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Gestorben wird immer

Roman

(16)
Der Tod war Agnes’ Geschäft. Über Jahrzehnte hinweg führte sie den Steinmetzbetrieb Weisgut & Söhne in Hamburg und lenkte gebieterisch die Geschicke der Familie. Mit 91 Jahren nun hat Agnes von allem und jedem genug, sie will reinen Tisch machen und endlich das Geheimnis lüften, das sie viel zu lange schon mit sich herumträgt. Da ihre Tochter das Weite gesucht hat, beauftragt sie ihre Enkelin Birte, die Einzige, die aus demselben harten Holz geschnitzt ist wie sie, den ganzen Clan zusammenzutrommeln – kein einfaches Unterfangen, denn alle sind sich spinnefeind. Es ist Zeit für die Wahrheit.
Rezension
"Alexandra Fröhlich verknüpft Zeitgeschichte und Schicksalsdramen zur spannenden Familiensaga über die Macht von Wahrheit und Vergangenheit. Rasant geschrieben und voller Frauen, die einem beim Lesen ans Herz wachsen." FÜR SIE
Portrait
Alexandra Fröhlich lebt als Autorin in Hamburg und arbeitet als freie Textchefin für verschiedene Frauenmagazine. Ihr Roman „Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen“ (2012) stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Auch in ihrem neuen Buch, „Gestorben wird immer“, erzählt sie augenzwinkernd eine ungewöhnliche Familiengeschichte.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 11.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10001-0
Verlag Penguin Verlag
Maße (L/B/H) 208/136/30 mm
Gewicht 390
Verkaufsrang 8.268
Buch (Paperback)
13,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Die Geschichte der Agnes Weisgut“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

"Gestorben wird immer"-das ist das Motto der Steinmetz-Familie Weisgut & Söhne.In mehreren Erzählsträngen,die ineinander verwobenen,ihre Geschichte über drei Generationen hinweg erzählen, lernen wir Agnes, die 91j.Matriarchin kennen sowie ihre Enkelin Birte und auch deren Mutter Martha.
Vom Ostpreußen der 30er Jahre aus spannt sich
"Gestorben wird immer"-das ist das Motto der Steinmetz-Familie Weisgut & Söhne.In mehreren Erzählsträngen,die ineinander verwobenen,ihre Geschichte über drei Generationen hinweg erzählen, lernen wir Agnes, die 91j.Matriarchin kennen sowie ihre Enkelin Birte und auch deren Mutter Martha.
Vom Ostpreußen der 30er Jahre aus spannt sich der Bogen bis ins heutige Hamburg und als Agnes ihre Familie (von Birte) zusammengeführt bekommen hat,legt sie Die Lebensbeichte ab,
die der Leser dann schon in Rückblicken miterlebt hat.
Das ist manchmal drastisch und etwas schwarzhumorig, manchmal aber auch erschütternd und bewegend,auf jeden Fall ein Buch, das man kaum an die Seite legen kann - lesen Sie selbst !

„Wunderbarer Schmöker!“

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Bei dem Buch ist nicht nur das Cover ansprechend, sondern die ganze Familiengeschichte. Es hat Spaß gemacht sie zu lesen, man "freundet" sich mit vielen Protagonisten an, und ist schon ziemlich schnell neugierig und gespannt auf das Schicksal dieser ungewöhnlichen Familie. Bei dem Buch ist nicht nur das Cover ansprechend, sondern die ganze Familiengeschichte. Es hat Spaß gemacht sie zu lesen, man "freundet" sich mit vielen Protagonisten an, und ist schon ziemlich schnell neugierig und gespannt auf das Schicksal dieser ungewöhnlichen Familie.

„Eine großartige Familiengeschichte!“

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Agnes Weisgut leitet lange die Geschicke des Familien- und Steinmetzbetriebs Weisgut, stehts mit dem Motto "Gestorben wird immer" und sichert sich durch die Anfertigung der Grabsteine stets das Einkommen für ihre Familie. Nach aussen Patriarchin lernt der Leser aber auch die warme Seite von Agnes kennen. Blut ist eben dicker als Wasser. Agnes Weisgut leitet lange die Geschicke des Familien- und Steinmetzbetriebs Weisgut, stehts mit dem Motto "Gestorben wird immer" und sichert sich durch die Anfertigung der Grabsteine stets das Einkommen für ihre Familie. Nach aussen Patriarchin lernt der Leser aber auch die warme Seite von Agnes kennen. Blut ist eben dicker als Wasser. Manchmal aber auch nicht. Mit 90 Jahren ruft sie alle Nachkommen, die sich zum Teil weit verstreut haben zusammen, um ihnen ihr tiefstes Geheimnis anzuvertrauen. Alexandra Fröhlich schafft es schnell, den Leser abzuholen, denn vielen von uns sind in der eigenen Familie Flucht nach dem 2. Weltkrieg, Neuanfang, Liebe und Verrat, Scheidungen und finanzielle Differenzen nicht unbekannt und die Geschichte ist wirklich spannend erzählt. Für mich steht sie für so viele Familien und ich habe das Buch bis zum Ende genossen.

„die Wahrheit muss ans Licht...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Jahrzehntelang hat die Matriarchin Agnes ihre Familienmitglieder fest im Griff , kaum bleibt Luft zum Atmen oder für ein selbst bestimmtes Leben, doch nun - am Ende ihres Lebens - wird es Zeit für einige Klarheiten ....Realitätsnah und spannend wird hier über Schuld , Vertreibung und Flucht erzählt und über das Schicksal , was eine Jahrzehntelang hat die Matriarchin Agnes ihre Familienmitglieder fest im Griff , kaum bleibt Luft zum Atmen oder für ein selbst bestimmtes Leben, doch nun - am Ende ihres Lebens - wird es Zeit für einige Klarheiten ....Realitätsnah und spannend wird hier über Schuld , Vertreibung und Flucht erzählt und über das Schicksal , was eine Familie zusammenhalten und auch trennen kann !

„"Alles hat seine Zeit!"“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

"Gestorben wird immer" - und so manch einer wird reich davon. Doch Geld allein ist nicht alles, dass muss auch die 91-jährige Agnes Weisgut erfahren. Um vor ihrem Ableben reinen Tisch zu machen, möchte sie alle Familienmitglieder zusammen bringen. Kein leichtes Vorhaben - doch die resolute Agnes gibt nicht auf.
Eine herrliche Familiensaga,
"Gestorben wird immer" - und so manch einer wird reich davon. Doch Geld allein ist nicht alles, dass muss auch die 91-jährige Agnes Weisgut erfahren. Um vor ihrem Ableben reinen Tisch zu machen, möchte sie alle Familienmitglieder zusammen bringen. Kein leichtes Vorhaben - doch die resolute Agnes gibt nicht auf.
Eine herrliche Familiensaga, in der die drei Frauen der Familie Weisgut: Agnes, Martha und Birte ihre Geschichte erzählen; jeweils auf der ihr eigenen Zeitebene. So begleitet der Leser die Weisgut's von 1930 bis 2008. Den wesentlichen Anteil dieser köstlichen Familiengeschichte nimmt der von Agnes ein. Schonungslos offen konfrontiert die resolute Seniorin ihre Familie mit ihren Schicksalen und ihrer nicht immer einfachen Lebensgeschichte. Herrlich amüsante Dialoge und genau die rechte Menge schrulligen Humors machen diese Geschichte so lebendig und lesenswert.
Für Menschen, die Familiengeschichten mögen und Humor haben.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bremen

Das Buch hat mich sehr begeistert. Die Geschehnisse im Zweiten Weltkrieg überschatten bis heute die ganze Familie. Nun bringt die Großmutter endlich "Licht in die Vergangenheit". Das Buch hat mich sehr begeistert. Die Geschehnisse im Zweiten Weltkrieg überschatten bis heute die ganze Familie. Nun bringt die Großmutter endlich "Licht in die Vergangenheit".

Absolut fesselnde Familiengeschichte, man will immer mehr über die Geheimnisse der Figuren erfahren. Lesegenuss garantiert! Absolut fesselnde Familiengeschichte, man will immer mehr über die Geheimnisse der Figuren erfahren. Lesegenuss garantiert!

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Ein Frauenleben, das eine Entwicklung vom "Backfisch" zur selbstbestimmten Frau erzählt und gleichzeitig 80 Jahre deutsche Geschichte umspannt. Ein Frauenleben, das eine Entwicklung vom "Backfisch" zur selbstbestimmten Frau erzählt und gleichzeitig 80 Jahre deutsche Geschichte umspannt.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Alles in allem ist Alexandra Fröhlich ein sehr schöner Familienroman gelungen, der mich aufgrund seiner Geschichte und der sympathischen Personen überraschen und überzeugen konnte. Alles in allem ist Alexandra Fröhlich ein sehr schöner Familienroman gelungen, der mich aufgrund seiner Geschichte und der sympathischen Personen überraschen und überzeugen konnte.

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Eine unterhaltsame Familiengeschichte über drei Generationen, teils dramatisch, teils humorvoll und liebenswert geschrieben, aber auf jeden Fall lesenswert! Eine unterhaltsame Familiengeschichte über drei Generationen, teils dramatisch, teils humorvoll und liebenswert geschrieben, aber auf jeden Fall lesenswert!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
12
4
0
0
0

ein fesselnder Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 01.11.2016

Ich beschreibe nicht den Inhalt, aber das Buch ist fesselnd geschrieben. Vor allem mochte ich die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Seite für Seite lernt der Leser die Familie und deren Hintergrund und Schicksal kennen. Das Buch hat mir manch schlaflose Nacht gebracht, weil ich nicht aufhören konnte zu... Ich beschreibe nicht den Inhalt, aber das Buch ist fesselnd geschrieben. Vor allem mochte ich die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Seite für Seite lernt der Leser die Familie und deren Hintergrund und Schicksal kennen. Das Buch hat mir manch schlaflose Nacht gebracht, weil ich nicht aufhören konnte zu lesen.

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Das Buch hat mich sehr berührt. Das Buch erzählt vorallem von Agnes Kriegsjahren und wie sie für sich und Ihre Kinder gesorgt hat. In jedem Sinne des Wortes und in vielen Facetten. Agnes wächst behütet als Einzelkind auf und plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Die Eltern ziehen... Das Buch hat mich sehr berührt. Das Buch erzählt vorallem von Agnes Kriegsjahren und wie sie für sich und Ihre Kinder gesorgt hat. In jedem Sinne des Wortes und in vielen Facetten. Agnes wächst behütet als Einzelkind auf und plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Die Eltern ziehen aus der geliebten Stadt aufs Land und verheiraten sie mit einem Hitler-Sympathisanten, denn sie nicht will. Ihre Welt wird erschüttert, als sie das "Warum" erfährt und Alice wird erwachsen! Wir lernen ihre Kinder und ihre Enkel kennen, die alle Produkt dieser Zeit sind und erst bei der "Wahrheit" von Agnes verstehen, warum die Familie so ist, wie sie ist. Als Enkelin einer Grossmutter, die selber verfolgt wurd und sich während dem Krieg verstecken musste, ging mir die Geschichte nahe. Es ist eines der Bücher, die man liest und nach dem letzten Satz muss man erst mal für sich die Gedanken und Gefühle sortieren. Es hat mich sehr berührt. Ich wünsche Euch jetzt schon viel Spass bei der Lektüre, falls ihr Euch dafür entscheidet.

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Humorvoll und bitter, absurd und realistisch - zutiefst menschlich
von Weisheitszahn aus Hamburg am 08.01.2017

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Gestorben wird immer
von Nina W. aus Eppelborn am 29.01.2017

Zum Inhalt: Der Tod war Agnes’ Geschäft. Über Jahrzehnte hinweg führte sie den Steinmetzbetrieb Weisgut & Söhne in Hamburg und lenkte gebieterisch die Geschicke der Familie. Mit 91 Jahren nun hat Agnes von allem und jedem genug, sie will reinen Tisch machen und endlich das Geheimnis lüften, das sie... Zum Inhalt: Der Tod war Agnes’ Geschäft. Über Jahrzehnte hinweg führte sie den Steinmetzbetrieb Weisgut & Söhne in Hamburg und lenkte gebieterisch die Geschicke der Familie. Mit 91 Jahren nun hat Agnes von allem und jedem genug, sie will reinen Tisch machen und endlich das Geheimnis lüften, das sie viel zu lange schon mit sich herumträgt. Da ihre Tochter das Weite gesucht hat, beauftragt sie ihre Enkelin Birte, die Einzige, die aus demselben harten Holz geschnitzt ist wie sie, den ganzen Clan zusammenzutrommeln – kein einfaches Unterfangen, denn alle sind sich spinnefeind. Es ist Zeit für die Wahrheit. Über die Autorin: Alexandra Fröhlich lebt als Autorin in Hamburg und arbeitet als freie Textchefin für verschiedene Frauenmagazine. Ihr Roman „Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen“ (2012) stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Auch in ihrem neuen Buch, „Gestorben wird immer“, erzählt sie augenzwinkernd eine ungewöhnliche Familiengeschichte. Mein Fazit und meine Rezension: Agnes' Geschäft ist der Tod. Das war er schon immer. Nein, sie ist keine Auftragsmöderin, auch keine Polizistin, Gerichtsmedizinerin oder Bestatterin. Agnes leitet einen Steinmetzbetrieb. Doch das war nicht immer so. Nur mühsam hat sie sich ihren Erfolg bearbeitet, dabei immer auf ihre Familie geachtet, den Gefahren und Risiken des Krieges getrotzt und sich auch als Frau in einer harten und kalten Welt durchgesetzt. Kein Wunder also, dass es auch ihre Kinder nicht immer leicht hatten. Doch was genau hat es mit dem verschlossenen Peter auf sich? Hat er Informationen zum Umfalltod seiner Cousine Astrid? Welche Träume plagen Martha, dass sie ihre Familie im Stich lässt und sich absetzt? Was ist wirklich geschehen? Agnes will reinen Tisch machen und endlich mit ihrem Leben aufräumen. Sie möchte mit der Vergangenheit abschließen und vor allen Dingen: ihren Frieden finden. Und vielleicht gelingt es ihr auch ... Großmutter Agnes, so wird sie dem Leser vorgestellt. Eine alte, aber dennoch rüstige und im Kopf vollkommen klare Frau betritt den Raum und stellt unwirsch ihre Forderungen: ihre Enkeltochter Birte soll die ganze Familie zusammentrommeln, sie habe etwas zu verkünden! Doch leider ist dies kein leichtes Unterfangen, denn die Familie hat keine so engen Bande, wie es einst mal war. Auch Birte ist von der Anweisung ihrer Großmutter nicht begeistert, kann sich jedoch kaum wehren, da diese ihre finanzielle Zukunft in den Händen hält. Also macht sich Birte zähneknirschend auf zur Familie, begibt sich auf die Suche nach ihrer verschollenen Mutter, der man nachsagt, verrückt zu sein, und trommelt die Verwandtschaft zusammen. Man merkt bereits zu Beginn der Geschichte, dass einiges vorgefallen sein muss und dass diese Familie vieles in der Vergangenheit erlebt hat - und dabei kann man nicht nur von positiven Dingen ausgehen. Agnes selbst war mir zunächst sehr unsympathisch wie sie unwirsch gegenüber ihrer Enkelin fordert, die gesamte Familie zu versammeln, komme was wolle! Ja, auch ich war ihr nicht wohlgesonnen, allerdings war mir nicht klar, was dann geschah: die Autorin führt uns in die Geschichte von Agnes Weisgut ein und erzählt nach für nach, was ihr widerfahren ist. Man lernt Agnes als junge Frau kennen, die plötzlich von ihren Eltern aus der alten Heimat herausgerissen und in ein unbekanntes und unscheinbares Dorf gebracht wurde. Dort wurde sie verheiratet - Liebe war nicht im Spiel. Nach der Heirat folgte der Umzug ins Haus ihres Ehemannes Wilhelm, in der ebenfalls dessen Mutter Herta lebte und diese machte ihr nicht nur die Ehe zur Hölle. Langsam aber sicher erklimmt auch der Leser gemeinsam mit Agnes die Höhen und Tiefen ihres Lebens und lernt die alte Dame immer besser kennen und - wie in meinem Fall - auch langsam schätzen. Ich kann nicht gut heißen, was sie getan hat (verrate es aber auch nicht!), doch habe auch ich gesehen, dass sie für ihre Familie alles getan hat und es auch weiterhin tut. Die Familienbande geht ihr über alles! Nach und nach enthüllt sich dem Leser ein dunkles Geheimnis nach dem anderen. So werden auch die zunächst zu Beginn aufgeworfenen Fragen geklärt, wenn auch mit einem traurigen und manchmal auch leicht säuerlichen Beigeschmack. Jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe und um die ganze Geschichte von Agnes Weisgut weiß, sehe ich sie mit anderen Augen. Vor mir steht eine alte und rüstige Frau, die einiges erlebt hat, schwierige Entscheidungen treffen musste, für sich und ihre Lieben stets gekämpft hat und bemüht war, vor allen Dingen aber: niemals aufgegeben hat! Alexandra Fröhlich hat es mit ihren Erzählungen geschafft, mich in die Vergangenheit zu führen, hat mich die Ausuferungen des Zweiten Weltkrieges erleben lassen und auch die Ungerechtigkeiten, die damit einhergegangen sind. Bei diesem Buch handelt es sich um keinen leichten Roman, auch wenn man dem Titel zunächst etwas anderes abgewinnen mag, sondern um eine Geschichte, die drei Frauen miteinander verbindet.

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