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Herzsammler

Kriminalroman

(45)
Stockholm, Metropole des Nordens. Fabian Risk wollte eigentlich mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Doch dann taucht die brutal zugerichtete Leiche des Justizministers auf, und Risk wird um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Es bleibt nicht bei einem Opfer. Die einzige Verbindung zwischen den Toten: Jedem wurde ein Organ geraubt. Als ein Verdächtiger Selbstmord begeht, glauben Risks Kollegen, den Fall gelöst zu haben. Nur Risk hat Zweifel. Er hat eine Vermutung, was eigentlich hinter alldem steckt. Und er ahnt, dass der Mörder mit seinem Rachefeldzug noch lange nicht fertig ist ...
Portrait

Stefan Ahnhem ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren Schwedens. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und preisgekrönt. Mit seinem Debüt Und morgen du schaffte er auf Anhieb den Sprung auf die Bestsellerliste. Bevor Ahnhem begann, selbst Krimis zu schreiben, verfasste er Drehbücher unter anderem für die Filme der Wallander-Reihe. Er lebt mit seiner Familie in Stockholm.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 576
Altersempfehlung 25 - 80
Erscheinungsdatum 10.07.2015
Serie Kommissar Fabian Risk 2
Sprache Deutsch, Schwedisch
ISBN 978-3-471-35111-6
Verlag List Medien AG
Maße (L/B/H) 210/128/43 mm
Gewicht 606
Originaltitel Den nionde graven
Verkaufsrang 50.841
Buch (Paperback)
14,99
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„Nichts für schwache Nerven“

Ulrike Schmidt, Thalia-Buchhandlung Bernburg (Saale)

„Herzsammler“ ist bereits der zweite Teil einer erfolgreichen Krimiserie mit Kommissar Fabian Risk und ist atemberaubend spannend. Hier werden die Opfer brutal ermordet, ja regelrecht abgeschlachtet. Was zunächst noch wahllos erscheint, bekommt jedoch bald ein Muster, denn jedem Opfer fehlt ein Organ. Die Suche nach dem Täter beginnt. „Herzsammler“ ist bereits der zweite Teil einer erfolgreichen Krimiserie mit Kommissar Fabian Risk und ist atemberaubend spannend. Hier werden die Opfer brutal ermordet, ja regelrecht abgeschlachtet. Was zunächst noch wahllos erscheint, bekommt jedoch bald ein Muster, denn jedem Opfer fehlt ein Organ. Die Suche nach dem Täter beginnt. Schnell haben die Ermittler einen Verdacht, der sich auch durch eindeutige Beweise bestätigt. Doch alles wirkt so inszeniert. Wer verbirgt sich also tatsächlich hinter den blutigen Morden?
Da es brutal und grausam zugeht, ist das Buch wohl eher etwas für nervenstarke Leser. Ahnhem erzählt in einem rasanten Tempo. Langeweile kommt da nicht auf. So hat mich die komplexe Handlung mit ihren unerwarteten Wendungen total gepackt. Super spannend!

„Hervorragende Schwedenspannung - genial!“

Astrid Puthen, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Stockholm. Fabian Risk und seine Kollegen ermitteln im Fall des ermordeten Justizministers. Es geschehen weitere Morde und eines verbindet sie: den Opfern wurde jeweils ein Organ entnommen.
Kopenhagen. Dunja Hougaard ermittelt im Mordfall an einer jungen Frau. Dass die beiden Kriminalfälle in Verbindung stehen, fällt den Kriminalbeamten
Stockholm. Fabian Risk und seine Kollegen ermitteln im Fall des ermordeten Justizministers. Es geschehen weitere Morde und eines verbindet sie: den Opfern wurde jeweils ein Organ entnommen.
Kopenhagen. Dunja Hougaard ermittelt im Mordfall an einer jungen Frau. Dass die beiden Kriminalfälle in Verbindung stehen, fällt den Kriminalbeamten erst sehr spät auf. In Dänemark sabotiert der Chef persönlich die Aufklärung und auch die schwedischen Kollegen haben nicht alle Interesse an einem schnellen Fahndungserfolg. Irgendwann geraten die scheinbar völlig verschiedenen Fälle in ein Fahrwasser und werden zu einem großen Ganzen.
Mit hohem Tempo und zum Teil auch gelegentlich drastischen Darstellungen wird man komplett aufgesogen in diesen Fall. Unglaublich fesselnd und mit überraschenden Wendungen kommt es zum großen Showdown am Ende des Buches. Was soll ich noch sagen:
Schwedisch-brilliante Krimileistung!

Friederike Gärtner, Thalia-Buchhandlung Wildau

Spannend, brutal und unglaublich gut geschrieben. Nichts für schwache Nerven. Spannend, brutal und unglaublich gut geschrieben. Nichts für schwache Nerven.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Nach keinem Kapitel kann man das Buch aus der Hand legen, es ist einfach zu spannend. Für viele wird das sicher "anstrengend", da einfach viel verschiedene Menschen mitspielen. Nach keinem Kapitel kann man das Buch aus der Hand legen, es ist einfach zu spannend. Für viele wird das sicher "anstrengend", da einfach viel verschiedene Menschen mitspielen.

Wildner Laura, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Auch im zweiten Fall von Fabian Risk, lässt Stefan Ahnhem den Leser nicht hängen. Absolut lesenswert! Auch im zweiten Fall von Fabian Risk, lässt Stefan Ahnhem den Leser nicht hängen. Absolut lesenswert!

Thomas Canje, Thalia-Buchhandlung Langenfeld

Chronologisch gesehen der erste Fall für Fabian Risk. Äußerst brutal und leider auch viel zu überfrachtet. Allzu viele Handlungsstränge verhindern ein spannendes Erzähltempo.
Chronologisch gesehen der erste Fall für Fabian Risk. Äußerst brutal und leider auch viel zu überfrachtet. Allzu viele Handlungsstränge verhindern ein spannendes Erzähltempo.

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Solider Thriller in bester "Schweden-Manier"! Ein nicht immer sympathischer Kommissar muss sich mit einem wirklich brutalen und sehr intelligenten Serienkiller herumschlagen. Solider Thriller in bester "Schweden-Manier"! Ein nicht immer sympathischer Kommissar muss sich mit einem wirklich brutalen und sehr intelligenten Serienkiller herumschlagen.

Dr. Andreas Schmidt, Thalia-Buchhandlung Gießen

Sehr brutaler Krimi, aber mit sympathischem Ermittler und raffiniertem Plot. Sehr brutaler Krimi, aber mit sympathischem Ermittler und raffiniertem Plot.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
20
17
5
3
0

Herzsammler
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 30.11.2015

Ein neuer Fall für Fabian Risk und sein Team. Der Justizminister ist verschwunden und es besteht der Verdacht, dass er entführt worden ist. Fabian Risk wird von seinem Vorgesetzten unter strengster Geheimhaltung damit beauftragt nach ihm zu suchen. Fabian versucht seinen Auftrag zunächst vor seiner schwangeren Kollegin Malin zu... Ein neuer Fall für Fabian Risk und sein Team. Der Justizminister ist verschwunden und es besteht der Verdacht, dass er entführt worden ist. Fabian Risk wird von seinem Vorgesetzten unter strengster Geheimhaltung damit beauftragt nach ihm zu suchen. Fabian versucht seinen Auftrag zunächst vor seiner schwangeren Kollegin Malin zu verheimlichen, doch sie kommt ihm schnell auf die Schliche und die beiden ermitteln gemeinsam. Ehe sie sich versehen befinden sie sich in einer Mordserie in denen den Opfern Organe entnommen werden. Als sie einem alt bekannten Mörder auf die Spur kommen, in dessen Muster die Taten passen und dieser Selbstmord begeht, sehen Risks Kollegen dies als Schuldeingeständnis und schließen den Fall ab, doch Risk glaubt nicht daran und stellt weitere Nachforschungen an. Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir gut gefallen. Neben dem Erzählstrang um Fabian Risk gibt es auch einen Erzählstrang in Kopenhagen, in dem eine Frau umgebracht wird und Dunja Hougaard zu ermitteln beginnt. Die beiden Erzählstränge wechseln sich zu nächst ab, bis sie sich irgendwann mischen und der Leser einen Eindruck von der Gesamtsituation bekommt. Diese Ermittlungen in zwei Mordfällen haben mir gut gefallen. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, ist das Privatleben von Fabian Risk wieder eine große Rolle spielt. Er hat es immer noch nicht geschafft mehr Zeit für seine Familie aufzubringen, was ihm erneut Ärger und vielleicht eine Trennung einbringt. Aufbau und Schreibstil: Das Buch ist in mehrere große Teile unterteilt, die wiederum in einzelne Kapitel unterteilt sind. Insgesamt spielt die Handlung dieses Buches innerhalb von wenigen Tagen. Die einzelnen Kapitel sind relativ kurz und sind super gemacht, um das Buch in kleinen Abschnitten zu lesen, da man es jeder Zeit aus der Hand legen kann und nicht mitten in einem Kapitel weiterlesen muss. Der Schreibstil des Buches hat mir, genau wie der erste Band des Autors sehr gut gefallen. Das Buch liest sich gut und flüssig und baut eine gute Spannung auf. Außerdem war ich mir bis fast zum Ende des Buches unsicher darüber, wer der Mörder ist und selbst als dies bekannt war, hat der Autor es durch ein paar geschickte Züge geschafft die Spannung weiterhin aufrecht zu erhalten. Charaktere: Mir gefallen Fabian und seine Kollegin Malin als Ermittlerteam sehr gut. Auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind, so passen sie als Kollegen dennoch sehr gut zusammen. Ich finde, dass sie den Ermittlungen durch ihre Charaktere etwas Persönliches geben, was mir gut gefällt. Durch die privaten Probleme von Fabian Risk ist das Buch nicht nur auf die Ermittlungen fixiert, sondern stellt auch das Privatleben der Ermittler etwas genauer dar. Auch den Täter fand ich in diesem Buch sehr interessant. Ohne zu viel verraten zu wollen, kann ich doch sagen, dass ich die Persönlichkeit des Täters in diesem Buch sehr beeindruckend fand. Alles ist sehr gut vorstellbar und in gewisser Weise auch nachzuvollziehen. Das hat mir bei diesem Buch besonders gut gefallen. Cover und Klappentext: Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Ich finde, dass es durch die weiße Schrift auf dem schwarzen Hintergrund sehr einprägsam ist. Die Brücke, die auf das Wasser hinausführt sieht irgendwie sehr idyllisch aus und steht in krassem Gegensatz zum Rest des Covers, das eher düster ist. Das Buch ist mir aufgrund des Covers direkt aufgefallen. Das Cover erfüllt aus meiner Sicht also genau seinen Zweck. Der Klappentext ist ebenfalls gelungen. Er macht den Leser neugierig auf das Buch ohne dabei zu viel zu verraten oder etwas vorweg zu nehmen. Er ist dennoch detailliert genug, sodass der potentielle Leser sich einen ersten Eindruck von der Handlung des Buches machen kann. Fazit: Nachdem mir der erste Band um Fabian Risk bereits gut gefallen hat, bin ich auf vom zweiten Band nicht enttäuscht. Er ist spannend geschrieben und bringt einen sehr interessanten Täter mit sich. Außerdem kommt auch das Familienleben von Fabian Risk nicht zu kurz, wobei hier noch etwas Ausbaupotential besteht. Wem der erste Band jedoch gut gefallen hat, dem kann ich auch dieses Buch ans Herz legen. Ich finde allerdings nicht, dass es notwendig ist den ersten Band gelesen zu haben, bevor man das zweite Buch liest, da die beiden Bücher bis auf die Protagonisten keine gemeinsame Handlung haben.

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Ein neuer Fall für Fabian Risk
von Susanne am 31.07.2015

„Herzsammler“ startet mit einem Prolog, der 1999 in Palästina spielt. Es geht um einen geheimnisvollen Brief, der an eine Frau in Schweden adressiert ist. Stockholm 2009. Wer ist Sofie Leander? Die will eigentlich nur endlich ein Kind, wird aber von ihrer Ärztin betäubt und erwacht gefesselt in einer Zelle. Anschließend... „Herzsammler“ startet mit einem Prolog, der 1999 in Palästina spielt. Es geht um einen geheimnisvollen Brief, der an eine Frau in Schweden adressiert ist. Stockholm 2009. Wer ist Sofie Leander? Die will eigentlich nur endlich ein Kind, wird aber von ihrer Ärztin betäubt und erwacht gefesselt in einer Zelle. Anschließend gibt es ein Wiedersehen mit Kommissar Fabian Risk. Im Spagat zwischen Familie und Beruf. Keinem kann er es recht machen. Anscheinend wurde der Justizminister entführt. Da seine Kollegin Malin schwanger ist, soll Fabian - zusammen mit seinem Chef Herman Edelman - in dem Fall ermitteln. Was haben all diese Erzählstränge miteinander zu tun? Stefan Ahnhem hat nach seinen Bestseller „Und morgen du“ erneut eine sehr komplexe und wirklich spannende Geschichte über die dunkle, abgründige Seite der Menschen geschrieben. Eine Geschichte mit vielen falschen Fährten und überraschenden Wendungen. Denn nichts ist wie es scheint, bis zum fulminanten Showdown. Gekonnt springt der Autor durch Zeit und Raum. Kurze Kapitel, schnelle Schnitte und spritzige Dialoge sorgen für Dynamik. Auch wenn der Leser der Polizei oft einen Schritt voraus ist, wird dennoch Spannung aufgebaut. Politik, die Medien und ein spektakulärer Fall, das sind die Zutaten für „Herzsammler“. Fabian aktiviert seine alte Kollegin und Hackerin Niva und begibt sich damit, auch emotional, auf dünnes Eis. Wie sich herausstellt, ist Edelman ein enger Freund von Justizminister Grimås und macht nun Druck. Fabians Frau Sonja auch, sie ist nämlich Malerin und bereitet eine Ausstellung vor, so dass sich Fabian alleine um die Kinder kümmern muss. Da taucht plötzlich die Leiche des Justizministers auf. Auch Karen, die Frau des TV-Moderators Aksel Neumann wird in Kopenhagen ermordet aufgefunden. Dunja Hougaard ermittelt. Allen Opfern wurde ein Organ geraubt. Wo ist die Verbindung? Aksel Neumann ist spurlos verschwunden und ein anderer Verdächtiger begeht Selbstmord. Beide kommen eigentlich nicht als Täter in Frage. Zwei Länder, zwei Ermittler. Ein Fall. Malin hat mit ihrer Schwangerschaft zu kämpfen, Dunja wird von ihrem Chef sexuell bedrängt und so fällt keinem die Ähnlichkeit zwischen den Morden auf. Bis es fast zu spät ist. Denn wie so oft, liegt das Motiv in der Vergangenheit. Eine alte Schuld, die nun gesühnt wird. Doch wer ist Täter, wer Opfer? Hier sind die Grenzen fließend. Erst ganz am Schluss schließt sich der Kreis. Das Ende schreit geradezu nach einer Fortsetzung. Denn „Herzsammler“ ist zwar der zweite Band um den schwedischen Ermittler Fabian Risk, zeitlich spielt die Geschichte jedoch vor dem ersten „Und morgen du“. Fazit: Ein Krimi, der einen nicht mehr loslässt. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Schwedisch. Schnell. Spånnend.

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Herzsammler
von anyways am 04.05.2016

Die Memoiren eines tödlich verletzten Gefangenen gelangen auf wirklich abenteuerliche Weise von Israel über die Grenze nach Jordanien und von dort weiter nach Schweden. Memoiren die dort auch nach längerer Zeit für drastische Konsequenzen sorgen werden. Zehn Jahre später geschehen fast zeitgleich zwei scheinbar zusammenhanglose Entführungen in Schweden. Bei... Die Memoiren eines tödlich verletzten Gefangenen gelangen auf wirklich abenteuerliche Weise von Israel über die Grenze nach Jordanien und von dort weiter nach Schweden. Memoiren die dort auch nach längerer Zeit für drastische Konsequenzen sorgen werden. Zehn Jahre später geschehen fast zeitgleich zwei scheinbar zusammenhanglose Entführungen in Schweden. Bei der ersten handelt es sich um eine junge Frau, die während einer Routineuntersuchung in einer Arztpraxis erst betäubt wird, um dann mittels eines Krankenwagens in ein anderes Krankenhaus verbracht wird. Die Zweite ist ebenso spektakulär, denn der schwedische Justizminister Grimas verschwindet spurlos nach einer Interpellationsdebatte aus dem Reichstagsgebäude. Das wiederum ruft die Ermittler Fabian Risk und seinen Chef Edelmann auf den Plan. Gerade letzterer pflegte mit dem Justizminister eine innige Freundschaft. Nach dem Auswerten der Überwachungskameras im Justizministerium, kommen die Ermittler zu dem Schluss, dass der Verschwundene niemals das Gebäude verlassen haben kann. Nach einigem Suchen in jedem versteckten Winkel, wird Grimas im ausgemusterten Ruheraum gefunden. Tot und ohne Augen. Weitere Menschen verschwinden und werden wenig später tot aufgefunden. Mit der Gemeinsamkeit, das ihnen jeweils ein Organ fehlt. Auch beschränkt sich der Täter nicht auf Schweden, in Kopenhagen arbeitet die Ermittlerin Dunja an ebensolchen Fällen. Dunja und Fabian erleben unabhängig voneinander die bewusste aber kaum wahrnehmbare Sabotage durch ihre Chefs. Warum sollten diese ebenfalls unabhängig voneinander, diesen Fall nicht aufklären wollen? Alles beginnt mit einem Brief, der seinen Adressaten zwar viel zu spät, aber dennoch erreicht. Ein Brief dessen Inhalt den Empfänger tief erschüttert. Die Reise dieses Briefes ist anschaulich und glaubhaft geschildert, obwohl man an der Echtheit der Geschehnisse im Stillen zweifeln mag. Stefan Anhem liefert mit seinem zweiten Buch einen unheimlich komplexen Thriller ab. Viele scheinbar zusammenhanglose Erzählstränge, die sich kreuzen oder parallel laufen und trotzdem hatte ich nie das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Bis zum Schluss gelingt ihm das Kunststück die Spannung aufrecht zu erhalten. Ein wenig gehadert habe ich lediglich mit der „One-Mann-Show“ des Täters, das war ein bisschen dick aufgetragen, diesen an fast allen Schauplätzen in zwei verschiedenen Staaten über Monate auftauchen zu lassen. Die Charaktere die der Autor erschaffen hat sind stellenweise recht skurril. Allen voran Fabians Kollegin Malin, die mit einer Schwangerschaftsgestose im letzten Drittel noch so hart arbeitet, ist zwar nicht ganz realistisch, ihre Art mit der Schwangerschaft umzugehen war stellenweise sehr erfrischend und lebendig. Risk Eheprobleme hingegen waren mir etwas zu nebulös. Ich konnte nicht wirklich einen Aufhänger für das Problem erkennen, außer dass sich beide ohne Rücksicht auf Verluste in die Arbeit stürzen und die Kinder sich stellenweise selbst überlassen. Das wirkte auf mich geradezu unprofessionell. Ganz besonders gefallen hat mir, das nicht alles restlos aufgeklärt oder ermittelt wird. Dadurch erhebt sich die Frage nach Recht und Unrecht , und deren zweifellos kontroverse Diskussion, umso deutlicher. Sehr realistisch dargestellt finde ich die vielen verpassten Gelegenheiten, die eine schnellere Aufklärung ermöglicht hätten, die dem Thriller dadurch jedoch immer wieder eine überraschende Wendung geben. Spannung bis zu Letzt mit einer außergewöhnlichen Story die durchaus realistisch sein könnte. Gerade das macht diesen Thriller besonders.

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Komplexer und blutiger Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 01.05.2016

Nachdem ich bereits den ersten Band um den Ermittler Fabian Risk geradezu verschlungen habe, habe ich dem nächsten Fall entgegen gefiebert - und ihn dann zu meinem Glück bei vorablesen gewonnen. Wer sich bei der Lektüre des ersten Falls immer gefragt hat, was denn nun genau in Stockholm mit... Nachdem ich bereits den ersten Band um den Ermittler Fabian Risk geradezu verschlungen habe, habe ich dem nächsten Fall entgegen gefiebert - und ihn dann zu meinem Glück bei vorablesen gewonnen. Wer sich bei der Lektüre des ersten Falls immer gefragt hat, was denn nun genau in Stockholm mit Fabian Risk passiert ist, bekommt hier die Antwort präsentiert. Die Geschichte spielt zeitlich vor Band 1 der Reihe und schildert die Ereignisse, die Fabian zum Umzug bewegt und tief getroffen haben. Ermittelt wird in diesem Buch parallel in zwei Ländern. Da gibt es zum einen Dunja Hougaard auf der dänischen Seite, zum anderen Fabian Risk mit seinem Team auf der schwedischen. Beide Seiten jagen einen blutrünstigen Mörder, der den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Die Handlung springt sehr häufig von einem Ermittler zum nächsten, von einem Opfer zum anderen und man muss doch sehr konzentriert lesen, um bei all den Personen nicht den Überblick zu verlieren. Der eine oder andere findet dies vielleicht anstrengend oder zu komplex, für mich persönlich hat es die Spannung noch mehr erhöht. Häufig enden die Kapitel mit einem typischen Cliffhanger und statt im nächsten Kapitel darauf einzugehen, wechselt die Handlung zu einer anderen Person. Ich konnte das Buch dadurch kaum mehr aus der Hand legen und musste immer und immer weiter lesen. Dies wird durch die relativ kurzen Kapitel noch unterstützt. Man denkt immer „Eins kann ich noch...“. Neben der eigentlichen Krimihandlung spielen auch die Privatleben der verschiedenen Ermittler eine große Rolle. Aus dem ersten Band weiß man ja bereits, dass die Ehe von Fabian und seiner Frau Sonja kurz vor dem Aus stand. Hier erlebt man hautnah, warum dies so ist und wie schwierig es doch ist, als Ermittler ein einem hochbrisanten Mordfall gleichzeitig noch ein erfülltes Familienleben zu führen. Mir hat hier besonders gefallen, dass Fabian sowohl im Berufs- als auch im Privatleben als Mensch mit Problemen und Schwächen dargestellt wird. Er ist nicht der unverwundbare und unfehlbare Superheld. Er hat schwierige Entscheidungen zu treffen und er trifft bestimmt nicht immer die richtigen. Die Thematik des Buches ist recht schwer verdaulich, wobei ich nicht detaillierter darauf eingehen möchte, um nicht zu viel vorwegzunehmen. Durch das ernste Thema ist das Buch streckenweise recht düster, was sich insbesondere am Ende zeigt. Hier werden die vielen Handlungsstränge und Personen nachvollziehbar verknüpft und es offenbart sich das Gesamtbild. Erwähnt werden sollte noch, dass der Autor nicht mit der ausführlichen Beschreibung von blutigen Morden und brutalen Handlungen spart. Wer hier zart besaitet ist, sollte dieses Buch also lieber nicht in die Hand nehmen. Ich würde das Buch daher auch eher in die Kategorie Thriller statt Krimi einordnen. Der letzte Kapitel X macht übrigens bereits Lust auf den nächsten Fall von Fabian Risk und ich war hellauf begeistert, als ich in der Danksagung des Autor gelesen habe, dass er bereits an Band 3 arbeitet. Fazit Ein durchweg fesselnder und blutiger Thriller mit einer brisanten Thematik und glaubwürdigen Charakteren, den ich kaum noch aus der Hand legen konnte

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Risks zweiter Fall
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 30.11.2015

Ein neuer Fall für Fabian Risk und sein Team. Der Justizminister ist verschwunden und es besteht der Verdacht, dass er entführt worden ist. Fabian Risk wird von seinem Vorgesetzten unter strengster Geheimhaltung damit beauftragt nach ihm zu suchen. Fabian versucht seinen Auftrag zunächst vor seiner schwangeren Kollegin Malin zu... Ein neuer Fall für Fabian Risk und sein Team. Der Justizminister ist verschwunden und es besteht der Verdacht, dass er entführt worden ist. Fabian Risk wird von seinem Vorgesetzten unter strengster Geheimhaltung damit beauftragt nach ihm zu suchen. Fabian versucht seinen Auftrag zunächst vor seiner schwangeren Kollegin Malin zu verheimlichen, doch sie kommt ihm schnell auf die Schliche und die beiden ermitteln gemeinsam. Ehe sie sich versehen befinden sie sich in einer Mordserie in denen den Opfern Organe entnommen werden. Als sie einem alt bekannten Mörder auf die Spur kommen, in dessen Muster die Taten passen und dieser Selbstmord begeht, sehen Risks Kollegen dies als Schuldeingeständnis und schließen den Fall ab, doch Risk glaubt nicht daran und stellt weitere Nachforschungen an. Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir gut gefallen. Neben dem Erzählstrang um Fabian Risk gibt es auch einen Erzählstrang in Kopenhagen, in dem eine Frau umgebracht wird und Dunja Hougaard zu ermitteln beginnt. Die beiden Erzählstränge wechseln sich zu nächst ab, bis sie sich irgendwann mischen und der Leser einen Eindruck von der Gesamtsituation bekommt. Diese Ermittlungen in zwei Mordfällen haben mir gut gefallen. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, ist das Privatleben von Fabian Risk wieder eine große Rolle spielt. Er hat es immer noch nicht geschafft mehr Zeit für seine Familie aufzubringen, was ihm erneut Ärger und vielleicht eine Trennung einbringt. Aufbau und Schreibstil: Das Buch ist in mehrere große Teile unterteilt, die wiederum in einzelne Kapitel unterteilt sind. Insgesamt spielt die Handlung dieses Buches innerhalb von wenigen Tagen. Die einzelnen Kapitel sind relativ kurz und sind super gemacht, um das Buch in kleinen Abschnitten zu lesen, da man es jeder Zeit aus der Hand legen kann und nicht mitten in einem Kapitel weiterlesen muss. Der Schreibstil des Buches hat mir, genau wie der erste Band des Autors sehr gut gefallen. Das Buch liest sich gut und flüssig und baut eine gute Spannung auf. Außerdem war ich mir bis fast zum Ende des Buches unsicher darüber, wer der Mörder ist und selbst als dies bekannt war, hat der Autor es durch ein paar geschickte Züge geschafft die Spannung weiterhin aufrecht zu erhalten. Charaktere: Mir gefallen Fabian und seine Kollegin Malin als Ermittlerteam sehr gut. Auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind, so passen sie als Kollegen dennoch sehr gut zusammen. Ich finde, dass sie den Ermittlungen durch ihre Charaktere etwas Persönliches geben, was mir gut gefällt. Durch die privaten Probleme von Fabian Risk ist das Buch nicht nur auf die Ermittlungen fixiert, sondern stellt auch das Privatleben der Ermittler etwas genauer dar. Auch den Täter fand ich in diesem Buch sehr interessant. Ohne zu viel verraten zu wollen, kann ich doch sagen, dass ich die Persönlichkeit des Täters in diesem Buch sehr beeindruckend fand. Alles ist sehr gut vorstellbar und in gewisser Weise auch nachzuvollziehen. Das hat mir bei diesem Buch besonders gut gefallen. Cover und Klappentext: Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Ich finde, dass es durch die weiße Schrift auf dem schwarzen Hintergrund sehr einprägsam ist. Die Brücke, die auf das Wasser hinausführt sieht irgendwie sehr idyllisch aus und steht in krassem Gegensatz zum Rest des Covers, das eher düster ist. Das Buch ist mir aufgrund des Covers direkt aufgefallen. Das Cover erfüllt aus meiner Sicht also genau seinen Zweck. Der Klappentext ist ebenfalls gelungen. Er macht den Leser neugierig auf das Buch ohne dabei zu viel zu verraten oder etwas vorweg zu nehmen. Er ist dennoch detailliert genug, sodass der potentielle Leser sich einen ersten Eindruck von der Handlung des Buches machen kann. Fazit: Nachdem mir der erste Band um Fabian Risk bereits gut gefallen hat, bin ich auf vom zweiten Band nicht enttäuscht. Er ist spannend geschrieben und bringt einen sehr interessanten Täter mit sich. Außerdem kommt auch das Familienleben von Fabian Risk nicht zu kurz, wobei hier noch etwas Ausbaupotential besteht. Wem der erste Band jedoch gut gefallen hat, dem kann ich auch dieses Buch ans Herz legen. Ich finde allerdings nicht, dass es notwendig ist den ersten Band gelesen zu haben, bevor man das zweite Buch liest, da die beiden Bücher bis auf die Protagonisten keine gemeinsame Handlung haben.

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Herzsammler
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2015

Ich hatte bereits den Vorgänger "Und morgen Du" gelesen und war begeistert davon. Etwas verwirrt war ich, als ich "Herzsammler" angefangen habe und erst mal ein paar Kapitel gebraucht habe, um zu erkennen, dass dieser Band vor "Und morgen Du" spielt. Inhaltlich spielt das nur eine Nebenrolle, so dass... Ich hatte bereits den Vorgänger "Und morgen Du" gelesen und war begeistert davon. Etwas verwirrt war ich, als ich "Herzsammler" angefangen habe und erst mal ein paar Kapitel gebraucht habe, um zu erkennen, dass dieser Band vor "Und morgen Du" spielt. Inhaltlich spielt das nur eine Nebenrolle, so dass man beide Romane sehr gut unabhängig voneinander lesen kann. Da mir "Und morgen Du" schon so gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf den neuen Roman von Stefan Ahnhem. Ich muss sagen, dass ihm auch dieses Buch gut gelungen ist. Er hat eine einzigartige Schreibweise, die mir sehr gefällt und die man auch sofort wieder erkennt. Daher war es schön, ein neues Buch von einem "alten Bekannten" zu lesen. Dazu muss ich allerdings sagen, dass mir "Und morgen Du" ein kleines bisschen besser gefallen hat. Was Ahnhems Erzählweise im ersten Buch ausgemacht hat, wurde bei "Herzsammler" meiner Meinung nach ein wenig übertrieben. Dieses szenische Schreiben, kurze Szenen, die am spannendsten Punkt erst mal enden und eine neue beginnt, fand ich wunderbar gelungen im ersten Buch. Hier erscheint es mir ein wenig zu "zerrissen". Es gibt viele Erzählstränge, mir persönlich ein paar zu viele, so dass ich manchmal nicht mehr genau wusste, wo die letzte Szene eines Stranges aufgehört hatte, da währenddessen schon so viel Neues in den anderen Strängen passiert ist. Außerdem hat die Brutalität in diesem Buch noch ein wenig zugenommen. Für Leute, die solche Thriller lieben, ist das bestimmt genau das Richtige. "Und morgen Du" war auch schon nichts für schwache Nerven, doch hier scheint alles noch mal ein wenig härter. Gut fand ich hingegen, dass das Privatleben von Fabian Risk, schon der Ermittler aus "Und morgen Du", nicht zu sehr ausgebreitet wurde. Es war schön, den bekannten Risk wieder dabei zu haben, da er mir als Charakter auch sympathisch ist, doch der Fall an sich hat immer noch den Großteil der Geschichte eingenommen und nicht so sehr das Privatleben. Ahnhem hat hier genau die richtige Mischung gefunden. Die ausgedehnte Schilderung des Privatleben der Ermittler stört mich bei anderen Thrillern ein wenig. Insgesamt hat mir das Buch und die Geschichte, die hinter dem Kriminalfall steckt, sehr gut gefallen. Und daher muss ich auch trotz der vielleicht etwas "zerrissen" erzählten Geschichte 5 Punkte vergeben, denn wirklich störend war auch das nicht. Ich fand es spannend, wie die vielen Stränge am Ende ineinander verwoben wurden. Meiner Meinung nach ist Ahnhem jetzt schon einer der besten Thrillerautoren, auch wenn dies erst sein zweites Buch ist. Seine Schreibweise hält einen einfach total gefangen, so dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte, bevor man die Auflösung am Ende erfahren hat. Und wie er es schafft, die Logik aufrecht zu erhalten und am Ende wirklich keine Fragen mehr offen zu lassen, finde ich bewundernswert. Ich würde dieses Buch auf jeden Fall jedem empfehlen, der einen wirklich spannenden Thriller sucht und gute Nerven hat. Denn diese braucht man garantiert.

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Herzsammler
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 31.10.2015

Der zweite Teil um Fabian Risk spielt zeitlich vor den Ereignissen im ersten Teil und in Stockholm. Es ist kurz vor Weihnachten, das Familienleben von Fabian droht zu zerbrechen. Seine Frau verbringt immer mehr Zeit in ihrem Atelier. Die Kinder bleiben sich selbst überlassen und werden hin und hergeschoben... Der zweite Teil um Fabian Risk spielt zeitlich vor den Ereignissen im ersten Teil und in Stockholm. Es ist kurz vor Weihnachten, das Familienleben von Fabian droht zu zerbrechen. Seine Frau verbringt immer mehr Zeit in ihrem Atelier. Die Kinder bleiben sich selbst überlassen und werden hin und hergeschoben wie es gerade passt. Fabian wird mit seinem Mentor, Hermann Edelmann zur Säpo beordert. Am Nachmittag ist der Justizminister aus dem Parlamentsgebäude verschwunden. Später wird dieser ausgeweidet in einem abgelegenen Raum gefunden. In Dänemark wird die Frau eines bekannten Fernsehmoderators ermordert aufgefunden. Auch ihr fehlt ein Organ. Die Ermittlungen werden von Dunja Hougaard geleitet die es nicht leicht hat sich gegen ihre männlichen Kollegen zu behaupten. Diese beiden Handlungsstränge und die Erlebnisse eines Opfers ziehen sich durch das ganze Buch und machen es nicht leicht die Spannung hoch zu halten und stören etwas den Lesefluss da man immer eine Weile braucht bis man sich auf die neuen Gegebenheiten reinfindet. Zum Ende hin werden die Stränge zusammengeführt und das Buch wird sehr spannend. Das überraschende Ende war für mich dann aber doch sehr übertrieben. Die einzelnen Morde werden sehr grausam beschrieben so dass das Buch nichts für schwache Nerven ist. Abgesehen von dem spannenden Ende fand ich es sehr schwer mich mit dem Buch anzufreunden da zu viele Handlungsstränge nebeneinander liefen. Die Ereignisse führen am Ende dazu das Fabian bei der Stockholmer Polizei kündigt um in seine alte Heimat nach Helsingborg zu ziehen. Ich bin gespannt was der dritte Teil an dem Stefan Anhem schon schreiben soll, für Überraschungen bereit hält.

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Herzsammler
von buecherfreund am 30.09.2015

Ich hatte bereits den Vorgänger "Und morgen Du" gelesen und war begeistert davon. Etwas verwirrt war ich, als ich "Herzsammler" angefangen habe und erst mal ein paar Kapitel gebraucht habe, um zu erkennen, dass dieser Band vor "Und morgen Du" spielt. Inhaltlich spielt das nur eine Nebenrolle, so dass... Ich hatte bereits den Vorgänger "Und morgen Du" gelesen und war begeistert davon. Etwas verwirrt war ich, als ich "Herzsammler" angefangen habe und erst mal ein paar Kapitel gebraucht habe, um zu erkennen, dass dieser Band vor "Und morgen Du" spielt. Inhaltlich spielt das nur eine Nebenrolle, so dass man beide Romane sehr gut unabhängig voneinander lesen kann. Da mir "Und morgen Du" schon so gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf den neuen Roman von Stefan Ahnhem. Ich muss sagen, dass ihm auch dieses Buch gut gelungen ist. Er hat eine einzigartige Schreibweise, die mir sehr gefällt und die man auch sofort wieder erkennt. Daher war es schön, ein neues Buch von einem "alten Bekannten" zu lesen. Dazu muss ich allerdings sagen, dass mir "Und morgen Du" ein kleines bisschen besser gefallen hat. Was Ahnhems Erzählweise im ersten Buch ausgemacht hat, wurde bei "Herzsammler" meiner Meinung nach ein wenig übertrieben. Dieses szenische Schreiben, kurze Szenen, die am spannendsten Punkt erst mal enden und eine neue beginnt, fand ich wunderbar gelungen im ersten Buch. Hier erscheint es mir ein wenig zu "zerrissen". Es gibt viele Erzählstränge, mir persönlich ein paar zu viele, so dass ich manchmal nicht mehr genau wusste, wo die letzte Szene eines Stranges aufgehört hatte, da währenddessen schon so viel Neues in den anderen Strängen passiert ist. Außerdem hat die Brutalität in diesem Buch noch ein wenig zugenommen. Für Leute, die solche Thriller lieben, ist das bestimmt genau das Richtige. "Und morgen Du" war auch schon nichts für schwache Nerven, doch hier scheint alles noch mal ein wenig härter. Gut fand ich hingegen, dass das Privatleben von Fabian Risk, schon der Ermittler aus "Und morgen Du", nicht zu sehr ausgebreitet wurde. Es war schön, den bekannten Risk wieder dabei zu haben, da er mir als Charakter auch sympathisch ist, doch der Fall an sich hat immer noch den Großteil der Geschichte eingenommen und nicht so sehr das Privatleben. Ahnhem hat hier genau die richtige Mischung gefunden. Die ausgedehnte Schilderung des Privatleben der Ermittler stört mich bei anderen Thrillern ein wenig. Insgesamt hat mir das Buch und die Geschichte, die hinter dem Kriminalfall steckt, sehr gut gefallen. Und daher muss ich auch trotz der vielleicht etwas "zerrissen" erzählten Geschichte 5 Punkte vergeben, denn wirklich störend war auch das nicht. Ich fand es spannend, wie die vielen Stränge am Ende ineinander verwoben wurden. Meiner Meinung nach ist Ahnhem jetzt schon einer der besten Thrillerautoren, auch wenn dies erst sein zweites Buch ist. Seine Schreibweise hält einen einfach total gefangen, so dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte, bevor man die Auflösung am Ende erfahren hat. Und wie er es schafft, die Logik aufrecht zu erhalten und am Ende wirklich keine Fragen mehr offen zu lassen, finde ich bewundernswert. Ich würde dieses Buch auf jeden Fall jedem empfehlen, der einen wirklich spannenden Thriller sucht und gute Nerven hat. Denn diese braucht man garantiert. Ich wollte noch kurz erwähnen, dass ich den neuen Titel "Herzsammler", der ja kurz vor Erscheinen noch mal geändert wurde, nicht passend finde. Der ursprüngliche Titel "Was Dir nicht gehört" wäre sehr viel passender gewesen. Da hat sich der Verlag meiner Meinung nach keinen Gefallen mit getan.

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Sehr spannend
von Bücherwurm78 am 16.09.2015

Herzsammler ist das Nachfolgerbuch von „Und morgen Du“, welches bereits ein richtig guter Thriller war und das erste Buch um den Kommissar Fabian Risk. Auch dieses zweite Buch hat mir richtig gut gefallen. Die Inhaltsbeschreibung klang wieder sehr interessant und spannend und das hat das Buch auch gehalten. Mir... Herzsammler ist das Nachfolgerbuch von „Und morgen Du“, welches bereits ein richtig guter Thriller war und das erste Buch um den Kommissar Fabian Risk. Auch dieses zweite Buch hat mir richtig gut gefallen. Die Inhaltsbeschreibung klang wieder sehr interessant und spannend und das hat das Buch auch gehalten. Mir gefällt der Schreibstil von Stefan Ahnhem, sehr flüssig geschrieben, ohne fade Stellen in der Story durch die man sich hindurchkämpfen muss. Von Anfang bis Ende ist Spannung vorhanden, so dass man das Buch auch nicht aus den Händen legen mag um zu erfahren, wer der „Sammler“ ist und vor allem was sein Motiv ist. Einzig an ein paar Stellen am Anfang des Buches war ich ein bisschen verwirrt, wenn einmal vom Tatort in Stockholm und dann von demjenigen in Dänemark die Rede war und damit auch von den zwei Verdächtigen. Die einzelnen Charaktere des Buches sind wieder gut und anschaulich beschrieben, hier vor allem die „Hauptperson“ Fabian Risk (mit seinen privaten Problemen), der trotz seiner Eigenheiten bei mir als Leser Sympathie hervorruft. Was mir natürlich auch sehr gut gefallen hat war das Ende des Buches mit Ausblick auf Band 3, auf welches ich mich schon sehr freue. Fazit: Sehr empfehlenswertes und spannendes Buch mit einer sehr guten durchdachten Story.

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Herzsammler
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2015

Eine grausame Mordserie schafft perfekte Voraussetzungen für einen gelungenen Kriminalroman. Die Organentnahme ist das nervenaufreibende Sahnehäubchen für jeden Krimifan. Das Familiendrama des Ermittlers rückt angesichts dieses Rachefeldzugs schon bald in den Hintergrund... An Spannung, sowohl offensichtlicher als auch unterschwelliger, mangelt es Stefan Ahnhems Kriminalroman nicht. Genauso wenig an facettenreichen Charakteren... Eine grausame Mordserie schafft perfekte Voraussetzungen für einen gelungenen Kriminalroman. Die Organentnahme ist das nervenaufreibende Sahnehäubchen für jeden Krimifan. Das Familiendrama des Ermittlers rückt angesichts dieses Rachefeldzugs schon bald in den Hintergrund... An Spannung, sowohl offensichtlicher als auch unterschwelliger, mangelt es Stefan Ahnhems Kriminalroman nicht. Genauso wenig an facettenreichen Charakteren und einem ständig wechselnden, personalen Erzählstil. Aus zahlreichen Perspektiven wird der Leser an die Geschichte herangeführt, wodurch diese auch ständig an Tiefe gewinnt. Man gerät in einen regelrechten Sog, und sei es nur, um den Ausgang des Grauens zu erfahren. Sowohl die Ermittler als auch Opfer und schließlich Mörder sind faszinierende Individuen mit ganz persönlichen Problemen. Diese sind sehr real, die Ehe Fabian Risks, die wackelig dasteht und die Schwangerschaft, die Malin Rehnberg begleitet, sind allgegenwärtig. So werden neben dem eigentlichen Fall interessante Parallelhandlungen geschaffen, die sich zu einem fulminanten Ende verdichten. Die Kulissen sind lebhaft beschrieben und durchaus echt. Mein Fazit lautet also, dass "Herzsammler" für Spannungsfans eindeutig ein sehr gutes Buch ist, lesenswert bis zum Ende. Auch, wenn der Leser am Anfang ein wenig durch die wechselnden Handlungsperspektiven konfus gemacht wird, bekommt man doch bald eine Ahnung, wohin die Erzählung führt.

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Packender Schwedenkrimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 17.08.2015

Skandinavienkrimis sind eines meiner Lieblingsgenre, somit trifft der Autor Stefan Ahnen mitten in meinem Geschmacksnerv hinein mit seinem Kriminalroman "Herzsammler", der schon fast wie ein Thriller anmutet. Den Vorgängerband und somit ersten Fall des Kommissars Fabian Risk "Und morgen Du" hatte ich leider nicht gelesen, kam aber auch ohne... Skandinavienkrimis sind eines meiner Lieblingsgenre, somit trifft der Autor Stefan Ahnen mitten in meinem Geschmacksnerv hinein mit seinem Kriminalroman "Herzsammler", der schon fast wie ein Thriller anmutet. Den Vorgängerband und somit ersten Fall des Kommissars Fabian Risk "Und morgen Du" hatte ich leider nicht gelesen, kam aber auch ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes gut in die Handlung rein. Obwohl der Kommissar privat schon mit genug Problemen zu kämpfen hat, da seine Frau Sonja sich schwinden lassen möchte, treten nun auch berufliche Herausforderungen an ihn heran, denn der Kommissar wird zu einem äußerst brisanten Fall gerufen: Der Justizminister ist verschwunden und wird bald darauf brutal ermordet aufgefunden. Gleichzeitig wird in Kopenhagen eine junge Frau ermordet. Es gibt Parallelen zwischen den beiden skandinavischen Morden, die den Ermittlern beinahe zu spät erkannt hätten?. Dieser Krimi ist fesselnd und spannend bis zu ersten Seite geschrieben. Alle Protagonisten und auch Nebenfiguren werden sehr anschaulich und gut vorstellbar beschrieben. Auch dass wir über das Privatleben von Risk einiges erfahren, machte ihn mir menschlich lebendig. Die klirrende Kälte Schwedens ging perfekt einher mit der Kälte des Mordfalls. Das Cover ist ein haptisches Erlebnis, über dessen erhabenen Buchstaben ich immer streichen möchte. Die angenehm spannenden und fesselnden Kapitel verteilen sich auf 568 Seiten und haben mit packend unterhalten, Gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen!

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Spannend!
von PMelittaM aus Köln am 11.08.2015

1999 wird im Nahen Osten ein Brief aus einem Gefangenentransporter geworfen, eine Odyssee beginnt, die ihn am Ende nach Schweden führt. 2009 wird in Schweden der Justizminister entführt und in Dänemark die Ehefrau eines TV-Moderators bestialisch getötet. Scheinbar haben die Ereignisse nichts miteinander zu tun – oder doch? Der Roman... 1999 wird im Nahen Osten ein Brief aus einem Gefangenentransporter geworfen, eine Odyssee beginnt, die ihn am Ende nach Schweden führt. 2009 wird in Schweden der Justizminister entführt und in Dänemark die Ehefrau eines TV-Moderators bestialisch getötet. Scheinbar haben die Ereignisse nichts miteinander zu tun – oder doch? Der Roman ist bereits der zweite erschienene um den Ermittler Fabian Risk, chronologisch ist er jedoch vor dem ersten anzusiedeln. Da ich den Vorgänger nicht gelesen habe, wusste ich auch nicht, was Fabian und seine Kollegen in Zukunft erwartet, konnte mich also überraschen lassen. Der Roman ist sehr komplex, es gibt viele Handlungsstränge, die zunächst ohne erkennbaren Zusammenhang sind. Ich mag so etwas, es lädt direkt zum Miträtseln ein und erzeugt Spannung, diese entstand bei mir von Anfang an vor allem durch die Frage nach des Rätsels Lösung, denn, alleine dadurch, dass wir in einem Roman über all dies lesen, muss es ja einen Zusammenhang geben. Der wurde am Ende auch geliefert – und zwar glaubhaft konstruiert. Ich mag auch Ermittler mit Privatleben, und die gibt es hier genug. Neben Fabian Risk, der Eheprobleme hat, auch Malin Rehnberg, mit Zwillingen schwanger, oder die dänische Ermittlerin Dunja Hougaard, die sich nicht nur mit Beziehungsproblemen sondern auch mit den Macho-Allüren ihrer Kollegen auseinandersetzen muss. All diese Charaktere werden dem Leser ausführlich vorgestellt, man lernt sie gut kennen, muss sie aber nicht unbedingt mögen. Auch weitere Charaktere lernt man gut kennen, so wird u. a. eines der Opfer immer wieder intensiv begleitet, was – zumindest bei mir – dazu führte, dass ich regelrecht die Daumen für eine Rettung gedrückt habe. Wie man schon ahnen kann, erzählt wird aus vielen verschiedenen Perspektiven (auch das mag ich sehr gern …) und zwar in kurzen Kapiteln und mit den so ermöglichten Cliffhangern am Ende jedes Perspektivewechsels. Mich hatte der Roman innerhalb kurzer Zeit gepackt und lies sich nur noch schwer aus der Hand legen. Der Roman ist nichts für zarte Gemüter, die Erzählung streift hin und wieder die Ekelgrenze – und auch die Auflösung, das sich schließlich herauskristallisiert, ist heftig. Hin und wieder habe ich mich gefragt, ob gerade Geschehenes überhaupt physisch möglich ist. Das Ende bringt nicht wirklich Erlösung, eher Resignation, passt aber zum Roman (und der Thematik). Insgesamt ein komplexer, düsterer und spannender Kriminalroman. Wer skandinavische Kriminalromane liebt, sollte zugreifen. Ich freue mich schon darauf, bald auch den Vorgängerband (der eigentlich ein Nachfolger ist), zu lesen. Absolute Leseempfehlung!

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Herzsammler
von raschke64 aus Dresden am 03.08.2015

Fabian Risk wohnt mit seiner Familie wieder in Stockholm. Eigentlich wollte er mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, doch eher das Gegenteil ist der Fall. Und so geht es mit seiner Ehe immer mehr bergab. Dann bekommt er noch einen brisanten Fall auf den Tisch. Der Justizminister ist verschwunden... Fabian Risk wohnt mit seiner Familie wieder in Stockholm. Eigentlich wollte er mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, doch eher das Gegenteil ist der Fall. Und so geht es mit seiner Ehe immer mehr bergab. Dann bekommt er noch einen brisanten Fall auf den Tisch. Der Justizminister ist verschwunden und wird nur noch tot aufgefunden – mit einem fehlenden Organ. Und es finden sich weitere Leichen – bei allen fehlt ein Organ, jeweils ein anderes. Die Ermittlungen laufen und der Täter scheint gefasst. In Dänemark gibt es eine ähnliche Mordserie, dort werden Frauen vergewaltigt und ermordet und zerstückelt. Auch hier haben die Polizisten bald einen Täter. Und erst spät merken sie, das alles zusammenhängt und die Suche noch lange nicht zu Ende ist. Das 2. Buch um Fabian Risk ist in meinen Augen wieder ein Volltreffer. Es werden verwirrende Spuren gelegt, der Leser bekommt zwar mehr Hinweise als die Polizei. Doch wirklich umsetzen kann man sie nicht. Dafür gibt es viel zu viele verschiedene Handlungsstränge und es fehlt der Überblick, wie es zusammenhängen könnte. Das sorgt für gute Spannung. Auch privates wird angesprochen, aber es nimmt nicht den größten Raum ein und verdrängt die eigentliche Handlung. Es wird viel im Buch verarbeitet – worauf ich nicht näher eingehen möchte, um nicht zu viel zu verraten. Nur das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Oder besser gesagt, das Geschehen vor dem wirklichen Ende. Denn dass der 3. Band in Arbeit ist, finde ich toll und darauf freue ich mich.

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Herzsammler
von leseratte1310 am 31.07.2015

Dieses Buch beginnt mit einem Brief, den ein Gefangener 1999 aus dem Gefangenentransporter wirft. Nach fast anderhalb Jahren erreicht dieser Brief den Empfänger in Stockholm. Damit wird alles in Gang gesetzt. Sofie Leander möchte unbedingt schwanger werden und ist deshalb in Stockholm im Krankenhaus als sie entführt wird. Als sie... Dieses Buch beginnt mit einem Brief, den ein Gefangener 1999 aus dem Gefangenentransporter wirft. Nach fast anderhalb Jahren erreicht dieser Brief den Empfänger in Stockholm. Damit wird alles in Gang gesetzt. Sofie Leander möchte unbedingt schwanger werden und ist deshalb in Stockholm im Krankenhaus als sie entführt wird. Als sie erwacht, findet sie sich in einem unbekannten Operationsraum wieder. Kommissar Fabian Risk wurde in die Schule seiner Tochter beordert, weil Matilda auffällig ist. Aber Risk ist abgelenkt, denn seine Dienststelle ruft ständig an. Sein Chef und er sollen zur SÄPO kommen, da der schwedische Justizminister anscheinend verschwunden ist. Aber Risk kommt zu spät. Das Buch lässt sich gut und sehr flüssig lesen. Kurze Kapitel, verschiedene Handlungsstränge und Handlungsorte sorgen dafür, dass das Tempo sehr hoch ist. Man muss schon konzentriert lesen, um den Überblick zu behalten. Es geht sehr brutal zu, so dass das Buch nichts für Menschen mit schwachen Nerven ist. Immer wieder gibt es neue unverhoffte Wendungen. So ermittelt die dänische Polizistin Dunja Hougaard in einem Mordfall. Dass es Verbindungen gibt zwischen den Fällen, ist den Ermittlern nicht klar. Man erfährt sehr viel Persönliches über die Kommissare. Fabian Risk und seine Frau haben Eheprobleme. Beruf und Privatleben sind nur schwer und einen Hut zu bringen. Seine Kollegin Malin Rehnberg ist schwanger und erwartet Zwillinge. Aber auch bei Dunja läuft nicht alles gerade. Dies ist der zweite Band mit dem Kommissar Fabian Risk. Meiner Meinung nach muss man den Vorgängerband nicht unbedingt gelesen haben, weil alles Wesentliche in diesem Band enthalten ist. Wer temporeiche Thriller liebt und sich nicht an drastischen Beschreibungen stört, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

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Organjagd
von einer Kundin/einem Kunden am 26.07.2015

Auf Kommissar Fabian Risks zweiten Fall habe ich mich sehr gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Ich war wieder sofort in der Geschichte gefangen, die so beginnt, indem Sophie bei einer erforderlichen Operation für ihren Kinderwunsch von der Ärztin betäubt wird. Sophie fällt dazu nur ein: „Habe ich... Auf Kommissar Fabian Risks zweiten Fall habe ich mich sehr gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Ich war wieder sofort in der Geschichte gefangen, die so beginnt, indem Sophie bei einer erforderlichen Operation für ihren Kinderwunsch von der Ärztin betäubt wird. Sophie fällt dazu nur ein: „Habe ich es nicht anders verdient?“ Wie soll sie was verdient haben? Parallel dazu verschwindet der Justizminister, Gefrierbeutel mit Organen werden gefunden. Schließlich gibt es mehrere Verdächtige, einer davon begeht sogar Selbstmord. Wird schlampig ermittelt und weiß Fabians Chef mehr als er zugibt? Es gib viel zu tun für Fabian Risk; auch seine Ehe steht vor dem Aus! Ein sehr rasanter und „deftiger“ Krimi aus Stockholm, den ich so schnell nicht vergessen werde! Vor allem das Ende!

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Herzsammler
von Rebekka Tammen aus Hannover am 24.07.2015

Fabian Risk ermittelt wieder - und das erneut großartig. In dem neuen Thriller von Stefan Ahnhem gibt es viel zu erlesen: auf 569 Seiten geht es natürlich um grauenhaufte Morde, um Kannibalismus, einen Verdächtigen, der Selbstmord begeht - aber auch um Persönliches, wie die Ehe von Fabian und die... Fabian Risk ermittelt wieder - und das erneut großartig. In dem neuen Thriller von Stefan Ahnhem gibt es viel zu erlesen: auf 569 Seiten geht es natürlich um grauenhaufte Morde, um Kannibalismus, einen Verdächtigen, der Selbstmord begeht - aber auch um Persönliches, wie die Ehe von Fabian und die Zerrissenheit zwischen Job und Familie. Auch die Kollegen werden intensiver beschrieben, wie Malin, die gerade Zwillinge erwartet, oder Dunja, die ebenfalls einen Verdächtigen jagt. Mysteriös ist gleich zu Anfang der Brief, welcher im Buch nach und nach vorgelesen wird. Vorurteile und Details zum Ärgern gibt es auch reichlich. Z.B. dass Psychologen ihren Job nicht richtig machen und nicht merken, wenn ihre Klienten ihnen was vorspielen - und nur deshalb Schwerverbrecher frei draußen herumlaufen ... oder die eindeutige Belästigung von Dunja, die wie gelähmt dasitzt, statt sich zu wehren. Auch der ewige Konflikt zwischen Familie und Job, nur ist es diesmal nicht nur Fabian: auch seine Frau Sonja verbringt gerade mehr Zeit mit dem Atelier als mit ihren zwei Kindern, die mir gerade am Anfang des Buches einfach nur leid tun! Cover: Mich stört, dass es an die Erik-Axl-Sund-Bücher erinnert, das finde ich schade; da hat mir "Und morgen Du" eindeutig besser gefallen. Schreibstil: Schnell, schneller, Stefan Ahnhem. Nach keinem Kapitel kann man das Buch aus der Hand legen, es ist einfach zu spannend. Für viele wird das sicher "anstrengend", denn nicht nur, dass diesmal einfach viel mehr Menschen mitspielen, nein: es wird auch in Dänemark gejagt, bei mir hat sich daher auch am Anfang einiges vermischt - und ein (längeres) Weglegen des Buches könnte einen wieder raus bringen. Erneut ein sehr lesenswerter Thriller, sicher ein und ganz sicher mein Thriller- Lesehighlight für 2015!

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Herzsammler
von Rebekka Tammen aus Hannover am 24.07.2015

Fabian Risk ermittelt wieder - und das erneut großartig. In dem neuen Thriller von Stefan Ahnhem gibt es viel zu erlesen: auf 569 Seiten geht es natürlich um grauenhaufte Morde, um Kannibalismus, einen Verdächtigen, der Selbstmord begeht - aber auch um Persönliches, wie die Ehe von Fabian und die... Fabian Risk ermittelt wieder - und das erneut großartig. In dem neuen Thriller von Stefan Ahnhem gibt es viel zu erlesen: auf 569 Seiten geht es natürlich um grauenhaufte Morde, um Kannibalismus, einen Verdächtigen, der Selbstmord begeht - aber auch um Persönliches, wie die Ehe von Fabian und die Zerrissenheit zwischen Job und Familie. Auch die Kollegen werden intensiver beschrieben, wie Malin, die gerade Zwillinge erwartet, oder Dunja, die ebenfalls einen Verdächtigen jagt. Mysteriös ist gleich zu Anfang der Brief, welcher im Buch nach und nach vorgelesen wird. Vorurteile und Details zum Ärgern gibt es auch reichlich. Z.B. dass Psychologen ihren Job nicht richtig machen und nicht merken, wenn ihre Klienten ihnen was vorspielen - und nur deshalb Schwerverbrecher frei draußen herumlaufen ... oder die eindeutige Belästigung von Dunja, die wie gelähmt dasitzt, statt sich zu wehren. Auch der ewige Konflikt zwischen Familie und Job, nur ist es diesmal nicht nur Fabian: auch seine Frau Sonja verbringt gerade mehr Zeit mit dem Atelier als mit ihren zwei Kindern, die mir gerade am Anfang des Buches einfach nur leid tun! Cover: Mich stört, dass es an die Erik-Axl-Sund-Bücher erinnert, das finde ich schade; da hat mir "Und morgen Du" eindeutig besser gefallen. Schreibstil: Schnell, schneller, Stefan Ahnhem. Nach keinem Kapitel kann man das Buch aus der Hand legen, es ist einfach zu spannend. Für viele wird das sicher "anstrengend", denn nicht nur, dass diesmal einfach viel mehr Menschen mitspielen, nein: es wird auch in Dänemark gejagt, bei mir hat sich daher auch am Anfang einiges vermischt - und ein (längeres) Weglegen des Buches könnte einen wieder raus bringen. Erneut ein sehr lesenswerter Thriller, sicher ein und ganz sicher mein Thriller- Lesehighlight für 2015!

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Temporeicher Thriller - made in Schweden
von Silke Schröder aus Hannover am 22.07.2015

Auch in seinem zweiter Thriller “Herzsammler” ermittelt Stefan Ahnhems Kommissar Fabian Risk wieder zusammen mit seiner hochschwangeren Kollegin Marlin. Dieses Mal müssen sie sich mit verschwundenen Organen, entlassenen Schwerverbrechern, geheimnisvollen Briefen und einer zwielichtigen Israel-Connection herumschlagen. Tatsächlich tauchten 2009 in der schwedischen Presse Meldungen auf, nach denen es in... Auch in seinem zweiter Thriller “Herzsammler” ermittelt Stefan Ahnhems Kommissar Fabian Risk wieder zusammen mit seiner hochschwangeren Kollegin Marlin. Dieses Mal müssen sie sich mit verschwundenen Organen, entlassenen Schwerverbrechern, geheimnisvollen Briefen und einer zwielichtigen Israel-Connection herumschlagen. Tatsächlich tauchten 2009 in der schwedischen Presse Meldungen auf, nach denen es in Israel Fälle von organisiertem Organhandel gab, deren Opfer vor allem mittellose Palästinenser gewesen seien. Aber auch privat liegt bei Fabian einiges im Argen, denn dass bei ihm die Familie nicht gerade an erster Stelle steht, war schon in “Und morgen du” ein Thema. Doch kann er den perfiden Täter überführen und seine Ehe retten? Stefan Ahnhem gibt uns eine rasant erzählte Antwort. Temporeicher Thriller - made in Schweden.

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Ein spannender Fall mit Fabian Risk
von Xanaka aus Berlin am 26.05.2016

Fabian Risk ist bei der Polizei in Schweden. Kurz vor Weihnachten wird er mit dem unerklärlichen Verschwinden des Justizministers konfrontiert. Eigentlich hatte er sich vorgenommen, sich mehr um die Familie zu kümmern. Aber in Anbetracht der Brisanz des Falles stürzt er sich zusammen mit seiner Kollegin Malin Rehnberg in... Fabian Risk ist bei der Polizei in Schweden. Kurz vor Weihnachten wird er mit dem unerklärlichen Verschwinden des Justizministers konfrontiert. Eigentlich hatte er sich vorgenommen, sich mehr um die Familie zu kümmern. Aber in Anbetracht der Brisanz des Falles stürzt er sich zusammen mit seiner Kollegin Malin Rehnberg in die Ermittlungen. Nach intensiven Recherchen und Spurensuche finden beide den Justizminister, dieser ist schon vor einigen Tagen ermordet worden. Und es gibt weitere Tote, die mit dem Tod des Justizministers zusammenhängen. Gleichzeitig ermittelt Dunja Hoogard in Kopenhagen im Mordfall an einer jungen Frau. Auch hier sind viele Fragen offen und es folgen weitere Tote. Und es gibt in diesem Buch weitere Ungereimtheiten. Wir werden als Leser mit den verschiedensten Mordfällen, den Ermittlern in beiden Ländern, den potentiellen Tatverdächtigen und noch einigen anderen Merkwürdigkeiten konfrontiert. So erfahren wir im Prolog über den Brief eines Gefangenen aus Israel, der seine letzten Worte an seine Geliebte formuliert und diesen Brief aus einem Gefangentransport wirft, in der Hoffnung - das er sein Ziel erreicht. Der Brief erreicht sein Ziel auch wenn erst Jahre später in Stockholm. Mehr erfahren wir dann erst einmal sehr lange nichts darüber. Überhaupt, diese ganzen Schauplatzwechsel, die vielen Handlungsorte, viele Personen in ständig wechselnden Kapiteln machen es nicht leicht, sich in diesem Buch zurecht zu finden. Phasenweise kam ich mir schon fast überfordert vor. Wenn man dann die Durststrecke überwunden hat, und sich einigermaßen mit den handelnden Personen und dem Drumherum zurecht findet, dann kommt man langsam vorwärts im Buch. Und dann kommt der große Aha-Effekt und plötzlich hat man so eine Ahnung, versteht man, worum es diesem Buch geht. Ab hier wird es richtig spannend, das Buch entwickelt eine Dynamik, die Spannung steigt und steigt. Und das Ende ist nicht geradlinig, sondern auch da hat sich Stefan Anheim noch so einiges einfallen lassen. Fazit: Das Buch ist wirklich lesenswert. Aber wer damit beginnt, sollte wirklich versuchen, so viel wie möglich hintereinander zu lesen, um den Faden nicht zu verlieren. Die Anzahl der Personen war schon recht unübersichtlich, vielleicht hätte hier ein Glossar weiter geholfen. Von mir für dieses Buch 4 Punkte.

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Thriller mit Potenzial
von vöglein aus B.-W. am 16.01.2016

Der erste Eindruck: ein vielversprechendes, ansprechendes Cover. Zum Inhalt..... Ich habe mich am Anfang sehr schwer getan, die einzelnen Protagnisten auseinander zu halten und auch die verschiedenen Erzählstränge miteinander zu verknüpfen. Hat man sich dann aber mal durchgebissen (ok, ich war das eine oder andere mal durchaus geneigt das... Der erste Eindruck: ein vielversprechendes, ansprechendes Cover. Zum Inhalt..... Ich habe mich am Anfang sehr schwer getan, die einzelnen Protagnisten auseinander zu halten und auch die verschiedenen Erzählstränge miteinander zu verknüpfen. Hat man sich dann aber mal durchgebissen (ok, ich war das eine oder andere mal durchaus geneigt das Buch zu schließen und wegzulegen, in echter Skandinavier eben), dann wird man nicht enttäuscht. Kommissar Fabian Risk und seine schwangere Kollegin Malin ermitteln in einem Fall von Kanibalismus und immer wieder fehlenden Organen. Sehr bildhaft werden die brutalen Szenen beschrieben (wer das nicht mag, Hände weg!) und auch mit Spannung wird nicht gegeizt. Was mir persönlich nicht so gefallen hat, war die teilweise sehr vulgäre Sprache, die für meinen Geschmack auch nicht nötig gewesen wäre. Insgesamt aber ein lesenswerter, zu empfehlender Thriller.

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