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Hinter den Spiegeln - Das Wiener Vermächtnis

Das Wiener Vermächtnis

(10)
Lieben, Lügen und Intrigen: Ulrike Schweikerts opulente Familiensaga im Schatten der untergehenden Donaumonarchie!
Wien 1895. Bei einem tragischen Sturz verliert die junge Komtess Luise von Waldstein ihr Gedächtnis. Aber gerade das öffnet ihr die Augen: Die Dekadenz des Hofadels kommt ihr plötzlich verlogen vor, im elterlichen Palais erscheint ihr die strenge Aufteilung zwischen den Bediensteten und ihrer eigenen Familie falsch. Und warum werden treppauf und treppab Wahrheiten verschwiegen statt ausgesprochen?
Doch Luise ist nicht allein: In der Werkstatt des jungen Zuckerbäckers Stephan Brucker erlebt sie eine sinnliche Welt voller Düfte, süßer Genüsse und warmer Vertrautheit. Eine Mesalliance bahnt sich an, die auf höchste Empörung stößt. Denn es gibt ungeschriebene Gesetze, die niemand brechen darf. Könnte doch davon die Zukunft der Donaumonarchie abhängen …
Rezension
Marion Hirsch, Literatur-Expertin Thalia:
"Contenance! Darum dreht sich scheinbar alles in den adligen Kreisen im Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Doch Komtess Luise von Waldenberg hat nach einem Sturz vom Pferd ihre Erinnerung verloren und kommt nun in "Hinter den Spiegeln" mit den ungeschriebenen Regeln der besseren Gesellschaft in Konflikt. Was ist richtig, was falsch und liebt Fürst Rudolf von Thernitz Luise wirklich oder ist alles nur Fassade, wie so oft in diesen Kreisen? Luise hat so manche Intrige zu überstehen - wie gut, dass sie seit ihrem Unfall nur noch auf eines hört: ihr Herz. Und das schlägt auch für den jungen k. u. k. Hofzuckerbäcker Stephan Brucker. Eine Zeit im Umbruch, eine Frau im Aufbruch gegen die starren Konventionen. Ulrike Schweikert schreibt unterhaltend und spannend - ein Roman, süßherb wie eine Zartbitterpraliné von Brucker."
Portrait
Ulrike Schweikert, geb. 1966, arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin und studierte Geologie und Journalismus. Sie ist eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. Aber auch das fantastische Genre beherrscht sie meisterhaft. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 10.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95649-064-4
Reihe Mira Star Bestseller Autoren Romance
Verlag MIRA Taschenbuch
Maße (L/B/H) 211/154/43 mm
Gewicht 646
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Brigitta Jahn, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Wien,1895:nach einem schweren Reitunfall wacht die junge Luise von Waldenbach ohne jegliche Erinnerung auf.Mit Hilfe ihrer Zofe und dem der Familie treuergebenen Hofmeister kann sie sich trotzdem in den strengen Hofritualen der feinen Wiener Gesellschaft zurechtfinden.Doch nach und nach kommen ihr immer mehr Zweifel an ihrem angeblichen Wien,1895:nach einem schweren Reitunfall wacht die junge Luise von Waldenbach ohne jegliche Erinnerung auf.Mit Hilfe ihrer Zofe und dem der Familie treuergebenen Hofmeister kann sie sich trotzdem in den strengen Hofritualen der feinen Wiener Gesellschaft zurechtfinden.Doch nach und nach kommen ihr immer mehr Zweifel an ihrem angeblichen Unfall und sie hinterfragt,ob Herkunft,Reichtum und eine gute Partie wirklich das höchste Ziel im Leben einer jungen Frau sind.
Ein wunderschöner Schmöker,der einen tollen Einblick in das Leben in der alten Kuk-Monarchie bietet und über mehrere Stunden spannend unterhält.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Familiensaga im alten kaiserlichen Wien!

Wildner Laura, Thalia-Buchhandlung Rastatt

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Kundenbewertungen


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ein gelungner historischer Roman
von Manja Teichner am 13.01.2015

Kurzbeschreibung Lieben, Lügen und Intrigen: Ulrike Schweikerts opulente Familiensaga im Schatten der untergehenden Donaumonarchie! Wien 1892. Bei einem tragischen Sturz verliert die junge Komtess Luise von Waldenberg ihr Gedächtnis. Aber gerade das öffnet ihr die Augen: Die Dekadenz des Hofadels kommt ihr plötzlich verlogen vor, im elterlichen Palais erscheint ihr die... Kurzbeschreibung Lieben, Lügen und Intrigen: Ulrike Schweikerts opulente Familiensaga im Schatten der untergehenden Donaumonarchie! Wien 1892. Bei einem tragischen Sturz verliert die junge Komtess Luise von Waldenberg ihr Gedächtnis. Aber gerade das öffnet ihr die Augen: Die Dekadenz des Hofadels kommt ihr plötzlich verlogen vor, im elterlichen Palais erscheint ihr die strenge Aufteilung zwischen den Bediensteten und ihrer eigenen Familie falsch. Und warum werden treppauf und treppab Wahrheiten verschwiegen statt ausgesprochen? Doch Luise ist nicht allein: In der Werkstatt des jungen Zuckerbäckers Stephan Brucker erlebt sie eine sinnliche Welt voller Düfte, süßer Genüsse und warmer Vertrautheit. Eine Mesalliance bahnt sich an, die auf höchste Empörung stößt. Denn es gibt ungeschriebene Gesetze, die niemand brechen darf. Könnte doch davon die Zukunft der Donaumonarchie abhängen... (Quelle: MIRA Taschenbuch) Meine Meinung Wien im Jahr 1892: Die junge Komtess Luise hat einen Reitunfall in dessen Folge sie ihr Gedächtnis verliert. Als sie erwacht ist ihr die Umgebung zwar bekannt und vertraut aber an etwas erinnern kann sie sich nicht. Zusammen mit der Zofe Diana und dem Haushofmeister Milan schafft es Luise das Bild zu wahren und sich nichts anmerken zu lassen. Doch Luise hat sich verändert, wie man als Leser anhand von ihren Tagebucheinträgen erkennen kann. Sie nimmt ihre Umwelt anders war, sieht so beispielsweise auch den Zuckerbäcker Stephan. Bei ihm und seiner Familie fühlt sich Luise wohl, dort herrscht Wärme und Geborgenheit vor. In ihrem eigenen Zuhause ist sie eher nur geduldet…. Der historische Roman „Hinter den Spiegeln - Das Wiener Vermächtnis“ stammt von der Autorin Ulrike Schweikert. Es ist der Auftakt einer Reihe und für mich war es das erste Buch der Autorin überhaupt. Luise ist eine interessant gestaltete Protagonistin. Sie ist aufgeweckt und nach dem Sturz ein anderer Mensch. Anhand ihres Tagebuches ist dies besonders nachzuvollziehen. Luise benimmt sich wie eine junge Dame, ist zuvorkommend und immer freundlich. Ich mochte sie ziemlich gerne. Stephan ist Zuckerbäcker von Beruf. Er ist ohne erkennbaren Grund, und wohl auch ohne jegliche Chance, in Luise verliebt. Stephan ist recht sympathisch und sieht ziemlich gut aus. Jovan ist ein Bediensteter, der mehr über Luises Unfall weiß als er zugeben mag. Er überrascht den Leser so immer wieder. Auch die zahlreichen anderen Figuren sind Ulrike Schweikert wirklich sehr vorstellbar gelungen. Jeder von ihnen hat seine Eigenheiten, die sie facettenreich machen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. Man kommt sehr gut ins Lesen hinein, es ist sehr detailliert und anschaulich beschrieben. Geschildert wird das Geschehen in der personalen Erzählperspektive aus verschiedenen Sichtweisen. So wird die Handlung komplex und vielseitig. Das Geschehen an sich ist gut recherchiert. Es bietet einen wirklich guten Einblick in die damalige Zeit, zeigt auf wie es ist wenn Gegensätze aufeinander prallen. Hier ist es einerseits eine Adelsfamilie, auf der anderen Seite gibt es eine Handwerksfamilie. Die Unterschiede sind gut herausgearbeitet. Es gibt Wendungen und Überraschungen im Geschehen, die es spannend und interessant machen. Das Ende des Buches hinterlässt noch viele offene Fragen, die hoffentlich im zweiten Teil der Reihe beantwortet werden. Fazit Abschließend gesagt ist „Hinter den Spiegeln - Das Wiener Vermächtnis“ von Ulrike Schweikert ein sehr gelungener historischer Roman. Die anschaulich herausgearbeiteten Charaktere, der flüssig zu lesende Stil der Autorin und eine spannende sehr gut recherchierte Handlung haben mich überzeugt und machen Lust auf mehr. Klare Leseempfehlung!

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Die Wiener Vermächtnis
von Nane Bouquineur am 14.12.2014

Das erste Kapitel spielt in Wien, 1916. Cosima, Tochter von Komtess Luise von Waldenberg, ist traurig, weil ihre Verlobungsfeier aufgrund des Todes von Kaiser Franz Joseph I. verschoben worden ist. Während der Vorbereitungen erinnert sich Luise daran, wie viele Jahre zuvor ihre Verlobungsfeier verschoben wurde. Wien 1892, Regentschaft Franz Joseph... Das erste Kapitel spielt in Wien, 1916. Cosima, Tochter von Komtess Luise von Waldenberg, ist traurig, weil ihre Verlobungsfeier aufgrund des Todes von Kaiser Franz Joseph I. verschoben worden ist. Während der Vorbereitungen erinnert sich Luise daran, wie viele Jahre zuvor ihre Verlobungsfeier verschoben wurde. Wien 1892, Regentschaft Franz Joseph I.: Komtess Luise von Waldenberg hatte einen Reitunfall und erwacht mit Amnesie aus einem Koma. Ihr Bruder Martin ist tot und ihre Familie, besonders ihre Mutter Antonia, ist traumatisiert. Während ihrer Suche nach sich selbst stößt Luise auf viele Ungereimtheiten und schockierende Erkenntnisse. Kann es sein, dass sie ihren Bruder auf dem Gewissen hat? Ist sie vielleicht keine Komtess, sondern eine einfache Bauerstochter? Fragen über Fragen. Doch nach und nach durchschaut sie die hinterlistigen Intrigen. Zudem verliebt sie sich auch noch in den Zuckerbäcker Stephan. Diese angehende Beziehung stößt auf Empörung, da sie nicht standesgemäß ist. Doch es gibt auch noch andere Bewerber, die um ihre Aufmerksamkeit buhlen. Denn Luise ist eine gut betuchte Partie. Ulrike Schweikert hat hier eine opulente Familiensaga voller Intrigen und Raffgier erschaffen. Man wird förmlich in die Zeit zurückversetzt und nimmt an den pompösen Feierlichkeiten teil. Auch die sinnliche Welt der Zuckerbäcker kann man regelrecht riechen und schmecken. Hier läuft einem das Wasser im Mund zusammen. In diesem Roman spielen viele Figuren eine Rolle. Damit man nicht den Überblick verliert, befindet sich am Ende des Romans ein Namensverzeichnis. Allesamt sind einzigartig und gut ausgearbeitet. Wir begleiten nicht nur die adeligen Herrschaften, sondern bekommen auch einen Einblick in die Welt der Bediensteten. Durch die abwechselnden Perspektiven und den detailgetreuen Beschreibungen ist der Roman sehr lebhaft. Nur nach und nach erfahren wir, was wirklich bei dem Unfall vorgefallen ist. Dadurch kreiert die Autorin eine spannungsgeladene Handlung wie bei einem Krimi. Unbekannte oder nicht so geläufige Begriffe werden in einem anschließenden Glossar erklärt. Fazit: Die Autorin macht Historie zu einem packenden Leseerlebnis. Spannung und große Gefühle fesseln von der ersten bis zur letzten Seite.

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Wunderschön, spannend und romantisch, toller historischer Hintergrund, angenehmer Schreibstil
von Sabrina Schneider am 09.12.2014

Dieses Buch ist ein Glanzstück für jedes Bücherregal denn das Cover und der Titel bzw auch der Einband sind superedel. Das passt total gut zum Thema in Weiss und Gold gehalten und spiegelt toll die Zeit wieder in dem das Buch spielt. Ulrike Schweikert hat einen schönen angenehmen Schreibstil der sich... Dieses Buch ist ein Glanzstück für jedes Bücherregal denn das Cover und der Titel bzw auch der Einband sind superedel. Das passt total gut zum Thema in Weiss und Gold gehalten und spiegelt toll die Zeit wieder in dem das Buch spielt. Ulrike Schweikert hat einen schönen angenehmen Schreibstil der sich locker flockig lesen lässt. Die Ausdrucksweise ist sehr authentisch ,ausführlich und detailgetreu das mir dadurch ein schönes Ambiente schafft. Ich wurde in die Geschichte reingezogen durch tolle Hauptpersonen die eine spannende Handlung erleben durften. Die Protagonisten sind auch sehr charismatisch und sympathisch herausgearbeitet. Eine kleine Romanze vor historischen Hintergrund der mir gut recherchiert vorkam. Ich konnte gut mitfiebern. Auch gab es ein leckeres Thema das mir viel Spass machte. Ausserdem kann das Buch mit überraschenden Wendungen und einigen spannenden Geheimnissen aufwarten. Diese Geschichte hat gutes Potenzial weitergeführt zu werden worüber ich mich persönlich wahnsinnig freuen würde. Ich hatte viel Vergnügen dieses Werk zu lesen und habe einige kurzweilige Lesestunden damit verbringen dürfen. Von mir gibt es 5 edle Sterne dafür.

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Hinter den Spiegeln - Das Wiener Vermächtnis
von dorli am 08.12.2014

Wien 1892. Komtess Luise von Waldenberg erwacht nach wochenlangem Koma und kann sich weder an ihren tragischen Sturz noch an sonst etwas erinnern. Der Unfall hat bei Luise nicht nur einen Gedächtnisverlust verursacht, sondern auch eine tiefgreifende Veränderung bewirkt: vor dem Unglück zickig und überheblich, hat sich Luise zu... Wien 1892. Komtess Luise von Waldenberg erwacht nach wochenlangem Koma und kann sich weder an ihren tragischen Sturz noch an sonst etwas erinnern. Der Unfall hat bei Luise nicht nur einen Gedächtnisverlust verursacht, sondern auch eine tiefgreifende Veränderung bewirkt: vor dem Unglück zickig und überheblich, hat sich Luise zu einem freundlichen, liebenswerten Mädchen gewandelt. Luise macht sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und stößt dabei auf Geheimnisse und Ungereimtheiten innerhalb der Mauern des Palais Waldenberg… In „Hinter den Spiegeln – Das Wiener Vermächtnis“ nimmt Ulrike Schweikert den Leser mit auf eine Reise ins späte 19. Jahrhundert in die Welt des österreichischen Hochadels. Es gelingt der Autorin ausgezeichnet, Ort und Zeit in Szene zu setzen. Durch die hervorragenden Beschreibungen bin ich von der ersten Seite an mitten im Geschehen, kann die herrschaftliche Atmosphäre der Donaumonarchie spüren und mir dabei sehr gut vorstellen, wie Luises Alltag aussah. Ulrike Schweikert präsentiert ganz unterschiedliche Facetten der damaligen Zeit - es hat mir großen Spaß gemacht, mich mit Luise inmitten des alten Adels auf Soireen, Salons, Tanzabenden und Bällen zu tummeln und die aristokratische Luft zu schnuppern. Ganz besonders aber habe ich die Aufenthalte in der Backstube der Zuckerbäckerei Bruckner genossen, eine wunderbare Welt, die nach Zimt, Schokolade und Karamell duftet und Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Für ganz viel Spannung sorgt der Part der Geschichte, der sich hinter der glänzenden Fassade des Palais Waldenberg abspielt – hier stößt man gemeinsam mit Luise auf sorgsam vertuschte und verschleierte Intrigen, Machenschaften und Geheimnisse, die auf keinen Fall nach außen dringen und in der Wiener Gesellschaft bekannt werden dürfen. Es gilt, immer an das Ansehen der Familie zu denken, stets muss die Contenance bewahrt werden. Unerklärbare Ereignisse und merkwürdige Unfälle sorgen für Unruhe im Hause Waldenberg. Schon bald wird klar, dass nicht jeder Luises Genesung so positiv gegenüber steht, wie es zunächst den Anschein hat. Doch wer hier wirklich ein falsches Spiel spielt, wird erst ganz zum Schluss deutlich. Die Charaktere sind vielschichtig und interessant gezeichnet, so manch einer zeigt dabei erst im Verlauf der Handlung sein wahres Gesicht. Luise ist eine liebenswerte, junge Frau, die ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen inklusive der ganzen Umgangsformen, Konventionen und Benimmregeln nachkommt, gleichzeitig aber die strenge Trennung der Gesellschaftsschichten infrage stellt. Außer Luise leben im Palais Waldenberg noch ihr viel beschäftigter Vater Leopold und ihre stets kränkelnde Mutter Antonia sowie deren Bruder Philipp von Dahlbach samt Familie. Hinzu kommen noch eine ganze Reihe Bedienstete, zuständig für Küche, Haus und Hof. Zuckerbäcker Stephan ist bis über beide Ohren in Luise verliebt. Er gibt sich unbeschreiblich viel Mühe, ihr zu gefallen und genießt ihre Nähe sehr. Obwohl ihm klar ist, dass eine Beziehung mit Luise aufgrund der unterschiedlichen Kreise undenkbar ist, scheint er die Hoffnung nicht aufzugeben. Luises Verlobten Fürst Rudolf von Thernitz lernt man als garstigen Unsympath kennen – hier zeigt sich, dass der erste Eindruck täuschen kann. Am meisten überrascht hat mich Großtante Josephine. Sie rauscht eines Tages in das Palais und verkündet, die Aufgaben von Luises Mutter zu übernehmen und sich intensiv um Luises gesellschaftliches Vorankommen zu kümmern. Ich habe mit einem herrischen, hochnäsigen, ja einem fast bösartigen Weibsbild gerecht – aber Tante Josefine ist ganz anders. Resolut und energisch zwar, aber sie durchschaut die Vorkommnisse im Hause Waldenburg und ist bemüht, wieder Ordnung und einen angemessenen Ablauf in den Haushalt zu bringen. „Hinter den Spiegeln – Das Wiener Vermächtnis“ ist ein spannender historischer Roman, der mit einer großartigen Atmosphäre und einigen Überraschungen und Wendungen punkten kann - ein tolles Lesevergnügen.

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Der Adel in Wien - farbenfroh und sinnlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Greven am 29.11.2014

„Hinter den Spiegeln“ ist ein farbenfroher historischer Roman über den Adel in Wien am Ende des 19.Jhrd. Luise, Komtess von Waldenburg, wacht nach einem Unfall im Palais ihrer Eltern auf und weiß nicht mehr, wer sie ist. Anfangs unsicher tastet sie sich in ihrer Welt vor und findet sich... „Hinter den Spiegeln“ ist ein farbenfroher historischer Roman über den Adel in Wien am Ende des 19.Jhrd. Luise, Komtess von Waldenburg, wacht nach einem Unfall im Palais ihrer Eltern auf und weiß nicht mehr, wer sie ist. Anfangs unsicher tastet sie sich in ihrer Welt vor und findet sich nach und nach zurecht. Aber ihre Erinnerung an die Zeit vor ihrem Unfall bleiben ihr verloren. So muss sie sich anhand von Indizien, Erzählungen und ihrem Tagebuch ihre Vergangenheit zusammen reimen --- und nicht alles reimt sich. Was ist mit ihrer Mutter, die kränklich ihre Tage im Bett verbringt und was ist mit ihrem Bruder, an den sie sich nicht erinnern kann? Erholung findet sie in der Zuckerbäckerei der Familie Brucker und der Sohn des Hauses, Stephan, entpuppt sich als jemand ganz besonderes. Ich habe den Roman von Anfang bis Ende genossen. Die wunderbare Beschreibung der Welt des Adels mit ihren wunderschönen Kleidern, ihrer Salons und Bälle, aber auch ihre Langeweile und Dekadenz, die sinnlichen Eindrücke der Pralinenherstellung bei den Bruckers und die Nöte und Armut des niederen Adels haben mich fasziniert. Die zweite Hälfte des Buches ist ungemein spannend, denn so langsam lösen sich die Rätsel auf, die sich am Anfang entrollt haben. Am Ende des Buches tat es mir leid, mich von den sympathischen Figuren trennen zu müssen. Bis zum Schluss habe ich mitgelitten und mitgefiebert. Fazit: Ein wunderschöner, sinnlicher historischer Roman - Urlaub für die Se

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Wiener Flair am Ende des 19. Jahrhunderts
von vielleser18 aus Hessen am 25.11.2014

Wien 1892; Komtess Luise, Tochter des Grafen von Waldenberg, erwacht aus ihrem Koma, dass sie infolge eines Reitunfalles erlitten hat. Doch sie leidet unter Gedächtnisverlust. Nicht nur, dass sie sich an den Unfall nicht erinnern kann, sondern auch ihre Umwelt ist ihr fremd, wenn auch irgendwie vertraut. Mit Hilfe... Wien 1892; Komtess Luise, Tochter des Grafen von Waldenberg, erwacht aus ihrem Koma, dass sie infolge eines Reitunfalles erlitten hat. Doch sie leidet unter Gedächtnisverlust. Nicht nur, dass sie sich an den Unfall nicht erinnern kann, sondern auch ihre Umwelt ist ihr fremd, wenn auch irgendwie vertraut. Mit Hilfe ihrer Zofe Dana und dem Haushofmeister Milan gelingt es ihr, ihre Unsicherheiten zu überspielen und nach außen hin sich nichts anmerken zu lassen. Doch Luise hat sich gewandelt. Sie beobachtet mehr und nimmt ihre Umwelt stärker war. Auch der Zuckerbäcker Stephan Brucker, der schon lange heimlich die schöne Komtess liebt, wir von ihr nun beachtet. In seiner Backstube duftet es nicht nur nach Mandeln und Schokolade, sondern die warme Atmosphäre in Stephan´s Familie lockt Luise an. Gerade weil unter dem Dach der Waldenbergs eine eher eisige und angespannte Atmosphäre herrscht, da Onkel Philipp. Tante Irma, Cousin Max und Cousine Gabriele mit im Haushalt der Waldenbergs leben. Als geduldeter Anhang..... Ulrike Schweikert hat auf knapp 460 Seiten eine alte Welt wieder aufleben lassen. Nicht nur, dass sie hier eine Adelsfamilie und eine Handwerksfamilie gekonnt porträtiert hat, sondern auch die Angestellten im Hause Waldenberg bekommen Leben eingehaucht. Wechselnde Sichtweisen lassen uns hinter die Kulissen der verschiedenen Protagonisten blicken, Abgründe tauchen genauso auf, wie Liebe und das Verhalten bei Hofe im Wien Ende des 19. Jahrhunderts. Fast bildhaft gelingt ihr die Darstellung der Geschichte. Gerade bei den Schilderungen in der Backstube, möchte man am liebsten in die Pralines und Torten beißen ! Aber auch die Szenen am Hof oder im Alltag von Luise werden detaillgetreu erzählt und man lässt sich fast mit auf das Tanzparkett führen. "Hinter den Spiegeln" ist eine gekonnte Mischung aus Spannung, Liebe, Konflikten und Milieustudie, dass sich angenehm und abwechslungsreich lesen lies. Das Ende, obwohl abgeschlossen, lässt noch Hoffnung, dass es evtl. noch eine Fortsetzung geben könnte!

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Mein Fazit: Ein Muss für alle Downton-Abbey-Fans
von einer Kundin/einem Kunden am 24.11.2014

Ulrike Schweikerts Schreibstil schickt einen direkt in die beschriebenen Szenen. Luise lässt im Jahr 1916 am Todestag des Kaisers ihr Leben Revue passieren und schickt uns ins Jahr 1892... Hier werden nach vielen Irrungen und Wirrungen Stück für Stück die Intrigen, die im Umfeld gesponnen sind, aufgedeckt. Sehr interessant geschildert ist... Ulrike Schweikerts Schreibstil schickt einen direkt in die beschriebenen Szenen. Luise lässt im Jahr 1916 am Todestag des Kaisers ihr Leben Revue passieren und schickt uns ins Jahr 1892... Hier werden nach vielen Irrungen und Wirrungen Stück für Stück die Intrigen, die im Umfeld gesponnen sind, aufgedeckt. Sehr interessant geschildert ist in die fiktive Geschichte der Hintergrund über die Entstehung und Gestaltung Wiens mit seinen Befestigungsanlagen etc. Ebenfalls sehr aufschlussreich dargestellt, wie die Adeligen die jeweilige Hierarchie festgelegt hatten, den Adel ist nicht gleich Adel...nein... Hier wurde sehr deutlich zwischen altem Adel, den man durch Geburt zum Beispiel als Graf, Fürst oder Erzherzog innehat oder aber der "niedere" Adel, den Barone oder beispielsweise Ritter zugehörten....

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Spannende Unterhaltung...
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 09.12.2014

Für mich war es nach etwas längerer Zeit mal wieder ein Roman der Autorin. Aber auch nach der langen Zeit haben ihre Bücher nicht von ihrem Charme verloren, so wie jetzt dieses. Wie gewohnt ging es ohne langes Geplänkel zu Beginn los und so war man schon auf den ersten... Für mich war es nach etwas längerer Zeit mal wieder ein Roman der Autorin. Aber auch nach der langen Zeit haben ihre Bücher nicht von ihrem Charme verloren, so wie jetzt dieses. Wie gewohnt ging es ohne langes Geplänkel zu Beginn los und so war man schon auf den ersten Seiten mitten drin in der Story. Wie schon in den älteren Romanen hat mir auch wieder die sehr detaillierte Beschreibung der Figuren und Schauplätze besonders gut gefallen und das ohne zu langatmig zu wirken. Die Spannung ist auch wieder sehr gut aufgebaut und hält sich gut auf einem recht hohen Niveau. Es gab sicherlich die eine oder andere Länge, die aber nicht den Lesefluss störte. Für den einen oder andere könnten die vielen Adelstitel etwas verwirrend sein, aber ich persönlich fand dies nicht so. Nach einer Weile kannte man die Figuren und ihre Titel und hatte sich daran gewöhnt. Etwas schade fand ich das Ende, das wie erzwungen wirkte, das allerdings mit dem Wissen darum dass es eine Fortsetzung gibt, nicht mehr ganz so schlimm ist. Sehr fein ist auch die Atmosphäre der damaligen Zeit gezeichnet, mit allen Sorgen und Nöten der Menschen damals. Für mich waren dies verdiente 4 von 5 Sternen.

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3,5 Sterne von mir
von Petra Donatz am 27.11.2014

Meine Meinung Die Story Ich habe das Buch in einer Leserunde bei Lovelybooks gelesen und muss sagen, dass ich recht zufrieden mit diesem Buch gewesen bin. Der Hintergedanke der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Denn die adelige Hauptprotagonistin Luise, verliert ihr Gedächtnis und kann sich an nichts mehr erinnern. Je... Meine Meinung Die Story Ich habe das Buch in einer Leserunde bei Lovelybooks gelesen und muss sagen, dass ich recht zufrieden mit diesem Buch gewesen bin. Der Hintergedanke der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Denn die adelige Hauptprotagonistin Luise, verliert ihr Gedächtnis und kann sich an nichts mehr erinnern. Je mehr sie aber über ihr früheres Ich herausfindet, desto unzufriedener ist sie mit der Person die sie einst war. Zudem umgibt sie ein Geheimnis, dass mit dem Tod ihres kleinen Bruders zusammenhängt. Hat sie Mitschuld an dessen Tod ? Als Leser bekommt man viele Eindrücke hinter die Kulissen der Adelshäuser und auch in den Alltag der Bediensteten. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die in meinen Augen aber zu kurz kommt und zu sehr im Hintergrund steht. Der Schreibstil Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Jedoch haben mich teilweise die vielen Adelstitel und Namen verwirrt, in denen in einigen Abschnitten nur so mit umher geworfen wird, was die Story stellenweise auch etwas langatmig werden lies. Die Charaktere Luise war mir sofort sympatisch und ich konnte mir ein Bild von ihr machen. Auch von ihrer Familie war dieses noch möglich. Von allen anderen Figuren blieben die Bilder in meinem Kopf aber schwach, weil ich wirklich Schwierigkeiten hatte, sie zu ihren Titeln zuzuordnen Stefan Bruckner war auch eine tolle Figur, jedoch kam mir die ganze Handlung mit ihm und Luise zu kurz. Mein Fazit Ein guter, historischer Roman, der Stellenweise etwas Langatmig war, aber mit doch gut gefallen hat. Von daher gibt es von mir 3,5 von 5 Sternen.

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