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Goldstein

Gereon Raths dritter Fall

(1)
Ein jüdischer Gangster aus Brooklyn mischt Berlin auf
Berlin 1931: Wirtschaftskrise, gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen SA und Rotfront, Machtkampf unter den Ringvereinen. Gereon Rath bekommt den Auftrag, den US-Gangster Abraham »Abe« Goldstein zu beschatten. Aus einer Gefälligkeit für das Bureau of Investigation wird ein tödlicher Wettlauf.
Rath langweilt sich auf seinem Beobachtungsposten im Hotel Excelsior und ahnt nicht, dass Goldstein sich längst frei und bewaffnet in der Stadt bewegt. Als der Unterweltboss Marlow Rath zu einer privaten Ermittlung zwingt, gerät er zwischen die Fronten des Bandenkriegs. Charly Ritter, seine Nochimmernicht-Verlobte, hat den Vorbereitungsdienst angetreten, und als sie eine junge Obdachlose, die ohne Fahrschein in der S-Bahn erwischt wurde, bei der Vernehmung entwischen lässt, berühren sich ihre Ermittlungen mit denen Gereons – und sie bekommen richtig Krach.
Rezension
»Volker Kutscher versteht es meisterhaft, ein Panorama der einst schillerndsten Stadt Europas zu zeichnen und spannende Plots vor dem Hintergrund des beginnenden Faschismus zu konstruieren.«
Portrait
Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman »Der nasse Fisch«, dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Rath im Berlin der 30er-Jahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem bisher vier weitere folgten.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 576, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.09.2010
Serie Kommissar Gereon Rath 3
Sprache Deutsch
EAN 9783462302110
Verlag EBook by Kiepenheuer&Witsch
Verkaufsrang 760
eBook (ePUB)
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Endlich demnächst als Taschenbuch“

Anke Gordon, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Vervollständigen Sie ihre "Kutscher-Krimi-Reihe" im Buchregal mit dem dritten "Gereon-Rath-Fall". Auch das dritte Buch ist einfach extraklasse. Kutschers Krimis gehören zu den besten Krimis, die ein deutscher Autor in den letzten Jahren verfasst hat. Beim Lesen versteht man, wie sehr uns die untergegangene Kultur des Berlins der zwanziger Vervollständigen Sie ihre "Kutscher-Krimi-Reihe" im Buchregal mit dem dritten "Gereon-Rath-Fall". Auch das dritte Buch ist einfach extraklasse. Kutschers Krimis gehören zu den besten Krimis, die ein deutscher Autor in den letzten Jahren verfasst hat. Beim Lesen versteht man, wie sehr uns die untergegangene Kultur des Berlins der zwanziger Jahre im heutigen Deutschland fehlt. Kutscher erzählt in "Goldstein" davon, wie schwierig Ermittlungsarbeit wird, wenn plötzlich die Nazis und ihr Gedankengut immer mehr im Alltagsleben der Menschen eine Rolle spielen. Die Geschichte startet mit einer brisanten Idee. Zwei junge obdachlose Menschen lassen sich in einem Kaufhaus einschliessen, werden auf ihrem nächtlichen Beutezug im KaDeWe erwischt und von Polizisten gejagt. Hat ein Polzist dabei willentlich einen der Jugendlichen trickreich "ermordet"? Und wenn ja, warum? Vorher aber muss sich Gereon Rahth einem Mafiosi aus New York widmen. Was will dieser bekannte Killer in Berlin? Viele Milieus mischen sich in diesem Krimi zu einer brisanten Tatfolge, die schwer zu ermitteln ist.

Rebecca Felicitas Zimmer, Thalia-Buchhandlung Velbert

Spannende Krimireihe aus Berlin in den 30ern... Geheimtipp! Spannende Krimireihe aus Berlin in den 30ern... Geheimtipp!

Jens Budde, Thalia-Buchhandlung Lünen

Der dritte Fall für Gereon Rath. Spannend und atmosphärisch wird man ins Berlin der dreissiger Jahre entführt. Der dritte Fall für Gereon Rath. Spannend und atmosphärisch wird man ins Berlin der dreissiger Jahre entführt.

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Teil 3 der Serie um den Kommissar Gereon Rath. Spannender Krimi mit einer Portion gut recherchierter Geschichte. Teil 3 der Serie um den Kommissar Gereon Rath. Spannender Krimi mit einer Portion gut recherchierter Geschichte.

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Atemlose Spannung in Berlin der 30iger. Geron Rath muss ermitteln, doch die politischen Verhältnisse werden auch für ihn zur Gefahr. Atemlose Spannung in Berlin der 30iger. Geron Rath muss ermitteln, doch die politischen Verhältnisse werden auch für ihn zur Gefahr.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dritter Band der hintergründigen Berlin-Krimi-Reihe. In den 30er Jahren angesiedelt, baut Kutscher gekonnt die historischen Zusammenhänge in seinen spannenden Krimifall ein. Dritter Band der hintergründigen Berlin-Krimi-Reihe. In den 30er Jahren angesiedelt, baut Kutscher gekonnt die historischen Zusammenhänge in seinen spannenden Krimifall ein.

„Wie präzise und komplex ist dieser atemberaubende Plot denn“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Zwei jugendliche Einbrecher werden im KaDeWe erwischt, verpfiffen! Einer von ihnen stürtzt in den Tod. Ihr Hehler wird brutal gefoltert und ermordet. Der rote Hugo, hohes Tier in der Unterwelt, verschwindet. Ein mutmaßlicher Killer aus New York zieht ins Hotel Excelsior und muss beschattet werden. Bei einer Arbeitslosendemonstration Zwei jugendliche Einbrecher werden im KaDeWe erwischt, verpfiffen! Einer von ihnen stürtzt in den Tod. Ihr Hehler wird brutal gefoltert und ermordet. Der rote Hugo, hohes Tier in der Unterwelt, verschwindet. Ein mutmaßlicher Killer aus New York zieht ins Hotel Excelsior und muss beschattet werden. Bei einer Arbeitslosendemonstration mitten in einer Kommunistengegend wird ein Oberwachtmeister erschossen, ein SA-Rottenführer des nachts unter mysteriösen Umständen erstochen. Ganz schön was los im preussischen Berlin Anfang der 30er Jahre. Und mitten drin der sture, graue Kommissar Gereon Rath. Spannend, aufregend, absolut lesenswert.

„Der neue Kutscher“

Johannes Bauer, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Endlich ist er da, der lange erwartete dritte Band der Reihe um Gereon Rath, dem Kommissar, der im Berlin der 30er Jahre ermittelt. Die Zeit der Weimarer Republik wird für den Leser mit allen Sinnen spürbar und die politische Bedrohung der Demokratie greifbar. Endlich ist er da, der lange erwartete dritte Band der Reihe um Gereon Rath, dem Kommissar, der im Berlin der 30er Jahre ermittelt. Die Zeit der Weimarer Republik wird für den Leser mit allen Sinnen spürbar und die politische Bedrohung der Demokratie greifbar.

„Tipp des Monats !“

Annett Ziegler, Thalia-Buchhandlung Münster (Poertgen-Herder)

Berlin 1931:die Auseinandersetzungen zwischen SA und Kommunisten werden immer gewalttätiger,die Ringvereine machen sich gegenseitig fertig und die latente Ausländer-und speziell Judenfeindlichkeit nimmt zu.
Mittendrin Kommissar Gereon Rath-in seinem 3.Fall ist er einem jüdischen Gangster der New Yorker Unterwelt auf den Fersen.
Kutscher
Berlin 1931:die Auseinandersetzungen zwischen SA und Kommunisten werden immer gewalttätiger,die Ringvereine machen sich gegenseitig fertig und die latente Ausländer-und speziell Judenfeindlichkeit nimmt zu.
Mittendrin Kommissar Gereon Rath-in seinem 3.Fall ist er einem jüdischen Gangster der New Yorker Unterwelt auf den Fersen.
Kutscher kombiniert einen sehr spannenden Krimi mit einem politisch und historisch brisanten Gesellschaftsdrama-wieder einmal lässt er sehr bildreich die Zeit der Weimarer Republik wiederauferstehen.
3 Fälle-3 Volltreffer!

„Das warten hat sich gelohnt“

Viola Dams, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Endlich die Fortsetzung der Gereon- Rath-Reihe als Taschenbuch.
Volker Kutscher hat es auch diesmal wieder geschafft seinen Leser ins alte Berlin zu entführen, wo Politik, Unterwelt und Polizei in undurchsichtigen Strängen miteinander verwoben sind.
Und auch diesmal ist der Kommissar wieder sehr gut zu Fuß, denn auch damals waren
Endlich die Fortsetzung der Gereon- Rath-Reihe als Taschenbuch.
Volker Kutscher hat es auch diesmal wieder geschafft seinen Leser ins alte Berlin zu entführen, wo Politik, Unterwelt und Polizei in undurchsichtigen Strängen miteinander verwoben sind.
Und auch diesmal ist der Kommissar wieder sehr gut zu Fuß, denn auch damals waren Kriminelle schlechter zu bewachen als ein Sack Flöhe.

„Super historischer Krimi - Gereon Raths dritter Fall“

Martin Knebel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Kommissar Gereon Rath ermittelt mittlerweile schon in seinem dritten Fall, diesmal mitten in den Wirren kurz vor der Machtergreifung der Nazis. Doch diesmal muss Kommissar Rath in den eigenen Reihen ermitteln. Wieder ist es die kauzige Figur des Kommissar, die den Krimi so lesenswert macht. Kommissar Gereon Rath ermittelt mittlerweile schon in seinem dritten Fall, diesmal mitten in den Wirren kurz vor der Machtergreifung der Nazis. Doch diesmal muss Kommissar Rath in den eigenen Reihen ermitteln. Wieder ist es die kauzige Figur des Kommissar, die den Krimi so lesenswert macht.

„Goldstein“

Gina Weigmann, Thalia-Buchhandlung Brandenburg an der Havel

Auch in seinem dritten Fall hat Gereon Rath wieder alle Hände voll zu tun. Offiziell soll er den mutmaßlichen New Yorker Gangster Abraham Goldstein observieren, der auf Besuch in Berlin ist. Nebenbei fahndet er für seine Unterweltverbindung Dr. Marlow nach dem Chef des Ringvereins Berolina und zusätzlich bittet seine Freundin Charly Auch in seinem dritten Fall hat Gereon Rath wieder alle Hände voll zu tun. Offiziell soll er den mutmaßlichen New Yorker Gangster Abraham Goldstein observieren, der auf Besuch in Berlin ist. Nebenbei fahndet er für seine Unterweltverbindung Dr. Marlow nach dem Chef des Ringvereins Berolina und zusätzlich bittet seine Freundin Charly ihn um Hilfe bei der Suche nach einer minderjährigen Kaufhausdiebin. Die obdachlose Alexandra ist wegen eines Einbruchs auf der Flucht vor der Polizei im speziellen vor einem Schupo, der für den Tod ihres Komplizen verantwortlich ist. Gereon und Charly haben zwischen Streit und Versöhnung wenig Zeit ihre Beziehung zu pflegen, denn beide werden immer tiefer in den Sog der Ermittlungen hineingezogen. Plötzlich hat alles miteinander zu tun und eine heiße Spur führt in die eigenen Reihen. Volker Kutscher nimmt den Leser gekonnt mit ins Geschehen und macht das Unbehagen und die Angst, angesichts des erstarkenden Nationalsozialismus spürbar.

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Erneuter Krimi um Gedeon Rath. Wie die Vorgänger spannend. Ein Berlin der späten 1920er Jahre - toll, wenn man Gegenden wiedererkennt. Äußerst lesenswert. Erneuter Krimi um Gedeon Rath. Wie die Vorgänger spannend. Ein Berlin der späten 1920er Jahre - toll, wenn man Gegenden wiedererkennt. Äußerst lesenswert.

„Gute Unterhaltung, allerdings etwas langatmig...“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Die Anlage des Plots ist gut, Stoff für verschiedene Handlungsstränge wird geboten, routiniert erzählt das Ganze, die Romanze zwischen Gereon und Charly weitergeführt, die sich verändernde politische Großwetterlage in diesem dritten Fall mehr Staffage, - aber irgendwie...?? Fehlt etwas.

Das Salz in der Suppe? Zu dünn aufgekocht?
Die Anlage des Plots ist gut, Stoff für verschiedene Handlungsstränge wird geboten, routiniert erzählt das Ganze, die Romanze zwischen Gereon und Charly weitergeführt, die sich verändernde politische Großwetterlage in diesem dritten Fall mehr Staffage, - aber irgendwie...?? Fehlt etwas.

Das Salz in der Suppe? Zu dünn aufgekocht? Das Fleisch? Ich hatte mehr erwartet. Sie haben den Anspruch selbst hochgesteckt, Herr Kutscher! Den vierten Fall höre ich im Mai, wenns wieder mit Hund an die Küste geht... Eine liebgewonnene Gewohnheit mit liebgewonnenem Kommissar. Nicht mehr und nicht weniger. Ach ja: der Hund hat auf der Fahrt durchgeschlafen. Daran konnte auch Gereons Hund nicht ändern...

David Nathan spricht gut. Aber selbst der beste Sprecher kann nicht alles retten.

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    von Volker Kutscher
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
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Klasse!
von einer Kundin/einem Kunden aus Gaimersheim am 22.07.2014

Mein drittes Buch von Volker Kutscher, bin auch diesmal nicht enttäuscht. Spannend erzählt, viele Stränge, die sich erst entknoten müssen, bis man die Zusammenhänge erkennt. Werd auch den 4. Band lesen!

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Gereon Raths dritter Fall
von PMelittaM aus Köln am 29.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der amerikanische Gangster Abe Goldstein kommt nach Berlin und Gereon Rath erhält den Auftrag ihn zu beschatten. Zur selben Zeit gibt es Tote bei den Berliner Ringvereinen, handelt es sich da um Revierkämpfe? Ist Goldstein deshalb in Berlin oder was will er hier? Charlie, Gereons Freundin, leistet derweil ihren juristischen... Der amerikanische Gangster Abe Goldstein kommt nach Berlin und Gereon Rath erhält den Auftrag ihn zu beschatten. Zur selben Zeit gibt es Tote bei den Berliner Ringvereinen, handelt es sich da um Revierkämpfe? Ist Goldstein deshalb in Berlin oder was will er hier? Charlie, Gereons Freundin, leistet derweil ihren juristischen Vorbereitungsdienst beim Amtsgericht b und lernt dort die 18jährige Alex kennen, eine Kleinkriminelle, die sich u. a. mit raffinierten Kaufhausraubzügen durchschlägt. Bei einem solchen wird Alex‘ Freund Benny getötet und es scheint fast, dass ein Polizist dabei seine Hände im Spiel hat. Alex gelingt es aus Charlies Obhut zu fliehen und diese setzt nun alles daran, sie wieder zu finden, auch zu Alex‘ eigenem Schutz, denn auch andere sind hinter ihr her. Kutschers dritter Band um Gereon Rath ist wieder angesiedelt in mitten historischer Ereignisse. Das ist es auch einer der Gründe, die diese Romane so interessant machen. Der aufkommende Nationalsozialismus und der Terror, der dahinter steckte, sind in diesem Band sehr stark erlebbar. Durch die Figur des Abe Goldsteins, eines Juden, wird auch die Stellung der jüdischen Bevölkerung mehr thematisiert, zumal dieser auch noch Familie in Berlin hat, an der der Autor sehr schön die unterschiedlichen Strömungen jüdischen Lebens darstellt, auf der einen Seite die sehr stark religiös Geprägten, auf der anderen Seite die eher weltlich Orientierten. Der Autor erzählt die Geschichte in verschiedenen Ebenen. Direkt zu Beginn erlebt man mit Alex und Benny den schicksalshaften Kaufhausraubzug, daneben verbringt der Leser/die Leserin viel Zeit mit Charlie und auch mit Abe Goldstein. Gereon Rath tritt in diesem Buch deutlich in den Hintergrund. Das irritiert zunächst etwas, passt aber sehr gut zum Geschehen, denn Rath ist nicht überall dabei, wo interessante und handlungsrelevante Dinge passieren. So kann die Leserschaft alles aus erster Hand miterleben. Der Liebesgeschichte zwischen Charlie und Gereon wird wieder relativ viel Platz eingeräumt. Zum Ende gibt es eine Wendung, die gespannt auf den nächsten Band macht. Auch wenn dieser Roman für mich der schwächste Rath-Band ist, vergebe ich hier dennoch die Höchstnote (mit kleinen Abstrichen), allein dafür, wie Kutscher historische Persönlichkeiten (z. B. unter dem Personal der Kriminalpolizei) und historische Geschehnisse in seine Romane – auch in diesem hier – integriert, hat er die Bestnote verdient. Außerdem ist dem Autor auch hier eine interessante Geschichte gelungen, die es sich zu lesen lohnt. Auch dieses Mal wurde ich wieder zum Googeln angeregt und habe einige neue interessante Dinge erfahren (z. B. über den einäugigen Hanomag), für mich ist es generell ein Qualitätsmerkmal, wenn ich durch einen historischen Roman etwas Neues hinzulernen konnte Kutschers Charaktere sind bis in die Nebenrollen sehr gut ausgearbeitet – und sie sind alle Kinder der Zeit, ob im guten oder im schlechten. Viele Figuren kennt man nun schon seit dem ersten Band und erlebt auch Entwicklungen mit. Ich hoffe noch auf viele weitere Romane über Gereon Rath und seine Mitstreiter und über das Berlin der 30er Jahre.

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Goldstein
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 20.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Gereon Rath ist Kriminalkommissar im Berlin der 30er Jahre. Er hat eine unkonventionelle Art und arbeitet auch schon mal mit Ganoven zusammen – sofern es der Gerechtigkeit dient. So auch im 3. Roman von Volker Kutscher. Rath wurde strafversetzt und „darf“ nun Abraham Goldstein, einem nicht vorbestraften aber gleichwohl bekannten... Gereon Rath ist Kriminalkommissar im Berlin der 30er Jahre. Er hat eine unkonventionelle Art und arbeitet auch schon mal mit Ganoven zusammen – sofern es der Gerechtigkeit dient. So auch im 3. Roman von Volker Kutscher. Rath wurde strafversetzt und „darf“ nun Abraham Goldstein, einem nicht vorbestraften aber gleichwohl bekannten Verbrecher aus den USA beschatten. Dieser hält sich aus unerklärlichem Grund in Berlin auf. Als es dann zwei Vermisste aus verfeindeten Boxervereinigungen gibt kommt schnell der Verdacht auf, dass dieser Goldstein etwas damit zu tun hat. Obwohl er doch ständig überwacht wurde. Doch dieses ist nicht der einzige ungeklärte Fall. Alex und Benny, zwei junge Kleinganoven, rauben Uhren und Schmuck aus verschiedenen Kaufhäusern um sie an einen Hehler weiter zu verkaufen. Bei einem Einbruch werden sie von der Polizei aufgespürt und Benny kommt dabei ums Leben. Alexandra – genannt Alex hat gesehen, wie ein Polizist Benny absichtlich abstürzen ließ. Auch der Hehler wird gefoltert und anschließend getötet. Als dann auch noch ein SA Mitglied unter seltsamen Umständen ums Leben kommt wird es immer verworrener. Die Presse ist immer bestens informiert, so dass der Verdacht aufkommt, dass es einen Maulwurf im Polizeipräsidium gibt. Auch Gereon Raths Freundin, die angehende Juristin Charlotte Ritter, mischt kräftig mit bei der Suche nach den Schuldigen – ohne das Rath davon weiß. Ein spannender Kriminalroman inmitten Berlins der 30er Jahre. Obrigkeitsdenken bei der Polizei, Judenverfolgung und die immer stärker werdenden Nazis, Wirtschafts- und Bankenkrise, aber auch die Liebesgeschichte von Charlotte und Gereon sowie ihr Versuch der Selbstständigkeit stehen gleichberechtigt neben der Aufklärung der Verbrechen. Ein äußerst vielschichtiger und spannender Roman. Ich wünsche mir noch mehr Kriminalromane um den sympathischen Kommissar Rath.

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Gereon Raths Dritter Fall
von Inge Weis aus Pirmasens am 18.06.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Berlin 1931, Die Wirtschaftskrise verschärft sich, die Auseinandersetzungen zwischen SA und Rotfront werden gewaltätig unter den Ringvereinen tobt ein Machtkampf, und Gereon Rath bekommt den Auftrag, den US-Gangster "Abe" Goldstein zu beschatten. Wie präzise und komplex ist dieser atemberaubende Plot denn.......Zwei jugendliche Einbrecher werden im KaDeWe erwischt, verpfiffen! Einer... Berlin 1931, Die Wirtschaftskrise verschärft sich, die Auseinandersetzungen zwischen SA und Rotfront werden gewaltätig unter den Ringvereinen tobt ein Machtkampf, und Gereon Rath bekommt den Auftrag, den US-Gangster "Abe" Goldstein zu beschatten. Wie präzise und komplex ist dieser atemberaubende Plot denn.......Zwei jugendliche Einbrecher werden im KaDeWe erwischt, verpfiffen! Einer von ihnen stürtzt in den Tod. Ihr Hehler wird brutal gefoltert und ermordet. Der rote Hugo, hohes Tier in der Unterwelt, verschwindet. Ein mutmaßlicher Killer aus New York zieht ins Hotel Excelsior und muss beschattet werden. Bei einer Arbeitslosendemonstration mitten in einer Kommunistengegend wird ein Oberwachtmeister erschossen, ein SA-Rottenführer des nachts unter mysteriösen Umständen erstochen. Ganz schön was los im preussischen Berlin Anfang der 30er Jahre. Und mitten drin der sture, graue Kommissar Gereon Rath. Spannend, aufregend, absolut lesenswert. Volker Kutscher gelingt es meisterhaft, im Panorama einer zerrissenen Stadt auf dem Weg in den Faschismus Figuren zu zeichnen, die erstaunlich gegenwärtig anmuten und den Leser berühren. Kutschers Projekt, den Untergang der Weimarer Republik im Medium des Kriminalromans darzustellen ist ganz und gar schlüssig. Gleichzeitig entwickelt er eine atemberaubende Handlung, die von einem Höhepunkt zum nächsten drängt - Spannung pur!

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Düster und intelligent
von einer Kundin/einem Kunden am 14.04.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Auch der 3. Band um Gereon Rath ist meines Erachtens wieder ein Volltreffer. Die Atmosphäre des Jahres 1931 ist gut getroffen, der aufstrebende Nationalsozialismus zeigt erste Auswirkungen, die Figur des amerikanischen Gangsters Goldstein ist gelungen. Das Geplänkel zwischen Charly und Gereon gehört einfach dazu. Ich freue mich auf die... Auch der 3. Band um Gereon Rath ist meines Erachtens wieder ein Volltreffer. Die Atmosphäre des Jahres 1931 ist gut getroffen, der aufstrebende Nationalsozialismus zeigt erste Auswirkungen, die Figur des amerikanischen Gangsters Goldstein ist gelungen. Das Geplänkel zwischen Charly und Gereon gehört einfach dazu. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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'Der blanke Sozialneid, gepaart mit Rassenhass, eine schlimme Mischung.'
von sabatayn76 am 18.12.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Zwei obdachlose Jugendliche lassen sich über Nacht im KaDeWe einschließen, um Uhren und Schmuck stehlen und dann an einen Hehler verkaufen zu können. Doch Alex und Benny scheinen verraten worden zu sein, plötzlich ist das Kaufhaus voller Polizisten, Benny stürzt in den Tod, Alex gelingt nur knapp die... Inhalt: Zwei obdachlose Jugendliche lassen sich über Nacht im KaDeWe einschließen, um Uhren und Schmuck stehlen und dann an einen Hehler verkaufen zu können. Doch Alex und Benny scheinen verraten worden zu sein, plötzlich ist das Kaufhaus voller Polizisten, Benny stürzt in den Tod, Alex gelingt nur knapp die Flucht. Gereon Rath wird in der Zwischenzeit auf einen neuen Fall angesetzt: Abraham Goldstein, mutmaßliches Mitglied eines New Yorker Gangstersyndikats, hat die USA verlassen, wird in Berlin erwartet und soll von Rath rund um die Uhr beschattet werden. Mein Eindruck: 'Goldstein' beginnt spannend und hält dieses Niveau über 574 Seiten aufrecht. Dabei kann man sich die Schauplätze von der ersten Seite an perfekt vorstellen, sich in die damalige Zeit gut eindenken und einfühlen. Seine Protagonisten hat Volker Kutscher dabei überzeugend charakterisiert - während des Lesens konnte ich mit fast allen Personen sympathisieren, da sie allesamt komplex und mit ihren guten und schlechten Eigenschaften dargestellt wurden. Hervorzuheben ist auch das Geschick des Autors, die zahlreichen Handlungsstränge miteinander zu verbinden, ohne dass man beim Lesen den Eindruck des Künstlichen / des Konstruierten erhält. Sehr gut gefallen hat mir auch der Einblick in die deutsche Geschichte der 1930er Jahre, wobei die Beschreibung der Stimmung im Berlin der erstarkenden SA und die Einbettung in die geschichtliche Epoche vom Autor hervorragend bearbeitet wurde. Mein Resümee: Mein erster, aber sicherlich nicht mein letzter Gereon Rath-Krimi. Sehr empfehlenswert!

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'Der blanke Sozialneid, gepaart mit Rassenhass, eine schlimme Mischung.'
von sabatayn76 aus Deutschland am 18.12.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Zwei obdachlose Jugendliche lassen sich über Nacht im KaDeWe einschließen, um Uhren und Schmuck stehlen und dann an einen Hehler verkaufen zu können. Doch Alex und Benny scheinen verraten worden zu sein, plötzlich ist das Kaufhaus voller Polizisten, Benny stürzt in den Tod, Alex gelingt nur knapp die... Inhalt: Zwei obdachlose Jugendliche lassen sich über Nacht im KaDeWe einschließen, um Uhren und Schmuck stehlen und dann an einen Hehler verkaufen zu können. Doch Alex und Benny scheinen verraten worden zu sein, plötzlich ist das Kaufhaus voller Polizisten, Benny stürzt in den Tod, Alex gelingt nur knapp die Flucht. Gereon Rath wird in der Zwischenzeit auf einen neuen Fall angesetzt: Abraham Goldstein, mutmaßliches Mitglied eines New Yorker Gangstersyndikats, hat die USA verlassen, wird in Berlin erwartet und soll von Rath rund um die Uhr beschattet werden. Mein Eindruck: 'Goldstein' beginnt spannend und hält dieses Niveau über 574 Seiten aufrecht. Dabei kann man sich die Schauplätze von der ersten Seite an perfekt vorstellen, sich in die damalige Zeit gut eindenken und einfühlen. Seine Protagonisten hat Volker Kutscher dabei überzeugend charakterisiert - während des Lesens konnte ich mit fast allen Personen sympathisieren, da sie allesamt komplex und mit ihren guten und schlechten Eigenschaften dargestellt wurden. Hervorzuheben ist auch das Geschick des Autors, die zahlreichen Handlungsstränge miteinander zu verbinden, ohne dass man beim Lesen den Eindruck des Künstlichen / des Konstruierten erhält. Sehr gut gefallen hat mir auch der Einblick in die deutsche Geschichte der 1930er Jahre, wobei die Beschreibung der Stimmung im Berlin der erstarkenden SA und die Einbettung in die geschichtliche Epoche vom Autor hervorragend bearbeitet wurde. Mein Resümee: Mein erster, aber sicherlich nicht mein letzter Gereon Rath-Krimi. Sehr empfehlenswert!

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Swinging Twenties
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 03.08.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Und wieder mitten hinein ins Leben und in unsere Geschichte.Kleine Diebe,grosse Kriminelle und dann mischen auch noch die Amerikaner mit.Ein eher dunkles Kapitel unserer Geschichte wird hier äußerst anregend und plastisch erzählt.Ich hoffe nur,daß noch mehr Fälle für Gedeon Rath folgen.Kann es kaum erwarten.

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Goldstein
von Kerstin Hirth aus Coesfeld am 04.06.2011
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Gereon Rath ist Kriminalkommissar im Berlin der 30er Jahre. Rath wurde strafversetzt und muss nun Abraham Goldstein, einen bekannten Verbrecher aus den USA beschatten. Auch Gereon Raths Freundin, die angehende Juristin Charlotte Ritter, mischt sich ein, ohne das Rath davon weiß. "Goldstein" ist ein hochspannender Kriminalroman, der von David... Gereon Rath ist Kriminalkommissar im Berlin der 30er Jahre. Rath wurde strafversetzt und muss nun Abraham Goldstein, einen bekannten Verbrecher aus den USA beschatten. Auch Gereon Raths Freundin, die angehende Juristin Charlotte Ritter, mischt sich ein, ohne das Rath davon weiß. "Goldstein" ist ein hochspannender Kriminalroman, der von David Nathans hervorragend eingelesen wurde!

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Spannende Unterhaltung
von Antje Pollmann aus Aurich am 06.01.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Goldstein- ein Roman,den man nicht nur Krimi-Fans,sondern auch allen geschichtlich interessierten Lesern nur ans Herz legen kann. Ich empfehle auch die beiden Vorgängertitel: "Der nasse Fisch" und "Der stumme Tod" zu lesen. Volker Kutscher vermittelt so in seiner Buchreihe um Kommissar Gereon Rath ein eindrückliches Bild vom Berlin der späten Weimarer... Goldstein- ein Roman,den man nicht nur Krimi-Fans,sondern auch allen geschichtlich interessierten Lesern nur ans Herz legen kann. Ich empfehle auch die beiden Vorgängertitel: "Der nasse Fisch" und "Der stumme Tod" zu lesen. Volker Kutscher vermittelt so in seiner Buchreihe um Kommissar Gereon Rath ein eindrückliches Bild vom Berlin der späten Weimarer Republik. Lesenswert!

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30er Jahre näher gebracht
von einer Kundin/einem Kunden am 09.12.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Gereon Raths dritter Fall ist genauso spannend und düster, wie es das Cover des Buches bereits verspricht. Zunächst einmal gibt es da die beiden jugendlichen Kleinganoven Alex und Benny, die sich nachts in Kaufhäusern einschließen lassen, um diese dann anschließend auszurauben und die Ware weiterzuverkaufen. Anfangs läuft auch alles... Gereon Raths dritter Fall ist genauso spannend und düster, wie es das Cover des Buches bereits verspricht. Zunächst einmal gibt es da die beiden jugendlichen Kleinganoven Alex und Benny, die sich nachts in Kaufhäusern einschließen lassen, um diese dann anschließend auszurauben und die Ware weiterzuverkaufen. Anfangs läuft auch alles noch ganz reibungslos, doch als sie ihren großten Coup im KaDeWe landen wollen, werden sie von Beamten der Schutzpolizei überrascht. Alex gelingt es in letzter Minute zu fliehen, doch für Benny kommt jede Hilfe zu spät. Er stirbt bei dem Einsatz, und dass nicht ganz ohne Zeugen... Gereon Rath ist derweil damit beschäftigt, einen Sonderauftrag des Polizeipräsidenten auszuführen. Er soll den Amerikaner Abraham Goldstein überwachen, der beschuldigt wird, einige Menschen auf dem Gewissen zu haben. Damit er nicht auch in Deutschland sein Unwesen treibt, soll Rath in rund um die Uhr bewachen. Doch das ist alles andere als einfach. Denn nicht nur Goldstein scheint tief in der Berliner Unterwelt verstrickt zu sein, auch Rath muss alte Kontakte wieder herstellen. Da ich die ersten beiden Fälle von Gereon Rath noch nicht kannte, fand ich es zunächst etwas schwierig in das Buch hineinzufinden. Das lag jedoch keineswegs am Schreibstil des Autors, denn der ist einfach nur genial. Der Kriminalbeamte Rath wird absolut überzeugend dargestellt und auch das gesamte Personengeflecht zeugt von einem gut durchdachten Krimi. Doch dieses Buch geht meiner Meinung nach weit über die Aspekte eines Krimis hinaus. Der Leser erfährt viel Interessantes aus der Zeit der 30er Jahre in Berlin. Nicht nur das Alltagsleben eines Berliner Bürgers kann man sich hier bildlich vorstellen, auch die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Stadt werden dem Leser bewusst vor Augen geführt. Für mich ein absolut lesenswertes Buch, das jedoch volle Konzentration erfordert, diese jedoch auf jeden Fall verdient!

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Spannung im Berlin der 30er Jahre.
von Matti Holtmann aus Weimar am 10.11.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der dritte Fall des Gereon Raths führt uns durch die dunklen Straßen Berlins. Volker Kutscher stellt uns in seinen Büchern interessante Personen vor, bringt uns das damalige Zeitgeschehen näher und verpackt dies alles in einem spannenden Krimi. Eine seltene Kombination und somit ein Muss für alle, die nach Spannung... Der dritte Fall des Gereon Raths führt uns durch die dunklen Straßen Berlins. Volker Kutscher stellt uns in seinen Büchern interessante Personen vor, bringt uns das damalige Zeitgeschehen näher und verpackt dies alles in einem spannenden Krimi. Eine seltene Kombination und somit ein Muss für alle, die nach Spannung ohne pathologische Befunde suchen.

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Eine kriminalistische Zeitreise
von einer Kundin/einem Kunden aus Bornheim am 28.10.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Schon nach einigen Seiten war mir klar, dass es nicht ein 08/15-Krimi von der Stange ist. Die Handlung und der geschichtliche Rahmen haben eine Komplexität, die ihresgleichen sucht. Es ist nicht die nette kleine Lektüre für zwischendurch. Toll! Angefangen mit Alex, einer kleinkriminellen, berliner Straßengöre, deren Einbruch ins KaDeWe tragisch scheitert... Schon nach einigen Seiten war mir klar, dass es nicht ein 08/15-Krimi von der Stange ist. Die Handlung und der geschichtliche Rahmen haben eine Komplexität, die ihresgleichen sucht. Es ist nicht die nette kleine Lektüre für zwischendurch. Toll! Angefangen mit Alex, einer kleinkriminellen, berliner Straßengöre, deren Einbruch ins KaDeWe tragisch scheitert und die danach ständig um ihr Leben fürchten muss, über das Eintreffen des, vom Bureau of Investigantion angekündigten, amerikanischen Auftragskillers Abe Golstein, entwickelt sich eine sehr spannende und schwer zu durchschauende Kriminalgeschichte. Der Autor erschafft eine dichte Atmosphäre in die ich eintauchen konnte. Ich sah den Tätern, den Opfern und den Kollegen von der Kriminalpolizei über die Schulter. Alleine diese Wechsel der Sichtweise sind etwas besonderes. Teilweise ist man bei dem Tatgeschehen dabei und weiß dadurch ein wenig mehr, als die Polizei. Dann wieder fährt man mit den Kollegen hinaus an einen Tatort und ermittelt mit, was genau geschehen ist. Nein - ich arbeite nicht bei der Polizei, aber irgendwie empfand ich das Geschilderte als so real, dass ich das Gefühl hatte ein Teil davon zu sein. Manchmal war es ein schweres Stück Arbeit, die ganzen Tatgeschehen unter einen Hut zu bringen, da man nie wusste, welche Tat gehört zum Hauptgeschehen und welche nicht. Immer, wenn mein Kopf anfing zu qualmen, schloss ich mich Kriminalkommissar Rath an. Erst einmal eine rauchen und resümieren. Die ganzen Charaktere sind greifbar real. Mit den einen bangt man mit (Alex), manche flössen einem Angst ein und einer ist einem einfach nur ein Rätsel: Goldstein! Was macht dieser charismatische, amerikanische Auftragskiller in Berlin? Nur Urlaub – das glaubt wohl keiner. Hat er einen Auftrag von einem der verfeindeten Ringvereine? Kommt er mit einem Auftrag von seinen Leuten in Amerika? Ich hatte einen umfassenden Einblick in die Strukturen und die Arbeitsweise der Kriminalpolizei, im Berlin von 1931. Einer Zeit voller Umbrüchen und Wandel, einer Zeit der Unsicherheit in der die Gewalt eskaliert. Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Studentenunruhen, organisiertes Verbrechen, Antisemitismus und politische Ideen die nicht nur verbal gegeneinander Kämpfen. Misstrauen und Angst sind ständige Begleiter der Berliner. Es ist die Vergangenheit und doch sind viele der Themen auch in unserer Zeit wieder sehr aktuell. Farewell Goldstein! Du meintest Berlin ist eine verrückte Stadt und ich kann nur sagen: Leider wird sie noch komplett den Verstand verlieren. Hey – Rath, altes Schlitzohr! Ich werde jetzt erst einmal erkunden was du die letzten beiden Jahre so getrieben hast, grüß mir den Buddha und wer weiß, vielleicht sehen wir uns zukünftig noch einmal wieder. Mich würde es sehr freuen!

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Eine kriminalistische Zeitreise
von Lonewolf am 23.09.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Schon nach einigen Seiten war mir klar, dass es nicht ein 08/15-Krimi von der Stange ist. Die Handlung und der geschichtliche Rahmen haben eine Komplexität, die ihresgleichen sucht. Es ist nicht die nette kleine Lektüre für zwischendurch. Toll! Angefangen mit Alex, einer kleinkriminellen, berliner Straßengöre, deren Einbruch ins KaDeWe tragisch scheitert... Schon nach einigen Seiten war mir klar, dass es nicht ein 08/15-Krimi von der Stange ist. Die Handlung und der geschichtliche Rahmen haben eine Komplexität, die ihresgleichen sucht. Es ist nicht die nette kleine Lektüre für zwischendurch. Toll! Angefangen mit Alex, einer kleinkriminellen, berliner Straßengöre, deren Einbruch ins KaDeWe tragisch scheitert und die danach ständig um ihr Leben fürchten muss, über das Eintreffen des, vom Bureau of Investigantion angekündigten, amerikanischen Auftragskillers Abe Golstein, entwickelt sich eine sehr spannende und schwer zu durchschauende Kriminalgeschichte. Der Autor erschafft eine dichte Atmosphäre in die ich eintauchen konnte. Ich sah den Tätern, den Opfern und den Kollegen von der Kriminalpolizei über die Schulter. Alleine diese Wechsel der Sichtweise sind etwas besonderes. Teilweise ist man bei dem Tatgeschehen dabei und weiß dadurch ein wenig mehr, als die Polizei. Ich empfand das Geschilderte als so real, dass ich das Gefühl hatte ein Teil davon zu sein. Manchmal war es ein schweres Stück Arbeit, die ganzen Tatgeschehen unter einen Hut zu bringen, da man nie wusste, welche Tat gehört zum Hauptgeschehen und welche nicht. Die ganzen Charaktere sind greifbar real. Mit den einen bangt man mit (Alex), manche flössen einem Angst ein und einer ist einem einfach nur ein Rätsel: Goldstein! Ich hatte einen umfassenden Einblick in die Strukturen und die Arbeitsweise der Kriminalpolizei, im Berlin von 1931. Einer Zeit voller Umbrüchen und Wandel, einer Zeit der Unsicherheit in der die Gewalt eskaliert. Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Studentenunruhen, organisiertes Verbrechen, Antisemitismus und politische Ideen die nicht nur verbal gegeneinander Kämpfen. Misstrauen und Angst sind ständige Begleiter der Berliner. Es ist die Vergangenheit und doch sind viele der Themen auch in unserer Zeit wieder sehr aktuell.

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Goldstein
von J.G. aus Berlin am 17.08.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Goldstein" ist der dritte Fall von Gereon Rath. Der Krimi beginnt mit einem Einbruch im KaDeWe. Zwei Jugendliche haben sich nachts im Kaufhaus einschließen lassen und Gold und Uhren zu stehlen, welche sie am nächsten Tag zu Geld machen wollen. Allerdings kommt alles ganz anders. Die Polizei stürmt das Kaufhaus... "Goldstein" ist der dritte Fall von Gereon Rath. Der Krimi beginnt mit einem Einbruch im KaDeWe. Zwei Jugendliche haben sich nachts im Kaufhaus einschließen lassen und Gold und Uhren zu stehlen, welche sie am nächsten Tag zu Geld machen wollen. Allerdings kommt alles ganz anders. Die Polizei stürmt das Kaufhaus und nach einer Verfolgungsjagd kommt einer Jugendlichen ums Leben. Ziemlich zeitgleich befindet sich ein jüdischer Gangster in Berlin, den Gereon Rath überwachen soll. Leider entschwindet dieser und mehrere Morde passieren. Ist Abraham Goldstein für die Morde verantwortlich? Volker Kutscher verbindet auch in diesem Teil Geschichte mit Krimi auf hervorragende Weise. Viele damals wahre Begebenheiten verküpft er mit Fiktivem und daraus entsteht ein komplexer und realistischer Krimi. Der Vorabend der nationalsozialistischen Machtergreifung wird eindrücklich dargestellt einschließlich der Infizierung der Berliner Polizei. Es macht viel Spaß im Berlin der 30 Jahre "spazieren zu gehen" und sich ein Bild der Stadt zu machen. Wer Berlin kennt, für den ist diese Reise noch das I-Tüpfelchen des Buches. Besonders gelungen ist die Charaktere Gereon Rath. Ein sympathischer Ermittler mit Ecken und Kanten. Auch in diesem Teil geht er wieder illegale Wege um zu seinem Ziel zu gelangen. Einziges Manko: Die Auflösung des Krimis ist etwas enttäuschend, weil es dem "Bösewicht" an Tiefenschärfe fehlt und sein Motiv aus der psychologischen Mottenkiste stammt.

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Goldstein
von Matthias Kloibhofer aus St. Pölten am 24.01.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Gereon Raths dritter Fall im Berlin der 30er Jahre. Nachdem ich bereits die ersten beiden Rath-Fälle mit Begeisterung gelesen habe, konnte ich den neuesten Band „Goldstein“ kaum noch erwarten. Und ich wurde nicht enttäuscht! Neue interessante Charaktere wie Alex, ein Straßenmädchen und Goldstein ein Gangster aus der amerikanischen Unterwelt,... Gereon Raths dritter Fall im Berlin der 30er Jahre. Nachdem ich bereits die ersten beiden Rath-Fälle mit Begeisterung gelesen habe, konnte ich den neuesten Band „Goldstein“ kaum noch erwarten. Und ich wurde nicht enttäuscht! Neue interessante Charaktere wie Alex, ein Straßenmädchen und Goldstein ein Gangster aus der amerikanischen Unterwelt, machen Volker Kutschers neuestes Werk abermals zu einem Lesevergnügen mit gelungenem historischen Hintergrund!

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Berliner Schnauze in den 30ern
von sternthaler75 aus Hannover am 02.12.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Abraham Goldstein- ein Jude aus Amerika... ein Gangster- kommt nach Berlin. Warum? Das würde die hiesige Polizei gerne herausbekommen, und beschließt, den Mann 24 Stunden überwachen zu lassen. Beauftragt mit diesem Job wird Gereon Rath, seines Zeichens Kommissar. Doch eine Überwachung in den späten Dreißigern ist nicht so einfach,... Abraham Goldstein- ein Jude aus Amerika... ein Gangster- kommt nach Berlin. Warum? Das würde die hiesige Polizei gerne herausbekommen, und beschließt, den Mann 24 Stunden überwachen zu lassen. Beauftragt mit diesem Job wird Gereon Rath, seines Zeichens Kommissar. Doch eine Überwachung in den späten Dreißigern ist nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Kein Handy, kein Fax, kein PC, heute wohl kaum noch vorstellbar. So geschieht unweigerlich, was geschehen muß- Goldstein verschwindet. Doch die Hauptgeschichte ist eine ganz andere... Alexandra und Benny, zwei Jugendliche von der Strasse, gehen regelmäßig auf Klau-Tour, diesmal ins KaDeWe. Doch es geht schief, Benny stürzt von der Hausfassade und stirbt. Doch Alexandra hat etwas gesehen, was sie niemandem erzählen kann, denn sie weiß, dass es Mord war. Es hat etwas länger gedauert, um herauszubekommen, was diese beiden Geschichten miteinander zu tun haben. Und ich muß sagen, es war auch nicht so ganz einfach, dahinter zu kommen, weil das Ganze zu Beginn sehr undurchsichtig war. Volker Kutscher bringt den Leser in ein Berlin, das man sich heute nur schwerlich vorstellen kann. Kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges ist das Leben der jüdischen Mitmenschen schon sehr schwierig, sich so unauffällig wie möglich zu verhalten die beste Lösung, um dem Nazi-Regime zu entkommen. Überall herrscht Unruhe, es kommt zu Auseinandersetzungen auf offener Strasse. Es ist der Polizei untersagt, sich der SS anzuschließen, um so neutral wie möglich zu erscheinen. Doch wie überall gibt es auch bei der Berliner Polizei schwarze Schafe... Mein Fazit Es ist ein Krimi, ohne Frage, aber nicht im üblichen Sinne. Der Leser bekommt einen Einblick in die Unterwelt des Verbrechens, entdeckt Korruption, politische Ereignisse rücken näher. Das Gesamtbild kommt sehr realistisch rüber, es ist interessant aufgebaut und durchaus glaubhaft recherchiert. Kutscher baut die Spannung langsam, aber kontinuierlich auf, und schafft es, sie auch zu halten. Die Personen sind lebendig dargestellt, so dass man sich als Leser ein plausibles Bild machen kann. Und trotz der vielen kleinen Nebenschauplätze bleibt das eigentliche Geschehen übersichtlich. Lediglich Mr. Goldstein kam mir zeitweise etwas zu kurz, zu gerne hätte ich mehr von ihm erfahren.

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Berlin zwischen den Weltkriegen
von melange aus Bonn am 01.11.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

um Inhalt: Gereon Rath, Mitarbeiter der Berliner Mordkommission, wird von seinem Chef zur Überwachung von Abraham Goldstein abgestellt. Dieser gilt in den USA als Killer, seine Motivation für den Aufenthalt in Berlin ist jedoch unbekannt. Zeitgleich brodelt es in der Hauptstadt: Verschiedene Verbrechergruppen, die eigentlich in relativ friedlicher Koexistenz... um Inhalt: Gereon Rath, Mitarbeiter der Berliner Mordkommission, wird von seinem Chef zur Überwachung von Abraham Goldstein abgestellt. Dieser gilt in den USA als Killer, seine Motivation für den Aufenthalt in Berlin ist jedoch unbekannt. Zeitgleich brodelt es in der Hauptstadt: Verschiedene Verbrechergruppen, die eigentlich in relativ friedlicher Koexistenz nebeneinander existierten, beklagen Morde an ihren Mitgliedern. Rath wird in diese Vorgänge hineingezogen. Nicht nur, weil er selber einige Flecken auf seiner weißen Polizistenweste aufweist, sondern auch, weil seine Freundin Charly Kontakt zu einer Kleinkriminellen hat, welche zur Aufklärung übler Machenschaften innerhalb des Polizeiapparates beitragen könnte. Zum Cover: Limousinen im Dunkeln – an einen konspirativen Treff von Unterweltlern glaubt man sofort. Mein Eindruck: Nach einem fulminanten Auftakt ebbte der Spannungsbogen leicht ab. Kutscher nahm sich viel Zeit, die Strukturen von Polizei und Justiz der Weimarer Republik zu beschreiben. Dazu folgte eine ausführliche Schilderung der Berliner Schattenwelt – Gangsterbanden, Rotlichtmilieu, Obdachlose und Jugendliche ohne soziales Netz. Auch wenn ich diesen Teil des Romans als zäh empfand, war er für das Verständnis und den Fortgang einer dicht gewobenen und ausführlichen Geschichte absolut notwendig.Hier zeigt Kutscher ein großes und umfassendes Verständnis einer Zeit, die es den Menschen nicht einfach machte, ihre Integrität zu bewahren. Kurioserweise zeigt ausgerechnet der gesuchte und für den Roman namensgebende Verbrecher die größten Anwandlungen von Sitte, Menschlichkeit und Moral innerhalb der Wirren der Zeit.Sehr gut gefallen hat mir, wie Kutscher die unterschwellige Bedrohung durch die Nazis und Momente des Zeitgeschehens (z.B. Zusammenbruch der Banken) anhand seiner Figuren, ihrer alltäglichen Probleme und zwischenmenschlichen wie auch arbeitstechnischen Beziehungen darstellte. So war das Verständnis, dass ich für eine Zeit und ihre Menschen empfand, viel intensiver, als es eine einfache Schilderung der Geschehnisse vermögen könnte. Das unangenehme Gefühl, wenn man nur an die vielen Menschen jüdischen Glaubens denkt, die unmittelbar mit Rath und diesem Fall zu tun haben und das Wissen um die weiteren Vorgänge der späteren Jahre machten dabei zusätzlich beklommen.Ein wenig zu ausführlich ist mir die Beschreibung der Polizei mit den vielen Namen der Abteilungen und die für meinen Geschmack zu vielen handelnden Beamten geraten – dort verlor ich manchmal doch den Überblick. Fazit: Ein Krimi, der durchaus als Spiegel der Zeit gelten kann, in der er spielt. Mit einer gut erdachten Protagonistenschar, die gerade durch ihre menschlichen Fehler absolut glaubhaft agiert. Trotz der Längen eine echte Leseempfehlung.

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Ein Kriminalfall in den 1930ern
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 24.10.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Berlin, 1931. Kommissar Rath hat den Auftrag erhalten, einen amerikanischen Gangster in Berlin zu observieren. Währenddessen stirbt ein Jugendlicher bei einem Einbruch ins KaDeWe. Fast gleichzeitig verschwinden zwei Unterweltgrößen. Das ist der Stoff für Volker Kutschers neuesten Krimi „Goldstein“. 574 Seiten Spannung und detaillierte, aber keineswegs ausschweifende Beschreibungen sorgen... Berlin, 1931. Kommissar Rath hat den Auftrag erhalten, einen amerikanischen Gangster in Berlin zu observieren. Währenddessen stirbt ein Jugendlicher bei einem Einbruch ins KaDeWe. Fast gleichzeitig verschwinden zwei Unterweltgrößen. Das ist der Stoff für Volker Kutschers neuesten Krimi „Goldstein“. 574 Seiten Spannung und detaillierte, aber keineswegs ausschweifende Beschreibungen sorgen für einen angenehmen Lesespaß. Die Geschichte ist eingebettet in die politische Situation zwischen Wirtschaftskrise und Beginn des Nationalsozialismus. Dadurch erhält die Handlung in den 1930er Jahren immer wieder einen besonderen Reiz. Allerdings habe ich mich an manchen Stellen doch gefragt, ob die besonders technische Entwicklung tatsächlich schon so weit vorangeschritten war wie im Buch beschrieben. Dies ist aber sicher ein sehr persönlicher Eindruck. Die verstrickten Handlungsstränge, die abwechselnd in den Kapiteln erzählt werden, erschweren gerade zu Beginn des Buchs, Zusammenhänge zu erkennen. Der Leser wird immer wieder herausgefordert, über verschiedene Personen nachzudenken und neu in die Handlungserzählung einzutauchen. Andererseits macht dies diesen Krimi aus: Es werden immer wieder Brocken in die Erzählung geworfen und man denkt man könne nun das Rätsel lösen und die Zusammenhänge erschließen. Dem ist jedoch nicht so. So bleibt die Geschichte bis zu den letzten Seiten spannend – und dann kommt doch wieder alles ganz anders als man denkt. Ein dickes Plus des Buches! Besonders spannend ist dabei auch, dass alle Personen im Buch gar nicht so gut oder böse sind wie es scheint. Volker Kutscher gelingt es sehr gut, die verschiedenen Facetten ihrer Persönlichkeiten nach und nach herauszustellen. Besonders auf den letzten 100 Seiten spitzt sich die Handlung mit rasanter Geschwindigkeit zu und man kann das Buch eigentlich gar nicht mehr zur Seite legen. Für mich persönlich war das Buch besonders reizvoll, da ich als Berlinerin die beschriebenen Ecken ganz gut kenne und mich in die Erzählung gut vertiefen konnte. Alles in allem gelingt Volker Kutscher mit diesem Buch ein eindrucksvoller, bis zum Schluss spannender Krimi, der in einer Zeit voller politischer Unruhen und Umbrüche spielt. Großes Lob.

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Ein Kriminalfall in den 1930ern
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 24.10.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Berlin, 1931. Kommissar Rath hat den Auftrag erhalten, einen amerikanischen Gangster in Berlin zu observieren. Währenddessen stirbt ein Jugendlicher bei einem Einbruch ins KaDeWe. Fast gleichzeitig verschwinden zwei Unterweltgrößen. Das ist der Stoff für Volker Kutschers neuesten Krimi „Goldstein“. 574 Seiten Spannung und detaillierte, aber keineswegs ausschweifende Beschreibungen sorgen... Berlin, 1931. Kommissar Rath hat den Auftrag erhalten, einen amerikanischen Gangster in Berlin zu observieren. Währenddessen stirbt ein Jugendlicher bei einem Einbruch ins KaDeWe. Fast gleichzeitig verschwinden zwei Unterweltgrößen. Das ist der Stoff für Volker Kutschers neuesten Krimi „Goldstein“. 574 Seiten Spannung und detaillierte, aber keineswegs ausschweifende Beschreibungen sorgen für einen angenehmen Lesespaß. Die Geschichte ist eingebettet in die politische Situation zwischen Wirtschaftskrise und Beginn des Nationalsozialismus. Dadurch erhält die Handlung in den 1930er Jahren immer wieder einen besonderen Reiz. Allerdings habe ich mich an manchen Stellen doch gefragt, ob die besonders technische Entwicklung tatsächlich schon so weit vorangeschritten war wie im Buch beschrieben. Dies ist aber sicher ein sehr persönlicher Eindruck. Die verstrickten Handlungsstränge, die abwechselnd in den Kapiteln erzählt werden, erschweren gerade zu Beginn des Buchs, Zusammenhänge zu erkennen. Der Leser wird immer wieder herausgefordert, über verschiedene Personen nachzudenken und neu in die Handlungserzählung einzutauchen. Andererseits macht dies diesen Krimi aus: Es werden immer wieder Brocken in die Erzählung geworfen und man denkt man könne nun das Rätsel lösen und die Zusammenhänge erschließen. Dem ist jedoch nicht so. So bleibt die Geschichte bis zu den letzten Seiten spannend – und dann kommt doch wieder alles ganz anders als man denkt. Ein dickes Plus des Buches! Besonders spannend ist dabei auch, dass alle Personen im Buch gar nicht so gut oder böse sind wie es scheint. Volker Kutscher gelingt es sehr gut, die verschiedenen Facetten ihrer Persönlichkeiten nach und nach herauszustellen. Besonders auf den letzten 100 Seiten spitzt sich die Handlung mit rasanter Geschwindigkeit zu und man kann das Buch eigentlich gar nicht mehr zur Seite legen. Für mich persönlich war das Buch besonders reizvoll, da ich als Berlinerin die beschriebenen Ecken ganz gut kenne und mich in die Erzählung gut vertiefen konnte. Alles in allem gelingt Volker Kutscher mit diesem Buch ein eindrucksvoller, bis zum Schluss spannender Krimi, der in einer Zeit voller politischer Unruhen und Umbrüche spielt. Großes Lob.

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