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Haarmann

Ein deutscher Serienmörder. Ausgezeichnet mit dem Sondermann 2011, Kategorie Eigenpublikation (national)

(4)
Fritz Haarmann, einer der brutalsten Serienmörder Europas, arbeitete als Spitzel für die hannoversche Polizei. Nacht für Nacht durchstreifte er die Wartesäle des Bahnhofs auf der Suche nach jungen, allein reisenden Männern. Mit Hilfe seines Polizeiausweises konnte er das Vertrauen seiner Opfer erlangen. Er führte sie in seine Wohnung, vergewaltigte sie und biß ihnen im Sexualrausch die Kehle durch. Obgleich es über Jahre immer wieder Anzeigen gegen Fritz Haarmann gegeben hat, konnte er ungehindert sein mörderisches Treiben fortsetzen, gedeckt von der Polizei und umkreist von skrupellosen Schmarotzern, die aus Haarmanns Treiben ihren Vorteil gezogen haben. Eine unheimliche Geschichte in düster-beklemmenden Bildern.
Rezension
"Man fühlt die Atmosphäre der 1920er Jahre auf jeder Seite.", comickunst.wordpress.com, 30.09.2010 20151104
Portrait

Peer Meter, geboren 1956 in Bremen, lebt als freier Schriftsteller in Worpswede. Neben seiner Arbeit als Comicszenarist ist er Theaterautor, Sachbuchautor und Verfasser von Kurzgeschichten.

Bereits seit 1973 beschäftigt sich Peer Meter immer wieder auch mit Comics. Unter anderem war er 1976 Mitbegründer der Comiczeitschrift "Com­-Mix". Seit 1988 enstanden erste Comicszenarios, die der Comiczeichner Christian Gorny umsetzte. Diese Arbeiten wurden in diversen Comic­-Magazinen und Zeitschriften veröffentlicht.

Seit 2010 erschienen in Zusammenarbeit mit deutschen Comiczeichnerinnen drei viel beachtete Graphic Novels: "Gift" mit Barbara Yelin, "Haarmann" mit Isabel Kreitz und "Böse Geister" mit Gerda Raidt. "Haarmann" wurde 2010 mit dem "Münchener Comicpreis" ausgezeichnet und im selben Jahr auf der Frankfurter Buchmesse mit dem "Sondermann-Preis". Auf dem Comic­-Salon Erlangen waren "Haarmann" und "Gift" nominiert für den "Max und Moritz Preis" in der Katergorie "Bester deutschsprachiger Comic".

Meters Serienmörder-Trilogie hat nach den Veröffentlichungen von "Gift" und "Haarmann" mit "Vasmers Bruder", das mit David von Bassewitz entstand, ihren Abschluss gefunden.

Peer Meters Bücher wurden in mehrere europäische Sprachen übertragen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum Oktober 2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-79107-8
Reihe Carlsen Comics
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 247/179/23 mm
Gewicht 669
Auflage 3. Auflage
Illustratoren Isabel Kreitz
Buch (gebundene Ausgabe)
19,90
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Kundenbewertungen


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Unheimlich.........
von einer Kundin/einem Kunden am 23.10.2010

Der Totmacher im Comic. Ein sehr düsteres Werk und eng an die Gerichtsakten jener Zeit angelehnt. Die Zeichnungen sind wunderbar, die hannoversche Altstadt der 20er Jahre ist bedrückend. Dreckig, ärmlich, ein Nährboden für kriminelles Geschick. Da der überwiegenden Teil der hannoverschen Altstadt dem 2. Weltkrieg zum Opfer fiel, sind... Der Totmacher im Comic. Ein sehr düsteres Werk und eng an die Gerichtsakten jener Zeit angelehnt. Die Zeichnungen sind wunderbar, die hannoversche Altstadt der 20er Jahre ist bedrückend. Dreckig, ärmlich, ein Nährboden für kriminelles Geschick. Da der überwiegenden Teil der hannoverschen Altstadt dem 2. Weltkrieg zum Opfer fiel, sind die Zeichnungen fantastisch real und an historische Fotos und Postkarten orientiert. Zudem ist das Storyboard mehr als überzeugend. Ich bin nun nicht gerade der Comic-Fan, aber die Geschichte um Fritz Haarmann war für mich schon immer interessant. Überhaupt das Wie und Warum, soetwas passieren konnte, es bis zur Ermittlung des Mörders so lange dauerte, was damals alles schief lief. Aber nochmal zurück zu den Zeichnungen, die verdienen ein ganz großes Sonderlob.

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Schöne Zeichnungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 10.11.2010

Sehr schönes gebundenes Hardcover. In den ersten Seiten stehen alle Namen der Opfer und wo sie zuletzt gesehen wurden. Die Zeichnungen sind grandios. Das Inhaltliche im groben auch. Ein paar kleine Sachen stören mich dann aber doch: Zum einen war Haarmann scheinbar der Deutschen Gramatik nicht ganz Herr. Das Steht fest.... Sehr schönes gebundenes Hardcover. In den ersten Seiten stehen alle Namen der Opfer und wo sie zuletzt gesehen wurden. Die Zeichnungen sind grandios. Das Inhaltliche im groben auch. Ein paar kleine Sachen stören mich dann aber doch: Zum einen war Haarmann scheinbar der Deutschen Gramatik nicht ganz Herr. Das Steht fest. Im Comic kommt es stellenweise jedoch so über als wenn er Berlinerisch spricht. Zitat: "Wart ma Friedel...lech ma ehm die Geige wech". Dann wird die ganze Zeit erzählt und dokumentiert wie er Menschenfleisch an Frau und Mann bringt. Das ist nie bewiesen worden ( hier hat der Autor wohl den Ekel davor ausgenuzt) Außerdem wird Grans nur nebenbei in die Geschichte eingebracht, eigendlich war er der Drahtzieher (wird vermutet). Ich finde das hätte man besser raus arbeiten können /sollen. Ansonsten spannende Lektüre mit tollen Bildern, welche das Hannover der 20er Jahre gut wiederspiegeln.

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1 0
Ich wollte ja keinen umbringen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 02.07.2014

„Ich wollte ja keinen umbringen, aber ab und zu war immer einer tot.“ Fritz Haarmann war – wie vermutlich jedem bekannt sein dürfte – ein Serienmörder, der im Hannover des Jahres 1924 für Angst und Schrecken sorgte. Dort verschwanden innerhalb kurzer Zeit diverse Jungen und junge Männer spurlos. Irgendwann tauchten... „Ich wollte ja keinen umbringen, aber ab und zu war immer einer tot.“ Fritz Haarmann war – wie vermutlich jedem bekannt sein dürfte – ein Serienmörder, der im Hannover des Jahres 1924 für Angst und Schrecken sorgte. Dort verschwanden innerhalb kurzer Zeit diverse Jungen und junge Männer spurlos. Irgendwann tauchten in der Leine immer mehr Schädel und Gebeine auf. Alle waren sorgfältig vom Körper getrennt worden und das Fleisch wurde sauber abgeschabt. Und Fritz Haarmann war in der ganzen Nachbarschaft gut bekannt dafür, dass man bei ihm immer wieder Fleisch, Würste und Altkleider erwerben konnte... Am 19. Dezember 1924 wurde er wegen des Mordes an 24 Jungen zwischen 10 und 22 Jahren zum Tode verurteilt. Und so mancher seiner ehemaligen Nachbarn dürfte anschließend zum Vegetarier geworden sein. Peer Meter, den ich durch sein Buch zur Giftmörderin Geesche Gottfried kennengelernt habe, hat auch für seine Graphic Novel über Fritz Haarmann wieder gut recherchiert und es verstanden, die Geschehnisse atmosphärisch überaus eindrucksvoll darzustellen. Schon als ich das Buch aufschlug, lief mir ein Schauer über den Rücken. Da, wo man sonst einen Klappentext erwartet, gibt es über die kompletten zwei Buchseiten hinweg eine Auflistung von Opfern mit unter anderem Name, Alter und dem Datum des Verschwindens. Meine Güte! Ich wusste ja, dass dieser Mensch so viele Jungen getötet hatte, aber mir war nicht bewusst gewesen, dass alle diese Morde in so einem kurzen Zeitraum geschahen! Manchmal lagen nur wenige Tage zwischen den einzelnen Taten! An nicht wenigen Stellen bekommt man auch gute Eindrücke von Haarmanns gestörtem Geisteszustand. Diesem Mann würde man heute vermutlich Schuldunfähigkeit attestieren. Tatsächlich hat man ihm schon früh „unheilbaren Schwachsinn“ und später Schizophrenie bescheinigt, was aber die Polizei nicht davon abhielt, ihn als Spitzel einzusetzen. Überhaupt die Rolle der Polizei! Seinem Treiben hätte schon viel früher ein Ende gesetzt werden können, denn immer wieder gab es Hinweise aus der Bevölkerung, die ihn beschuldigten. Doch war er überaus wertvoll bei der Überführung von Hehlern, deshalb wurden sämtliche Hinweise abgewehrt. Die Zeichnungen sind wieder großartig! Manche Geschehnisse kommen ohne Text aus – da kann man einfach die Bilder in ihrer ganzen Intensität auf sich wirken lassen. Im Anschluss an die „Novel“ findet sich ein historischer Überblick, der neben Fotos Infos über Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg bringt und das Leben von Haarmann und diversen weiteren in der Geschichte vorkommenden Personen zeigt.

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Faszinierend grauslich
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2013

Fritz Haarmann war einer der grausamsten Massenmörder des 20. Jahrhunderts. Seine Untaten, sein Umfeld, die Zeit in der er lebte wird nun in Form einer sogenannten Graphic Novel, salopp gesagt: einem Comic dargestellt. Jede Wette, dass dem Betrachter die Gänsehaut aufsteigt, und manch schlichtes Gemüt mit Angstschweiß reagiert. Das... Fritz Haarmann war einer der grausamsten Massenmörder des 20. Jahrhunderts. Seine Untaten, sein Umfeld, die Zeit in der er lebte wird nun in Form einer sogenannten Graphic Novel, salopp gesagt: einem Comic dargestellt. Jede Wette, dass dem Betrachter die Gänsehaut aufsteigt, und manch schlichtes Gemüt mit Angstschweiß reagiert. Das Böse, ganz schön böse dargestellt, eine Kunst!

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