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Hier ist alles Banane

Erich Honeckers geheime Tagebücher 1994 - 2015

(21)
Sensation: Honeckers Tagebücher entdeckt!
»Nach meiner Kenntnis sollten Sie dieses Buch lesen … sofort, unverzüglich«
Günter Schabowski
Am 29. Mai 1994 starb Erich Honecker in Santiago de Chile – das glaubt die Welt bis heute …
In Wahrheit jedoch lebte der ehemalige Staatschef der DDR bis vor kurzem in einem gepflegten Reihenhaus im Stadtteil La Reina, gut versorgt mit Südfrüchten. Und wie jetzt herauskam, verfasste er zwischen den Jahren 1994 und 2015 zahlreiche Tagebücher. Darin kommentiert Honecker scharfsinnig die weltpolitische Lage, plaudert aus seinem Privatleben und schildert offenherzig seine Nöte und Sorgen. Ein faszinierend anderer Blick auf die vergangenen 20 Jahre. Einfach zu lustig, um wahr zu sein!
Rezension
Die DDR ist tot, aber Erich Honecker lebt weiter., Spiegel, 17.09.2016
Portrait
Über den Herausgeber der Tagebücher, Jorge Nicolás Sanchez Rodriguez, ist wenig bekannt. Er war Erich Honeckers Privatchauffeur und seinem Chef stets treu ergeben: Schon nach einem halben Jahr duzten sich beide und nannten sich gegenseitig liebevoll „Genosse“. Sanchez Rodriguez gelang es buchstäblich in letzter Sekunde, die Tagebücher vor dem Zugriff Margot Honeckers zu retten.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Herausgeber Jorge Nicolás Sanchez Rodriguez
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 12.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86493-040-9
Verlag Ullstein extra
Maße (L/B/H) 203/134/30 mm
Gewicht 401
Verkaufsrang 8.227
Buch (Paperback)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
3
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Spaßig
von Herbert Mangl aus Wien am 24.10.2016

Erich Honecker ist doch nicht 1994 gestorben, sondern nur untergetaucht und nun sind seine Tagebücher aufgetaucht – wie spannend. Die Leseprobe war recht witzig und so geht es dann auch weiter. Wenngleich einige Phrasen sich des öfteren wiederholen, wie zum Beispiel die verlegte Lesebrille oder die Zwangsbeglückung mit einem... Erich Honecker ist doch nicht 1994 gestorben, sondern nur untergetaucht und nun sind seine Tagebücher aufgetaucht – wie spannend. Die Leseprobe war recht witzig und so geht es dann auch weiter. Wenngleich einige Phrasen sich des öfteren wiederholen, wie zum Beispiel die verlegte Lesebrille oder die Zwangsbeglückung mit einem Weihnachtsbaum, ist die Attitüde eines von seiner Frau unterdrückten Erich doch recht amüsant. Ich bin kein Spezialist der DDR-Geschichte und deshalb ist mir die eine oder andere Spitze vielleicht entgangen, der trockene, unaufgeregte Humor, der sich durch das gesamte Buch zieht, hat mir aber gut gefallen. Kommentare zur Lage der Nation aus dem Abseits ohne jedwedes Hintergrundwissen sorgen beinahe zwangsweise für Komik, obwohl dieses Buch sicher kein Schenkelklopfer ist – zumindest nicht beim breiten Publikum. Aber es ist ganz amüsant, wenn man es nicht zu ernst nimmt, nicht auf politische Korrektheit zerpflückt und nach leichter Lektüre sucht.

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Erich lebt
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 02.09.2016

Entgegen der landläufigen Meinung ist Erich Honecker nicht am 29.05.1994 verstorben, sondern hat mithilfe seines Arztes sein Ableben fingiert, um in aller Abgeschiedenheit mit seiner Frau Margot in Chile seinen Lebensabend zu genießen. Bekannt geworden ist diese Tatsache durch die Veröffentlichung seiner Tagebücher durch seinen Angestellten Jorge. In Tagebuchform,... Entgegen der landläufigen Meinung ist Erich Honecker nicht am 29.05.1994 verstorben, sondern hat mithilfe seines Arztes sein Ableben fingiert, um in aller Abgeschiedenheit mit seiner Frau Margot in Chile seinen Lebensabend zu genießen. Bekannt geworden ist diese Tatsache durch die Veröffentlichung seiner Tagebücher durch seinen Angestellten Jorge. In Tagebuchform, die Einträge variieren hierbei von beinahe täglich zu einmal monatlich, schildert Erich sein Leben als Ruheständler und lernt, mit den Tücken des Kapitalismus zu leben. Dem Autor gelingt es, nahezu alles was aus dem Alltag der DDR und den damaligen Macht-verhältnissen bekannt war, auf ironische Art und weise oder auch mit teils derbem Humor umzukehren, z.B. das Waren im Kapitalismus schlechter zu bekommen sind als früher in der DDR. Erich Honecker wird dabei teils als einfältiger Rentner dargestellt, dem nicht bewusst gewesen sein soll, welche Privilegien er genossen hat. Auch das entstehen der Mauer wird hier nochmals lebendig. Um die ganze Ironie zu verstehen, ist es von Vorteil jenseits der 40 zu sein, um sich an die DDR und die Person Honeckers erinnern zu können. Da das Buch durch die Erzählform der Tagebucheintragungen gegliedert war, konnte man es beim Lesen immer mal wieder beiseitelegen. Der Schluss ist stimmig, ein anderes Ende wäre unglaubwürdig. Sowohl der Titel wie auch das Cover sind stimmig und haben mir gut gefallen. Ein Buch, welches ich zum Lesen und Verschenken weiterempfehle.

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alles echt?!
von Marion L. aus Tornesch am 21.08.2016

Die Aufmachung erinnert schon an die damalige DDR. Beim Lesen erkennt man das EH sein alten, kommunistischen Staat vermißt. Eine zum schmunzelnde Satire, die einem überlegen läßt, sind die veröffentlichten Tagebücher wirklich echt?! Allein sich für tot erklären zu lassen und dann in seiner eigenen Welt weiterhin den Machthaber... Die Aufmachung erinnert schon an die damalige DDR. Beim Lesen erkennt man das EH sein alten, kommunistischen Staat vermißt. Eine zum schmunzelnde Satire, die einem überlegen läßt, sind die veröffentlichten Tagebücher wirklich echt?! Allein sich für tot erklären zu lassen und dann in seiner eigenen Welt weiterhin den Machthaber zu mimen. Trotz vorhandener Naivität, bleibt er von sich überzeugt. Hin und wieder gibt es vom Herausgeber extra Bermerkungen, die zeigen EH hat sich einiges auch schön geredet, meist zu seiner eigenen Person. Das Zusammenleben mit Margot war nicht einfach, aber meist schwammen sie auf einer Wellenlänge. Rundum waren alle zufrieden und es gab Südfrüchte, besonders Bananen, in Hülle und Fülle. Einfach köstlich.

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Der real existierende Sozialismus
von einer Kundin/einem Kunden aus Teningen am 25.09.2016

Nachdem ich mich schon bei der Leseprobe königlich amüsiert hatte, habe ich mich sehr gefreut, als ich auch aus dem Lostopf gezogen wurde. Leider kam das Buch nicht mehr pünktlich an, um es als Strandlektüre genießen zu können. Trotzdem hat es mir ein paar vergnügliche Stunden gebracht. Entgegen der allseits... Nachdem ich mich schon bei der Leseprobe königlich amüsiert hatte, habe ich mich sehr gefreut, als ich auch aus dem Lostopf gezogen wurde. Leider kam das Buch nicht mehr pünktlich an, um es als Strandlektüre genießen zu können. Trotzdem hat es mir ein paar vergnügliche Stunden gebracht. Entgegen der allseits bekannten Tatsache ist Erich Honecker 1994 nicht verstorben. Vielmehr war dessen Tod eine geschickt eingefädelte Inszenierung. Er lebt bis heute und versucht mit seiner Frau Margot, einen neuen sozialistischen Staat zu errichten. Erstmal im ganz kleinen, sprich auf dem eigenen Grundstück, später auf der Isla Ernesto Thälmann im schönen Cuba. Neben der zur genüge bekannten sozialistischen Propaganda, welche man dank dieser Tagebücher noch einmal ordentlich in Erinnerung gerufen bekommt, tritt man eine kleine Reise durch elf Jahre Zeitgeschichte an. Nebenbei erlangt man auch ein paar Einblicke in das mehr oder weniger sozialistische Familienleben von Erich und Margot. Die Veröffentlichung der Tagebücher verdanken wir Jorge Nicolás Sanches Rodriguez, welcher durch einen Irrtum erst Taxifahrer, dann Privatchauffeur und schließlich Mädchen für alles für die Exil-Chilenen wurde. Bei diesem Buch gibt es definitiv viele Stellen, an denen man Schmunzeln und ab und zu auch herzhaft lachen kann. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das auch für Leser gilt, welche nicht tatsächlich die Zeit mit zwei deutschen Staaten miterlebt haben. Einiges ist schon recht speziell und die entsprechenden Untertöne erkennt vielleicht nur ein echter Ossi. Gut gefallen mir auch die Erinnerungen, was in den letzten Jahren in der Welt tatsächlich so alles passiert ist. Teilweise sind hier die Kommentare wirklich witzig und spritzig. Manches allerdings war schon ziemlich hart an der Grenze, auch wenn es sich hier um ein Werk der Satire handelt. Besonders die Kommentare zu Fukushima fand ich sehr grenzwertig. Auch der Umgang mit Campos, dem Nachbarn der Honeckers fand ich einige Male wirklich zu viel des Guten. Das war schon nicht mehr lustig. Hier wäre etwas weniger doch mehr gewesen. Andere Stellen hingegen sind wirklich gut gelungen. Diverse DDR-Funktionäre bekommen ihr Fett weg. Und auch Politiker divereser anderer Länder werden nicht verschont. Auch in der zwischenmenschlichen Beziehung von Margot und Erich findet sich vielleicht der ein oder andere Leser wieder. Schließlich ist so ein Eheleben nicht immer ein Zuckerschlecken. Da hilft es auch nicht, wenn einer von Beiden ja schon tot ist. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Durch den Tagebuchstil kann man auch auf die Schnelle mal ein paar Seiten bzw. Tage lesen. Das Cover fällt auf. In einem kräftigen Gelb leuchtet es einem aus jedem Buchregal sofort entgegen. Das Foto eines fröhlichen, lachenden Erich Honeckers wirkt sehr symphatisch. Fazit -------- Ein lustiges Buch für vergnügliche Stunden, trotz der ein oder anderen Schwäche. So ein bisschen sorgt es für eine versöhnliche Auseinandersetzung mit dem einzigen sozialistischen Staat der Welt auf deutschem Boden.

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Gut gelungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Korschenbroich am 13.09.2016

In dem Buch „Hier ist alles Banane“, herausgegeben von Jorge Nicolás Sanchez Rodriguez, kann man Niedergeschriebenes aus den Tagebüchern von Erich Honecker aus der Zeit von 1994 bis 2015 lesen. Somit ist klar dass er nicht wie alle dachten im Jahre 1994 verstarb sondern noch viele Jahre mit seiner... In dem Buch „Hier ist alles Banane“, herausgegeben von Jorge Nicolás Sanchez Rodriguez, kann man Niedergeschriebenes aus den Tagebüchern von Erich Honecker aus der Zeit von 1994 bis 2015 lesen. Somit ist klar dass er nicht wie alle dachten im Jahre 1994 verstarb sondern noch viele Jahre mit seiner Frau Margot zusammen in einem Reihenhaus in Santiago de Chile lebte. Jorge, der Herausgeber von diesem Buch, wurde durch Zufall und Missverständnisse sein Chauffeur. Der Leser bekommt Einblicke aus der Sichtweise von Honecker zu DDR Zeiten. Der Schreibstil ist flüssig und die einzelnen Geschehnisse verleiten durch die witzreiche Schreibweise zum Schmunzeln. Teilweise kam es mir vor als würden bestimmte Erkenntnisse von Herrn Honecker einfach schön gedacht und gingen an der Wirklichkeit vorbei oder wurden einfach nur aus einer kindlich naiven Sichtweise beschrieben. Erich Honecker war Staatschef der DDR doch schien Daheim seine Frau Margot das Sagen zu haben. Das Cover passt hervorragend zu diesem Buch, man sieht Herrn Honecker mit einem Lächeln im Gesicht. Das Wort „Banane“ aus dem Buchtitel ist Bananenförmig gedruckt. Den Titel selber finde ich ebenfalls sehr gut gelungen denn hinter dieser Redewendung verbirgt sich einiges.

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Hier ist alles Banane
von einer Kundin/einem Kunden aus Rostock am 11.09.2016

Hier ist alles Banane - Erich Honeckers geheime Tagebücher von 1994 - 2015 Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Dieses Buch lebt von der Prämisse, dass Erich Honni seinen Tod nur vorgetäuscht hat und seitdem in seinem Haus in Chile sitzt und alles Weltgeschehen sowohl im großen als auch... Hier ist alles Banane - Erich Honeckers geheime Tagebücher von 1994 - 2015 Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Dieses Buch lebt von der Prämisse, dass Erich Honni seinen Tod nur vorgetäuscht hat und seitdem in seinem Haus in Chile sitzt und alles Weltgeschehen sowohl im großen als auch im Kleinen ausführlich kommentiert. Dies wirkte auf mich (erst nach der Wende geboren also kein Zeitzeuge von Honni) sehr glaubhaft konstuiert. Es ist einerseits zum Schreien komisch wenn man sich den Aufbau mal durch den Kopf gehen lässt. Zum anderen ist es ein Kommentar zum Geschehen in unserer Welt. Ich ziehe den Hut vor dem Autor, dass er das durchgehalten hat es zwischendurch so ernst klingen lassen hat. Ich musste einige Male abbrechen, weil ich in einen Lachflash verfallen bin.

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Honni vs. Realität
von einer Kundin/einem Kunden aus Buseck am 30.08.2016

Das Cover des Buches hat schon etwas humorvolles, aber auch geschichtsträchtiges an sich. Jeder Ostalgie Fan wird es in die nehmen, ob es dann auch jeder liest, sei dahingestellt. Zum Inhalt: Wer hätte das gedacht? Erich Honecker lebt. Sein Tod 1994 wurde nur vorgetäuscht, damit er in Chile zurückgezogen leben kann.... Das Cover des Buches hat schon etwas humorvolles, aber auch geschichtsträchtiges an sich. Jeder Ostalgie Fan wird es in die nehmen, ob es dann auch jeder liest, sei dahingestellt. Zum Inhalt: Wer hätte das gedacht? Erich Honecker lebt. Sein Tod 1994 wurde nur vorgetäuscht, damit er in Chile zurückgezogen leben kann. Und das tut er dann auch. Allerdings gibt es in seinem neuen Leben immer mehr Dinge des „Kapitalismus“ mit denen ausgerechnet er , der das Bild des Sozialismus war, zurecht kommen muß. Das auch seine Tochter und sein Enkel dem feindlichen Luxus fröhnen macht ihn zeitweise sehr unglücklich. Aber das hält ihn nicht davon ab, immer wieder in alte Muster zurückzufallen, auch wenn er seine Reden nur noch für Margot und seinen Chaffeur oder auch seinen Nachbarn hält. Auch an seiner DDR Markt hält er trotz Wertlosigkeit immer noch fest und hofft auf Unterstützung ehemaliger „Genossen“. Meine Meinung: Anfangs hatte ich Tränen vor Lachen in den Augen. Wie aus der heutigen Sicht jemand so Weltfremd sein kann. Doch im Hinterkopf, dann die Tatsache „er hat es so gemeint und es war so“ und das ist dann wiederum sehr grausam. Die Tagebucheintragungen sind teilweise relativ kurz und dann auch wieder etwas länger. Meist kann man sich ein Grinsen nicht verkneifen, doch in einigen Situationen hat man Tränen in den Augen, wenn man liest mit welcher Selbstverständlichkeit Honni und seine Leute, die Menschen in der ehemaligen DDR überwachten und ggf. nach Bautzen etc brachten oder notfalls auch töteten. Das ist die traurige Realität. In einigen Eintragungen liest von von den Beziehungen zu Kohl, den er als Lügner bezeichnet, und seine Meinung über Gerhard Schröder, der bei ihm hoch angesehen war. Auch als Angela Merkel (als Kind des Ostens) in den CDU Vorstand kam, wird von ihm argwöhnisch beäugt. Im Großen und ganzen kann man sagen. In diesem Buch erhält man einen Rückblick der letzten 20 Jahre gespickt mit einer gewissen Portion Ostalgie. Insgesamt ein gelungenes Werk, wenn man von einigen echt nervigen Wiederholungen (Weihnachten, Silvester, Verlegen der Brille) absieht. Die lassen das Buch zeitweise echt langweilig wirken, weil es jedes Jahr den gleichen Streit wegen Weihnachten gibt, jedes Jahr am 1. Januar sind die beiden Honecker krank etc. Diese Eintragungen hätte man vielleicht ab dem dritten Jahr weglassen sollen. Mein Fazit: Ein gelungener Roman, den ich allerdings nicht jedem empfehlen kann. Man sollte schon ein gewisses Ostalgie Feeling besitzen, denn sonst ist man relativ schnell genervt. Da ich aber bis auf die oben erwähnten Wiederholungen von dem Buch überzeugt bin, bekommt es von mir 4 Sterne.

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Unverbesserlich humoristisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 26.08.2016

Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch. Es handelt sich um die ungekürzte Lesung auf 6CDs. Einzig den Rücken der CD- Packung hätte man dicker produzieren können, er hat eine Tendenz zum Verknicken. Reiner Kröhnert macht seinen Job als "Honni"- Imitator sehr gut, man könnte fast glauben es spräche der... Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch. Es handelt sich um die ungekürzte Lesung auf 6CDs. Einzig den Rücken der CD- Packung hätte man dicker produzieren können, er hat eine Tendenz zum Verknicken. Reiner Kröhnert macht seinen Job als "Honni"- Imitator sehr gut, man könnte fast glauben es spräche der echte Erich Honecker. Das Buch ist, wie der Titel schon sagt, im Tagebuch- Stil gehalten. In Form von Tagebucheinträgen kommentiert Honecker das Weltgeschehen und aktuelle politische Entwicklungen. Er ist dabei herrlich unverbesserlich und rechthaberisch, was dem Witz des Ganzen sehr zuträglich ist. Garniert wird das Ganze mit Szenen aus dem Eheleben der Honeckers, das hat manchmal etwas von Sitcom wenn Erich Margot an quasi allem die Schuld gibt, aber ihr stets "hilfreich" mit Rat statt Tat zur Seite steht. Gelegentlich kommen auch Einwürfe vom Fahrer und Buchherausgeber Jorge, der klar stellt, das manches sich doch anders zutrug, besonders dann wenn Honecker sich mal wieder als besonders heroisch darstellt. Interessant sind auch Honnis Bewertungen von Zeitgenossen wie Helmut Schmidt ("ich habe bereits 1975 zu Margot gesagt, wenn der so weiter raucht macht er es nicht mehr lange") und Zitate für die Ewigkeit ("die 99% als Wahlergebnis haben wir nur deshalb beschlossen, damit Raum für Verbesserungen ist"). Beim Hören habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was wohl nach 2015 passiert. Ohne zu spoilern kann ich sagen, es ist gut gelöst. Das (Hör)Buch muss man nicht am Stück genießen, durch die Tagebuchform eignet es sich sehr gut zum Häppchen- Hören. Von mir gibt es 4 Sterne. Für politisch Interessierte mit Humor ist es ein guter Tipp.

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Die geheimen Tagebücher des Erich H.
von einer Kundin/einem Kunden aus Seligenstadt am 25.08.2016

Die ganze Welt glaubt bis heute, dass Erich Honecker schon 1994 verstarb. Doch das stimmt nicht! Er lebte bis vor kurzen in einem schmucken Reihenhaus in Santiago de Chile und freute sich täglich über die leckeren Südfrüchte, die er dort genoss. Er schrieb in dieser Zeit in penibler Schönschrift... Die ganze Welt glaubt bis heute, dass Erich Honecker schon 1994 verstarb. Doch das stimmt nicht! Er lebte bis vor kurzen in einem schmucken Reihenhaus in Santiago de Chile und freute sich täglich über die leckeren Südfrüchte, die er dort genoss. Er schrieb in dieser Zeit in penibler Schönschrift Tagebuch. Diese Tagebücher wurden nun veröffentlicht! Erich H. plaudert hier viele Details aus seinem Privatleben aus und kommentiert außerdem noch mit spitzer Zunge das weltpolitische Geschehen. Ein garantiert anderer Blick auf die letzten zwanzig Jahre. Dieser Satireroman hat mir sehr gut gefallen, die völlig andere Sicht auf viele Dinge hat mich oftmals zum Lachen gebracht, man darf halt nicht alles allzu ernst nehmen. Der Humor ist zwar sehr speziell, ich konnte mich darüber aber köstlich amüsieren. Komplett am Stück hätte ich dieses Buch allerdings auch nicht lesen können, denn ab und an brauchte ich mal eine Pause von diesem schrägen Humor. Alles in allem aber richtig gut gemacht, auch der Buchumschlag und der Titel passen gut ins Gesamtbild, hier weiß der Leser sofort was ihn erwartet.

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Honni vs. Realität
von einer Kundin/einem Kunden aus Fernwald am 19.08.2016

Das Cover des Buches hat schon etwas humorvolles, aber auch geschichtsträchtiges an sich. Jeder Ostalgie Fan wird es in die nehmen, ob es dann auch jeder liest, sei dahingestellt. Zum Inhalt: Wer hätte das gedacht? Erich Honecker lebt. Sein Tod 1994 wurde nur vorgetäuscht, damit er in Chile zurückgezogen leben kann.... Das Cover des Buches hat schon etwas humorvolles, aber auch geschichtsträchtiges an sich. Jeder Ostalgie Fan wird es in die nehmen, ob es dann auch jeder liest, sei dahingestellt. Zum Inhalt: Wer hätte das gedacht? Erich Honecker lebt. Sein Tod 1994 wurde nur vorgetäuscht, damit er in Chile zurückgezogen leben kann. Und das tut er dann auch. Allerdings gibt es in seinem neuen Leben immer mehr Dinge des „Kapitalismus“ mit denen ausgerechnet er , der das Bild des Sozialismus war, zurecht kommen muß. Das auch seine Tochter und sein Enkel dem feindlichen Luxus fröhnen macht ihn zeitweise sehr unglücklich. Aber das hält ihn nicht davon ab, immer wieder in alte Muster zurückzufallen, auch wenn er seine Reden nur noch für Margot und seinen Chaffeur oder auch seinen Nachbarn hält. Auch an seiner DDR Markt hält er trotz Wertlosigkeit immer noch fest und hofft auf Unterstützung ehemaliger „Genossen“. Meine Meinung: Anfangs hatte ich Tränen vor Lachen in den Augen. Wie aus der heutigen Sicht jemand so Weltfremd sein kann. Doch im Hinterkopf, dann die Tatsache „er hat es so gemeint und es war so“ und das ist dann wiederum sehr grausam. Die Tagebucheintragungen sind teilweise relativ kurz und dann auch wieder etwas länger. Meist kann man sich ein Grinsen nicht verkneifen, doch in einigen Situationen hat man Tränen in den Augen, wenn man liest mit welcher Selbstverständlichkeit Honni und seine Leute, die Menschen in der ehemaligen DDR überwachten und ggf. nach Bautzen etc brachten oder notfalls auch töteten. Das ist die traurige Realität. In einigen Eintragungen liest von von den Beziehungen zu Kohl, den er als Lügner bezeichnet, und seine Meinung über Gerhard Schröder, der bei ihm hoch angesehen war. Auch als Angela Merkel (als Kind des Ostens) in den CDU Vorstand kam, wird von ihm argwöhnisch beäugt. Im Großen und ganzen kann man sagen. In diesem Buch erhält man einen Rückblick der letzten 20 Jahre gespickt mit einer gewissen Portion Ostalgie. Insgesamt ein gelungenes Werk, wenn man von einigen echt nervigen Wiederholungen (Weihnachten, Silvester, Verlegen der Brille) absieht. Die lassen das Buch zeitweise echt langweilig wirken, weil es jedes Jahr den gleichen Streit wegen Weihnachten gibt, jedes Jahr am 1. Januar sind die beiden Honecker krank etc. Diese Eintragungen hätte man vielleicht ab dem dritten Jahr weglassen sollen. Mein Fazit: Ein gelungener Roman, den ich allerdings nicht jedem empfehlen kann. Man sollte schon ein gewisses Ostalgie Feeling besitzen, denn sonst ist man relativ schnell genervt. Da ich aber bis auf die oben erwähnten Wiederholungen von dem Buch überzeugt bin, bekommt es von mir 4 Sterne.

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Der etwas andere Rückblick
von Rebekka Tammen aus Hannover am 18.08.2016

Hier sind sie nun, die Tagebücher von Erich Honecker aus den Jahren 1994-2015. Alles beginnt mit Erichs Tod, also einem vorgetäuschtem Tod, denn eigentlich leben Margot und Erich nun in Chile und träumen weiter von ihrem sozialistischen Staat. Das ganze Buch ist aber auch ein Rückblick auf Ereignisse der letzten 21 Jahre und oft... Hier sind sie nun, die Tagebücher von Erich Honecker aus den Jahren 1994-2015. Alles beginnt mit Erichs Tod, also einem vorgetäuschtem Tod, denn eigentlich leben Margot und Erich nun in Chile und träumen weiter von ihrem sozialistischen Staat. Das ganze Buch ist aber auch ein Rückblick auf Ereignisse der letzten 21 Jahre und oft habe ich mich zurück versetzt gefühlt und mich gefragt, was ich an diesen Tagen gemacht habe. Cover: Das Bild passt. Erich Honecker sieht etwas wirr aus, was auch durchaus im Buch so erscheint... Schreibstil: Einfach und schnell wegzulesen, da die einzenen Tage wenig Text haben und die Jahre vorbeifliegen - und dann, am Ende, hat man 270 Seiten gelesen. Zusammengetragen und mit diversen Anmerkungen versehen hat das Werk Jorge Nicolas Sanchez Rodriguez, ein Fahrer, der dritte Mann beim Skat, der Einkäufer, Vertraute... Natürlich ist das Buch in erster Linie zum lachen, schmunzeln, wiedererkennen z.B. der DDR-Kost oder Namen, die man seit Jahren nicht mehr gehört hat, aber gerade als es um 2015 geht, wird es auch kritisch - sei es in der Politik oder der Umgang der Menschen miteinander! Ein herrliches Buch auch zum Schwelgen in Erinnerungen - und das schreibe ich als Wessi (geb. 1979)!

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Leichte Unterhaltung mit einigen Schwächen
von einer Kundin/einem Kunden am 21.10.2016

"Am 29. Mai 1994 starb Erich Honecker in Santiago de Chile - das glaubt die Welt bis heute... In Wahrheit jedoch lebte der ehemalige Staatschef der DDR bis vor kurzem in einem gepflegten Reihenhaus im Stadtteil La Reina, gut versorgt mit Südfrüchten." Der Klappentext zum Buch "Hier ist alles Banane.... "Am 29. Mai 1994 starb Erich Honecker in Santiago de Chile - das glaubt die Welt bis heute... In Wahrheit jedoch lebte der ehemalige Staatschef der DDR bis vor kurzem in einem gepflegten Reihenhaus im Stadtteil La Reina, gut versorgt mit Südfrüchten." Der Klappentext zum Buch "Hier ist alles Banane. Erich Honeckers geheime Tagebücher 1994-2015" liest sich amüsant und macht neugierig. Das Cover des Buches ist ansprechend gestaltet, besonders gut gefällt mir die aufgeprägte Schrift und die Haptik des Einbandes. Der zentral auf dem Cover befindliche Honecker-Schnappschuss lässt ihn naiv-lustig wirken und unterstreicht die humorvolle Ausrichtung des Buches. Das vorliegende Buch ist in Tagebuchform aufgebaut. So kann man abschnittsweise einzelne Episoden lesen und kommt auch nach ggf. längerer Pause wieder gut ins Thema. Die einzelnen Tagebucheinträge variieren in ihrer Länge zwischen einem Satz und wenigen Seiten. Der Schreibstil ist unterhaltsam und stets begleitet von einem imaginären Augenzwinkern. Leider ist es genau das, was gegen Ende hin zunehmend nervt und auch etwas "gewollt" wirkt. Der Abstand zwischen den einzelnen Tagebucheinträgen wird von Jahr zu Jahr größer und es erweckt den Eindruck, als habe der Autor gegen Ende etwas die Lust verloren oder hatte schon sein ganzes humoristisches Pulver verschossen. Manche Dinge wiederholen sich zu oft: Kann man anfangs noch über verlegte Brillen oder Unwohlsein am 1. Januar lachen, ist die Luft ab der 3. Wiederholung dann aber wirklich raus. Ob der Charakter Honeckers gut getroffen wurde kann ich nicht wirklich beurteilen - als halbfiktiver Protagonist ist das ganz amüsant, "in echt" wäre es dann aber leider doch eher zum Heulen. Insgesamt ist es ein leichtes Unterhaltungsbuch, das den Leser immer wieder schmunzeln lässt. Das Buch hat einige Längen, die aber aufgrund des Tagebuchstils auch überblättert / quergelesen werden können. Es ist mir schwer gefallen, bis zum Schluss mit Interesse und/oder Spaß bei der Sache zu bleiben.

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Naja.
von einer Kundin/einem Kunden aus Frohburg am 15.10.2016

Der Herausgeber des Buches "Hier ist alles Banane" ist Jorge Nicolás Sanchez Rodriguez. Es beinhaltet geheime Tagebücher von Erich Honecker, welche er im Zeitraum von 1994 bis 2015 verfasst hat. Wie schon der kleine Text auf der Rückseite des Buches durchblicken lässt, ist Herr Honecker nicht tot. Doch er... Der Herausgeber des Buches "Hier ist alles Banane" ist Jorge Nicolás Sanchez Rodriguez. Es beinhaltet geheime Tagebücher von Erich Honecker, welche er im Zeitraum von 1994 bis 2015 verfasst hat. Wie schon der kleine Text auf der Rückseite des Buches durchblicken lässt, ist Herr Honecker nicht tot. Doch er will, dass dies alle glauben und hat dafür auch seine Beerdigung arrangierte. Stattdessen lebt er aber in La Reina mit seiner Frau Margot. In seinen Tagebüchern stellt er die DDR als einen super Staat hin. Im Gegensatz dazu macht die BRD laut ihm alles falsch. Man kann fast schon sagen, dass er in einer eigenen Welt lebt. Für mich ist es ein Rätsel wie man ein paar Jahre nach der Wende immer noch so überzeugt vom Sozialismus sein kann. Weiterhin stellt sich für mich die Glaubwürdigkeit immer wieder aufs Neue in Frage. Ich persönlich bin ein wenig enttäuscht von dem Buch und würde es nicht noch einmal lesen.

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Erich und wie er die Welt sah
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 13.09.2016

Nicht nur Elvis – auch Erich lebt! Im chilenischen Exil hat er mit Margots Hilfe seinen Tod nur vorgetäuscht um unbehelligt seine Tage zu genießen. Dabei kommentiert er mit seiner Weltsicht das Tagesgeschehen und die Politik. Er hat es da nicht immer ganz leicht, man weiß ja, dass auch früher... Nicht nur Elvis – auch Erich lebt! Im chilenischen Exil hat er mit Margots Hilfe seinen Tod nur vorgetäuscht um unbehelligt seine Tage zu genießen. Dabei kommentiert er mit seiner Weltsicht das Tagesgeschehen und die Politik. Er hat es da nicht immer ganz leicht, man weiß ja, dass auch früher schon Margot in Heim und Politik die Hosen anhatte. Die Sprüche, die der Autor Erich Honecker in Mund legt, sind oft witzig und hintergründig. In dem er ihn das Tagesgeschehen aus der Sicht eines strammen Politbüro-Mitglieds kommentieren lässt, bekommt so manche Aktion etwas Entlarvendes. Der Leser, der die Verhältnisse der DDR vielleicht noch aus eigener Anschauung kennt, wird sicher ganz besonders Spaß an den Anspielungen haben. Wenn zum Beispiel Erich Honecker auf Waren und Dienstleistungen warten muss, ist das für ihn unbegreiflich, hatte er doch in seiner geliebten Deutschen Demokratischen Republik nie auf etwas verzichten müssen. Oder mit welcher Empörung er den Kleckerbetrag aus der BRD kommentiert, denn schließlich hat sich Margot die Rente mit ihrer Lebensleistung auch verdient. Auch die Nachbarn verhalten sich nicht ganz dienstbeflissen, wie sich Erich das erwartet. Es bleibt manchmal das Lachen im Hals stecken, wenn Erich seine Weisheiten zum Besten gibt, aber hat man auch häufig das Gefühl, dass der eine oder andere Witz schon etwas Bart angesetzt hat oder einmal zu oft wiederholt wurde. Am besten, man blättert immer wieder mal in dem Buch und liest nicht alles auf einmal, dann ist die Dosis besser zu verdauen und es schleicht sich nicht das Gefühl der Wiederholung ein.

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Leider eher fade...
von D. Brown aus München am 10.09.2016

Ganz so begeistert hat mich das Buch von Jorge Nicolás Sanches Rodrigues dann doch nicht wie die Leseprobe mich erwarten ließ. Zwar witzig in der Schreibe, berichtet das vorgebliche Tagebuch des Erich Honecker eigentlich über alltägliche Erlebnisse, Bedürftigkeiten und Befindlichkeiten desselben und seiner Frau Margot, jedoch so richtig zu... Ganz so begeistert hat mich das Buch von Jorge Nicolás Sanches Rodrigues dann doch nicht wie die Leseprobe mich erwarten ließ. Zwar witzig in der Schreibe, berichtet das vorgebliche Tagebuch des Erich Honecker eigentlich über alltägliche Erlebnisse, Bedürftigkeiten und Befindlichkeiten desselben und seiner Frau Margot, jedoch so richtig zu fesseln vermag mich das Buch dann doch nicht, denn vieles wiederholt sich in den zwanzig Jahren. Angenehm ist die Einteilung als Tagebuch, denn man muss es nicht in einem durchlesen, sondern darf es getrost hin und wieder beiseite legen. Dass Honecker und seine Frau eigentlich Leute aus der unteren Mittelschicht der damaligen DDR waren zeigen die Probleme und Begebenheiten die Herrn Honecker wie wohl Millionen anderer normaler Menschen beschäftigen. Auch schon zu seiner Zeit als Staatschef, so will es uns der Herausgeber glauben machen. Ich habe das Glück in einer Demokratie geboren und aufgewachsen zu sein, und kann mir nur schwer vorstellen wie es ist in einem Staate wie der DDR gelebt und gelitten zu haben. Vermutlich braucht es eine sehr große Portion Galgenhumor und Selbstverleugnung um in den ehemaligen Diktaturen wie auch u. a. in Chile, der Heimat des Autors, überlebt zu haben. Wie Menschen dieses Buch beurteilen mögen die das Pech haben in solchen Ländern leben zu müssen, mag dahingestellt sein, mir bleibt ein Gefühl des Unbehagens zurück nach der Lektüre dieses Buches, weil eben alles so banal ist was Herr Honecker und Konsorten dachten und fühlten, aber vielen Menschen das Leben mit eben ihrer Denke und der damit verbundenen Macht zur Hölle gemacht haben. Sehr zwiespältig gebe ich drei Sterne, denn als Warnung vor eben diesen Gestalten, die unfähig sind und waren die komplexen Strukturen einer sozialen Gesellschaft zu erkennen und zu führen, sondern bei ihrer Aufgabe und ihrem Auftrag der Fürsorge des Staates und seiner Bewohner gerecht zu werden eigentlich vollkommen versagt haben, ob aus Eigennutz, Einfältigkeit gepaart mit Machtgier und dem Anspruch der alleinig glücklich machenden Weisheit, leider nicht gerecht wird.

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Die Banane hat matschige Stellen
von einer Kundin/einem Kunden aus Marienhafe am 02.09.2016

Erich Honecker ist nicht verstorben sondern lebt geheim in Chile. Über dieses Leben führt er ein Tagebuch.Von 1994 bis 2015 kommentiert er das Weltgeschehen aus seiner Sicht. Das Cover ist prima und verrät dem Leser auf den ersten Blick worum... Erich Honecker ist nicht verstorben sondern lebt geheim in Chile. Über dieses Leben führt er ein Tagebuch.Von 1994 bis 2015 kommentiert er das Weltgeschehen aus seiner Sicht. Das Cover ist prima und verrät dem Leser auf den ersten Blick worum es geht, auch die Farbe macht aufmerksam. Die Kapitel in Tagebuch form sind nach Tagen und Jahren sortiert, wobei nicht jeden Tag Einträge erfolgen. Manchmal nur ein Satz , manchmal mehrere Seiten, das hält den Stil lebendig und abwechlungsreich. Dem Schreibstil kann man sehr gut folgen und das Buch lässt sich flüssig lesen. Natürlich gibt es hier keine große Spannung oder gar Cliffhanger aber das Amüsement ist die ganze Zeit über da. Ein Vorteil für mich, beim Lesen des Buches war, dass ich aufgrund meines Alters einen Großteil der geschilderten Begebenheiten tatsächlich miterlebt habe. Als Bewohner des ehemaligen Grenzgebietes ( Harz ) habe ich sogar den Mauerfall immer noch in bewegter Erinnerung. Viele jüngere Leser könnten sich damit schwer tun dem Buch zu folgen, da es keine geschichtlichen Erklärungen oder ähnliches gibt, sondern Erich nur erzählt. Die Idee des Buches ist klasse und höchst amüsant, leider ist die Umsetzung nicht ganz so glücklich geraten. Viele der Einträge ähneln sich sehr, wiederholen sich gar von Jahr zu Jahr, oder kommen sprachlich zu unlustig daher. Da fehlt viel Sprachwitz, der solch kurze Episoden zu echten Lachgaranten macht. Geschmunzelt habe ich mehrfach, da ich sämtliche Ereignisse natürlich ein klitzekleines bisschen anders erlebt habe. Auch nett der unerschütterliche Glaube Erichs an die Produktivität der DDR. Nur waren mir hier zuweilen viel zu viele Wortwiederholungen. Zwischendurch dachte ich wenn ich auf der nächsten Seite wieder " Deutsche demokratische Republik " lesen muss , schlafe ich ein. Das hätte man sprachlich besser lösen müssen, indem man z.B viele Synonyme verwendet. Auch wurde vieles nur "hingekleckst" also die Pointe des Ganzen nicht gut sprachlich herausgearbeitet.

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Nette Ideen, etwas ausgereizt
von Isaopera am 31.08.2016

"Hier ist alles Banane" besteht aus 6 CDs, die aus je 20-21 Titeln bestehen, ist also ganz schön lang. Und die Länge, denke ich, ist tatsächlich etwas zu lang geraten. Die Sprecherstimmen (Erich Honecker und sein Angestellter haben verschiedene Stimmen) finde ich gut ausgewählt, allerdings sind sowohl der extreme... "Hier ist alles Banane" besteht aus 6 CDs, die aus je 20-21 Titeln bestehen, ist also ganz schön lang. Und die Länge, denke ich, ist tatsächlich etwas zu lang geraten. Die Sprecherstimmen (Erich Honecker und sein Angestellter haben verschiedene Stimmen) finde ich gut ausgewählt, allerdings sind sowohl der extreme spanische Akzent des Angestellten als auch die sehr bedächtige und monotone Sprechweise des Erich-Sprechers etwas gewöhnungsbedürftig. Sagen wir, die Stimmen tragen nicht dazu bei, immer gut folgen zu können. Insgesamt finde ich viele Ideen witzig und sehr gut angedacht. Allerdings wird alles bis zum Maximum ausgereizt und wiederholt sich irgendwann einfach nur noch. Die beste Figur ist für mich der Nachbar, der immer wieder zu lustigen Begebenheiten führt. Das ist wirklich gut gemacht. Auch viele Missverständnisse zwischen Erich und Margot fand ich lustig. Auch das Thema Computer war immer für einen Gag gut. Die Kommentare, die Erich über das Weltgeschehen macht, haben mich zunehmend ermüdet. Anfangs noch ganz witzig, kamen in etwa 20 Jahren, die das "Tagebuch" umfasst, halt eine Menge Welt- und Europameisterschaften im Fußball sowie Regierungswechsel in BRD und anderen Staaten vor. Das alles wurde auf häufig sehr ähnliche Weise kommentiert. Ich muss sagen, dass ich manche Aussagen zu aktuellen Geschehnissen, zum Beispiel zum Terrorismus (speziell bin Laden, 11.September) sowie einige Regierungen (Gaddhafi, Hussein) schon grenzwertig fand. Irgendwann ist es halt auch nicht mehr glaubwürdig, dass er wirklich kein Mini-Stück von seiner Sicht abweicht und mal sagt "Schlimm, was da passiert ist". Auch, dass jede einzelne Wahl der BRD in dieser Zeit auf die gleiche Art und Weise von Erich und Margot "nicht verstanden wurde" - naja. Irgendwann halt etwas viel. Daher kann ich das Hörbuch schon empfehlen, ich denke auch, dass es zum Hören besser geeignet ist als zum selber lesen. Aber es hat mich nicht umgehauen, das muss ich sagen.

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Honeckers geheimes Tagebuch
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 30.08.2016

Die Welt glaubt, dass Erich Honecker am 29. Mai 1994 in Santiago verstorben ist. Doch das ist nicht richtig, in Wahrheit ist er untergetaucht und hat Undercover in Chile gelebt. Während seiner Zeit dort, schreibt er auf Anraten seiner Frau Margot Tagebücher, in denen er das wichtigste tägliche Geschehen... Die Welt glaubt, dass Erich Honecker am 29. Mai 1994 in Santiago verstorben ist. Doch das ist nicht richtig, in Wahrheit ist er untergetaucht und hat Undercover in Chile gelebt. Während seiner Zeit dort, schreibt er auf Anraten seiner Frau Margot Tagebücher, in denen er das wichtigste tägliche Geschehen zusammenfasst. Diese Tagebücher sind nun aufbereitet worden und in Form eines Buches für den interessierten Leser zur Verfügung gestellt worden. Inhalt: Der Inhalt des Buches gefällt mir so mittelmäßig. Als ich eine Leseprobe des Buches las, war ich ein wenig skeptisch, fand die Leseprobe jedoch zum großen Teil amüsant und lustig. Nachdem ich nun jedoch das gesamte Buch gelesen habe, finde ich es teilweise überzogen und irgendwie gar nicht mehr lustig. Honecker beschreibt viele Ereignisse in der Welt, an die ich mich leider nicht erinnern kann, da ich zu diesem Zeitpunkt noch sehr jung war und das Weltgeschehen noch nicht verfolgen konnte. Vielleicht spricht mich das Buch deshalb gerade am Anfang nicht besonders an. Einige Stellen finde ich wirklich lustig, keine Frage, aber so im gesamten gefällt mir der Inhalt eher mittelmäßig. Aufbaus und Schreibstil: Das Buch unterteilt sich in viele kleine einzelne Tagebucheinträge, die nach Jahren gruppiert sind. Honecker beschreibt nicht jeden Tag, sondern nur die, die ihm erzählenswert erscheinen. Teilweise sind die Einträge sehr kurz und bestehen nur aus einem Satz, teilweise können sie auch mal 1-2 Seiten füllen. Immer wieder sind dann auch Anmerkungen des Autors zu finden, in denen er bestimmte Situationen aus seiner Sicht noch einmal schildert, oder einfach Wörter übersetzt oder ähnliches. Das Buch liest sich insgesamt flüssig, auch wenn es mir an einigen Stellen eher langatmig erscheint. Dennoch hat das Buch einen relativ lustigere, lockeren Erzählstil, dem ich gut folgen konnte. Charaktere: Ich finde das Buch stellt eine lustige Seite von Honecker da. Besonders über seine Naivität im Bezug auf die DDR musste ich schmunzeln. Seine Einstellung zum Kapitalismus und den echten Problemen im Leben ist teilweise schon sehr amüsant. Ich finde er kommt in diesem Buch wirklich gut weg. Cover und Klappentext: Das Cover dieses Buches hat mich auf den ersten Blick angesprochen. Ich finde es zeigt direkt, dass es sich bei diesem Buch um ein humorvolles Buch handelt, dass die Hauptperson auf die Schippe nimmt. Auch den Klappentext finde ich ansprechend, so bin ich überhaupt erst auf die Idee gekommen das Buch zu lesen. Fazit: Leider hat mich das Buch ein wenig enttäuscht, da ich einzelne Passagen zu überzogen oder langsatmig fand. Die Idee an sich finde ich aber wirklich gut. Vielleicht kann ich mit diesem Buch auch weniger anfangen, da ich erst nach dem Mauerfall geboren wurde und besonders seine ersten Erinnerungen deshalb nicht teilen kann.

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Honeckers leben! Sie sind fit und putzmunter!
von einer Kundin/einem Kunden aus Markgröningen am 20.08.2016

Am 29. Mai 1994 ist Erich Honecker gestorben? Von wegen! Er lebte noch einige Jahre fröhlich in Chile weiter. Nun sind seine Tagebücher aufgetaucht, die sein Leben von 1994 bis 2015 beschreiben. Honecker zeigt dem Leser einen Überblick über das damalige Weltgeschehen und gibt ordentlich seinen Senf dazu. Auch... Am 29. Mai 1994 ist Erich Honecker gestorben? Von wegen! Er lebte noch einige Jahre fröhlich in Chile weiter. Nun sind seine Tagebücher aufgetaucht, die sein Leben von 1994 bis 2015 beschreiben. Honecker zeigt dem Leser einen Überblick über das damalige Weltgeschehen und gibt ordentlich seinen Senf dazu. Auch einige Missverständnisse aus der Vergangenheit werden richtiggestellt, beispielsweise die Sache mit der Maureröffnung oder davor schon der Bau der Mauer. Ach ja die Mauer! Die hat sich letztendlich als eine feine Sache erwiesen, so dass Honecker sich in Chile auch gleich eine Mauer um sein Grundstück hat bauen lassen. In Honeckers Tagebüchern lässt er mit viel Witz und unter Verwendung von so manch einem Klischee die letzten 21 Jahre Revue passieren. Auch wenn das Buch zwischenzeitlich etwas zäher wurde, waren dennoch immer wieder einige Lacher dabei. Interessant fand ich, dass so doch noch einmal einige Ereignisse der letzten 20 Jahre in Erinnerung gerufen wurden. Und wenn Erich und Margot mittlerweile nicht doch gestorben sind, leben sie wohl weiterhin auf ihrer herrlichen DDR-Insel in der Karibik!

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Amüsanter Einblick in die Gedankenwelt des Ex-DDR-Staatschefs
von Jennifer aus Stadtroda am 16.08.2016

Rodriguez' nicht ganz ernst gemeinte Tagebuchsensation liest sich immens witzig und greift die ungelenke Sprache des DDR-Regimes bzw. des Ex-Staatschefs sehr realistisch auf. So dass man als Leser (vor allem als ostdeutscher Leser) meint, auf Zeitreise zu gehen. Ich habe mich sehr über Erich und Margot Honeckers fiktive Ausführungen... Rodriguez' nicht ganz ernst gemeinte Tagebuchsensation liest sich immens witzig und greift die ungelenke Sprache des DDR-Regimes bzw. des Ex-Staatschefs sehr realistisch auf. So dass man als Leser (vor allem als ostdeutscher Leser) meint, auf Zeitreise zu gehen. Ich habe mich sehr über Erich und Margot Honeckers fiktive Ausführungen zum Weltgeschehen amüsiert. Auch ihre Alltagsepisoden im chilenischen Exil waren eine Schau. Hier wurde ausgiebig auf den Kapitalismus geschimpft, aber gleichzeitig dessen technische Errungenschaften (PC, TV-Kanäle etc.) und Überflussmentalität (Obst- und Gemüseangebot) genossen. Es ist eine amüsante Persiflage auf den DDR-Staat und dessen ehemaligen Vertreter Erich Honecker, der in diesem Buch nicht 1994 gestorben ist, sondern hier fröhlich und frei aus seinem chilenischem Lebensalltag bis zum Jahre 2015 berichtet. Dabei geht's vor allem der BRD und ehemaligen Weggefährten Honeckers (Egon Krenz, Erich Mielke...) an den Kragen. Anfangs liest sich dieses Buch noch sehr lustig und interessant, doch mit der Zeit und der steigenden Seitenzahl nimmt der Überraschungseffekt ab und man muss sich trotz des nicht enden wollenden Gagfeuerwerks durch die Lektüre quälen. Hier wären weniger Seiten absolut mehr gewesen. Das Cover und der programmatische Titel wurden thematisch passend designt und haben Eyecatcher-Potenzial. FAZIT Ein Buch für ostdeutsche und humorverständige Nostalgiker, die wissen wollen, was das Ehepaar Honecker zur gegenwärtigen Politik bzw. Lebenswelt zu sagen gehabt hätte. Eine insgesamt recht lustige, aber auch anstrengende Lektüre.

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