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Gun Street Girl

Roman. Deutsche Erstausgabe

(18)
»Hinter uns Rauchschwaden. Vor uns Dunkelheit. Wenn das keine Metapher für das irische Problem ist ...«
Belfast, 1985. Waffenschmuggel an den Grenzen, Aufstände in den Städten, üble Popsongs im Radio. Und mittendrin Detective Inspector Sean Duffy, der sich als katholischer Bulle in der protestantischen Royal Ulster Constabulary durchschlagen muss.
Das wohlhabende Ehepaar Kelly wird brutal ermordet. Kurz darauf entdeckt man am Meeresufer die Leiche ihres Sohnes Michael. Als die Polizei auch noch auf einen Abschiedsbrief stößt, in dem Michael die Tat gesteht, wird die Akte schnell geschlossen. Aber irgendetwas scheint an der Sache faul zu sein, schon bald gibt es weitere Opfer. Duffy muss ins wenig geliebte englische Nachbarland reisen und in den elitären Kreisen von Oxford ermitteln. Stets an seiner Seite: die MI5-Agentin Kate – wertvolle Informantin und geheime Schwachstelle des katholischen Bullen. Und während sie ihm ein verlockendes Angebot macht, das sein ganzes Leben verändern könnte, gerät Duffy immer tiefer hinein in einen Fall, der ihm mächtige Gegner beschert. Zu mächtig vielleicht …
Rezension
"Bester historischer Stoff, das heißt bedenkenswert aktuell."
DIE ZEIT 03.12.2015
Portrait

Adrian McKinty, geboren 1968 in Belfast, zählt zu den wichtigsten nordirischen Krimiautoren. Nach einem Philosophiestudium an der Oxford University verschlug es ihn nach New York und Denver, wo er verschiedenste Jobs annahm, vom Barkeeper bis zum Rugbycoach. Heute lebt der preisgekrönte Autor und Journalist mit seiner Familie in Melbourne, Australien.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 375
Erscheinungsdatum 24.10.2015
Sprache Englisch, Deutsch
ISBN 978-3-518-46655-1
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 178/108/18 mm
Gewicht 505
Auflage 1. Deutsche Erstausgabe
Verkaufsrang 90.840
Buch (Paperback)
14,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Mensch, Duffy“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Im nun schon vierten Fall des katholischen Bullen im Belfast des Jahres 1985, ist der Tonfall düsterer als in den vorherigen Büchern.Immer noch muss Sean Duffy, zynischer,katholischer (!) Ermittler bei der protestantischen Royal Ulster Constabulary, aufpassen, das er sich nicht endgültig selber abschießt, weil seine Vorgesetzten mit Im nun schon vierten Fall des katholischen Bullen im Belfast des Jahres 1985, ist der Tonfall düsterer als in den vorherigen Büchern.Immer noch muss Sean Duffy, zynischer,katholischer (!) Ermittler bei der protestantischen Royal Ulster Constabulary, aufpassen, das er sich nicht endgültig selber abschießt, weil seine Vorgesetzten mit ihm und seinen Ermittlungsmethoden nicht unbedingt einverstanden sind.
Als ein Millionärs-Ehepaar ermordet wird und man kurz darauf ihren missratenen Sohn tot (mit Geständnis) am Fuße einer Klippe entdeckt, soll die Fallakte geschlossen werden,aber Sean findet ein Haar in der Suppe.....
Prinzipiell in sich abgeschlossen, könnte man diesen Krimi ,auch ohne seine Vorgänger zu kennen, lesen, aber ich finde, es lohnt sich diesen grüblerischen, dickköpfigen ,musikverrückten Typen und seine Kollegen bei ihren schwierigen Ermittlungen in den politischen Wirren des Nordirland-Konfliktes zu begleiten.
Eigentlich will Duffy nur Mörder ihrer gerechten Strafe zuführen, aber diesen "Luxus" kann er nicht immer ausleben, Weisungen von ganz oben, Inkompetenz und politisches Kalkül spielten auch damals oft die wichtigere Rolle.
Flott und zynisch geschrieben, auch als Fall letztendlich komplexer als ursprünglich gedacht, wird die ganze Story erst am Ende des Buches wirklich rund und läßt mich auf weitere Fälle des desillusionierten Bullen mit dem schwarzen Humor hoffen.
"Gun Street Girl" ist übrigens ein Song von Tom Waits, passend gewählt zu der Melodie dieses irischen Krimis.
Lohnt sich !!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
8
7
2
1
0

Tough Tougher Duffy
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 07.12.2015

Sean Duffy, der einzige katholische Bulle in der protestantischen Royal Ulster Constabulary hat manchmal nur noch seinen Zynismus. Wer jedesmal sein Auto auf Bomben untersucht, bevor er einsteigt, bekommt eine eigene Sicht auf die Welt. Wir schreiben das Jahr 1985 in Belfast. Der Nordirlandkonflikt steht in gewalttätiger Blüte. Die... Sean Duffy, der einzige katholische Bulle in der protestantischen Royal Ulster Constabulary hat manchmal nur noch seinen Zynismus. Wer jedesmal sein Auto auf Bomben untersucht, bevor er einsteigt, bekommt eine eigene Sicht auf die Welt. Wir schreiben das Jahr 1985 in Belfast. Der Nordirlandkonflikt steht in gewalttätiger Blüte. Die britische vonThatcher geführte Regierung ist nicht unbedingt um Deeskalation bemüht. Ja, Duffy ist zynisch und abgebrüht, er stand schon zu oft zwischen den Fronten. Er hat alles gesehen: Korruption, Gewalt und Lügen, auch auf der Seite des Gesetzes. Kein Wunder, dass er auch selbst jede Vorschrift zu seinen Gunsten auslegt. Da zwackt man sich doch gern einiges vom sichergestellten Koks ab, bevor der Rest in die Asservatenkammer geht. Dann ein Routinefall, eine älteres Ehepaar wird erschossen im Haus aufgefunden. Der Sohn ist verschwunden, genau wie die Waffe des Ehemanns, die zu den Einschüssen passt. Kurz danach wird der Sohn gefunden, am Fuß einer Klippe, Abschiedsbrief inklusive. Ein Fall der gleich zu den Akten gelegt werden könnte, wenn nicht Duffy so stur wäre. Das ist alles zu glatt, zu lehrbuchmäßig, als dass er nicht spürt, dass an diesem Fall einiges stinkt. Als er merkt, dass auch der englische MI 5 mitmischt, lässt er sich wider besseres Wissen zwischen die Fronten ziehen. Das liegt auch an Kate, einer Agentin des Geheimdienstes, die mehr von ihm weiß, als ihm lieb ist und die ihn auch aus der Schusslinie nehmen und anwerben möchte. Raus aus Belfast, raus aus dem Konflikt und nicht länger ohne Aufstiegschancen auf einer Dienststelle der RUC versauern. Aber Duffy kann nicht aus seiner Haut, er hat Witterung aufgenommen und will die Wahrheit wissen. Auch wenn der Preis dafür hoch ist. Gun Street Girl ist ein Krimi der Extraklasse! Jenseits der spannenden Krimihandlung, ist es ein Stück lebendiger Geschichte eines Bürgerkriegs, der nicht vergessen ist und der sicher noch unter der Oberfläche weiterschwelt. Zu groß sind die Verstrickungen von Politik, Geschäft und Vorteilsnahme gewesen, die unter dem Mäntelchen der Religionsfreiheit nur unzureichend versteckt wurden. Der Stil ist lakonisch, ja man hat Duffy im Ohr. Die Dialoge sind knapp und geschliffen, da gibt es kein überflüssiges Wort. Ein Kriminalroman als Geschichtstunde oder eine Lektion in Geschichte in einem Kriminalroman, es ist egal wie man dieses Buch liest – nur lesen muss man es !

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Irischer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 30.11.2015

Der Krimi "Gun Street Girl" von Adrian McKinty aus dem Hause Suhrkamp Nova im Taschenbuchformat spielt in Irland der 80er Jahre und stellt bereits den vierten Fall des Ermittlers Duffy dar. Zum Inhalt möchte ich hier nichts schreiben, weil ich zum einen nicht Spoilern will und zum anderen ist der... Der Krimi "Gun Street Girl" von Adrian McKinty aus dem Hause Suhrkamp Nova im Taschenbuchformat spielt in Irland der 80er Jahre und stellt bereits den vierten Fall des Ermittlers Duffy dar. Zum Inhalt möchte ich hier nichts schreiben, weil ich zum einen nicht Spoilern will und zum anderen ist der Buchrückentext überall googlebar. Vielmehr möchte ich kurz darauf eingehen, warum ich die fünf Sterne gegeben habe. Zunächst fand ich beim Lesen, dass Gun Street Girl ein eher durchschnittlicher Krimi war. Ich habe schon viele gelesen und rein technisch ist er schon gut geschrieben, jedoch nichts wirklich spektakuläres. Was mich aber dann überzeugt hat ist das Zusammenspiel aus Schreibstil, Titel und Handlung, denn erst gegen Ende setzt sich das große Ganze zusammen, sodass dem Leser alles klarer wird. Unter anderem der Titel und das Cover bekommen erst beim Lesen einen Sinn. Ebenso die Handlung wird gegen Ende des Buches klar. Mir hat das gefallen, sodass ich alles letztendlich ganz stimmig fand. Das Cover, wenn auch passend, spiegelt die Stimmung wieder, spricht mich aber leider persönlich nicht an. Dafür ziehe ich aber keinen Stern ab, weil ich Inhalt und Stilistik dann doch viel wichtiger finde. Insgesamt ein rundes Buch!

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Die Mischung machts
von einer Kundin/einem Kunden am 14.11.2015

Band 4 der Duffy Reihe Belfast 1985 : Das Millionärs Ehepaar Kelly wird in ihrer Villa tot aufgefunden . Zuerst gibt es , auch wegen deren Bekanntheitsgrad , unterschiedliche Auffassungen und Wünsche , wer für den Fall zuständig ist . Doch dann übernimmt Seargeant McCrabban mit Unterstützung von Sean Duffy... Band 4 der Duffy Reihe Belfast 1985 : Das Millionärs Ehepaar Kelly wird in ihrer Villa tot aufgefunden . Zuerst gibt es , auch wegen deren Bekanntheitsgrad , unterschiedliche Auffassungen und Wünsche , wer für den Fall zuständig ist . Doch dann übernimmt Seargeant McCrabban mit Unterstützung von Sean Duffy den Fall . Zu Anfang deutet vieles darauf hin , das der verschwundene Sohn , der mit seinem Vater oft Streit hatte , der Täter ist . Doch dann wird auch dessen Leiche gefunden . Einiges deutet zwar in Richtung Selbstmord . War es wirklich Selbstmord ? Die Frage muss man sich stellen und bleibt lange unbeantwortet . Nachdem Sean Duffy im Band zuvor schon einen Auftrag des MI5 erledigt hatte und dafür seinen Job und Rang beim RUC zurück bekam , erhält er nun von Kate Albright das Angebot beim MI5 einzusteigen . Die Stärke der Reihe und auch von diesem Buch ist meiner Meinung nach die sehr gute Mischung aus Krimihandlung , Beschreibung des Nordirlandkonflikts , Ironie und Humor . Die Protagonisten sind gut gezeichnet , auch wenn man unterschiedlicher Meinung über Duffy und seine Angewohnheiten haben kann . Da die Bücher der Reihe alle in sich abgeschlossen sind , muss man sie , um den Kriminalfall zu verstehen , nicht in der Reihenfolge lesen . Ich finde es jedoch besser , da man durch lesen in Reihenfolge manches besser nachvollziehen kann .

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Gun Street Girl
von nellsche am 12.11.2015

Der Detective Inspector Sean Duffy muss in seinem neuen Fall in dem Mord des wohlhabenden Ehepaares Kelly ermitteln. Die beiden wurden in ihrem eigenen Haus erschossen. Die Umstände lassen darauf schließen, dass sie ihren Mörder kannten und deshalb keine Chance hatten, sich zur Wehr zu setzen. Der Sohn des... Der Detective Inspector Sean Duffy muss in seinem neuen Fall in dem Mord des wohlhabenden Ehepaares Kelly ermitteln. Die beiden wurden in ihrem eigenen Haus erschossen. Die Umstände lassen darauf schließen, dass sie ihren Mörder kannten und deshalb keine Chance hatten, sich zur Wehr zu setzen. Der Sohn des Ehepaares, Michael, ist seitdem unauffindbar und schnell des Hauptverdächtige. Doch ist er wirklich für die Tat verantwortlich? Immerhin bezeugt die Haushälterin, dass es sehr häufig zu Streitigkeiten zwischen dem Sohn und seinem Vater gekommen sei. Kurz darauf wird die Leiche des Sohnes gefunden. Er hat sich scheinbar selbst von den Klippen gestürzt und auch einen Abschiedsbrief hinterlassen. Doch als kurz darauf auch die Freundin des Sohnes auf rätselhafte Weise Selbstmord begeht, wird Sean Duffy schnell klar, dass mehr dahinter stecken muss. Seine Ermittlungen führen ihn nach Oxford, wo Michael studiert hatte. Sein Studium hatte er jedoch kurz vor Ende abgebrochen und ist zu seinen Eltern zurückgekehrt. Haben die damaligen Ereignisse, der Tot eines Mädchens an einer Überdosis Heroin, etwas mit den aktuellen Geschehnissen zu tun? Dies war mein erster Roman um DI Sean Duffy. Die Geschichte spielt in Irland 1985. Nebenbei wird auch einiges an politischem Hintergrund vermittelt, weil das einfach zu dieser Zeit in Irland dazu gehört. Das nahm aber nie Überhand, sondern hat der Story Realität verliehen. Der Ermittler Sean Duffy ist ein cooler Typ. Er nimmt nicht alles so genau und befindet sich auch mal abseits des rechtlich zulässigen. Das macht ihn sympathisch und authentisch. Interessant fand ich, dass er immer, bevor er sein Auto startete, darunter schaute und nach Bomben suchte. Die näheren Hintergründe hierzu lassen sich sicherlich in einem vorherigen Roman finden. Doch auch wenn man die vorherigen Bücher um DI Sean Duffy nicht gelesen hat, findet man sehr gut in die Geschichte rein. Es ist also kein Muss, die vorherigen Bücher gelesen zu haben. Ich fand das Buch sehr lesenswert und vergebe daher 5 Sterne.

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Der katholische Bulle ist zurück
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 02.11.2015

Inhalt: Belfast, 1985. Waffenschmuggler an den Grenzen, Aufstände in den Städten, üble Popsongs im Radio. Der ganz normale Alltag für Sean Duffy, der sich als katholischer Bulle in der protestantischen Royal Ulster Constabulary durchschlagen muss. Als ein wohlhabendes Ehepaar ermordet aufgefunden wird und weitere Opfer nicht lange auf sich... Inhalt: Belfast, 1985. Waffenschmuggler an den Grenzen, Aufstände in den Städten, üble Popsongs im Radio. Der ganz normale Alltag für Sean Duffy, der sich als katholischer Bulle in der protestantischen Royal Ulster Constabulary durchschlagen muss. Als ein wohlhabendes Ehepaar ermordet aufgefunden wird und weitere Opfer nicht lange auf sich warten lassen, manövriert sich Duffy in einen Fall, der ihm mächtige Gegner beschert. Zu mächtig vielleicht… Meinung: Mein erstes Buch von Adrian McKinty und bestimmt nicht das Letzte! Ich muss sagen Duffy ist schon ein richtiges Original. Bei Sätzen wie „Eine ordentliche Tasse Tee, Mrs Campbells Schwarzwälder, Bayer-Kokain – Mittagessen für Helden“ oder „Der Garten war schneegepudert. Mein linkes Naschloch ebenfalls“ fragt man sich schon, mit was für einen Ermittler man es den hier zu tun hat. Andererseits ist er einem auf Anhieb sympathisch und ich musste einfach immer wieder über seine Sprüche lachen. Obwohl er Koks unterschlägt ist er kein korrupter Bulle, welcher nur an sich selber denkt, nein er hat sehr wohl auch Moralvorstellungen. Ich habe mich das ganze Buch über richtig gut unterhalten gefühlt. Es war ein wirklich spannender Krimi mit vielen Lachern, aber trotzdem hat McKinty die Situation im damaligen Nordirland geradezu erschreckend beschrieben. Adrian McKintys Schreibstil ist flüssig und gefällt mir auch sehr gut. Das gesamte Buch ist aus Duffys Sichtweise beschrieben und der Leser erhält somit uneingeschränkten Zugang auf seine Gedankenwelt. Meiner Ansicht nach, sind auch die anderen Charaktere gut beschrieben und ausgearbeitet. Obwohl ich mir unter dem Titel etwas anders vorgestellt habe, passt er gut zum Buch. Aufgrund der düsteren Aufmachung hat mich auch das Cover sofort angesprochen. Fazit: Ich werde mir auf jeden Fall die anderen Bücher noch besorgen und hoffe auch auf weitere Bände über Sean Duffys Ermittlungen. Obwohl es ein Krimi war, hat der Leser zwischendurch auch immer was zu lachen. Tolles Buch mit großem Lesevergnügen.

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Gun Street Girl
von leseratte1310 am 31.10.2015

Wir sind mitten in den 80er Jahren in Irland. Der irische Bürgerkrieg tobt noch. Eine groß angelegte Aktion, um Waffenschieber zu erwischen, endet in einem Debakel. Das wohlhabende Ehepaar Kelly wurde brutal getötet und etwas später entdeckt man den Sohn der Familie am Meer. Offenbar hat sich Michael von... Wir sind mitten in den 80er Jahren in Irland. Der irische Bürgerkrieg tobt noch. Eine groß angelegte Aktion, um Waffenschieber zu erwischen, endet in einem Debakel. Das wohlhabende Ehepaar Kelly wurde brutal getötet und etwas später entdeckt man den Sohn der Familie am Meer. Offenbar hat sich Michael von den Klippen gestürzt, denn es gibt einen Abschiedsbrief. Ein Fall für Detective Inspector Sean Duffy. Der hat seine Zweifel an der einfachen Lösung. Als es weitere Opfer gibt, sieht er sich bestätigt. Bei seinen Ermittlungen muss Duffy auch nach Oxford, da Michael dort Student war. Für Duffy tut sich eine andere Welt auf. Der etwas abgehackte Schreibstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig und passt sehr gut zur Story und zum Protagonisten. Wie ich inzwischen weiß, ist dies der vierte Band um Duffy. Ich kennen keinen der Vorgänger, was aber nicht wirklich stört. Doch um die Entwicklung von Duffy zu kennen, wäre es schön, die anderen Bände auch gelesen zu haben. Es ist ungewöhnlich, dass Duffy als Katholik bei der protestantischen Royal Ulster Constabulary beschäftigt ist. Er ist ein Ermittler mit Schwächen, was ihn sympathisch macht. Duffy hat eine etwas sarkastische Art, kann bei Frauen schlecht nein sagen und bei Alkohol und Koks auch nicht. Er geht seinen Weg, auch wenn er sich unbeliebt macht. Seine Marotte, das Auto vor jeder Fahrt nach Bomben abzusuchen, ist zwar vorsichtig, ging mir aber manches Mal auf die Nerven. Duffy hängt sich rein in den Fall, der eigentlich ein Fall seines Freundes und Kollege DS McCrabban ist. Alexander Lawson, der gerade erst im Team zeigt sich als ziemlich fähig und arbeitet gut mit Duffy zusamamen. Die Geschichte gestaltet sich komplexer als erwartet und es sind noch andere im Spiel, wie MI5, die Amis und die Special Branch. Ich finde es toll, dass der Kriminalfall gut in das politische Umfeld eingebaut ist. So werden einem die damaligen Probleme in Irland wesentlich deutlicher. Die Geschichte ist authentisch und spannend erzählt und hat mich bis zum Schluss gefesselt. Ein empfehlenswerter Krimi.

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Das irische Problem
von Susanne am 28.10.2015

Belfast, 1985. An einem Strand bei Derry an der wilden Nordküste Irlands versuchen Waffenschmuggler aus den USA ihre Ware an Land zu bringen. Doch die Polizei ist bereits vor Ort. Unter ihnen Detective Inspector Sean Duffy von der Carrickfergus RUC. Als Duffy zuhause ankommt, wartet schon der nächste Einsatz auf... Belfast, 1985. An einem Strand bei Derry an der wilden Nordküste Irlands versuchen Waffenschmuggler aus den USA ihre Ware an Land zu bringen. Doch die Polizei ist bereits vor Ort. Unter ihnen Detective Inspector Sean Duffy von der Carrickfergus RUC. Als Duffy zuhause ankommt, wartet schon der nächste Einsatz auf ihn: Ein Doppelmord in Whitehead. Das wohlhabende Ehepaar Kelly wurde brutal ermordet. Ein Auftragsmord? Oder hat Sohn Michael seine Eltern auf dem Gewissen? Kurz darauf wird auch Michael tot aufgefunden. Angeblich Selbstmord. In einem Abschiedsbrief gesteht er, seine Eltern umgebracht zu haben. Aber stimmt das auch? Oder musste Michael sterben, weil er zu viel wusste? Handelt es sich gar um eine Verschwörung? Duffy reist nach Oxford und stößt auf ein düsteres Geheimnis - und auf eine Mauer des Schweigens. Eine Frage der Ehre. „Gun Street Girl“, ist bereits der vierte Fall für den katholischen Bullen. Der prüfende Blick unter seinen BMW gehört noch immer zu Sean Duffys Ritual. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Erneut gibt Adrian McKinty bedrückende Einblicke in den Irland-Konflikt und setzt seine Duffy-Reihe kongenial fort. Die Stimmung bei Polizei und Bevölkerung wird glänzend eingefangen, der zeitgeschichtliche Hintergrund meisterhaft erzählt und gut erklärt. Schön finde ich auch, dass es wieder einen Soundtrack zum Roman gibt. Der Titel „Gun Street Girl“, eigentlich ein Song von Tom Waits, ist äußerst treffend gewählt, bezieht er sich doch auf ein Mädchen, aus der „Gun Street“ (Kapitel 13, Seite 168), das im Roman eine wichtige Rolle spielt. Die gesamte Tragweite erschließt sich dem Leser allerdings erst ganz am Ende. Getragen wird die Geschichte von ihrem Protagonisten. Einerseits das Herz am richtigen Fleck, andererseits nicht vor Gewalt zurückschreckend. Dabei versinkt Duffy immer wieder in einer Welt aus Sex and Drugs and Rock 'n' Roll. Nichts für zartbesaitete Gemüter, nichtsdestotrotz humorvoll geschrieben. „Hallo, Duffy, Sie sind ja früh da.“ „Wollte den Wurm fangen, Sir.“ Und die Moral von der Geschicht‘? Genau wie im wirklichen Leben wird gemauschelt und vertuscht, werden faule Kompromisse geschlossen und die Ermittler von ganz oben zurückgepfiffen oder kaltgestellt. „Einen Ami verhaften? Wie komme ich nur darauf? Ich war doch nichts weiter als ein begriffsstutziger Bulle, der für immer mit einem niedrigen Rang auf einem mittelmäßigen Revier in einer abgelegenen Stadt hocken würde.“ Fazit: Perfekte Mischung aus Dichtung und Wahrheit. Packend, brachial und genial!

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Düster, aber gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 06.02.2016

Irland und Nordirland sind toll! Ich bin schon mehrfach dort gewesen und halte es für ein absolut unterschätztes Reiseziel. Dieses Buch ist für jeden Irland- Fan zu empfehlen, auch wenn es das Land nicht von der Kleeblatt- grünen, whiskeybeschwipsten Seite zeigt. Aber die dunkle Seite, mit Aufständen, der IRA und... Irland und Nordirland sind toll! Ich bin schon mehrfach dort gewesen und halte es für ein absolut unterschätztes Reiseziel. Dieses Buch ist für jeden Irland- Fan zu empfehlen, auch wenn es das Land nicht von der Kleeblatt- grünen, whiskeybeschwipsten Seite zeigt. Aber die dunkle Seite, mit Aufständen, der IRA und den Unruhen ist ja auch äußerst interessant, zumindest für alle, die nicht nur leichte, unbeschwerte Lektüre mögen. Das Cover ist genau so düster wie das Buch selbst und sehr stimmig. Im Buch selbst schwingt ein melancholischer Achtziger- Vibe mit und Inspector Duffy muss sich mit dem Mord an einem wohlhabenden Ehepaar herumschlagen. Die Spannung im Buch baut sich wirklich gut auf, es fällt einem nicht leicht das Buch wegzulegen. Der Umfang des Buches ist genau richtig gewählt, nicht zu kurz, nicht zu abschweifend, so bleibt man gut im Lesefluss. Die Dialoge sind teilweise sehr gut und prägnant gestaltet, was auch an Duffys flapsiger Art liegt. Einen Teil zum Reiz des Buches machen die Musikhinweise aus, auch wenn ich erst 1987 geboren bin, so manchen Song hat man beim Lesen, dank der penetranten Achtziger- Zwangsbeglückung der Radiosender (die besten 10 Songs der Achtziger, jeden Tag jeder mindestens 5 Mal!) doch im Ohr. Insbesondere Duffy als Hauptcharakter ist gut ausgearbeitet, ein abgearbeiteter Typ und am Ende schmeißt er seinen Job hin. Was Raum für Spekulationen lässt, ob es einen 5. Teil gibt und wie dieser aussieht, Mein Fazit: Kaufempfehlung für Fans düsterer Krimis. Hände weg, wenn man immer Leichtigkeit, Comedy und Humor braucht und auf ein Happy End besteht, bei dem alle glücklich werden.

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Knallharte Bandagen
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenberg am 10.01.2016

Zu aller erst mal das Cover, das ich unglaublich gelungen finde und welches mich schon vor der Leseprobe sehr ansprach. In seiner Schlichtheit und den grau - schwarz Nuancen spiegelt es vollkommen die düstere, zum Teil ausweglose, Stimmung des Buches wieder, in die wir uns fallen lassen. Belfast 1985,... Zu aller erst mal das Cover, das ich unglaublich gelungen finde und welches mich schon vor der Leseprobe sehr ansprach. In seiner Schlichtheit und den grau - schwarz Nuancen spiegelt es vollkommen die düstere, zum Teil ausweglose, Stimmung des Buches wieder, in die wir uns fallen lassen. Belfast 1985, Aufstände soweit das Auge reicht und Waffenschmuggel im ganz großen Stile. Für Sean Duffy, Polizist, der ganz normale Wahnsinn. Als ein reiches Ehepaar ermordet wird und der Sohn, der als Hauptverdächtiger galt, kurze Zeit später Selbstmord begeht, scheint der Fall abgeschlossen. Doch als darauf seine Freundin auch scheinbar Selbstmord begeht kommen die ersten Zweifel auf und Duffy gräbt tiefer als er sollte, wenn ihm sein Leben lieb ist. Ich habe die ersten Bände der Reihe nicht gelesen, aber nicht das Gefühl bekommen, dadurch schlechter in die Geschichte und deren Charaktere hinein zu fühlen. Duffy ist abgehärtet, mit knallharten Mitteln und scharfen Verstand findet er die fehlenden Zusammenhänge und hat ein gutes Buchgefühl. Damit macht er sich nicht unbedingt überall beliebt, was auch daran liegt, das er sein loses Mundwerk einfach nie halten kann. Das macht ihn mir als Leser nur umso sympathischer. Ihm ist kein Risiko zu groß, wenn es der Aufklärung eines Falles dient, denn die Aufklärungsrate der RUC ist vernichtend niedrig, da niemand etwas gesehen hat, egal um was es geht, die Menschen hier sind eigen und trauen niemanden. Was die Ermittlungen dementsprechend nicht gerade erleichtert. Diese Umstände lassen auch einen Polizisten mal zu Bestechungen mit Bargeld und Koks greifen. Sein Kollege Crabbie und Neuling Lawson ergänzen das Team und gerade Frischling Lawson verblüfft mit seiner Weitsichtigkeit und scheinbar unbegrenztem Wissen. er äußert als einer der ersten seine Zweifel am Selbstmord der Freundin des Hauptverdächtigen Michael Kelly. Und auch Duffy hegt so seine Zweifel und stöbert in dessen Vergangenheit herum und findet interessante Aktivitäten heraus. Der Junge hatte eine Leidenschaft für Waffen aller Art und vermittelte auch gern an interessierte Käufer weiter. Das passt es doch auffallend das gerade 4 Raketensystemen verschollen sind. Duffy ermittelt weiter und sticht dabei in einige Wespennester, die er lieber unberührt gelassen hätte., immer auf der Suche nach der Wahrheit. Und auch als sein eigenes Leben in Gefahr gerät behält er seine große Klappe und bleibt seiner Spur treu. Der Fall nimmt ein Ausmaß an, von dem man zu Beginn nicht mal ansatzweise gerechnet hätte. Wieder eine neue Fährte, neue Hinweise und gebannt verfolgt man die Ereignisse. Sehr spannend und unterhaltsamer Schreibstil. Die Geschehnisse sind stimmig, fügen sich nach und nach zu einem großen Ganzen zusammen, ohne Unklarheiten zurück zu lassen.Toller Roman mit absolut sympathischem Duffy, dessen Vorgängerbände ich wohl nun mal genauer ins Auge fasse.

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Der Protagonist ist ein highlight
von c-bird am 07.11.2015

Belfast, 1985. Ein nächtlicher Einsatz der Royal Ulster Constabulary (RUC) am Strand endet mit einem Desaster. Mittendrin: Detective Inspector Sean Duffy, ein katholischer Bulle der unter lauter Protestanten bei der RUC Carrickfergus tätig ist. Doch Zeit zum Durchatmen bleibt keine, denn gleich darauf bekommt Duffy es mit einem... Belfast, 1985. Ein nächtlicher Einsatz der Royal Ulster Constabulary (RUC) am Strand endet mit einem Desaster. Mittendrin: Detective Inspector Sean Duffy, ein katholischer Bulle der unter lauter Protestanten bei der RUC Carrickfergus tätig ist. Doch Zeit zum Durchatmen bleibt keine, denn gleich darauf bekommt Duffy es mit einem Doppelmord zu tun. Das wohlhabende Ehepaar Kelly wurde brutal erschossen. Sohn Michael ist verschwunden. Ist er der Täter? Die Vermutung scheint sich zu bestätigen, denn wenige Zeit später entdeckt man die Leiche des Sohnes an einem Küstenstreifen. Dazu ein Abschiedsbrief, in dem Michael die Tat gesteht. Doch als auch die Freundin des Sohnes Suizid begeht kommen DI Duffy Zweifel an den beiden Selbstmorden. Die Spur führt zunächst nach London und Oxford… Es ist bereits der vierte Fall für DI Duffy. Man findet aber problemlos in die Geschichte hinein ohne Vorkenntnisse der anderen Bände. Duffy ist ein Typ mit Ecken und Kanten, einer den man einfach nur gern haben muss. Ein einsamer Wolf, der aber auch auf der Suche nach Liebe ist. Intelligent und clever mit einer besonderen Kombinationsgabe. Mit den Dienstvorschriften nimmt er es nicht ganz so genau und auch sein Alkohol- und Drogenkonsum könnte gemäßigter sein. Nie steigt er in seinen BMW ohne überprüft zu haben, ob sich unter dem Wagen eine Bombe befindet. Die Sprache ist knapp gehalten, oft besteht der Satz nur aus einem Wort. Dies hat mir gefallen und ist auch oft aussagekräftiger als langatmige Beschreibungen. Erzählt wird sehr gradlinig, eine Spur führt zur nächsten bis sich endlich das Gesamtbild abzeichnet. Die Handlung ist temporeich und gut erzählt. Besonders gelungen fand ich wie Adrian McKintey die düstere Atmosphäre der Thatcher-Ära eingefangen hat. Es herrscht Bürgerkrieg, Demonstrationen und gewalttätige Auseinandersetzungen sind an der Tagesordnung. Schnell gerät man in einen Hinterhalt. Ein Kapitel Zeitgeschichte, das noch gar nicht so lange zurückliegt. Insgesamt ein packender Kriminalroman, der auch ein bisschen politisch ist. Highlight ist auf alle Fälle der Protagonist Sean Duffy. Er hat mich so beeindruckt, dass ich unbedingt die anderen Bücher aus der Reihe lesen muss.

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Gun Street Girl
von miss.mesmerized am 01.11.2015

Ein Doppelmord an einem Ehepaar. Keine Einbruchspuren, kein Kampf. Und ein Sohn auf der Flucht. Der Fall scheint eindeutig und als der Sohn sich offenbar kurze Zeit später die Klippen hinunterstürzt und ein aussagekräftiger Abschiedsbrief gefunden wird, gelöst. Doch ein weiterer Mord wirft Fragen auf und bald schon verstricken... Ein Doppelmord an einem Ehepaar. Keine Einbruchspuren, kein Kampf. Und ein Sohn auf der Flucht. Der Fall scheint eindeutig und als der Sohn sich offenbar kurze Zeit später die Klippen hinunterstürzt und ein aussagekräftiger Abschiedsbrief gefunden wird, gelöst. Doch ein weiterer Mord wirft Fragen auf und bald schon verstricken sich die Ermittler aus Belfast in einen Skandal ungeahnten Ausmaßes, der für sie lebensgefährlich wird. Adrian McKinty versetzt die Handlung nach Nordirland im Jahre 1985. Die Spannungen zwischen Protestanten und Katholiken sind deutlich spürbar, es ist ihm überzeugend gelungen, die allgegenwärtigen Anfeindungen, den Hass und die überall lauernden Bedrohungen gekonnt in die Handlung einzubauen, um das Klima der damaligen Zeit glaubwürdig widerzuspiegeln. Die Handlung selbst wird vom Ich-Erzähler getragen, der ein wenig rotzig, aber in seiner Überzeugung gradlinig den Fall verfolgt, nicht immer auf Vorgesetzte und Vorgaben Rücksicht nimmt und das Herz am rechten Fleck hat. Trotz all seiner charakterlichen Schwächen mag man ihn und hätte ihm ein wenig Glück gewünscht, doch das würde nicht in die Handlung und Zeit passen. Der Fall ist hochgradig komplex und zieht immer größere Kreise, wird jedoch sauber und glaubhaft gelöst.

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Familenmorde
von POR am 30.10.2015

Gleich nach einer, wie es scheint, gescheiterten Operation gegen Waffenschmuggler muss der irische Polizist (Royal Ulster Constabulary) Sean Duffy einen Zuständigkeitsstreit in einem Doppelmord schlichten und gerät damit in ein Spiel mächtiger Gegner. Was zunächst als ein einfacher Familienmord mit Selbstmord erscheint weitet sich zu einem Konflikt um verschwundene... Gleich nach einer, wie es scheint, gescheiterten Operation gegen Waffenschmuggler muss der irische Polizist (Royal Ulster Constabulary) Sean Duffy einen Zuständigkeitsstreit in einem Doppelmord schlichten und gerät damit in ein Spiel mächtiger Gegner. Was zunächst als ein einfacher Familienmord mit Selbstmord erscheint weitet sich zu einem Konflikt um verschwundene Raketen, Brandanschläge und weitere Morde aus. Duffy und seine Kollegen ermitteln in Nordirland und Schottland unter der Aufsicht der Special Branch (irischer Geheimdienst) und kommen nur langsam zu Erfolgen. Eine Mauer des Schweigens und der Macht stellt sich ihnen in den Weg und nur mit unkonventionellen Mitteln kommen sie zu Ergebnissen. In einfachen Worten erzählt Adrian McKinty von der Arbeit der Polizei in einer gefährlichsten Gegenden Europas Mitte der 80iger in Belfast. Zuständigkeiten behindern Ermittlungen, Inkompetenz erschwert die Zusammenarbeit und überall droht Lebensgefahr. Aus dem Blickwinkel des zynischen und einsamen Sean Duffy erscheint alles dem Untergang geweiht. Düstere Songs begleiten die Fahrten des Ermittlers von einer Katastrophe zur nächsten. Liebe kennt er nicht, sein Verhältnis zu Frauen ist seiner Arbeit untergeordnet. Mit dem titelgebenden Gun Street Girl (sie ist Agentin beim MI5) verbringt er eine Liebesnacht die keine weiteren Verpflichtungen nach sich zieht. Einzig die Musik scheint ihm noch glückliche Augenblicke zu gewähren („ .. eine unbekannte Symphonie von Hadyn …die sich als Meisterwerk herausstellte; .. war so konstruiert ,dass sich meine Stimmung ein wenig hob, wie ich merkte.“) Obwohl sich die Aufklärung des Falls über fast ein Jahr hinwegzieht gelingt es die Spannung die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten, ohne dass Längen auftreten. Geschickte eingebaute Verzögerungen und Hinweise halten den Leser bis zum Schluss im Unklaren wer tatsächlich hinter all den Morden steckt. Gute Unterhaltung (vor allem für diejenigen, die bereits die vorangegangenen Bücher kennen).

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Der Stil macht´s!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wilhelmshaven am 25.10.2015

Nord Irland in den 80ern, der Belfaster Cop Sean Duffy checkt seinen Wagen auf Bomben ab, wie andere Leute morgens nebenbei ihren Kaffee trinken. Den Kaffee hat Duffy ohnehin nicht mehr nötig, er ist mittlerweile auf Alkohol und Koks umgestiegen. Warum sage ich das so lapidar? Die Stärke dieses Buches -... Nord Irland in den 80ern, der Belfaster Cop Sean Duffy checkt seinen Wagen auf Bomben ab, wie andere Leute morgens nebenbei ihren Kaffee trinken. Den Kaffee hat Duffy ohnehin nicht mehr nötig, er ist mittlerweile auf Alkohol und Koks umgestiegen. Warum sage ich das so lapidar? Die Stärke dieses Buches - und das, was die 4 Sterne hier verdient - ist nicht der Plot. Der ist eher so lala, führt einen von einem kleinen, großen Mord/Selbstmord in der Oberschicht nach Oxford, hin zu einem amerikanischen Agenten, der vielleicht gar keiner ist, und dann kommt auch noch der MI5 zu Besuch. Das hat mich nicht gefesselt. Aber Duffy selbst, seine ungeschönte Art uns durch seinen Alltag zu erzählen, seinen unerschrockenen Humor und seine Alkohol-Abstürze und kleinen feinen Frauengeschichten zwischendrin - diese überraschende Ungereimtheit hat mich beeindruckt und gut unterhalten. Der Ausnahmezustand, in dem sich Irland zu dieser Zeit befand, kommt in Duffy zum Tragen und wird unmissverständlich an den Leser weitergegeben. Adrian McKinty ist also eine Empfehlung! Wenn man einen herausragend geschriebenen Krimi sucht, dessen Plot Nebensache ist.

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Außergewöhnlicher Ermittler
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 14.12.2015

Belfast im Jahre 1985, es herrscht Terror und Aufstand in den Straßen. In dieser Zeit ermittelt Sean Duffy für die RUC Carrickfergus. Ein Großeinsatz gegen den Waffenschmuggel geht gewaltig daneben und Sean Duffy verlässt den Ort des Geschehens. Als er am nächsten Morgen einen Anruf seines Kollegen McCrabban erhält,... Belfast im Jahre 1985, es herrscht Terror und Aufstand in den Straßen. In dieser Zeit ermittelt Sean Duffy für die RUC Carrickfergus. Ein Großeinsatz gegen den Waffenschmuggel geht gewaltig daneben und Sean Duffy verlässt den Ort des Geschehens. Als er am nächsten Morgen einen Anruf seines Kollegen McCrabban erhält, erfährt er, dass in der vorigen Nacht das Ehepaar Kelly, Millionäre, ermordet wurden und deren Sohn Michael entführt zu sein scheint. Zuerst möchte Duffy seinem Kollegen den Fall komplett überlassen, doch als Michael dann tot aufgefunden wird und sich die Ereignisse nur so überschlagen, wird auch Duffy immer mehr in den Fall gezogen. Angeblich hat Michael seine Eltern erschossen und konnte mit seinen Schuldgefühlen nicht mehr leben und begann Selbstmord. Doch stimmt das alles wirklich? Und warum zweifelt seine Freundin am Selbstmord? Ich muss sagen, dass Gun Street Girl mein erster Krimi aus der Feder von Adrian McKinty war und obwohl es bereits der vierte Fall für Sean Duffy war, hatte ich keinerlei Probleme, in den Krimi hinein zu finden. McKintys Schreibstil ist sehr ungewöhnlich, ich denke auch keine Lektüre für zwischendurch, sondern auch eher etwas für gehobenere Ansprüche. Mit eindrücklicher Sprache beschreibt er den Nordirlandkonflikt, über den ich selber zwar ein kleines Maß an Hintergründen wusste, aber durch McKintys Schilderungen einen wesentlich tieferen Einblick erhielt. Die Angst und die Ungewissheit der damaligen Zeit sind förmlich im ganzen Buch spürbar. Man merkt einfach, dass der Autor aus diesem Land kommt und diesen Konflikt auch miterleben musste. Das historische Geschehen ist neben dem rein fiktiven Geschehen absolut interessant und teilweise beängstigend. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich selbst etwas schwerer tat, mit seinem Schreibstil, der recht abgehakt erscheint und mich doch nicht ganz in meinen Lesefluss hinein finden ließ. Sean Duffy ist ein durch und durch außergewöhnlicher Charakter und passt so gar nicht in das typische Bild eines Polizisten. Er ist intelligent und sarkastisch, er kifft und kokst und ist weder Alkohol noch Frauen abgeneigt. Doch all diese Exzesse mindern weder seine Urteilsfähigkeit noch sein Einfühlungsvermögen, was die Fälle betrifft, die er bearbeitet. Das Einzige was mich dann doch genervt hat, war, dass er dieser Reporterin förmlich nachläuft, obwohl es doch offensichtlich ist, dass sie ihn dauernd abwimmeln will. So richtig scheint mir das nicht zu Sean Duffy zu passen, allerdings bin ich mir noch unschlüssig, ob genau dieses die eigentliche Unsicherheit des Inspectors darstellen soll? Wie auch immer, das ganze Geschehen um diese Beziehung fand ich eher unglaubwürdig und ließ mich die Augen verdrehen. Aber auch die Nebencharaktere werden sehr gut gezeichnet, da wäre zum einen Duffys Kollege McCrabban, der schon länger Dienst tut und ein fürsorglicher Familienvater ist. Er ermittelt zuerst auf eigener Faust, doch seine Unsicherheiten sind spürbar und seine Rückversicherungen bei Duffy nachvollziehbar. Auch der junge Kollege, Lawson, der zuerst überheblich erscheint, hat so einiges zu bieten was die Ermittlungen angeht. Das Cover ist jetzt eher gewöhnlich und ich muss zugeben, dass es in einer Buchhandlung meine Aufmerksamkeit nicht erreicht hätte, auch der Titel passt meiner Meinung nach nicht so richtig zum Geschehen, vielleicht liegt es genau daran, dass mir der Autor bis jetzt nicht aufgefallen wäre. Mein Fazit zu dem Krimi: durch den eher schwierigen Schreibstil hatte ich hin und wieder Schwierigkeiten beim Lesen, aber der Fall, die historischen Hintergründe und auch Sean Duffy haben mich schon überzeugen können. Alles in allem bin ich hin- und hergerissen, ob ich mir weitere Krimis des Autors gönnen sollte oder eher nicht. Auf jeden Fall ist es keine Lektüre für zwischendurch und man sollte schon aufmerksam lesen, um nicht wichtiges zu verpassen, denn das ist mir zwischendurch passiert, meine Gedanken schweiften ab und ich musste wieder zurückblättern, weil ich wichtiges "überlesen" hatte. Von mir gibt es 3,5 Sterne, allein weil ich mir nicht richtig schlüssig werde, ob mir das Buch nun gefallen hat oder eher nicht!

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Außergewöhnlicher Ermittler
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 05.11.2015

Belfast im Jahre 1985, es herrscht Terror und Aufstand in den Straßen. In dieser Zeit ermittelt Sean Duffy für die RUC Carrickfergus. Ein Großeinsatz gegen den Waffenschmuggel geht gewaltig daneben und Sean Duffy verlässt den Ort des Geschehens. Als er am nächsten Morgen einen Anruf seines Kollegen McCrabban erhält,... Belfast im Jahre 1985, es herrscht Terror und Aufstand in den Straßen. In dieser Zeit ermittelt Sean Duffy für die RUC Carrickfergus. Ein Großeinsatz gegen den Waffenschmuggel geht gewaltig daneben und Sean Duffy verlässt den Ort des Geschehens. Als er am nächsten Morgen einen Anruf seines Kollegen McCrabban erhält, erfährt er, dass in der vorigen Nacht das Ehepaar Kelly, Millionäre, ermordet wurden und deren Sohn Michael entführt zu sein scheint. Zuerst möchte Duffy seinem Kollegen den Fall komplett überlassen, doch als Michael dann tot aufgefunden wird und sich die Ereignisse nur so überschlagen, wird auch Duffy immer mehr in den Fall gezogen. Angeblich hat Michael seine Eltern erschossen und konnte mit seinen Schuldgefühlen nicht mehr leben und begann Selbstmord. Doch stimmt das alles wirklich? Und warum zweifelt seine Freundin am Selbstmord? Ich muss sagen, dass Gun Street Girl mein erster Krimi aus der Feder von Adrian McKinty war und obwohl es bereits der vierte Fall für Sean Duffy war, hatte ich keinerlei Probleme, in den Krimi hinein zu finden. McKintys Schreibstil ist sehr ungewöhnlich, ich denke auch keine Lektüre für zwischendurch, sondern auch eher etwas für gehobenere Ansprüche. Mit eindrücklicher Sprache beschreibt er den Nordirlandkonflikt, über den ich selber zwar ein kleines Maß an Hintergründen wusste, aber durch McKintys Schilderungen einen wesentlich tieferen Einblick erhielt. Die Angst und die Ungewissheit der damaligen Zeit sind förmlich im ganzen Buch spürbar. Man merkt einfach, dass der Autor aus diesem Land kommt und diesen Konflikt auch miterleben musste. Das historische Geschehen ist neben dem rein fiktiven Geschehen absolut interessant und teilweise beängstigend. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich selbst etwas schwerer tat, mit seinem Schreibstil, der recht abgehakt erscheint und mich doch nicht ganz in meinen Lesefluss hinein finden ließ. Sean Duffy ist ein durch und durch außergewöhnlicher Charakter und passt so gar nicht in das typische Bild eines Polizisten. Er ist intelligent und sarkastisch, er kifft und kokst und ist weder Alkohol noch Frauen abgeneigt. Doch all diese Exzesse mindern weder seine Urteilsfähigkeit noch sein Einfühlungsvermögen, was die Fälle betrifft, die er bearbeitet. Das Einzige was mich dann doch genervt hat, war, dass er dieser Reporterin förmlich nachläuft, obwohl es doch offensichtlich ist, dass sie ihn dauernd abwimmeln will. So richtig scheint mir das nicht zu Sean Duffy zu passen, allerdings bin ich mir noch unschlüssig, ob genau dieses die eigentliche Unsicherheit des Inspectors darstellen soll? Wie auch immer, das ganze Geschehen um diese Beziehung fand ich eher unglaubwürdig und ließ mich die Augen verdrehen. Aber auch die Nebencharaktere werden sehr gut gezeichnet, da wäre zum einen Duffys Kollege McCrabban, der schon länger Dienst tut und ein fürsorglicher Familienvater ist. Er ermittelt zuerst auf eigener Faust, doch seine Unsicherheiten sind spürbar und seine Rückversicherungen bei Duffy nachvollziehbar. Auch der junge Kollege, Lawson, der zuerst überheblich erscheint, hat so einiges zu bieten was die Ermittlungen angeht. Das Cover ist jetzt eher gewöhnlich und ich muss zugeben, dass es in einer Buchhandlung meine Aufmerksamkeit nicht erreicht hätte, auch der Titel passt meiner Meinung nach nicht so richtig zum Geschehen, vielleicht liegt es genau daran, dass mir der Autor bis jetzt nicht aufgefallen wäre. Mein Fazit zu dem Krimi: durch den eher schwierigen Schreibstil hatte ich hin und wieder Schwierigkeiten beim Lesen, aber der Fall, die historischen Hintergründe und auch Sean Duffy haben mich schon überzeugen können. Alles in allem bin ich hin- und hergerissen, ob ich mir weitere Krimis des Autors gönnen sollte oder eher nicht. Auf jeden Fall ist es keine Lektüre für zwischendurch und man sollte schon aufmerksam lesen, um nicht wichtiges zu verpassen, denn das ist mir zwischendurch passiert, meine Gedanken schweiften ab und ich musste wieder zurückblättern, weil ich wichtiges "überlesen" hatte. Von mir gibt es 3,5 Sterne, allein weil ich mir nicht richtig schlüssig werde, ob mir das Buch nun gefallen hat oder eher nicht!

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Nicht mein Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2016

Nachdem ich das Buch „der katholische Bulle “ gelesen hatte, habe ich mich für dieses Buch beworben. Die Geschichte konnte mich von Anfang an nicht begeistern. Sean Duffy wird mit der Aufklärung mehrerer Mordfälle beauftragt. Ein Ehepaar ist in seinem Haus ermordet worden ,der Sohn Michael steht unter Verdacht ,... Nachdem ich das Buch „der katholische Bulle “ gelesen hatte, habe ich mich für dieses Buch beworben. Die Geschichte konnte mich von Anfang an nicht begeistern. Sean Duffy wird mit der Aufklärung mehrerer Mordfälle beauftragt. Ein Ehepaar ist in seinem Haus ermordet worden ,der Sohn Michael steht unter Verdacht , wird aber kurze Zeit später auch tot aufgefunden. Ein Abschiedsbrief soll auf einen Selbstmord hinweisen, was sich aber nicht bestätigt. Seine Freundin , die im Laufe der Ermittlungen befragt wird, kann nichts zur Aufklärung beitragen und wird auch tot aufgefunden. Sean Duffy und sein Kollege finden heraus, dass Michael in Waffenschmuggelgeschäfte verwickelt war. Ich konnte von Anfang an keine Beziehung zu dem Protagonisten aufbauen. Der Schreibstil hat mir ebenfalls nicht gefallen.Ich fand ihn sehr abgehackt, es tauchen immer wieder die gleichen Sätze auf.Gefühlte zwanzigmal las ich , dass Sean Duffy sein Auto nach einer eventuellen Bombe untersuchte.Auch die Beschreibung des Alltags von Sean Duffy ,mit viel Alkoholexessen , Diebstahl und Verzehr von Kokain , fand ich abstoßend. Positiv fand ich lediglich, dass einiges Wissen über die politischen Zustände in Nordirland vermittelt wurde. Alles in allem kann ich dieses Buch leider nicht empfehlen. Buchtitel: Gun Street Girl

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sehr spannendes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 02.11.2015
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Es sind die 80-iger Jahre in Belfast. Es herrscht Bürgerkrieg. Katholiken und Protestanten liefern sich schwere Straßenschlachten. Inspector Sean Duffy, Leiter der Kriminalpolizei ist alles andere als unterbeschäftigt. Als katholischer Polizist in der protestantischen Royal Ulster Constabulary erfordert es generell Fingerspitzengefühl und Können. Als Sean Duffy von seinem Kollegen... Es sind die 80-iger Jahre in Belfast. Es herrscht Bürgerkrieg. Katholiken und Protestanten liefern sich schwere Straßenschlachten. Inspector Sean Duffy, Leiter der Kriminalpolizei ist alles andere als unterbeschäftigt. Als katholischer Polizist in der protestantischen Royal Ulster Constabulary erfordert es generell Fingerspitzengefühl und Können. Als Sean Duffy von seinem Kollegen Sergeant McCrabban zu einem Tatort gerufen wird, sieht es erst wie eine, außer Kontrolle geratene, Familienauseinandersetzung aus. Ein wohlhabendes Ehepaar ist in seiner Villa erschossen aufgefunden worden. Erste Fahndungen nach dem flüchtigen Sohn sind erfolglos. Der Sohn bleibt unauffindbar. Vorerst. Inspector Sean Duffy und seine Kollegen sollten die Finger von diesem Fall lassen. Wie schon die Vorgänger ist "Gun Street Girl" von Adrian McKinty erneut sehr spannendes Lesevergnügen

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