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Herr Sturm und die Farbe des Windes

Eine fabelhafte Reise durch die Welt des Glaubens

(4)

Herr Sturm hat das Leben satt. Der erfolglose Schriftsteller hangelt sich durchs Leben, indem er
Texte für dämliche TV-Soaps fabriziert. Da stößt er eines Tages auf die geheimnisvolle
Zeitungsannonce von Herrn Bischoff. Der sucht jemanden, der 12 Menschen interviewt und dann ein Buch
über ihre Religion schreibt. Die Bezahlung scheint gut und Sturm nimmt den undurchsichtigen Auftrag
an. Doch die Gespräche mit den Fremden wühlen ihn mehr auf, als er gedacht hat. Er wird mit seiner
eigenen schmerzhaften Geschichte konfrontiert. Wie kann er mit den Enttäuschungen seiner
Vergangenheit umgehen? Was glaubt er eigentlich selber? Und wer ist der mysteriöse Auftraggeber Herr
Bischoff wirklich?

Portrait
Jens Böttcher, Jahrgang 1966, ist Autor, Musiker, Dichter, Nachdenker, Folkrocker und Überlebenskünstler. Er schreibt fürs Fernsehen und erfand mit dem Reverend Eminent eine der erfolgreichsten und langlebigsten Radiocomedys. Seine Musik begeistert und seine Texte berühren zutiefst.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 09.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7751-5718-6
Verlag SCM Hänssler
Maße (L/B/H) 221/149/32 mm
Gewicht 585
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 99.264
Buch (gebundene Ausgabe)
17,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Mein (Lese-)Highlight 2016
von JDaizy aus Berlin am 24.05.2016

"War es in Ordnung, dieses diffuse Glück trotzdem zu ersehnen, wider besseren Wissens? War es o.k., der Illusion Herzensheimat nachzuhecheln wie ein hungriger Hund einem billigen, quietschenden Plastikknochen? War es nicht eh klar wie Bio-Gemüsebrühe, dass eben nur diese aktive Suche zum Sinn und Zweck jedes menschlichen Lebens führen... "War es in Ordnung, dieses diffuse Glück trotzdem zu ersehnen, wider besseren Wissens? War es o.k., der Illusion Herzensheimat nachzuhecheln wie ein hungriger Hund einem billigen, quietschenden Plastikknochen? War es nicht eh klar wie Bio-Gemüsebrühe, dass eben nur diese aktive Suche zum Sinn und Zweck jedes menschlichen Lebens führen konnte? Ich stellte erneut fest, dass ich genau das mal geglaubt hatte. Früher. Vor Tutu und mit Tutu. War mein Herz mittlerweile nicht weniger hart als das von Mutter? War ich schockgefroren? War die Antwort nicht im genauen Gegenteil all dessen zu finden, was der "Erwachsene" in mir dem "Träumer" einzureden versuchte? Hatten in meinem Herzen eigentlich Träume und Hoffnung noch Platz? Was ist mit ihm passiert, dem Jungen mit der strahlenden Hoffung in den Augen?" Als der erfolglose Schriftsteller Richard auf eine undurchsichtige Zeitungsannonce antwortet, ahnt er nicht was er damit in Gang setzen wird. Ein älter Herr - Herr Bischoff - bittet ihn, sich mit zwölf verschiedenen Menschen zu treffen, um mit ihnen über ihren Glauben zu sprechen. Diese "Rechercheinformationen" soll er dann für ihn in einem ganz besonderen Buch zusammenführen. Richard glaubt, dass Herr Bischoff diese dann als Erinnerungen für seinen Lebensabend "benötigt". Er zahlt gut und verspricht ihm außerdem noch den Inhalt einer kleinen Schachtel aus einer längst vergangenen Epoche mit handgearbeiteten Schnörkeln und Insignien. Richard kann dieses Angebot nicht ablehnen, weil er dringend Geld braucht und er beschließt - auch wenn ihm alles etwas komisch vorkommt - das Buch zu schreiben. Welche zwölf Menschen werden mit Richard ihre Gedanken über den Glauben teilen? Kann sich Richard dabei auf seine Beobachtungsagbe und seine Erinnerungen verlassen? Was steckt wirklich hinter diesem ungewöhnlichen Buchprojekt? Und welcher zusätzliche Lohn verbirgt sich in der kleinen Schachtel, dessen Inhalt er erst erfährt und erhält, wenn er seine Arbeit erledigt hat? Gleich zu Beginn stellt der Autor eine Frage in den Raum: "Wenn sie in einem Satz zusammenfassen müssten, was sie im Leben suchen, was sie ersehen, was sie glauben - was würden sie spontan antworten. Ohne Nachzudenken!", die auch Richard nicht spontan zu beantworten vermag. Auch ich habe keine spontane Antwort für mich "gefunden" und habe lange darüber nachgedacht. Sehr gern habe ich als Leser Richard bei seiner (Glaubens-)Reise begleitet. Jede einzelne Person, die er trifft, hat eine interessante (oft ganz unterschiedliche) Sichtweise auf das Leben und das, was er glaubt. Da das Buch durchaus philosophisch angehaucht ist und nicht moralisiert und (be-)wertet, wird man auch selbst immer wieder zum Nachdenken angeregt. "Herr Sturm und die Farbe des Windes" ist nichts für kurzweilige (Lese-)Stunden, sondern eher ein Handbuch fürs Leben. Ich bin mir sicher, dass man es mehrmals lesen kann und immer wieder etwas Neues für sich darin entdecken können wird. Für mich persönlich ist dieses Buch nicht ein Buch, sondern ein Geschenk, dass ich jeden der auf der Frage nach dem Sinn des Lebens ist, mit auf den Weg geben möchte. (und natürlich auch allen anderen) Ich persönlich mochte ganz besonders die bildhaften Gleichnisse, zum Beipspiel mit dem Regen oder mit der Farbe des Windes und Richards Begegnung mit dem obdachlosen Hondo. Wie sehr habe ich mir gewünscht, dass er noch öfter im Buch auftauchen würde. Auch der charismatische, in sich ruhende Krishnan Sharma infiziert nicht nur Richard mit dem stillen Glück des Vertrauens. Mit seiner Mutter hingegen tat ich mich bis zum Ende hin schwer. Im Gegenteil zu ihrem Sohn, empfand ich sie leider weder nett, noch warmherzig. Ganz besonders ihre offenen Schuldzuweisungen, ihre erniedrigenden Worte und ständigen Vorwürfe taten mir sogar als Leser weh. Furchtbar egoistich, verbittert und mit einem Herz aus Stein ist und bleibt sie aber trotzdem seine Mutter. "Gekränkte Hochsensibilität im Alter" trifft es da hervorragend. Da musste ich wirklich Schmunzeln. Das Buch ist in der deutschen Ausgabe als Hardcover 2016 im SCM-Verlag erschienen. Auch wenn man zuerst nicht wirklich viel mit dem Titel anfangen kann, verrät der Untertitel doch um so mehr. Nach dem Lesen versteht man auch die Aussage von "Herr Sturm und die Farbe des Windes" und ich finde der Titel könnte nicht passender sein. Ich mag auch das farbenfrohe und doch zurückhaltende Cover. Es lenkt nicht vom Wesendtlichen ab und hat doch so viel zu sagen. Das Buch ist hochwertig verarbeitet, überzeugt mit einer angenehmen Schriftgröße und Kapitellänge. Leider war es trotz seiner 398 Seiten viel zu schnell vorbei. Fazit: Begleitet Richard selbst auf seiner fabelhaften Reise durch die Welt des Glaubens, bei dem er auch mit seiner eigenen schmerzhaften Geschichte konfrontiert wird und dabei seinem Ziel tagtäglich näher und näher kommt. Dieses Buch ist ein Gewinn für jeden der offen mit seinen Gedanken und Beobachtungen umgeht und bereit ist sich inspirieren zu lassen. Ein Buch das verzaubert, zu Tränen rührt und mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Würde es 10 Sterne geben, hätte dieses Meisterwerk sie alle ehrlich und aufrichtig verdient. Mein (Lese-)Highlight in diesem Jahr!

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Der Junge mit der strahlenden Hoffnung in den Augen
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 23.05.2016

"Herr Sturm hat das Leben satt. Der erfolglose Schriftsteller hangelt sich durchs Leben, indem er Texte für dämliche TV-Soaps fabriziert. Da stößt er eines Tages auf die geheimnisvolle Zeitungsannonce von Herrn Bischoff. Der sucht jemanden, der 12 Menschen interviewt und dann ein Buch über ihre Religion schreibt. Die Bezahlung scheint... "Herr Sturm hat das Leben satt. Der erfolglose Schriftsteller hangelt sich durchs Leben, indem er Texte für dämliche TV-Soaps fabriziert. Da stößt er eines Tages auf die geheimnisvolle Zeitungsannonce von Herrn Bischoff. Der sucht jemanden, der 12 Menschen interviewt und dann ein Buch über ihre Religion schreibt. Die Bezahlung scheint gut und Sturm nimmt den undurchsichtigen Auftrag an. Doch die Gespräche mit den Fremden wühlen ihn mehr auf, als er gedacht hat. Er wird mit seiner eigenen schmerzhaften Geschichte konfrontiert. Wie kann er mit den Enttäuschungen seiner Vergangenheit umgehen? Was glaubt er eigentlich selber? Und wer ist der mysteriöse Auftraggeber Herr Bischoff wirklich?" Das ist der Klappentext und besser kann ich es auf gar keinen Fall zusammenfassen. Der Leser begleitet Richard Sturm bei seinen Besuchen bei Herrn Bischoff und den Menschen, die er interviewen soll. Komisch nur, dass die Interviewpartner den Termin schon viel länger kennen als Richard selbst. Jeder der Interviewpartner stellt seinen Glauben dar, beginnend mit einem Theologie-professor, bei dem Richard sehr viel über die verschiedenen Religionen lernt. Es folgt ein Therapeut, dann - nein, lieber selbst lesen, bevor ich zu viel verrate. Es sind wunderbare Geschichten, die sich so oder so ähnlich ereignen haben können - und vermutlich auch haben. Warum bekommt ausgerechnet Richard diesen Auftrag? Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass er zutiefst unglücklich ist. Warum er das ist, erfahren wir sehr viel später, denn Richard muss sich seiner Geschichte stellen. Es geht um Gefühle, Verletzungen, Schuld und Verzeihen, nein es geht um das einzig wichtige im Leben: die Liebe. Auf der Rückseite des Buches sind Auszüge aus Rezensionen abgedruckt. Christina Brudereck (Theologin, Lyrikerin und Romanautorin) wird zitiert mit dem Satz: "Eine poetische Hymne auf das Heilige, das uns alle verbinden könnte." Dieser Satz drückt aus, was ich beim Lesen empfunden habe. Ein Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat, ein Buch, das ich noch mehrmals lesen werde. Ich wünsche diesem Buch viele Leser, vor allem jenen, die auf der Suche sind. Diesem Buch würde ich gern 6 Sterne geben.

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Eine fabelhafte Geschichte
von vielleser18 aus Hessen am 02.07.2016

Richard Sturm ist desillusioniert. Er scheint ein gebrochener, verbitterter, einsamer Mann zu sein. Was ist in seiner Vergangenheit passiert, was hat ihm zu dem gemacht ? Anfangs sehen wir nur seine Bitterkeit, seine Unlust am Leben. Erst nach und nach bekommen wir als Leser die Hintergründe dargestellt. Richard... Richard Sturm ist desillusioniert. Er scheint ein gebrochener, verbitterter, einsamer Mann zu sein. Was ist in seiner Vergangenheit passiert, was hat ihm zu dem gemacht ? Anfangs sehen wir nur seine Bitterkeit, seine Unlust am Leben. Erst nach und nach bekommen wir als Leser die Hintergründe dargestellt. Richard Sturm schreibt Drehbücher zu Daily Soaps - was ihm zum Hals heraushängt, aber er braucht Geld zum Leben und von seiner wahre Leidenschaft, Bücher zu schreiben, ist er meilenweit entfernt. Als er jedoch eines Tages auf eine Annonce in der Zeitung findet (die er sonst selten beachtet), in der ein Schriftsteller gesucht wird und ein exquisites Honorar geboten wird, wird er neugierig und bewirbt sich bei Herrn Bischof. Sein Auftrag ist mit 12 vorherbestimmten Menschen über ihren Glauben zu sprechen. Der Untertitel des Buches "Eine fabelhafte Reise durch die Welt des Glaubens" - ist doppeldeutig und trifft die Geschichte genau. Fabelhaft ist die Reise, die der Protagonist des Buches, Richard Sturm, unternimmt. Sein Aufttraggeber, Herr Bischof, der alles schon geplant hat, bevor es Richard Sturm überhaupt in Erwägung gezogen hat. Auch weitere Aspekte sind fabelhaft. Das ist der märchenhafte, der übersinnliche Teil - der vorherbestimmte Teil ?? Daher trifft der Untertitel den Kern genau. Aber auch fabelhaft in Bezug auf "gut gelungen" - auch hier trifft der Untertitel, denn Jens Böttcher gelingt es eine weit gespannte Welt des Glaubens darzustellen, sie zu einem Ziel zu führen, sie zu bündeln oder einzuordnen. Richard Sturm spricht mit 12 Menschen, die alle verschieden Glauben (oder auch nicht glauben), während er mit den Menschen spricht, wird auch in Richard Sturm eine Veränderung vorgehen, seine harte Schale fängt an erst löchrig zu werden und dann aufzubrechen. Das alles geschieht langsam und nachvollziehbar. Die Gespräche, die er mit den Menschen von Bischofs Liste führt, sind teils sehr philosphisch, mal mehr - mal weniger und manchmal für mich zu abstrakt. Dennoch fand ich es erstaunlich, wie Jens Böttcher diese verschiedenen Ansichten zusammengeführt hat, die Verbindungen, die Quintessenz herausgefiltert hat. Fazit: Ein gebrochener Mann auf der Suche nach dem Glauben - eine fabelhafte, eigenwilige, psychologische, kreative, vielschichtige Erzählung. Ein nicht ganz einfaches Buch, dennoch ein spannender Bericht, das einen durch die Welt des Glaubens führt.

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Überspitzt und Übertrieben
von Nicole aus Nürnberg am 29.05.2016

Meine Meinung zum Buch: Herr Sturm und die Farbe des Windes Erwartung und Aufmerksamkeit: Warum und wie ich zum Buch griff? Lest die Original Rezension auf meinem Blog. Hier findet sich auch die ein oder andere Information, die nicht unbedingt etwas mit der Rezension zu tun hat. Inhalt in meinen Worten: Herr Sturm,... Meine Meinung zum Buch: Herr Sturm und die Farbe des Windes Erwartung und Aufmerksamkeit: Warum und wie ich zum Buch griff? Lest die Original Rezension auf meinem Blog. Hier findet sich auch die ein oder andere Information, die nicht unbedingt etwas mit der Rezension zu tun hat. Inhalt in meinen Worten: Herr Sturm, ja ein Mann, dessen Lebenssinn irgendwie verschwunden ist, nachdem Tutu gegangen ist. Als er dann auch noch einen merkwürdigen Auftrag erhält, um 12 Menschen zum glauben zu befragen, ist er erst einmal ratlos, doch er braucht das Geld und will einfach mal etwas anderes machen, als nur seine Abendssoaps. Dass er dabei aber nicht nur bei den Menschen bleibt, sondern tiefer in sich hinein steigt, ist irgendwann sehr notwendig. Wohin das ganze führt und was das alles soll, erfährt der Leser im Laufe der Zeit. Wie fand ich denn nun das gelesene? Ich tat mir schwer. Es war mir ein bisschen zu philosophisch angehaucht und obendrein auch noch überspitzt. Als dann auch noch die Charismatiker in das lächerliche gezogen wurden war ich einfach nur noch genervt und fragte mich, was soll das jetzt bitte? Dabei schafft der Autor, mich durch 12 verschiedene Glaubensansichten zu führen. Dennoch blieb mir das Buch fremd, es berührte mich nicht und nervte mich irgendwann. Vielleicht weil ich einfach eh schon genervt war, dass es so überspitzt war. Auch kam ich nicht so schnell im Buch voran, wie ich das gerne wollte. Ich musste immer wieder mich hineinversetzen, die Gefühle blieben mir fremd und das überspitzte hat mir wie schon gesagt nicht gefallen. Sinn des Buches? Glaube? Was ist Glaube? Warum Glaube? Glaubt jeder Mensch? Was glaubt der Mensch? Diese Fragen versucht der Autor in diesem Buch zu beantworten. Dabei schafft er manche tolle Gedanken zu einem runden und greifbaren Text zu formulieren, doch leider blieb mir so einiges eben Fremd und konnte mich nicht berühren. Fazit: Ich habe mir etwas völlig anderes in diesem Buch erwartet und mir gewünscht. Und kam auch nicht so voran, wie ich das gewollt hätte. Außerdem nervte mich das überspitzte und leicht übertriebene Wesen des Buches. Sterne: Ich kann dem Buch leider nur drei geben.

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