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Himmelsfern

Roman

(7)
Noa verliebt sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. In zwei Wochen wird der Junge, den sie liebt, dem Menschsein den Rücken kehren, vielleicht für immer.
Hat ihre Liebe unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? Wird der Schmerz am Ende nicht viel zu groß sein?
Doch Noa kennt das Spiel mit dem Feuer – ihre Leidenschaft ist der Tanz mit den brennenden Poi. Wird sie es schaffen, ihre Furcht zu bezwingen, so wie sie bei jedem Training, jedem Auftritt ihre Angst überwindet? Denn sie ist seine einzige Hoffnung …
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 16.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8390-0143-1
Verlag Script5
Maße (L/B/H) 221/151/48 mm
Gewicht 768
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
18,95
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Nach Dark Canopy etwas völlig neues der Autorin und wieder sehr gut. Nach Dark Canopy etwas völlig neues der Autorin und wieder sehr gut.

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Der zunächst fremdartige Junge wird bald zu Noas einzigem Mittelpunkt. Nur mit ihm möchte sie die Welt erkunden. Wird ihre Liebe überleben oder ist sie zum scheitern verurteilt? Der zunächst fremdartige Junge wird bald zu Noas einzigem Mittelpunkt. Nur mit ihm möchte sie die Welt erkunden. Wird ihre Liebe überleben oder ist sie zum scheitern verurteilt?

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Himmelsfern
von einer Kundin/einem Kunden aus Olbersdorf am 12.09.2013

Jennifer Benkaus Bücher sind für mich einfach ein absolutes Muss. Ich liebe ihren Schreibstil und ihre (Haupt-)Protagonisten sind meist keine typischen Helden, sondern erstmal irgendwie anders. So auch bei "Himmelsfern". Noa, die Ich-Erzählerin der Geschichte, ist mir schon auf Anhieb sehr sympathisch gewesen. Sie hat einen tollen Humor, ist... Jennifer Benkaus Bücher sind für mich einfach ein absolutes Muss. Ich liebe ihren Schreibstil und ihre (Haupt-)Protagonisten sind meist keine typischen Helden, sondern erstmal irgendwie anders. So auch bei "Himmelsfern". Noa, die Ich-Erzählerin der Geschichte, ist mir schon auf Anhieb sehr sympathisch gewesen. Sie hat einen tollen Humor, ist mutig und aufopfernd, dabei zeigt sie dennoch ihre Schwächen und ist einfach erfrischend normal. Das Verhältnis zu ihrem Vater hat mir sehr gefallen, denn man merkt einfach, dass die Lebensumstände diese beiden zusammengeschweißt hat. Marlon ist geheimnisvoll, düster, ein wenig in sich gekehrt und dadurch oft undurchschaubar und übt eine unheimliche Anziehungskraft auf Noa aus. Diese beiden Charaktere passen wunderbar zusammen und die Chemie stimmt einfach, auch wenn man das erstmal gar nicht vermuten würde. Die restlichen Charaktere bleiben meist relativ blass, wobei mich das überhaupt nicht gestört hat, denn sie waren für mich eben das: Randfiguren. Die Geschichte dreht sich größtenteils eben einfach um Noa und Marlon, was ich vollkommen ausreichend fand. Das heißt jedoch nicht, dass die Geschichte um diese Liebesgeschichte drumherum, nicht spannend oder interessant ist. Im Gegenteil fand ich die Ideen der Autorin wieder sehr faszinierend und den Weg zum Ende des Buches unglaublich fesselnd, was sicher auch am schönen Schreibstil ebenjener liegt, den man oft schon fast poetisch nennen könnte und der wunderbar detailliert ist. Der Leser lüftet zusammen mit Noa die Geheimnisse rund um Marlon und Jennifer Benkau hat damit einen Spannungsbogen geschaffen, der sich durch das komplette Buch zieht, denn man weiß oft nicht, wer hier Gut und wer Böse ist, und was genau hier eigentlich überhaupt passiert, da Marlon in der Beziehung nicht gerade der Gesprächigste ist. Die Grundstimmung in diesem Buch ist vielleicht nicht unbedingt jedermanns Sache, denn eine typische Liebesgeschichte ist das hier ganz sicher nicht, sondern eher wirkt die Atmosphäre düster und unheilgeschwängert, doch mir persönlich hat gerade das wirklicht gut gefallen. Fazit: "Himmelsfern" ist eine Geschichte, die fesselt, berührt, bezaubert, nachdenklich stimmt, einen das Buch erst zur Seite legen lässt, wenn man weiß, wie sie endet und die den Leser auch nach dem Lesen noch beschäftigt. Für mich ein absolutes Must-Read.

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ein absolutes Muss für Fantasyfans
von mithrandir am 09.09.2013

Als Noa beim Einsteigen in die U-Bahn eine Stimme vernimmt, die sie davor warnt, zögert sie zwar, geht aber letztendlich doch ins Abteil. Zu spät dämmert ihr, das sie gerade einen großen Fehler gemacht hat. Kurz darauf entgleist dann die Bahn. Zum Glück trägt Noa nur leichtere Verletzungen davon,... Als Noa beim Einsteigen in die U-Bahn eine Stimme vernimmt, die sie davor warnt, zögert sie zwar, geht aber letztendlich doch ins Abteil. Zu spät dämmert ihr, das sie gerade einen großen Fehler gemacht hat. Kurz darauf entgleist dann die Bahn. Zum Glück trägt Noa nur leichtere Verletzungen davon, da sie der Körper eines jungen Mannes geschützt hat. Im Krankenhaus erfährt sie dann, dass ihr Schutzengel trotz seiner schweren Verletzungen auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Nach ihrer Entlassung macht sich Noa auf die Suche nach ihm und gerade, als sie ihn endlich gefunden hat, gerät sie mitten in einen Angriff gegen den jungen Mann, der jedoch rechtzeitig verschwinden kann. Noa hat nicht soviel Glück und wird von den drei jungendlichen Angreifern überwältigt, entführt und gefangengehalten. Erst langsam erfährt Noa die Hintergründe des Angriffs, doch da ist sie bereits Teil einer völlig neuen und fantastischen Welt, der sie sich nicht mehr entziehen kann. Meine Meinung: Die Romane von Jennifer Benkau sind bereits seit ich "Phoenixfluch" gelesen habe, für mich ein absolutes Muss und so habe ich mich begeistert an die Lektüre von "Himmelsfern" begeben. Der unverwechselbare Schreibstil der Autorin hat mich dann auch gleich gefangengenommen. Stets findet sie die richtigen und treffenden Worte und nicht eines davon erweckte den Eindruck zuviel zu sein. Zielsicher und authentisch beschreibt sie die jeweiligen Situationen und ihre Charaktere und erweckte sie dabei für mich zum Leben. Ich war da in Noas Straße, in ihrer Wohnung oder gemeinsam mit ihr an ihrem geliebten Kanal. Alles lief filmgleich vor meinem geistigen Auge ab und ich war nicht in der Lage, zwischendurch die Stopptaste zu drücken. Noa ist ein eher zurückhaltendes Mädchen, das die meiste Zeit mit ihrem Kumpel Dominic oder ihrer Freundin Rosalia verbringt. Nur in dem Moment, in dem sie ihre heißgeliebten Poi hervorholt, mit ihnen tanzt und in dem gemeinsamen Rhythmus versinkt, kommt sie richtig aus sich heraus. Das ändert sich durch die Begegnung mit Marlon. Mit ihm durchläuft sie die gesamte Palette von Gefühlen und lernt durch ihn letztendlich auch die Kraft der Liebe kennen. Marlon selbst hinterlässt lange Zeit einen mysteriösen Eindruck. Nie will er wirklich mit der Sprache heraus und besteht darauf, dass sich Noa selbst die Wahrheit erschließt. Angesichts seines Schicksals scheint es ihn manchmal förmlich zu zerreißen und trotz und gerade weil die Gefühle für Noa das Beste sind, was ihm widerfahren ist. Das für mich einzige Manko des Romans war, das der Handlungsverlauf sehr schnell absehbar war. Nicht nur der Klappentext hat meiner Meinung nach zuviel verraten, sondern auch sonst waren die Hinweise im Buch sehr eindeutig. Doch das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch, denn allein Jennifer Benkaus wundervoller Schreibstil macht das alles wieder wett und fesselte mich von Anfang bis Ende an den Roman. Fazit: "Himmelsfern" ist Jennifer Benkaus neuestes und in sich abgeschlossene Werk und bezaubert durch eine fesselnde und bildgewaltige Sprache. Der Jugendroman mit Fantasyanteilen ist ein absolutes Muss für alle ihre Fans und die, die es spätestens anschließend sein werden.

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Unbeschreiblich schön!!!
von Sharons Bücherparadies am 02.09.2013

Zunächst möchte ich anmerken, dass es mir sehr schwer fällt, diese Rezension zu schreiben und hier für Worte zu finden, die diesem Buch gerecht werden, da es all meine Erwartungen übertroffen hatte und ich kurz und knapp einfach überwältigt war. Um was geht´s? Als Noa in die U-Bahn steigen will, hört... Zunächst möchte ich anmerken, dass es mir sehr schwer fällt, diese Rezension zu schreiben und hier für Worte zu finden, die diesem Buch gerecht werden, da es all meine Erwartungen übertroffen hatte und ich kurz und knapp einfach überwältigt war. Um was geht´s? Als Noa in die U-Bahn steigen will, hört sie eine Stimme, welche ihr sagt, sie solle nicht einsteigen. Doch sie tut es und die U-Bahn entgleist. Es gibt viele Verletzte und auch einen Toten, doch Noa erlitt nur leichte Verletzungen, denn ein unbekannter Mann stürzte sich auf sie. Wollte er sie retten? War es ihr Schutzengel? So beschließt Noa kurzentschlossen diesen Mann wiederzufinden und findet nach einiger Zeit kleine Hinweise über ihn. Als sie dann in einer Tierhandlung, in welcher der Mann immer einkauft einen Ferienjob annimmt und an ihrem ersten Tag zur Arbeit läuft, entdeckt sie den Mann. Sie läuft hinter ihm her und wird von drei anderen Wesen entführt. Marlon, Corbin und Emma. Diese warnen Noa vor dem Unbekannten, doch Noa ist überzeugt, dass sie nicht die Wahrheit sagen. Kurze Zeit später trifft sie Marlon auf der Straße wieder und er erzählt über sich und sein Volk. Doch Marlon und die anderen behüten ein dunkles Geheimnis und schon bald muss Noa erfahren, was es heißt zu lieben und loszulassen. Gleich schon als ich die ersten Seiten des Buches gelesen hatte, wußte ich, es wird etwas Besonderes, denn schon nach wenigen Seiten hatte mich das Buch ganz tief in seinen Bann gezogen. Ich war sofort berührt von der Geschichte und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil des Buches, welcher eher für junge Erwachsene ist, gefiel mir genauso gut, wie auch in allen anderen Büchern der Autorin. Es ließ sich schnell und flüssig weg lesen. Es ist nicht in Kapitel eingeteilt, sondern hier in "Lektionen", "Lektionen" des Lebens, die Noa aus ihrer Sicht beschrieb. In der Mitte des Buches merkte ich dann, in welchen Gefühlen ich doch schwebte und mit welcher Tiefgründigkeit die Geschichte geschrieben wurde.

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Schleppender Beginn aber ergreifender Schluß
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 22.11.2013

Buchinhalt: Noas Herz gehört Marlon, einem geheimnisvollen Jungen, den sie nach der U-Bahn-Katastrophe kennen lernt: Noa war Opfer eines Unfalls, bei dem die Bahn entgleiste und sie überlebte nur knapp. Während das Mädchen zuerst Olivier als ihren Schutzengel sieht, wird schnell klar, dass dieser etwas Merkwürdiges verbirgt. Doch auch Marlon ist... Buchinhalt: Noas Herz gehört Marlon, einem geheimnisvollen Jungen, den sie nach der U-Bahn-Katastrophe kennen lernt: Noa war Opfer eines Unfalls, bei dem die Bahn entgleiste und sie überlebte nur knapp. Während das Mädchen zuerst Olivier als ihren Schutzengel sieht, wird schnell klar, dass dieser etwas Merkwürdiges verbirgt. Doch auch Marlon ist nicht der, der er zu sein scheint – denn am Ende des Sommers wird Noa ihn verlieren – er wird sich nicht mehr an sie erinnern und dem Menschsein für immer den Rücken kehren. Trotz allen verliebt sich Noa in ihn und gemeinsam suchen die beiden nach einem Ausweg – denn Marlon ist nicht der einzige – sein Geheimnis teilen auch seine Schwester und sein Bruder. Und geschieht es nicht an einem besonderen Tag im August, kann es für Marlon den Tod bedeuten… Persönlicher Eindruck: Anders als andere Lesermeinungen wußte ich von Klappen- und Innentext her überhaupt nicht, was mich in dem Roman erwarten würde – das Cover ließ mich zunächst auf einen weiteren Engel-Roman schließen und ich wurde im Laufe des Buches sehr überrascht, als ein Wesen ins Spiel kam, von dem man in der (Jugend-)Fantasy noch recht wenig gehört hat. Um nicht zuviel zu verraten, möchte ich es hier nicht nennen, aber man kann 2/3 des Romans über rätseln und gespannt sein – Marlons Geheimnis bleibt lange Zeit im Dunkeln, auch wenn sich nach einer Weile Spuren abzeichnen. Zu Beginn verfiel Benkau leider in dieselbe Erzählweise, wie schon bei „Dark Canopy“ – sie lässt ihre Figuren sehr abgehackt und unflüssig erzählen. Diese Art des Erzählens ist so gar nicht mein Fall und ich war froh, als sich der Lesefluß im Laufe des Romans sichtlich besserte. Parallelen zu einigen bestehenden Romanen anderer Autoren konnte ich zweifelsohne feststellen, doch es war noch in einem Rahmen, der nicht unangenehm auffällig oder abgeschrieben wirkte. Inhaltlich braucht die Geschichte ziemlich lange, bis sich ein wirklicher Spannungsbogen aufbaut, doch dieser enttäuschte mich zum Schluß hin keineswegs: die Spannung steigert sich zu einem emotionalen und ergreifenden Höhepunkt, der mir am Ende Tränen in die Augen trieb. Noa und Marlon als Hauptfiguren waren bildhaft und plastisch angelegt, man litt und liebte recht schnell mit den beiden. Lediglich die Nebenfiguren, allen voran Noas Vater, waren für mich teilweise nicht wirklich realitätsnah, es sei denn, es interessiert einen Vater heutzutage nicht, dass seine minderjährige Tochter ohne groß Bescheid zu sagen einfach mehrere Nächte bei einem Wildfremden zubringt. Die Handlung um die doch recht seltenen Geschöpfe und die berührende Wende im Epilog rundeten einen nichts desto trotz spannenden und mit durchaus einigen neuen Ideen erzählten Jugendroman gekonnt ab, den ich ohne weiteres weiterempfehlen kann und selbst in wenigen Tagen verschlungen habe.

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toller Schreibstil, durchschnittliche Story
von Caro Bücherträume am 08.11.2013

Erster Satz: "Das Gefühl überkam mich flüchtig wie ein Déjà-vu von fallenden Federn und gleichzeitig drängend, als drücke eine Hand gegen meine Brust." Meine Rezension: Kannst du dich auf eine Liebe einlassen, wo du genau weißt, dass es nach wenigen Wochen wieder vorbei ist? In einer ziemlich heruntergekommenen Stadt lebt die 17-jährige... Erster Satz: "Das Gefühl überkam mich flüchtig wie ein Déjà-vu von fallenden Federn und gleichzeitig drängend, als drücke eine Hand gegen meine Brust." Meine Rezension: Kannst du dich auf eine Liebe einlassen, wo du genau weißt, dass es nach wenigen Wochen wieder vorbei ist? In einer ziemlich heruntergekommenen Stadt lebt die 17-jährige Noa mit ihrem Vater. Bisher verlief ihr Leben wie des eines normalen Teenagers. Auch ihre Begeisterung fürs Poi Spielen fand Anklang bei einer Boy Band. Doch als Noa durch einen tragischen Zwischenfall den 18-jährigen Marlon trifft, ändert sich ihr Leben für immer. Denn Marlon bleibt nicht auf dieser Welt... Noa ist eine charakterstarke Protagonistin. Sie ist stark und stellt die eigenen Bedürfnisse nach hinten, um Marlon zu helfen. Für ihn tut sie alles, sie möchte ihm sein verbleibendes irdisches Leben so einfach wie möglich machen. Auch schafft sie es durch ihre einfühlsame Art immer offen angenommen zu werden. Ihre Ängste kann sie nicht ganz verstecken, was sie umso menschlicher macht. Zusammen mit Marlon gibt sie ein tolles Paar ab, obwohl diese Beziehung nicht einfach ist, weil sie schon von Beginn an zum Scheitern verurteilt ist. Marlon ist ständig wachsam, denn er ist in Gefahr. In Noa findet er seine große Liebe, er hofft, durch sie auf die Erde zurückzufinden. Zu Beginn weiß man nicht so recht, was man von ihm halten soll, aber mit der Zeit bewundert man ihn nur noch für seine Stärke, Loyalität und Treue. Er hat es nicht leicht, aber solange es seinem Bruder schlechter geht, achtet er nicht auf sich selbst. Über seine Zukunft weiß er nicht viel, aber einschüchtern tut ihn das nicht, denn er weiß, dass es nur diesen einen Weg gibt, um zu überleben. Die Handlung dreht sich überwiegend nur um Marlons Zukunft und der Suche nach Hinweisen. Es wird auch in Details erklärt, was Marlon ist, denn man ist genauso unwissend wie Noa. (Was genau Marlon für ein Wesen ist, wird nicht verraten, sonst spoilert es.) Geschrieben ist das Buch aus Noas Sicht in der ersten Person, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Der Schreibstil ist einfach perfekt. Er ist locker und humorvoll, es macht richtig Spaß, Bücher von Jennifer Benkau zu lesen. Der Schreibstil macht die Geschichte immer zu etwas Einzigartigem. Mir viel der Einstieg ins Buch relativ schwer, irgendwie konnte ich mit der Handlung nicht warm werden. Während der gesamten Geschichte bewahrte ich eine gewisse Distanz zur Geschichte, ich habe keinen wirklichen Zugang gefunden, obwohl eigentlich im Buch alles zueinander passt. Vielleicht lag es einfach an meinen sehr hohen Erwartungen an dieses Buch. Fazit: Eine außergewöhnliche Geschichte, die mich letztendlich doch nicht ganz überzeugen konnte. Jennifer Benkau hat tolle Charaktere zum Leben erwacht, mit ihrem tollen und einzigartigem Schreibstil lässt sich das Buch jedoch recht flüssig lesen. 4 von 5 Punkten

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unverwechselbarer Stil und tolle Idee
von Manja Teichner am 16.10.2013

Der Fantasyroman „Himmelsfern“ stammt von der Autorin Jennifer Benkau. Es war nicht mein erstes Buch von ihr. Die Kurzbeschreibung klang wirklich mehr als verlockend und so war ich sehr gespannt als ich anfing zu lesen. Noa ist eine Protagonistin, die mir persönlich gut gefallen hat. Sie wirkt eher unscheinbar und... Der Fantasyroman „Himmelsfern“ stammt von der Autorin Jennifer Benkau. Es war nicht mein erstes Buch von ihr. Die Kurzbeschreibung klang wirklich mehr als verlockend und so war ich sehr gespannt als ich anfing zu lesen. Noa ist eine Protagonistin, die mir persönlich gut gefallen hat. Sie wirkt eher unscheinbar und zurückhaltend, also eher der gute Durchschnitt. Sie ist aber sehr willensstark und mutig. Täglich trainiert sie mit ihren Pois, wobei sie sich der Gefahr wohl bewusst ist. Sie liebt aber das Spiel mit dem Feuer sehr. Noas Freundin ist Rosalia und ihr bester Freund ist Dominic. Marlon ist der Junge, der Noa beim U-Bahn Unfall rettet. Er ist sehr schwer durchschaubar, wirkt geheimnisvoll und auch mysteriös. Aber Marlon ist auch sehr anziehend, obwohl man genau merkt, man sollte sich ihm nicht nähern. Das Geheimnis, das ihn umgibt, wird er sehr spät im Handlungsverlauf gelüftet und ich geb zu ich hatte keine wirkliche Ahnung was kommen würde. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt, wird nicht in den Fokus gerückt, ist aber dennoch rührend und besonders. Neben diesen beiden haben aber auch die Nebenfiguren mehr als überzeugt. Egal ob man nun Noas Vater, der ein tolles Verhältnis zu seiner Tochter hat, nimmt oder auch Noas Freundin Rosalia, die sehr charmant ist, betrachtet, jeder passt gut ins Geschehen und ist facettenreich dargestellt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach unverwechselbar. Locker und frisch, teilweise richtig gehend poetisch bringt Jennifer Benkau dem Leser ihre Worte näher. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Noa in der Ich-Perspektive. Man baut so eine recht gute Verbindung zu ihr auf. Die Handlung selber startet grandios. Man ist direkt gefesselt von der Rückblende zu Beginn. Dann allerdings wird es sehr viel ruhiger mit vielen Beschreibungen und es hat sich schon ein wenig gezogen. Spätestens aber ab der Enthüllung Marlon betreffend kommt wieder Fahrt auf und durch eingebaute Wendungen wird es spannend und man ist gefesselt. Das Ende ist genau richtig. Es ist stimmig und passt wirklich mehr als gut zur gesamten Geschichte. Ein großer Pluspunkt ist zudem, dieses Buch ist ein Einzelband. Alle entstandenen Fragen werden zufriedenstellend beantwortet. Fazit: „Himmelsfern“ von Jennifer Benkau ist ein wirklich schöner Fantasyroman. Die neuartige Idee, tolle Charaktere und ein unverwechselbarer Schreibstil bescheren dem Leser, abgesehen von einer kleinen Schwäche, fantastische Lesestunden. Ein durchaus lesenswertes Buch!

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stimmungsvoll, düster, melancholisch...
von his-and-her-books am 11.09.2013

Meinung: In der 1. Lektion, wie Frau Benkau ihre Kapitel in diesem Buch nennt, lernte ich die Protagonistin Noa kennen und begleitete sie bei eben jenem wichtigen Ereignis: einem U-Bahn-Unglück. Ein Unglück, das für sie hätte vermieden werden können, hätte sie dieser Stimme in ihrem Kopf mehr Beachtung geschenkt. Beim Entgleisen der... Meinung: In der 1. Lektion, wie Frau Benkau ihre Kapitel in diesem Buch nennt, lernte ich die Protagonistin Noa kennen und begleitete sie bei eben jenem wichtigen Ereignis: einem U-Bahn-Unglück. Ein Unglück, das für sie hätte vermieden werden können, hätte sie dieser Stimme in ihrem Kopf mehr Beachtung geschenkt. Beim Entgleisen der U-Bahn fiel ein Mann auf Noa, der ihr vielleicht das Leben gerettet hat. In seinem Rücken steckte ein Plastikteil – im Krankenhaus ist ihr mysteriöser Retter aber verschwunden. Der Suche nach ihm hat sie es zu verdanken, dass sie – unter den schlimmsten Umständen – auf Marlon trifft. Und diese Begegnung entwickelt sich ganz anders, als man im ersten Moment annehmen sollte. Noa hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie erzählt ihre Lebensgeschichte in der Ich-Perspektive in Vergangenheit. Mit Noa hat Jennifer Benkau einen mehr als tiefgründigen Charakter erschaffen. Vielschichtigkeit ist gar kein Ausdruck mehr. Lange hatte ich kein Buch mehr, in dem ich so lange Zeit nicht wusste, mit was ich es zu tun habe. Ich hatte Ideen, ja, aber genauso oft manipulierte mich Jennifer Benkau wieder und ich war mir niemals sicher. Ebenso mit der Frage, wer zu den Guten oder den Bösen gehört. Der Schreibstil der Autorin war gewohnt atmosphärisch und stimmungsvoll, für meinen Geschmack zeitweise aber zu ausschweifend und detailliert. So spürte ich des Öfteren kleine Längen, hatte das Gefühl, dass die Handlung durch Nebensächlichkeiten nicht vorankommt. Mit Noas Sprüchen kam ich ebenfalls nicht immer klar. Ihr Sarkasmus und ihre humorvolle Art wirkten auf mich teilweise zu gewollt. Als die Geschichte dann nach der Offenbarung an Fahrt gewonnen hat, fiel mir dies aber nicht mehr auf. Ich konnte kaum pausieren, fieberte mit Noa und Marlon, litt mit ihnen und gab mich nicht immer ganz jugendfreien Gefühlen hin. Somit konnte mich Jennifer Benkau bis zum Ende an ihr Buch fesseln und mit tiefen Emotionen zurücklassen. Urteil: Meine Erwartungen an „Himmelsfern“ waren sehr hoch. Jennifer Benkau lieferte mir eine Geschichte, die mich mitreißen und überraschen konnte. So lange hat mich kein Buch mehr auf die Offenbarung des „Geheimnisses“ warten lassen. Die stimmungsvolle, düster bis melancholische Atmosphäre des Buches reißt den Leser mit und lässt über die kleinere Längen hinwegsehen. Bis zum Ende fieberte ich mit der Protagonistin Noa, ehe ich „Himmelsfern“ mit jeder Menge durchlebter Gefühle zuklappen konnte. Himmlische 4 Bücher für Noa und Marlon. Ein Muss für Fans großer Geheimnisse, die überrascht und mitgerissen werden wollen. Wer die Atmosphäre in Jennifer Benkaus Büchern mag, sollte sofort zugreifen und mit Noa auf die Suche nach dem Geheimnis um den mysteriösen Marlon gehen. stark gekürzt aufgrund Zeichenbegrenzung mehr auf ©his-and-her-books.blogspot.de

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