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Gestorben wird früher

Ein Cornwall-Krimi

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"Elisabeth Bennett ist tot, gestorben in einer exklusiven Seniorenresidenz in St. Ives – offenbar an einem Herzleiden, obwohl sie am Abend zuvor noch völlig gesund war. Deren Freundin glaubt an einen Mord und bittet die ehemalige Krankenschwester Mabel Clarence um Hilfe.

Unter falschem Namen mietet Mabel sich in der Seniorenresidenz ein. Welche Rolle spielen die Besitzer und das zum Teil undurchsichtige Pflegepersonal? Und dann ist da noch der vermögende und charmante Sir William, der aus seiner Verehrung keinen Hehl macht und Mabels Gefühle mächtig durcheinanderwirbelt.
Portrait
Rebecca Michéle, geboren 1963 in Süddeutschland, lebt mit Ihrem Mann in der Nähe von Stuttgart. Seit 15 Jahren widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und hat bereits mehrere historische Romane und Krimis veröffentlicht. Mehr unter: www.rebecca-michele.de
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 328
Erscheinungsdatum 06.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-940258-63-2
Verlag Dryas Verlag
Maße (L/B/H) 188/120/27 mm
Gewicht 289
Buch (Taschenbuch)
12,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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In Cornwall wird weiterhin gemordet
von einer Kundin/einem Kunden aus Goch am 29.11.2016

Mabel Clarence hat sich im Laufe der Jahre in Lower Barton und Umgebung einen gewissen Ruf erworben. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Penelope Jennings mit der Bitte an sie wendet, den überraschenden Tod ihrer Freundin Elisabeth Bennett zu untersuchen. Penelope befürchtet, dass ihre Freundin von ihrem Neffen... Mabel Clarence hat sich im Laufe der Jahre in Lower Barton und Umgebung einen gewissen Ruf erworben. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Penelope Jennings mit der Bitte an sie wendet, den überraschenden Tod ihrer Freundin Elisabeth Bennett zu untersuchen. Penelope befürchtet, dass ihre Freundin von ihrem Neffen Thomas Bennett ermordet wurde. Kurzerhand mietet Mabel sich in die Seniorenresidenz ein, in der Elisabeth zuletzt gelebt hat. Schon nach kurzem Aufenthalt machen sich die Seniorenresidenz-Leitung, Pfleger(innen), Mitbewohner und sogar der Arzt, der die Totenscheine immer so passend ausstellt, verdächtig. Als ein zweiter Mord geschieht, sieht Mabel schnellen Handlungsbedarf. Sie bezieht Alan und Victor in ihre Ermittlungen ein und informiert die zuständige Polizei, aber die Polizei sieht keinen Grund zum Eingreifen...... Das ist ein Cornwall-Krimi, wie man ihn sich nur wünschen kann, amüsant, kauzig, wie halt manche Cornishmen sind, britisch und mit viel Lokalkolorit. In jedem Kapitel spürt man die Liebe zu Cornwall und seinen Einwohnern. Einfühlsamer kann kein Reiseführer dem Leser diesen Landstrich näher bringen. Miss Mabel Clarence, sicherlich von Miss Marple inspiriert, ist aber von einem anderen Kaliber. Die ehemalige Krankenschwester ist tatkräftig und stürzt sich mit viel Empathie in immer wieder neue Abenteuer. Trotz ihrer guten Menschenkenntnis und Kombinationsfähigkeit, erliegt sie dem Charme und vor allem den Schmeicheleien eines Hochstaplers. Was nicht zuletzt daran liegt, das sie seit Jahren vergeblich um Anerkennung und Liebesbeteuerung seitens ihres Freundes Victor Daniels kämpft. Mit diesem sechsten Fall wird nun das Ende der Serie eingeläutet. Schade! Wir werden Mabel und Victor vermissen. Aber in Cornwall wird weiterhin gemordet werden. Im Nachwort wird uns eine neue Cornwall-Serie mit neuen und alten Protagonisten in Aussicht gestellt. Bleibt mir nur noch der Autorin zu wünschen, dass sie bei der neuen Serie genauso ein gutes Händchen beweist wie bei dieser.

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Ein spannender Cornwall-Krimi mit feinstem Humor a la Agatha Christie
von Argentumverde aus Patersberg am 29.11.2016

Mit einer gewissen Skepsis fing ich an dieses Buch zu lesen. Eine alte Dame die in einer Seniorenresidenz einen Mordfall aufklären will, den niemand außer einer Freundin der Toten für einen Mord hält. Das klingt sehr nach einer von vielen abgewandelten aber doch abgekupferten Miss Marple Versionen, insbesondere da... Mit einer gewissen Skepsis fing ich an dieses Buch zu lesen. Eine alte Dame die in einer Seniorenresidenz einen Mordfall aufklären will, den niemand außer einer Freundin der Toten für einen Mord hält. Das klingt sehr nach einer von vielen abgewandelten aber doch abgekupferten Miss Marple Versionen, insbesondere da die Protagonistin auch noch Mable heißt. Relativ bald aber wurde mir klar, dass die Autorin sicherlich auch durch Agatha Christie mit inspiriert wurde, es sich bei diesem Buch aber nicht um einen billigen Abklatsch handelt. Vielmehr erschafft Rebecca Michele nicht nur einen spannenden Krimi der bis zum Schluss fesselt, sondern auch sehr menschliche und glaubwürdige Protagonisten die dem Leser schnell ans Herz wachsen. Die Geschichte selbst nimmt in bester Krimi-Manier immer wieder neue mögliche Lösungsstränge auf und beschäftigt den Leser mit neuen Entdeckungen die viele Schlüsse aber keine richtige Lösung zulassen. Gewürzt ist die Handlung mit einem äußerst feinen oft unterschwelligem Humor, der den Leser sehr sehr oft schmunzeln lässt. Ein fulminantes Finale und anschließender Ausklang runden das Buch und auch die gesamte Serie der Mable-Fälle ab und auch wenn dieses Buch das Letzte dieser Reihe ist, so kann es doch problemlos ohne Kenntnis der vorherigen Bücher gelesen werden. Mein Fazit: Rebecca Michele erschafft mit diesem Buch einen modernen Krimi nach klassischem Vorbild und mit einer angenehmen Spur Humor. Absolut lesenswert und für mich sicherlich nicht das letzte Buch von dieser Autorin.

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Mabel ermittelt in der Seniorenresidenz - ob sie wohl bleibt?
von Layla (Bücher in meiner Hand) am 20.10.2016

Mabel hat gerade nicht viel zu tun, da Victor auf Besuch bei seiner Nichte und seiner Schwester ist. Da klingelt eine Frau bei ihr, die über Umwegen von Mabels Ermittlungserfolgen hörte und sie bittet, heraus zu finden, was es mit dem Tod von einer Bekannten auf sich hat. Diese... Mabel hat gerade nicht viel zu tun, da Victor auf Besuch bei seiner Nichte und seiner Schwester ist. Da klingelt eine Frau bei ihr, die über Umwegen von Mabels Ermittlungserfolgen hörte und sie bittet, heraus zu finden, was es mit dem Tod von einer Bekannten auf sich hat. Diese wohnte in einer Seniorenresidenz und verstarb plötzlich. Der Neffe der Toten ist geldgierig und es wird befürchtet, dass er etwas mit dem Tod zu tun hat. Kaum ist die Frau ausser Haus, sitzt Mabel schon im Zug und fährt alleine und ohne jemanden zu informieren nach St. Yves und mietet sich kurzerhand in der Residenz ein. Ihr gefällt es dort erstaunlicherweise sehr gut, obwohl die Senioren sehr kurz gehalten werden. Beim Bridge spielen lernt Mabel ihre teilweise skurrilen Mitbewohner kennen und hat bald schon einen Verehrer, der sie hofiert. Das schmeichelt Mabel sehr, denn selbiges wünschte sie sich von Victor. Trotzdem vergisst sie ihren Auftrag nicht und versucht ganz ohne Hilfe zu ermitteln. Bald schon merkt sie, dass die Angestellten und Chefs der Residenz nicht ganz koscher sind und vermutet einige Geheimnisse hinter den luxuriösen Mauern. Natürlich geht es auch in diesem Band nicht ohne Victor und dem Krimi würde einiges fehlen, wenn er und Inspector Randolph Warren keinen Auftritt hätten. Victor ist grummlig, und eifersüchtig auf Mabels neue Bekanntschaft. Randolph hingegen verhält sich wie ein umgekehrter Handschuh; erstaunlicherweise versteht er Mabel und hilft so gut er kann. Leider ist es nicht sein Revier, aber nur schon sein Verständnis rechnet man ihm hoch an. Mabel ist wie immer neugierig, aufgeschlossen und liebenswert. Ihre Ausbildung als Krankenschwester kommt ihr in diesem Band sehr zugute und hilft Mabel, den Fall zu lösen. Von St. Ives bekommt man ausser der Aussicht von der Residenz nicht so viel mit, doch an Lokalkolorit wird trotzdem nicht gespart. Man merkt dieser Serie die Liebe der Autorin zu Cornwall und der britischen Lebensart einfach an. Fazit: Mabels letzter Fall: flüssig zu lesen, spannend und humorvoll wie immer und ein toll gelungener Abschluss dieser mir lieb gewordenen Serie. 4 Punkte.

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