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Glitzer, Glamour, Wasserleiche

Ein rabenschwarzer Pauline-Miller-Krimi

(12)
LETZTES STÜNDCHEN FÜR DAS HÜNDCHEN? RADAMES TAUCHT AB UND EINE WASSERLEICHE TAUCHT AUF
Der Bodensee gibt seine Toten nicht mehr her? Denkste! Die voluminöse Opernsängerin Pauline Miller hat in Bregenz Quartier genommen. Und wo Pauly ist, ist das Drama nicht weit - denn so gehört es sich für eine wahre Diva nun mal. Statt Männerkummer wird Pauline diesmal von Hundesorgen geplagt: Ein brutaler Dognapper hat ihren Radames entführt - ohne Rücksicht auf Verluste und das zarte Nervenkostüm der exzentrischen Pauline.
Und sowie der Hund abtaucht, taucht plötzlich eine Wasserleiche auf. Damit singt Pauline nun statt Arien den Blues und hat keinen Sinn für Proben. Zum spektakulären Showdown kommt es denn auch nicht auf der Seebühne, sondern mitten auf dem Bodensee …
KRIMÖDIEN VON TATJANA KRUSE: SCHRILL, LEBENSKLUG UND URKOMISCH!
Mit Pauline Miller hat Star-Autorin Tatjana Kruse eine höchst originelle Figur geschaffen. Die ebenso schillernde wie voluminöse Pauly ist sich selbst am nächsten. Aber fast ebenso nahe ist ihr ihr Hund. Denn im Gegensatz zu ihren verflossenen Männern hat der sie noch nie enttäuscht, auch wenn er unter der Schlafkrankheit leidet und immer wieder spontan zu schnarchen beginnt …
Tatjana Kruse, Comedy-Liebling der Krimifans, zeigt sich auf der Höhe ihrer Kunst und präsentiert ein Buch voller Drama, Glamour, rabenschwarzem Humor - und Schokolade.
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"Tatjana Kruse ist die lustigste Autorin, die ich kenne. Mit keinen anderen Büchern habe ich mich so amüsiert wie mit ihren!"
"So schräg sie auch ist - man muss Pauline Miller einfach lieben. Schon wenn ich daran denke, wie sie mit ihrem knallpinken Lagerfeld-Jogginganzug auf die Jagd nach einem Dognapper geht, muss ich schmunzeln …
"Die Krimis von Tatjana Kruse sind nicht nur lustig, sondern auch spannend - das macht sie zu einem morbiden Vergnügen!"
KRIMÖDIEN VON TATJANA KRUSE BEI HAYMON
Grabt Opa aus!
Bei Zugabe Mord!
Glitzer, Glamour, Wasserleiche
Rezension
Julia Gerd-Holling, Literatur-Expertin Thalia:
"Wie viel Spaß es machen kann, einen Krimi zu lesen, beweist Tatjana Kruse mit "Glitzer, Glamour, Wasserleiche". Natürlich ermittelt wieder Opernstar Pauline Miller, eine kurvige Mittdreißigerin mit wilden Locken und extravagantem Kleidungsstil. Unterstützung bekommt Pauly von ihrem narkoleptischen Boston Terrier "Radames" ... wenn er nicht gerade in Schockschlaf verfällt. Und natürlich dürfen wir "Mimi" nicht vergessen, Paulines Stimmapparat. Wenn "Mimi" zickt, hat die Opernsängerin ein Problem, klar. Doch wem sollte es nicht die Stimme verschlagen, wenn plötzlich eine Wasserleiche aus den Tiefen des Bodensees auftaucht? Dort hält sich Pauline gerade auf. Schließlich singt sie die "Turandot" bei den Bregenzer Festspielen. Das Wasser spielt hier also nicht nur wegen der legendären Seebühne eine tragende Rolle. Und als ob eine Leiche nicht reichen würde, um Pauline zu beschäftigen, wird auch noch "Radames" entführt, und die Opernsängerin gerät in Turbulenzen in Sachen Männerwelt. Ein saftiger Krimi mit Pfeffer, schwarzem Humor und einer Heldin, die begeistert."
Portrait

Tatjana Kruse, geboren 1960 in Schwäbisch Hall, schreibt seit 1996 Krimi-Kurzgeschichten und seit 2000 Kriminalromane. Ihr Paradegenre sind "Krimödien": schräg-lustige Kriminalromane mit jeder Menge Slapstick und viel schwarzem Humor. Kruse gehört zu den beliebtesten Krimiautorinnen im deutschsprachigen Raum, besonders mit ihrer Serie rund um den stickenden schwäbischen Ex-Kommissar Siggi Seifferheld. Viele ihrer Veröffentlichungen wurden in Fremdsprachen übersetzt. Tatjana Kruse wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Marlowe-Preis (1996) und dem Nordfälle-Preis (2005). Bei HAYMONtb erschienen "Grabt Opa aus! Ein rabenschwarzer Alpenkrimi" (2014) und "Bei Zugabe Mord! Eine Diva ermittelt im Salzburger Festspielhaus" (2015).

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 20.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85218-978-9
Verlag Haymon Verlag
Maße (L/B/H) 192/116/27 mm
Gewicht 237
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 33.402
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Ein super toller-lustiger Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Weimar am 16.08.2016

Leider habe ich das erste Buch davor nicht gelesen,das machte aber gar nichts.Ich fand die Charaktere toll getroffen und beschrieben.Alle konnte ich mir sehr gut vorstellen.Die Spannung kam auch nicht zu kurz. Im Mittelpunkt des Krimis steht die Opersängerin Pauline Müller und ihr Boston Terrier Radames-beide leicht caotisch,beide zum knuddeln.Der... Leider habe ich das erste Buch davor nicht gelesen,das machte aber gar nichts.Ich fand die Charaktere toll getroffen und beschrieben.Alle konnte ich mir sehr gut vorstellen.Die Spannung kam auch nicht zu kurz. Im Mittelpunkt des Krimis steht die Opersängerin Pauline Müller und ihr Boston Terrier Radames-beide leicht caotisch,beide zum knuddeln.Der Krimi von Tatjana Kruse ist sehr gut geschrieben-man hat seine Freude Ihn zu lesen.Ich habe so manches mal laut lachen müssen. Selbst die Wasserleiche endwickelt ein Eigenleben und macht einfach nicht das was man von ihr verlangt! Mir haben auch die ausgefallenen Namen sehr gut gefallen-aber Kompliment passten alle toll zu den FigurenI Ich gebe dem Krimi volle Punktezahl-hat mir sehr gut gefallen,ich hoffe auf einen weiteren Krimi dieser Art!!!

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Glitzer, Glamour, Wasserleiche
von dorli am 09.08.2016

Festspielzeit in Bregenz. Pauline Miller, gefeierter Star in der Opernszene, ist für die Rolle der „Turandot“ engagiert. Doch die Aufführung wird für Pauline schnell zur Nebensache, denn noch bevor die Proben richtig begonnen haben, wird Paulines geliebter Boston Terrier Radames gedognappt. Pauline macht Jagd auf die Entführer und stößt... Festspielzeit in Bregenz. Pauline Miller, gefeierter Star in der Opernszene, ist für die Rolle der „Turandot“ engagiert. Doch die Aufführung wird für Pauline schnell zur Nebensache, denn noch bevor die Proben richtig begonnen haben, wird Paulines geliebter Boston Terrier Radames gedognappt. Pauline macht Jagd auf die Entführer und stößt dabei unversehens auf eine Wasserleiche… „Glitzer, Glamour, Wasserleiche“ ist bereits der zweite Fall für die mollige Pauline - auf den Leser wartet auch diesmal ein turbulentes Spektakel mit sehr viel Situationskomik, Slapstickeinlagen und einer riesigen Portion Wortwitz. Es ist einfach herrlich, wie Pauline ihr Umfeld beschreibt und die laufende Handlung kommentiert. Der Krimi kommt nicht mit nervenaufreibender Spannung daher, kann dafür aber umso mehr mit den skurrilen Akteuren überzeugen. Neben Pauline und dem narkoleptischen Radames sind auch Paulines kleinwüchsige Agentin „Bröcki“ und der als Privatsekretär fungierende Countertenor Yves DuBois wieder mit von der Partie. Zu ihnen gesellen sich einige schräge Neuzugänge, wie zum Beispiel Paulines Althippie-Vater und der Tierenergetiker Simian nebst seiner äh…Schwester. Außerdem mit dabei: eine renitente Wasserleiche, die zunächst partout nicht im Bodensee versinken will und sich dann nach ihrem Untergang ruckzuck von der Strömung wieder an die Wasseroberfläche spülen lässt. Das Lesen von „Glitzer, Glamour, Wasserleiche“ hat mir riesengroßen Spaß gemacht. Ein Buch, randvoll mit guter Laune – ein tolles Lesevergnügen für alle, die skurrile Figuren und einen abgedrehten Humor mögen.

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Operndiva in Not
von einer Kundin/einem Kunden aus Memmingen am 09.08.2016

Statt für ihren Auftritt als „Turandot“ auf der Seebühne Bregenz zu proben, schlägt sich Pauline Miller mit ganz anderen Dingen herum. Liebeshungrig stürzt sie sich auf den isländischen Dirigenten und kommt dadurch zu spät zu einem Empfang. Da der Dirigent sie zwar erkannt, aber Pauline das nicht zu verstehen... Statt für ihren Auftritt als „Turandot“ auf der Seebühne Bregenz zu proben, schlägt sich Pauline Miller mit ganz anderen Dingen herum. Liebeshungrig stürzt sie sich auf den isländischen Dirigenten und kommt dadurch zu spät zu einem Empfang. Da der Dirigent sie zwar erkannt, aber Pauline das nicht zu verstehen gegeben hat, fühlt sie sich in ihrer Ehre gekränkt und tut dies mit ihrer ganzen Opernerfahrung kund. In ihrer angemieteten Villa am Bodensee tummeln sich ihr Hippie-Vater, ihre Agentenfreundin Bröcki samt Liebhaber Pittertatscher, seines Zeichens Polizist, der Libido-gesteuerte Tenor Yves und die Geschwister Simian, er selbst ernannter Tierenergetiker und sie sein Schatten. Mitten in die Vorbereitungen zur Opernpremiere platzt ein Dognapper und tatsächlich verschwindet Radames, Paulines Ein-und-alles-Boston-Terrier. Wer auch immer ihn entführt hat, kriegt es mit dem ganzen Zorn der „Hundemama“ zu tun, die ihren Liebling um jeden Preis wieder zurückholen will. Immer im Schlepptau hat sie ihre ungewöhnliche Entourage und so verwickelt sie sich bald in eine Lösegeldübergabe, die gründlich schief geht. Beim zweiten Anlauf taucht plötzlich eine Wasserleiche auf und nun geht’s erst richtig Rund im Leben von Pauline Miller. Mit „Glitzer, Glamour, Wasserleiche – ein rabenschwarzer Pauline-Miller-Krimi“ ist der Autorin ein wirklich witziger und zugleich spannender Krimi gelungen. Während es im ersten und zweiten Akt hauptsächlich um Pauline, ihre eigenwilligen Kapriolen, ihren Radames und ihren Modegeschmack geht, wird es im dritten Akt richtig spannend. Turbulent ist ihr Leben ja ohnehin. Die witzigen Einwürfe zum „Eigenleben“ der Wasserleiche haben mich genauso begeistert wie der rabenschwarze Humor, mit dem das ganze Buch geschrieben ist. Pauline ist schon eine Nummer für sich und wird genauso ausführlich und bildhaft beschrieben, wie die anderen Charaktere – nicht zuletzt ihr amerikanischer Vater, der sich nicht so recht für einen Lebensstil entscheiden kann oder die geradlinige Bröcki, die im Polizisten Pittertatscher einen treuen Lebensgefährten gefunden zu haben scheint. Mich hat dieses Buch wunderbar unterhalten. Die Zeilen sind nur so dahin geflogen, ohne dass mir langweilig wurde. Das Ende hat mich sehr überrascht und meine Vermutungen wurden alle blitzartig zunichte gemacht. So sollte ein Krimi sein – spannend und überraschend. Dass dieser Krimi einen ersten Teil hat, wusste ich zuerst nicht. Doch ich konnte den Geschehnissen auch ohne diesen Vorgängerkrimi problemlos folgen. Herzlichen Dank für diese wunderbare, kurzweilige, witzige und spannende Sommerlektüre!

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Amüsantes Wiedersehen mit Operndiva Pauline Miller
von Schatz ich will ein Buch von dir! - Der Bücherblog am 08.08.2016

Bereits den ersten Band "Bei Zugabe Mord!" fand ich klasse, deshalb war ich wirklich glücklich, dass es endlich eine Fortsetzung gibt! Ich bin absolut keine Krimitante, aber Tatjana Kruses Figuren und Schreibstil haben mich sofort begeistern können. Außerdem mag ich Opern und alles, was mit Musiktheater zu tun hat. Es... Bereits den ersten Band "Bei Zugabe Mord!" fand ich klasse, deshalb war ich wirklich glücklich, dass es endlich eine Fortsetzung gibt! Ich bin absolut keine Krimitante, aber Tatjana Kruses Figuren und Schreibstil haben mich sofort begeistern können. Außerdem mag ich Opern und alles, was mit Musiktheater zu tun hat. Es gibt hier ein Wiedersehen, äh, -lesen mit geliebten Figuren: Allen voran natürlich Pauline Miller, die meiner Meinung nach hier etwas weniger die Diva mimt als im ersten Band. Vermutlich hat sie das systematische Meucheln ihrer Opernkollegen ein bisschen Demut gelehrt, aber mir persönlich hat das sogar an manchen Stellen etwas gefehlt. Dennoch ist sie einfach unvergleichlich und unverbesserlich! Liebenswert wie immer ist ihr Boston Terrier Radames, der mit seinen narkoleptischen Anfällen stets für Lacher sorgt. In diesem Band tritt er ein bisschen in den Hintergrund, da er die meiste Zeit verschwunden ist. Eigentlich schade. Auch die robuste, kleinwüchsige Managerin "Bröcki" und deren Kommissar Pittertatscher, mit dem sie am Ende des ersten Bandes zusammenkam, treten wieder in Aktion. Natürlich gibt es auch neue Figuren. Sehr gut gefallen hat mir Paulines Alt-Hippie-Vater, der es wirklich faustdick hinter den Ohren hat und viel Schwung in das Leben seiner Tochter bringt. Ich hoffe, dass er uns auch in der nächsten Fortsetzung erhalten bleibt! Ebenfalls vielversprechend für kommende Bände ist Paulines Schwarm Arnaldur Atlason, der der Diva reichlich Paroli bietet. Dann ist da noch der seltsame Tierheilpraktiker Doktor Simian und seine... äh... Schwester, die sich während Paulines Engagement in Bregenz um Radames' Narkolepsie kümmern sollen. Die Geschichte wird aus Paulines Sicht erzählt, und die Gedankengänge einer waschechten Diva mit kriminalistischem Gespür sind wirklich amüsant. Ungewöhnlich ist für einen Krimi sicherlich, dass die Erzählerin auch manchmal den Leser direkt anspricht. Ich habe hin- und hergerätselt, wer die Dognapper und Mörder sein könnten. Sind es die gleichen Täter oder doch unterschiedliche? Letzten Endes war die Auflösung nicht so spektakulär, aber generell bin ich sowieso der Meinung, dass bei Kruses Pauline Miller-Krimis das Verbrechen und dessen Aufklärung eher zweitrangig ist. Deshalb nennt sie dieses Genre ja auch selbst gerne "Krimödie". Denn im Vordergrund steht doch irgendwie der Humor und der Spaß am Lesen. So war eine spezielle Szene (ohne zu viel zu verraten: Stichwort "Verfolgungsjagd") mein absolutes Highlight - diese war so unfassbar ulkig, dass ich sie mir super in einer Komödie vorstellen könnte und sofort das Kopfkino losging. Auch mit "Glitzer Glamour Wasserleiche" habe ich mich wieder sehr wohl gefühlt, und ich habe es in einem Rutsch gelesen. Hardcore-Krimi-/Thrillerfans sollten wissen, dass das kriminalistische Element hier etwas in den Hintergrund gerückt wird und das Buch stellenweise auch einfach herrlich albern ist. Wer also eher blutige Details und professionelle Ermittlungsarbeit bevorzugt, ist hier nicht so gut aufgehoben. Wer aber humorvolle Bücher mit skurillen, aber liebenswerten Figuren mag, der sollte zugreifen. Ich jedenfalls liebe Pauline Miller und würde jedes Buch mit ihr lesen, egal, ob mit oder ohne Verbrechen. Ich hoffe, dass es bald den nächsten Band gibt!

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Gute Laune Buch mit Krimifeeling
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 03.08.2016

Tatjana Kruse´s ganz besondere Schreibe hat mir schon im ersten Pauline-Miller-Krimi "Bei Zugabe Mord!“ allerbeste, superwitzige und originelle Krimiunterhaltung geboten und deshalb habe ich mich sehr auf diesen zweiten Fall gefreut. Der Krimi beginnt mit einer Leiche und einem Mörderpärchen, das sich abmüht diese im Bodensee zu versenken, schließlich gibt... Tatjana Kruse´s ganz besondere Schreibe hat mir schon im ersten Pauline-Miller-Krimi "Bei Zugabe Mord!“ allerbeste, superwitzige und originelle Krimiunterhaltung geboten und deshalb habe ich mich sehr auf diesen zweiten Fall gefreut. Der Krimi beginnt mit einer Leiche und einem Mörderpärchen, das sich abmüht diese im Bodensee zu versenken, schließlich gibt der seine Toten nicht mehr her. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel und so kommt es wie es kommen muss. Die Leiche taucht doch wieder auf, aber natürlich nicht bevor Pauline, Radames und ein brutaler Dognapper in Bregenz erst einmal für ordentlich Drama gesorgt haben. Ganz klar, dass Operndiva Pauline Miller keinen Sinn für private Proben für ihre Rolle als Turandot hat, sondern sich erst einmal um den entführten Radames und dann auch noch um die Mörder kümmern muss. Der Schreibstil der Autorin liest sich einfach herrlich locker, leicht und ich habe mich mit einem Dauergrinsen, das von zahlreichen lauten Lachern unterbrochen wurde, in Rekordgeschwindigkeit durch die Seiten gelesen. Die Geschichte sprudelt nur geradezu vor Situationskomik. Ich habe Tränen bei der Szene im Bregenzer Vitalium gelacht, bei der sich Pauline mit einem neu erworbenen Handtuch mit dem Aufdruck „Schwoißtröpfle“ durch die Saunen kämpft, sich dabei auf die Suche nach dem Täter macht und bei der am Ende ein findiger Kerl posten kann „Haschtag ?DivaMachtSich Nackich“ oder als sie auf Tätersuche zwei dabei ertappt, die „nicht mit Töten beschäftigt sind, sondern mit dem genauen Gegenteil. Leben schaffen!“ und das ist nur zwei der unzähligen urgelungen Szenen, die sich mit pointierten und witzigen Sprüchen hier abwechseln. Die Autorin bedient sich zahlreicher kreativer Wortschöpfungen, so wird hier schon mal „getretbootet“, katzengewaschen oder auch „zeigegefingert“. Das muss man einfach selbst gelesen haben. Es handelt sich hier eindeutig um eine Krimikomödie, bei der der Krimi mit Sicherheit nicht im Vordergrund steht. Auch wenn es gleich zu Beginn eine Leiche gibt, dauert es bis der Bodensee diese wieder frei gibt. Dafür gibt es zahlreiche witzige Zwischenberichte, wo sich die Leiche gerade bei ihrem Auftrieb befindet. Allen Tierfreunden wird natürlich die Dognapping Sache Spannung liefern, mit den eigentlichen Ermittlungen am Mord wird aber erst sehr spät begonnen und besonders viel der Nachforschungen bedarf es dann auch nicht um den Fall zu lösen. Trotzdem: Langweilig wird es mit Sicherheit nicht. Die Charaktere sind mehr als originell. Allen voran natürlich Pauline, die brünette Operndiva, mit wilden Locken und zu viel Schmuck. Etwas Sorgen bereitet der rubenesken Mittdreißigerin, dass sie seit „12 Monaten und 24 Tagen unbesprungen ist“, aber das ist schnell verdrängt, als ihr Ein und Alles Hündchen Radames abgängig ist. Ein Highlight ist mit Sicherheit auch Paulines Agentin Bröcki, die nie ohne ihre Klapptrittleiter anzutreffen ist, „ um autark in einer Welt zu sein, die für doppelt so große Menschen geschaffen wurde.“ „Wäre sie eine Waschmaschine hätte sie definitiv keinen Gang für Feinwäsche.“ Um sich schart Pauline auch in diesem Fall die Stammbesetzung mit Yves, dem Frauenflachleger, und Kriminaler Pittertatscher, der jetzt fest mit Bröcki verbandelt ist. Neu hinzu kommt ihr Vater, damit man sich nicht mehr fragen muss, woher Pauline ihre ausgeflippte Art hat. Das vegan, gluten- fett-, sojafreie und damit spaßbefreite Geschwisterpaar Simian, ist als Tierenergetiker zum Wohle von Radames angestellt und sorgt für jede Menge Spaß, aber auch für genügend zum Grübeln. Auch alle anderen Nebendarsteller sind einfach herrlich gezeichnet, bei Herrmännchen angefangen, die Pauline nur zu gern die Turandot Rolle abspenstig machen würde, über Arnaldur Atlason, der Pauline gar gut gefallen würde bis hin zur Leiche, die einfach nicht auf dem Grund des Bodensees bleiben mag. Die Story spielt in Bregenz und das ist deutlich zu spüren. Eine ordentliche Portion Lokalkolorit sorgt dafür, dass man sich als Leser ebenfalls mit vor Ort fühlen kann. Alles in allem ein super witziges Gute Laune Buch, das ich nur empfehlen kann. Krimileser, die von Anfang bis Ende Hochspannung erwarten, könnten vielleicht etwas enttäuscht sein, aber jeder der bei einer spannenden Story gerne mal wieder Tränen lachen mag, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.

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Glitzer, Glamour, Wasserleiche
von nellsche am 01.08.2016

Pauline Miller ist für eine Aufführung der Oper Turandot in Bregenz am Bodensee angekommen. Mit dabei ihr kleiner Liebling Radames. Aber in Bregenz treibt ein brutaler Dognapper sein Unwesen und entführt promt Radames. Doch mit dem Verschwinden von Paulines Hund nicht genug, taucht plötzlich eine Wasserweiche im Bodensee auf.... Pauline Miller ist für eine Aufführung der Oper Turandot in Bregenz am Bodensee angekommen. Mit dabei ihr kleiner Liebling Radames. Aber in Bregenz treibt ein brutaler Dognapper sein Unwesen und entführt promt Radames. Doch mit dem Verschwinden von Paulines Hund nicht genug, taucht plötzlich eine Wasserweiche im Bodensee auf. Dabei heißt es doch, dass der Bodensee seine Toten nicht mehr her gibt. Naja, hier macht er dann wohl eine Ausnahme. Pauline macht sich auf die Suche nach ihrem Radames. Dabei führen sie ihre Ermittlungen auch zu ihrer verschwundenen Nachbarin und deren Hund Pogo. Dabei soll sie sich noch auf die Oper vorbereiten? Irgendwas muss da notgedrungen auf der Strecke bleiben. Vorweg muss ich sagen, dass ich aus dem Lachen fast nicht mehr heraus kam. Das Buch strotzt nur so vor Slapstick, schwarzem Humor und Situationskomik. Der Krimiteil rückt ein wenig in den Hintergrund, ohne aber ganz zu verschwinden. Spannend ist das Buch auch, allerdings eben nicht wie ein normaler Krimi. Wer also gerne und viel lachen möchte, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Für mich war es das erste Buch von Tatjana Kruse, ich hatte also keine Ahnung, wie ihr Schreibstil ist. Doch der ist einfach nur klasse. Leicht und locker geschrieben flogen die Seiten dieses Buches nur so dahin. Pauline Miller ist ziemlich durchgeknallt und verrückt, eben eine echte Diva. Sie bringt sich manchmal in Situationen, in denen sie selbst erstmal schlucken muss. Zu komisch! Um ihren Radames zu retten, scheut sie keine Mühe und keinen Einsatz. Es gab sehr viele Szenen, die ich wie einen Film vor mir gesehen habe. Das fand ich großartig. Pauline ist mir total sympathisch und ich möchte unbedingt mehr von ihr lesen. Auch die weiteren Personen werden toll beschrieben, wie z.B. ihr Hippievater. Insgesamt ein sehr unterhaltsames Buch mit skurrilen Charakteren, einer riesigen Portion Humor und einem Mord, der aufgedeckt werden muss. Eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne von mir.

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Tatjana Kruse hat es wieder mal geschafft, Spannung und schwarzen Humor gekonnt zu vereinen
von einer Kundin/einem Kunden am 28.07.2016

Kenne ja Tatjana Kruse´s Schreibe schon von ihrem vorherigen Pauline-Miller-Krimi: "Bei Zugabe Mord! Eine Diva ermittelt im Salzburger Festspielhaus" und habe mich auf diesen zweiten Band, der auf jeden Fall unabhängig vom ersten gelesen werden kann, gefreut. Da mir der schwarze Humor im ersten Band Lachtränen nach und... Kenne ja Tatjana Kruse´s Schreibe schon von ihrem vorherigen Pauline-Miller-Krimi: "Bei Zugabe Mord! Eine Diva ermittelt im Salzburger Festspielhaus" und habe mich auf diesen zweiten Band, der auf jeden Fall unabhängig vom ersten gelesen werden kann, gefreut. Da mir der schwarze Humor im ersten Band Lachtränen nach und nöcher bescherte hatte ich natürlich eine gewisse Erwartungshaltung. Diese wurde wieder voll und ganz befriedigt. Hinzu kommt noch, dass in jedem Buch Lokalkolorit vom Feinsten gegeben wird. Da kann man sich als Leser vor Ort fühlen. Ausserdem spickt sie Spannung mit Liebesleid und -freud so gekonnt, dass keine Zeile Langeweile aufkommt. Von der ersten bis zur letzten Seite bleibt die Spannung erhalten und Lachtränen sind garantiert. Der Schwung und Elan der in den Szenen und Charakteren zu finden ist, sucht seinesgleichen. Das Buch handelt von der Opernsängerin Pauline Miller, die sehr gerne auch die Diva "raushängen" lässt.....aber, natürlich komplett ungewollt ; D. Pauline tappt mit ihrem Hund, einem Boston Terrier, Radames erneut von einem Fettnäpfchen ins Nächste. Ausserdem verschwindet ihr heissgeliebter Radames und da läuten sämtliche Alarmglocken bei der Diva. Und erschwerend kommt noch hinzu, dass eine Wasserleiche auftaucht. Wird die Polizei oder auch Pauline das ganze Wirrwarr lösen können?! Mein Fazit: Tatjana Kruse hat es wieder mal geschafft, Spannung und schwarzen Humor gekonnt zu vereinen

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Pauline ermittelt wieder
von mabuerele am 27.07.2016

„...Zwischen Theorie und Praxis klafft ja oft ein Grand Canyon...“ Ein Pärchen versucht, eine Leiche auf immer und ewig im Bodensee zu versenken. Das Unternehmen ist aber nicht so einfach, wie es sich die beiden gedacht haben. Während der Bregenzer Festspiele soll die Opernsängerin Pauline Miller die Rolle der Turandot singen.... „...Zwischen Theorie und Praxis klafft ja oft ein Grand Canyon...“ Ein Pärchen versucht, eine Leiche auf immer und ewig im Bodensee zu versenken. Das Unternehmen ist aber nicht so einfach, wie es sich die beiden gedacht haben. Während der Bregenzer Festspiele soll die Opernsängerin Pauline Miller die Rolle der Turandot singen. Momentan ist sie mit ihren Boston Terrier Radames am Bodensee unterwegs. Während sich der Hund in einen Schwan verliebt, beobachtet Pauline einen Mann, der Brotkrumen an die Schwäne verfüttert. Außer einen Kuss auf den Handrücken geschieht nichts. Sie kann ja nicht ahnen, dass sie ihn bald wieder begegnen wird. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen und humorvollen Krimi geschrieben. Das Buch lässt sich flott lesen. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Das liegt unter anderen an den gut charakterisierten Protagonisten. Pauline gibt sich zwar als Diva, doch irgendwie fällt ihr das schwer. Sie redet, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, und tritt in jedes mögliche Fettnäpfchen. Ihr Vater, der sie gerade in Bregenz besucht, zieht sich wie ein Hippie an. Die einzige Konstante in ihrem Leben ist Marie-Luise Bröckinger, genannt Bröcki. Sie ist ihre Agentin und muss häufig nicht nur die Wogen glätten. Der Schriftstil des Romans ist für einen Krimi eher ungewöhnlich. Das beginnt schon damit, dass die Geschichte genau wie die Oper in drei Akten abläuft. Im ersten Akt lerne ich als Leser die Protagonisten kennen, im zweiten verschwindet Radames und im dritten taucht die Leiche auf. Die Ich-Erzählerin Pauline verfügt über einen sehr trockenen Humor. Sie hat die seltene Fähigkeit, dass sie auch über sich lachen kann. Obiges Zitat stammt von ihr. Es ist eines der harmloseren Wortspielchen. Zum Schmunzeln hat mich gebracht, wenn Pauline die Personen ihre Umgebung mit Persönlichkeiten der Weltgeschichte vergleicht. Selbst eher ernste Situationen wie die Jagd auf dem Bodensee werden fehlt es nicht an einer Prise Humor. Die kurze Zusammenfassung des Librettos von Turandot habe ich noch nie auf diese Art gelesen. Bregenz und seine Umgebung, die Seebühne und Paulines Villa, in der sie sich während ihres Arrangement aufhält, werden so gut beschrieben, dass ein Bild im Kopf entsteht. Eine besondere Note bekommt die Geschichte dadurch, dass die Leiche im Bodensee ein Eigenleben entwickelt. Sie wirkt wie eine zusätzliche Protagonistin. Nach dem Prolog und vor dem ersten Akt befindet sich eine Besetzungsliste der Oper. Das Cover mit dem Hund im Gummiboot, der Piratenflagge und dem Quietschentchen ist ein Hingucker. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ist ein lockerleichter Sommerkrimi, der verschiedene Spielarten von Humor und Sarkasmus gekonnt vereint.

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Wenig Krimi, dafür viel Pauline
von Sinsa am 01.08.2016

Pauline Miller, da ist der Name Programm. Jeder kennt sie, zumindest jeder in der Welt der Opernsänger. Schließlich ist sie ein Star und genauso führt sie sich auch auf. Pauline soll in Bregenz am Bodensee auftreten. Gleichzeitig treibt dort ein Dognapper sein Unwesen. Klar, dass Pauline vor lauter Angst... Pauline Miller, da ist der Name Programm. Jeder kennt sie, zumindest jeder in der Welt der Opernsänger. Schließlich ist sie ein Star und genauso führt sie sich auch auf. Pauline soll in Bregenz am Bodensee auftreten. Gleichzeitig treibt dort ein Dognapper sein Unwesen. Klar, dass Pauline vor lauter Angst um Radames, ihr Hündchen, keinen klaren Gedanken mehr fassen kann. Als dann auch noch eine Leiche auftaucht, wird die Oper zur Nebenrolle. Insgesamt ist die Geschichte wirklich witzig geschrieben. Am Besten haben mir die kurzen Einblicke in das Leben(?) einer Leiche gefallen. Ja, diese Leiche entwickelt tatsächlich ein Eigenleben. Leider spielt sie in der Geschichte nur eine unbedeutende Nebenrolle. Wer also einen klassischen Krimi erwartet, in dem es darum geht, einen Mord aufzuklären, wird enttäuscht werden. Erst im letzten Drittel des Buches geht es um diesen und der ist dann auch recht schnell aufgeklärt - wenn auch auf spektakuläre Art und Weise. Eigentlich dreht sich alles eher um Pauline, Radames und die Liebe, gewürzt mit sehr viel Humor. Wer also mal wieder herzhaft lachen will, der sollte zugreifen.

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Eine leichte, herrlich-skurrile, humorvolle Sommerlektüre.
von Wedma am 31.07.2016

Auszug aus dem Klappentext: „Letztes Stündchen für das Hündchen? Radames taucht ab und eine Wasserleiche taucht auf. Der Bodensee gibt seine Toten nicht mehr her? Denkste! Die voluminöse Opernsängerin Pauline Miller hat in Bregenz Quartier genommen. Und wo Pauly ist, ist das Drama nicht weit - denn so gehört es... Auszug aus dem Klappentext: „Letztes Stündchen für das Hündchen? Radames taucht ab und eine Wasserleiche taucht auf. Der Bodensee gibt seine Toten nicht mehr her? Denkste! Die voluminöse Opernsängerin Pauline Miller hat in Bregenz Quartier genommen. Und wo Pauly ist, ist das Drama nicht weit - denn so gehört es sich für eine wahre Diva nun mal. Statt Männerkummer wird Pauline diesmal von Hundesorgen geplagt: Ein brutaler Dognapper hat ihren Radames entführt - ohne Rücksicht auf Verluste und das zarte Nervenkostüm der exzentrischen Pauline. Und sowie der Hund abtaucht, taucht plötzlich eine Wasserleiche auf. Damit singt Pauline nun statt Arien den Blues und hat keinen Sinn für Proben. Zum spektakulären Showdown kommt es denn auch nicht auf der Seebühne, sondern mitten auf dem Bodensee … Krimödien von Tatjana Kruse: schrill, lebensklug und urkomisch!“ Der KT gibt eine gelungene Beschreibung der Geschichte wieder. Die Autorin hat es geschafft mich zu überraschen. Nach dem ersten Pauline-Miller-Krimi, der an Skurrilität, Humor und Anzahl an Leichen, über die Pauly im Zuge ihrer Ermittlungen stolpert, kaum zu toppen ist, hat Tatjana Kruse einen eleganten Weg gefunden, einen spannenden Teil 2 zu erschaffen, der vom Inhalt her so anders ist, gleichzeitig aber sowohl Tierliebhaber als auch Pauline-Miller-Fans bis zum Ende mitfiebern lässt. Das Buch wollte sich absolut nicht aus der Hand legen lassen. Die Figur der gefragten Operndiva ist schon ein großer Wurf. Ihre Art die Dinge zu sehen und Probleme anzugehen ist so herrlich schräg und so typisch kreative erfolgreiche Frau, dass es total viel Spaß macht, ihren Gedankengängen wie ihren reichlich abenteuerlichen Ermittlungen zu folgen. Auf jeder Seite gibt es etwas zum Schmunzeln, sei es Situationskomik, die Pauly wieder mal erzeugt hat, oder auch die Art, wie sie die Gegebenheiten sieht und sie dem Leser nahebringt. Da Pauly keineswegs eine oberflächliche Trällerdame ist, gibt es auch kleinere Passagen mit philosophisch angehauchten Überlegungen über Gott und die Welt, hpts. über die Welt, z.B. zu der Art sich zu kleiden und was es über einen Menschen aussagt. Diese kleinen aber feinen Momente glitzern wie kleine Diamanten hier und dort auf und geben der Geschichte ihren besonderen Glanz und Tiefe. Natürlich lebt Teil 2 auch vom erstklassigen Schreibstil der Autorin. So ungezwungen leichtfüßig wie humorvoll-ironisch die Pauline Miller Geschichten zu erzählen, das schafft nur Tatjana Kruse. Ihr unnachahmlicher Schreibstil ist ihr Markenzeichen, da er eindeutig Wiedererkennungswert besitzt und mich dazu bringt, auf baldige Erscheinung der Fortsetzung der Reihe zu hoffen. Ich hoffe auch, dass Teil 2 als Hörbuch in Kürze zu haben ist. Tatjana Kruse liest sehr gut, ihre Stimme passt prima zu Pauline-Miller Geschichten. Ich glaube, von der Autorin auf ihre unnachahmliche Art vorgetragen, zeigt diese Geschichte noch andere Facetten, die man beim Selbst-lesen nicht im vollen Umfang zutage fördern konnte. Den Humor kann ich nicht schwarz oder gar rabenschwarz nennen. Diese Bezeichnung ist eher im übertragenen Sinne gemeint. Ironisch und manchmal bissig, das ja, denn so ist die Pauline, die uns diese Geschichte erzählt. Die Ausgestaltung des Buches passt sehr schön zu dieser Geschichte. Das Coverbild zeigt Radames, der eine der Hauptrollen in dieser Folge spielt. Kraft seiner, von Pauly antizipierten, Bedürfnisse gibt es auch ein paar neue schräge Figuren. Die abgerundeten Ecken des Buches und glatte, angenehme Haptik des Covers hinterlassen einen durchaus positiven Eindruck. Das Buch ist handlich und leicht, wunderbar zum Mitnehmen. Fazit: Eine leichte, gekonnt geschriebene, herrlich-skurrile Sommerlektüre, die prima unterhält und einen mal öfters zum Schmunzeln bringt. Ich hoffe, es gibt noch viel mehr Pauline-Miller-Geschichten aus diversen Opernstätten der Welt.

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Eine Operndiva bei den Bregenzer Festspielen, Wasserleiche inklusive
von Gertie Gold aus Wien am 29.07.2016

Tatjana Kruse reißt ihre Leser zum wiederholten Male zu Lachstürmen hin. Sei es mit ihrem Krimi „Grabt Opa aus“ oder dem ersten Pauline-Miller-Fall „Bei Zugabe Mord“. Ort der Handlung ist diesmal Bregenz zur Festspielzeit, bei denen Pauline in Puccinis „Turandot“ die Hauptpartie singt. Die Symbiose Pauline – Radames wird einerseits... Tatjana Kruse reißt ihre Leser zum wiederholten Male zu Lachstürmen hin. Sei es mit ihrem Krimi „Grabt Opa aus“ oder dem ersten Pauline-Miller-Fall „Bei Zugabe Mord“. Ort der Handlung ist diesmal Bregenz zur Festspielzeit, bei denen Pauline in Puccinis „Turandot“ die Hauptpartie singt. Die Symbiose Pauline – Radames wird einerseits durch das Auftreten eines Wikingers (der sich als Dirigent der Festspiele herausstellt) und andererseits durch einen Schwan nachhaltig gestört. Eine wesentliche Rolle spielt auch eine Leiche, die sich nicht im Bodensee versenken lassen will. Wer ist der oder die Tote? Neider, abgelegte Liebhaber, die umsichtige Bröcki und ihr aus Salzburg (und dem letzten Fall) importierte Polizist Pittertatscher sowie Paulines Hippe-Vater spielen größerer und kleiner Rollen in diesem humoristischen Kriminalfall. Die Auflösung des chaotischen Falles ist dann doch ein wenig überraschend. Fazit: Der Krimi lässt sich leicht und locker lesen. Er ist köstlich wie ein großer Eisbecher, nur dass er sich nicht an den Hüften anlegt. Ich denke, wir werden Pauline und ihrer Entourage noch mehrmals begegnen, gibt es doch die Opernfestspiele in Steinbruch von Margarethen oder vielleicht doch Bayreuth?

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Slapstickhafte Krimödie für Hundeliebhaber
von sommerlese am 27.07.2016

Ich bin Tatjana Kruse-Fan, weil der rabenschwarze Humor aus ihren Zeilen springt wie bei kaum einer anderen Autorin. Auch mit dem zweiten Teil ihrer Krimireihe um Operndiva Pauline Miller ist Tatjana Kruse ein äußerst spaßiger Krimi gelungen, dessen Krimihandlung zwar nicht mit atemloser Höchstspannung daherkommt, dafür punktet er aber wie... Ich bin Tatjana Kruse-Fan, weil der rabenschwarze Humor aus ihren Zeilen springt wie bei kaum einer anderen Autorin. Auch mit dem zweiten Teil ihrer Krimireihe um Operndiva Pauline Miller ist Tatjana Kruse ein äußerst spaßiger Krimi gelungen, dessen Krimihandlung zwar nicht mit atemloser Höchstspannung daherkommt, dafür punktet er aber wie gewohnt mit reichlich Situationskomik und viel Wortwitz. Pauline Miller ist eine erfolgreiche Operndiva, die Champagner und Mozartkugeln liebt und am liebsten Designer-Fummel in Übergröße trägt. Sie hat so ihre Starallüren, benimmt sich wie eine Diva und liebt ehrlich gesagt nur sich und ihren Hund, den Boston Terrier Radames. Für ihn hat sie einen Tierenergetiker samt Schwester engagiert und ihre kleinwüchsige Managerin Bröcki ist auch wieder mit von der Partie. Dennoch ist sie sympathisch und hat ihr Herz auf dem rechten Fleck. Ihre lustigen Sprüche, die ihr Tatjana Kruse immer geschickt in den Mund legt, sorgen für Lacher beim Lesen und gleichzeitig klärt Pauline auch über den Inhalt der zu singenden Oper Turandot auf. Sie geht sogar so weit, dass sie beim gemeinsamen Käsefondue mit ihrer Truppe Shakespeare rezitiert: "Feuer sprühe, Kessel glühe...". So wird interessant inhaltliche Tiefe eingebaut. Leider kann die Spannung hier nicht mithalten, die eine Wasserleiche dümpelt durch den Bodensee, die Lösegeldübergabe zerfließt im Schweiß der Sauna und die Spannung weicht eher einer slapstickhaften Verfolgungsjagd mit Tretboot. Auch der Hundeanteil nimmt meines Erachtens zu viel Raum in der Handlung ein. Wahre Hundefreunde mögen das anders sehen. Aber nicht nur Pauline verliebt sich in diesem Sommer in den isländischen musikalischen Leiter, sondern auch Radames vergeht vor Liebe zu einem Schwan. Das mag man glauben oder nicht, es ist mit einem humorvollen Zwinkern geschrieben. Der wunderbar schräge Erzählstil der Autorin hat mich wieder gut unterhalten und über die vermisste Spannung hinweggetröstet. Insgesamt gesehen, habe ich schon bessere Bücher der Autorin "verschlungen". Aber ich werde auch den nächsten Auftritt Paulines nicht verpassen, schliesslich bin ich Opernfan.

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