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Gott hat uns gesehen

Diospi Suyana - eine Geschichte geht um die Welt

(2)
Die Entstehungsgeschichte von Diospi Suyana, dem „Hospital der Hoffnung“, war ein Krimi voller Fügungen und Wunder Gottes. In diesem Buch erleben Sie mit, wie die Arbeit rund um die peruanische Klinik durch Gefahren, Korruption und schier unüberwindliche Hindernisse fortwährend bedroht ist – und trotzdem wächst. Eine atemberaubende Geschichte.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum August 2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7655-0930-8
Verlag Brunnen
Maße (L/B/H) 211/136/27 mm
Gewicht 422
Abbildungen 16 Seiten Farbbilder
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Eine Vision ist dann gut, wenn sie uns total erfüllt, vielen Menschen dient, und Gott ehrt.
von LEXI am 15.11.2015

„Eine hochinfektiöse Herzblutangelegenheit, bei der das Virus der Begeisterung schnell von einem zum anderen überspringt!“ Im Buch „Gott hat uns gesehen“ werden Meilensteine des Projekts „Diospi Suyana“ aufgezählt, eines Missionsspitals für die Quechua-Indianer in den peruanischen Anden, für dessen Verwirklichung Klaus-Dieter John und seine Frau lange Jahre investiert hatten. Als... „Eine hochinfektiöse Herzblutangelegenheit, bei der das Virus der Begeisterung schnell von einem zum anderen überspringt!“ Im Buch „Gott hat uns gesehen“ werden Meilensteine des Projekts „Diospi Suyana“ aufgezählt, eines Missionsspitals für die Quechua-Indianer in den peruanischen Anden, für dessen Verwirklichung Klaus-Dieter John und seine Frau lange Jahre investiert hatten. Als Einstieg in das Buch berichtet Klaus-Dieter John über einen Busunfall mit vielen Verletzten, die im Hospital Diospi Suyana eingeliefert wurden. Der Autor schildert, wie er Krankenschwestern, OP-Personal und Labormitarbeiter alarmierte und sie gemeinsam die Erstversorgung der Unfallopfer sowie die notwendigen Operationen übernahmen. Er beschreibt den leidenschaftlichen Einsatz seiner Mitarbeiter, berichtet aber auch von den bürokratischen Hürden, die ihm in den Weg gelegt wurden. Er beginnt dabei mit der Zeit von der Eröffnung der Klinik im August 2007, über die Rekrutierung seiner Mitarbeiter und dem Plan zum Bau einer Zahnklinik für die Quechua-Indianer. Der tief gläubige und ambitionierte Mann hatte das Glück, äußerst großzügige Unterstützer zu finden, die ihm bei der Finanzierung behilflich waren. Klaus-Dieter John erstaunt seine Leser durch die Fügungen und „Zufälle“ bei der Verwirklichung dieses großen Projektes, die seiner Aussage nach für Nichtchristen oft schwer einzuordnen sind. Dabei gibt er jedoch zwischendurch immer wieder auch Details über das Familienleben der Familie John preis, wobei seine Ehefrau eine große Unterstützung während seiner oft monatelangen Abwesenheit im Zuge von Vortragsreisen darstellt. Hinsichtlich der schulischen Bildung seiner Kinder reifte im Ehepaar John schon bald der Plan, eine Schule zu bauen – das „Colegio Diospi Suyana“, in dem den Kinder der Einheimischen gemeinsam mit den Missionarskindern Bildung vermitteln werden sollte. Diospi Suyana wurde ursprünglich als Krankenhaus für Arme bzw. Missionsspital erbaut, kurz darauf entstand jedoch auch eine Zahnklinik sowie die Diospi Suyana-Augenklinik. Es folgt eine Aufzählung sehr vieler Namen von Spendern und Firmen, die dazu beitrugen, Klaus-Dieter Johns Lebenstraum zu realisieren, den er selber als „Glaubenswerk, das im Vertrauen auf Gott errichtet wurde“ bezeichnet. In seinem Buch verleiht er seiner Dankbarkeit für jede Unterstützung – sei es in finanzieller Hinsicht, oder aber durch eine unentgeltliche Zurverfügungstellung der Arbeitskraft – Ausdruck. Mir schwirrte beim Lesen oftmals der Kopf angesichts der unzähligen Namensnennungen von Firmen, die ihre Arbeitsleistung, Gerätschaften oder Spenden zur Verfügung stellten sowie von Berichten über die vielen Helfern und deren Geschichten. Ich empfand diese Nennungen jedoch als Dankeschön und wertschätzende Anerkennung an diese unzähligen uneigennützigen Menschen, die zum Gelingen Diospi Suyanas, des Krankenhauses der Hoffnung in Peru, beitrugen. Klaus-Dieter John erzählt auch von den Einheimischen, für die diese Klinik geplant und gebaut wurde, beginnend mit jenem Tag, als Journalisten die Behandlung der hunderttausendsten Patientin namens Hermelinda Contreras als Medienereignis festhielten. In vielen weiteren Beispielen gewährt er Einblicke in die Lebenswirklichkeit der indianischen Patienten, deren Dasein in vielen Fällen einen Überlebenskampf darstellt. Im Zuge des Berichts über die Gründung des Kinderklubs erfährt man als Leser auch ein wenig über das Familienleben der Indianer. „Diospi Suyana“ – das bedeutet in der Sprache der Quechua-Indianer: „Wir vertrauen auf Gott“. Klaus-Dieter John ist es nachweislich gelungen, Kreise zu ziehen und seinen Enthusiasmus, seine Hoffnung und seinen tiefen Glauben nicht nur rhetorisch auszudrücken, sondern in die Tat umzusetzen. Voller Freude durfte ich über die von Birgit und Hannes Minichmayr gegründeten KISI-Kids lesen, deren Veranstaltungen ich von Herzen gerne besuche und deren jugendliche Darsteller den Christlichen Glauben mit großer Begeisterung in Form von Liedern und Musicals verbreiten. Bewegt erfuhr ich auch, dass sich aufgrund der Lektüre dieses Buches zwei Österreicherinnen dazu entschlossen, eine christliche Buchhandlung zu eröffnen. Klaus-Dieter John bezeichnet Diospi Suyana als seinen Lebensauftrag und musste bislang noch keinen einzigen armen Patienten am Spital abweisen. Ein Mann mit unerschütterlichem Glauben, Optimismus und Tatendrang – und unzähligen Unterstützern, die Diospi Suyana Wirklichkeit werden ließen. „Nicht die Gebäude oder die teuren Geräte machen unser Werk zu dem, was es ist, sondern die Missionare. Sie füllen die toten Räume mit Leidenschaft und Glauben. Sie verkörpern die Vision von der Liebe Gottes und den Traum von einer gerechteren Welt. Ihre Opferbereitschaft, ihr Fleiß und ihre Freundlichkeit machen Diospi Suyana für Patienten und Außenstehende so attraktiv. Missionare verfolgen einen ganz anderen Ansatz. Sie leben auf Augenhöhe mit den Armen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft.“

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Der gelebte Glaube zu Gott
von peedee am 03.10.2015

Diospi Suyana ist ein Missionskrankenhaus in der Andenstadt Churahuasi, Peru. Gegründet wurde es vom deutschen Ärzteehepaar Dres. Klaus-Dieter und Martina John im Jahr 2007 – ohne Startkapital oder Kredite. Der Autor erzählt in diesem Buch von den vielen Schwierigkeiten, die den Betrieb eines solchen Krankenhauses immer wieder aufs Neue... Diospi Suyana ist ein Missionskrankenhaus in der Andenstadt Churahuasi, Peru. Gegründet wurde es vom deutschen Ärzteehepaar Dres. Klaus-Dieter und Martina John im Jahr 2007 – ohne Startkapital oder Kredite. Der Autor erzählt in diesem Buch von den vielen Schwierigkeiten, die den Betrieb eines solchen Krankenhauses immer wieder aufs Neue bedrohen (wie z.B. Korruption oder auch Rufmordkampagnen) und von seinen vielen Reisen weltweit, um Vorträge über Diospi Suyana zu halten. Es ist das zweite Buch über Diospi Suyana, nach „Ich habe Gott gesehen: Diospi Suyana – Hospital der Hoffnung“, in dem es gemäss Inhaltsbeschreibung hauptsächlich um den Aufbau der Klinik geht. Ich kenne den ersten Band bisher nicht. Es ist beeindruckend (und sicherlich sehr anstrengend), dass der Autor während sechs Monaten eines Jahres unterwegs ist, um seine Mission vorzustellen. Das Krankenhaus wird in diesen Zeiten von seiner Frau alleine geleitet, die im Vorwort u.a. schreibt: „Wenn wir normale Menschen unsere Grenzen erkennen und unser Leben Gott zur Verfügung stellen, dann kann er grossartige Dinge tun.“ Was mir sehr gut gefallen hat, waren der spürbare Enthusiasmus und die gelebte Liebe zu Gott sowie die (leider wenigen) Geschichten über Patienten oder auch über seine eigene Familie. Mich beeindruckt die Überzeugung bzw. der Glaube jedes einzelnen, der in einem Missionskrankenhaus arbeitet. „Mission bedeutet nämlich Hingabe und Opferbereitschaft. Mission ist kein Parkplatz, bis sie endlich ihren begehrten Studienplatz erhalten haben. Mission ist keine Auszeit, weil ihnen der Stress zu Hause über den Kopf wächst, und auch kein Lückenfüller nach Verlust ihres Arbeitsplatzes.“ Was mir nicht gut gefallen hat, waren die unzähligen Namen von Firmen und Einzelpersonen. Für mich wurde das Buch mit jeder Seite mehr ein Dankesbuch für all die vielen Spender (denen zweifelsohne Dank gebührt, aber meines Erachtens nicht in dieser Form). Des Weiteren fand ich die repetitiven Erwähnungen, dass der Autor eine „Laptop-Präsentation“ oder eine „Powerpoint-Präsentation hält“, den „Laptop aufstellt“, etc., unnötig. Das Buch hat sich grundsätzlich flüssig lesen lassen, aber mein Leseempfinden wurde durch diese Danksagungen sowie „Laptop-Präsentationen“ ziemlich getrübt.

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