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Hell-Go-Land

Nordsee-Thriller

(1)
Ein roter Fels im sturmgepeitschten Meer. Darauf Deutschlands abgeschiedenster Polizeiposten. Hier ist ihre neue Dienststelle. Hier war ihr Zuhause. Bis der Albtraum über Anna Krüger hereinbrach. Kaum jemand weiß von ihrer Rückkehr nach Helgoland. Doch schon an ihrem ersten Arbeitstag erwartet sie eine grausame Überraschung, die Anna klarmacht, dass es keine Flucht vor der Vergangenheit gibt. Nicht für sie. Nicht an diesem Ort.
Portrait
Kindesentzug, Körperverletzung, schwere Brandstiftung … Wer seit seiner Kindheit solche Erfahrungen gemacht hat, betrachtet die menschlichen Abgründe mit anderen Augen: Das Verbrechen ist keine andere Welt, es ist Teil des Normalen.
Tim Erzberg entschloss sich nach dem Jurastudium, Literaturagent zu werden. Er vertrat unter anderem den berühmtesten deutschen Strafverteidiger Rolf Bossi, und Zvi Aharoni, den Mann, der Adolf Eichmann aus Argentinien entführte, sowie mehrere ehemalige Geheimagenten.
Seine dunklen Erfahrungen verarbeitet Tim Erzberg in Geschichten, in denen es nicht einfach nur Gut und Böse gibt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783959676038
Verlag HarperCollins
Verkaufsrang 468
eBook (ePUB)
13,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Super Krimi!!“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein Spitzenkrimi mit viel Lokalkolorit. Super spannende Ermittlerstory mit ganz fiesem Touch. Eine Mischung aus Krimi und Thriller, die kaum loslässt. Lesen!! Ein Spitzenkrimi mit viel Lokalkolorit. Super spannende Ermittlerstory mit ganz fiesem Touch. Eine Mischung aus Krimi und Thriller, die kaum loslässt. Lesen!!

„Auf Helgoland ist der Alptraum zuhause!“

Astrid Puthen, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Anna Krüger kommt als stellvertretende Leitung des Polizeirevier Helgoland zurück auf "ihre" Insel. Hier ist sie aufgewachsen und möchte nun ihre Ruhe wiederfinden. Damit ist es aber direkt vorbei, als ein an sie adressiertes Päckchen auf der Dienststelle eintrifft. Der Inhalt: ein abgeschnittener Daumen.
Weitere Päckchen treffen im
Anna Krüger kommt als stellvertretende Leitung des Polizeirevier Helgoland zurück auf "ihre" Insel. Hier ist sie aufgewachsen und möchte nun ihre Ruhe wiederfinden. Damit ist es aber direkt vorbei, als ein an sie adressiertes Päckchen auf der Dienststelle eintrifft. Der Inhalt: ein abgeschnittener Daumen.
Weitere Päckchen treffen im Laufe der Zeit für Anna ein und machen ihr das Leben zur Hölle. Ihre Kollegen, Polizeiobermeisteranwärter Martin Weber, den sie noch aus Kindertagen kennt, und ihr Chef Paul Freitag, ermitteln gemeinsam. Weitere mysteriöse Vorkommnisse gestalten eine rasche Aufklärung schwierig. Die Frau des Inselarztes Dr. Strecker verschwindet. Seine Putzfrau Katharina findet in der Wohnung einen blutdurchtränkten Lappen. Katharina begibt sich ebenfalls auf Spurensuche. Trotzdem scheint Anna mit allen kriminellen Handlungen in Verbindung zu stehen. Holt ihre Vergangenheit sie wieder ein? Was ist mit ihrem früheren Freund Leo wirklich geschehen? Der um Helgoland wütende Orkan macht die Zusammenarbeit oder Hilfe der Polizei vom Festland unmöglich. Die Stimmung wird immer düsterer.
Diese Atmosphäre, die Personen mit ihren teilweise unglaublichen Charakteren so wie die Insel Helgoland an sich machen diesen Thriller zu einem Buch der ersten Kategorie!

Lars Wellhöner, Thalia-Buchhandlung Münster

Hell-Go-Land ist ein spannender Nordsee-Thriller, der sich vor allem durch seine starken Charaktere auszeichnet. Wer die Insel kennt, findet sich schnell auch im Buch zurecht. Hell-Go-Land ist ein spannender Nordsee-Thriller, der sich vor allem durch seine starken Charaktere auszeichnet. Wer die Insel kennt, findet sich schnell auch im Buch zurecht.

Lisa Koschate, Thalia-Buchhandlung Leuna

Atmosphärisch, stimmungsvoll und (fast) durchgehend spannend.
Die Charaktere und der Schauplatz sind toll und am Ende wird alles stimmig aufgelöst und alle Fragen beantwortet.
Atmosphärisch, stimmungsvoll und (fast) durchgehend spannend.
Die Charaktere und der Schauplatz sind toll und am Ende wird alles stimmig aufgelöst und alle Fragen beantwortet.

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein mitreißender Thriller mit dramatischer Atmosphäre. Sturm, Kälte und Eisregen sind so gut beschrieben, dass man beim Lesen dagegen ankämpft. Dazu noch eine gute Story! Ein mitreißender Thriller mit dramatischer Atmosphäre. Sturm, Kälte und Eisregen sind so gut beschrieben, dass man beim Lesen dagegen ankämpft. Dazu noch eine gute Story!

54°11´N, 7°53´O sind die Koordinaten von Helgoland. Selbst hier, weit im Meer, lauert das Verbrechen. Spannende Auszeit mit stürmischer Atmosphäre für Nordseefans. 54°11´N, 7°53´O sind die Koordinaten von Helgoland. Selbst hier, weit im Meer, lauert das Verbrechen. Spannende Auszeit mit stürmischer Atmosphäre für Nordseefans.

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Kundenbewertungen


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Die Hölleninsel
von Dreamworx aus Berlin am 25.06.2016

Anna Krüger hat nach einem schrecklichen Erlebnis die Insel Hell-go-land verlassen und wollte nie wieder zurückkommen. Doch nun kehrt sie als ausgebildete Polizistin zurück auf diesen Felsen, den die Engländer schon im 2. Weltkrieg für die Hölle hielten und ihn bombardierten. Kaum ist Anne angekommen, bekommt sie ein Päckchen... Anna Krüger hat nach einem schrecklichen Erlebnis die Insel Hell-go-land verlassen und wollte nie wieder zurückkommen. Doch nun kehrt sie als ausgebildete Polizistin zurück auf diesen Felsen, den die Engländer schon im 2. Weltkrieg für die Hölle hielten und ihn bombardierten. Kaum ist Anne angekommen, bekommt sie ein Päckchen mit scheußlichem Inhalt zugestellt. Anne und ihre beiden Kollegen sind auf sich allein gestellt und ermitteln gegen die Zeit, denn sie haben nur knapp 11 Tage, um die Person zu finden, die zum Inhalt des Päckchens gehört und weiteren Torturen ausgesetzt ist, sonst ist diese tot. Während der Suche nach dem Täter wird Anne immer wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, sie kämpft gegen Windmühlen und schreckliche Kopfschmerzen, muss dabei auch noch den Winter überstehen, der die Spurensuche erschwert. Wird es Anna trotzdem gelingen, den Täter zu entlarven? Tim Erzberg hat mit seinem Buch „Hell-go-land“ einen unterhaltsamen Kriminalroman vorgelegt, der den Leser von der ersten Seite an zu fesseln vermag. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen, der Leser wird direkt in die Handlung mit einbezogen und steht an der Seite von Anna, um den Spuren nachzugehen und Jagd auf einen perfiden Täter zu machen. Die Spannung wird schnell aufgebaut und zieht sich wie ein Faden durch die Seiten, um sich am Ende noch etwas zu steigern. Der Autor stößt den Leser zum einen mit der Nase auf gewisse Dinge, aber er führt den Leser auch in die Irre und spielt ein wenig Katz und Maus mit ihm. Auch der Handlungsort, eine einsam gelegene Insel mit nur knapp 1000 Bewohnern, trägt zur Spannung bei, denn es ist Winter und Hilfe vom Festland nicht zu erwarten. Die Landschaftsbeschreibung der Insel ist so bildhaft, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann und das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein. Die Charaktere sind gut ausgeformt, haben ihre Ecken und Kanten und wirken recht lebensecht. Anna ist eine sympathische junge Frau, die in der Vergangenheit schon einiges durchstehen musste und sich sobald wie möglich von der Insel abgesetzt hat, um ein neues Leben zu beginnen. Nun führt sie ihr Beruf ausgerechnet wieder in ihre alte Heimat und die Erinnerungen an die Vergangenheit kommen alle wieder hoch. Während des Falles kann man beobachten, wie Anna mit sich und den Erinnerungen kämpft und dabei auch immer mehr an Stärke gewinnt, um den Fall zu lösen und damit auch ihre Vergangenheit zu besiegen. Der Täter wird vom Leser leider zu schnell ausgemacht, dafür sind die Hinweise zu eindeutig, doch tut es der Spannung keinen Abbruch. Auch die recht umtriebige Putzfrau, die sich als kleiner Sherlock Holmes entpuppt, ist eine willkommene Randfigur in der Handlung, die die Geschichte mit ihrer Neugier noch befeuert. „Hell-go-land“ ist ein spannender und unterhaltsamer Kriminalroman, der durch seinen schönen Schreibstil und sehr interessante Charaktere besticht. Alle Krimiliebhaber werden bei diesem Buch ihren Spaß beim Ermitteln und Schmökern haben. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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Spannende Lesestunden
von Karina Hofmann aus Fürth am 22.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der Klappentext und das einmalige Cover haben mich direkt angesprochen. Ich finde Thriller die auf Inseln spielen wirklich sehr Spannend, denn man kann von dort aus ja meist nicht schnell weg, das ganze gibt dann meist noch so einen extra Kick an Nervenkitzel. Die Protagonistin in diesem Buch ist eine... Der Klappentext und das einmalige Cover haben mich direkt angesprochen. Ich finde Thriller die auf Inseln spielen wirklich sehr Spannend, denn man kann von dort aus ja meist nicht schnell weg, das ganze gibt dann meist noch so einen extra Kick an Nervenkitzel. Die Protagonistin in diesem Buch ist eine Polizistin. Eigentlich sollte man meinen, als solche steht sie mitten im Leben, doch dem ist nicht so. Sie ist ein sehr labiler Mensch, der von seiner Vergangenheit immer wieder eingeholt wird. Deswegen habe ich auch nicht ganz verstanden, warum sie an den Ort des Grauens freiwillig zurück gekehrt ist. Trotzdem war sie mir sympathisch und ich konnte sie auch irgendwo verstehen. Leider schein ich anscheinend in Sachen Thriller schon sehr geübt zu sein, denn ich hatte bereits vor den ersten 50 Seiten gewusst wer der Täter ist. Das fand ich doch etwas schade, hat der Story aber nicht an Spannung eingebüßt. Im Buch gibt es 2 Handlungsstränge denen wir folgen. Zu einem den unserer Protagonistin und dann gibt es auch noch Katharina, die als Putzfrau bei einem Arzt arbeitet. Auch sie mochte ich sehr gerne, da sie eine fröhliche Ausstrahlung besitzt und ein freundlicher Mensch ist. Zum Ende hin wurde es dann nochmal einen ticken Spannender, was mir sehr gut gefallen hat. Allgemein der Schreibstil des Autors war super. Die Dialoge waren klar und nicht zu langweilig, der Plot an sich super ausgedacht und die Charaktere schön Ausgearbeitet. Der Autor: Kindesentzug, Körperverletzung, schwere Brandstiftung … Wer seit seiner Kindheit solche Erfahrungen gemacht hat, betrachtet die menschlichen Abgründe mit anderen Augen: Das Verbrechen ist keine andere Welt, es ist Teil des Normalen. Tim Erzberg entschloss sich nach dem Jurastudium, Literaturagent zu werden. Er vertrat unter anderem den berühmtesten deutschen Strafverteidiger Rolf Bossi, und Zvi Aharoni, den Mann, der Adolf Eichmann aus Argentinien entführte, sowie mehrere ehemalige Geheimagenten. Seine dunklen Erfahrungen verarbeitet Tim Erzberg in Geschichten, in denen es nicht einfach nur Gut und Böse gibt. Mein Fazit: Ein Spannender Thriller, der endlich mal wieder in Deutschland spielt. Ich hatte tolle Lesestunden mit diesem Buch.

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Spannend und fesselnd
von Lines Bücherwelt aus Nentershausen am 03.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Auf dieses Buch war ich wahnsinnig gespannt, der Klappentext klang ziemlich überzeugend und auch das Cover versprach Spannung. Voller Begeisterung begann ich zu lesen. Das Buch beginnt mit einer Art Prolog dieser lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Er macht unglaublich neugierig und ist gleichzeitig erschreckend. Was mir ziemlich schnell... Auf dieses Buch war ich wahnsinnig gespannt, der Klappentext klang ziemlich überzeugend und auch das Cover versprach Spannung. Voller Begeisterung begann ich zu lesen. Das Buch beginnt mit einer Art Prolog dieser lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Er macht unglaublich neugierig und ist gleichzeitig erschreckend. Was mir ziemlich schnell aufgefallen ist war die Atmosphäre des Buches, sie ist ein wenig Melancholisch und auch leicht depressiv. Hinzu kommt das einmalige Seeting der Insel diese beiden Grundlagen waren einfach perfekt für eine Story voller Nervenkitzel. Anna ist schwer traumatisiert, auf Helgoland erlebte sie schlimmes, dennoch kehrt sie nun, nach längerer Abwesenheit, wieder zurück auf die Insel. Dort übernimmt sie die Stellvertretende Leitung der Polizeistation. Jemand scheint sie schon erwartet zu haben denn gleich an ihrem ersten Arbeitstag wartet auf ihren Schreibtisch ein kleines Willkommensgeschenk. Doch das war nur der Anfang.... Der Schreibstil des Autoren ist sehr locker und flüssig zu lesen. Er schreibt detailliert und zog mich so ein den Bann der Story. Der Spannungsbogen baut sich gleich zu beginn auf, er bleibt auch fast die komplette Story über aufrecht, der Autor schafft es sogar noch eine Schippe drauf zu packen. Die Charaktere wirkten auf mich authentisch gezeichnet, gleichzeitig wirkte aber auch jeder für sich ziemlich geheimnisvoll, jeder scheint irgendetwas zu verbergen. Das war aber auch das gute daran, denn so wusste ich zu keiner Zeit wer denn nun der Täter war. Ja, sicherlich hatte ich mehrere "Verdächtige" doch der Autor schaffte es durch geschickte Wendungen mein Verdacht wieder zu zerschlagen. Nach etwa der Hälfte des Buches nahm die Spannung kurzzeitig ab. Ich hatte schon Angst das es das nun gewesen war, doch dann haut der Autor noch mal richtig drauf. Der Finale Showdown war grandios und auch erschreckend. Die anschließende Aufklärung passte aber wieder richtig gut zur Story und ist somit ein tolles Ende. Es war stimmig, spannungsgeladen und voller Nervenkitzel. Ich für meinen Teil bin wirklich begeistert! Daher kann ich euch diesen Thriller nur ans Herz legen. Klare und uneingeschränkte Empfehlung! Fazit: Mit "Hell - Go - Land" ist dem Autoren ein spannungsgeladener und nervenaufreibender Roman gelungen der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl!

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Ermittlungen gegen die Zeit
von lesebiene27 am 16.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Einige Jahre nach ihrem persönlichen Albtraum kehrt Anna Krüger nun zurück nach Helgoland. Mittlerweile ist sie Polizistin und tritt die Stelle der stellvertretenden Polizeidienststellenleiterin auf der Insel mitten in der Nordsee an. Doch gleich an ihrem ersten Arbeitstag erwartet sie eine Postsendung mit einem grausigen Inhalt. Während draußen der... Inhalt: Einige Jahre nach ihrem persönlichen Albtraum kehrt Anna Krüger nun zurück nach Helgoland. Mittlerweile ist sie Polizistin und tritt die Stelle der stellvertretenden Polizeidienststellenleiterin auf der Insel mitten in der Nordsee an. Doch gleich an ihrem ersten Arbeitstag erwartet sie eine Postsendung mit einem grausigen Inhalt. Während draußen der Sturm tobt und somit eine Anreise für die Kriminalabteilung unmöglich macht, versucht Anna ihre eigenen Ängste zu überwinden und zusammen mit ihren Kollegen den Täter zu finden, bevor es zu spät ist. Meine Meinung: Der Orkan, der die Insel Helgoland fest im Griff hat, sowie die dadurch entstehende Atmosphäre werden in diesem Buch sehr gut beschrieben. Man fühlt sich in die Haut der Inselbewohner hineinversetzt und möchte selber gar nicht für die Tür gehen. Ebenso gut und bedrückend geschildert sind die historischen Hintergründe, die es dem Leser ermöglichen sich die Geschichte bildhaft vorzustellen. Die ca. 400 Seiten des Buches sind grob gesagt in die Tage eins bis elf untergliedert, an deren Ende jeweils eine kurze Szene mit dem Täter und seinem gefolterten Opfer steht. Diese ist so geschrieben, dass nur das Gesagte wiedergegeben wird, was die Fantasie des Lesers anregt, ihn aber auch ein wenig im Unklaren lässt. Die Erzählperspektive innerhalb der Kapitel wechselt zwischen der Sicht der Hauptprotagonistin Anna, der Putzfrau Katarina und dem Arzt Dr. Strecker. Ein markantes Stilmittel ist der Sprung zwischen diesen Perspektiven, aber auch der Sprung zwischen Gegenwart und der Vergangenheit von Anna. Diese Erinnerungsrückblenden sind gut gemacht, da sie immer mal wieder Hinweise auf das Vergangene geben, dem Leser aber auch nur das Nötigste verraten. Dadurch entsteht zwar das Gefühl einer Unruhe, welches jedoch gut zur Geschichte passt. Über den Schreibstil lässt sich ansonsten nicht viel sagen, da er nicht auffällig ist. Das Buch lässt sich leicht lesen und obwohl der Spannungsbogen relativ flach bleibt, war ich als Leser sehr gefesselt. Die Protagonistin Anna ist ein wenig anstrengend. Einerseits sind ihre Handlungen nicht immer nachvollziehbar und wirken dilettantisch, andererseits wird zu häufig darauf hingewiesen, wie sehr sie sich mit ihrer Migräne durch die Ermittlungen quält. Auch die Putzfrau Katarina ist nicht sympathisch. Davon abgesehen, dass sie ihre Arbeitgeber ausspioniert, benimmt sie sich merkwürdig und unplausibel. Paul dagegen ist ein Charakter, der sehr sympathisch rüberkommt. Er wirkt sehr menschlich und nett, obwohl man wenig über ihn erfährt. Dies wiederum ist in der vorgegebenen Situation auf der Insel nicht weiter verwunderlich, da jeder mit sich und dem Fall beschäftigt ist. Sein Verhalten ist dadurch authentisch und nachvollziehbar. Ein wenig störend sind die Ermittlungen, die teilweise stümperhaft wirken. Dies wird sogar den Polizisten zwischenzeitlich klar, sodass sie versuchen ihre Vorgehensweise zu verändern, was den weiteren Verlauf interessanter macht. Besonders gut gefallen hat mir das Ende. Nachdem das Buch besonders in der Mitte einige Längen hatte, ist das Ende spannend und aufregend. Es ist sinnvoll gestaltet und rundet die Geschichte angenehm ab. Fazit: Das Buch lässt sich sicherlich besonders dann gut lesen, wenn draußen Regen und herbstliche Stimmung herrscht. „Hell-Go-Land“ ist ein Thriller, bei dem das Potential des Autors und der Geschichte erkennbar ist. Leider weist das Debüt jedoch ein paar Schwächen auf. Daher möchte ich hiermit 3 von 5 Lesesterne vergeben.

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Sturmjagd einmal anders
von einer Kundin/einem Kunden aus Blumberg am 05.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Anna kehrt nach Helgoland zurück, als stellvertretende Dienststellenleiterin des Polizeipostens. Kaum angekommen, wird ihr ein abgetrennter, menschlicher Daumen per Post zugesandt. Doch dabei bleibt es nicht. Es geschehen immer mehr ungewöhnliche Dinge und schon bald ist klar, dass das etwas mit den Ereignissen zu tun hat, die Anna vor... Anna kehrt nach Helgoland zurück, als stellvertretende Dienststellenleiterin des Polizeipostens. Kaum angekommen, wird ihr ein abgetrennter, menschlicher Daumen per Post zugesandt. Doch dabei bleibt es nicht. Es geschehen immer mehr ungewöhnliche Dinge und schon bald ist klar, dass das etwas mit den Ereignissen zu tun hat, die Anna vor sieben Jahren dazu gebracht haben, die kleine Insel in der Nordsee zu verlassen. Nun müssen Anna und ihre Kollegen versuchen herauszubekommen, wer hinter dem Ganzen steckt. Dabei sind sie völlig auf sich allein gestellt, denn ein schwerer Orkan schneidet die Insel für mehrere Tage vom Festland ab. Und die Zeit läuft ihnen davon, denn sie befürchten, dass ein Mensch in Lebensgefahr schwebt. Cover: Titel und Autor springen einem in Form eines sehr großen Schriftzuges geradezu an. Dabei wird die „Lange Anna“ von Helgoland als Hintergrundbild nur in den Buchstaben farblich erkennbar. Außerhalb der Buchstaben ist sie nur in Grautönen zu sehen und wirkt nahzu schemenhaft (man quasi einen Ort in zwei verschiedenen Lichtern sehen). Der Titel „Hell go Land“ wurde aus der Geschichte Helgolands verwendet. In den 1940er Jahren wurde die Insel von den Amerikanern bombadiert und bekam diesen Namen. Für die Handlung ist dieser Name treffend gewählt, denn Anna, die Hauptprotagonisten, hat im Laufe der Handlung mehrfach das Gefühl, durch die Hölle zu gehen. Tim Erzberg hat mit diesem Roman einen Thriller der besonderen Art geschafft. Er zeigt dem Leser eindrücklich, und durch sehr gute Kenntnis der örtlichen Begebenheiten, das Gänsehautfeeling nicht nur in großen Städten empfunden werden muss. Auch kleinere Schauplätze sind geeignet, nahezu unerträgliche Spannung zu erzeugen. Dabei verwendet er einen gut lesbaren Schreibstil, sodass die Seiten nur so dahin fliegen. Die Einteilung der Kapitel erfolgte in Tagen, was die beschriebene Situation sehr gut unterstreicht und zusätzliche Spannung erzeugt. Dem Leser werden im Laufe des Buches mehrere mögliche Täter präsentiert, doch man kommt nicht so ohne Weiteres auf die richtige Lösung. Das Ende ist überraschend, teilweise aber auch etwas klischeehaft. Hier wäre durchaus auch eine offene Variante möglich gewesen. Doch das ist reine Geschmacksache und schmälert den Lesegenuss in keinster Weise. Fazit: Düstere, spannende Geschichte, gut recherchiert und bestens umgesetzt. Hat den Namen Thriller wirklich verdient. Für mich absolut empfehlenswert.

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Spannendes Szenarium auf Helgoland
von Xanaka aus Berlin am 16.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Anna Krüger hat traumatisches erlebt auf Helgoland. Und doch kehrt sie nach einer längeren Abwesenheit wieder auf die Insel zurück und übernimmt die stellvertretende Leitung der Polizeistation. Offensichtlich wurde sie schon erwartet, denn bereits am ersten Tag ihres Dienstes erwartet sie ein merkwürdiges Geschenk. Auf ihrem Arbeitsplatz liegt ein... Anna Krüger hat traumatisches erlebt auf Helgoland. Und doch kehrt sie nach einer längeren Abwesenheit wieder auf die Insel zurück und übernimmt die stellvertretende Leitung der Polizeistation. Offensichtlich wurde sie schon erwartet, denn bereits am ersten Tag ihres Dienstes erwartet sie ein merkwürdiges Geschenk. Auf ihrem Arbeitsplatz liegt ein Daumen. Wem gehört dieser Daumen? Wer hat diesen dort, als Geschenk verpackt, an sie geschickt? Auch die Weiterentwicklung hat es in sich! Ihr müsst dieses Buch lesen, es lohnt sich in jedem Fall. Dieses Buch lebt von der Geschichte von Anna Krüger. Ihr ist in ihrer Vergangenheit etwas Traumatisches geschehen. Man will erfahren, was ist ihr geschehen? Wieso konnte sie trotzdem auf die Insel zurückkehren? Und dann sind da noch diese merkwürdigen Geschenke. Alle beziehen sich auf ihr traumatisches Erlebnis. Beim Lesen wird klar, dieses Geschehnisse haben alle mit Anna und ihrem persönlichen Schicksal zu tun. Anna ist das auch klar und sie kämpft gegen einen unsichtbaren Gegner, gegen den mörderischen Sturm, gegen sich selbst und vor allem gegen ihre schlimme Migräne. Auch dieser Durchhaltewillen, der wirklich beachtenswert ist, macht dieses Buch umso lesenswerter. Tim Erzberg ist hier ein wirklich spannendes Buch gelungen. Ihm gelingt es fortwährend den Spannungsbogen zu halten und weiter zu steigern. Mit psychologischer Raffinesse wird die Spannung von Kapitel zu Kapitel gesteigert. Auch das Finale am Ende hat noch einmal für eine Überraschung gesorgt. Ich kann dieses spannende Buch unbedingt allen empfehlen und vergebe wirklich verdiente 5 Lesesterne.

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Die Macht der Liebe
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 23.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein spannender und düsterer Thriller, der auf der Insel Helgoland spielt. Anna Krüger kehrt als Polizistin wieder in ihrer Heimat Helgoland zurück. Sie wagt diesen Schritt, obwohl sie eine düstere Vergangenheit mit dieser Insel verbindet. Kurz nachdem sie ihren Dienst angetreten hat, erhält sie anonyme Nachrichten und eine makabre Post... Ein spannender und düsterer Thriller, der auf der Insel Helgoland spielt. Anna Krüger kehrt als Polizistin wieder in ihrer Heimat Helgoland zurück. Sie wagt diesen Schritt, obwohl sie eine düstere Vergangenheit mit dieser Insel verbindet. Kurz nachdem sie ihren Dienst angetreten hat, erhält sie anonyme Nachrichten und eine makabre Post mit einem abgeschnittenen Daumen. Durch ein Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten beginnt das dreiköpfige Polizei-Team die Suche nach einer vermissten Person, von der der Daumen stammen könnte. Am nächsten Tag erhält Anna das nächste Präsent, ein Glas Götterspeise, welches sich als Blut erweist. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt... In seinem Thriller "Hell-Go-Land" erzeugt Tim Erzberg eine sehr bedrückende und düstere Atmosphäre. Dies gelingt ihm mit einer sehr bildreichen und lebendigen Sprache, die mich auch an die Geschichte gefesselt hat. Die Hauptprotagonistin Anna Krüger ist eine Person mit einer traumatischen Vergangenheit und besitzt daher einen nicht ganz einfachen und auf Anhieb sympathischen Charakter. Aber die Person mit einigen Ecken und Kanten gibt der Geschichte ihre Brisanz. Das Buch basiert auf den Begebenheiten in der Vergangenheit, die dem Leser nur sehr langsam und spärlich offenbart werden. Dies lädt natürlich zum Spekulieren ein und sorgt für einen zusätzlichen Spannungsfaktor. Bis zum temporeichen und fulminanten Finale waren mir die wirklichen Zusammenhänge nicht klar und ich wurde auch zum Ende hin noch überrascht. Das Buch vermittelt auch einen sehr guten Eindruck von der deutschen Insel und seiner besonderen Art. Insgesamt hat mir "Hell-Go-Land" einige spannende Stunden bereitet, so dass ich den Thriller sehr gerne weiterempfehle und mit vier von fünf Sternen bewerte.

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Windig, schaurig, gefährlich
von Sursulapitschi am 13.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

„Helgoland ist so aufregend wie ein toter Fisch im Watt.“ Da lebt man beschaulich, die Welt ist noch in Ordnung und da passiert auch nichts. Manchmal aber schon. Als Anna Krüger ihren Dienst in der dortigen Polizeidienststelle antritt, bricht prompt ein Orkan aus, der Fährverkehr wird eingestellt und noch dazu bekommt... „Helgoland ist so aufregend wie ein toter Fisch im Watt.“ Da lebt man beschaulich, die Welt ist noch in Ordnung und da passiert auch nichts. Manchmal aber schon. Als Anna Krüger ihren Dienst in der dortigen Polizeidienststelle antritt, bricht prompt ein Orkan aus, der Fährverkehr wird eingestellt und noch dazu bekommt sie blutige Begrüßungspost. Das dreiköpfige helgoländer Polizeiteam ist überfordert und kann keine Verstärkung anfordern. Auch Katarina Loos sitzt auf der Insel fest, die sie eigentlich nur einmal die Woche für einen Putzjob besucht. Bei näherer Betrachtung findet sie einiges merkwürdig im Haus ihres Arbeitgebers. So rutscht man hinein in ein zunehmend gruseliges Szenario. Sehr atmosphärisch beschreibt Tim Erzberg diese ungewöhnliche Insel. Man hört das Meer rauschen und spürt den Wind. Auch ein paar recht skurrile Eingeborene lernt man kennen, nur heiter ist hier gar nichts. Anna hat früher schon auf Helgoland gelebt. Eigentlich wollte sie hier schreckliche Geschehnisse, die ihr damals widerfahren sind, aufarbeiten, aber der aktuelle Fall und ihre Migräne halten sie in Atem. Spannendes Buch, ungewöhnliches Setting, schöner Erzählstil, verzwickte Situation, windig, schaurig, gefährlich. Eigentlich könnte man diesen Thriller inhalieren. Nur hat mich dann doch das ein oder andere ein wenig geärgert. Annas Vergangenheit belastet sie sehr und hängt auch mit dem Fall zusammen. Ganz Helgoland weiß, was damals passiert ist, nur der Leser erfährt es erst am Ende des Buches. Zu den aktuellen grauenhaften Vorkommnissen, hat man noch ein anderes Rätsel zu knacken, was wohl die Spannung steigern soll. Ich fühlte mich eher hingehalten. Sehr oft tauchen Hinweise auf, die jemanden auf entscheidende Ideen bringen, nur der Leser hat nichts davon. Zum Ende hin überstürzen sich die Ereignisse. Alle Fragen werden beantwortet, nur geht es da dermaßen furios zu, dass man kaum noch hinterherkommt. Zwischendurch habe ich mich gefragt, ob ich mich wohl noch an alle Fragen erinnere, die aufgetaucht sind. Hätte man das ein wenig entzerrt, hätte man dieses atemberaubende Ende viel besser würdigen könnten, so kommt es ein wenig geballt. Trotzdem hat mir dieses Buch gut gefallen, ein toller, ungewöhnlicher Thriller, der einen in Atem hält und lange rätseln lässt.

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Ein packender Thriller mit fantastischer Atmosphäre
von smartie11 am 07.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Zum Inhalt: Nach Jahren kehrt Anna Krüger zurück auf ihre Heimatinsel Helgoland, um dort die stellvertretende Leitung der kleinen Insel-Polizeidienststelle zu übernehmen und sich einem alten, tief sitzenden Trauma zu stellen. Doch ihr Neustart auf Helgoland verläuft ganz anders als sie es sich gewünscht hat, denn bereits an ihrem ersten... Zum Inhalt: Nach Jahren kehrt Anna Krüger zurück auf ihre Heimatinsel Helgoland, um dort die stellvertretende Leitung der kleinen Insel-Polizeidienststelle zu übernehmen und sich einem alten, tief sitzenden Trauma zu stellen. Doch ihr Neustart auf Helgoland verläuft ganz anders als sie es sich gewünscht hat, denn bereits an ihrem ersten Arbeitstag erhält sie ein an sie adressiertes Päckchen mit einem furchterregenden Inhalt. Für Anna beginnt ein Kampf gegen einen Unbekannten, gegen die Zeit und gegen sich selbst… Meine Meinung: Hinter dem Pseudonym „Tim Erzberg“ verbirgt sich der erfolgreiche Münchner Literaturagent Thomas Montasser, der mit seiner Agentur „Montasser Medienagentur“ 30 bis 50 Bücher im Jahr platziert. Mit „Hell-Go-Land“ hat Montasser nun seinen ersten eigenen, 400 Seiten starken Thriller vorgelegt. Bereits der Start in die Story ist sehr stimmungsvoll. Tim Erzberg gelingt es für meinen Geschmack schon auf den ersten Seiten hervorragend, eine latent depressiv-bedrohliche, fast schon klaustrophobische Stimmung einzufangen, die auf dem sturmumtosten, gerade mal 4,2 km² kleinen Eiland mitten in der rauhen Nordsee im Januar herrscht. Diese Grundstimmung ist das genaue Gegenteil der Nordseeinsel-Romantik, die die allermeisten Urlauber durch die „Touristen-Brille“ hier an sonnigen Sommertagen erleben. Und genau diese düstere Stimmung ist für mich die zentrale Stärke dieses überzeugenden Thrillers. Die zweite große Stärke dieses Thrillers sind für mich die – in der Anzahl überschaubaren – sehr detailliert herausgearbeiteten und prägnanten Hauptcharaktere, allen voran natürlich seine Protagonistin Anna Krüger, die über die gesamte Länge des Buches von ihrer in ihrem Kopf wütenden Migräne (Spitzname „Stalin“) geplagt wird und sich mutig den Dämonen ihrer eigenen, dunklen Vergangenheit auf dieser Insel stellt. In homöopathischen Dosen lernt der Leser Anna Krüger besser kennen und verstehen, enthüllt Tim Erzberg Stück für Stück von Annas Vergangenheit. Mit ihren beiden Insel-Polizei-Kollegen, dem sympathischen Dienststellenleiter Paul Freitag (groß und attraktiv mit den „sanftmütigen Augen“) und dem etwas schräg wirkenden Polizeiobermeisteranwärter Marten David Weber („Marten war ein Lichtblick. Er sah zwar aus wie ein Zwitterwesen aus Mensch und Klabauter, klein, schief, linkisch, aber er lachte sie an…“), bilden die drei Polizisten ein sehr heterogenes, aber umso interessanteres Ermittlerteam. Aber auch die weiteren Charaktere, wie beispielsweise der mysteriöse Insel-Arzt Dr. Strecker, dessen Frau eines Tages anscheinend spurlos verschwunden ist, seine neugierige und patente Putzfrau Katharina Loos (an der Miss Marple ihre Freude gehabt hätte) oder auch der urige Wirt einer Kneipe in einer der knallbunten Hummerbuden am Hafen bilden zusammen einen bunten Strauß außergewöhnlicher Charaktere. Die Story an sich nimmt sehr schnell an Fahrt und Spannung auf, denn das böse Spiel, das jemand mit Anna treibt, beginnt bereits auf Seite 18. Im gleichen Maß, wie sich die Witterungsbedingungen immer weiter verschlechtern und es auf dem kleinen Eiland immer lebensfeindlicher wird, wird der Fall immer spannender, bedrohlicher und (im positiven Sinne) verwirrender. Durch das perfekt gewählte Setting sind die drei Ermittler nämlich ganz auf sich allein gestellt. Dank des um Helgoland herumtosenden Orkans ist die Insel tagelang vom Festland abgeschnitten, d.h. niemand kann von der Insel entkommen und die Möglichkeiten der Polizeiarbeit fallen gleich um mehrere Jahrzehnte zurück: DNA-Analyse? Nur auf dem Festland möglich! Professionelle Spurensicherung? Mit dem in der Dienststelle vorhandenen, uralten Equipment kaum machbar! Verstärkung vom Festland? Vielleicht nächste Woche wieder… Helgoland, ein lebensfeindlicher Mikro-Kosmos! Während die Bedrohung im weiteren Verlauf der Story immer größer und greifbarer wird, ein Puzzlestück nach dem anderen „umgedreht“ wird, kämpft Protagonistin Anna Krüger nicht nur gegen den großen Unbekannten, sondern auch gegen fiese Widrigkeiten: Draußen tobt der Orkan, der zu zeitweisen Ausgangssperren auf Helgoland führt, in ihrem Kopf wütet Migräne „Stalin“ und sorgt dafür, dass Anna stellenweise kaum noch einen klaren Gedanken fassen kann. So steuert die Geschichte unheilvoll und unweigerlich wie ein steuerloser Ozeanriese auf das große Finale zu, das an Spannung, Tempo und Action keinen Vergleich zu scheuen braucht. Am Ende gelingt es Autor Tim Erzberg, alle Handlungsstränge zusammenzuführen, alle wesentlichen Fragen zu beantworten und eine stimmige und in Teilen überraschende Auflösung zu präsentieren. Einziger – kleiner – Wehrmutstropfen war für mich, dass ich die wesentlichen Teile der Auflösung tatsächlich schon vorausgeahnt hatte und es dem Autor so nicht gelungen ist, mich am Ende komplett zu überraschen. Ob er hierfür einfach zu viele Hinweise gegeben hat oder ob ich mehr aus Zufall richtig gelegen habe, kann ich im Nachhinein gar nicht mehr sagen. Aufgrund des fantastischen Settings kombiniert mit der wirklich tollen Atmosphäre vergebe ich in diesem Fall dennoch gerne 5 Sterne. Die perfekte Spannungslektüre (nicht nur) für stürmische und ungemütliche Herbstnächte! FAZIT: Ein nahezu perfekter Thriller mit ganz besonderem Settting, tollen Charakteren und einer unglaublich dichten Atmosphäre, wie ich es selten erlebt habe!

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Super Setting, hohe Spannung und düstere Atmosphäre
von einer Kundin/einem Kunden aus Worpswede am 05.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

HELL-GO-LAND fasziniert durch die stetig gehaltene düstere Stimmung, enttäuscht aber in Teilen in der Glaubwürdigkeit. Zum Inhalt: Anna Krüger tritt ihren Dienst als Polizistin auf der Nordseeinsel Helgoland an. Sie ist gebürtige Helgoländerin und in ihrer Jugend gab es einen Vorfall, der sie psychisch vollkommen aus der Bahn geworfen hat. Noch... HELL-GO-LAND fasziniert durch die stetig gehaltene düstere Stimmung, enttäuscht aber in Teilen in der Glaubwürdigkeit. Zum Inhalt: Anna Krüger tritt ihren Dienst als Polizistin auf der Nordseeinsel Helgoland an. Sie ist gebürtige Helgoländerin und in ihrer Jugend gab es einen Vorfall, der sie psychisch vollkommen aus der Bahn geworfen hat. Noch heute leidet Sie sehr darunter, was sich unter anderem durch eine starke Migränge bemerkbar macht. Ihre Rückkehr soll ihre Dämonen besiegen. Bereits am ersten Tag in der Dienststelle erhält Anna ein Paket mit einem abgeschnittenen Daumen. Dies soll auch nicht die letzte Sendung gewesen sein. Zusammen mit Ihrem Vorgesetzen Paul und ihrem Kollegen Marten beginnt sie Ermittlungen. Die Nordsee ziegt sich von der übelsten Laune. Die Insel ist von der Außenwelt abgeschnitten und das Ermittlerteam ist auf sich allein gestellt. Es stellt sich schnell heraus, dass das kleine Paket mit dem Vorfall in ihrer Jugend in Verbindung steht. Mein Eindruck: Die Kapitel sind in Tagen gegliedert, entsprechen also dem chronologischen Ablauf der Geschehnisse auf der Insel. In Rückblenden werden immer wieder kleine Puzzlestücke aus Annas Vergangeneheit eingestreut. Dies geschieht zu Beginn in meinen Augen etwas zögerlich, zum Ende hin aber sehr deutlich. Dem Schreibstil entsprechend ist der Handlung gut zu folgen. Die düstere Stimmung der Insel, der wütende Orkan und die Hilfslosigkeit der auf sich allein gestellten Ermittler ist hervorragend gelungen. In kleinen, immer rasanter werdenden Schritten wird die Spannung permanent auf hohem Level gehalten. Der Leser möchte miträtseln und erfahren, wie die Geschichte seinen Fortschritt nimmt und welche Geheimnisse letztlich Anna damals aus der Bahn geworfen haben. Nicht ganz zufrieden bin ich mit der Ausgestaltung der Charaktere. Auch wenn Menschen unter Druck unberechenbar reagieren mögen, soll dies nicht das teilweise etwas unprofessionelle Verhalten der Hauptperson entschuldigen. Nicht alle Handlungen und Vorgänge konnte ich wirklich nachvollziehen, was ich auf Grund des exzellenten Setting etwas schade finde. Die Handlung hätte auch mit "professionellerem" Verhalten sehr gut, vielleicht sogar noch besser funktionieren können. Insgesamt bleiben hier einige der wichtigeren Personen etwas blass. Fazit: HELL-GO-LAND ist ein typischer Thriller, der die Erwartungen durchaus erfüllt. Er lädt mit einer steten und düsteren Spannung auf das durch Orkan von der Außenwelt abgeschlossene Helgoland ein. Die düstere Atmosphäre ist hervorragend gelungen, einige Charaktere bleiben dafür etwas im Schatten. Insgesamt ein lesenswerter und spannender Thriller, der die Erwartungen durchaus erfüllt.

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ein stürmische See, eine raue Insel, ein blutiges Spiel
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 24.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Anna Krüger tritt ihre neue Stelle als Polizistin auf Helgoland an. Nach langer Zeit kehrt sie auf die Insel zurück, auf der sie schon als Kind gelebt hat. Unvorstellbare Ereignisse hatten dazu geführt, dass Anna der Insel den Rücken kehrt. Doch nun möchte sie mit der Vergangenheit abschließen und... Anna Krüger tritt ihre neue Stelle als Polizistin auf Helgoland an. Nach langer Zeit kehrt sie auf die Insel zurück, auf der sie schon als Kind gelebt hat. Unvorstellbare Ereignisse hatten dazu geführt, dass Anna der Insel den Rücken kehrt. Doch nun möchte sie mit der Vergangenheit abschließen und es scheint ihr sinnvoll, dies dort zu tun, wo alles angefangen hat. Doch kaum will sie ihren ersten Arbeitstag beginnen, bekommt sie ein Päckchen zugeschickt. Darin befindet sich ein abgetrennter Daumen. Und geheimnisvolle Nachrichten auf dem Handy lassen ihren größten Albtraum wahr werden. Wer spielt hier ein perfides Spiel mit ihr? Hat es mit ihrer Vergangenheit zu tun? Anna wird Tag für Tag weiter in den Abgrund gezogen. Irgendwie hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, ein sehr leises Buch zu lesen. Das einzige, dass mächtig laut war, waren die Naturgewalten, die auf die kleine Insel Helgoland einschlugen und ständig präsent waren. Ansonsten war gerade Anna, der Hauptcharakter, eher zurückhaltend. Sie ist froh, wenn ihr jemand vorgibt, was sie tun soll und hält sich so an ihre beiden Kollegen Marten und Paul. Paul übernimmt dabei die Führung und versucht mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln herauszufinden, wer Anna so übel mitspielen will. Das dies auf Helgoland nicht so einfach ist, wie in großen Städten auf dem Festland, spielt allen übel mit. Was mir besonders aufgefallen ist, ist die Beschreibung der Insel Helgoland. Ihre raue, wilde Schönheit wird sehr oft in den Vordergrund gerückt und hat in mir den großen Wunsch geweckt, dies doch mal in Natura zu erleben. Gerade bei der doch sehr krassen Situation, dass ein Orkan mehr als eine Woche lang über die Insel fegt und dort das gesamte Leben lahmlegen will. Doch das gelingt ihm nicht. Die Inselbewohner trotzen dem und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie leben ihr Leben weiter, zwar im Sparprogramm, da man sich besser nicht außerhalb der vier Wände bewegen soll, aber trotzdem mit allem, was möglich ist. Diese Beschreibung hat mir sehr gut gefallen. Fast noch besser, als die Geschichte selbst. Denn diese ist von Anfang an richtig spannend. Anna hat mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und schlagartig bekommt sie durch den Erhalt des Päckchens nochmals einen Rückblick auf diese. Auch wenn sie am Anfang erst die Angelegenheit nicht mit sich in Verbindung bringen will, muss sie irgendwann ihre Augen öffnen und einsehen, dass sie der Mittelpunkt des Ganzen zu sein scheint. Aber sie ist ratlos. Zwischen den einzelnen Kapiteln über Anna gibt es immer wieder kursive Abschnitte, die erzählen, was der Täter gerade macht. Natürlich ohne zu verraten, wer es ist. Aber auch eine weitere Person, Katharina Loos, die als Putzfrau auf Helgoland arbeitet, kommt oft zu Wort und erzählt in einem Nebenstrang einen wichtigen Teil der Geschichte. Erst am Ende laufen alle Fäden zusammen und es ergibt sich ein Gesamtbild. Leider konnte ich mir schon etwa nach einem Drittel des Buches denken, wer denn hinter dem ganzen steckt. Trotzdem war es sehr spannend zu lesen, wie auch Anna auf die Idee kommt und vor allem, warum. Der Autor hat einen sehr anziehenden Schreibstil, gerade wenn es um die Beschreibung Helgolands geht. Aber auch die spannenden Momente werden klar und strukturiert wiedergegeben und so hatte ich Mühe, das Buch aus der Hand zu legen. Auch wenn ich schon wusste, wer der Täter ist. Die weiteren Charaktere wie die beiden Polizisten Marten und Paul, die Inselhure Dora, die Ärzte und Kneipenbesitzer waren sehr gut gezeichnet und haben immer wieder zur Geschichte beitragen können. Nichts war langweilig oder als Lückenbüßer gedacht. Der Inselpastor war auch eine treue Seele. Er war Anna eine große Hilfe und hatte gute Ratschläge. Seine Anwesenheit hat Anna sehr gut getan. Fazit: Ein faszinierender Roman über eine faszinierende Insel.

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So spannend, dass man kribbelig wird
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 14.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nach knapp einem Jahrzehnt kehrt Anna Krüger in ihre alte Heimat ´Helgoland zurück, um dort als stellvertretende Revierleiterin für Recht und Ordnung auf der Insel zu sorgen. Doch sie hat noch einen anderen Grund: sie will sich ihrer Vergangenheit stellen und ihre „Dämonen“ bekämpfen. Doch mit ihrer Anreise auf... Nach knapp einem Jahrzehnt kehrt Anna Krüger in ihre alte Heimat ´Helgoland zurück, um dort als stellvertretende Revierleiterin für Recht und Ordnung auf der Insel zu sorgen. Doch sie hat noch einen anderen Grund: sie will sich ihrer Vergangenheit stellen und ihre „Dämonen“ bekämpfen. Doch mit ihrer Anreise auf der Insel geschehen schreckliche Dinge , die mit ihr im Zusammenhang stehen müssen!?? Wer’s rausbekommen will – es lohnt sich das Buch zu lesen! Der Titel und das Cover haben mich nicht verleitet zu diesem Buch zu greifen, da sie mir nicht zugesagt haben. Aber umso mehr die begeisterten Rezensionen. Und ich muss sagen (schreiben) – es hat sich gelohnt. Ich fühlte mich von Anfang bis Ende spannend unterhalten. Anna, die Ermittlerin Vor-Ort, deren technische Mittel so eingeschränkt waren, dass ich gemeinsam mit ihr Frust aufgebaut habe, hatte von Anfang an meine volle Sympathie. Eine tolle Idee fand ich auch ihren Umgang mit Stalin – werde ich mir für meine nächste Atacke merken. Bis zum Schluss bleibt der Leser im Unklaren über den wahren Täter/Täterin. Tim Erzberg ist es ausgezeichnet gelungen den Spannungsbogen immer noch etwas höher zu „schrauben“. Also von mir gibt es 5 Lesesterne und eine 100%ige Leseempfehlung. Außerdem hoffe ich auf weitere spannende Krimis von diesem Autor.

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---Helgoland---
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Anna arbeitet auf einen sehr einsamen Polizeiposten Deutschland. Doch schon am ersten Arbeitstag erlebt sie eine böse Überraschung… Ein sehr düsterer aber spannender Thriller.

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Da wäre viel mehr drin gewesen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkelenz am 18.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der Schauplatz Helgoland versprach eine spannende Lektüre, doch leider kam es anders. Inhalt: Ein roter Fels im sturmgepeitschten Meer. Darauf Deutschlands abgeschiedenster Polizeiposten. Hier ist ihre neue Dienststelle. Hier war ihr Zuhause. Bis der Albtraum über Anna Krüger hereinbrach. Kaum jemand weiß von ihrer Rückkehr nach Helgoland. Doch schon an... Der Schauplatz Helgoland versprach eine spannende Lektüre, doch leider kam es anders. Inhalt: Ein roter Fels im sturmgepeitschten Meer. Darauf Deutschlands abgeschiedenster Polizeiposten. Hier ist ihre neue Dienststelle. Hier war ihr Zuhause. Bis der Albtraum über Anna Krüger hereinbrach. Kaum jemand weiß von ihrer Rückkehr nach Helgoland. Doch schon an ihrem ersten Arbeitstag erwartet sie eine grausame Überraschung, die Anna klarmacht, dass es keine Flucht vor der Vergangenheit gibt. Nicht für sie. Nicht an diesem Ort. Nach Beendigung des Thrillers "HELL-GO-LAND" habe ich einige Fragezeichen im Kopf. Zunächst habe ich mir die klaren Vorzüge dieses Thrillers ins Gedächtnis gerufen. Die wunderbare bildhafte Sprache, die die Atmosphäre auf der Insel Helgoland hervorragend einfängt. Man sieht dieses düstere Szenario fast plastisch vor seinen Augen und kann sich die Ängste der Inselbewohner mehr als vorstellen. Eine schriftstellerisch hervorragende Arbeit. Doch der Thriller wird aus verschiedenen Erzähl-Perspektiven geschildert. Hier kommt genau die Problematik: Die dargestellten Figuren werden für mich zu blass gezeichnet. Gerade diese düstere Insel-Atmosphäre bietet genügend Stoff, um Anna, Dr. Strecker, Katarina und die Polizisten besser ins Bild zu setzen. Hier wird eindeutig Potential verschenkt. Ich konnte mich mit den Figuren nicht richtig identifizieren. Am auffälligsten ist es bei Anna. Mit ihr stand ich die gesamte Zeit auf Kriegsfuß. Sie kommt für mich unglaubwürdig rüber. Nicht nur in ihrem Berufsalltag, sondern auch in ihrem sonstigen Handeln. Auch die Ermittlungen sind für mich überhaupt nicht schlüssig. Hier tappt die Polizei viel zu sehr im Dunkeln. Das Ende hingegen ist wirklich gelungen. Hier wird noch einmal echtes ICE-Tempo aufgenommen und kann den Leser absolut versöhnen. Insgesamt handelt es sich bei "HELL-GO-LAND" um einen soliden Thriller, der eine bessere Figurenzeichnung verdient hätte, da die atmosphärische Darstellung von Helgoland gelungen war.

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