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Gleis 4

Roman

(5)
Manchmal kommt alles ganz anders. Und das muss noch nicht einmal das Schlechteste sein.


Eigentlich will Isabelle nur für ein paar unbeschwerte Tage in den Urlaub nach Italien fliegen. Doch dann bricht der ältere Herr, der ihr am Bahnhof zum Flughafen freundlicherweise den Koffer zu den Gleisen hinaufträgt, plötzlich tot zusammen. Und damit gerät Isabelle in eine ebenso ungeheuerliche wie geheimnisvolle Geschichte, die ihr gewohntes Leben völlig durcheinanderrüttelt.


Eigentlich will Isabelle, die Abteilungsleiterin eines Altersheims, nur zum Flughafen, um einer Freundin in den Urlaub nach Stromboli nachzureisen. Doch dann geschieht etwas, das ihre Pläne und ihr Leben völlig aus den Fugen geraten lässt. Denn der höfliche ältere Herr, der ihr am Bahnhof zum Flughafen anbietet, ihren Koffer die Treppe zu den Gleisen hochzutragen, bricht, oben angekommen, plötzlich tot zusammen. Isabelle muss daraufhin ihren Abflug notgedrungen verschieben. Wieder zuhause in ihrer Wohnung angekommen, merkt sie allerdings, dass sie im Grunde gar nicht mehr verreisen möchte. Denn sie fühlt sich dem toten Mann verpflichtet, über den sie gerne mehr erfahren möchte. Überdies hat sie in ihrer Verwirrung am Bahnsteig versehentlich eine Mappe des Verstorbenen mitgenommen, in der sich das Handy des Toten befindet. Und während sie noch überlegt, ob sie das Telefon nicht schnellstens zur Polizei bringen sollte, fängt es plötzlich an zu klingeln … Nach seinem großen Erfolg Es klopft hat Franz Hohler mit Gleis 4 wieder einen höchst raffinierten Roman voller überraschender Kehren und Wendungen geschrieben – ein Lesevergnügen ersten Ranges.


Portrait
Franz Hohler wurde 1943 in Biel, Schweiz, geboren, er lebt heute in Zürich und gilt als einer der bedeutendsten Erzähler seines Landes. Hohler ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem Alice-Salomon-Preis und den Johann-Peter-Hebel-Preis. Sein Werk erscheint seit über vierzig Jahren im Luchterhand Verlag.
Zitat
""Gleis 4" von Franz Hohler ist ein Paradebeispiel für die Kunst des souveränen, unaufgeregten Erzählens. Klar, schnörkellos, fast wie in einer Reportage, zieht uns der Schweizer hinein in die Geschichte, der wir fasziniert folgen."
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 224, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.07.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641112103
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Verkaufsrang 20.796
eBook (ePUB)
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Spurensuche....“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Spannend wie ein Krimi, hintergründig wie eine Lehrstunde in Psychologie, atmosphärisch ganz dicht und eng, das sind die Mittel, mit denen Franz Hohler den Leser schon von der ersten Seite an in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt.
Ein schwerer Koffer und ein Zug der in drei Minuten Richtung Flughafen startet ...Wer würde da
Spannend wie ein Krimi, hintergründig wie eine Lehrstunde in Psychologie, atmosphärisch ganz dicht und eng, das sind die Mittel, mit denen Franz Hohler den Leser schon von der ersten Seite an in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt.
Ein schwerer Koffer und ein Zug der in drei Minuten Richtung Flughafen startet ...Wer würde da schon das freundliche Angebot ablehnen, was ein freundlicher älterer Herr Isabelle
macht:" Darf ich Ihnen den Koffer tragen ? " Die wiederum fühlt sich nach einer OP noch etwas mitgenommen und nimmt gern an ! Doch oben an der Treppe bricht der Herr tot zusammen. Schock und Schuldgefühle lassen Isabelle keine Ruhe und sie tritt ihre Reise nicht mehr an , sondern forscht mithilfe von Handy und Mappe des Toten nach dessen Identität ! Und das liest sich , nicht zuletzt durch die schlichte und präzise Sprache von Franz Hohler,- wie ein spannender Krimi ! Wir erfahren von einem bemerkenswertem Leben voller Schicksalsschläge , überraschender Ereignisse und Wendungen und auch für Isabelle ändert sich zumindest das eigene Verhältnis zu ihrer Tochter - ein richtig tolles Leseerlebnis !

„Hohlers Schreibstil beeindruckt!“

Heidi Wosnitza, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Isabelle arbeitet in einem Altenheim und will sich nach einer OP bei ihrer Freundin in Italien erholen. Aber es kommt anders. Am Bahnhof bietet ihr ein älterer Herr Hilfe beim Tragen des Koffers an. Dann bricht er plötzlich tot zusammen. Isabelle ist geschockt und im allgemeinen Durcheinander nimmt sie seine kleine Mappe mit Handy an Isabelle arbeitet in einem Altenheim und will sich nach einer OP bei ihrer Freundin in Italien erholen. Aber es kommt anders. Am Bahnhof bietet ihr ein älterer Herr Hilfe beim Tragen des Koffers an. Dann bricht er plötzlich tot zusammen. Isabelle ist geschockt und im allgemeinen Durcheinander nimmt sie seine kleine Mappe mit Handy an sich. Sie sagt ihren Urlaub ab . Es gibt viele überraschende Ereignisse. Das Handy klingelt und jemand, der sich nicht zu erkennen gibt, will Marcel sprechen. Mit ihrer Tochter zusammen macht sie die Ehefrau ausfindig. Die lebt in Kanada und sagt, ihr Mann heißt Martin.Die Drei versuchen, die Vergangenheit von Martin aufzuklären. Er floh als junger Mann aus der Schweiz nach Kanada. Warum, und wieso änderte er seinen Namen? Ein Lesevergnügen erster Klasse. Auch den Lesern von Martin Suter würde dieses Buch gefallen.

„Gleis 4“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Isabelle möchte nach Italien reisen. Am Bahnhof macht Sie die Begegnung mit einem Mann, der ihr den Koffer zum Gleis trägt, dort bricht er zusammen und stirbt.
Isabelle wird von der Polizei befragt und tritt ihre Reise nun doch nicht an. Schließlich ist dieser Mann gestorben, als er ihr einen Gefallen tat. Sie ist neugierig und plötzlich
Isabelle möchte nach Italien reisen. Am Bahnhof macht Sie die Begegnung mit einem Mann, der ihr den Koffer zum Gleis trägt, dort bricht er zusammen und stirbt.
Isabelle wird von der Polizei befragt und tritt ihre Reise nun doch nicht an. Schließlich ist dieser Mann gestorben, als er ihr einen Gefallen tat. Sie ist neugierig und plötzlich in seine mysteriöse Lebensgeschichte verwickelt.

Franz Hohler hat mich mit seinem ruhigen, schönen Schreibstil von der ersten Seite an direkt in seinen Bann gezogen.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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eindrucksvoll
von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2013

Isabelle ist gerade am Bahnhof um nach Stromboli aufzubrechen, um sich dort mit ihrer Freundin zu treffen und gemeinsam zwei Ferienwochen zu verbringen. Am Bahnhof ist ihr ein älterer Mann behilflich den Koffer zu tragen und bricht dann vor ihren Augen tot zusammen. Wer war dieser Mann? Gemeinsam mit... Isabelle ist gerade am Bahnhof um nach Stromboli aufzubrechen, um sich dort mit ihrer Freundin zu treffen und gemeinsam zwei Ferienwochen zu verbringen. Am Bahnhof ist ihr ein älterer Mann behilflich den Koffer zu tragen und bricht dann vor ihren Augen tot zusammen. Wer war dieser Mann? Gemeinsam mit ihrer Tochter sucht sie nach Anhaltspunkten, als die Witwe das Mannes nach Zürich kommt versuchen sie zu dritt die Geschichte von Martin zusammenzusetzen. Seine Frau weiss nichts über seine Jugendjahre in der Schweiz, er hat ihr nur immer beteuert er habe nichts Unrechtes getan. Hohlers Buch beeindruckt durch eine schlichte, präzise Sprache. Ein Stück unrühmlicher Schweizer Vergangenheit wird hier aufgearbeitet.

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kurz und super spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 13.11.2013

Ich hab das Buch innert einem Nachmittag gelesen, ich konnte es einfach nicht weg legen. Franz Hohler erzählt die Geschichte von Isabelle, dessen Ferienpläne wegen einer ungewöhnlichen Begegnung am Bahnhof in Oerlikon völlig umgestellt worden sind. Ich liebe Bücher, in denen alte Familiengeheimnisse aufgedeckt werden. Besonders "lässig" ist es... Ich hab das Buch innert einem Nachmittag gelesen, ich konnte es einfach nicht weg legen. Franz Hohler erzählt die Geschichte von Isabelle, dessen Ferienpläne wegen einer ungewöhnlichen Begegnung am Bahnhof in Oerlikon völlig umgestellt worden sind. Ich liebe Bücher, in denen alte Familiengeheimnisse aufgedeckt werden. Besonders "lässig" ist es das Buch zu lesen, wenn man sich selbst gerade im Zug auf Gleis 4 in Oerlikon befindet. Auf jeden Fall lesenswert!

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Das Leben des Marcel Wyssbrod
von Ulrike Seine aus Rheine am 12.09.2013

Es ist schon ein purer Lesegenuss diesen Roman zu lesen. Eine psychologische Glanzleistung, die Franz Hohler entwickelt. Isabelle, die aufgrund des plötzlichen Todes am Bahnsteig ihre ganze Urlaubsplanung über den Haufen wirft. Isabelle, die eine Mappe und das Handy des Toten an sich nimmt und sich plötzlich mitten im Leben... Es ist schon ein purer Lesegenuss diesen Roman zu lesen. Eine psychologische Glanzleistung, die Franz Hohler entwickelt. Isabelle, die aufgrund des plötzlichen Todes am Bahnsteig ihre ganze Urlaubsplanung über den Haufen wirft. Isabelle, die eine Mappe und das Handy des Toten an sich nimmt und sich plötzlich mitten im Leben des Verstorbenen befindet. Das ist eine wirklich gute Story.

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Gleis 4
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberlunkhofen am 28.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Buch wurde als "Ferienlektüre" vorgestellt und genau das ist es auch. Einfach und leicht zu lesen. Mir hat es gefallen.

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Ein Satz mit x: das war wohl nix!
von Janine2610 am 15.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Eigentlich hat die Geschichte ja ganz vielversprechend begonnen: die Schweizerin Isabelle lässt sich am Bahnhof ihren Koffer von einem hilfsbereiten, älteren Herrn die Treppe hochtragen. Oben angekommen dauert es nicht lange und derselbe Mann bricht zusammen, schlägt mit dem Kopf am Bahnsteig auf, wird bewusstlos und stirbt gleich darauf.... Eigentlich hat die Geschichte ja ganz vielversprechend begonnen: die Schweizerin Isabelle lässt sich am Bahnhof ihren Koffer von einem hilfsbereiten, älteren Herrn die Treppe hochtragen. Oben angekommen dauert es nicht lange und derselbe Mann bricht zusammen, schlägt mit dem Kopf am Bahnsteig auf, wird bewusstlos und stirbt gleich darauf. Der guten Isabelle ist das natürlich alles nicht geheuer und anstatt dass sie sich von diesem Schock erst mal erholt, beschließt sie lieber, im Leben des freundlichen Kofferträgers herumzuschnüffeln ... So weit, so gut. Bis hierhin war ich noch halbwegs angetan von der Story. Leider sind mir die Protagonisten dann aber nach und nach dermaßen auf den Senkel gegangen. Isabelle meinte nämlich, sie muss jetzt herausfinden, wer dieser Mann war und was er genau in der Schweiz zu suchen hatte, weil er ja eigentlich Kanadier ist und irgendwie kam mir die ganze Sache dann schön langsam wie ein sanfter Krimi vor, denn Isabelle, ihre erwachsene, halbafrikanische Tochter Sarah und Veronique, die Witwe des Verstorbenen, rennen von einem Amt zum nächsten, von einer Person zur anderen und versuchen, irgendwas aus dem Leben des Toten herauszufinden. Und das war erstens langweilig und zweitens sowas von unglaubwürdig. Also nicht das, was sie herausgefunden haben, sondern eher das ganze Drumherum: wieso hat der Tote mit seiner Frau nie über seine Vergangenheit gesprochen, wenn es doch angeblich nichts Böses war, was er getan hat? Weshalb wird hier kaum getrauert? - Ich meine: Veronique hat gerade erst ihren Mann verloren und dann stürzt sie sich einfach so (mit eigentlich unbekannten Leuten) in irgendwelche Ermittlungen ... Isabelle und Sarah, dieses Mutter-Tochter-Gespann habe ich auch überhaupt nicht verstehen können: warum mischen die sich denn in die Angelegenheiten von wildfremden Menschen ein? - Das ist mir so vorgekommen, als wenn die beiden einen sechsten Sinn hätten, der ihnen mitteilen würde, dass der Aufenthalt des Toten mysteriöse Umstände hat!? Und dann fangen sie eben an, wie Ermittler herumzuschnüffeln ... Also, ich weiß nicht. Meins ist dieses Unauthentische echt nicht. Hinzu kommt dieser Schreibstil, der meinen Lesefluss ziemlich gestört hat, weil ich ihn erstens recht holprig fand (Bsp.: "... er hat mir erzählt von Kanada, und wie es ihm gut ergangen war dort, er ...") und zweitens irgendwie eigenartige Ausdrücke dabei hatte, die ich (als Österreicherin) noch nie gehört habe und beim Lesen ebenfalls nicht besonders angenehm waren (Bsp.: "Ich hab ihm telefoniert deswegen, die ..."). Immer wieder findet man zwischendurch auch englische und französische Sätze, die leider nicht immer gleich danach übersetzt werden (Weil man vielleicht davon ausgeht, dass die paar Brocken jeder versteht?). Mit dem Englischen hatte ich kein Problem, das Französische hingegen habe ich nicht immer verstanden, was blöd war, weil ich kein Französischlexikon benutzen wollte. Folgen konnte ich der Geschichte aber trotzdem ohne Weiteres, allerdings bin ich ein Mensch, den das immer stört, wenn ich Sätze lese, die ich nicht verstehe. Alles in allem fand ich die Geschichte einfach nur langweilig. Spannung war für mich überhaupt nicht vorhanden. Alles nur sehr gemächlich und dahinplätschernd. Der Versuch, aus dem Roman einen Krimi zu machen, ist in meinen Augen kläglich gescheitert. Das Verhalten der Protagonisten im Angesicht eines kürzlichen (und so nahen) Todesfalls und deren Motive, sich als Ermittler zu betätigen, konnte und wollte ich vielleicht auch gar nicht nachvollziehen. Es tut mir leid, aber mehr als 2 Sterne kann ich hierfür einfach nicht vergeben.

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