Atticus passiert? Verstörende Szenen, in denen Scout am Vater verzweifelt, wechseln sich ab mit wunderschönen Kindheitserinnerungen, wie wir sie kennen. Was ist mit unserem Held Atticus passiert? Verstörende Szenen, in denen Scout am Vater verzweifelt, wechseln sich ab mit wunderschönen Kindheitserinnerungen, wie wir sie kennen.

Lisa Marghescu, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Leider eher langweilig. Leider eher langweilig.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
2
0
0
0
1

Kindische Erlebniserzählung
von einer Kundin/einem Kunden aus Berne am 14.11.2016

Der Roman "Gehe hin, stelle einen Wächter" von Harper Lee ist nicht ansatzweise literarisch vergleichbar mit "Wer die Nachtigall stört". Die Handlung besteht hier aus einer kindlichen und redundanten Erlebniserzählung, verfasst in einem albernen Sprachstil, was durch die z.T. unsensible Übersetzung noch verstärkt wird.Nur ganz vereinzelt, z.B bei der... Der Roman "Gehe hin, stelle einen Wächter" von Harper Lee ist nicht ansatzweise literarisch vergleichbar mit "Wer die Nachtigall stört". Die Handlung besteht hier aus einer kindlichen und redundanten Erlebniserzählung, verfasst in einem albernen Sprachstil, was durch die z.T. unsensible Übersetzung noch verstärkt wird.Nur ganz vereinzelt, z.B bei der differenzierten Charakterisierung Calpurnias, blitzt etwas von dem Können Harper Lees auf, wie sie es in ihrem Roman, durch den sie berühmt wurde und unvergessen bleibt, zeigt. Dieser als so sensationell angepriesene Roman wäre besser in seiner wohlverdienten Vergessenheit geblieben.

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20 Jahre später ...
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 17.01.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Das Leben der Familie Finch in Maycomb, Alabama, hat sich in den letzten 20 Jahren sehr verändert. Atticus Finch arbeitet noch immer als Anwalt, doch sonst ist nichts mehr, wie es einst war. Jem, sein einziger Sohn, starb mit knapp 30 Jahren an Herzversagen, wie schon seine Mutter und... Das Leben der Familie Finch in Maycomb, Alabama, hat sich in den letzten 20 Jahren sehr verändert. Atticus Finch arbeitet noch immer als Anwalt, doch sonst ist nichts mehr, wie es einst war. Jem, sein einziger Sohn, starb mit knapp 30 Jahren an Herzversagen, wie schon seine Mutter und aus der kleinen, rebellischen Scout wurde Jean Louise Finch. Diese hat Maycomb verlassen und lebt in New York. Zwar kehrt sie regelmäßig nach Hause zurück, doch Zuhause ist sie in Maycomb nicht mehr. Es sind die 1950er und auch in diesem Sommer wird die 26-jährige Jean Louise wieder in ihre alte Heimat zurückkehren und dort einige Zeit verbringen. Ihr Vater ist mittlerweile über 70 Jahre alt und von Krankheiten gezeichnet, so zum Beispiel Arthritis, die es ihm schwer macht, den Alltag zu bewältigen. Ihm zur Hand geht seine Schwester Alexandra, die bereits seit einigen Jahren bei ihrem Bruder wohnt und ihm den Haushalt führt und ihm zur Hand geht. Eigentlich ist alles wie immer und doch wird sich alles ändern. Während einer Bürgerversammlung, welche natürlich nur Männer besuchen, entdeckt Jean Louise, die sich heimlich hineingeschlichen hat, was hinter der Fassade der Bürger von Maycomb County steckt - sowohl Atticus, wie auch Henry, Atticus Vize nach Jems Tod und Jean Louises Verehrer, sind Mitglieder im KKK und noch dazu lassen sie Aufrührer gegen die farbige Bevölkerung vor ihrem Rat sprechen. Sind denn alle Menschen in Maycomb, alle, die sie ihr Leben lang kannte, in Wirklichkeit ganz anders, als sie sie bisher gesehen hat? Kann es sein, dass der Rassismus im County noch immer tief verwurzelt ist und sich nun seinen Weg in die Öffentlichkeit bahnt? 20 Jahre später ... Der Plot des Buches wurde anschaulich und abwechslungsreich erarbeitet, wobei ich gestehen muss, dass ich hier eindeutig sehr irritiert war. Wie bereits in der "Nachtigall" übernimmt Jean Louise den Erzählerpart und lässt uns hier an Erinnerungen aus ihrer Kindheit (zu Zeiten der Nachtigall und auch danach) teilhaben und was soll ich sagen - diese stimmen teilweise überhaupt nicht mit der Nachtigall überein, obwohl sie genau in diesem Zeitrahmen spielen und in der Nachtigall Erwähnung fanden. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, haben allerdings in meinen Augen, gerade auf Grund er Veränderungen, die sie durchlaufen haben, etwas an ihrem Reiz verloren. Wo ist der strahlende Anwalt geblieben, der in der Nachtigall so verbissen für seinen Mandanten kämpfte und Gerechtigkeit predigte? Wo das kleine Mädchen, dass immer ihrem Herzen folgte, ohne auf die Konsequenzen zu achten? Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, jedoch konnte dieses Buch nicht an die Nachtigall heranreichen, ja schlimmer noch, ich hatte das Gefühl, dass dieses Buch von jemand ganz anderem geschrieben wurde. Kann es sein, dass die Autorin tatsächlich, wie bereits gemutmaßt, die Nachtigall nicht alleine schrieb und warum hat sie nicht wenigstens die Nachtigall nochmals gelesen, damit wenigstens dieser Nachfolger stimmig mit der Nachtigall ist? Ich hatte mir hier, gerade nach der Nachtigall, so viel erhofft und bleibe doch enttäuscht zurück.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Mitnichten eine Fortsetzung, sondern eher ein eigenständiges Ersatzwerk, das passagenweise Harper Lees offiziellem Erstling aufs Haar gleicht. Aber eine lohnende Ergänzung.

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Wo die Vernunft endet
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 13.11.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

»Jean Louise hatte Mr. O’Hanlon noch nie gesehen und auch noch nie von ihm gehört. Seine einleitenden Worte machten ihr allerdings klar, wer er war – ein ganz normaler, gottesfürchtiger Mann genau wie jeder andere auch, der seine Arbeit aufgegeben hatte, um sich mit ganzen Kräften für die Aufrechterhaltung... »Jean Louise hatte Mr. O’Hanlon noch nie gesehen und auch noch nie von ihm gehört. Seine einleitenden Worte machten ihr allerdings klar, wer er war – ein ganz normaler, gottesfürchtiger Mann genau wie jeder andere auch, der seine Arbeit aufgegeben hatte, um sich mit ganzen Kräften für die Aufrechterhaltung der Rassentrennung einsetzen zu können.« Die Hasstirade, die Mr. O’Hanlon da im Bürgerrat von Maycomb von sich gibt, bestürzt Jean Louise. Dass ihr Freund und potentieller künftiger Ehemann still daneben sitzt, schockiert sie. Aber dass ihr Vater, der Rechtsanwalt Atticus Finch, der für sie zeitlebens der beste Mensch auf der Welt war, ebenfalls diesem Bürgerrat angehört – und nicht nur als normales Mitglied, sondern als Vorstand – bringt ihre Welt zum Einsturz. Jeder, der „Wer die Nachtigall stört“ gelesen hat, kennt Scout. Nun, aus der kleinen Scout ist die erwachsene Frau Jean Louise geworden, die mittlerweile 26 Jahre alt ist, fern der Südstaaten in New York lebt und jährlich ein paar Wochen zu Besuch in die alte Heimat reist. Wochen, auf die sie sich immer gefreut hat, die ihr glückliche Kinderzeiten in einer heilen Welt in Erinnerung rufen. Aber in diesem Jahr ist nichts mehr heil… Die Handlung spielt in der Mitte des 20. Jahrhunderts, das Thema „Aufhebung der Rassentrennung“ ist in aller Munde. Während in New York bereits kleine Fortschritte zu erkennen sind, hat Jean Louise in Maycomb den Eindruck, dass das Verhältnis zwischen Schwarz und Weiß sich drastisch verschlechtert hat. Und auch die Menschen, die sie liebte, die ihr in ihrem Leben Sicherheit gegeben hatten, sind nicht mehr die alten… »Was war das für ein dunkler Schatten, der die Menschen erfasst hatte, die sie liebte? … Was verwandelte ganz normale Männer in vulgäre Schreihälse, was ließ ihresgleichen verhärten und »Nigger« sagen, wo ihnen das Wort doch vorher nie über die Lippen gekommen war?« Rassismus ist natürlich auch in „Wer die Nachtigall stört“ ein großes Thema, aber während es dort in die übrige Handlung eingebettet wird, dominiert es hier. Während die „Nachtigall“ (die zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt) mich am Ende mit einem Gefühl der Hoffnung verabschiedet, habe ich nach der Beendigung des „Wächters“ ein Zorngefühl im Bauch. Natürlich und unbestritten: Rassismus ist und bleibt ein wichtiges – und leider auch ständig aktuelles – Thema. Da braucht auch keiner auf die USA zu schielen, Rassismus funktioniert nicht nur mit Schwarzen und Weißen. Wir Deutschen sollten das wissen. Dieses Thema ist mir ein richtiges Herzensanliegen und ich freue mich eigentlich über jedes Buch, das es aufgreift. Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Umsetzung hier so gut ist. Anstatt einfach nur die Tatsachen für sich sprechen zu lassen, wird unglaublich viel diskutiert. Jean Louise ist engagiert und bereit, für ihre Ansichten einzutreten – das ist super und verdient Anerkennung. Manchmal können wir beim Lesen einfach nur ihren Gedankengängen folgen, dann ist alles gut, denn die spielen sich auf der emotionalen Ebene ab und erreichen den Leser direkt… »Wieso läuft es ihnen nicht kalt den Rücken runter? Wie können sie andächtig alles glauben, was sie in der Kirche hören, und dann sagen, was sie sagen, und sich anhören, was sie sich anhören, ohne dass ihnen schlecht wird?« Aber über viele Seiten hinweg wird über amerikanische Geschichte gesprochen, über Demokraten und gestrichene Zusatzartikel in Verfassungen. Mal ganz davon abgesehen, dass sicher nicht wenige Menschen hier Personen, Schauplätze und Artikel der amerikanischen Geschichte erst mal nachlesen müssen, drängt sich doch zwangsläufig das Gefühl auf, dass dies alles „weit weg und lang her“ ist und mit einem selber in der heutigen Situation nichts zu tun hat. Und eben das ist ein Irrtum. Zudem sind solche Abschnitte nicht immer leicht zu lesen und verleiten dazu, sie nicht sorgfältig zu lesen. In einem anderen Abschnitt ist mir die Lektüre noch erheblich schwerer gefallen. Dabei ging es darum, dass Jean Louise (ja, sogar sie) ein Problem mit den Reformen in ihrer Kirche hat. Sicher, das sollte wohl verdeutlichen, wie tief in beinah jedem Menschen der Wunsch nach gewissen Inseln der Sicherheit, der alten Gewohnheit, vorliegt. Aber die detaillierten Ausführungen über Methodisten, Baptisten, Presbyterianer, Kirchenlieder, Riten und Prediger fand ich im Umfang schon ermüdend. Versöhnt haben mich die Kapitel, in denen sich Jean Louise an Ereignisse ihrer Kindheit erinnerte. Da war er dann auch, der Charme und das gute Gefühl, das sich bei mir beim Lesen der „Nachtigall“ regelmäßig einstellt. Auch die erwachsene Scout kann Sätze sagen, die so einfach und so klar sind, dass sie direkt ans Herz gehen… »Ich dachte, wir wären einfach bloß Menschen.« An anderer Stelle enttäuscht sie mich leider, denn auch sie scheint es als gegeben und geradezu normal hinzunehmen, dass den „Schwarzen“ ein niedriges Bildungsniveau attestiert wird. Hier verpasst sie (und damit das Buch) die Chance, auf den Wert einer vernünftigen Schulbildung und das Recht darauf hinzuweisen. Fazit: Vom Grundansatz her ein gutes Buch, das gerade in der heutigen Zeit deutlich machen kann, dass sich „die armen Südstaatler“, die mittels ihrer Bürgerräte sich „lediglich zu verteidigen suchten“, nicht von den „besorgten Bürgern“ unserer Zeit unterscheiden. Allerdings habe ich meine Zweifel, dass das Buch die Menschen, die es erreichen müsste, auch tatsächlich ansprechen kann. Die sehr viel einfachere, emotionale Art der „Nachtigall“ kann den Wächter im Menschen, sein Gewissen, sicher leichter ansprechen. »Aber die weißen Rassisten fürchten die Vernunft, weil sie wissen, kühle Vernunft ist stärker als sie. Vorurteile, ein schmutziges Wort, und Glaube, ein sauberes, haben etwas gemein: Sie fangen beide da an, wo die Vernunft endet.«

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Gutes Buch!!!
von Bani am 01.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ich kannte das erste Buch von Harper Lee nicht, aber ich kann mir vorstellen das wie dieses Buch über Scout erzählt wird. Das vor ein paar Jahren in Amerika das Wort Neger ganz normal war erscheckt mich wirklich. Was mich aber traurig macht das immer noch solche Menschen gibt... Ich kannte das erste Buch von Harper Lee nicht, aber ich kann mir vorstellen das wie dieses Buch über Scout erzählt wird. Das vor ein paar Jahren in Amerika das Wort Neger ganz normal war erscheckt mich wirklich. Was mich aber traurig macht das immer noch solche Menschen gibt die gegen alle Hautfarben ausser ihre Eigene sind und das im 21 Jahrhundert !!!!

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