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Geständnisse einer Fernsehköchin

Roman

(9)
Witzig, turbulent, einfach köstlich: „Geständnisse einer Fernsehköchin“ von Stella Conrad jetzt als eBook bei dotbooks.
Melina ist Schauspielerin – na ja, zumindest „eigentlich“. Tatsächlich läuft ihre Karriere alles andere als gut und ihre Agentin droht, sie vor die Tür zu setzen. Deswegen stürzt sich Melina mit Feuereifer in das nächste Casting und bekommt prompt den Job: Sie soll die neue Star-Fernsehköchin mimen. Das Problem dabei? Sie kann überhaupt nicht kochen und seit einem Unfall noch dazu weder schmecken noch riechen. Ob der grummelige Koch Luke, der Melina als Coach zur Seite gestellt wird, ihr in dieser vertrackten Lage noch helfen kann?
Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Geständnisse einer Fernsehköchin“ von Stella Conrad. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.
Portrait
Stella Conrad, 1960 in Recklinghausen geboren, lebt an der Nordseeküste. Nach zehnjähriger Tätigkeit als Köchin (wobei sie backstage sogar Stars wie Tina Turner, Joe Cocker, Depeche Mode, Herbert Grönemeyer und Die Toten Hosen bekochte) arbeitete sie als Veranstalterin, Pressebetreuerin und in einer Schauspielagentur, bevor sie sich dem geschriebenen Wort zuwandte.
Bei dotbooks erschienen bereits Stella Conrads Romane „Die Küchenfee“, „Die Tortenkönigin“, „Blindflug“ und „Der Feind an meinem Tisch“ und „Geständnisse einer Fernsehköchin“
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 319, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.06.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783958247536
Verlag Dotbooks Verlag
Verkaufsrang 26.330
eBook (ePUB)
4,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Witzige und turbulente Sommerlektüre
von janaka aus Rendsburg am 17.09.2016

*Inhalt* Bei der Schauspielerin Melina Miller lässt der Durchbruch auf sich warten. Kurz vor dem Rausschmiss bei der Agentur, bekommt sie ein Bombenangebot. Sie soll als Köchin eine Kochshow moderieren und keiner soll erfahren, dass sie keine Köchin ist. Ihr wird der der ehemalige Starkoch Lukas Dewald zur Seite gestellt,... *Inhalt* Bei der Schauspielerin Melina Miller lässt der Durchbruch auf sich warten. Kurz vor dem Rausschmiss bei der Agentur, bekommt sie ein Bombenangebot. Sie soll als Köchin eine Kochshow moderieren und keiner soll erfahren, dass sie keine Köchin ist. Ihr wird der der ehemalige Starkoch Lukas Dewald zur Seite gestellt, der auf dem ersten Blick alles andere als sympathisch ist. Aber das ist nicht das einzige Problem, Melina kann absolut nicht kochen. Und seit einem Bühnenunfall kann sie fast nichts riechen und schmecken. Kann sie das Publikum von ihren Qualitäten überzeugen? Kann solch eine gefakete Show gutgehen? *Meine Meinung* "Geständnisse einer Fernsehköchin" von Stella Conrad ist eine herrlich lustige und lockere Sommerlektüre. Ich liebe Kochshows und schaue fast jedes Format im Fernsehen, deshalb musste ich unbedingt dieses Buch lesen und ich bin absolut nicht enttäuscht worden. Der Schreibstil ist humorvoll und fesselnd. Die Idee, eine Schauspielerin, die eine Köchin spielt und die kaum etwas riechen und schmecken kann, finde ich gut umgesetzt. Jedes Mal, wenn ich nun etwas Leckeres esse oder trinke, muss ich an Melina denken und bin dankbar, dass es mir nicht so geht. Der Leser bekommt einen guten Einblick in die Welt des Fernsehens. Manche Szenen werden überzogen dargestellt, aber die ernsten Themen wie Erfolgsdruck und Einschaltquoten werden nicht lächerlich dargestellt. Gleich im Prolog erfährt der Leser, wie die es ausgeht, was ich hier ziemlich gut finde. Es erhöht die Spannung und weckt in mir die Neugierde zu wissen, wie es dazu gekommen ist. Ich bin mitten im Geschehen und kann mich sehr gut mit Melina anfreunden. Sie ist mir sehr sympathisch. Luke ist am Anfang ein echter Stinkstiefel, was sich zum Glück im Laufe des Buches ändert. Das Sprichwort "Raue Schale, weicher Kern" passt ziemlich gut zu ihm. Auch die anderen Charaktere sind liebevoll und facettenreich beschrieben worden, es gibt sympathische wie auch unsympathische. *Fazit* Diese lustige Sommerlektüre hat mir wunderschöne Lesestunden bereitet und bekommt eine klare Leseempfehlung von mir. 5 Sterne

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Schein und Sein der Fernsehkochwelt
von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigshafen am 12.09.2016

Melina Miller, ausgebildete Schauspielerin, jagt von einem Casting zum nächsten, aber die erhofften Rollen bekommen immer die anderen. Mitte 30 und immer noch auf den großen Durchbruch hoffend, macht ihre Agentin ihr klar, dass ihre Chancen altersbedingt nun gegen Null tendieren und legt ihr eine Umorientierung nahe. Gerade da... Melina Miller, ausgebildete Schauspielerin, jagt von einem Casting zum nächsten, aber die erhofften Rollen bekommen immer die anderen. Mitte 30 und immer noch auf den großen Durchbruch hoffend, macht ihre Agentin ihr klar, dass ihre Chancen altersbedingt nun gegen Null tendieren und legt ihr eine Umorientierung nahe. Gerade da flattert ein geheimnisvolles Angebot in Haus. Nach einigen Terminen stellt sich heraus, dass Melina für eine neue Kochshow eine Köchin schauspielern soll. Wovon keiner weiß, Melina kann seit einem Bühnenunfall weder schmecken noch riechen. Ob das gutgehen kann? Interessanterweise ist das Ende der Geschichte an den Anfang gestellt, aber dennoch möchte man natürlich wissen wie es dazu kam und wie sich Melina aus ihrer Situation befreien kann. Ihr Ex-Freund nutzt sie nur aus und der Leser ist froh, als sie ihn endlich in den Wind schiesst. Dann gibt es noch den grummeligen Luke, der sie als Berufskoch coachen und auf die Show vorbereiten soll. Stella Conrad schreibt wieder in einem leichten, humorvollen Stil, der einen regelrecht von Seite zu Seite fliegen lässt. Vor allem der immer wiederkehrende Schlagabtausch zwischen Melinda und Luke gefiel mir sehr gut. Dennoch wurde ich das Gefühl nicht los, dass mir noch das letzten i-Tüpfelchen fehlt. Zumindest fehlte mir am Ende des Buchs das zufriedene Seufzen. Es wirkte etwas zu konstruiert.

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Ein köstlicher Lesespaß!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2016

Ein Bühnenunfall mit Schädel-Hirn-Trauma unterbricht die Karriere der begabten Schauspielerin Melina Miller. Weil nach ihrem Krankenhausaufenthalt die Leiter zum Theaterhimmel von aufstrebenden Nachwuchstalenten lückenlos besetzt ist, versucht die Mittdreißigerin, beim Film Fuß zu fassen. Dort spielt allerdings nicht das Talent die Hauptrolle. Entscheidend ist vielmehr, ob Frau dem aktuell publikumswirksamsten... Ein Bühnenunfall mit Schädel-Hirn-Trauma unterbricht die Karriere der begabten Schauspielerin Melina Miller. Weil nach ihrem Krankenhausaufenthalt die Leiter zum Theaterhimmel von aufstrebenden Nachwuchstalenten lückenlos besetzt ist, versucht die Mittdreißigerin, beim Film Fuß zu fassen. Dort spielt allerdings nicht das Talent die Hauptrolle. Entscheidend ist vielmehr, ob Frau dem aktuell publikumswirksamsten Typ entspricht. Obendrein wird Melina von ihrer Agentin mit der Tatsache konfrontiert, dass sich die Investitionen in sie endlich auszahlen müssen. Da naht überraschend die vermeintliche Rettung, und zwar in Gestalt eines ungewöhnlichen Angebots. Melina soll ihre schauspielerische Begabung dazu einsetzen, sich vor der breiten Masse als passionierte Fernsehköchin auszugeben. Angesichts der Alternative, weiterhin für Freund Fabian, einen gefeierten und umschwärmten Bühnenstar, als Haushälterin zu agieren und ständig die Spuren seiner Exzesse zu beseitigen, lässt sie sich darauf ein. Das erweist sich als verhängnisvolle Entscheidung – nicht nur, weil Melina seit ihrem Unfall geruchs- und geschmacksblind ist. Über diese Klippe hilft ihr vielleicht der ihr zur Seite gestellte abgerissene Koch Luke hinweg – falls die beiden sich zusammenraufen. Weitaus schwerer fällt ins Gewicht, dass Melina drauf und dran ist, auch die bewahrenswerten Anteile ihres alten Lebens zu verlieren. Es droht ein regelrechter Suizid ihrer Persönlichkeit vor laufender Kamera. Gibt es wirklich keine Rettung mehr, wie bereits der Prolog des Romans befürchten lässt? Das erfährt nur, wer sich dieses köstliche Buch zu Gemüte führt. Es liest sich locker leicht wie frisch geschlagene Sahne, gewürzt mit teils sehr bissigem Humor und gespickt mit scharfen Seitenhieben auf die Filmbranche. Von der ersten bis zur letzten Silbe fiebert der Leser mit der sympathischen Protagonistin und lässt sich von ihr auf ebenso spannende wie unterhaltsame Weise erzählen, wie die Sehnsucht nach einem erfüllten und finanziell unabhängigen Leben sie in ein Labyrinth gelockt hat, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Dabei gewährt Stella Conrad geradezu beängstigend glaubhafte Einblicke in das Schauspielermilieu. Alle Figuren sind bis in kleinste Nebenrollen liebevoll und präzise gezeichnet. Jedes Wort im stimmig und ausgewogen verlaufenden Handlungsbogen sitzt am richtigen Platz, keines erscheint überflüssig. Die Kapitelüberschriften machen neugierig, ohne zu viel zu verraten. Alles in allem ist "Geständnisse einer Fernsehköchin" ein perfektes Buch!

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Turbulent & gut geschrieben
von Isaopera am 27.08.2016

Da das Thema mich ansprach, bin ich auf dieses Buch gekommen und war direkt nach den ersten Kapiteln vom tollen Schreibstil der Autorin überzeugt. Die Protagonistin Melina ist für mich sehr sympathisch und ihre Gedankengänge sind immer nachvollziehbar. Der Leser fiebert mit, wie sie sich von ihrem blöden Freund... Da das Thema mich ansprach, bin ich auf dieses Buch gekommen und war direkt nach den ersten Kapiteln vom tollen Schreibstil der Autorin überzeugt. Die Protagonistin Melina ist für mich sehr sympathisch und ihre Gedankengänge sind immer nachvollziehbar. Der Leser fiebert mit, wie sie sich von ihrem blöden Freund emanzipieren kann und dann die Chance der Fernsehshow ergreift. Ihr Gegenpart in der Show, Luke, ist ein ganz besonderer Typ und hat viel mehr Tiefgang, als er gerne zeigen möchte. Das zunehmende Vertrauensverhältnis der beiden hat mir gut gefallen und die Authentizität der Szenen fand ich super. Nicht zu kitschig, einfach natürlich. Das Buch ist mit Humor geschrieben und alle Nebencharaktere sind liebevoll ausgezeichnet - auch die Ätzenden ;) Gut, dieser ganze Fernsehtrubel...wirkt schon manchmal etwas überzeichnet, aber wahrscheinlich ist es so einfach auch in Echt. Gegen Ende ging es auf einmal alles ziemlich schnell, war relativ rasch vorbei - ich finde, das Buch hätte gut noch 50 Seiten mehr vertragen können! Das ist eigentlich mein einziger Kritikpunkt, wenn man es so sagen kann. Die Probleme der Protagonistin mit dem Riechen und Schmecken - naja, auch die hätte es in der Story nicht unbedingt gebraucht, denn als nicht-Profi-Köchin eine solche darzustellen ist ja an sich schon schwierig genug und bedarf jetzt nicht zusätzlicher neurologischer Einschränkungen. Ich hatte auf jeden Fall Freude am Lesen und kann es sehr empfehlen. Macht Spaß :)

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Eine Fernsehköchin mit viel Schein
von Hortensia13 am 11.09.2016

Melina Miller ist eine talentierte, aber erfolglose Schauspielerin. Sie sucht händeringend nach Engagements und wird plötzlich zu einem geheimnisträchtigen Casting eingeladen. Es stellt sich heraus, dass die Rolle ihres Lebens spielen soll und sich als Fernsehköchin in den Medien darstellen soll. Und das, obwohl sie gar nicht kochen und... Melina Miller ist eine talentierte, aber erfolglose Schauspielerin. Sie sucht händeringend nach Engagements und wird plötzlich zu einem geheimnisträchtigen Casting eingeladen. Es stellt sich heraus, dass die Rolle ihres Lebens spielen soll und sich als Fernsehköchin in den Medien darstellen soll. Und das, obwohl sie gar nicht kochen und durch einen Unfall nicht schmecken kann. Wird sie die ganze Welt um die Nase führen können? Wird sie ihr Leben nur für den Schein hergeben? Die Geschichte ist nett zu lesen mit Happy End Garantie. Sie bietet auch einen bisschen kritischen Einblick in die Film- und Medienwelt und wie die Konsumenten leicht hinters Licht geführt werden können.

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Fifty Shades of Kochlöffel
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 23.08.2016

Melina Miller ist ausgebildete Schauspielerin, allerdings ist das alles andere als ein Zuckerschlecken. Nach einem längeren Ausfall wegen einem Unfall hat sie irgendwie den Anschluss an die Theaterkarriere verpasst und bei Film und Fernsehen läuft es auch nicht gut, schon gar nicht, wenn man sich nicht für Dailysoaps und... Melina Miller ist ausgebildete Schauspielerin, allerdings ist das alles andere als ein Zuckerschlecken. Nach einem längeren Ausfall wegen einem Unfall hat sie irgendwie den Anschluss an die Theaterkarriere verpasst und bei Film und Fernsehen läuft es auch nicht gut, schon gar nicht, wenn man sich nicht für Dailysoaps und Telenovelas verbraten lassen will. Dann schon lieber im Odeon kellnern, die Inkneipe für Stars und Produzenten könnte ja auch ein Sprungbrett zur Karriere sein. Allerdings ist das mit 35 Jährchen auf dem Buckel auch nicht mehr sehr wahrscheinlich. Da ihre Agentin sie schon vor die Tür setzen will und Melina auch noch ihren Freund inflagranti erwischt, lässt sie sich für ein geheimes Projekt ködern. Sie soll die neue Star Köchin mimen und noch viel mehr, denn es soll ein ganzes Projekt entstehen. Wird es dem grummeligen Koch Luke gelingen, einer zwar talentierten Schauspielerin, aber geruchs- und geschmackslosen Küchenniete das nötige Know How zu liefern um die Fernsehzuschauer für dumm verkaufen zu können? Die Story beginnt mit einem Blick aufs Ende und das schafft Spannung. Von wem wird Melina wohl schwanger sein, warum hat sie es nicht länger ausgehalten, nicht die Wahrheit sagen zu dürfen? Warum hat sie die Übergabe des Fernsehpreises platzen lassen? Dann lernt man Melina erst einmal ein wenig kennen, erfährt von ihrer katastrophalen Beziehung zu Fabian, dem sie den Depp vom Dienst macht und von ihrem beruflichen Misserfolg. Ganz klar, dass sie diese Chance ergreifen muss. Man ist als Leser mit dabei, wenn es heißt eine absolute Niete am Herd auf Profikoch zu trimmen, man erfährt viel über das Dasein einer Schauspielerin, man darf von den leckersten Speisen aller Art lesen und sich dabei den knurrenden Magen halten, man bekommt Kabbeleien prästentiert und wird Zeuge, wie sich die beiden dann doch noch zusammenraufen. Auch fürs Herz ist gesorgt, schließlich wird man ja nicht aus heiterem Himmel schwanger. Interessant fand ich den Einblick ins Küchenlatein. Vielen hochtrabenden Ausdrücken wird der Schrecken genommen und man erfährt auch, dass Sternekoch alles andere als ein Zuckerschlecken ist, genauso wenig wie die Karriere als Schauspielerin. Was ist beim Dreh zu beachten, warum braucht man Fechten bei der Schauspielausbildung und vieles mehr wird hier verraten. Natürlich wird auch ein wenig kritisch hinterfragt, was wohl dran ist an den ganzen Kochgrößen, die uns täglich und vielfach in den Medien über den Weg laufen. Ganz furchtbar stelle ich mir ein Leben ohne Geschmacks- und Geruchssinn vor. Was bringen die toll angerichteten Köstlichkeiten wie rohe Rinderroulade, Tonkabohnenschäumchen oder Entenbrust mit Ziegenfrischkäse, wenn am Ende doch alles nach Einheitsbrei schmeckt? Da schätze ich es doch gleich noch einmal so sehr, dass ich genießen kann und darf. Melina hat mir anfangs fast leid getan, sie lässt sich von ihrem dumpfbackigen Freund Fabian nach Strich und Faden ausnutzen und betrügen, ganz abgesehen davon, dass er ihr Ego ständig runter macht, weil sie keine echte Theaterschauspielerin mehr ist. Fernsehen ist schließlich unter seiner Würde. Als es dann beruflich bergauf geht, hatte sie einige Male für einen Spruch gesorgt, der nicht ganz so mein Ding war, wobei ich mich am Ende aber schon so richtig für sie gefreut habe. Viel mehr punkten konnte bei mir ihr Kochcoach Luke. Der gibt zwar die Kratzbürste vor dem Herrn, was auch zu zahlreichen Wortgefechten mit Melina führt, aber ich habe den etwas schrägen, eigenbrödlerischen Typen von Anfang an richtig gern gehabt. Melinas Agentin Hanna ist durch und durch Geschäftsfrau und ich glaube, sie hat Eurozeichen anstelle von Augen. Allerdings boxt sie auch einiges für Melina durch und in ihrem Job muss man wohl so sein. Fabian fand ich ganz schrecklich. Der war von Anfang an ein rotes Tuch für mich und Melinas Angst vor dem Alleinsein muss wohl grenzenlos gewesen sein, sonst hätte sie es nicht so lange an der Seite eines solchen Schnösels ausgehalten. Der Schreibstil liest sich locker, leicht und man fliegt fast durch die Seiten. Ich konnte auch ab und an schmunzeln, aber richtig witzig, so wie das Buch beworben wird, empfand ich die Geschichte nicht. Dafür kommt aber turbulent und rasant dem Ganzen sehr nahe. Alles in allem hatte ich mit „Geständnisse einer Fernsehköchin“ gute Unterhaltung, die mir auch interessante Einblicke gegeben hat. Sehr gute 4 Sterne gibt es für diesen kurzweiligen Roman von mir.

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Rezension zu "Geständnisse einer Fernsehköchin"
von Zsadista am 04.10.2016

Melina Miller ist eigentlich Schauspielerin. Doch selbst wenn sie in die engere Wahl kommt, bekommt sie einfach keinen Job. Ihr bleibt nur das Kellnern in einem angesehenen Lokal. Dazu kommt ihr Freund zu Hause. Fabian ist ein gefeierter Theaterbühnen Star und behandelt Melina eigentlich nur wie eine Angestellte, die... Melina Miller ist eigentlich Schauspielerin. Doch selbst wenn sie in die engere Wahl kommt, bekommt sie einfach keinen Job. Ihr bleibt nur das Kellnern in einem angesehenen Lokal. Dazu kommt ihr Freund zu Hause. Fabian ist ein gefeierter Theaterbühnen Star und behandelt Melina eigentlich nur wie eine Angestellte, die allerdings kein Geld bekommt und noch für gelegentlichen Sex herhalten soll. Melinas Agentin ist schon kurz davor ihren Vertrag mit ihr zu kündigen. Melina ist nicht mehr die Jüngste und lehnt Soap-Verträge kategorisch ab. Doch dann passieren mehrere Dinge auf einmal. Melina erwischt ihren Fabian mit einer anderen im Bett und verlässt ihn endlich. Und sie bekommt einen lukrativen Vertrag vor die Nase gesetzt, dem sie nicht widerstehen kann. Zwar hat sie durch einen Unfall ihr Geruchs- und Geschmacksinn verloren, doch soll sie für eine neue Kochshow die Starköchen darstellen. Ob das gelingen wird steht noch in den Sternen … „Geständnisse einer Fernsehköchen“ ist ein Roman aus der Feder von Stella Conrad. Ich kenne Stella Conrad unter einem anderen Namen und ich war bislang begeistert von ihren Büchern. Der Roman hat mich wegen der Autorin sehr interessiert. Die Beschreibung hörte sich an sich auch sehr witzig an, weswegen ich auch zugegriffen habe. Reine Liebes- oder Chick-Lit Romane interessieren mit normalerweise nicht. Melina selbst kam mir sehr naiv vor. Wie sie ihren Fabian betüddelt hat, war mir etwas suspekt. Auch die Ausreden, die sie für ihn fand, konnte ich nicht nachvollziehen. Interessant war die Darstellung, wie wir von den Medien gerne hinters Licht geführt werden. Wobei mir das persönlich schon klar war, so viele Mega-Sterne-Köche wie es im Fernsehen gibt, gibt es doch gar nicht. Zumal ich Kochsendungen selbst, gar nicht leiden kann. Deswegen war ich gespannt auf den Roman, wie alles dargestellt wird. Leider hat es mir da etwas an Humor gefehlt. Ich hatte einfach im Hintergrund der Kochshows mehr erwartet … der hinfallende Bräter, das angebrannte T-Bone Steak oder so etwas in der Art. Mit den einzelnen Ereignissen am Ende konnte ich mich dann so gar nicht mehr anfreunden. Vor allem hätte ich Melina da richtig durchschütteln können. Da wurde sie mir irgendwie so richtig unsympathisch. Wie kann man sich nur wieder so drehen. Ich hatte von dem Roman wohl andere Vorstellungen. Ich muss mich einfach daran halten, dass ich von Chick-Lit Romanen die Finger lasse. Ich komme mit den Charakteren und der Story nicht so klar. Trotzdem verteile ich hier noch 3 Sterne, weil mir der Hintergrund der Geschichte sehr gut gefallen hat.

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Schein oder Sein?
von PMelittaM aus Köln am 02.09.2016

Melina Miller ist ausgebildete Schauspielerin, jedoch leider nicht sehr erfolgreich, bei Castings kommt sie zwar öfter in die engere Auswahl, aber selten zum Zug. Sie muss sich als Bedienung durchschlagen und erhält höchstens einmal eine kleinere Rolle. Ihr Freund Fabian ist ein gefeierter Bühnenstar, doch zum Theater will Melina... Melina Miller ist ausgebildete Schauspielerin, jedoch leider nicht sehr erfolgreich, bei Castings kommt sie zwar öfter in die engere Auswahl, aber selten zum Zug. Sie muss sich als Bedienung durchschlagen und erhält höchstens einmal eine kleinere Rolle. Ihr Freund Fabian ist ein gefeierter Bühnenstar, doch zum Theater will Melina nach einem Bühnenunfall, bei dem sie Geschmacks- und Geruchssinn einbüßte, nicht mehr zurück. Als ihr eine Rolle angeboten wird, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird, ihr aber auch ein gutes Einkommen garantiert, kann sie nicht Nein sagen, fortan ist sie Melina Miller, gefeierte Fernsehköchin. Stella Conrad kenne ich bereits unter anderen Pseudonymen und liebe vor allem die Loretta-Luchs- und die Pippa-Bolle-Reihe, und etwas Ähnliches, vor allem aber etwas mit viel Humor hatte ich von diesem Roman dann auch erwartet. Wie man an den Bewertungspunkten bereits sieht, kann dieser Roman aber nicht mithalten. Die Geschichte wird von Melina selbst in Ich-Form erzählt, bleibt aber dennoch relativ oberflächlich, auch fehlen mir Emotionen. Melina rollt die Geschichte von hinten auf, so dass ein Teil der möglichen Überraschungen bereits zu Anfang verraten werden, spannend ist daher vor allem die Frage, wie es dazu kam. So richtig spannend ist das aber leider auch nicht. Auch die Charaktere bleiben relativ oberflächlich, sind zudem natürlich durch Melinas Eindrücke gefärbt. So erfährt man wenig über die Hintergründe der einzelnen Personen, auch nicht über Melinas. Bis auf den Unfall bleibt ihre Vergangenheit und ihre Familie im Dunkeln, über Fabian, ihre Agentin oder über Luke, den Koch, der sie bzgl. der Kochshow unterstützt, erfährt man ebenfalls wenig Tiefergehendes. Das ist bei einem Chick-lit-Roman (der Roman passt meiner Meinung nach in dieses Genre, schon das Cover deutet darauf hin, das übrigens sofort mein Mädchengen angesprochen hat und mir vor allem farblich gut gefällt) auch nicht wirklich von Nöten, aber ein bisschen mehr Hintergrundinfos oder Persönliches hätte ich schon gerne erfahren. Wirklich sympathisch ist mir keiner der Charaktere, bis auf einen, dieser macht im Roman eine Wandlung durch, die ihm Pluspunkte bei mir einbrachte. Er war auch der interessanteste Charakter und ich hätte mir gewünscht, seine Wandlung ein bisschen näher begleiten zu können. Vielleicht wäre es schön gewesen, die Geschichte hin und wieder auch aus einer anderen Perspektive zu erleben, vor allem Lukes hätte interessant sein können. Was mir wirklich gefehlt hat, ist der Humor. Hier hatte ich wohl meine Erwartungen, schon wegen der Autorin, zu hoch angesetzt. Auch die Thematik gäbe da einiges her, ich hatte mir lustige Situationen, Fast-Katastrophen, Faux-pas, humorvolle Gedankengänge und ähnliches vorgestellt, die gibt es auch, aber viel zu knapp, Stellenweise hat die Erzählung ziemliche Längen, da wird zu ausführlich über den fehlenden Geschmacks- und Geruchssinn (der dann gar nicht so relevant ist) geschrieben, über Melinas Einführung ins professionelle Kochen, so dass witzige Szenen zu kurz kommen. Der Roman ist auch viel zu plötzlich am Ende und man hat das Gefühl, es fehlt etwas. Fehlen können hätten dafür die amourösen Verwicklungen, in die Melina gegen Ende gerät und über deren Entstehen ich nur den Kopf schütteln konnte. Stella Conrad weiß, wovon sie erzählt, sie hat selbst als Köchin gearbeitet und kennt auch das Schauspielmilieu, das merkt man, auch wenn einige Klischees auftreten, aber die sind wohl gewollt und tragen die eine oder andere humorvollen Szene bei. Sehr schön ist, dass man gute Einblicke hinter die Kulissen erhält, dieser Part unterhält gut. Wahrscheinlich waren meine Erwartungen wirklich zu hoch, jedenfalls hat mich der Roman enttäuscht. Ich bleibe dann doch bei den anderen Pseudonymen der Autorin (gerade habe ich den neuesten Loretta-Luchs-Roman gelesen, der mir wieder sehr gut gefallen hat) und überlasse Stella Conrad Anderen. Von mir gibt es daher leider nur 3 Sterne, aber eine Empfehlung an Chick-lit-Leserinnen, die wahrscheinlich Freunde am Roman haben werden.

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Nix als Show
von peedee am 23.08.2016

Milena Miller, eine von so vielen Schauspielerinnen, die auf den Durchbruch warten, aber währenddessen kellnern, um die Miete zusammenzukriegen. Da wird sie zu einem mysteriösen Casting bestellt und bekommt tatsächlich den Job: Sie wird die Köchin einer neuen Fernsehshow! Dumm nur, dass sie gar nicht kochen und seit einem... Milena Miller, eine von so vielen Schauspielerinnen, die auf den Durchbruch warten, aber währenddessen kellnern, um die Miete zusammenzukriegen. Da wird sie zu einem mysteriösen Casting bestellt und bekommt tatsächlich den Job: Sie wird die Köchin einer neuen Fernsehshow! Dumm nur, dass sie gar nicht kochen und seit einem Unfall nur noch sehr minim riechen und schmecken kann. Lukas „Luke“ Dewald, ein echter Koch, soll sie für die Shows coachen… Erster Eindruck: Mir gefällt das Cover sehr gut, ein bisschen auf Retro gemacht, mit Polka dots (die gehen immer), schöne Farbgebung. Melina lebt mit ihrem Freund Fabian zusammen, der ein erfolgreicher Theaterschauspieler ist. Da er den Hauptteil der Miete übernimmt, putzt sie ihm und seinen Saufkumpels hinterher. Er interessiert sich grundsätzlich nur für eines: für sich selbst. Melina fehlt ihm wahrscheinlich erst, wenn der Kühlschrank leer ist. Dass sich Melina das gefallen lässt, habe ich nicht verstanden. Luke ist ein kerniger Typ, ein Bad Boy der Küche. Er hat mir gut gefallen, er kommt sehr authentisch rüber, da er zu sagen scheint, wenn ihm etwas nicht passt. Der Start der gemeinsamen Zusammenarbeit gestaltet sich ziemlich harzig. Interessant, dass sich die Schauspielerin und der Koch überhaupt auf dieses Experiment einlassen, da schliesslich jederzeit die Gefahr herrscht, dass alles auffliegen könnte. Ist es wegen des Geldes? Oder lockt der Ruhm? Die Geschichte gibt schöne Einblicke in die Berufe einer Schauspielerin und eines Kochs. Es werden auch ernste Themen angesprochen, wie z.B. der Erfolgsdruck (bei beiden) oder auch der Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn. Dieser Verlust muss wirklich sehr einschränkend sein. Wenn man erkältet ist, kriegt man ja so eine Vorstellung, wie eintönig das Essen ist, wenn man es nicht riechen oder schmecken kann. Interessant, dass Melina alle parfümierten Dinge entsorgt hat, da sie befürchtet, die Menschen in ihrer Umgebung eventuell zu verstören (oder in Ohnmacht zu versetzen), wenn sie zu viel Parfüm aufträgt. Da ich schon begeistert „Die Küchenfee“ sowie „Die Tortenkönigin“ (je 5 Sterne) gelesen habe und auch „Blindflug“ gut fand (3 Sterne), war ich sehr gespannt auf das neuste Werk. Leider konnte es mich nicht so begeistern, es fehlten mir einfach Emotionen und zudem war die Geschichte zu abrupt fertig. Aber am meisten haben mir der Humor, das Lachen, das Schmunzeln, das Augen verdrehen gefehlt. Für die Geschichte leider nur 2,5 Sterne, durch die Einblicke in die Schauspielerei und Gastronomie aufgerundet auf 3.

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