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Homo faber

Ein Bericht

(10)
-Der Bürger verläßt das Gefängnis seiner Wohlanständigkeit, versinkt im Anonymen und kehrt anders zurück, als er aufbrach. Dort, wo das Ich sich in der Namenlosigkeit verliert und seine Vergangenheit preisgibt, entfernt sich das Individuum von allem Vertrauten-. (Walter Jens)
Portrait

Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb am 4. April 1991 an den Folgen eines Krebsleidens in seiner Wohnung in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod seines Vaters (1932) aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung.

Seine erste Buchveröffentlichung Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt erschien 1934 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart. 1950 erscheint Das Tagebuch 1946-1949 als erstes Werk Frischs im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Zahlreiche weitere Publikationen folgten.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 202
Erscheinungsdatum 01.03.1977
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-36854-1
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 176/113/13 mm
Gewicht 130
Auflage 84
Verkaufsrang 2.838
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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2
1
0
0

Spannend
von Thomas aus Bez. Bruck/Leitha am 22.09.2007

Während des gesamten Buches fragt man sich: "Ist er nun der Vater oder nicht." Natürlich weiß man die Antwort, aber dennoch will man es genau wissen. Natürlich will ich keine Spannung nehmen, aber dennoch muss man sagen, dass die letzten 20 Seiten eher enttäuschend sind, da es erstens ein... Während des gesamten Buches fragt man sich: "Ist er nun der Vater oder nicht." Natürlich weiß man die Antwort, aber dennoch will man es genau wissen. Natürlich will ich keine Spannung nehmen, aber dennoch muss man sagen, dass die letzten 20 Seiten eher enttäuschend sind, da es erstens ein offenes Ende ist, was mir persönlich nicht so gut gefällt und zweitens "nicht mehr viel" passiert. Kurz gesagt, die Spannung wird schon vor den 20 Seiten genommen und deswegen verteile ich auch nur 4 Sterne. Ansonsten ist es ein gut gelungendes Buch, welches ich jeden nur empfehlen kann.

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2 0
Max Frisch, Homo faber
von einer Kundin/einem Kunden am 12.10.2011

Ich musste das Buch für die Schule lesen, war deshalb am Anfang nicht sonderlich begeistert. Doch schon nach den ersten 20 Seiten konnte ich kaum mehr aufhören weiter zu lesen. Geniales Buch, nur zu empfehlen

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1 0
Der wohl aussergewöhnlichste Charakter...
von Nadja aus NÖ am 14.12.2007

...der mir je untergekommen ist. Walter Faber ist für mich der Über-Rationalist der völlig ohne Selbstreflektion durch die Welt läuft - er erklärt sich die Welt über Statistiken, ist völlig entwurzelt, ohne Heimat, ohne Menschen in seinem Leben... Man belächelt Faber, schüttelt den Kopf; aber gleichzeitig wird man ihn total... ...der mir je untergekommen ist. Walter Faber ist für mich der Über-Rationalist der völlig ohne Selbstreflektion durch die Welt läuft - er erklärt sich die Welt über Statistiken, ist völlig entwurzelt, ohne Heimat, ohne Menschen in seinem Leben... Man belächelt Faber, schüttelt den Kopf; aber gleichzeitig wird man ihn total verstehen und sich selbst in so manchem Charakterzug wiedererkennen... Obwohl man wirklich sehr bald die Auflösung der Geschichte erahnt, ein von vorn bis hinten spannendes Buch!

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1 0
Super !
von einer Kundin/einem Kunden am 18.11.2014

Ein ganz wunderbares Literatur Werk! Ich musste es für die Schule lesen, war aber bald sehr Glücklich darüber. Die Geschichte mag auf den ersten Blick verrückt klingen, aber das Buch ist wirklich sehr fesselnd und wunderschön. Bitte lesen!

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0 0
Das beste Buch, das ich je in der Schule lesen musste!
von dola am 07.02.2010

Mich faszinierte vor allem der technikbegeisterte Protagonist Walter Faber. Genau wie ich auch findet er überall technische Wunderwerke... Ebenfalls sehr spannend ist der Erzähnlstil in diesem Buch. Obwohl es etwas komplizierte Zeitsprünge gibt, kann man der Geschichte sehr gut folgen und wird richtig in den Bann gezogen. Ebenfalls werden ander tiefgründigere... Mich faszinierte vor allem der technikbegeisterte Protagonist Walter Faber. Genau wie ich auch findet er überall technische Wunderwerke... Ebenfalls sehr spannend ist der Erzähnlstil in diesem Buch. Obwohl es etwas komplizierte Zeitsprünge gibt, kann man der Geschichte sehr gut folgen und wird richtig in den Bann gezogen. Ebenfalls werden ander tiefgründigere Themen teils offensichtlich und teils nur hintergründig behandelt. Ein technisches und literarisches Meisterwerk! Nur zu empfehlen!

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Leider zu schnell zu Ende
von Ti Ni am 21.04.2008

Homo Faber von Max Frisch ist ein Bericht des Protagonisten Walter Faber, der mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Walter Faber ist auf der Reise nach Mexiko Guatemala. Nach einer Notlandung mitten in der Wüste entscheidet er sich kurzfristig für ein anderes Ziel. Er lernt einen Deutschen aus Düsseldorf, Herbert,... Homo Faber von Max Frisch ist ein Bericht des Protagonisten Walter Faber, der mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Walter Faber ist auf der Reise nach Mexiko Guatemala. Nach einer Notlandung mitten in der Wüste entscheidet er sich kurzfristig für ein anderes Ziel. Er lernt einen Deutschen aus Düsseldorf, Herbert, kennen und erfährt, dass Herbert der Bruder seines ehemals besten Freundes und dieser der Exmann seiner ersten großen Liebe ist. Die beiden finden Joachim auf einer Ranch bei den Indios – erhängt. Der erste Kontakt zu seiner Vergangenheit. Er kehrt nach New York zurück und macht sich erneut auf eine Reise mit einem Schiff. Dort lernt er ein junges Mädchen von 20 Jahren, Elisabeth kennen. Er nennt sie Sabeth und kommt ihr näher. Sie setzten ihre Reise gemeinsam fort und gelangen über Paris, Italien nach Griechenland. Dort geschieht ein Unglück. Während Ihres Krankenhausaufenthaltes trifft er auf Ihre Mutter Hanna seine erste Liebe. Die damals ein Kind von Ihm erwartete. Ich habe das Buch als Schullektüre bereits gelesen. Konnte mich aber nur noch verschwommen an die Geschichte erinnern. Ein absolut tolles Buch, es stellt ehrlich und hintergründig die Frage nach der Identität des modernen Menschen.

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Meine Lieblings-Schullektüre
von Jasmin aus Schweiz am 21.07.2007

Wir haben das Buch im Deutschunterricht im Gymnasium gelesen. Grundsätzlich hatte ich damals eine Aversion gegen jede Art Buch, das in der Schule gelesen wurde. Das erzwungene Lesen klappte bei mir nie. "Homo Faber" war da ganz anders. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Es ist eine wunderbare Geschichte... Wir haben das Buch im Deutschunterricht im Gymnasium gelesen. Grundsätzlich hatte ich damals eine Aversion gegen jede Art Buch, das in der Schule gelesen wurde. Das erzwungene Lesen klappte bei mir nie. "Homo Faber" war da ganz anders. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Es ist eine wunderbare Geschichte von einem furchtbar rationalen Menschen, der in eine für ihn ganz und gar abstruse Lebenssituation gerät. Der Schutzwall um ihn herum bröckelt immer mehr. Max Frisch ist mit seinem trockenen Erzählstil einfach fantastisch! Das Buch fesselt einen, lässt einen selbst über das Rationale und Irrationale dieser Welt grübeln.

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Sehr gut!
von Michael L. aus Hürth am 30.01.2007

Ich finde dieses Buch sehr unterhaltsam und gelungen. Eine schöne und mal etwas andere Geschichte. Genau das richtige für ein Leseabend.

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Marx Frisch: Homo Faber
von einer Kundin/einem Kunden aus H. am 22.07.2011

In Homo Faber lässt Max Frisch seinen Ich-Erzähler Walter Faber über die letzten fünf Monate seines Lebens berichten, die geprägt sind durch eine unglückliche, tragische Verkettung der Ereignisse. Auf einem verspäteten Flug trifft Faber durch Zufall den Bruder seines ehemaligen Komillitonen Joachim (dieser ist der Ehemann seiner Jugendliebe Hanna).... In Homo Faber lässt Max Frisch seinen Ich-Erzähler Walter Faber über die letzten fünf Monate seines Lebens berichten, die geprägt sind durch eine unglückliche, tragische Verkettung der Ereignisse. Auf einem verspäteten Flug trifft Faber durch Zufall den Bruder seines ehemaligen Komillitonen Joachim (dieser ist der Ehemann seiner Jugendliebe Hanna). Das Flugzeug muss durch technische Probleme notlanden. Er und der Bruder Joachims kommen ins Gespräch, wodurch Faber beschließt, mit ihm Joachim aufzusuchen. Sie finden ihn tot auf (Joachim hatte sich erhangen). Während der Bruder beschließt am Todesort zu bleiben, fliegt Faber nach New York. Dort entschießt er sich zu einer Schiffsreise nach Europa, auf der er die junge Sabeth (Elisabeth) kennenlernt. Die beiden verlieben sich ineinander, da sie nicht wissen, dass sie einander Vater und Tochter sind und nach einer gemeinsam erlebten Mondfinsternis schlafen sie miteinander. Erst im weiteren Verlauf erfährt Walter Faber, dass Elisabeth die Tochter seiner Jugendliebe Hanna ist, die inzwischen in Athen wohnt. Zunächst verrechnet er sich, was ihre Geburt angeht, aber als er und Elisabeth in Griechenland verweilen und seine Tochter von einer Schlange gebissen wird, eine Klippe hinabstürzt und im Krankenhaus an ihren Verletzungen stirbt, erfährt er von Hanna, dass sie seine und nicht Joachims Tochter war. Nach dem Tod seiner Tochter entscheidet sich Faber seinen Job zu kündigen und Hanna zu heiraten, unternimmt jedoch zuvor eine letzte große Reise, die von der Trauer um seine Tochter überschattet wird. Gleichzeitig entpuppt sich sein Magenleiden als Krebserkrankung. Walter Faber ahnt, dass er sie nicht überleben wird und kehrt nach Athen zurück, um sich dort behandeln zu lassen. Max Frisch setzt sich in seinem Buch mit diversen Themen auseinander. Aus meiner Sicht werden insbesondere die Identitäsproblematik der Figuren, sowie die Thematik der Vergänglichkeit des Lebens gut umgesetzt. Ebenfalls wird der Konflikt zwischen Mensch und Maschine dargestellt. Besonders gelungen ist aus meiner Sicht außerdem die Darstellung des Wandels, den Faber durchmacht. Zunächst schreibt er einen einfachen Bericht, lässt seine Gefühle jedoch im Laufe des Buches immer stärker hervortreten. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Homo Faber "Ein etwas anderer Bericht"
von einer Kundin/einem Kunden aus Kirkel am 07.01.2016

Die Geschichte eines Mannes der die Welt auf einmal mit anderen Augen sieht und zu sich findet. Das alles nur aufgrund einer Reihe von Zufällen und Geschehnissen. Max Frisch präsentiert in diesem relativ kurzen Roman einen Ingenieur der die Welt sachlich betrachtet und ein Geschäftsmann durch und durch ist.... Die Geschichte eines Mannes der die Welt auf einmal mit anderen Augen sieht und zu sich findet. Das alles nur aufgrund einer Reihe von Zufällen und Geschehnissen. Max Frisch präsentiert in diesem relativ kurzen Roman einen Ingenieur der die Welt sachlich betrachtet und ein Geschäftsmann durch und durch ist. Walter Faber besagter Hauptdarsteller jedoch zu Beginn der Handlung keine Lust auf seinen Job. Deshalb beginnt er, um sich eine Auszeit zu nehmen, eine Weltreise auf eben jener Reise die ungewollt als Flugzeugabsturz begann, fängt Faber an sein Verhalten und bisheriges Leben zu reflektieren. So entwickelt sich eine kurze Auszeit zu einer Art Flucht vor seinem Leben i New York. Auf einer Schifffahrt lernt er ein junges Mädchen kennen mit der er in Europa eine Reise zu deren Mutter in Griechenland beginnt, wo ihn unerwartete Ziele erwarten…. Die Geschichte ist gut aufgebaut zu teilen etwas trocken doch es kommen immer wieder unerwartete Zufälle vor die sich durch das komplette Buch ziehen und die Handlung, die im nichts beginnt klärt nach und nach immer mehr Rätsel auf die sich im Laufe der Handlung stellen. So bleibt die ganze Zeit eine gewisse Spannung erhalten. Das Buch selbst ist als Revue von Faber selbst geschrieben, aus diesem Grund hat man auch nur seinen Blickwinkel und Wissen, was dem Buch jedoch keineswegs schadet. Im Gegenteil die Tatsache, dass man nur aus seiner Sicht und mit seinem Wissen die Dinge sieht verleiht dem Buch eine Art spannende Unwissenheit. Dieses Buch ist für Menschen die gerne Berichte aus dem vergangen Jahrhundert lesen aber auch für Leute die mal etwas neues lesen wollen, nur zu empfehlen.

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Durch Europa
von Polar aus Aachen am 05.09.2008
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Was als Bericht angekündigt ist, einem stellenweise autobiographisch erscheint, kommt gegen Ende mit der Wucht der Tragödie daher. Ein Ingenieur trifft auf hoher See eine junge Frau, verliebt sich in sie und muss feststellen, dass es sich bei ihr um die eigene Tochter handelt. Das ist ein Stoff, aus... Was als Bericht angekündigt ist, einem stellenweise autobiographisch erscheint, kommt gegen Ende mit der Wucht der Tragödie daher. Ein Ingenieur trifft auf hoher See eine junge Frau, verliebt sich in sie und muss feststellen, dass es sich bei ihr um die eigene Tochter handelt. Das ist ein Stoff, aus dem antike Tragödien geschmiedet sind, deren ehernes Urteil über den Menschen wie ein Fanal von Generation auf Generation überliefert wird. Frisch entstaubt dies alles. Sein Bericht, wie er ihn nennt, hat von seiner erzählerischen Kraft bis heute nichts verloren. In Homo Faber irren Sabeth und Faber durch Frankreich, müssen die Hinterbliebenen mit ihren Lügen zu leben lernen und den Tod akzeptieren, der einen Schlussstrich zieht, einen alleine zurück läßt. Es gibt keine Umkehr für Faber. Weit über die letzte Seite hinaus kommt einem dessen Schicksal so nahe, dass uns die Frage, wie dieser Mann weiterlebt, umtreibt. Das vermögen nur wenige Geschichten. Sie haften in der Erinnerung. Faber, Sabeth und Hanna, ihr auf tragische Weise verknüpftes Schicksal wirft all die Fragen auf, auf die es keine endgültige Antwort gibt, und macht das Lesen zu einer faszinierenden Reise zu sich selbst.

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Nicht empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden am 05.12.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Marcel Reich-Ranicki hat HOMO FABER in seiner Empfehlung von lesenswerten Schweizer Autoren was ich beim Lesen des Buches nicht verstehe.Vielleicht verstehe ich aber das Buch oder den Autor nicht.

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