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Geschenkt

Roman

(5)
Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung. Bei ihm im Büro sitzt der 14-jährige Manuel, dessen Mutter im Ausland arbeitet. Er beobachtet Gerold beim Nichtstun und ahnt nicht, dass dieser Versager sein Vater ist. Gerold fehlt jeder Antrieb, die Stammkneipe ist sein Wohnzimmer und der Alkohol sein verlässlichster Freund. Plötzlich kommt Bewegung in sein Leben: Nach dem Erscheinen seines Artikels über eine überfüllte Obdachlosenschlafstätte trifft dort eine anonyme Geldspende ein. Das ist der Beginn einer Serie von Wohltaten, durch die Gerold immer mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt. Und langsam beginnt auch Manuel, ihn zu mögen … – Ein so spannender wie anrührender Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht.
Portrait
Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, Autor und ehemals Journalist. Bücher (u.a.): Die Ameisenzählung (2001), Darum (2003), Die Vögel brüllen (2004), Der Weihnachtshund (Neuausgabe 2004), Theo. Antworten aus dem Kinderzimmer (2010). Mit seinen beiden Romanen, Gut gegen Nordwind (2006) und Alle sieben Wellen (2009), gelangen ihm zwei Bestseller, die in zahlreiche Sprachen übersetzt und auch als Hörspiel, Theaterstück und Hörbuch zum Erfolg wurden. Im Deuticke Verlag sind auch dieRomane Ewig Dein (2012) und Geschenkt (2014) sowie die Komödie Die Wunderübung (2014) erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Erscheinungsdatum 25.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783552062719
Verlag Paul Zsolnay Verlag
Verkaufsrang 15.199
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Buchhändler-Empfehlungen

„Bewegung im Leben...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Gerold Plassek 's Leben ist nicht gerade spektakulär, als Journalist ist er bei einer kleinen Gratiszeitung beschäftigt, sein sogenanntes Büro ist ein klitzekleines Loch und außerdem trinkt er zu viel - nicht gerade der Sympathieträger auf den ersten Blick ! Nun soll ausgerechnet er ein halbes Jahr auf seinen 14jährigen Sohn Max aufpassen Gerold Plassek 's Leben ist nicht gerade spektakulär, als Journalist ist er bei einer kleinen Gratiszeitung beschäftigt, sein sogenanntes Büro ist ein klitzekleines Loch und außerdem trinkt er zu viel - nicht gerade der Sympathieträger auf den ersten Blick ! Nun soll ausgerechnet er ein halbes Jahr auf seinen 14jährigen Sohn Max aufpassen , von dessen Existenz er bis dato nichts ahnte. Ein Sohn, der im Laufe der Annäherung mehr als unbequeme Fragen stellen und auf den er am Ende mehr als stolz sein kann ! Zeitgleich besinnt sich auch seine 16jährige Tochter auf die Kompetenz ihres Vaters, sie ist nämlich mehr als unglücklich verliebt - und als eine Reihe von mysteriösen Geldspenden an caritative Organisationen auf das Erscheinen von Gerolds Artikeln zurückzuführen sind , gerät das mehr oder wenige beschauliche Leben von Gerold regelrecht auf die emotionale Achterbahn, sämtliche Mitmenschen und die Medien spielen von nun an komplett verrückt ! Zurück bleibt - auch beim Leser - ein Gefühl von : man macht im Leben eben doch nicht alles total falsch, auch wenn es manchmal so ausschaut... ein schönes Buch, was auf die tatsächliche Spendenserie DAS WUNDER VON BRAUNSCHWEIG zurückführt !








Isabel Meiert, Thalia-Buchhandlung Varel

Ein ganz großartiges Buch über die Wunder, die das Leben schreibt. Ein ganz großartiges Buch über die Wunder, die das Leben schreibt.

Martin Knebel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Sehr lesenswerter Roman ! Sehr lesenswerter Roman !

„phlegmatischer Alkoholismus trifft auf pubertären Widerstand“

Britta Weiler

Gerold Plassek erfährt eines Tages, dass eine Kurzaffäre in seiner Vergangenheit handfeste Folgen hatte: er ist Vater eines bereits 14 jährigen Sohnes, um dessen Nachmittagsbetreuung er sich jetzt kümmern soll, da die Mutter für 6 Monate nach Afrika geht. Zeitgleich beginnt in Wien eine Serie von anonymen Schenkungen: unschuldig in Gerold Plassek erfährt eines Tages, dass eine Kurzaffäre in seiner Vergangenheit handfeste Folgen hatte: er ist Vater eines bereits 14 jährigen Sohnes, um dessen Nachmittagsbetreuung er sich jetzt kümmern soll, da die Mutter für 6 Monate nach Afrika geht. Zeitgleich beginnt in Wien eine Serie von anonymen Schenkungen: unschuldig in Not geratene Personen oder wohltätige Organisationen erhalten Umschläge mit jeweils 10.000€ Bargeld - immer begleitet von einem Zeitungsausschnitt, der auf Gerold Plassek zurückgeht...
Vielschichtig, warmherzig, witzig, voller politischer und menschlicher Spitzen - m.E. der bisher beste Glattauer! Unbedingt lesen!

Ein absolut sympathischer Protagonist, der den Roman auch für Männer interessant macht. Ein absolut sympathischer Protagonist, der den Roman auch für Männer interessant macht.

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Glattauer schildert hier sehr gekonnt und vergnüglich die Wandlung vom einsamen, dem Alkohol zugeneigten Einzelgänger zum mitfühlenden und fast nüchternen Familienmenschen. Glattauer schildert hier sehr gekonnt und vergnüglich die Wandlung vom einsamen, dem Alkohol zugeneigten Einzelgänger zum mitfühlenden und fast nüchternen Familienmenschen.

E. Schmalzer, Thalia-Buchhandlung Trier

Glattauer verlegt eine wahre Geschichte nach Wien und lässt seinen Protagonisten mit der unverhofften Chance auf ein ganz anderes Leben eine bessere Version seiner selbst werden. Glattauer verlegt eine wahre Geschichte nach Wien und lässt seinen Protagonisten mit der unverhofften Chance auf ein ganz anderes Leben eine bessere Version seiner selbst werden.

„Kurzweiliger Roman mit Wortwitz“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Gerold, ein etwas „verkommener“ und erfolgloser Journalist, erhält nach einem kleinen Artikel in einer kostenlosen Zeitung unerwartet viel Aufmerksamkeit. Angespornt von seinem pubertierenden Sohn Manuel, versucht Gerold den unbekannten Gönner aufzuspüren, der die unterschiedlichsten Menschen mit einem Geldsegen beschenkt.
Der Stil
Gerold, ein etwas „verkommener“ und erfolgloser Journalist, erhält nach einem kleinen Artikel in einer kostenlosen Zeitung unerwartet viel Aufmerksamkeit. Angespornt von seinem pubertierenden Sohn Manuel, versucht Gerold den unbekannten Gönner aufzuspüren, der die unterschiedlichsten Menschen mit einem Geldsegen beschenkt.
Der Stil von Glattauer ist gewohnt flüssig. Die humorvollen Dialoge von Vater und Sohn sprühen Wortwitz und (Selbst)Ironie. Die Annäherung zwischen Beiden, und die Entwicklung die Gerold im Buch vollzieht, sind dabei aber allzu vorhersehbar. Auch die Story selbst bleibt ohne Überraschungen. Wer aber einen geradlinigen, heiteren Roman mit etwas Tiefgang sucht, dem ist „Geschenkt“ zu empfehlen.

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Kundenbewertungen


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Die fast perfekte Vater-Sohn-Geschichte!
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 15.04.2015

Wenn Sie den rundherum schönen, spannenden, witzigen und anrührenden Unterhaltungsroman "Geschenkt" von Daniel Glattauer auf Ihrem e-book-reader gelesen haben, werden Sie sicher einen Heißhunger auf Butterbrote mit Schnittlauch verspüren. Das ist eine richtig schöne Vater-Sohn-Geschichte! Der ziemlich erfolglose Journalist Gerold Plassek erfährt nicht nur überraschend, dass er der... Wenn Sie den rundherum schönen, spannenden, witzigen und anrührenden Unterhaltungsroman "Geschenkt" von Daniel Glattauer auf Ihrem e-book-reader gelesen haben, werden Sie sicher einen Heißhunger auf Butterbrote mit Schnittlauch verspüren. Das ist eine richtig schöne Vater-Sohn-Geschichte! Der ziemlich erfolglose Journalist Gerold Plassek erfährt nicht nur überraschend, dass er der Vater des 14jährigen Manuel ist, sondern soll auch noch dieses Kind (das nicht weiß, dass Plassek sein Vater ist!!) mehrere Monate lang nachmittags betreuen. Kaum sitzen die Beiden ziemlich lustlos und mufflig in Gerolds winzigem Büro, geht eine anonyme Geldspendenserie los. Manuel und sein Vater sind sehr schnell in diese geheimnisvolle Geldflut verwickelt. Wer dahinter steckt und was das alles auslöst, lässt Glattauer sich so perfekt entwickeln, dass ich allen Wegen, Finten und Fallen bis zum köstlichen Schluss gerne folge. Toll wäre es, wenn dieses e-book eine Spendenwelle auslösen würde!

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Ein absolutes Highlight
von einer Kundin/einem Kunden am 08.09.2014

Gerold Plassek, auch Gerri genannt ist Journalist bei einer österreichischen Gratiszeitung. Viel tut sich nicht im Leben des geschiedenen Vater einer Tochter, der sich mehr und mehr dem Alkohol widmet, als plötzlich eine Serie mysteriöser Geldspenden an Wohltätigkeitsvereine und Bedürftige eingehen über die Gerri in seiner Rubrik "Soziales" berichtete.... Gerold Plassek, auch Gerri genannt ist Journalist bei einer österreichischen Gratiszeitung. Viel tut sich nicht im Leben des geschiedenen Vater einer Tochter, der sich mehr und mehr dem Alkohol widmet, als plötzlich eine Serie mysteriöser Geldspenden an Wohltätigkeitsvereine und Bedürftige eingehen über die Gerri in seiner Rubrik "Soziales" berichtete. Gleichzeitig erfährt er auch noch von einem 14-Jährigen Sohn von dem er keine Ahnung hatte, und um den er sich für ein halbes Jahr kümmern muss.Wer ist der anonyme Spender? Was hat das alles mit ihm zu tun? Nachdenklich - humorvoll - romantisch - ein weiterer Glattauer-Highlight.

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Geschenkt
von Vanessa Egger aus Innsbruck am 16.02.2015

Gerold hat sich mit seinem Leben eigentlich schon ziemlich abgefunden. Er schreibt kleine Artikel bei einer Gratiszeitung, trinkt viel zu viel und ist auch sonst ein ziemlicher Versager. Das alles ändert sich als sein 14-jähriger Sohn - von dem Gerold nie was gewusst hat - bei ihm auftaucht. Gleichzeitig... Gerold hat sich mit seinem Leben eigentlich schon ziemlich abgefunden. Er schreibt kleine Artikel bei einer Gratiszeitung, trinkt viel zu viel und ist auch sonst ein ziemlicher Versager. Das alles ändert sich als sein 14-jähriger Sohn - von dem Gerold nie was gewusst hat - bei ihm auftaucht. Gleichzeitig kommt auch Bewegung in Gerolds Berufsleben. Nach erscheinen einem seiner Artikel über ein Obdachlosenheim, gelangt bei eben diesem Institut eine anonyme Geldspende ein. Doch niemand weiß wer der Wohltäter ist. Und es bleibt auch nicht bei dieser einen Geldspende. Gemeinsam mit seinem Sohn macht sich Gerold auf die Spuren des anonymen Spenders. Ein wunderbares Buch - spannend wie ein Krimi.

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Gerold Plassek, Journalist
von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2014

Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung, verbringt seine Tage mit Nichtstun, hat ein ziemliches Alkoholproblem und plötzlich einen vierzehnjährigen Sohn. Dessen Mutter Alice ging für längere Zeit ins Ausland, und so hat sie Gerri nicht nur überraschend mitgeteilt, dass er einen Sohn hat, sondern er muss sich auch... Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung, verbringt seine Tage mit Nichtstun, hat ein ziemliches Alkoholproblem und plötzlich einen vierzehnjährigen Sohn. Dessen Mutter Alice ging für längere Zeit ins Ausland, und so hat sie Gerri nicht nur überraschend mitgeteilt, dass er einen Sohn hat, sondern er muss sich auch um ihn kümmern. Kümmern bedeutet, dass Manuel seine Nachmittage im Büro von Gerri absitzen kann. Als auf eine kurze Notiz Gerris in seiner Zeitung über eine überfüllte Obdachlosenschlafstätte dort eine Geldspende eingeht, die sich eindeutig auf Gerris Artikel bezieht, kommt ziemlicher Schwung in sein Leben.

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Humorvolle, warmherzige Vater-Sohn-Geschichte mit Tiefgang
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 25.01.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Gerold Plasseks Leben ist an einem Tiefpunkt angekommen. Der eher arbeitsscheue Journalist ist geschieden, lebt in Wien und arbeitet dort für ein kleines Gratisblättchen. Er ist dort für die am Rande erscheinenden, kurzen sozialen Notizen zuständig. Keine besonders anspruchsvolle Aufgabe, die zudem noch mickrig bezahlt wird. Ihm ist es... Gerold Plasseks Leben ist an einem Tiefpunkt angekommen. Der eher arbeitsscheue Journalist ist geschieden, lebt in Wien und arbeitet dort für ein kleines Gratisblättchen. Er ist dort für die am Rande erscheinenden, kurzen sozialen Notizen zuständig. Keine besonders anspruchsvolle Aufgabe, die zudem noch mickrig bezahlt wird. Ihm ist es so jedoch gerade recht, bleibt ihm doch genug Zeit für ausgedehnte Kneipenbesuche, langes Ausschlafen etc. Doch dann wird sein beschaulicher und bequemer Tagesablauf gleich durch zwei zeitgleich eintretende Ereignisse empfindlich gestört. Zum einen erfährt er, dass er Vater eines 14jährigen Jungen ist, um den er sich nun vorrübergehend einige Stunden am Tag kümmern soll. Manuel, wie der Junge heißt, hat allerdings keine Ahnung davon, dass Gerold sein Erzeuger ist. Zur selben Zeit beginnt ein unbekannter Wohltäter damit, anonym eine Serie von großzügigen Geldspenden zu verteilen. Und immer gehen diese finanziellen Mittel an eine soziale Einrichtung oder an bedürftige Personen, über die der Journalist berichtet hat. Gerold Plasseks Leben wird fortan ziemlich auf den Kopf gestellt und ihm bleibt nichts anderes übrig, als aus seiner Lethargie zu erwachen und aktiv zu werden. Wird dieser sympathische Versager nun doch noch die Kurve kriegen? Können die Spenden nicht nur den Empfängern helfen, sondern auch Gerolds Leben wieder in richtige Bahnen lenken ? Diese warmherzige und amüsante Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit - es hat tatsächlich in Braunschweig solch eine Serie anonymer Geldspenden gegeben - und wird in Ich-Form aus der Sicht von Gerold Plassek erzählt. Wobei der Ich-Erzähler mit einer guten Portion Selbstironie über sein nicht gerade ruhmreiches Leben reflektiert. Obwohl dieser recht abgehalftert wirkende Zeitgenosse auf den allerersten Blick nicht gerade große Sympathien hervorruft, erkennt man als Leser schnell den guten Kern in ihm und schliesst ihn letztendlich - nicht nur wegen seiner sarkastischen und kritischen Selbstbetrachtung - schnell ins Herz. Auch sein zunächst eher gelangweilt und missmutig wirkender Sohn entpuppt sich rasch als intelligenter und tougher Typ. Auch wenn der Roman überwiegend heiter ist und viele komische Situationen und Momente aufweist, birgt er dennoch auch einige ernstere Seiten und Ansätze, über die es nachzudenken lohnt. Der Autor vereint hier sehr gekonnt Humor und Tiefgang. Mir hat diese Vater-Sohn-Geschichte sehr gut gefallen und ich empfehle sie sehr gerne weiter.

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2 0
Rezension zu "Geschenkt" von Daniel Glattauer
von Liane Marth / LimaKatze am 22.10.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

ZUM INHALT: Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung und dort zuständig für die Rubrik Soziales. Mit sich selbst, seinem bisherigen Leben und der Welt im Allgemeinen unzufrieden, ist er zum völlig frustrierten Zyniker geworden, und sucht leider viel zu häufig Trost im Alkohol. Eines Tages meldet sich Alice... ZUM INHALT: Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung und dort zuständig für die Rubrik Soziales. Mit sich selbst, seinem bisherigen Leben und der Welt im Allgemeinen unzufrieden, ist er zum völlig frustrierten Zyniker geworden, und sucht leider viel zu häufig Trost im Alkohol. Eines Tages meldet sich Alice bei ihm, eine ehemalige Freundin. Nach fünfzehn Jahren. Doch sie muss wohl mehr als nur eine Freundin gewesen sein, denn Alice konfrontiert den bis dato völlig ahnungslosen Gerold mit der Tatsache, dass er einen vierzehnjährigen Sohn namens Manuel hat. Alice ist Ärztin und geht für ein halbes Jahr nach Afrika. Manuel wird in dieser Zeit zwar bei ihrer Schwester wohnen, doch tagsüber, nach der Schule, soll der Journalist sich um seinen Sohn kümmern. Zunächst ist Gerold alles andere als begeistert von diesem Überfall. Er verschafft Manuel einen Platz in seinem Büro, an dem der Junge seine Hausaufgaben machen kann. Argwöhnisch beobachten Vater und Sohn sich gegenseitig, allerdings ist der Teenager völlig unwissend darüber, wer ihm da eigentlich gegenübersitzt. Keine einfache Situation, für beide Seiten. Also ist es kein Wunder, dass es eine gewisse Zeit braucht, bis die beiden sich etwas näher kommen. Doch dann wendet sich das Blatt. Auslöser ist der Beginn einer anonymen Spendenserie für wohltätige Zwecke. Wer ist der geheime Geldgeber, und warum ist immer ausgerechnet ein Zeitungsartikel von Plassek beigefügt? Manuels journalistische Neugierde ist geweckt und er ist mit Feuereifer bei der Sache. Dabei zieht er Gerold mit sich, ob dieser nun will oder nicht. Der kluge Junge holt mit seinem Enthusiasmus den Journalisten aus seiner Lethargie und weckt dessen Verantwortungsgefühl. Gerold entdeckt im Laufe der Zeit Seiten an sich, von denen er nichts ahnte, oder die er vielleicht auch vergessen hatte, und spürt, wie sein Sohn ihm von Tag zu Tag mehr ans Herz wächst. Dieses halbe Jahr mit Manuel wird für Gerold eine Zeit voller Veränderungen. Davon profitiert auch die Beziehung zu Florentina, seine fünfzehnjährige Tochter aus geschiedener Ehe. Und außerdem macht die Liebe Station bei Gerold, denn die äußerst attraktive Zahnärztin Rebecca lässt sein Herz höher schlagen. ... *** MEIN FAZIT: Ein Roman über eine ganz besondere, nicht alltägliche, Vater-Sohn-Beziehung, und ein Roman über einen ganz besonderen, nicht alltäglichen, geheimen Wohltäter. Eine Geschichte über die verschiedenen Gesichter der Liebe und deren Kraft, sowie über Vertrauen und Verantwortung. Aber auch eine Erzählung darüber, dass man mit Vorurteilen vorsichtig sein sollte. Dieses kurzweilige Buch mit dem wunderbaren Schreibstil und gekonnten Wortspiel hat mir bei der Lektüre sehr viel Freude gemacht, besonders bei der Beobachtung, wie Vater und Sohn immer mehr zusammenwachsen. Die Erzählweise wurde hervorragend auf den Hauptprotagonisten abgestimmt, und somit habe ich mich über Gerolds Sarkasmus und Selbstironie köstlich amüsiert. Eine vielseitige und berührende Geschichte mit viel Herz und Humor, die am Ende sogar noch die Möglichkeit für eine Fortsetzung bietet. Vielleicht ist diese sogar schon geplant, ich würde mich freuen! Leider wurde am Schluss ein Punkt, der mir persönlich wichtig gewesen wäre, nicht ausreichend zu Ende geführt. Doch das ist in diesem Fall keine Qualitätsfrage, sondern Ansichtssache. Deshalb kann ich diesen neuen Roman von Daniel Glattauer trotzdem unbedingt weiterempfehlen und vergebe sehr gerne vier Sterne! Kleiner Tipp am Rande: Mit seiner herzerwärmenden Geschichte ist dieses Buch auch eine sehr schöne Geschenkidee!

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1 0
Geschenkt
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 26.11.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Gerold Plassek hält sich selbst für einen Loser. Er ist als Journalist bei einer Gratiszeitung beschäftigt, schreibt kleine Artikel und vertrödelt den Tag. Bis Manuel auftaucht. Vierzehn Jahre hat er nichts von dessen Existenz gewusst, doch nun fährt Alice, Manuels Mutter für ein halbes Jahr als Ärztin nach Afrika... Gerold Plassek hält sich selbst für einen Loser. Er ist als Journalist bei einer Gratiszeitung beschäftigt, schreibt kleine Artikel und vertrödelt den Tag. Bis Manuel auftaucht. Vierzehn Jahre hat er nichts von dessen Existenz gewusst, doch nun fährt Alice, Manuels Mutter für ein halbes Jahr als Ärztin nach Afrika und eröffnet Gerold, dass er Manuels Vater ist und Manuel stundenweise bei ihm sein wird. Während Manuel im Redaktionsbüro seine Hausaufgaben macht erfährt Gerold, dass auf Grund seines Artikels über Obdachlose eine Spende von 10.000 Euro für das Obdachlosenheim eingegangen ist. Mit im anonymen Umschlag war sein Artikel. Nach und nach werden Vater und Sohn immer mehr zum Team für Reportagen über Bedürftige, denn immer wieder gehen Spenden für die entsprechenden Organisationen oder Personen ein. Gerold bekommt einen Job bei einer angesehen Zeitung und er verliebt sich in Manuels Zahnärztin. Auch der Kontakt zu seiner Exfrau und seiner pubertierenden Tochter verbessert sich Ein sehr vielschichtiger Roman bei dem es um zwischenmenschliche Kontakte, um die Vater-Sohn, Vater-Tochter Beziehung geht und die verschiedensten Organisationen die auf Hilfe und Spenden angewiesen sind. Der Roman von Daniel Glattauer ist sehr humorvoll geschrieben, er macht aber auch nachdenklich.

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Schöne Sommerlektüre
von einer Kundin/einem Kunden am 09.08.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Gerold Plassek ist ein Durchschnittswiener. Achtet ein bisserl zu wenig auf seine Gesundheit, säuft ein bisserl zu viel, langweilt sich ein bisserl zu viel in der Arbeit, ist geschieden und hat eine Tochter, auf deren Leben er nur sehr wenig Einfluss hat. Gerold ist mehr als überrascht als er... Gerold Plassek ist ein Durchschnittswiener. Achtet ein bisserl zu wenig auf seine Gesundheit, säuft ein bisserl zu viel, langweilt sich ein bisserl zu viel in der Arbeit, ist geschieden und hat eine Tochter, auf deren Leben er nur sehr wenig Einfluss hat. Gerold ist mehr als überrascht als er von seinem unehelichen Sohn Manuel erfährt, mittlerweile 14 Jahre alt und Ergebnis einer kurzen Affäre mit einer Ärztin. Ebenjene Ärztin möchte für 6 Monate in Mogadischu an einem Hilfsprojekt teilnehmen und lädt ihren Spross kurzerhand bei "Onkel Geri" ab. Als justament zu diesem Zeitpunkt auch noch ein anonymer Wohltäter beginnt, jeweils 10.000 Euro an genau die Hilfsorganisationen zu spenden, über die Journalist Gerold Plassek in seiner Zeitung berichtet, wird sein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Phlegmat erster Klasse, dauert es einige Zeit, bis Gerold die Veränderungen überhaupt wahrzunehmen beginnt. So mancher Leser wird der Meinung sein, dass Alkoholismus verharmlost wird. Tatsächlich gibt es keinen erhobenen Zeigefinger Richtung Spiegeltrinker Gerold - das wäre in diesem Buch auch fehl am Platz gewesen. Es beschäftigt sich rein nur mit Gerold Plasseks Gedankengängen und zeigt offen und schonungslos, wie sehr er sein Problem vor sich selbst verharmlost - obwohl dem Leser natürlich von Anfang an klar ist, dass Trinken eines der größten Probleme in Gerolds Leben ist und er dadurch in Wirklichkeit keines seiner Probleme löst. Hier steht sehr viel zwischen den Zeilen. Mein erster Glattauer - ich kann hier keine Vergleiche mit "Gut gegen Nordwind" etc. ziehen, aber mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Es ist leicht und unterhaltsam, an vielen Stellen tragikomisch - aber vor allem regt es an jeder Stelle zum Weiterlesen an. Schließlich möchte man wissen, wer der anonyme Spender ist und wie Gerolds Leben sich letztendlich entwickelt. Schafft er es, sein Leben in den Griff zu kriegen oder begibt er sich in eine Abwärtsspirale? Auch das relativ offene Ende fand ich passend und überhaupt nicht unbefriedigend. Fazit: das war sicher nicht mein letzter Glattauer!

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unterhaltung und große schreibkunst
von einer Kundin/einem Kunden aus Vösendorf am 01.12.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Daniel glattauers schreibstil ist genial, lustig und zu gleich im leben lesegenuss pur

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Geschenkt - Hörbuch vs. Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Weiz am 18.11.2014
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

"Geschenkt" ist sprachlich umwerfend: Immer wieder schafft es der Autor mit witzigen, unerwarteten und manchmal auch so achtlos hingeworfenen Wortspielereien, mich zum Lachen zu bringen. Der Roman an sich gefällt mir ausgesprochen gut, auch inhaltlich, dafür gibt es von mir fünf Sterne. Nachdem ich zuerst das Hörbuch begonnen, dann aber... "Geschenkt" ist sprachlich umwerfend: Immer wieder schafft es der Autor mit witzigen, unerwarteten und manchmal auch so achtlos hingeworfenen Wortspielereien, mich zum Lachen zu bringen. Der Roman an sich gefällt mir ausgesprochen gut, auch inhaltlich, dafür gibt es von mir fünf Sterne. Nachdem ich zuerst das Hörbuch begonnen, dann aber zwischenzeitlich auch das Buch besorgt und gelesen habe, möchte ich natürlich auch noch näher auf die Qualitäten des Hörbuchs eingehen - und muss sagen, dass es meiner Meinung nach mit dem Buch nicht mithalten kann (obwohl es eine ungekürzte Lesung ist). Der Vorleser Heikko Deutschmann hat eine wirklich angenehme Stimme, die auch die Aufmerksamkeit des Zuhörers halten kann - und dennoch fand ich sie, vor allem, nachdem ich dann auch selbst zu lesen begonnen habe, gerade deshalb nicht optimal. Der Roman erzählt aus der Perspektive des Journalisten Gerold Plassek, der über weite Teile des Romans ein desillusionierter, motivationsloser Alkoholiker ist. Dementsprechend hätte ich mir auch eine weniger glatte und eine - ich kanns nicht anders sagen - etwas "versoffenere" Stimme gewünscht mit ein bisschen mehr Wiedererkennungswert, etwas weniger betont und korrekt und dafür ein bisschen echter.

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Eine Geschichte, die bewegt und nachdenklich macht
von mrs-lucky am 25.10.2014
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

In seinem Roman „Geschenkt“ erzählt Daniel Glattauer eine schöne Geschichte über das Geben und Nehmen, über Verantwortung sich selbst und anderen gegenüber, aber auch darüber, dass in manchen Menschen mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermutet. Inspiriert wurde Daniel Glattauer von einer mysteriösen Spendenserie in Braunschweig im Jahr... In seinem Roman „Geschenkt“ erzählt Daniel Glattauer eine schöne Geschichte über das Geben und Nehmen, über Verantwortung sich selbst und anderen gegenüber, aber auch darüber, dass in manchen Menschen mehr steckt, als man auf den ersten Blick vermutet. Inspiriert wurde Daniel Glattauer von einer mysteriösen Spendenserie in Braunschweig im Jahr 2011, von der er viele Details übernimmt, im Roman spielt die Geschichte jedoch in Glattauers Heimatstadt Wien. Hauptfigur und Erzähler des Romans ist Gerold Plassek ein wenig ambitionierter Wiener Journalist Mitte 40, der sich mit einem Job bei einer Gratiszeitung über Wasser hält. Er hat keine großen Erwartungen an sein Leben, ihm geht es gut, solange sein Einkommen seinen Bierkonsum finanziert. Eines Tages bekommt Gerold einen Sohn „geschenkt“. Manuel ist bereits 14 Jahre alt, als Gerold von dessen Existenz erfährt. Manuels Mutter reist für „Ärzte ohne Grenzen“ für ein halbes Jahr nach Afrika und benötigt für ihren Sohn eine Nachmittagsbetreuung. Nun sitzen die beiden jeden Nachmittag gemeinsam in Gerolds Büro und haben sich wenig zu sagen. Gerold ist mit der Situation überfordert, für Manuel ist Gerold einfach ein langweiliger Bekannter seiner Mutter, er ahnt nicht, dass er seinem Vater gegenüber sitzt. Der triste Alltag wird unterbrochen, als bei einem Obdachlosenasyl eine anonyme Spende in Form von 20 500-Euro-Scheinen eingeht. Dem Umschlag liegt ein Ausschnitt der Gratis-Zeitung „Tag für Tag“ bei, der ausgerechnet von Gerold Plassek verfasst wurde. Als weitere Spenden folgen, die sich ebenfalls auf Gerolds Beiträge beziehen, rückt dieser ungewollt immer mehr ins Licht der Öffentlichkeit. Auch Manuels Interesse und Neugierde wird geweckt. Er schafft es mit seinem Enthusiasmus Gerold aus seiner Lethargie zu wecken und zu ungewohntem Arbeitseifer zu animieren. Die Geschichte wird aus der Sicht Gerold Plasseks erzählt. Da dieser aufgrund seiner Art nicht gerade ein Sympathieträger ist, hatte ich zunächst Probleme, mich auf die Geschichte einzulassen. Doch nicht zuletzt durch den Einfluss Manuels zeigt Gerold im Laufe der Zeit, welch ein herzensguter Mensch in ihm steckt. Er bekommt sowohl beruflich als auch privat plötzlich eine Aufgabe, sein Leben erhält neuen Schwung. Die Geschichte ist spannend erzählt, enthält aber auch einige bewegende Szenen. Gerold geht sehr offen und ehrlich mit seinen Schwächen um, seine Gedanken sind oft ungewöhnlich aber auch überraschend und regen zum Nachdenken an. Er reflektiert sein Leben mit viel Selbstironie, und nicht nur Gerold feilt bei vielen Artikeln und Emails an jedem Wort, auch bei Glattauer scheint jedes Wort zu sitzen. Die Charaktere wirken lebendig und lebensecht, die Geschichte glaubhaft. Zum Stil des Romans passt das Hörbuch besonders gut. Heiko Deutschmann liest das Buch sehr überzeugend und wird quasi zu Gerold Plassek, der seine Geschichte erzählt. Allerdings hätte ich mir etwas mehr Wiener Akzent gewünscht, das hätte dem Hörbuch noch mehr Authentizität verliehen, eine Empfehlung ist es auf jeden Fall.

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Neues Leben... Geschenkt...
von Simi159 am 16.10.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Gerold Plassek ist Journalist bei der unscheinbaren Gratiszeitung „Tag für Tag“ und schreibt in der Rubrik "Soziales". Er ist nicht mehr ganz taufrisch und der Alkohol und die Nacht sind seine besten Freunde. In seinem kleinen Büro, bei dem Gratisblatt ist er seit kurzen nachmittags nicht mehr allein, denn... Gerold Plassek ist Journalist bei der unscheinbaren Gratiszeitung „Tag für Tag“ und schreibt in der Rubrik "Soziales". Er ist nicht mehr ganz taufrisch und der Alkohol und die Nacht sind seine besten Freunde. In seinem kleinen Büro, bei dem Gratisblatt ist er seit kurzen nachmittags nicht mehr allein, denn sein Sohn, 14 Jähriger, Manuel macht bei ihm seine Hausaufgaben solange seine Mutter, eine Ärztin, in Afrika ist. Gerold wusste bis vor ein paar Tagen noch nichts von seiner Existenz. Und dieser weiß nicht, das Gerold sein Vater ist. Als Gerold über ein überfülltes Obdachlosenheim berichtet bekommt dieses wenige Tage später eine anonyme Geldspende von 10.000 Euro. Mit in dem Umschlag mit dem Geld ist der Artikel aus „Tag für Tag“. Wiederholt kommt es zu spenden in der gleichen Höhe, immer ist der Artikel von Gerold mit im Umschlag. Er glaubt so langsam nicht mehr an einen Zufall…Und so beginnt er die Suche nach dem anonymen Spender und parallel dazu findet er dabei, was in seinem Leben bisher gefehlt hat…. Fazit: Daniel Glattauer erzählt in seinem Roman eine ganz alltägliche Geschichte…die spannend und sehr bewegend ist. Dabei geht es um Verantwortung, Familie, Mitgefühl und eigentlich um nichts Geringeres als das Leben selbst… Gerold die Hauptperson ist so bescheiden und hat sich in seinem Leben, bei „Tag für Tag“ eingerichtet…und lebt genauso wie dieses Zeitung heißt…Erst sein Sohn und die Spenden schaffen es ihn aus seiner Lethargie zu lösen und so hat er am Ende eine Familie, einen neuen Job bei der „Neuzeit“ und vor allem ein richtiges Leben. Glatttauer versteht es schnörkellos eine Geschichte zu erzählen die bewegt, mitreißt und einen nicht mehr mit dem Lesen aufhören erst…Erst wenn die 355 Seite zu Ende ist. Dabei ist das normale, das interessante zudem ist das Ganze sprachlich so nett verpackt, siehe „Tag für Tag“ und „Neuzeit“. „Geschenkt“ ist ein mehr als ein unterhaltsamer Roman. Es ist eine tolle Vater-Sohn-Geschichte in der es nicht nur um Verantwortung geht. Es geht um das Leben und wie man es leben kann. Von mir gibt es für dieses Buch 5 STERNE.

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Geschenkt
von einer Kundin/einem Kunden aus Wedel am 03.10.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein sehr begeisternwertes Buch über eine ganz aussergewöhnliche Vater-Sohn-Beziehung. Der Vater ist dabei ein eher heruntergekommener Journalist und der Sohn seine ungeahnte Antriebskraft. Eine Beziehung die sich recht mühsehlig, dafür aber streckenweise höchst amüsant entwickelt. Der Schreibstil Glattauers ist zum Teil wirklich lustig und sarkastisch. Ich mochte es... Ein sehr begeisternwertes Buch über eine ganz aussergewöhnliche Vater-Sohn-Beziehung. Der Vater ist dabei ein eher heruntergekommener Journalist und der Sohn seine ungeahnte Antriebskraft. Eine Beziehung die sich recht mühsehlig, dafür aber streckenweise höchst amüsant entwickelt. Der Schreibstil Glattauers ist zum Teil wirklich lustig und sarkastisch. Ich mochte es sehr gerne lesen. Die Geschichte hat was. Sie ist eben mal was anderes und es bringt aufrichtigen Spaß, sich das durchzulesen. Ich hätte noch stundenlang so weitermachen können ... obwohl ... hab ja sicherlich noch nicht alles von Glattauer durch (freu).

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Geschenkt
von einer Kundin/einem Kunden am 03.10.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein sehr begeisternwertes Buch über eine ganz aussergewöhnliche Vater-Sohn-Beziehung. Der Vater ist dabei ein eher heruntergekommener Journalist und der Sohn seine ungeahnte Antriebskraft. Eine Beziehung die sich recht mühsehlig, dafür aber streckenweise höchst amüsant entwickelt. Der Schreibstil Glattauers ist zum Teil wirklich lustig und sarkastisch. Ich mochte es... Ein sehr begeisternwertes Buch über eine ganz aussergewöhnliche Vater-Sohn-Beziehung. Der Vater ist dabei ein eher heruntergekommener Journalist und der Sohn seine ungeahnte Antriebskraft. Eine Beziehung die sich recht mühsehlig, dafür aber streckenweise höchst amüsant entwickelt. Der Schreibstil Glattauers ist zum Teil wirklich lustig und sarkastisch. Ich mochte es sehr gerne lesen. Die Geschichte hat was. Sie ist eben mal was anderes und es bringt aufrichtigen Spaß, sich das durchzulesen. Ich hätte noch stundenlang so weitermachen können ... obwohl ... hab ja sicherlich noch nicht alles von Glattauer durch (freu).

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Geschenkt
von einer Kundin/einem Kunden aus Biesenthal am 30.09.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung. Ihm fehlt jeder Antrieb, die Stammkneipe ist sein Wohnzimmer und der Alkohol sein verlässlichster Freund. Doch plötzlich kommt Bewegung in sein Leben: Nach dem Erscheinen seines Artikels über eine überfüllte Obdachlosenschlafstätte trifft dort eine anonyme Geldspende ein. Das ist der Beginn einer... Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung. Ihm fehlt jeder Antrieb, die Stammkneipe ist sein Wohnzimmer und der Alkohol sein verlässlichster Freund. Doch plötzlich kommt Bewegung in sein Leben: Nach dem Erscheinen seines Artikels über eine überfüllte Obdachlosenschlafstätte trifft dort eine anonyme Geldspende ein. Das ist der Beginn einer Serie von Wohltaten, durch die Gerold immer mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt… ‘Geschenkt‘ von Daniel Glattauer ist ein wunderbar kurzweiliger und herzerwärmender Roman, den ich nicht aus den Händen legen konnte. Der Schreibstil war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig für mich, ich habe mich aber sehr schnell an ihn gewöhnt. Gerold Plassek, der Hauptcharakter des Buches, ist ein Zyniker, wie er im Buche steht. Des Weiteren ist Gerold, auch liebevoll Geri genannt, “ein konsum-desorientierter, unrasierter, schlampig gekleideter, dezent versoffener Kerl […], der es sich scheinbar leisten konnte, nichts zu leisten“ (S. 27). Glattauers Humor hat mir sehr gut gefallen, viele Passagen dieses schnörkellosen Romans haben zudem zum Nachdenken angeregt. Gerold wächst im Verlauf der Geschichte an seinen Aufgaben, wirkt munterer und offener. Eine Geschichte, wie das Leben sie schreiben könnte. Kurzum: ‘Geschenkt‘ ist ein humorvoller, spannender und durchaus interessanter, sowie lehrreicher Unterhaltungsroman!

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neues Leben zu verschenken
von simi159 am 27.09.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Gerold Plassek ist Journalist bei der unscheinbaren Gratiszeitung „Tag für Tag“ und schreibt in der Rubrik "Soziales". Er ist nicht mehr ganz taufrisch und der Alkohol und die Nacht sind seine besten Freunde. In seinem kleinen Büro, bei dem Gratisblatt ist er seit kurzen nachmittags nicht mehr allein, denn... Gerold Plassek ist Journalist bei der unscheinbaren Gratiszeitung „Tag für Tag“ und schreibt in der Rubrik "Soziales". Er ist nicht mehr ganz taufrisch und der Alkohol und die Nacht sind seine besten Freunde. In seinem kleinen Büro, bei dem Gratisblatt ist er seit kurzen nachmittags nicht mehr allein, denn sein Sohn, 14 Jähriger, Manuel macht bei ihm seine Hausaufgaben solange seine Mutter, eine Ärztin, in Afrika ist. Gerold wusste bis vor ein paar Tagen noch nichts von seiner Existenz. Und dieser weiß nicht, das Gerold sein Vater ist. Als Gerold über ein überfülltes Obdachlosenheim berichtet bekommt dieses wenige Tage später eine anonyme Geldspende von 10.000 Euro. Mit in dem Umschlag mit dem Geld ist der Artikel aus „Tag für Tag“. Wiederholt kommt es zu spenden in der gleichen Höhe, immer ist der Artikel von Gerold mit im Umschlag. Er glaubt so langsam nicht mehr an einen Zufall…Und so beginnt er die Suche nach dem anonymen Spender und parallel dazu findet er dabei, was in seinem Leben bisher gefehlt hat…. Fazit: Daniel Glattauer erzählt in seinem Roman eine ganz alltägliche Geschichte…die spannend und sehr bewegend ist. Dabei geht es um Verantwortung, Familie, Mitgefühl und eigentlich um nichts Geringeres als das Leben selbst… Gerold die Hauptperson ist so bescheiden und hat sich in seinem Leben, bei „Tag für Tag“ eingerichtet…und lebt genauso wie dieses Zeitung heißt…Erst sein Sohn und die Spenden schaffen es ihn aus seiner Lethargie zu lösen und so hat er am Ende eine Familie, einen neuen Job bei der „Neuzeit“ und vor allem ein richtiges Leben. Glatttauer versteht es schnörkellos eine Geschichte zu erzählen die bewegt, mitreißt und einen nicht mehr mit dem Lesen aufhören erst…Erst wenn die 355 Seite zu Ende ist. Dabei ist das normale, das interessante zudem ist das Ganze sprachlich so nett verpackt, siehe „Tag für Tag“ und „Neuzeit“. „Geschenkt“ ist ein mehr als ein unterhaltsamer Roman. Es ist eine tolle Vater-Sohn-Geschichte in der es nicht nur um Verantwortung geht. Es geht um das Leben und wie man es leben kann. Von mir gibt es für dieses Buch 5 STERNE.

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Geschenkt
von einer Kundin/einem Kunden am 11.09.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Gerold Plassek, Journalist bei einer Gratiszeitung, sieht sich plötzlich seinem nicht gekannten 14jährigem Sohn gegenüber, dessen Mutter für ein halbes Jahr im Ausland arbeitet und Manuel bei seinem vermeintlichem „Onkel Geri“ in Obhut lässt. Als nach einem Beitrag des unmotivierten Trinkers über eine Obdachlosen-Schlafstätte eine Spende von 10.000... Gerold Plassek, Journalist bei einer Gratiszeitung, sieht sich plötzlich seinem nicht gekannten 14jährigem Sohn gegenüber, dessen Mutter für ein halbes Jahr im Ausland arbeitet und Manuel bei seinem vermeintlichem „Onkel Geri“ in Obhut lässt. Als nach einem Beitrag des unmotivierten Trinkers über eine Obdachlosen-Schlafstätte eine Spende von 10.000 Euro bei den Betroffenen eingeht, kommen sich Vater und Sohn allmählich näher. Die Geschichte lehnt sich an die wahre Begebenheit „Das Wunder von Braunschweig“ an. Ein origineller, wortgewandter, in Glattauer-Manier geschriebener Roman. Unbedingt lesen!

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Humor und Tiefgang vereint
von Lilli33 am 03.09.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Gerold Plassek, 43, ist Journalist bei einer Gratiszeitung. Hier verbringt er den Tag mit Nichtstun zwischen den wenigen Zeilen, die er schreibt. Abends flüchtet er sich in seine Stammkneipe und spricht dem Alkohol mehr zu, als ihm guttut. Sein Leben ändert sich plötzlich, als Alice ihm ihren 14-jährigen Sohn... Inhalt: Gerold Plassek, 43, ist Journalist bei einer Gratiszeitung. Hier verbringt er den Tag mit Nichtstun zwischen den wenigen Zeilen, die er schreibt. Abends flüchtet er sich in seine Stammkneipe und spricht dem Alkohol mehr zu, als ihm guttut. Sein Leben ändert sich plötzlich, als Alice ihm ihren 14-jährigen Sohn Manuel aufdrängt. Alice will ein halbes Jahr im Ausland arbeiten, Manuel aber unbedingt in Wien bleiben. Und wer bietet sich da als Aufsichtsperson mehr an als der leibliche Vater, auch wenn der von seinem Vaterglück bisher nichts ahnte und Manuel keine Ahnung hat, wer sein Vater ist und auch gar nichts von diesem wissen will? Als dann auf eine kleine Zeitungsnotiz hin, die Gerold geschrieben hat, ein anonymer Spendensegen losbricht, gerät er immer mehr ins Rampenlicht und erweist sich schließlich gar nicht als der Loser, für den ihn immer alle gehalten haben, einschließlich er selbst. Meine Meinung: Dieser Roman basiert auf einer wahren Begebenheit, dem sogenannten „Wunder von Braunschweig“, einer Serie von anonymen Spenden an soziale Einrichtungen oder bedürftige Einzelpersonen, die im November 2011 begann. Den Spenden lagen meistens kleine Zeitungsausschnitte bei, in denen auf die Nöte der Einrichtungen bzw. Personen eingegangen wurde. Daniel Glattauer hält sich in seinem Roman weitgehend an diese Vorlage. Auch im Roman gibt es eine Serie von anonymen Spenden, denen Zeitungsnotizen beiliegen, und zwar Zeitungsnotizen, die Gerold Plassek verfasst hat. Warum ausgerechnet Notizen des Versagers Gerold? Weder sein Chef noch er selbst können sich einen Reim darauf machen. Auf jeden Fall kann sein Lotterleben so nicht weitergehen, denn nun hat er eine moralische Verpflichtung. Er hat es quasi in der Hand, wer Spenden bekommt, indem er einen Artikel darüber schreibt. Und dass er diese Verpflichtung ernst nimmt, dafür sorgt Manuel, der Gerold kräftig in den Hintern tritt und ihm mal ordentlich die Meinung geigt. Konnten sich die beiden anfangs nicht ausstehen, dreht sich das Blatt schon bald, und Gerolds Ziel ist es, Manuels Respekt und Liebe zu gewinnen. Da die Geschichte aus Gerolds Sicht in der Ich-Form erzählt wird, kann man sich dabei gut in den Protagonisten hineinversetzen. Seine Gedanken, seine Gefühle werden direkt zum Leser transportiert. Und auch wenn einem dieser Typ Mensch im richtigen Leben eher unsympathisch wäre, kann man Gerold doch irgendwie mögen, zumal er sich im weiteren Verlauf ja auch ganz stark ändert. Manuels Enthusiasmus ist einfach ansteckend, vor allem wenn man vor dem eigenen Kind gut dastehen will. Die Annäherung zwischen Vater und Sohn beschreibt Glattauer sehr einfühlsam und berührend. Beide profitieren von dieser Beziehung. Gerold bekommt endlich mal wieder den Hintern hoch und Manuel findet in seinem Vater nach und nach eine Vertrauensperson. Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet und sehr interessant mit viel Tiefgang gezeichnet. Obwohl die Geschichte an sich recht ernst ist, liest sie sich sehr amüsant, denn Glattauer hat sie mit viel Humor, mit Selbstironie und Sarkasmus gespickt. Fazit: Ein Buch mit dem typischen Humor von Daniel Glattauer, aber auch mit viel Tiefe. Womöglich sein bester Roman. Auf jeden Fall absolut lesenswert.

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Hey Big Spender
von Melanie Enns aus L. am 01.09.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Mit "Geschenkt" ist Daniel Glattauer definitiv ein weiteres Highlight in meinem Buchregal gelungen. Ich bin wirklich angetan davon wie er mich immer wieder um de Finger wickeln kann, zumal seine Bücher sich nicht ähneln, sondern immer wieder für Überraschung sorgen können. So war ich auch völlig unvorbereitet auf die... Mit "Geschenkt" ist Daniel Glattauer definitiv ein weiteres Highlight in meinem Buchregal gelungen. Ich bin wirklich angetan davon wie er mich immer wieder um de Finger wickeln kann, zumal seine Bücher sich nicht ähneln, sondern immer wieder für Überraschung sorgen können. So war ich auch völlig unvorbereitet auf die Story, die sich hinter der Story verbirgt. Ein Geldgeber, der anonym 10.000 Euro an gemeinnützige Werke oder Menschen in Not gibt, sucht sich dafür einen Mann aus, der mir am Anfang so unsympathisch war durch seinen verlotterten Lebensstil und rückt ihm dadurch den Kopf gerade, auch wenn dieses unbewusst passiert. Gerold Plassek ist Journalist dem das Feuer fehlt, denn wie wir im Nachhinein sehen wir, das ganz viele Talente in ihm schlummern, die herausgekitzelt werden müssen. Dieses geschieht langsam, aber deutlich. Durch die Zeitungsausschnitte die den Geldgeschenken beigelegt sind wird der Fokus auf Gerold / Geri gerichtet und was am Anfang wie Zufall aussieht bekommt seine große Bedeutung dadurch, das sich Gerold nun quasi aussuchen kann wem die Spenden zugute kommen sollten. Gerold ist aber ein feiner Mensch, der sich nur selbst vergessen hat durch Faulheit, Langeweile und Alkohol. Manuel, sein Sohn, von dem er 14 Jahre lang nichts wusste ist ein echter Gewinn für die Persönlichkeit von Gerold, denn mal ehrlich, wer möchte schon vor seinen Kindern als Versager dastehen? Wäre da nicht der Basketballfreund von Manuel, dem die Abschiebung droht, wäre die Geschichte vielleicht anders verlaufen, aber so kniet sich Gerold mächtig rein und verfasst gemeinsam mit seinem Sohn (der natürlich nicht weiß, das Geri sein Vater ist) einen Zeitungsartikel und so kommt alles ins Rollen, denn die Gratiszeitung weigert sich den Artikel zu veröffentlichen. Geri kündigt daraufhin und bekommt nun die Gelegenheit sich bei einer größeren Tageszeitung zu beweisen. Je mehr er für die "Neustadt" schreibt umso sicherer wird er und das liegt sicherlich auch an Manuel, der Geri zu Recherchezwecken begleitet. Die Artikel verfassen sie gemeinsam und auch die Spenden kommen regelmäßig ein und helfen so Menschen in Not. Mir hat besonders gefallen, das der Fokus natürlich auf den anonymen Geldgeber gerichtet sind, aber auch auf die Vater - Sohn - Beziehung, die zuvor nicht stattgefunden hat und sich nun nach und nach entwickeln kann. Gerold verändert sich zum Positiven und bleibt nicht der Versager, den ich am Anfang in ihm sah. Er wird fast schon sympathisch, obwohl er auch am Ende des Buches noch gerne Bier trinkt, aber vielleicht hat der geheime Spender ganz gezielt Geri benutzt um ihn zum Nachdenken über sein Leben zu bringen? Am Ende erwacht in Geri einiges, was ich vorher nicht sehen konnte, weil es ganz tief in Gerold versteckt war. Der Schreibstil des Autors ist und bleibt unverwechselbar. Humorvoll, mit kleinen Rätseln und Spitzen hier und da, fühlt man sich einfach wohl. Die Österreicher haben einfach ihren eigenen Humor, den ich wirklich sehr schätze. Für mich bleibt am Ende nichts anderes übrig als eine Leseempfehlung auszusprechen für ein Buch, welches mich restlos begeistern konnte. Vielen Dank dafür!

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Geschenkt
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 15.11.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Nach den Büchern "Gut gegen Nordwind", "Alle sieben Wellen" und "Ewig dein", die ich bislang von Daniel Glattauer gelesen habe, hat mir auch dieses Buch wieder schöne Lesestunden bereitet. Gerold Plassek ist 43 Jahre alt und arbeitet bei einem kleinen Gratisverlag. Sein Leben ist sehr nach seinen Gewohnheiten bestimmt. Im... Nach den Büchern "Gut gegen Nordwind", "Alle sieben Wellen" und "Ewig dein", die ich bislang von Daniel Glattauer gelesen habe, hat mir auch dieses Buch wieder schöne Lesestunden bereitet. Gerold Plassek ist 43 Jahre alt und arbeitet bei einem kleinen Gratisverlag. Sein Leben ist sehr nach seinen Gewohnheiten bestimmt. Im Alkohol hat er einen Freund gefunden und die Stammkneipe ist quasi sein Wohnzimmer. Gerold erzählt von Alice, wie sie sich nach 15 Jahren wiedersehen. Bei diesem Wiedersehen hört Gerold von Manuel. Er ahnt da noch nicht, dass Manuel sein Sohn ist. Alice wird für ein halbes Jahr aus beruflichen Gründen nach Afrika gehen. Ihren Sohn möchte sie dorthin nicht mitnehmen. Nachmittags soll er die Zeit bei seinem Vater verbringen. Im Büro sitzen die beiden sich nun gegenüber. Manuel weiß noch nicht, dass Gerold sein Vater ist. Gerold merkt sehr wohl, dass Manuel seinen Vater nicht ausstehen kann. Nach einem Artikel über Obdachlose, geht beim Verlag eine Geldspende über zehntausend Euro ein und dass soll erst die erste Spende sein. Es gehen weitere Spenden ein. Das Leben von Gerold Plassek verändert sich. Gerold und Manuel verstehen sich mit der Zeit sehr gut. Gemeinsam gelingt es den beiden, sehr gute Reportagen für den Verlag abzuliefern. Und immer wieder ist die Frage, wer ist der Wohltäter, der immer wieder Geld spendet und warum er ausgerechnet nur die Artikel von Gerold Plassek bei den Spenden bedenkt. Insgesamt ist das Buch schnell und einfach zu lesen.

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