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Hamburg Rain 2084. Rehab

Dystopie

(4)
Eine Stadt im ewigen Regen. Eine Stadt mit hierarchisch gegliederten Ebenen. Eine Welt voller Geheimnisse, Träume und Verbrechen: Hamburg Rain 2084 - Die größte dystopische Science Fiction eBook-Serie des 21. Jahrhunderts von Herausgeber Rainer Wekwerth!
Als Daniel Arzberger aus der Bewusstlosigkeit erwacht, stürzt sein Leben in einen hoffnungslosen Abgrund. Seine Hände sind blutverschmiert, seine Erinnerung ein schwarzes Loch. Neben ihm eine tote Frau, im Hintergrund die bedrohlichen Rufe eines Polizeibeamten. Des Mordes angeklagt, gelingt ihm die Flucht aus dem Gefängnis und er begibt sich auf die Suche nach Antworten, die seine Unschuld beweisen sollen. Doch eine unglaubliche Entdeckung, die Daniel auf seiner verzweifelten Suche macht, treibt ihn an den Rand des Wahnsinns, denn sie stellt sein gesamtes Dasein in Frage.
Hamburg Rain - das spannende Future Fiction eSerial in sechs Bänden: V2, Sundown, Rehab, Zerfall, Risse im Fundament, Die Seuche. Alle Bände sind unabhängig voneinander und in beliebiger Reihenfolge lesbar.
Portrait
Ralf Wolfstädter wurde 1976 in Würzburg geboren. Bevor er über die Mitwirkung an mehreren Kurzfilmen zum Schreiben fand, studierte er Informatik und Elektrotechnik. Es folgten Veröffentlichungen in der Satirezeitschrift »Pardon« und dem Computermagazin »c’t« sowie die Aufführung des Theaterstücks »Deus et Machina«. 2010 begann er mit der Arbeit an einem längeren Text, der den Titel »Svarogia« trug und welcher letztendlich zu seinem ersten Roman werden sollte.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Herausgeber Rainer Wekwerth
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 200, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.10.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783426437490
Verlag Knaur eBook
eBook (ePUB)
2,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Super spannend und mitreißend
von Sandra Budde von BuchZeiten aus Neuss am 26.11.2015

Inhalt: In dem Moment, als Daniel seine Augen öffnet weiß er, nichts ist mehr so, wie es mal war. Wer ist die Frau vor ihm und was hat er getan? Seine Erinnerung ist wie ausgelöscht und er weiß nur eins: Er ist ab jetzt auf der Flucht und es gibt... Inhalt: In dem Moment, als Daniel seine Augen öffnet weiß er, nichts ist mehr so, wie es mal war. Wer ist die Frau vor ihm und was hat er getan? Seine Erinnerung ist wie ausgelöscht und er weiß nur eins: Er ist ab jetzt auf der Flucht und es gibt kaum eine Möglichkeit zu entkommen. Doch er setzt alles daran. Wenigstens das ist er der Frau schuldig. Und vielleicht kann ihm das helfen, was die Frau ihm gab. Doch bald schon wird ihm klar, hier tun sich viel größere Abgründe auf, als er zunächst vermutet hat. Stück für Stück puzzelt er etwas zusammen, dessen Ausmaß er zunächst nicht begreifen kann, nicht begreifen will. Meine Meinung: Ich muss immer wieder sagen, dass ich zum einen diese Welt, die hier in diesem e-serial aufgebaut wird absolut faszinierend finde. Und gleichzeitig immer wieder an die Grenzen meiner Vorstellungskraft gelange. Dieses Gefüge von Ebenen ober- und unterhalb ... wer wie ich zu logischem Denken neigt, der muss immer wieder seinen Verstand ausschalten. Denn nur, weil es etwas jetzt nicht gibt und der Geist es daher nicht kennt, heißt es ja nicht, dass es unmöglich ist. Und wie immer, wenn ich mich in diese Welt fallen lasse, hält sie mich nahezu atemlos in ihren Fängen. So geht es mir auch mit Rehab .. auf den Teil habe ich die ganze Zeit gewartet, weil mich der Name unglaublich anzieht ... ohne dass ich es näher begründen könnte. Doch wie vermutet, fesselt mich dann auch der Band sehr. Wieder lernen wir neue Ebenen kennen, neue Menschen, neue Abgründe - in einem System, das uns doch trotz allem immer vertrauter scheint .. wobei der Schein immer sehr trügerisch ist. Dieser Band brachte mir tatsächlich sogar Albträume .. warum, nun das müsst Ihr selbst herausfinden ... ich sage nur "es krabbelt" .. diese Vorstellung von dem, was hier passierte, war echt gruselig. Auch Ralf Wolfstädter als Autor kannte ich bislang nicht. Und auch er schaffte es, mich mit seiner Geschichte nahezu ab Beginn in seinen Bann zu ziehen. Wenn ich auch gestehen muss, dass ich kurzfristig zwischendurch mal den Überblick zwischen den Personen verlor. Jedoch führte tatäschlich alles wieder zusammen und ergab einen Sinn. Auch wenn ich am Ende das Gefühl hatte, das Buch wäre nur ein erster Teil. Es fehlte nichts, Auflösung gab es und trotzdem ließ es mich mit dem Gefühl eines Cliffhangers zurück ... Das, was Thema in diesem Buch ist, ist eine wirklich schaurige Vorstellung. Die Geschichte ist wirklich perfekt gesponnen und was so im Laufe der Geschichte herauskommt, vermutet man anfänglich so gar nicht. Ich jedenfalls ließ mich aufs Glatteis führen. Und das mag ich eigentlich ganz gern, wenn nichts vorhersehbar ist. Und genau das ist, was diese Reihe so ausmacht ... irgendwie gehören sie alle zusammen und dennoch hat jedes Buch seine eigene Geschichte. Toll! Fazit: Ein weiterer spannender Teil der Reihe, der mich mit seinem Verlauf mehr als einmal überraschte. Der mich fesselte und der mir tatsächlich auch mal Albträume verschaffen konnte .. gut, darauf hätte ich dann tatsächlich verzichten können ;). Ich kann Euch diese Reihe wirklich nur ans Herz legen ... und die Reihenfolge könnt Ihr Euch wirklich ganz allein aussuchen .. sie spielt keine Rolle :)

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der bis jetzt beste Teil der Reihe
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 17.11.2015

Daniel Arzberger erwacht aus der Bewusstlosigkeit und findet sich in einem Horroszenario wieder. Neben ihm liegt eine sterbende Frau, die ihm nur noch Bruchstücke zuflüstern kann. Die Polizei ist ihm schon dicht auf den Fersen. Nur mit Mühe kann er fliehen. Doch er wird gefasst und eine Rehabilitierungsanstalt gebracht.... Daniel Arzberger erwacht aus der Bewusstlosigkeit und findet sich in einem Horroszenario wieder. Neben ihm liegt eine sterbende Frau, die ihm nur noch Bruchstücke zuflüstern kann. Die Polizei ist ihm schon dicht auf den Fersen. Nur mit Mühe kann er fliehen. Doch er wird gefasst und eine Rehabilitierungsanstalt gebracht. Die Methoden dort sind jedoch fragwürdig und so flieht Daniel erneut und macht sich auf die Suche nach Antworten. Ich muss von vornherein sagen, dass ich am Ende total enttäuscht war. Total enttäuscht, dass es nicht noch weitere Seiten gab, die ich lesen konnte, dass ich nicht weiter zusammen mit Daniel auf die Suche gehen konnte, dass alles einfach viel zu schnell wieder vorbei war. Die Hamburg Rain 2084-Reihe ist eine dystopische Welt, die mich einfach gefangen hält. Es ist faszinierend, mit welchen Ideen die Autoren der Reihe aufwarten und sich daraus ein ganzes Bild ergibt, dass faszinierender nicht sein könnte. So auch vorliegend Ralf Wollstädter, der seinen Protagonisten Daniel Arzberger aus tiefer Bewusstlosigkeit aufwachen lässt, ihm eine tote Frau an die Seite legt, sein Gedächtnis löscht und ihn nun seinem Schicksal überlässt. Und schon jagt ein Ereignis das andere. Rasant und spannend geht es durch die Geschichte. Man kommt kaum zum Atmen. Daniel muss rekonstruieren, was passiert ist. Interessant war dabei, dass er immer nur kleine Hinweise bekommt und aus diesen Puzzleteilen ein großes Gesamtbild zusammensetzen muss. Dabei kommt er seinem Ziel immer näher. Dass er Steine in den Weg gelegt bekommt, ist klar und so muss sich Daniel auch fragen, wem er trauen kann und wem nicht. Der Autor fesselt einem mit seinem spannenden Schreibstil und dadurch fliegt man förmlich durch die Geschichte. Dies war auch das erste Mal in der Reihe, dass ich mich mit dem Protagonisten der Story identifizieren konnte, vielleicht auch, weil ich seinen Weg vom Ende der Bewusstlosigkeit an mit verfolgen konnte. Die Reihe ist bis jetzt durchweg spannend und interessant und ich freue mich auf die Teile, die noch vor mir liegen. Ich bin gespannt, welches Gesamtbild sich am Ende der Reihe entblößt. Rehab war der bis jetzt beste Teil der Reihe. Ich hoffe, dass die Serie weiter ihr Niveau halten kann. Fazit: Spannende Verfolgungsjagd quer durch Hamburg im Jahre 2084.

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Die Suche nach der eigenen Identität - packend und actionreich erzählt
von TinyHedgehog am 11.11.2015

Das Buch beginnt mit einer intensiven und dramatischen Szene: Der Protagonist wacht ohne Erinnerungen an seine Vergangenheit auf und bekommt einen Auftrag, von dem das Wohl der ganzen Stadt abhängt. Diese Ausgangssituation ist bereits aus diversen Filmen und Büchern bekannt, büßt dadurch aber nicht an Spannung ein. Die Handlung... Das Buch beginnt mit einer intensiven und dramatischen Szene: Der Protagonist wacht ohne Erinnerungen an seine Vergangenheit auf und bekommt einen Auftrag, von dem das Wohl der ganzen Stadt abhängt. Diese Ausgangssituation ist bereits aus diversen Filmen und Büchern bekannt, büßt dadurch aber nicht an Spannung ein. Die Handlung ist fesselnd und hat mich immer wieder zum Weiterlesen motiviert. Nach und nach fügt sich das Puzzle um Daniels Identität zusammen. Ich hatte relativ schnell eine Vermutung, wer Daniel ist und welche Rolle er spielt. Dennoch habe ich die Handlung mit viel Interesse verfolgt und begleitete den Protagonisten auf seiner Suche nach der Wahrheit. In ?Rehab? werden viele verschiedene Ebenen vom fiktiv-futuristischem Hamburg zum Schauplatz der Handlung. Das Konzept der Stadt, die aus Ebenen aufgebaut ist, spricht mich sehr an, daher war ich sehr froh, in diesem Buch so viel davon geboten zu bekommen. Ich kann mir die Stadt und die beschriebenen Handlungsorte gut vorstellen. Mir gefallen auch die Bezüge zu realen Orten in Hamburg. Das Ende des Buches ist jedoch etwas abrupt. Das Finale wird gewissermaßen übersprungen. Wie auch in den bisher erschienen Büchern der Reihe begleitet man die Protagonisten bis zu einer großen ?Konfrontation?. Diese bekommt man aber als Leser nur teilweise mit. Anschließend wird in einer Art Epilog angedeutet, wie dieser Konflikt ausgegangen ist. ?zur Sprache: Ralf Wolfstädters Schreibstil ist angenehm und anschaulich. Er passt zur Geschichte und stellt die dort dargestellte Welt dar, ist aber weder niveaulos noch zu umgangssprachlich. Fazit: ?Rehab? ist ereignisreich und packend. Deshalb empfehle ich es gerne weiter. Der Autor zeigt die Stadt aus verschiedenen Winkeln und gibt dem Leser so einen guten Einblick in den Aufbau der futuristischen Stadt. Dies verbindet er mit einer packenden Handlung um die Suche nach der Identität des Protagonisten. Lediglich das Ende hätte gern etwas mehr ausgeführt werden können.

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Die Büchse der Pandora
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 08.04.2016

Die Geschichte hat an sich eine Menge Potential: der moralische Morast absoluter Macht, Polizeigewalt und Korruption, heimliche Experimente an Strafgefangenen... Dazu kommt ein Protagonist, der an totaler Amnesie leidet und nur wenig Zeit hat, um die Wahrheit herauszufinden: ist er ein Mörder, oder ein Opfer von politischen Intrigen? So... Die Geschichte hat an sich eine Menge Potential: der moralische Morast absoluter Macht, Polizeigewalt und Korruption, heimliche Experimente an Strafgefangenen... Dazu kommt ein Protagonist, der an totaler Amnesie leidet und nur wenig Zeit hat, um die Wahrheit herauszufinden: ist er ein Mörder, oder ein Opfer von politischen Intrigen? So ganz neu ist die Idee des vermeintlichen Mörders mit Gedächtnisverlust ja nicht, aber dennoch hätte daraus ein hochspannendes Buch werden können - leider scheiterte das für mich an vielen kleinen Dingen. Zum einen konnte mich der Schreibstil einfach nicht überzeugen. Besonders die Dialoge klangen für mich oft hölzern, und die verschiedenen Charaktere hatten meines Erachtens keine prägnante, unverwechselbare Stimme. Oberflächlich gesehen bedienen sie sich vielleicht unterschiedlicher Sprache, aber es häufen sich dennoch die immer gleichen Ausdrücke, besonders dann, wenn sie aufgebracht sind. Auch sonst empfand ich den Schreibstil als nicht sehr einfallsreich, besonders, was die Sprecherverben betrifft: "stieß er sorgenvoll aus", "stieß er amüsiert aus", "stieß er nachdenklich aus", "stieß er grinsend aus", "stieß sie überrascht aus", "stieß sein Gesprächspartner euphorisch aus", "stieß Daniel wütend aus"... Viele Ausdrücke klingen für mich auch einfach etwas merkwürdig, so wird zum Beispiel von einer Frau gesagt, ihre Lippen seien "hufeisenförmig gen Hals gezogen", jemand macht eine "esoterische Handbewegung" und bei einer Prügelei heißt es: "Tritte wechselten den Besitzer". Die Welt wird an sich sehr eindringlich und atmosphärisch beschrieben, was mir gut gefiel, aber sie erschien mir nicht immer in sich schlüssig, gerade was den Stand der Technik betrifft. Ich hatte das Gefühl, dass immer das gerade möglich oder nicht möglich ist, was am praktischsten für den Verlauf der Handlung ist. Einerseits hat Daniel eine Tätowierung, die seine Gesundheitsdaten fortwährend an das Gefängnis sendet - also eine Form absoluter Überwachung -, andererseits kann er beinahe problemlos unerkannt aus besagtem Gefängnis hinausspazieren. Das Buch enthält viele rasante, actionreiche Szenen, aber die Spannung verpuffte für mich oft dadurch, dass Daniel völlig unglaubwürdig die noch so gefährlichste Situation meistert. Entweder hat er wahrhaft herausragendes Glück, oder im Buch tummeln sich die unfähigsten Wächter und Polizisten der Menschheitsgeschichte! Wenn es nur eine Szene gewesen wäre, in der es Daniel gelingt, unbewaffnet einen ausgebildeten, bewaffneten Gegner (oder sogar mehrere) zu überwältigen, würde ich ja gar nichts sagen - aber solche Szenen ziehen sich durch das ganze Buch. Dazu kommt noch eine Szene, in der ein Gegner ihm im Prinzip sagt: ich werde dir gleich xyz antun - ich fand, das solltest du wissen, bevor ich dich in diesem nicht abgeschlossenen Raum allein lasse... Außerdem wird Daniel aus den unerwartetsten Ecken Hilfe angeboten, was ich auch nicht immer glaubhaft fand. Warum sollte zum Beispiel jemand, der im schlimmsten Ghetto lebt, tagtäglich mit Verbrechen und Gewalt zu tun hat und dadurch sicher etwas abgestumpft ist, sein eigenes Leben riskieren, um einem Fremden zu helfen? Die dramatische Wendung am Schluss kam für mich leider überhaupt nicht unerwartet. Es gab schon im zweiten Drittel des Buches eine Szene, in der mit fadenscheiniger Begründung etwas so offensichtlich vor Daniel und dem Leser vertuscht wird, dass es mich stutzig machte und dadurch genau das Gegenteil erreichte: es gab in meinen Augen nur einen möglichen Grund für diese Vertuschung, nämlich genau besagte dramatische Wendung. Die Charaktere wirkten auch mich überwiegend eher flach - besonders die Bösen sind so dermaßen allumfassend unsympathisch, dass es nicht reicht, dass sie korrupt sind, sie müssen auch am frühen Morgen saufen, regelmäßig Prostituierte besuchen und am Arbeitsplatz onanieren, wenn das Verkloppen von wehrlosen Betrunkenen zum Stressabbau nicht mehr reicht. Fazit: "Hamburg Rain 2084" ist eine epische Dystopie, erzählt als eSerial, bei dem jeder Band von einem anderen Autor geschrieben wurde. Scheinbar bin ich dazu verdammt, die Bände abwechselnd großartig und enttäuschend zu finden, und nachdem mich "Sundown" voll überzeugt hatte, tat sich "Rehab" wieder sehr schwer. Der Schreibstil las sich für mich sperrig, mit vielen Wortwiederholungen, die Charaktere erschienen mir sehr eindimensional und stereotyp, und vor allem fand ich den Verlauf der Handlung oft überhaupt nicht glaubwürdig. Auch das Ende hatte ich leider schon vor der großen Enthüllung erraten.

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