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Hitlers Spiele

Olympia 1936 in Berlin

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Am 1. August 1936 eröffnete Adolf Hitler im neu gebauten Berliner Olympiastadion vor 100.000 Zuschauern die XI. Olympischen Spiele. Mit einer Inszenierung von nie da gewesener Perfektion nutzten die Nationalsozialisten das 'Fest der Nationen', um sich dem In- und Ausland als friedensliebend und weltoffen zu präsentieren. Während die Verfolgung von Juden und Andersdenkenden fortgesetzt wurde, sprach die Weltöffentlichkeit nur noch über die Höchstleistungen der deutschen Sportler, Architekten und Veranstaltungsorganisatoren.
Rezension
Was die Verstrickung des organisierten deutschen Sports in den Nationalsozialismus angeht, greift er auf zahlreiche Studien der letzten zehn Jahre zurück. Insofern ist es manchmal doch sinnvoll, dem Jubiläumsrhythmus zu folgen und auch gut ?abgehangene" Themen immer wieder mal zu bearbeiten. (BÜCHER)
Portrait
Armin Fuhrer, geboren 1963 in Düsseldorf, besuchte nach dem Studium der Geschichte und Politikwissenschaft die Axel-Springer-Journalistenschule und arbeitete danach bis 2000 bei der Tageszeitung 'Die Welt'. Seitdem ist er Redakteur des Nachrichtenmagazins FOCUS. Bisher von ihm erschienen sind u. a. die Bücher: 'Die Todesfahrt der Wilhelm Gustloff' (2007), 'Erich Koch – Hitlers brauner Zar' (2010) sowie im be.bra verlag 'Wer erschoss Benno Ohnesorg? Der Fall Kurras und die Stasi' (2010).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 159
Erscheinungsdatum 04.04.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89809-089-6
Verlag Bebra
Maße (L/B/H) 246/228/23 mm
Gewicht 901
Abbildungen 100 schwarz-weiß- Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 64.877
Buch (gebundene Ausgabe)
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Der Führer und Olympia
von Stefan Flomm aus Rellingen am 04.10.2011

Auch 66 Jahre nach dem Untergang des Dritten Reiches hat die Nazi-Herrschaft über Deutschland nichts von ihrem Schrecken verloren. Schon fast ironisch mutet dabei an, das damals ein Fest im Mittelpunkt stand, das wir heutzutage als eines der fröhlichsten überhaupt empfinden: die Olympischen Spiele. „Hitlers Spiele. Olympia 1936 in... Auch 66 Jahre nach dem Untergang des Dritten Reiches hat die Nazi-Herrschaft über Deutschland nichts von ihrem Schrecken verloren. Schon fast ironisch mutet dabei an, das damals ein Fest im Mittelpunkt stand, das wir heutzutage als eines der fröhlichsten überhaupt empfinden: die Olympischen Spiele. „Hitlers Spiele. Olympia 1936 in Berlin“ hat Armin Fuhrer sein im Bebra-Verlag erschienenes Buch genannt. Schon für 1916 hatte das Internationale Olympische Comité (IOC) die Sommerspiele nach Berlin vergeben. Der erste Weltkrieg verhinderte jedoch die Austragung. Den Nazis kam drei Jahre nach der Machtergreifung die Gelegenheit gerade recht, sich der Welt in einem scheinbar demokratischen Antlitz zu präsentieren. Der studierte Historiker Armin Fuhrer beleuchtet die Protagonisten der gigantischen Anstrengung. Er schreibt über die Teilnehmer der Spiele und die – vergeblichen – Versuche, einen Boykott zu organisieren. Und er beschreibt, wie sich die Macher der Spiele die Wirklichkeit zurecht bogen. So war der erste Aktive des Staffellaufs von Olympia nach Berlin gar kein Grieche, sondern ein Sohn russischer Einwanderer. Anatol, so der Name des Mannes“, war von Regisseurin Leni Riefenstahl ausgewählt worden, weil er ihrer Vorstellung eines antiken Recken am ehesten entsprach. Beeindruckend sind zudem die 120 weitgehend unbekannten Fotos und Abbildungen, mit denen Armin Fuhrer sein Buch illustriert hat. (Erschienen in den Harburger Anzeigen und Nachrichten)

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