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Hemmersmoor

Roman

(35)
Was, wenn die Vergangenheit nicht vergehen will und die Toten keine Ruhe finden? "Hemmersmoor" ist ein Schauerroman über vier junge Freunde, deren unschuldige Spielereien in die dunkelsten Winkel der menschlichen Seele führen.
Ein kleines Dorf im norddeutschen Teufelsmoor, Jahre nach dem Krieg. Eine Kneipe, wo die Alten von Wiedergängern und Irrlichtern reden. Ein Gutshaus, dessen Besitzer die Menschen im Dorf verachten und manipulieren. Eine alte Fabrik, nach der niemand zu fragen wagt. Hier wachsen Christian und seine Freunde auf, in einer verwunschenen Atmosphäre aus Aberglauben, Inzest und Brutalität. Tiefschwarz und erschreckend direkt schildert Stefan Kiesbye das Leben dieser jungen Menschen und des Dorfes. Dabei macht er uns vertraut mit den Abgründen, die hinter jedem Fenster und am Ende jedes Feldweges lauern können.
Portrait
Stefan Kiesbye, geboren in Eckenförde an der Ostsee, studierte Schauspiel, danach Amerikanistik, Englisch und Vergleichende Literaturwissenschaften an der FU Berlin, in Buffalo, New York und der University of Michigan. Er unterrichtet Kreatives Schreiben an der Eastern New Mexico University. Seine Romane Nebenan ein Mädchen und Hemmersmoor wurden in zahlreiche Fremdsprachen übersetzt. Kiesbye ist verheiratet und lebt in Portales, New Mexico.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 206
Erscheinungsdatum 21.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-50208-4
Verlag Tropen
Maße (L/B/H) 216/151/25 mm
Gewicht 400
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 98.654
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Psychogramm einer Dorfgemeinde oder Die Grausamkeit der Kinder“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf




Willkommen in Hemmersmoor. Eine winzige Gemeinde, im Sommer eine beliebte Kulisse für großstädtische Hobbyfotografen und makellose Attraktion für zahlende Ausflugsgäste. Hinter den hübschen, bunten Fassaden geht es jedoch düster zu.
Hinzugezogene werden in Hemmersmoor mit Argwohn betrachtet, selbst nach Jahrzehnten. Als "Die



Willkommen in Hemmersmoor. Eine winzige Gemeinde, im Sommer eine beliebte Kulisse für großstädtische Hobbyfotografen und makellose Attraktion für zahlende Ausflugsgäste. Hinter den hübschen, bunten Fassaden geht es jedoch düster zu.
Hinzugezogene werden in Hemmersmoor mit Argwohn betrachtet, selbst nach Jahrzehnten. Als "Die Neue" den alljährlichen Kochwettbewerb gewinnt, wird sie und ihre Kinder, vom aufgebrachten Mob, erschlagen und samt Haus niedergebrannt. "So ein abgefeimtes Luder."

Nun, dieses bittere Anekdötchen, mit dem Kiesby seinen Roman HEMMERSMOOR beginnen lässt, ist lediglich Vorgeschmack. Die grausame Hauptrolle spielen die Kinder des Dorfes. Doch wir reden hier nicht von Lausbubenstreichen. Das Kind als Verkörperung schierer Boshaftigkeit, Verursacher unglaublich gewalttätiger, herzloser Greultaten, aus niedersten Instinkten.
Bei aller Märchenhaftigkeit, erzählt Kiesby in frappierend direkter Konfrontation, die dem Ungeheurlichen Normalität und Selbstverständlichkeit verleiht, dass es einem kalte Schauer über den Rücken jagt.

Wer sich nicht fügt, wer nicht passt, oder besser: der Nagel der aus der Gemeinschaft heraussteht, muss gezogen oder eingeschlagen werden!

„Hemmersmoor“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Fünf Freunde leben in einem kleinen, norddeutschen Dorf namens Hemmersmoor, das hört sich so nett und friedlich an, aber so ist es gar nicht! Christian, Alex, Linde, Anke und Martin haben eine von Aberglauben, Mißtrauen und Schroffheit geprägte Kindheit, die oft in Grausamkeit endete.
Jahre später treffen sie sich auf Anke´s Beerdigung
Fünf Freunde leben in einem kleinen, norddeutschen Dorf namens Hemmersmoor, das hört sich so nett und friedlich an, aber so ist es gar nicht! Christian, Alex, Linde, Anke und Martin haben eine von Aberglauben, Mißtrauen und Schroffheit geprägte Kindheit, die oft in Grausamkeit endete.
Jahre später treffen sie sich auf Anke´s Beerdigung wieder und jeder der vier erinnert sich an sein ganz persönliches Grauen. Während man Stefan Kiesbye`s Roman liest, treibt es einem Schauer über den Rücken!

„"Bestie Kind?!"“

Susanne Leonhardt-Schmidt, Thalia-Buchhandlung Zwickau

An der Anzahl der Rezensionen sieht man, dass dieses Buch auf Interesse stößt und sehr unterschiedlich beurteilt wird. Auch ich bin mir noch nicht im Klaren, wie ich es finde. Einseits ist es gut lesbar und unterhaltsam geschrieben. Andererseit sind die vielen Gewalttaten fast unerträglich. Der Titel läßt eine mystische Story vermuten. An der Anzahl der Rezensionen sieht man, dass dieses Buch auf Interesse stößt und sehr unterschiedlich beurteilt wird. Auch ich bin mir noch nicht im Klaren, wie ich es finde. Einseits ist es gut lesbar und unterhaltsam geschrieben. Andererseit sind die vielen Gewalttaten fast unerträglich. Der Titel läßt eine mystische Story vermuten. Doch es bewahrheitet sich mal wieder, daß der Mensch keine Monstren braucht. Er ist sich selbst der größte Feind.

„Trügerische Dorfidylle“

Angela Franke, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Die Bewohner des kleinen norddeutschen Dorfes haben alle ein schmutziges Geheimnis.
Gerüchte, Aberglaube und Inzest beherrschen die Dorfbewohner.
Dadurch werden die jungen Leute zu herzlosen Menschen.
Sie lassen sich ungewöhnlich grausame und schaurige Streiche einfallen, die alle furchtbar ausgehen.
Beim Lesen stellen sich einem
Die Bewohner des kleinen norddeutschen Dorfes haben alle ein schmutziges Geheimnis.
Gerüchte, Aberglaube und Inzest beherrschen die Dorfbewohner.
Dadurch werden die jungen Leute zu herzlosen Menschen.
Sie lassen sich ungewöhnlich grausame und schaurige Streiche einfallen, die alle furchtbar ausgehen.
Beim Lesen stellen sich einem die Nackenhaare auf.
Unglaublich schaurig!

„Ein Schauerroman für gehobene Ansprüche“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Martin, Alex, Christian, Anke und Linde wachsen Jahre nach dem Krieg in einem Dorf in Norddeutschland auf. Es herrscht eine Atmosphäre von Aberglauben, Inzest und Gewalt. Düstere Geheimnisse werden streng gehütet. Am Grab von Anke, Jahrzehnte später, treffen sich die Freunde wieder....

Stefan Kiesbye braucht nicht viele Worte, um
Martin, Alex, Christian, Anke und Linde wachsen Jahre nach dem Krieg in einem Dorf in Norddeutschland auf. Es herrscht eine Atmosphäre von Aberglauben, Inzest und Gewalt. Düstere Geheimnisse werden streng gehütet. Am Grab von Anke, Jahrzehnte später, treffen sich die Freunde wieder....

Stefan Kiesbye braucht nicht viele Worte, um uns einen eiskalten Schauer nach dem anderen über den Rücken zu jagen. Das großartige Cover verspricht zuviel: Kein Licht führt aus dem Dunkel einer solchen Kindheit heraus. Phantastisch, düster, tief beeindruckend!

„Hemmersmoor ist der Eingang zur Hölle“

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

stand auf der Rückseite. So, dachte ich, das wollen wir doch mal sehen.
Das Buch ist verstörend, in jedem Kapitel wird gemordet, als wäre es etwas alltägliches. Was mich aber am meisten erstaunt hat, die Geschichten spielen nicht etwa über die Jahrhunderte verstreut sondern nur in einem Zeitraum von 30 Jahren.
Ein ganzer Ort ohne
stand auf der Rückseite. So, dachte ich, das wollen wir doch mal sehen.
Das Buch ist verstörend, in jedem Kapitel wird gemordet, als wäre es etwas alltägliches. Was mich aber am meisten erstaunt hat, die Geschichten spielen nicht etwa über die Jahrhunderte verstreut sondern nur in einem Zeitraum von 30 Jahren.
Ein ganzer Ort ohne Gewissen. Wahrlich teuflisch.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
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14
2
3
3

Im Hemmersmoor
von MsBookeria am 10.12.2011

Hemmersmoor ist ein Roman über ein kleines Dorf, weit abgelegen von der Zivilisation mitten im Moor. Es behandelt kapitelweise aus abwechselnder Sicht die Kindheit und Jugend einiger Bewohner des Dorfes. Es ist ab der ersten Seite fesselnd und zieht den Leser in seinen Bann. Das Buch hat gerade mal 206... Hemmersmoor ist ein Roman über ein kleines Dorf, weit abgelegen von der Zivilisation mitten im Moor. Es behandelt kapitelweise aus abwechselnder Sicht die Kindheit und Jugend einiger Bewohner des Dorfes. Es ist ab der ersten Seite fesselnd und zieht den Leser in seinen Bann. Das Buch hat gerade mal 206 Seiten, aber eine doch sehr dichte Handlung. Es werden viele Themen angerissen wie Inzest, Gewalt, Vergewaltigung, Mord, Selbstjustiz, Eifersucht und der Wunsch mehr aus seinen Leben zu machen, was nicht unbedingt mit Erfolg gekrönt ist. Ein wenig wirkt es wie ein Experiment unter dem Titel. „Was passiert, wenn ich eine kleine überschaubare Gruppe von Menschen, weitestgehend abgeschieden von anderen, zusammenbringe und beobachte, was dabei herauskommt“. Und das Ergebnis ist wirklich erschütternd. Es ist ein wenig so, wie bei einem schlimmen Unfall, irgendwie muss jeder doch hinschauen und genau beobachten, was passiert. Der Schreibstil ist flüssig und, der Autor benutzt gut gegliederte Sätze und die Sprache dahinter wirkt ansprechend und nicht zu einfach, natürlich benutzten aber die Bewohner des Dorfes dabei meist eine einfache Sprache, da sie meistes von geringerer Bildung sind. Die Charaktere wirken ziemlich authentisch und nicht aufgesetzt oder unglaubwürdig. Schade finde ich, dass das Buch nicht noch etwas länger war. Das Ende bzw. der Epilog wirkte dann noch etwas aus der Geschichte herausgerissen und schließt sich dann dem Prolog wieder an. Ich denke das Buch ist nicht unbedingt für jeden etwas, zeitweise gibt es unheimliche Szenen und das Buch lebt auch durch den Aberglaube der Menschen. Dieser wird aber nicht zu Nichte gemacht wird, sondern in dem Buch oft so dargestellt wird, als wäre wirklich alles genauso geschehen, auch wenn es unrealistisch wäre. Oft wird der Leser daher alleine gelassen mit der Frage, ob es wohl wirklich so abgelaufen ist oder noch einen anderen, dem Leser nicht erschließbaren Grund, für die Geschehnisse gibt. Ich denke dies macht mit den besonderen Charme des Buches aus. Ich fand das Buch wirklich gut und kann es nur empfehlen, wenn man auf diese Art Bücher steht. Ich denke auch, dass der Buchumschlag gut zu dem Buch passt und den unheimlichen Unterton sehr gut trifft.

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Der Eingang zur Hölle, wahrlich...
von AKRD am 13.06.2015

Stephan Kiesbye erzählt mit „Hemmersmohr“ über das gleichnamige Dorf und bezeichnet dieses als „den Eingang zur Hölle“, was meines Erachtens nach nicht übertrieben ist, denn mit Inzest, Gewalt, Intrigen, Mord, „Hexenverfolgung“, Irrlichtern und Aberglauben ist so ziemlich alles dabei, was einen guten Krimi ausmacht. Kiesbye nutzt abwechselnd verschiedenen Erzählperspektiven:... Stephan Kiesbye erzählt mit „Hemmersmohr“ über das gleichnamige Dorf und bezeichnet dieses als „den Eingang zur Hölle“, was meines Erachtens nach nicht übertrieben ist, denn mit Inzest, Gewalt, Intrigen, Mord, „Hexenverfolgung“, Irrlichtern und Aberglauben ist so ziemlich alles dabei, was einen guten Krimi ausmacht. Kiesbye nutzt abwechselnd verschiedenen Erzählperspektiven: Christian, Martin, Linde oder Anke, vier jungendliche Freunde, deren Schicksal miteinander verwoben ist, berichten von ihren Erlebnissen und Taten, was den Leser regelrecht strudelartig in dieses Dorf zieht, als sei man dabei gewesen. Man kann sich den Erzählungen der Protagonisten irgendwie einfach nicht entziehen, schildern sie auch noch so schreckliche Verfehlungen der Dorfbewohner. Durch das Moor wirkt die Geschichte düster und atmosphärisch und der Autor schafft es, sich mit den ganz großen, amerikanischen Namen zu messen, die dieses Genre ja leider oft für sich beanspruchen. Die Leseprobe hatte mich schon gefesselt, der ganze Roman hat mich nun überzeugt. Ich kann ihn gar nicht recht zusammenfassen, soviel geschieht in Hemmersmohr. Stefan Kiesbye schreibt offen und eingängig, man fühlt als Leser mit und kann Vieles nachvollziehen, da er bekannte und immer wieder auch in den Medien präsente Themen aufgreift und schonungslos schildert; uns quasi „den Spiegel vorhält“. Und doch wirkt das Dorf Hemmermoor auch leicht weltfremd, man mag sich gar nicht recht vorstellen, dass es so ein Dorf geben könnte... Könnte es aber. Die verschworene Dorfgemeinschaft zumindestens kann ich mir auch in der heutigen Zeit ganz gut vorstellen. Mein Urteil: ein sehr gutes und wirklich spannendes Buch - eine Mischung aus Krimi, Drama und Horrorroman, das absolut die Höchstpunktzahl verdient hat ! Ich hätte mir mehr als nur 206 Seiten gewünscht !

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Hemmersmoor
von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2015

Schon der Titel lässt einem kalte Schauer über den Rücken laufen. Und erst das Cover: ich finde es supertoll! Hemmersmoor ist ein kleines Dorf in Norddeutschland, wo sich so gut wie niemand hin verirrt. Und verirrt sich doch einer mal hin, dann könnte es ihm schlecht ergehen! Hier wachsen Christian und... Schon der Titel lässt einem kalte Schauer über den Rücken laufen. Und erst das Cover: ich finde es supertoll! Hemmersmoor ist ein kleines Dorf in Norddeutschland, wo sich so gut wie niemand hin verirrt. Und verirrt sich doch einer mal hin, dann könnte es ihm schlecht ergehen! Hier wachsen Christian und seine Freunde Alex, Martin, Anke und Linde zusammen auf und erleben allerhand Schauriges in diesem kleinen Dorf, das geprägt ist von Eiseskälte, Misstrauen und Aberglauben. Jahre später, als alle schon alt sind, treffen sie sich auf der Beerdigung von Anke und dort tritt so manches zu Tage. Ob es Morde sind, die einfach nur so nebenher aus Versehen passiert sind, oder Freundschaften, die zerbrochen sind, weil Neid und Missgunst stärker waren. Alles ist mit dabei! Die fünf Freunde erzählen abwechselnd in den Kapiteln ihre Geschichte und das macht das Ganze so interessant. Ich habe diesen schaurigen Thriller in zwei Tagen verschlungen!

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Hemmersmoor, der Eingang zur Hölle...
von CabotCove aus Lemgo am 15.09.2014

Da hat der Autor nicht übertrieben... Ich ging ganz erwartungslos an das Buch heran und war absolut begeistert. So schnell hatte ich selten ein Buch gelesen ! Stephan Kiesbye´s Geschichte um vier Jugendfreunde, zwei Jungen und zwei Mädchen, in einem kleinen Dorf im norddeutschen Teufelsmoor, packt einen von der ersten Seite... Da hat der Autor nicht übertrieben... Ich ging ganz erwartungslos an das Buch heran und war absolut begeistert. So schnell hatte ich selten ein Buch gelesen ! Stephan Kiesbye´s Geschichte um vier Jugendfreunde, zwei Jungen und zwei Mädchen, in einem kleinen Dorf im norddeutschen Teufelsmoor, packt einen von der ersten Seite an und lässt einen auch nicht mehr aus seinen "Krallen". Man schwankt zwischen Entsetzen ob der grausamen Taten der Dorfbewohner und ungläubigem Staunen, das sowas überhaupt möglich ist und sie damit durchkommen. Kiesbye beleuchtet sehr detailliert menschliche Abgründe - manch anderer Autor hätte vielleicht an der einen oder anderen Stelle gezögert, aber Kiesbye schreibt schonungslos weiter, was allerdings auch den Reiz dieses Buches ausmacht. Die Kapitel werden abwechselnd von einem der vier jungen Freunde erzählt und diese unterschiedlichen Wahrnehmungen und Charaktere geben dem Buch zusätzlich Würze, auch wenn es das bei einem einzigen Erzähler meiner Meinung auch absolut gehabt hätte. Fazit: ein wenig brutal manchmal, nichts für Angsthasen, düster-dunkel, beklemmend, aber spannend und für mich absolut ein Buch, das viel mehr Leser verdient hat !

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Schaurige Abgründe..
von Jasmin Rickenberg aus Lemgo am 14.03.2012

Ein unscheinbares kleines Dorf am Rande von Nirgendwo... Bewohner, die über alle Maßen zusammen halten um ihre grausamen Geheimnisse zu hüten... Kinder, die mit erschreckender Gefühlskälte die dunkelsten Abgründe des Menschen ans Tageslicht bringen... Mord, Missbrauch, ein verlassenes KZ, Sadismus, Neid..all dies ist Hemmersmoor. Dies ist kein Thriller im eigentlichen... Ein unscheinbares kleines Dorf am Rande von Nirgendwo... Bewohner, die über alle Maßen zusammen halten um ihre grausamen Geheimnisse zu hüten... Kinder, die mit erschreckender Gefühlskälte die dunkelsten Abgründe des Menschen ans Tageslicht bringen... Mord, Missbrauch, ein verlassenes KZ, Sadismus, Neid..all dies ist Hemmersmoor. Dies ist kein Thriller im eigentlichen Sinne, der Horror wird vielmehr durch die sachliche Beschreibung der Grausamkeiten vermittelt. Ein schaurig schonungsloses Buch, bei dem es sich lohnt, es ein weiteres Mal zu lesen.

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Gruselig
von Juliane Sch. aus Coesfeld am 23.07.2011

Dieses Buch ist wirklich ein typisches Buch was man lesen sollte, wenn es draußen dunkel und schon spät ist, denn unter der Bettdecke wirkt das Buch noch viel schauriger und atemraubender als es schon ist. Der Autor erzählt uns die Geschichten die die 5 Protagonisten in Hemmersmoor erlebt haben. Mord,... Dieses Buch ist wirklich ein typisches Buch was man lesen sollte, wenn es draußen dunkel und schon spät ist, denn unter der Bettdecke wirkt das Buch noch viel schauriger und atemraubender als es schon ist. Der Autor erzählt uns die Geschichten die die 5 Protagonisten in Hemmersmoor erlebt haben. Mord, Verrat und Brutalität. Manchmal mag man garnicht glauben was man grade gelesen hat. Sehr düster aber trotzdem eine super Bett-Lektüre!

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Erschreckend, schaurig......
von Dietmar Behneke aus Wildau am 10.07.2011

Erschreckende, unheimliche und durch und durch böse Gestalten sind es, die uns Stefan Kiesbye in seinem Schauerroman „Hemmersmoor“ präsentiert. In diesem Ort scheint das Böse zu wohnen und zu Anfang fällt es schwer, sich in die abgründigen Winkel der menschlichen Seele einzuschleichen. Kiesbye führt uns vor Augen, wie tiefschwarz... Erschreckende, unheimliche und durch und durch böse Gestalten sind es, die uns Stefan Kiesbye in seinem Schauerroman „Hemmersmoor“ präsentiert. In diesem Ort scheint das Böse zu wohnen und zu Anfang fällt es schwer, sich in die abgründigen Winkel der menschlichen Seele einzuschleichen. Kiesbye führt uns vor Augen, wie tiefschwarz die Abgründe sein können, die hinter einer scheinbar harmlosen und gutbürgerlichen Fassade lauern. Inzest, Vergewaltigung und Mord verbergen sich oftmals unter dem Deckmantel der Solidität. Doch wo man zu Beginn noch fassungslos und angewidert den Kopf schüttelt, findet man sich im Laufe der Zeit mehr und mehr in die unheimliche und andersartige Geschichte ein und folgt ihr bald schon atemlos.

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Wahrlich das Tor zur Hölle
von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2011

Kennen Sie die Stephen King-Verfilmung "Needful Things"? Hemmersmorr hat mich an genau diesen Film erinnert. Eine krasse Geschichte, die abwechselnd aus der Sicht der 5 Freunde erzählt wird und man immer tiefer in die schwarze Seele des kleinen Dorfes gezogen wird. Nicht nur, dass die Bewohner alle ihre dunklen Geheimnisse haben,... Kennen Sie die Stephen King-Verfilmung "Needful Things"? Hemmersmorr hat mich an genau diesen Film erinnert. Eine krasse Geschichte, die abwechselnd aus der Sicht der 5 Freunde erzählt wird und man immer tiefer in die schwarze Seele des kleinen Dorfes gezogen wird. Nicht nur, dass die Bewohner alle ihre dunklen Geheimnisse haben, sondern dass sie offenbar auch über keine erkennbare Moral oder Ethik verfügen. Hat mich unheimlich in seinen Bann gezogen und erschreckt.

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Hemmersmoor
von einer Kundin/einem Kunden am 20.03.2011

Schon der Titel lässt einem kalte Schauer über den Rücken laufen. Und erst das Cover: ich finde es supertoll! Hemmersmoor ist ein kleines Dorf in Norddeutschland, wo sich so gut wie niemand hin verirrt. Und verirrt sich doch einer mal hin, dann könnte es ihm schlecht ergehen! Hier wachsen Christian und... Schon der Titel lässt einem kalte Schauer über den Rücken laufen. Und erst das Cover: ich finde es supertoll! Hemmersmoor ist ein kleines Dorf in Norddeutschland, wo sich so gut wie niemand hin verirrt. Und verirrt sich doch einer mal hin, dann könnte es ihm schlecht ergehen! Hier wachsen Christian und seine Freunde Alex, Martin, Anke und Linde zusammen auf und erleben allerhand Schauriges in diesem kleinen Dorf, das geprägt ist von Eiseskälte, Misstrauen und Aberglauben. Jahre später, als alle schon alt sind, treffen sie sich auf der Beerdigung von Anke und dort tritt so manches zu Tage. Ob es Morde sind, die einfach nur so nebenher aus Versehen passiert sind, oder Freundschaften, die zerbrochen sind, weil Neid und Missgunst stärker waren. Alles ist mit dabei! Die fünf Freunde erzählen abwechselnd in den Kapiteln ihre Geschichte und das macht das Ganze so interessant. Ich habe diesen schaurigen Thriller in zwei Tagen verschlungen!

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Im Hemmersmoor
von MsBookeria am 18.10.2011

Hemmersmoor ist ein Roman über ein kleines Dorf, weit abgelegen von der Zivilisation mitten im Moor. Es behandelt kapitelweise aus abwechselnder Sicht die Kindheit und Jugend einiger Bewohner des Dorfes. Es ist ab der ersten Seite fesselnd und zieht den Leser in seinen Bann. Das Buch hat gerade mal 206... Hemmersmoor ist ein Roman über ein kleines Dorf, weit abgelegen von der Zivilisation mitten im Moor. Es behandelt kapitelweise aus abwechselnder Sicht die Kindheit und Jugend einiger Bewohner des Dorfes. Es ist ab der ersten Seite fesselnd und zieht den Leser in seinen Bann. Das Buch hat gerade mal 206 Seiten, aber eine doch sehr dichte Handlung. Es werden viele Themen angerissen wie Inzest, Gewalt, Vergewaltigung, Mord, Selbstjustiz, Eifersucht und der Wunsch mehr aus seinen Leben zu machen, was nicht unbedingt mit Erfolg gekrönt ist. Ein wenig wirkt es wie ein Experiment unter dem Titel. „Was passiert, wenn ich eine kleine überschaubare Gruppe von Menschen, weitestgehend abgeschieden von anderen, zusammenbringe und beobachte, was dabei herauskommt“. Und das Ergebnis ist wirklich erschütternd. Es ist ein wenig so, wie bei einem schlimmen Unfall, irgendwie muss jeder doch hinschauen und genau beobachten, was passiert. Der Schreibstil ist flüssig und, der Autor benutzt gut gegliederte Sätze und die Sprache dahinter wirkt ansprechend und nicht zu einfach, natürlich benutzten aber die Bewohner des Dorfes dabei meist eine einfache Sprache, da sie meistes von geringerer Bildung sind. Die Charaktere wirken ziemlich authentisch und nicht aufgesetzt oder unglaubwürdig. Schade finde ich, dass das Buch nicht noch etwas länger war. Das Ende bzw. der Epilog wirkte dann noch etwas aus der Geschichte herausgerissen und schließt sich dann dem Prolog wieder an. Ich denke das Buch ist nicht unbedingt für jeden etwas, zeitweise gibt es unheimliche Szenen und das Buch lebt auch durch den Aberglaube der Menschen. Dieser wird aber nicht zu Nichte gemacht wird, sondern in dem Buch oft so dargestellt wird, als wäre wirklich alles genauso geschehen, auch wenn es unrealistisch wäre. Oft wird der Leser daher alleine gelassen mit der Frage, ob es wohl wirklich so abgelaufen ist oder noch einen anderen, dem Leser nicht erschließbaren Grund, für die Geschehnisse gibt. Ich denke dies macht mit den besonderen Charme des Buches aus. Ich fand das Buch wirklich gut und kann es nur empfehlen, wenn man auf diese Art Bücher steht. Ich denke auch, dass der Buchumschlag gut zu dem Buch passt und den unheimlichen Unterton sehr gut trifft.

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Unglaubliche Geschichten
von Nijura aus Oberfranken am 04.10.2011

In dem norddeutschen Dorf Hemmersmoor regiert nach dem Krieg der Aberglaube und Zugezogene werden misstrauisch beäugt und gemieden. Die meisten Bewohner leben ein einfaches Leben und verdienen ihr Geld mit Torfstechen. Anlässlich Ankes Beerdigung treffen sich Martin, Christian, Linde und Alex, die in dem Dorf ihre Kindheit miteinander verbracht... In dem norddeutschen Dorf Hemmersmoor regiert nach dem Krieg der Aberglaube und Zugezogene werden misstrauisch beäugt und gemieden. Die meisten Bewohner leben ein einfaches Leben und verdienen ihr Geld mit Torfstechen. Anlässlich Ankes Beerdigung treffen sich Martin, Christian, Linde und Alex, die in dem Dorf ihre Kindheit miteinander verbracht haben, nach ca. 40 Jahren in Hemmersmoor wieder. Nicht alle Erinnerungen sind schön.... Meine Meinung: Ich war fasziniert von dem Schreibstil des Autors Stefan Kiesbye. Das Buch ist was ganz besonderes. Die düsteren Geschichten werden abwechselnd aus vier verschiedenen Perspektiven (denen von Martin, Christian, Linde und Anke), immer in der Ich-Form erzählt. Dabei wirkt der Stil eher beiläufig und distanziert. An und für sich ist jede Erzählung eine separate Schauergeschichte und wie ich finde harter Tobak. Ein kalter Schauer überlief mich bei all den Grausamkeiten, die in und um den Ort stattgefunden haben. Mit welcher Kaltherzigkeit auch die Erzähler in diese Gräueltaten verstrickt waren. Mord, Vergewaltigung und Inzest sind nur ein kleiner Teil davon… Ich bin froh, dieses Buch doch noch entdeckt zu haben. Vom Cover und vom Titel her hat es mich nämlich gar nicht angezogen, aber der Roman ist wirklich klasse! Fazit: Wer gerne morbide Geschichten mag, kommt hier voll auf seine Kosten!

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Wohin auch das Auge blicket - Moor und Heide nur ringsum
von sabatayn76 am 14.08.2011

Inhalt: Christian kehrt zur Beerdigung seiner Schulfreundin Anke in sein Heimatdorf Hemmersmoor zurück. Dort trifft er auf seine früheren Freunde Alex, Linde und Martin und wird mit Erinnerungen an alte Zeiten konfrontiert. Im weiteren Verlauf des Buches erzählen Christian, Linde, Martin und Anke von ihrer Kindheit und ihrer Jugend... Inhalt: Christian kehrt zur Beerdigung seiner Schulfreundin Anke in sein Heimatdorf Hemmersmoor zurück. Dort trifft er auf seine früheren Freunde Alex, Linde und Martin und wird mit Erinnerungen an alte Zeiten konfrontiert. Im weiteren Verlauf des Buches erzählen Christian, Linde, Martin und Anke von ihrer Kindheit und ihrer Jugend im abgelegenen Hemmersmoor, von düsteren Geheimnissen, von Mord, Inzest, Aberglaube, Fremdenangst und Gewalt. Mein Eindruck: 'Hemmersmoor' beginnt sehr atmosphärisch und vielversprechend, lässt meiner Meinung nach jedoch im weiteren Verlauf etwas nach. Die Schilderungen der Kindheitserlebnisse und der Begebenheiten in Hemmersmoor sind oft beklemmend, jedoch stets distanziert und in verhältnismäßig sachlichem Ton erzählt. So wie die Dorfbewohner dem ganzen Geschehen eher unemotional entgegentreten, war auch ich beim Lesen immer weniger berührt und immer mehr abgeklärt. Ein wenig habe ich den roten Faden vermisst, was dazu führt, dass man nicht das Gefühl bekommt, eine in sich konsistente und aufeinander aufbauende Geschichte zu lesen, sondern eher von tragischen Ereignissen berichtet wird, die bisweilen aus dem Kontext gerissen scheinen. Mein Resümee: Ein düsterer und stimmungsvoller Roman mit einigen Schwächen.

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Wohin auch das Auge blicket - Moor und Heide nur ringsum
von sabatayn76 aus Deutschland am 14.08.2011

Inhalt: Christian kehrt zur Beerdigung seiner Schulfreundin Anke in sein Heimatdorf Hemmersmoor zurück. Dort trifft er auf seine früheren Freunde Alex, Linde und Martin und wird mit Erinnerungen an alte Zeiten konfrontiert. Im weiteren Verlauf des Buches erzählen Christian, Linde, Martin und Anke von ihrer Kindheit und ihrer Jugend... Inhalt: Christian kehrt zur Beerdigung seiner Schulfreundin Anke in sein Heimatdorf Hemmersmoor zurück. Dort trifft er auf seine früheren Freunde Alex, Linde und Martin und wird mit Erinnerungen an alte Zeiten konfrontiert. Im weiteren Verlauf des Buches erzählen Christian, Linde, Martin und Anke von ihrer Kindheit und ihrer Jugend im abgelegenen Hemmersmoor, von düsteren Geheimnissen, von Mord, Inzest, Aberglaube, Fremdenangst und Gewalt. Mein Eindruck: 'Hemmersmoor' beginnt sehr atmosphärisch und vielversprechend, lässt meiner Meinung nach jedoch im weiteren Verlauf etwas nach. Die Schilderungen der Kindheitserlebnisse und der Begebenheiten in Hemmersmoor sind oft beklemmend, jedoch stets distanziert und in verhältnismäßig sachlichem Ton erzählt. So wie die Dorfbewohner dem ganzen Geschehen eher unemotional entgegentreten, war auch ich beim Lesen immer weniger berührt und immer mehr abgeklärt. Ein wenig habe ich den roten Faden vermisst, was dazu führt, dass man nicht das Gefühl bekommt, eine in sich konsistente und aufeinander aufbauende Geschichte zu lesen, sondern eher von tragischen Ereignissen berichtet wird, die bisweilen aus dem Kontext gerissen scheinen. Mein Resümee: Ein düsterer und stimmungsvoller Roman mit einigen Schwächen.

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Hemmersmoor - ein Horrorroman
von Nefret am 18.07.2011

Hemmersmoor ist ein kleines Dorf in Norddeutschland. Die Einwohner leben abgeschottet von der Außenwelt. Christian, Martin, Linde und Anke verbringen dort nach dem zweiten Weltkrieg ihre Kindheit. Es herrscht Aberglaube, Gewalt und Inzest. Wenn "Hemmersmoor" als Schauerroman angepriesen wird, dann ist das nicht übertrieben. Ich würde dieses Buch sogar als... Hemmersmoor ist ein kleines Dorf in Norddeutschland. Die Einwohner leben abgeschottet von der Außenwelt. Christian, Martin, Linde und Anke verbringen dort nach dem zweiten Weltkrieg ihre Kindheit. Es herrscht Aberglaube, Gewalt und Inzest. Wenn "Hemmersmoor" als Schauerroman angepriesen wird, dann ist das nicht übertrieben. Ich würde dieses Buch sogar als einen Horrorroman bezeichnen. Innerhalb der Dorfgemeinschaft werden die scheußlichsten Verbrechen begangen, wie beispielsweise Kindsmord oder Missbrauch. Doch kaum eine dieser Taten wird geahndet, Schuldbewußtsein ist erst recht nicht vorhanden. Dabei werden alle grausigen Ereignisse absolut nüchtern erzählt, was den Horror noch steigert. Allerdings würde ich empfehlen, das Buch nicht am Stück zu lesen. Irgendwann stumpft der Leser ob der Grausamkeiten ab, zumindest ist es mir so gegangen. Es kaum noch, das Vorherige zu toppen. Am Ende fügen sich die einzelnen Kapitel, die fast an Episoden erinnern, zu einer Einheit zusammen. Dank einer Entdeckung, die Christian macht, betrachtet der Leser die geschilderten Ereignisse in einem ganz anderen Licht. ACHTUNG SPOILER (nicht weiter lesen, wenn das Ende noch unbekannt ist): Christian entdeckt in der Nähe von Hemmersmoor ein verlassenes Straflager aus der Nazizeit. Vielleicht liege ich mit meiner Theorie völlig falsch, aber für mich stellen Hemmersmoor und seine Einwohner Täter aus dem 3. Reich dar. In Hemmersmoor wird weggesehen und unter den Teppich gekehrt. Die Täter werden nicht bestraft und leben später als angesehene Bürger ohne sich einer Schuld bewußt zu sein. Ich äußer mich selten zu einem Cover, aber dieses finde ich sehr gelungen. Es spiegelt perfekt die Athmosphäre des Buchs wieder. Fazit: Hemmersmoor ist tatsächlich das Tor zur Hölle.

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Hemmersmoor
von einer Kundin/einem Kunden am 14.07.2011

Auf dem Bucheinband steht: „Hemmersmoor ist der Eingang zur Hölle“ – Definitiv, der Autor hat recht! Solche sinnlose Gewalt, Missgeschicke und Unglücke habe ich noch nie erlebt. Ein Unglück ist an das andere gereiht und das ein oder andere Mal fragte ich mich beim Lesen, wer denn eigentlich nicht stirbt... Auf dem Bucheinband steht: „Hemmersmoor ist der Eingang zur Hölle“ – Definitiv, der Autor hat recht! Solche sinnlose Gewalt, Missgeschicke und Unglücke habe ich noch nie erlebt. Ein Unglück ist an das andere gereiht und das ein oder andere Mal fragte ich mich beim Lesen, wer denn eigentlich nicht stirbt oder ermordet wird. Das Buch handelt von einer kleinen Dorfgemeinde die vermutlich lange Zeit vor der Wende lebt. Der Alltag der Bewohner wird durch alte Bräuche und Hexengeschichten bestimmt. Ein fortschrittliches modernes Denken ist da fehl am Platz, sie sind abergläubisch und sehr von Traditionen geprägt. Die Erzählweise finde ich sehr interessant und gut aufgebaut. In der Anfangsszene treffen sich alte und ehemalige Freunde zu einer Beerdigung in Hemmersmoor wieder. Alle anderen Handlungen werden aus Sicht von den einzelnen Personen erzählt aus der Zeit, als sie noch Kinder waren. Die einzelnen Geschichten gleichen Tagebucheinträgen und überlappen sich, sodass der Leser nicht nur von einer erzählenden Person die Gedankengänge kennt und viele der Handlungen nachvollziehen kann. Obwohl, das Wort „nachvollziehen“ dürfte ich hier eigentlich nicht benutzen, denn viele der Gewalttaten konnte ich und sicherlich auch andere Leser nicht verstehen. Wie schon erwähnt, wird das Leben der Bewohner durch Aberglaube bestimmt, welches sie oftmals zu unmoralischen Handlungen zwingt und nicht einmal vor dem Gesetz halt machen lässt. Den Inhalt hatte ich mir nach der LP etwas anders vorgestellt, nur wie anders kann ich leider auch nicht sagen. Als etwas Besonderes sehe ich das es bei diesem Buch kein „Happy End“ gibt an. Eigentlich sind die Erzählungen der Kinder nur aneinander gereihte, sich überschneidende, erlebte Geschichten, ohne tieferen Inhalt und Sinn. Es folgt keine Lehre heraus, höchstens das man sieht, was der Aberglaube und der Dorfgemeinschafts-Gruppenzwang alles anrichten kann. Als ich das Buch auspackte war ich etwas erschrocken und fragte mich, wann ich das letzte Mal so ein dünnes Buch in der Hand hielt. Ich hatte mehr als nur gut 200 Seiten erwartet, aber wenn ich mir überlege wie viele Menschen bei einem 400-Seiten-Buch hätten sterben müssen, bin ich doch ganz froh darüber. Zu dem Bild-Cover kann ich nur sagen, das es richtig gut ausgewählt wurde. Es passt perfekt zu dem Inhalt und dem grausamen Schauplatz. Trotzt doch so manchen kleinen Makeln, fand ich das Buch sehr gut und würde es weiter empfehlen, wenn man „mal schnell“ ein Buch zwischendurch lesen will. Obwohl der Aha-Effekt und die Lehre, die man daraus ziehen könnte, ausbleibt, denkt man, zumindest ich, noch viel und oft darüber nach. - Die armen Kinder -

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Unheimlich
von Janine2610 am 27.05.2011

Dass, was die 5 Jugendfreunde Christian, Alex, Martin, Anke und Linde abwechselnd, kapitelweise erzählen ist teilweise ziemlich unheimlich, Angst einflössend und makaber.. Es scheint so, als wäre Hemmersmoor verflucht worden. Ein Ort, wo Glück nicht existiert. Verschiedene Situationen im Buch, mitunter auch aufregende Szenen, sind so sachlich und abgestumpft beschrieben,... Dass, was die 5 Jugendfreunde Christian, Alex, Martin, Anke und Linde abwechselnd, kapitelweise erzählen ist teilweise ziemlich unheimlich, Angst einflössend und makaber.. Es scheint so, als wäre Hemmersmoor verflucht worden. Ein Ort, wo Glück nicht existiert. Verschiedene Situationen im Buch, mitunter auch aufregende Szenen, sind so sachlich und abgestumpft beschrieben, aber auf eine faszinierende Art und Weise, so dass ich gar nicht anders konnte, als weiter zu lesen..

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Düstere Dorfgeschichte(n)
von Toschi3 aus Königswinter am 26.03.2011

Nach dem Tod seiner Frau und einer früheren Freundin kehrt Christian in sein Heimatdorf Hemmersmoor zurück. Doch mit seiner Rückkehr kommen auch all die grausamen Geschehnisse zurück, die seine Kindheit und Jugend begleitet haben. Auch seine ehemaligen Kameraden erinnern sich – gemeinsam zeichnen ihre Rückblenden ein grausames Bild eines... Nach dem Tod seiner Frau und einer früheren Freundin kehrt Christian in sein Heimatdorf Hemmersmoor zurück. Doch mit seiner Rückkehr kommen auch all die grausamen Geschehnisse zurück, die seine Kindheit und Jugend begleitet haben. Auch seine ehemaligen Kameraden erinnern sich – gemeinsam zeichnen ihre Rückblenden ein grausames Bild eines allzu einsamen Dorfes ... In diesem Buch verbindet der Autor Stefan Kiesbye die Elemente eines klassischen Schauerromans mit denen eines Krimis. Jeweils in der Ich-Perspektive lässt er die früheren Freunde aus ihren Erinnerungen berichten. Dunkel, düster und grausam wachsen die Kinder in der Nachkriegszeit in dem kleinen, abgelegenen Dorf auf. Körperliche und seelische Grausamkeiten sind für sie, sowohl als Opfer als auch als Täter, nichts Ungewöhnliches. Mit geschickten Überblendungen in den einzelnen tagebuchartigen Erinnerungen gelingt es dem Autor hervorragend, den Leser im Geschehen zu halten und einen guten Spannungsbogen auszubauen. Erschreckt habe ich am Ende festgestellt, dass Kiesbye so gut erzählt, dass man das Geschehene fast für die Wahrheit halten könnte. Der Schreibstil ist gut zu lesen, nicht zu simpel aber sehr gut an die Zeit und die Gegend angepasst, in der die Handlung angesiedelt ist. Einziges Manko: das Buch ist leider mit gut 2ßß Seiten recht kurz geraten. Trotz der Düsternis hätte es gern etwas länger sein können. Fazit: grausames Gemälde einer verschworenen Gemeinschaft.

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Düstere Dorfgeschichte(n)
von Toschi3 aus Königswinter am 26.03.2011

Nach dem Tod seiner Frau und einer früheren Freundin kehrt Christian in sein Heimatdorf Hemmersmoor zurück. Doch mit seiner Rückkehr kommen auch all die grausamen Geschehnisse zurück, die seine Kindheit und Jugend begleitet haben. Auch seine ehemaligen Kameraden erinnern sich – gemeinsam zeichnen ihre Rückblenden ein grausames Bild eines... Nach dem Tod seiner Frau und einer früheren Freundin kehrt Christian in sein Heimatdorf Hemmersmoor zurück. Doch mit seiner Rückkehr kommen auch all die grausamen Geschehnisse zurück, die seine Kindheit und Jugend begleitet haben. Auch seine ehemaligen Kameraden erinnern sich – gemeinsam zeichnen ihre Rückblenden ein grausames Bild eines allzu einsamen Dorfes ... In diesem Buch verbindet der Autor Stefan Kiesbye die Elemente eines klassischen Schauerromans mit denen eines Krimis. Jeweils in der Ich-Perspektive lässt er die früheren Freunde aus ihren Erinnerungen berichten. Dunkel, düster und grausam wachsen die Kinder in der Nachkriegszeit in dem kleinen, abgelegenen Dorf auf. Körperliche und seelische Grausamkeiten sind für sie, sowohl als Opfer als auch als Täter, nichts Ungewöhnliches. Mit geschickten Überblendungen in den einzelnen tagebuchartigen Erinnerungen gelingt es dem Autor hervorragend, den Leser im Geschehen zu halten und einen guten Spannungsbogen auszubauen. Erschreckt habe ich am Ende festgestellt, dass Kiesbye so gut erzählt, dass man das Geschehene fast für die Wahrheit halten könnte. Der Schreibstil ist gut zu lesen, nicht zu simpel aber sehr gut an die Zeit und die Gegend angepasst, in der die Handlung angesiedelt ist. Einziges Manko: das Buch ist leider mit gut 2ßß Seiten recht kurz geraten. Trotz der Düsternis hätte es gern etwas länger sein können. Fazit: grausames Gemälde einer verschworenen Gemeinschaft.

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Düstere Dorfgeschichte(n)
von Toschi3 aus Königswinter am 26.03.2011

Nach dem Tod seiner Frau und einer früheren Freundin kehrt Christian in sein Heimatdorf Hemmersmoor zurück. Doch mit seiner Rückkehr kommen auch all die grausamen Geschehnisse zurück, die seine Kindheit und Jugend begleitet haben. Auch seine ehemaligen Kameraden erinnern sich – gemeinsam zeichnen ihre Rückblenden ein grausames Bild eines... Nach dem Tod seiner Frau und einer früheren Freundin kehrt Christian in sein Heimatdorf Hemmersmoor zurück. Doch mit seiner Rückkehr kommen auch all die grausamen Geschehnisse zurück, die seine Kindheit und Jugend begleitet haben. Auch seine ehemaligen Kameraden erinnern sich – gemeinsam zeichnen ihre Rückblenden ein grausames Bild eines allzu einsamen Dorfes ... In diesem Buch verbindet der Autor Stefan Kiesbye die Elemente eines klassischen Schauerromans mit denen eines Krimis. Jeweils in der Ich-Perspektive lässt er die früheren Freunde aus ihren Erinnerungen berichten. Dunkel, düster und grausam wachsen die Kinder in der Nachkriegszeit in dem kleinen, abgelegenen Dorf auf. Körperliche und seelische Grausamkeiten sind für sie, sowohl als Opfer als auch als Täter, nichts Ungewöhnliches. Mit geschickten Überblendungen in den einzelnen tagebuchartigen Erinnerungen gelingt es dem Autor hervorragend, den Leser im Geschehen zu halten und einen guten Spannungsbogen auszubauen. Erschreckt habe ich am Ende festgestellt, dass Kiesbye so gut erzählt, dass man das Geschehene fast für die Wahrheit halten könnte. Der Schreibstil ist gut zu lesen, nicht zu simpel aber sehr gut an die Zeit und die Gegend angepasst, in der die Handlung angesiedelt ist. Einziges Manko: das Buch ist leider mit gut 2ßß Seiten recht kurz geraten. Trotz der Düsternis hätte es gern etwas länger sein können. Fazit: grausames Gemälde einer verschworenen Gemeinschaft.

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Der Eingang der Hölle liegt in Hemmersmoor
von Beate aus Ludwigshafen am Rhein am 10.03.2011

Christian kehrt zurück in seinen Geburtsort Hemmersmoor, einem Ort an dem man noch immer an Geister und Hexen glaubt, und nimmt an der Beerdigung von seiner ehemaligen Freundin Anke teil. Außer ihm kommen noch Alex. Martin und Linde. Die fünf waren früher unzertrennlich, doch es ist etwas geschehen, denn... Christian kehrt zurück in seinen Geburtsort Hemmersmoor, einem Ort an dem man noch immer an Geister und Hexen glaubt, und nimmt an der Beerdigung von seiner ehemaligen Freundin Anke teil. Außer ihm kommen noch Alex. Martin und Linde. Die fünf waren früher unzertrennlich, doch es ist etwas geschehen, denn nach der Beerdidung pinkel Linde auf Ankes Grab. Was Hat Anke ihrer besten Freundin angetan? Wir reisen in der Zeit zurück in die Kindheit der Freunde. Abwechselnd erzählen sie kleine Geschichten, die in dem Dorf passiert sind: Martin erzählt von einem großen Koch- und Backwettbewerb, nach dem auf einmal alle schwarze Zungen hatten und man glaubte die Neu zugezogenen hätten Menschenfleich benutzt. Außer sich vor Wut, tötet das ganze Dorf die komplette Familie und ihr Vieh und brennt das Haus wieder. Keiner denkt sich etwas dabei. Für die Dorfbewohner ist das völlig normal. Christian erzählt von einem Jahrmarkt, bei dem ein neues Zelt aufgebaut wird: "Ricos Reise duch die Hölle". Christian möchte unbedingt die Hölle sehen und Rico, der Besitzer verspricht ihm, dass er die Hölle sehen darf, wenn er ihm die Seele seiner kleinen Schwester bringt. Christian geht nach Hause und nachts erstickt er seine Schwester. Das ist aber nicht der einzige Mord, den er begeht. Ich hatte mir nach Klappentext und Leseprobe einen Roman vorgestellt, bei dem einem ein wohliger Schauer und Gänsehaut über den Rücken kriecht. Das war leider nicht der Fall. Trotzdem war es ein guter Roman, über den ich immer noch nachdenke. Das Buch lebt von seinen skurielen Charakteren der einsamen Lage des Dorfes und dem Aberglauben der Bewohner, der in Hemmersmoor auch Wirklichkeit wird. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Das ideale Buch für einen trüben Wintertag auf dem Sofa.

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